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Welcher Versicherungsanbieter und welche Art sinnvoll für neuen Wohnwagen?

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    • Welcher Versicherungsanbieter und welche Art sinnvoll für neuen Wohnwagen?

      Hallo,

      welchen Versicherungsanbieter könnt ihr empfehlen und welche Art der Versicherung macht Sinn (Vollkasko oder Teilkasko)?

      Davon abgesehen habe ich mal gehört, dass der WOhnwagen über die Vollkasko des Autos mitversichert ist. Stimmt das?

      Grüße
    • Servus,
      also eines vorweg, der Wohnwagen ist niemals über die Vollkasko des Zugfahrzeuges mitversichert.

      Zum anderen habe ich mich kürzlich auch mit der Frage der Versicherung befasst. Da ich eine Neuanschaffung getätigt habe, kommt für mich nur
      eine Vollkasko in Frage. Diese richtet sich bei einem Wohnwagen nicht nach einer etwaiigen Schadensfreiheitsklasse, sondern ausschließlich nach dem Wert
      des Wohnwagens. Demzufolge gibt es beim Wohnwagen auch KEIN steigen in der SFK.

      Aufpassen musst du bei so manchem "Spezialversicherer" die inzwischen zum Teil z.B. bei Hagelschäden eine höhere Selbstbeteiligung verlangen oder auch die Fenster
      in der Teilkasko ausgenommen sind, da sie nicht aus Glas sind.

      Entschieden habe ich mich schließlich für einen namhaften Kfz-Versicherer aus Coburg, der bei mir absoluter Preis-/Leistungssieger ist. Wissen solltest du dabei, das hier
      Online keine Vollkasko für Wohnwagen angeboten wird. Dazu musst du anrufen oder zu einer örtlichen Vertretung gehen und erhältst ein entsprechendes Angebot.
      Wissenswert ist auch, das man inzwischen auch eine Vollkasko für einzelne Monate abschließen kann, also z.B. nur in den Reisemonaten. Nachteil dabei ist natürlich, das er
      dann an seinem üblichen Abstellplatz nicht Vollkasko versichert ist.

      Ob Du nun Voll- und/oder Teilkasko nimmst, liegt einzig und allein bei Dir. Preislich bin ich aktuell bei ca. 310 Euro für die Vollkasko (Listenpreis rund 26.000 Euro) mit
      500 € / 150 € Selbstbeteiligung.

      Grüsse
      :0-0: LMC STYLE 490 K, Bj. 2018
    • DEVK :!: :!: :!:
      Die kann ich nur empfehlen. Sie ist nicht nur günstig sondern im Schadensfall schnell und problemlos in der Regulierung.
      Ein schwerer Hagelschaden am WW wurde ruck zuck abgewickelt.

      Beim Neufahrzeug natürlich Vollkasko aber auch einen älteren WW möglichst noch Teilkasko versichern.
      Meine altes Hündchen war zum Glück immer noch versichert.
      Erst diese Woche wurde ein Einbruchschaden in der letzten Aprilwoche ( Fenster aufgebrochen) nach Gutachten reguliert, da die Ersatzteilbeschaffung für einen WW BJ89 nicht so schnell geht, um Rechnungen vorzulegen.
      Zahlung erfolgte sofort. Einfach klasse :ok

      Ich hatte auch immer das Zelt mitversichert und konnte einen Totalschaden nach einem kleinen Tornado über die Versicherung etwas abmildern. Der Zeitwert wurde sofort erstattet.

      Hausrat außer Haus, für alles was sich in Zelt und Wohnwagen befand, war natürlich auch bei der DEVK versichert.

      Für mich die erste Wahl. :thumbsup:
      L. G. aHa15

      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurecht finden.
      ( Albert Einstein )
    • Hallo zusammen,

      wir haben gerade unseren ersten Wohnwagen zugelassen und uns nach langer Recherche für DEVK entschieden. Wir sind jetzt noch an der Inhaltsversicherung dran, da wir viel Elektronik dabei haben, die nicht fest mit dem Fahrzeug verbunden ist.
    • Gaggel schrieb:

      Outlander75 schrieb:

      Devk war ist die günstigste,ob voll oder Teilkaskoversicherung kommt auf den Wert des Wagens an.
      Da muss ich Dich enttäuschen.... Mit Teilkasko ist die HUK genau halb so teuer, nämlich 89 € gegenüber 180 €.....
      Guten Schutz kann man nicht nur an der Beitragshöhe festmachen. Dazu muss man ganz genau vergleichen, was die Versicherung bietet. Da gibt es große Unterschiede.
      Bei der HUK z.B. ist Vollkasko für Wohnwagen nicht ohne weiteres möglich.

      Im Vergleich schneidet die DEVK definitiv besser ab.

      google.com/url?sa=t&source=web…Vaw1y8B4tV2lpGwp_cDS448DF
      L. G. aHa15

      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurecht finden.
      ( Albert Einstein )
    • aHa15 schrieb:

      Gaggel schrieb:

      Outlander75 schrieb:

      Devk war ist die günstigste,ob voll oder Teilkaskoversicherung kommt auf den Wert des Wagens an.
      Da muss ich Dich enttäuschen.... Mit Teilkasko ist die HUK genau halb so teuer, nämlich 89 € gegenüber 180 €.....
      Guten Schutz kann man nicht nur an der Beitragshöhe festmachen. Dazu muss man ganz genau vergleichen, was die Versicherung bietet. Da gibt es große Unterschiede.Bei der HUK z.B. ist Vollkasko für Wohnwagen nicht ohne weiteres möglich.

      Im Vergleich schneidet die DEVK definitiv besser ab.

      google.com/url?sa=t&source=web…Vaw1y8B4tV2lpGwp_cDS448DF
      Bei den dort angenommenen Daten hast Du recht.... Aber setz mal einen Neuwert von 30000 € an und staune.... Bei der HUK bleiben die Daten gleich, also Haftpflicht und Teilkasko unabhängig vom Neupreis, bei der DEVK zahlst Du das doppelte der im Vergleich angegebenen Preise....

      Die Vollkasko bei der HUK ist auch kein Problem, lässt sich halt nur ONLINE nicht abschließen.... Beim Vertrauensmann oder Telefonisch schon....

      Und bei der Schadensregulierung aus eigener Erfahrung TOP.... Hagelschaden vom Dekra-Gutachter aufgenommen, 1 Woche später war sogar UNGEFRAGT das Geld auf dem Konto, mit dem Hinweis, dass Mwst und Selbstbeteiligung abgezogen wurden, bei Reparatur aber sofort nacherstattet würden.....
      bisher: Hobby 530TK, Knaus Sport 400LK, Fendt Platin 510TFB....

      Jetzt LMC Vivo 490E... :camping:
    • Ich habe es jetzt noch mal Online durchgerechnet bei identischen Versicherungsleistungen für meinen aktuellen Wohnwagen HP/TK:

      DEVK: 180,19 €
      HUK: 89,57 €
      bisher: Hobby 530TK, Knaus Sport 400LK, Fendt Platin 510TFB....

      Jetzt LMC Vivo 490E... :camping:
    • easyguenni schrieb:

      RMV mal anschauen.
      die RMV hat bei der Hagelschaden Abrechnung nach Gutachten eine erhebliche Einschränkung drin.

      Fiktive Abrechnung von Hagelschäden an der Dachhaut



      Abweichend von A.2.6.2.a AKB zahlen wir bei einer Beschädigung der Dachhaut durch
      Hagel die erforderlichen Kosten einer vollständigen Reparatur bis zu einer
      Entschädigungsobergrenze von 202 EUR je Quadratmeter
      der beschädigten Dachfläche, wenn das Fahrzeug nicht, nicht vollständig
      oder nicht fachgerecht repariert wird.
    • ?( Bei einem WW im Wert von über 30.000€ sollten doch wohl nicht die Höhe der VS-Prämie das wichtigste sein.

      Wer sich solch einen WW anschaffen kann, hat es mit Sicherheit nicht nötig, bei der Versicherung zu knausern.

      Hier war die Fragestellung, ob ein neuer WW Kasko versichert werden soll. Da lautet die Antwort auf jeden Fall "JA".

      Wo am besten, da bleibe ich bei DEVK. Dabei würde ich immer eine direkte Beratung vorziehen. Online ist nie optimal. Es gilt oft Details zu berücksichtigen, die dort gar nicht zu erkennen sind.
      L. G. aHa15

      Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurecht finden.
      ( Albert Einstein )
    • aHa15 schrieb:

      ?( Bei einem WW im Wert von über 30.000€ sollten doch wohl nicht die Höhe der VS-Prämie das wichtigste sein.

      Wer sich solch einen WW anschaffen kann, hat es mit Sicherheit nicht nötig, bei der Versicherung zu knausern.
      Wenn Du bei gleicher Leistung gerne das Doppelte bezahlst, dann ist das richtig... Und meistens können sich diejenigen einen solchen Wohnwagen leisten, die Jahre vor der Anschaffung gespart haben.... ;)
      bisher: Hobby 530TK, Knaus Sport 400LK, Fendt Platin 510TFB....

      Jetzt LMC Vivo 490E... :camping:
    • Klaus.S. schrieb:

      easyguenni schrieb:

      RMV mal anschauen.
      die RMV hat bei der Hagelschaden Abrechnung nach Gutachten eine erhebliche Einschränkung drin.
      Fiktive Abrechnung von Hagelschäden an der Dachhaut



      Abweichend von A.2.6.2.a AKB zahlen wir bei einer Beschädigung der Dachhaut durch
      Hagel die erforderlichen Kosten einer vollständigen Reparatur bis zu einer
      Entschädigungsobergrenze von 202 EUR je Quadratmeter
      der beschädigten Dachfläche, wenn das Fahrzeug nicht, nicht vollständig
      oder nicht fachgerecht repariert wird.
      Bei GFK nicht das Problem.
    • Gaggel schrieb:

      aHa15 schrieb:

      ?( Bei einem WW im Wert von über 30.000€ sollten doch wohl nicht die Höhe der VS-Prämie das wichtigste sein.

      Wer sich solch einen WW anschaffen kann, hat es mit Sicherheit nicht nötig, bei der Versicherung zu knausern.
      Wenn Du bei gleicher Leistung gerne das Doppelte bezahlst, dann ist das richtig... Und meistens können sich diejenigen einen solchen Wohnwagen leisten, die Jahre vor der Anschaffung gespart haben.... ;)
      Wenn es denn auch die gleiche Leistung wäre.
      Ich werde auch bei der DEVK Vollkasko versichern, weil da im Komfortschutz explizit auch Schlingerschäden und Reifenplatzer versichert sind:

      Punkt A.2.3.2 AKB der DEVK schrieb:

      (...)
      Als Unfallschäden gelten bei Pkw, Krafträdern, Leichtkrafträdern, Campingfahrzeugen, Wohnwagenanhängern und Anhän-
      gern, den Aktiv-Schutz ausgenommen, auch Schäden zwischen ziehendem und gezogenem Fahrzeug oder Anhänger ohne
      Einwirkung von außen, z. B. Rangier- oder Schlingerschäden am Zugfahrzeug durch den Anhänger.
      (...)
      Keine Unfallschäden sind insbesondere:
      - (...)
      – Schäden am Fahrzeug, die ihre alleinige Ursache in einer Materialermüdung, Überbeanspruchung oder Abnutzung haben.
      Versichert sind bei Pkw, Krafträdern, Leichtkrafträdern, Campingfahrzeugen, Wohnwagenanhängern und Anhängern, den
      Aktiv-Schutz ausgenommen, jedoch Reifenplatzer inklusive der daraus entstehenden Folgeschäden.

      Während bei der HUK Unfälle zwingend ein

      Punkt A.2.3.2 AKB der HUK schrieb:

      unmittelbar von außen plötzlich mit mechanischer Gewalt auf das Fahrzeug einwirkendes Ereignis
      voraussetzen. Dieses Ereignis fehlt sowohl bei Rangier- und Schlingerschäden als auch bei Reifenplatzern o.ä., erstere werden sogar über ein direkt dort gegebenes Beispiel explizit ausgeschlossen:

      Punkt A.2.3.2 AKB der HUK schrieb:


      Deshalb liegt beispielsweise in folgenden Fällen kein Unfallschaden vor:
      • (...)
      • Ein Bedienungsfehler des Fahrers ist alleinige Ursache eines Schadens am Fahrzeug.


      Man darf also nicht nur den Preis vergleichen, sondern sollte auch die Leistungen vergleichen. Und dann stellt sich nicht mehr die Frage, ob man

      Gaggel schrieb:

      bei gleicher Leistung gerne das Doppelte bezahlst
      sondern ob man für die unterschiedliche Leistung bereit ist, mehr Geld in die Hand zu nehmen. Es wird immer schwierig sein, 2 Versicherungen zu finden, die bei deutlich unterschiedlichem Preis wirklich identische Leistungen bieten.

      (Ich habe übrigens nur einen einzelnen Punkt der AKB hier zitiert, das ist kein vollständiger Vergleich der beiden Versicherungen!)