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12V LED Stripes nachrüsten bei 13,8V Bordspannung

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    • didimausi schrieb:

      Hallo Jorg,
      es gibt viele Billigprodukte die verkraften nur minimal mehr als 12V.
      Wenn man diese Teile dann sorgsam installiert hat, wundert man sich warum diese LEDs nicht lange halten.

      Warum wohl? ;)

      Mann kann vieles übertreiben oder sinnvoll anwenden. :)
      Wenn ich einen Einbau vornehmen will, der über viele Jahre dort bleiben soll, dann darf ich mir keinen 5 m LED-Streifen kaufen, der nur 4,99 € kostet. Ist natürlich nicht gegen Spider gerichtet, da ich nicht weis, was er gekauft hat.

      Und wenn ich mir ein Billigprodukt kaufe, das diese Abweichung nicht verträgt und ich muss erst andere Elektronik davorschalten, dann bin ich selber Schuld. Für das zusätzliche Geld hätte ich mir dann wahrscheinlich gleich eine bessere Qualität kaufen können.
      Gruss aus DK :w

      Jørg
    • @Adria613-DK: Kann ich Dir sagen: 19,99€ für 5 Meter, nur weiß, keine Farbe.

      Die LEDs sind aber eigentlich für den Heim-Bereich und nur mit dem 230V-Netzteil zu betreiben. Das Netzteil liefert konstant 12Volt, egal wieviel Meter ich von der Rolle abschneide. Es bleiben 12 Volt.

      Bei 13,8Volt leuchten die LEDs schon extrem hell, man sieht förmlich, dass die das nicht über Jahre überleben. Da ich keine Lust habe, jedes Jahr neue Streifen zu verlegen, bleiben nun mal nur 2 Möglichkeiten:

      Entweder das 230V Netzteil unsichtbar verlegen, was bei meiner Einbausituation kaum möglich ist oder die konstante 13,8Volt Bordspannung des WW auf 12 Volt runter regeln. Bei der geringen Leistung geht das eben sehr einfach mit einem kleinen Widerstand.

      Angeblich gibt es ja auch Streifen mit 14 Volt Betriebsspannung. Ich habe das halbe Internet durchsucht und bin nicht fündig geworden. Und wenn die Streifen speziell für Fahrzeuge geeignet sein sollen, dann haben die leider auch spezielle Preise... Das ganze soll ja nicht die Bordbeleuchtung ersetzen, sondern nur ein nettes Gimmick für den gemütlichen Abend sein.
    • Da die LED-Strips weder lesen können, noch ein Voltmeter eingebaut haben, habe ich die normalen 12V-Strips einfach an das Bordnetzangeschlossen. Spannungen dort zwischen12,9V und 14,8V, im Ladebetrieb,
      Die Strips halten mittlerweile seit 12 Jahren. Kein Ausfall, kein Flackern usw.

      Also kein Problem etwas mehr Spannung drauf zu geben. :D
      Viele Grüße aus dem Vogelsberg

      Hans und Heike



      [erst Sorento 2,5CRDI (140PS), dann Grand Cherokee (241PS), jetzt Cherokee Limited 2,2

      10.01 L/100km brauchte der große Indianer
    • Belcanto schrieb:

      Da die LED-Strips weder lesen können, noch ein Voltmeter eingebaut haben, habe ich die normalen 12V-Strips einfach an das Bordnetzangeschlossen. Spannungen dort zwischen12,9V und 14,8V, im Ladebetrieb,
      Die Strips halten mittlerweile seit 12 Jahren. Kein Ausfall, kein Flackern usw.

      Also kein Problem etwas mehr Spannung drauf zu geben. :D
      :ok :ok :ok
      Gruss aus DK :w

      Jørg
    • Adria613-DK schrieb:

      Nee nee nee, typisch (Spezialisten)Forum
      Nun ja.
      Schreibt jemand, welcher die fundamentalen Unterscheide zwischen LED und Glühobst kennt?
      Das eine ein Halbleiter, der mit Konstantstrom (das sind Ampere), das andere ein Kaltleiter, der mit Spannung (das sind Volt) betrieben werden möchte.
      Aber lese einmal das, vielleicht wird die Problematik der einfach gestrickten LED-Ketten in Reihenschaltung und primitiven "Vorwiderstand" gemäß den Beispiel dann klarer.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • Die meisten LED Strips vertragen von 12 bis 24 Volt. In meinem Auto laufen solche schon mehrere Jahre ohne Probleme. 14,8v sind als kein Problem.
      Zudem ist das gemessene Leerlaufspannumg, unter Last sinkt diese auf etwas über 12v.
      Zudem haben viel der Strips eingearbeitete Spannungsregler.
      Moje Trójmiasto Gdańsk
      Gdy Pomorze nie pomoże, to pomoże może morze, a gdy morze nie pomoże, to pomoże może Gdańsk.
      Wenn Vorpommern nicht hilft, dann kann das Meer helfen, und wenn das Meer nicht hilft, kann dir Danzig helfen.
    • Dr.pc schrieb:

      Zudem haben viel der Strips eingearbeitete Spannungsregler.
      Welche?
      Die einfachen 12V-LED-Streifen haben lediglich für 3 in Reihe geschaltete LEDs EINEN primitiven Vorwiderstand:

      Plus-----Vorwiderstand-----LED----LED----LED----Minus

      Somit kommt das Szenario aus den o.G. Beispiel in Betracht:

      Wikipedia Leuchtdiode Betrieb mit Vorwiderstand schrieb:

      An ein 12-V-Bordnetz werden drei LEDs à 3,4 V angeschlossen, so dass bei einer Spannung U = 12 V nur 1,8 V für den Vorwiderstand verbleiben. Mit einem Vorwiderstand von 5,2 Ω ergibt sich so ein Strom von 348 mA. Beim Laden des Akkus im Auto können aber durchaus Spannungen bis 14,4 V auftreten. Das hätte dann einen praktisch verdoppelten Strom von rund 700 mA zur Folge (der Spannungsabfall an der LED steigt ebenfalls leicht an), obwohl sich die Bordspannung nur um 16 % erhöht hat. Die gewählte Ausführung ist somit nicht betriebssicher und damit ungeeignet. Abhilfe könnte die Reduzierung der Anzahl der in Reihe geschalteten Leuchtdioden oder der Betrieb mit Konstantstromquelle darstellen.
      Das beschriebene trifft besonders auf Anlagen zu, die über eine Bordakku betrieben werden.
      Dort treten beim Laden die genannten Spannungen schon einmal auf.
      --
      Beste Grüße
      توماس

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    • Ein Problem, viele Meinungen....

      Ich denke, dass die LEDs sicherlich auch ohne Regelung an 13,8 Volt funktionieren, die Frage ist nur, wie lange?

      In meinem Fall liefert das/der CERS (hauseigener Kip/Avento Umformer) konstante 13,8V. Egal wie viele Verbraucher gleichzeitig an sind, am Ende liegt immer die genannte Spannung an, ohne in die Knie zu gehen. Gemessen direkt am Umformer, aber auch an den weit entfernten Verbrauchern.

      Es gibt höherwertige Umformer aus der CERS-Serie für die großen WW-Modelle, die haben auch einen konstant geregelten 12V-Ausgang. Meiner nunmal aber nicht.

      Ich persönlich finde es deshalb überhaupt kein Problem, bei der Festinstallation für 2,50€ einen Widerstand davor zu setzen und Ruhe ist. Zumal eine störende Eigenschaft damit eliminiert wird. Denn in der max. gedimmtesten Stufe ist die LED-Kette bei 13,8Volt einfach noch zu hell. Bei 12Volt ist alles ok und es leuchtet nur noch ein leichtes Schummerlicht, so wie es auch mit dem 230V-Netzteil der Fall ist.