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Wer ist schon mal ohne Sprit liegen geblieben

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    • Wer ist schon mal ohne Sprit liegen geblieben

      Wer ist schon mal ohne Treibstoff liegen geblieben? 204

      Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

      Weil es gerade beim Thema E-Mobilität ums Liegenbleiben geht, mag ich mal in die Runde fragen, wer schon mal mit seinem Fahrzeug mangels Treibstoff liegen geblieben ist?

      Ich erinnere mich noch gut an den ersten Campingausflug - fahren auf der B12 - über München kommend nach Bad Füssing - und weit und breit keine Tankstelle - auf 70km keine Tanke zu finden... - dann kam, was kommen musste - ca. 20 Kilometer vor Kirchham liegen geblieben... dort wäre die nächste Tankstation gewesen....

      Liegt aber wohl in meiner Person begründet - mir geht tanken so ziemlich auf den Sack - für mich müsste ein Auto bei Voll-Last eine Reichweite von mindestens 1.000km haben - da dies nicht so leicht möglich ist...
      nutze ich einfach jeden Tropfen im Tank aus - mein Opel Combo fasst in Serie um die 60 Liter - der Rekord lag bei knapp 67Liter - natürlich stehkragenvoll (aber nur, wenn ich anschließend weiter fahre, um keinen Treibstoff aufgrund der Ausdehnung zu verlieren und niemanden gefährde) - wobei ich dies an der Tanke reklamiert habe, i.d.R. schaffe ich so um die 63 - 64 Liter :D Restlos leer ist der Tank bei 65 genutzten Litern ;( da sind auch die Leitungen trocken gelegt :D ^^ :D ^^

      Ach so, einen Zusatztank beim Combo hat der TÜV abgelehnt, obwohl ein satter 100Liter-Tank zwischen beiden Heckholmen möglich gewesen wäre :| Weicheier X(

      Freue mich auf eure Teilnahme und vielleicht einen kleinen Bericht über das ein- oder andere Erlebnis

      Gruß Peter
    • Mir ist es einmal mit meinem Ami passiert. Ich fahre auf eine Tankstelle zu, denke so bei mir das es doch so langsam Zeit wird zum tanken. Schaue auf die Tankuhr und die steht noch deutlich über Reserve. Also weiter denke ich mir. War zu dem Zeitpunkt eh in der Stadt unterwegs, so das es nicht schwer sein sollte eine andere Tankstelle zu finden. Also lässig an der Tankstelle vorbei... damit mein Auto nach weiteren 300m den Dienst versagt :xwall: . Mist... also zurück zur Tankstelle, Reservekanister zu einem unverschämten Preis gekauft und mit 5l gefüllt. Wieder zurück zum Auto, 5l rein und sofort ab zur Tankstelle. Ok... so konnte ich dann zum allerersten und auch Einzigen mal den komplett leeren Tank füllen. 126 Liter passen rein :lol: . Und das alles nur weil die blöde Tankuhr an dem Tag irgendwie nicht wollte.

      Seit diesem Tag schaue ich nur noch auf die gefahrenen Kilometer... das Vertrauen in die Tankuhr ist auf ewig dahin :cursing: .
      Gruß Michael


      Fragen Sie sich immer:"Wo sind die Dummen?". Wenn Sie darauf keine Antwort wissen, sind Sie es möglicherweise selbst.
      (Autor unbekannt)
    • alsdo wirklich liegengeblieben bin ich noch nie, hab immer nen 5 oder 10L Kanister im Wagen. Der wird auf nem Parkplatz eingefüllt wenns eng wird, das hat bei jedem Fahrzeug gereicht zur nächsten Tankstelle.
      Am besten war es mit dem LPG umgerüsteten Dodge, bei Abfahrt beide Tanks voll, wenn dann ein Tank leer die nächste Tankstelle gesucht, dar zweite Tank reichte dafür locker.
      Der aktuelle Jeep hat ne Restreichweitenanzeige die ziemlich gut stimmt und wie oben schon gesagt, 10L Reserve im Kanister sind immer dabei.
      ciao
      Jochen
      ___________________________________________________
    • Einmal mit einem "Leihwagen".
      War das Auto von meinem Bruder.
      Auf die Frage wie viel Sprit noch drin ist meinte dieser "ausreichend" bis zur nächsten Tanke (waren jung, da tankte man nur für 20 D-Mark)
      Das war eine Fehleinschätzung.
      Es kam wie es kommen sollte, Auto zwischen Niemansland und Totehose liegen geblieben. Es gab keine Smartphones oder Handys.
      Aber nette Menschen.
      Gar nicht lange gewartet da hat einer angehalten um zu fragen was los sei.
      Kurzes eingestehen der peinlichen Situation und genauso kurz geholfen, der nette Menschen hatte mir dann sein Reservekanister gegeben.
      Hat nur gesagt ich solle ihn wieder vollmachen und ihn bringen (hat die Adresse auf einen Zettel mit einem Stift geschrieben).
      Habe dann noch eine Flasche Wein und ein großes Dankeschön dazu gepackt.
      Seither nie wieder liegen geblieben (Tanke jetzt für 20 € :D )
    • Mich hat es zweimal erwischt, einmal mit dem Auto und einmal mit dem Hubschrauber CH-53-G, der eigentlich theoretisch schon längst leer war, aber dazu später!

      Ich war zum Campen im Pitztal im mountain-camp.at/, das war wohl so um 2002 herum. Ich fuhr damals einen Opel Vectra 2,2 DTI, dessen Tank schon ziemlich leer war. Aber wir wollten ja ins Kaunertal, und für diese Strecke langt es dreimal, denn dort ist an der Tanke der Sprit immer so günstig! Also sind wir losgefahren. Was wir aber nicht bedachten, in Wenns/ Pitztal muß man links abbiegen und über den Piller, um ins Kaunertal zu gelangen. Und dort ist es etwas steiler!

      Am steilsten Anstieg erwischte es mich auch, der Treibstoff im Tank floß ganz nach hinten, worauf die Förderleitung brach lag und der Diesel den Geist aufgab. Nichts mehr ging, auch nicht nach dem Zurückrollen auf ein etwas ebeneres Stück. Zu unserem Glück hatte uns ein Landwirt beobachtet, der uns dann an die Tanke gefahren ist. Das war aber das einzige Mal mit dem Auto!

      Jetzt zum Fliegen:

      1998 oder 1999 flog ich von Laupheim (ETHL) aus, meinem Heimatflugplatz, eine Maschinenüberführung für unser Kontingent in Bosnien/ Sarajevo/ Rajlovac, wobei der Lfz-Austausch immer in Ploce bei Mostar stattfand, damit die austauschenden Kutscher nicht in die Box einfliegen müssen und man ihnen keinen Auslandsverwendungszuschlag zahlen muß, unser Staat spart ja. Auf dem Runterweg landeten wir sicherheitshalber nochmal in Ronchi dei Leggionari, dem militärischen Part des Flughafens Triest. Dort tankten wir auf und flogen nach Zadar, um dort erneut zwischenzulanden. Wie bereits im Flightplan angefordert, wollten wir auch betanken und wurden vom Tower informiert, daß dies nur im zivilen Teil möglich sei (hahahah) und wir hinüberrollen müßten. Also wurde vom Tower die Ampel geschaltet, wir verließen den militärischen Teil, überquerten die für uns abgesperrte Bundesstraße und rollten in den zivilen Teil ein auf den uns zugewiesenen Abstellplatz.

      Dort kam erstmal einer angedackelt zum Abkassieren der nun fälligen Landegebühren, die wir mit einer Landung im militärischen Teil umgehen wollten. Da die CH ein zulässiges Abfluggewicht von 21 to hat, war sie somit in der höchsten Gewichtsklasse, und es wurden irgendetwas über 900 DM fällig. Abzocke, und stinksauer waren wir! Wir flogen danach weiter nach Ploce und hatten einen Tag Aufenthalt, bis die Maschinen jeweils von den Bordtechnikern übergeben waren.

      Dann nahmen wir die Austauschmaschine, ein abgeflogener, abgerüsteter und abgehalfteter Seelenverkäufer, der längere Zeit in die Werft sollte, und starteten gen ETHL. Diesmal wollten wir uns vor der Abzocke drücken und meldeten in Zadar, daß wir noch genügend Sprit haben und weiterfliegen, straight to Ronchi. Nach den Anzeigen war das auch der Fall, unsere Tankanzeigen zeigten genügend Restkraftstoff an und wir rechneten sowieso ständig nach und beobachteten dies. Was wir nicht wußten und worauf wir nicht hingewiesen wurden, war daß die Tankuhren bis zur Mitte eher langsam anzeigen, aber die untere Hälfte rasant zur Neige geht. Wir waren schon bei Istrien, als wir das bemerkten, und es gab für uns nur noch Ronchi, etwas anderes war nicht mehr da. Der point-of-no-return war erreicht. Also flogen wir weiter, reduzierten die Triebwerksleistung von 100 % auf 98 %, danach auf 96 % (niedriger ging wirklich nicht!), um Sprit zu sparen.

      Dann kam vom einen Triebwerk die rote Lampe, das Notverfahren lautet: Land as soon as practical within 10 minutes! Kurz darauf kam die zweite rote Lampe, und wir waren immer noch über der Adria... 10 Minuten vergingen, 12 kamen, die Mühle lief immer noch! Und wir waren über Festland! Nun erreichten wir den Flugplatz bzw. den Luftraum, für den Ronchi zuständig ist, und verlangten ein immediatly landing without any delay! Ein Emergencycall wurde nicht abgesetzt von uns, denn danach wären wir vernommen worden, und wir wollten heim, und zwar alle 4 Mann an Bord! Ronchi machte auch keine Sperenzchen (der Controller vermutete wohl schon etwas in der Art), brachte uns direkt auf die Endanfluglinie, wir erreichten die Landebahn, wurden sofort auf den nächsten Rollweg geführt, dort ging das erste Triebwerk aus, rollten auf den Abstellplatz, dort ging das zweite Triebwerk aus, und schworen uns: Nie wieder! Scheiss auf die Landegebühren! Insgesamt waren wir mit roter Lampe 18 Minuten unterwegs.....

      Tja, lang ist es her, heute lacht man drüber, aber damals hätten wir jeden, der gelacht hätte, ins Mittelmeer geschmissen! Auch heute noch tanke ich mit dem Auto lieber einmal mehr als einmal zu wenig.
    • @Clio: Seit damals weiß ich auch, daß ich niemals Urlaub an der Adria machen werden, bzw. wenn der Ort nördlich von Istrien liegt. Mag ja sein, daß das Wasser unten blau erscheint, aber von oben ist das anders! Da sieht man nur eine braune und üble Plörre, erst ab Istrien wird es klar, und je weiter man nach Süden fliegt, desto besser wird es! Wir haben damals gesagt, wenn wir da runterfallen, finden die nichts, denn alles wird weggeätzt...............
    • Einmal mit dem Motorrad.

      Und wie es sich gehört, natürlich Nachts, im strömemden Regen und bergauf.

      War irgendwo auf der A7, ca. 1 -1,5 km vor der Tankstelle.

      Die Leuchtreklame war schon zu sehen und hat "unglaubliche" Kräfte freigesetzt.

      Mit Gespann wird jetzt jeder Tankstop mit Routenplanern vorgeplant.

      "Meine Beifahrerin weigert sich zu Schieben und ich habe keinen Bock dazu." :)

      Viele Grüße
      Heizerknecht
    • Hi,

      liegengeblieben ohne Sprit - ja hier ich! :D


      Aber immer mit gefülltem Kanister im Kofferraum, den ich dann einfüllen kann :thumbsup:


      Wobei einmal mit WW hinten dran war es "eng" - Entfernung zur nächsten Tanke unterschätzt, bzw. die ursprünglich geplante Tanke gab es nicht mehr - aber ist ja kein Problem, so dachte ich - hab ja den Kanister (7 Liter) dabei - aber nach dem "planmäßigen" und noch unaufgeregten Liegebleiben fix den Kanister eingefüllt und weiter.

      Beim Weiterfahren bemerkt, das der nächste Ort mit Tankstelle (Mittelschweden) anstelle der gedachten ca. 30 km, doch gute 55 - 60 km weit weg ist - 7 Liter für 60 km :whistling: - das kann nicht gut gehen, eigentlich braucht die Fuhre gut 14 Liter auf 100 km in Schweden.

      Also im Schongang weitergerollt, kein Tempomat, mit etwa 65 - 70 km/h :D - und vermutlich mit den letzten Benzindämpfen auf die Tanke gerollt :thumbsup: :thumbsup:



      Viele Grüße, Michael
    • Da fehlt die Ankreuzmöglichkeit - Mein Mann mit Motorrad ( wie oft? min. 1 mal, nämlich das Mal, was ein Bekannter der auf ihn traf, 1 Jahr später ausplauderte, nachdem er das schön vor mir geheim hielt, weil sowas IHM nie passiert.......... :D :D :D
      Ich möchte mal so sterben wie meine Großmutter - friedlich schlafend, nicht kreischend wie ihr Beifahrer!
    • Zählt Wind auch als Treibstoff? Dann bin ich mit dem Wasserfahrzeug schon öfters liegen geblieben.

      Mein kleiner Katamaran hat nunmal keinen Motor. Da bin ich in der Nordsee das eine oder andere Mal trocken gefallen. Früher hatte ich mir mit Kumpels das Segelboot von Vattern geliehen und waren mit wenig Geld auf den Balearen unterwegs. Da wurde auch bei Flaute der Diesel nicht angeworfen, so haben wir von Mallorca nach Ibiza fast die doppelte Zeit gebraucht. Zwischenzeitlich haben wir uns auf der Stelle gedreht, war schon gespenstisch.

      Aber einmal hatte es uns doch erwischt, wir waren zu sparsam und der Tank alle. Also unter Segeln in den Yachthafen. Langsam in die erste Gasse, Großsegel runter und mit klein gerollter Fock weiter, vor der Box eine 360° Drehung und mit letzter Fahrt vorwärts rein (im Mittelmeer parkt man eigentlich rückwärts ein). Ich war danach platt wie Flunder und glücklich keine Schrammen in das geheiligte Boot meines Vaters zu fahren. Danach mussten wir dann zu Fuß von der anderen Uferseite Diesel in drei 10l Kanistern ranschleppen. Das hat dann für die restlichen 2 Wochen gereicht.

      Früher mit der Vespa ist mir das auch mal passiert. Tank auf Reserve und dann hätte man noch so 50km. Jedenfalls solo. Voll beladen mit Freundin und Urlaubsgepäck hat es in Dänemark dann mal nicht gereicht. Die Füße vom Schieben tun mir heute noch weh ;)
      :anbet:
    • Schleppen echt einige ihren Reservekanister im Auto mit?
      Auf die Idee bin ich ja in knapp 40 Jahren noch nie gekommen. Abgesehen davon, das es in etlichen Ländern verboten bzw. auf max 10l begrenzt ist, wollte ich so eine Spritbombe nicht im Auto haben
      VG, Dennis
      \\\ Pulse of Europe ///

      ###
      "Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer"
      (Sokrates, 470-399 v.Chr.)
      ###
      Ubi bene, ibi patria.
      (Frei übersetzt: Meine Heimat ist, wo mein Wohnwagen steht.)
    • 10L Diesel sind nicht mehr Bombe als 2 Gasflaschen im Wohni, vorausgesetzt man hat entsprechend zugelassen Kanister.


      Off topic
      bei deiner Signature fällt mir der Spruch meiner Mutter ein: "die Jugend von heute ist ein Produkt der Jugend von gestern :lol: :undweg:
      ciao
      Jochen
      ___________________________________________________
    • Einmal mit dem Motorrad, das ein frisch umgebautes CX 500 EML Güllepumpengespann war. Ich habe nicht damit gerechnet, dass der Verbrauch nach der Umrüstung auf Seitenwagenbetrieb so exorbitant stieg. Tank abgebaut, mit zwei Spanngurten zum Rucksack umgerüstet und die zwei km bis zur nächsten Tanke gelatscht...

      Peter
      Diesellandy





      It's never the fall that kills, it's the sudden stop at the end!!!!!

      :motz: Ethnology is the study of everybody shorter and darker than you :motz:


      R.W.B. Mc Cormack

      #401GE


      Korruption muss bezahlbar bleiben!!!


      Die erbarmungsloseste Waffe ist die gelassene Darlegung von Fakten!
      (Raymond Barre)
    • Da ich schon ab einem nur zu 1/4 gefüllten Tank Streßpickel krieg - noch nie wegen Sprit liegen geblieben. Männe dagegen spielt öfters mal mit dem Feuer, merkt aber, wenn ich nur noch rechts aus dem Fenster schau, um ja nicht die Tankanzeige zu sehen :thumbdown:
      VG Astrid und lesend auch der Heiko :0-0:

      Man lebt ruhiger, wenn man: Nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.
    • Einmal mit dem frisch gekauften Gebrauchtwagen… Der Tankgeber war falsch eingebaut und so bin ich in den ersten Tagen mit Tankanzeige auf 1/4 mit leerem Tank auf der Autobahn gestrandet… Natürlich war das "Zubehör" auch noch nicht vom alten Auto umgeräumt, der obligatorische 5l Reservekanister also auch nicht dabei :/
      Dieses doofe grinsen vom Kassierer an der Tanke, wenn du vom ADAC zum tanken geschleppt wirst… :motz:
      Bisher 32 Nächte in unserem Wohnwagen geschlafen und 4641km damit unterwegs gewesen :0-0:
      2018: Camping Stein, Bad Endorf (D); Campingplatz Kesselberg, Kochel am See (D); Camping De Duinpan, Noordwijk (NL); Campingplatz Wiehltal, Wiehl-Bielstein (D); Caravan Camping Sassabanek, Iseo (I); Le Esperidi Village, Marina di Bibbona (I); Camping San Benedetto Vecchio Mulino, Peschiera del Garda (I)
      2017: Camping Bergamini, Peschiera del Garda (I); Camping Valle Gaia, Casale Marittimo (I); Camping Fossalta, Lazise (I)
    • Trapper schrieb:

      Schleppen echt einige ihren Reservekanister im Auto mit?
      Auf die Idee bin ich ja in knapp 40 Jahren noch nie gekommen. Abgesehen davon, das es in etlichen Ländern verboten bzw. auf max 10l begrenzt ist, wollte ich so eine Spritbombe nicht im Auto haben
      Hi Dennis,

      als Bombe würde ich zumindest meinen Kanister nicht bezeichnen - ich habe einen soliden Metallkanister, der auch noch im Fahrzeug verschraubt ist.



      Viele Grüße, Michael
    • Moin beisammen :)

      Tatsächlich bin ich bereits ein mal mit dem Gespann liegen geblieben und ein mal in meiner Jugend mit dem Roller.

      Mit dem Gespann blieben wir in Italien Nachts um halb 3 liegen weil aufgrund eines Unfalls der gesamte Verkehr von der AB abgeleitet wurde und rund 15 Kilometer weiter wieder auf die AB geleitet wurde. Genau in dem gesperrten Stück der AB wollten wir eigentlich tanken. Die kleineren Tankstellen in den Dörfchen und Städtchen hatten alle geschlossen.
      Laut Bordcomputer hatten wir noch eine Restreichweite von 55 Kilometern als der Eimer dann den Dienst quittierte. :rolleyes: Die nächste Tankstelle war noch etwa 10 Kilometer weiter entfernt.
      Hoch lebe der ACE der uns dann schnell und unkompliziert mit ein paar Litern Diesel versorgt hat.


      Die Panne mit dem Roller kam deshalb zu Stande, weil wir mit ein 7 oder 8 Kumpels und vier Rollern, mit 16, unbedingt eine Spezi an der Nordsee trinken wollten.
      Wir schmissen uns Samstags morgens gegen 8 auf unsere stinkenden Zweitakter und eierten rund 330 Kilometer vom Ruhrgebiet nach Norddeich. Die Fahrzeit betrug mit Tankstopps, Polizeikontrollen und ungeplanten Umwegen etwa 10 Stunden.
      Angekommen blieb noch Zeit für genau eine Spezi bevor wir wieder zurück mussten. Kohle für ein Hotel hatten wir nicht und irgendwie hatte keiner die doch so lange Fahrzeit bedacht. Also schnell tanken und wieder drauf auf die Roller.
      Auf halben Rückweg versagte dann bei einem Roller die Zündkerze. Samstag Abends ist´s aber als Ortsfremder im tiefsten Niedersachsen praktisch unmöglich Ersatz zu beschaffen. Was also tun?
      Weil heulen noch nie geholfen hat hält halt einer das Bein raus und schiebt ihn am Motorblock bis nach Hause. Fatalerweise erhöht sich der Benzinverbrauch hierdurch aber dramatisch. Und weil es in den kleinen niedersächsischen Dörfern i. d. R. keine Tankstellen gibt, die 24 Stunden geöffnet haben, versagte auch bald der zweite Bock aufgrund von Treibstoffmangel.
      Als wir dann da so recht hilflos auf einem Parkplatz standen und überlegten was man machen könnte trafen wir einen LKW-Fahrer der Glücklicherweise zwei große Kanister Benzin für seinen Generator dabei hatte. Einen Kanister, mit rund 10 Litern Benzin verkaufte er uns dann für schlappe 100€. Er begründete den Preis mit den einfachen Regeln der freien Marktwirtschaft..."Angebot und Nachfrage", erklärte er uns grinsend. Für den hohen Preis durften wir den Kanister aber natürlich nicht behalten. :xwall:
      So haben wir dann zwei Roller getankt und sind dann irgendwo in die Ecke von Nordhorn gefahren wo wir an einem Autohof endlich Benzin und eine Zündkerze bekamen. Das Benzin mussten wir übrigens in leeren Cola- und Eisteeflaschen transportieren, weil wir keine Kohle mehr für einen Kanister hatten :rolleyes:
      Morgens um 9 waren wir dann endlich wieder zuhause.
      War unterm Strich aber ne coole Aktion über die wir heute noch regelmäßig lachen. :thumbsup:
      Wie Bernd Stromberg schon sagte:
      "Büro ist wie Achterbahn fahren. Ein ständiges auf und ab. Wenn man das 8 Stunden machen muss, TÄGLICH, dann kotzt man irgendwann.


      In diesem Sinne :camping: