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12V LED Stripes nachrüsten bei 13,8V Bordspannung

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    • 12V LED Stripes nachrüsten bei 13,8V Bordspannung

      Moin zusammen,

      Ich habe letztens einen warmweißen, dimmbaren 5m LED-Streifen mit Fernbedienung gekauft. Dieser soll als indirekte Ambientebeleuchtung unterhalb der Oberschränke dienen, da wir nur so häßliche und ungemütliche Neonlampen haben. Beim Streifen ist ein 230V-Stecker-Netzteil dabei, welches an den kleinen 12V-Funk-Dimmer des Streifens angesteckt wird.

      Nun habe ich folgendes Problem: Ich würde den Streifen gerne direkt an die 12V Stromversorgung des WW anschließen. Mittels eines vorhandenen Mini-Rundsteckers funktioniert das auch gut, die LEDs leuchten, nur etwas heller als mit dem Netzteil, da im gesamten WW eine Spannung von 13,8V DC anliegt. Ich habe in die Anleitung meines WW geschaut, beim verbauten Umformer CERX X4 (Avento, Kip) steht bei Ausgangsspannung "Konstant 13,8V". Dieses bestätigt auch mein Multimeter, egal wo ich messe. Ob an der Außenleuchte, der Wasserpumpe, den Innenleuchten oder direkt an den Ausgängen des Umformers.

      Wahrscheinlich würde das nichts machen, nur die Lebenserwartung der LEDs wird sicherlich nicht hoch sein, wenn man diese häufig auf max. Helligkeit betreibt. Außerdem ist die Wärmeentwicklung höher.

      Es gibt ja sogenannte "Buck Converter", die von DC-DC runter regeln können, allerdings schmoren diese gerne weg (Amazon Rezensionen), werden sehr warm (nichts um im Oberschrank verbaut zu werden) und müssen mind. 2 bis 3V Regel-Differenz haben, also von 13,8V auf 12V wird schon sehr knapp.

      Was kann ich tun? Eine 230V Steckdose in den Oberschrank zu legen und das org. Netzteil zu nehmen scheidet aus, da das nicht so einfach und unsichtbar bei meinem WW geht. Es wäre alles so einfach gewesen....

      Vielen Dank!

      PS: Ich finde keine LED-Streifen auf Rolle, die auch 14V verkraften. Gibt's sowas überhaupt?
    • Welcher Strom fließt denn ? Ggf findet sich auf dem Netzteil eine Angabe hierzu.

      Ich habe spontan an Dioden oder einen Gleichrichter gedacht. An dieser/diesem Fallen in der Regel so um die 0,7V ab, wenn man davon dann 4 in Reihe schaltet hätte man die 12V.
      Wichtig jedoch, auch die Wärme muss irgendwo hin abgegeben werden, deshalb die Frage nach der Leistung.

      Alternativ mit (wenn du was löten angeht halbwegs bewandert bist) mit einem LoXDropb Spannungsregler arbeiten, die 2V sollten reichen.
    • es ist sicher viel besser, die Spannung auf 11,5-12,0 Volt zu reduzieren. Da müsste man zuerst einmal wissen, wieviel Strom verbraucht der LED-Streifen? Möglichkeiten zur "Spannungsvernichtung": lange Leitung, Widerstand, Silizium-Diode in Serie schalten. Wenn Du kein Ampèremeter hast, dann schau mal, wieviel Ampère das zum Streifen gehörende Netzteil liefert. Der angegebene Strom wird meist zu etwa 80% genutzt. Oder versuchs mal mit einer langen Leitung. Hänge dein LED-Streifen an eine 10m lange Leitung (Klingeldraht oder so) und misst die Spannung. Mit dem Multimeter kannst du dann auch den Widerstand messen. Die Formel: U (Spannungsabfall über der Leitung) : R (Widerstand des Drahtes) = I (Strom). Also Beispiel: du hast vor dem Verlängerungsdraht 14,2 Volt. du hast nach dem Draht, direkt am LED-Streifen 10,2 Volt. Also einen Spannungsabfall von 4 Volt. Beim Draht misst du 2 Ohm. Also hast du einen Strom von 2 Ampère. Mit einem 5 W Widerstand von 1,2 Ohm wäre dir geholfen. Auch dieser wird ein wenig warm, daher nicht direkt auf brennbare Unterlage verbauen.
    • Hab ich ganz vergessen:

      Ich habe mir einen schönen Einbauort ausgesucht. Und zwar im Oberschrank neben der Eingangstür ist die Verteilung für die Vorzeltleuchte untergebracht und neben der Tür der Lichtschalter mit Kontrollleuchte.

      Ich hatte mir gedacht, den Streifen daran anzuschließen. So dass der LED-Streifen nur Strom hat, wenn auch die Vorzeltleuchte an ist. Nachts oder beim verlassen des WW wird somit der Streifen stromlos gemacht.
    • ich sah nun dein Post Nr. 3
      bei 5m 18 W = 5,5 A d. H. bei 4,2 m 1,4 A
      Du willst 2 Volt "vernichten" R= U : I 2 Volt : 1,4 Ampère = 1,8 Ohm Leistung 1,4 A * 2 Volt = 2,8 Watt Du brauchst einen Widerstand 1,8 Ohm 10 Watt Bestell-Nummer 221366 bei pollin.de € 0,45 + Versand

      Der überdimmensionierten 10 W Widerstand wird nicht mehr sehr warm.
    • @lixy: Habe mal spasseshalber nachgerechnet (gerundet), komme aber nicht auf Deine Werte:

      5,00m = 18 Watt = 1,5A (1500mA)
      4,20m = 15 Watt = 1,25A (1250mA)

      13,8 Volt Ausgangsspannung
      12 Volt Betriebsspannung
      15 Watt Leistung bei 4,20m Länge

      Differenz 1,8 V : 1,25 A = 1,44 Ohm
      zu verwendender Widerstand: 1,5 Ohm

      Darf ich fragen, warum Du mir 1,8Ohm empfiehlst, nur für mich zum Verständnis?
      Vielen Dank!
    • warum ich 1,8 Ohm empfehle? Der Helligkeitsunterschied bei LED's mit etwas "Unterspannung" ist gering, die Erhöhung der Lebensdauer kann aber beachtlich sein. Es gibt LED-Strips, die sind mit 12 V nahe am zulässigen Maximum, mit etwas Unterspannung kannst du nie etwas falsch machen.

      P.S. verzeih mir den Schreibfehler es muss natürlich 1,5 A heissen und nicht 5,5!
    • Das ist gut!

      Die sind mir in der hellsten Stufe eh zu hell und könnten in der gedimmtesten Stufe ruhig noch etwas dunkler sein. Dann besorge ich mir den 1,8 Ohm 10 Watt Widerstand und schaue, dass ich die Wärmeableitung hin bekomme.

      Eventuell in einer Installations-Aufputz-Verteilerdose und dann alle vorgestanzten Zugänge rausbrechen, so dass die Luft zirkulieren bzw. die Abwärme raus kann. Und das ganze unter den Oberschrank, versteckt hinter der Blendleiste, in der Nähe der Tür montiert.

      :thumbup:
    • mein erster Gedanke war, mechanisch den Bereich des Dimmers begrenzen. Ist aber keine gute Idee, da der Dimmer wahrscheinlich einzelne "Pakete" von der vollen Spannung durchlässt, aber dann nicht mehr 100% der "Pakete".

      Wegen der "Hitze" des Widerstandes musst du dir keine Sorgen machen. 2,8 Watt auf die Fläche des 10 Watt-Widerstandes, der wird gut "Handwarm".
    • Spider schrieb:

      Auf der Packung des Streifen steht:
      - 18W (bei 5 Metern)

      Auf dem 230V Netzteil steht:
      - Output 12V - 2000mA, P-rated 24W, Konstant

      Auf dem Dimmer steht:
      - Input: DC 12V
      - Output: DC 12V 3A
      Hast du mal den Ausgang vom Netzteil gemessen?
      Ich glaube nicht, dass dort "nur" 12V anliegen.
      Und wenn die LEDs dimmbar sind, sollte die höhere Spannung m.E. kein Problem darstellen, wenn die LEDs eh gedimmt betrieben werden sollen.


      LG
      Mi-go
    • Mach mal einen Test, wo du die Stripes an eine 9V Blockbatterie (z.B. Rauchmelder) anschließt. Wenn die nicht mehr leuchten, dann sind sie eher auch auf >12V ausgelegt. Sollten sie bei 9V jedoch weitestgehend gleich hell brennen, ist es besser einen Widerstand dazwischen zu schalten.
      Zumindest so meine Erfahrungen aus dem Modellbau (13,8V).


      LG
      Mi-go
    • Mi-go schrieb:

      Hast du mal den Ausgang vom Netzteil gemessen?
      Ich glaube nicht, dass dort "nur" 12V anliegen.
      Soeben erledigt. Am Ausgang vom 230V Netzteil liegen konstant 12,22 Volt an.

      Gehe ich mit dem Multimeter an den Ausgang des nachgeschalteten Dimmers, liegen hier voll hochgedimmt ebenfalls 12,22 Volt an und voll runtergedimmt (ca. 6 Stufen) nur noch knapp 2 Volt.

      Da der Dimmer laut Aufdruck aber nur 12 Volt am Eingang verträgt, sollte ich diesen nicht direkt mit 13,8 Volt betreiben. Mir scheint die Lösung mit dem 1,8 Ohm Widerstand die einfachste und effektivste zu sein.

      Ich habe jetzt erst einmal den Strip verlegt und provisorisch mit dem Netzteil ans 230V Netz angeschlossen. So sieht das Ergebnis aus, endlich keine Neonbeleuchtung mehr 8o :

      IMG_2696.jpg
    • Guten Morgen,

      Ich muss noch mal was fragen. Ich wollte mir gleich entsprechende Widerstände bei Pollin bestellen. Dabei habe ich gesehen, dass es auch Widerstände mit Kühlkörper gibt. Kosten auch nicht die Welt.

      pollin.de/p/hochlast-widerstand-widap-wd50-1-5-o-220893

      Würde der auch gehen? Dieser hat 1,5 Ohm und ist bis 20 Watt bzw. 50 Watt belastbar. Dabei steht Spannungsfest bis 1250 Volt. Ist der überdimensioniert oder ist die Volt-Angabe zu vernachlässigen?

      Vielen Dank für Eure Hilfe und Grüße!
    • Super, danke!

      Dann bestelle ich den mal. Aufgrund des Kühlkörpers gefällt mir das Ding etwas besser, als die einfachen ohne. Ob 45 Cent oder 2,50€ ist auch egal. Ich wollte den unterm Oberschrank in einer Installationsdose montierten. Wird zwar nicht besonders warm werden, aber sicher ist sicher :rolleyes:
    • Was steht denn auf eueren Glühlampen im Auto drauf? Vielleicht 12 V? Wie hoch ist die Bordspannung im Auto, wenn der Motor läuft? Vielleicht 13,5-14 V? Beim LKW übrigens 24 V und Betriebsspannung 28,4 V!!!
      Die meisten LED, die ich im Fahrzeugberich kenne, können zwischen 10 und 30 V betrieben werden.

      Macht hier doch kein wissenschaftliches Experiment davon, wegen 1,8 V.
      Und schon gar keine Widerstände einbauen. Warum kann man denn wohl die LED Bänder einfach so abschneiden?

      Nee nee nee, typisch (Spezialisten)Forum :xwall: :xwall: :xwall:
      Gruss aus DK :w

      Jørg
    • Hallo Jorg,
      es gibt viele Billigprodukte die verkraften nur minimal mehr als 12V.
      Wenn man diese Teile dann sorgsam installiert hat, wundert man sich warum diese LEDs nicht lange halten.

      Warum wohl? ;)

      Mann kann vieles übertreiben oder sinnvoll anwenden. :)
      Grüsse
      Didi