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Fahren in Kolonne?

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    • Fahren in Kolonne?

      Wir haben unseren Herbsturlaub mit mehreren Freunden geplant. Die Strecke ist so weit, dass eine Zwischenübernachtung angebracht ist. Nun kam die Frage auf: wie fahren?

      - Treffen am 1. Autobahnkreuz und fahren in Kolonne
      - Treffen am Übernachtungsplatz ( :/ wollten eigendlich nicht planen, sondern soweit wir kommen)
      - Treffen am Zielort

      Es handelt sich um drei Gespanne.
      Es ist uns klar, dass Fahren in Kolonne aufwändiger ist. Wir tendieren zu zweitem, was aber schlecht geplant werden kann ?(

      Wie handhabt ihr das, die auch schon weiter a Mehrere gefahren seit? Und warum so? Vorteile, Nachteile?

      Danke :anbet:
      VG Astrid und lesend auch der Heiko :0-0:

      Man lebt ruhiger, wenn man: Nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.
    • Treffen am Übernachtungsplatz. Kolonne ist immer nervig, insbesondere wenn unerfahrene Kolonnenfahrer dabei sind und man durch das Gespann noch in Agilität und Reaktion eingeschränkt ist. Evtl. lässt sich jemand auch schneller zu einem waghalsigen Manöver oder zu hoher Geschwindigkeit hinreißen „um den Anschluss nicht zu verlieren“.

      Wenn ihr es trotzdem machen wollt: Besorgt euch drei Handquetschen zur Kommunikation und GANZ WICHTIG, das langsamste Gespann fährt vorne und gibt das Tempo vor.

      Ich darf sowas regelmäßig mit mehreren PKW (solo) machen und es ist immer anstrengend.
    • Ich wäre für treffen am Zielort denn dann kann jeder soweit Fahren wie er fit ist und wie er will.

      Ich denke das ist Stressfreier -- ist aber jetzt nur meine Meinung.
      Grüße aus Bayern Dieter

      Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.
    • Die Highlander schrieb:

      - Treffen am Übernachtungsplatz ( wollten eigendlich nicht planen, sondern soweit wir kommen)
      Dann würde ich das auch so halten. Ich weiß auch nie so genau, wann ich los komme und wann ich dann vielleicht müde bin. Kolonne fahren finde ich mühsam, auch für den vordersten Fahrer, der immer aufpassen muss, dass alle mitkommen.

      Ich finde es auch mühsam, noch weiterfahren zu müssen, wenn ich schon müde bin. Dann lieber unterwegs miteinander telefonieren, und wenn es passt, treffen, Kaffee trinken oder gemeinsam übernachten, sonst einfach wann es einem danach ist. Schließlich habt ihr Urlaub, seid nicht auf der Flucht und trefft euch sowieso am nächsten Tag. :)

      Viel Spaß, wie auch immer ihr euch entscheidet!
      Viele Grüße, Christiane
    • Wohin geht die Reise?

      Ich bin schon das eine oder andere Mal in Kolonne unterwegs gewesen, hauptsächlich in Schweden und Norwegen, da geht das ganz gut.
      Hinter der Fähre an nem markanten Ort getroffen und mit bis zu acht Fahrzeugen drei bis vier Tage bis zum Ziel gefahren. Da oben o.k., hier in D halte ich das für absolut stressig.
      Letztens noch mit nem Kollegen zu zweit mal eben in den Schwarzwald und zurück (600 km oneway), ist schon Arbeit dabei einigermaßen zusammen zu bleiben.

      Gruß, der Feger

      P.S. Immer mit Funk, ohne iss Käse, oder jedes Gespann hat nen Beifahrer mit Mobiltelefon, dann mag es gehen....
      Der Weg ist das Ziel, auch wenn es keinen Weg mehr gibt, sondern nur noch eine Richtung.....
    • Kolonnefahren klappt aus meiner Sicht nur, wenn alle Beteiligten in etwa die gleichen Reisegewohnheiten haben und im Idealfall darin schon erprobt sind.

      Beispielsweise wird ein Überholvorgang in Kolonne erleichtert, wenn das letzte Fahrzeug damit beginnt. Das erste Fahrzeug blinkt einmal als Zeichen links an, die Nachfolgenden wiederholen und das letzte Fahrzeug schert als Erstes aus.

      Aber ich schweife ab.

      Sind die Etappen übersichtlich kurz, klappt die Kolonne meist besser, weil alle konzentriert bei der Sache sind und "Befindlichkeiten" keine große Rolle spielen.

      Wir sind vor einigen Jahren mit Freunden Ri. Kroatien in Kolonne losgefahren. Die Damen des anderen Fahrzeugs mussten wenigstens jede Stunde eine "Pinkel-Pause" einlegen.

      Das ging uns irgendwann ziemlich auf den Zeiger, weil wir mal ankommen wollten und wir eher im 3 bis 4-Stunden-Rhythmus pausieren.

      Seither haben wir beschlossen, lieber Etappenziele festzulegen. Jeder fährt nach seiner Facon und am Ziel feiert man entspannt sein Wiedersehen ... :prost:

      Liebe Grüße von

      DIDI aus Bääärlin mit "mumpitz II"




      2016
      1. BBC-Treffen (CP Havelberge)
    • Hallo,

      wir haben das früher auch ab und an gemacht, mit vier Gespannen. Wir haben jeweils vereinbart, einzeln zu fahren und das derjenige, der "vorn" ist, gegen 18:00 Uhr einen Übernachtungsplatz anfährt und die Plätze für die anderen klarmacht.
      Man weiß ja in etwa, welche Strecke man zurücklegt und kann sich vorher ein paar CP längs des Streckenverlauf aussuchen, hat immer gut geklappt.
      VG, Dennis
      \\\ Pulse of Europe ///

      ###
      "Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer"
      (Sokrates, 470-399 v.Chr.)
      ###

      Meine Heimat ist, wo mein Wohnwagen steht.
    • Das hat schon früher bei der Bundeswehr nicht geklappt :lol: .
      Ist manchmal anstrengend. Hab es letztes Jahr auch wieder gemacht, von Kroatien zurück, dass ging bis München gut, incl. Übernachtung am Millstätter See.
      Am besten am Zielort/Übernachtungsplätze treffen.
      Grüße aus de(r) Pfalz

      l---L--OlllllllO¬
      =~~~==oo==
      ()_) ()_)--{}-)_) & :0-0: = :ok
    • Ich sehe schon, komplett zusammen wird nicht gehen. Whatsapp gibts natürlich, praktischerweise sogar als "Gruppe". Beifahrer jeweils vorhanden zum telenieren ;) . Da die Zwischenübernachtung schon zur Vorfreude dazu gehört, war es sicher ein guter Vorschlag, sich vorher ein paar Plätze entlang der Strecke auszusuchen und dann unterwegs zu entscheiden, wie die Gesamtlage ist.
      Die Reise geht nach Kroatien, erste gemeinsame Strecke dürfte ab Nürnberg sein.
      VG Astrid und lesend auch der Heiko :0-0:

      Man lebt ruhiger, wenn man: Nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.
    • Früher sind wir manchmal zu dritt gefahren. Wir hatten damals CB-Funkgeräte dabei.Da wurde alles abgesprochen. Wenn das erste Gespann überholen wollte, wurde gewartet, bis das letzte ausscheren konnte und den anderen die Bahn freigehalten hat. Wenn einer unserer Hunde raus musste, ob jemand Pause machen wollte, ob es irgendein Problem gab, alles wurde kommuniziert.
      Uns hat das Spaß gemacht.
      Wir hatten meistens eine Funkfrequenz, die LKW-Fahrer nicht benutzten. Das war ruhiger. :D
      L. G. aHa15

      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurecht finden.
      ( Albert Einstein )
    • Wir haben unsere erste Griechenlandreise Anfang der achtziger Jahre mit dem DCC gemacht, und da war fahren in einzelnen Gruppen obligatorisch.
      Wir haben das als sehr nervig empfunden, denn wenn der erste nicht stur immer die gleichmäßige Geschwindigkeit fuhr, mußte man hinten immer mächtig auf die Tube drücken, um nicht den Anschluß zu verlieren.
      Wie hier schon geschrieben ist es viel entspannter sich erst am Ziel zu treffen, denn dann kann jeder sich die Anfahrt ganz individuell gestalten.
    • DIDI aus Bääärlin schrieb:

      Kolonnefahren klappt aus meiner Sicht nur, wenn alle Beteiligten in etwa die gleichen Reisegewohnheiten haben und im Idealfall darin schon erprobt sind.
      Wir haben vor ein paar Jahren zusammen mit meinem Vater und seiner Lebensgefährtin drei Wochen gemeinsamen Campingurlaub gemacht.
      Vom fahren her klappte das sehr gut, wir kennen jeweils des anderen Fahrgewohnheiten seit Ewigkeiten.

      Wenn unterschiedliche Mentalitäten und unterschiedliche Fahrzeuge dabei sind, kann es für einzelne anstrengend bis hin zu unerträglich werden....

      Gruß, der Feger
      Der Weg ist das Ziel, auch wenn es keinen Weg mehr gibt, sondern nur noch eine Richtung.....
    • Feger schrieb:

      Wenn unterschiedliche Mentalitäten und unterschiedliche Fahrzeuge dabei sind, kann es für einzelne anstrengend bis hin zu unerträglich werden....
      Richtig.

      Gemeinsamen Übernachtungsplatz suchen, jeder fährt für sich, Feierabendbier trinken und am nächsten

      Morgen wieder einzeln los.

      Viele Grüße
      Heizerknecht
    • Hallo Highlander,
      früher als wir noch kleine Kinder dabei hatten sind wir Kolonne gefahren.
      Der Leidensdruck für die Kleinen war dann nicht so groß und auf diversen Rastplätzen konnte gemeinsam getollt werden.
      CB-Funk hatten wir damals auch, auch als Kinderunterhaltung.

      Jetzt ist alles viel einfacher mit Handy und Kolonne fahren wir nicht mehr.
      Anruf oder Whatsapp zur Kommunikation für Espresso-Stop und wo Übernachtungsplatz klappt problemlos.

      Beim Kolonne fahren sollte der Bestmotorisierte hinten fahren.
      Und der vorne sollte nicht heizen. Beim Überholen schert der hintere immer zuerst aus.
      Grüsse
      Didi
    • Hallo,

      wenn der ganze Urlaub sowieso schon mit Freunden auf dem Zielort CP stattfindet, würde ich nicht Kolonne fahren. Wir finden es besser, wenn jeder seine Fahrt gemäß seinen eigenen Bedürfnissen plant, Fahrverhalten, Pausenverhalten (Essen, Hund, WC), Gespannmöglichkeiten und Geschwindigkeiten - könnnen so unterschiedlich sein, dass man schon mit Pech von der Fahrt leicht genervt vom anderen ist :D Schöner ist da ein freudiges Hallo am Zielort. Ich würde ungern jedesmal anhalten wollen, wenn ich nicht "muß" oder noch keine Pause brauche, ganz zu schweigen davon, dass die Parkbuchten dann vielleicht gar nicht für alle reichen.

      Wir fahren diesen Sommer auch "zu zweit", jedoch mit Wohnwagen und mit Wohnmobil und treffen uns erst am Zielort. :w
      LG Bergfan
    • Es sit schon schön für die Kinder, wenn man zusammen Rast macht und somit der Urlaub (auch für die Kids) schon mit der Fahrt beginnt.
      Für mich war das die letzten Jahre streßig. Ich beschleunige bis zur Reisegeschwindigkeit und geh auf Tempomat. Fertig, für mich entspanntes Fahren. Mein Bruder mag das nicht und wechselt immer zwischen 80 und 110km/h hin und her, warum auch immer... Ganz schlimm sind Tunnel, da geht es manchmal bis auf 60kmh runter

      Mich nervt es wenn ich ständig bremsen & beschleunigen muß, das hat nichts von entspanntem fahren. Wir bleiben somit telephonisch in Kontakt und treffen uns unterwegs vll 1-2x zufällig und kommen gut entspannt an
      Camping Historie:

      1977 - 1992 I, H, DK, NL, L, D, A
      Sommer 2003 Grado (I)
      Sommer 2013 Orsingen (D)
      Pfingsten 2014 Comfortcamping Grän (A)
      Sommer 2014 Marina di Venezia (I)
      Pfingsten 2015 Landal Sonnenberg (D)
      Sommer 2015 Marina di Venezia (I)
      Pfingsten 2016 Dreiländercamping Gugel (D)
      Sommer 2016 Mediterraneo (I)
      Pfingsten 2017 Landal Sonnenberg (D)
      Sommer 2017 Marina di Venezia (I)
      Pfingsten 2018 Camping de Paal (NL)
      Sommer 2018 Marina di Venezia (I)
      Pfingsten 2019
      Sommer 2019
      Pfingsten 2020
      ... :rolleyes: