Anzeige

Anzeige

Gibt es "Unterschiede" bei AGM-Batterien? Und brauche ich überhaupt eine?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

    am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft.
    Das Ziel ist die EU-weite Vereinheitlichung der Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
    Unsere gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Datenschutz lest ihr dazu in unserer erweiterten Datenschutzerklärung auf unserer Seite unten links.

    Wichtig: Ihr braucht nichts weiter zu tun. Es handelt sich nur um eine Information.

    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • Gibt es "Unterschiede" bei AGM-Batterien? Und brauche ich überhaupt eine?

      Hallo,
      ich bin auf der Suche nach einer neuen Mover-Batterie, weil mein Ladegerät (bereits gegen ein Ctek 5 ausgetauscht) meine alte Gel-Batterie gekocht hat.

      Die von vielen empfohlene Kombination ist hier ein Ctek 5 oder 10 Ladegerät und eine Optima Yellow Top AGM-Batterie. Da kostet aber schon die 55ah-Variante bei meinem örtlichen Händler 232€ inkl. MwSt.
      Und jung gebraucht (wo ich im Prinzip nichts gegen hätte) werden die immer noch recht teuer gehandelt, weil die verständlicherweise recht selten jung gebraucht verkauft werden.

      Es werden allerdings häufig gebrauchte AGM-Batterien (auch mit deutlich mehr Amperestunden) aus dem PKW-Bereich angeboten. So zwischen 75 und 90 ah für 50-100€. Offenbar dann oft aus Autos mit Start-Stopp-Automatik.
      Sind die grundsätzlich anders aufgebaut als Versorgerbatterien und deshalb eher "ungeeignet"?
      Oder sind die grundsätzlich gerne defekt/ausgenudelt? Muss ja einen Grund haben, warum man da vergleichsweise günstig dran kommt.

      Ich tue mich etwas schwer, für insgesamt vielleicht 60 Minuten Movern pro Jahr über 200€ hinzulegen. Meine kleine "Autark-Light-Schaltung" lasse ich dabei bewusst außen vor. Der Anwendungsfall dafür ist bei mir für die Wahl der Batterie vernachlässigbar.

      Da ich die Batterie mit dem neuen Ladegerät auch nur kontrolliert laden werde (nicht dauernd, nicht über Nacht, nicht in Abwesenheit, etc.) ist für mir mich die "Narrensicherheit" auch gar nicht so zwingend. Ich habe mich mit der Kombination "Ctek + Yellow Top" nur an allgemein offenbar gute Erfahrungen gehalten. Aber gute Erfahrungen kann man ja gleichermaßen mit einem Mercedes oder einem VW machen, wenn man nur von A nach B kommen will.

      Grüße,
      Carsten
    • Ich hatte eine NoName AGM 55Ah um 95€ drinnen, hat wunderbar funktioniert.

      Von gebrauchten würde ich die Finger lassen, wenn die im Auto schon nicht funktioniert, wie soll die dann den Mover schaffen?
      Ebenso sind Gel Batterien nicht für die Mover geeignet, die sind eher für kleine Ströme gebaut.
    • damfino schrieb:

      [...] wenn die im Auto schon nicht funktioniert, wie soll die dann den Mover schaffen? [...]
      Da habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Die angebotenen Batterien, die ich meinte, werden natürlich als "in Ordnung" verkauft und nicht als ausdrücklich defekt. Wie gut man das als Privatperson (als Verkäufer wie auch als Käufer) bei einer Batterie beurteilen kann, bleibt natürlich dahingestellt.

      Natürlich muss es Gründe haben, warum 3 Jahre alte Autobatterien schon verkauft werden. Daher rührte ja auch zum Teil meine Frage. Vielleicht sind die dann durch den Start-Stopp-Systeme entweder durch Fehlanwendung oder schlechte Systeme wirklich vor ihrer Zeit "durch".
    • damfino schrieb:


      Ebenso sind Gel Batterien nicht für die Mover geeignet, die sind eher für kleine Ströme gebaut.
      Deshalb wurden die GEL-Batterien auch fürs Militär und Rettungsdienste entwickelt als Starterbatterien, die auch nach monatelangem Stillstand die Fz zuverlässig zum Laufen brachten.
      Auch Panzer, deren Anlasser schon mal viele KW hatten wurden damit zuverlässig gestartet.

      Also GEL-Batterien vertragen auch hohe Ströme und die 120Amp, die Mover maximal ziehen, kann eine Gelbatterie locker.
      Viele Grüße aus dem Vogelsberg

      Hans und Heike



      [erst Sorento 2,5CRDI (140PS), dann Grand Cherokee (241PS), jetzt Cherokee Limited 2,2

      10.01 L/100km brauchte der große Indianer
    • Eine Optima kann nix besser, als jede andere AGM-Batterie auch, kostet aber mindestens das Doppelte.
      Halt, sie ist doch erwas besser, aber nur beim Gewicht. Sie ist etwas leichter, als Vergleichbare.
      Nimm eine "normale" AGM mit 60 AH. Die 5 AH mehr gleichen die "bessere" Technik der Optima locker aus.
      Meine 60AH-AGM hat neu keine 100,- € gekostet und hält schon locker 5 Jahre.
    • bastl-axel schrieb:

      Eine Optima kann nix besser, als jede andere AGM-Batterie auch, kostet aber mindestens das Doppelte.
      Halt, sie ist doch erwas besser, aber nur beim Gewicht. Sie ist etwas leichter, als Vergleichbare.
      Nimm eine "normale" AGM mit 60 AH. Die 5 AH mehr gleichen die "bessere" Technik der Optima locker aus.
      Meine 60AH-AGM hat neu keine 100,- € gekostet und hält schon locker 5 Jahre.
      Das ist genau mein Ansatz... Bei dem, was ich von der Batterie erwarte, würde ein No-Name-Hersteller wahrscheinlich auch reichen. Zumal ich mir da bei 50% Einstands-Preis ja sogar noch mal ne Neue kaufen kann, wenn die es Erste es nicht mehr tun sollte und dann preislich immer noch drunter liege. Ich glaube, so werde ich es machen..
    • Da Du ja nicht unbeaufsichtigst lädst und fast nur den Mover betreibst, könntest Du auch eine Blei-Säure-Batterie nehmen (Entgasungschlauch nicht vergessen!). Kostet weniger und funktioniert auch (bei mir zumindest).

      lg
      Gernot
    • Ja, das habe ich auch schon überlegt. Aber ich möchte sie z.B. im Winter nicht unbedingt ausbauen müssen. Und bei den Blei-Säure-Batterien ist ja auch die Pflege (Flüssigkeitsstand) etwas aufwändiger. Ich möchte meine Liste an Dingen, an die ich in gewissen Situationen oder zu gewissen Jahreszeiten immer zwingend denken muss, um Schäden zu vermeiden, so kurz wie möglich halten :)
    • Der-Leitende schrieb:

      Natürlich muss es Gründe haben, warum 3 Jahre alte Autobatterien schon verkauft werden. Daher rührte ja auch zum Teil meine Frage. Vielleicht sind die dann durch den Start-Stopp-Systeme entweder durch Fehlanwendung oder schlechte Systeme wirklich vor ihrer Zeit "durch".
      Bei Start-Stopp ist die Lebensdauer ca 3 Jahre...



      Belcanto schrieb:

      Also GEL-Batterien vertragen auch hohe Ströme und die 120Amp, die Mover maximal ziehen, kann eine Gelbatterie locker.
      Lies mal die Datenblätter der üblichen Verdächtigen, da wirds eng mit 120A.
      Das Batterien nach Militär Spezifikation besser sind glaube ich gerne. Sind nur meistens nicht im normalen Handel erhältlich, und wenn unbezahlbar
    • Datenblätter sind nicht der Weisheit letzter Schluß und zwischen Milbatterien und Zivilbatterien gibt es keinen Unterschied.
      Früher wurden diese Batterien ausschließlich im militäriechen Breich verkauft. Später dann, als das Patent augelaufen war, wurde auch der zivile Bereich beliefert.

      Blättere hier mal bis auf Seite 13 www2.exide.com/Media/files/Dow…EXIDE%20Gesamtkatalog.pdf

      GEL-Batterien wurde von der FA. Sonnenschein Akkumulatoren entwickelt.
      Heute ist diese Marke unter Exide zu finden.
      Viele Grüße aus dem Vogelsberg

      Hans und Heike



      [erst Sorento 2,5CRDI (140PS), dann Grand Cherokee (241PS), jetzt Cherokee Limited 2,2

      10.01 L/100km brauchte der große Indianer
    • bastl-axel schrieb:

      Die Ausnahme, die die Regel bestätigt?
      Wieso Ausnahme? Kommt doch auf die Nutzungsart des Auto`s an. Ich fahre hauptsächlich Zur Arbeit, 40 km, da geht Start&Stop genau 0x an, mit dem WW in Urlaub, überwiegend AB..... Zu 5% Einkaufen etc.... Da wird die Batterie doch gar nicht gefordert, trotz Start&Stop..... :D
      bisher: Hobby 530TK, Knaus Sport 400LK, Fendt Platin 510TFB....

      Jetzt LMC Vivo 490E... :camping:
    • Hier werden leider wieder Äpfel mit Birnen verglichen.

      Eine AGM in einen PKW mit Start-Stopp wird über ein intelligentes BMS (Batteriemanagementsystem) geladen/erhalten.
      Zudem wird einer AGM im Auto bei weitem nicht die Leistung abgefordert, die ein Mover benötigt (speziell Anlaufstrom).
      Das hat nix mit dem Betrieb einer AGM als Autark- oder Moverbatterie zu tun.

      Grundsätzlich, meine ich, haben Blei-Säure-Akkus überhaupt nix in einem Wohnwagen oder Wohnmobil zu suchen.
      Dafür gibt es eben die Gel-Batterien, die nicht gasen. Alles andere betrachte ich als zu gefährlich.

      Ich berichte mal einfach von meiner Autark-Installation, die seit Jahren absolut problemlos läuft.
      Sie besteht aus:
      - Exide 92Ah-AGM, hat mal um die 100 Euro neu gekostet
      - Ladegerät Paco MS1210, ich halte überhaupt nix von den C-Tek-Geräten, denn hier sind schon viele Berichte im Netz, dass die C-Tek AGM's langsam in den Tod treiben.
      Zudem nützt ein 5A-Ladegerät rein garnix bei einer AGM, denn der Ladestrom ist viel zu niedrig. Siehe dazu auch Wikipedia.
      Zudem sind die C-Tek-Geräte -wie die Optima-Akkus- völlig überteuert.
      - Solarzelle 100W mit Solarregler, parallel zum Paco-Ladegerät, dient nur der Erhaltungsladung wenn kein Landstrom angeschlossen ist (und kann natürlich auch den WoWa m. Licht usw. versorgen)

      Der WoWa hängt, sofern er zu Hause steht, immer am Landstrom. Und das seit Jahren. Und die AGM zeigt noch immer Bestwerte beim Kapazitätstest.
      Und da wird auch im Winter nix ausgebaut, die AGM steht seit Jahren im Staukasten.

      Wenn hier gebrauchte AGM für um die 100 Euro angeboten werden, ist das mal wieder Bauernfang. Es gibt schon neue AGM (je nach Ah-Wert) ab 100 Euro.
      Und es muss nun wirklich keine Optima sein. Die Dinger können nichts mehr oder weniger als "No-Name"-AGM's.
      Ich würde mir nie eine Optima holen, die Dinger sind schlicht unverschämt teuer. Und sie sind auch nicht leichter als andere AGM, was immer gerne behauptet wird.

      Beim Ladegerät für eine AGM ist es exorbitant wichtig, dass die Ladespannung von mind. 14,7 V erreicht wird und der Ladestrom nicht unter 10A liegt.
      Nur dann wird die Batteire auch geladen und nicht nur am Leben erhalten.

      Schau nach einer neuen AGM mit Werten zwischen 70 und vllt. 92Ah. Banner und Exide bieten da entsprechend preiswerte Modelle an.
      Dazu dann lieber ein vernünftiges Ladegerät und dann sollte das alles problemlos auch langfristig laufen.