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Mit den Fahrrädern in den Urlaub - aber wie?

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    • Mit den Fahrrädern in den Urlaub - aber wie?

      Ich brauche mal euren Rat. Wir wollen im Sommer nach Möglichkeit unsere eigenen Fahrräder mit in den Urlaub nehmen. Wir haben festgestellt, dass die Miet-Räder im Urlaub nicht nur teuer sondern z. T. auch gewöhnungsbedürftig sind, so dass der Spaß nicht selten auf der Strecke blieb. Aus meiner Sicht gibt es drei Möglichkeiten:
      1. Fahrradträger auf der Deichsel montieren
      2. Träger an der Heckklappe des Toyota
      3. Räder auf dem Dach des Toyota
      zu 1.: Weinsberg empfahl als Zubehör für unseren noch mit einem BPW-Chassis ausgestatteten 420QD den Thule Caravan Superb. Unser Problem ist die Stützlast des Toyota, die auf 55 kg limitiert ist. Da muss ich im Normalzustand schon sehr bewusst laden, um am Ende knapp unter 60 kg zu landen. Wenn ich mir jetzt noch mal insgesamt 60 zusätzliche kg auf der Deichsel vorstelle dürfte das Problem doch deutlich größer werden, oder? Wenn ich dieses Problem in den Griff bekäme würde ich das Teil sofort kaufen und die Deichselabdeckung wegschmeißen.

      zu 2.: Unser Auto ist ja nicht mehr das jüngste. Das Angebot an Heckträgern schein begrenzt zu sein. Im Netz habe diesen von Thule gefunden. Hat jemand von euch Erfahrungen mit solchen Trägern? Meine Schwägerin meinte, an ihrem Touran hätte ein solches Teil weil ohne Gummi-Dämmung ("Metall auf Metall") zu Roststellen geführt. Kennt ihr so was? Hält die geschlossene Heckklappe des Fahrzeugs dem Druck stand ohne sich zu verziehen?

      zu 3.: Auch hier das Problem unseres nicht ganz taufrischen Toyotas. Wir haben einen Dachträger von Atera. Bei ATU habe ich modulartige Einzelträger für jedes Rad gesehen. Nachteil scheint mir zu sein, dass die Tragkraft auf 17 kg je Rad begrenzt ist. Unschön ist bei dieser Variante auch, dass ich jedesmal die Räder oben auf das Auto wuchten muss. Die Tragkraft des Daches (max. 100 kg) scheint hierbei nicht das Problem zu sein.

      Vielleicht könnt ihr mir ja noch den einen oder anderen Denkanstoß geben. Danke im Voraus.
      gruß knut
    • Hallo Knut,

      ich an deiner Stelle würde Variante Nr. 3 den Vorzug geben (wg. der Stützlast).

      Es gibt aber auch die Möglichkeit einen Fahrradträger am Heck des Wohnwagens zu montieren, hierzu habe ich aber leider keine Erfahrung.

      Wenn ich nicht schon einen fest montierten Deichselträger hätte, würde ich mir einen Kugelkopf für die Deichsel holen und einen Fahrradträger für die AHK das hätte den Vorteil das man am Urlaubsort auch einen erweiterten Aktionsradius für Fahrradtouren hat. (Mach ich bei meinem nächsten Wohni auch so)

      Gruß
      Florian
    • Wir nehmen unsere Räder immer mit!

      Leider können wir wegen der Stützlast keine Räder auf die Deichsel setzen, Das geht einfach nicht.
      Den Heckträgern trau ich nicht, habe aber keine eigenen Erfahrungen.

      Ich habe Thule Proride Dachträger, die halten die Räder top und die Räder sind in sekundenschnelle aufgesetzt.
      thule.com/de-de/de/bike-rack/r…ks/thule-proride-_-598001
      UVP ist ein Mondpreis, da muss man schauen, und es gibt sie auch gleichschliessend.



      dieHeidens schrieb:

      ........
      Wenn ich nicht schon einen fest montierten Deichselträger hätte, würde ich mir einen Kugelkopf für die Deichsel holen und einen Fahrradträger für die AHK das hätte den Vorteil das man am Urlaubsort auch einen erweiterten Aktionsradius für Fahrradtouren hat. (Mach ich bei meinem nächsten Wohni auch so)
      ........
      Ich habe auch einen Thule Rradträger für die AHK, das Ding ist wirklich super, hilft aber nicht wenn die Stützlast wie bei kibo1966 und mir einfach nicht ausreicht.



      Gruß
      Ralf
      Leben ist das, was abläuft während man etwas anderes plant.
      James Patterson in "Alex Cross - Blood"
    • @kibo1966 Es gibt noch eine VARIANTE 4: --> Fahrräder im WW transportieren.

      Heute legen wir ein Fahrrad aufs Doppelbett, eins auf die umgebaute Sitzgruppe. Eine Decke als Schutz der Polster/Bettzeug unter dem Rad versteht sich von selbst.
      Vorteil:
      - Fahrräder bleiben während der Fahrt sauber - auch bei Regen etc.
      - die Räder sind während der Pause nicht für alle sofort sichtbar und das verringert evtl. das Übereignungsverlangen von anderen.
      - weniger Spritverbrauch, als wenn die Räder noch zusätzlich auf dem Autodach transportiert werden.
      Peugeotpik, Kurzform von Peugeot RC PIK
      RC Pik und RC Karo: 2 Konzeptstudien von Peugeot für den Genfer Automobilsalon 2002
    • Daran habe ich ja noch nie gedacht. Muss ich mal sacken lassen. Spontan hätte ich mir mehr Sorgen um das WW-Innere gemacht, auch wegen des Drecks, den unsere Fahrräder mit rein bringen. Aber dafür ja auch die Decke. Stimmt.
      gruß knut
    • Egal für was für eine Lösung du dich entscheidest, wiege vorher, Fahrräder im WW da sparst du dir die Träger, aber kannst du das vom Gewicht her ?, ich zum Beispiel kann keine 60 Kg für Fahrräder mehr im WW gebrauchen, vieviel Personen seit ihr, oft sind auch die Autos ausgelastet
      Gruß vom Valentin
      .....
    • Für meinen Zafira hab ich mit einen universellen Heckträger gekauft. Da sind Gummipuffer dabei beim Einhängen oben und unten und da liegt auch nix an was irgendwie scheuern könnte bzw. wenn, dann ist es ummantelt. Die Karre ist ja doch relativ hoch um da noch was oben rauf zu hieven. Beim 5er hatte ich einen Dachträger.

      Heckträger ist der hier meiner: amazon.de/MENABO-000039200000-…&keywords=Hecktr%C3%A4ger
    • Wie viel Zuladung hat denn der WW? Ich habe auf die Schnelle nur 940kg Eigenmasse, 1100kg hzgM gefunden. Falls Du keine Auflastung hast, wird es wohl sinnvoll sein, die Fahrräder auf dem Auto zu transportieren.

      Sollte die Zuladung kein Problem darstellen, würde ich auf jeden Fall zumindest ein Fahrrad im Wohnwagen unterbringen, dort kannst Du es auch so positionieren, dass die Stützlast nicht erhöht oder sogar verringert wird. Und ein Fahrrad auf die Deichsel; der Thula Caravan Superb ist selbst aber auch kein Leichtgewicht, vielleicht auch Alternativen ins Auge fassen.

      Wenn die Stützlast so stark limitiert ist, wird es technisch gesehen auch nicht so viel besser, wenn das Gewicht auf der Heckklappe lastet, auch wenn du das darfst.

      lg
      Gernot
    • kibo1966 schrieb:

      RaBuCamper schrieb:

      thule.com/de-de/de/bike-rack/r…ks/thule-proride-_-598001
      UVP ist ein Mondpreis, da muss man schauen, und es gibt sie auch gleichschliessend.
      Vielen Dank schon mal für die Rückmeldungen. Sehe ich das richtig, dass ich mit dem Thule ProRide SquareBar Adapter den Halter auch an meinem Atera-Dachträger montieren kann?
      Genau, ich habe um exakt zu sein den Vorgängerträger (den gibt es nicht mehr zu kaufen, daher habe ich den aktuellen verlinkt) da war das "Adapter-Kit 8895"noch serienmäßig dabei. Damit habe ich die Träger auch auch meinen Montblanc Square-bar Träger befestigt. Hält sehr gut.

      Gruß
      Ralf
      Leben ist das, was abläuft während man etwas anderes plant.
      James Patterson in "Alex Cross - Blood"
    • Wir hätten bei unserem Wohnwagen zwar genug Zuladung, aber bekämen ein Problem mit der Stützlast, wenn wir Fahrräder auf der Deichsel transportieren würden. Wir haben vorn im Wohnwagen ein Querbett, also auch die größte Staufläche dort. Unsere Stützlast ist auch ohne Fahrräder immer gut ausgeschöpft.
      Wir transportieren unsere Fahrräder auf dem Autodach. Das ist in der Tat etwas umständlich, sie dort oben hin zu wuchten. Für uns ist das aber die bessere Lösung. So ist auch immer der Deichselkasten frei bei zwischenübernachtungen. Es gibt aber auch Fahrradträger für das Autodach, wo die Fahrräder mit einem Lift dorthin gehoben werden. Da fällt das Problem mit dem hochwuchten weg.
    • Ich würde meine Fahrräder nie in den Wohnwagen machen wollen.
      Wie willste die vernünftig sichern auf dem Bett oder Sitzgruppe.
      Dann aufs Dach, liegend oder stehend.
      Grüße aus de(r) Pfalz

      l---L--OlllllllO¬
      =~~~==oo==
      ()_) ()_)--{}-)_) & :0-0: = :ok
    • tng schrieb:

      Wie viel Zuladung hat denn der WW? Ich habe auf die Schnelle nur 940kg Eigenmasse, 1100kg hzgM gefunden. Falls Du keine Auflastung hast, wird es wohl sinnvoll sein, die Fahrräder auf dem Auto zu transportieren.
      Wir haben eine Auflastung auf 1350 kg für den Wohnwagen, dürfen diese allerdings nur bis 1300 kg ausnutzen, mehr darf der Toyota nicht ziehen.

      Wir sind zu dritt unterwegs. Unser Jüngster wird nächsten Monat 9 Jahre. Da ist das Fahrrad noch relativ klein und leicht, jedenfalls verglichen mit meinem und demjenigen meiner Frau. Vielleicht können wir das tatsächlich mal auf dem Querbett im Bug transportieren.
      gruß knut
    • Fürs Sichern im WW gibt es eine Fülle von Möglichkeiten: Von Decken über Gurten an Verzurrösen (die man noch anbringen muss) bis hin zu eigens konstruierten Ständern für den Innenraum. Wir haben klappbare Stockbetten im Heck, das lassen sich auch die Fahrräder unterbringen.

      Da der OP genug Zuladung hat, aber ein Problem mit der Stützlast, scheint mir der Transport im WW sinnvoll. Zumal der Heckträger am Zugfahrzeug technisch gesehen auch Last weit hinter der Hinterachse darstellt; wenn die Stützlast beim Zugwagen gering ist, wird das schon einen Grund haben (z.B. Achslast).

      lg
      Gernot
    • Wie wäre es am Heck des Wohnwagens?
      Camping 2016 Pfingsten: Marina di Venezia, Sommer: Rantum

      Camping 2017 Ostern: La Quercia, Pfingsten: Marina di Venezia, Sommer: Rantum
      Herbst: Max1, Winter: Camp Tirol Fieberbrunn

      Camping 2018 Ostern: Piani di Clodia,
    • Wir transportieren unsere 5x Fahrräder immer auf dem Dach des Fahrzeugs. Das geht von 12 Zoll aufwärts problemlos und bis zu den 20kg pro Fahrrad. Nach wie vor würde ich hier die THULE Proride (jetzt neue Version) empfehlen. Ist aus vielen Gründen der mit Abstand beste Fahrradträger fürs Autodach. (Und nein ich bekomme keine Provision von Thule ;) )

      Die Kritik beim Montieren auf dem Dach konnte ich noch nie nachvollziehen. Das 5er Grundgerüst hängt bei mir fix fertig an der Wand und wird mit 2x Personen aufs Dach gesetzt und festgezogen. Zeitaufwand 5min. Anschließend kommen die Fahrräder drauf. Dazu hatte ich damals beim ERSTVERSUCHT! ein Video (kennen manche schon) gedreht ... man beachte die Zeit im Video:

      Thule Proride

      Hinzu kommt dann noch ca. 1min je Fahrrad für die Haltebänder an den Reifen. Das ganze geht, wie man auch im Video sieht, selbst bei einem großen Van wie dem Alhambra vollkommen ohne Trittleiter; bequemer ist es natürlich mit, vor allem mit dem Eingangstritt vom Wohnwagen, sofern dieser nicht fest verbaut ist :whistling: !

      Die einzigen beiden Punkte die wirklich "negativ" ins Gewicht fallen sind, die doch relativ hohen Anschaffungskosten (zumindest bei 5x Trägern + Dachträger) und der dadurch deutlich höhere Spritverbrauch. Der Faktor bei 5x Fahrrädern ist z.B. deutlich höher als der eines Wohnwagen. Bei 3x Fahrrädern ist es allerdings nicht ganz so extrem. Das weiß ich vom Fahrzeug davor. Da waren damals "nur" vier Träger drauf.
    • Fendtine schrieb:

      Markus70 schrieb:

      Wie wäre es am Heck des Wohnwagens?
      da gibt es nicht für alle Hersteller entsprechende Träger. Mir wäre das auch zu suspekt, weil der wohnwagen für so einen Träger angebohrt werden muss. Da hätte ich Bedenken, ob der Wohnwagen dicht bleibt.
      Ich habe mal auf YouTube ein Video gesehen, wie sich die Fahreigeneigenschaften verändern, wenn ganz hinten zusätzliches Gewicht dazukommt. Außerdem hätte ich kein gutes Gefühl. Bei jeder Bodenwelle wenn der Wohnwagen schaukelt ruckelt und reißt der voll beladene Heckträger an den Befestigungspunkten der Wohnwagen-Rückwand. Da hätte ich ebenfalls bedenken, dass sich da auf Dauer Undichtigkeiten ergeben könnten. Ich weiß, viele Wohnmobile haben einen solchen Heckträger. Bei Wohnwagen sieht man es eher selten.
      gruß knut
    • Ich habe mich für Möglichkeit 4 entschieden.

      Habe für den Urlaub Falträder samt Tasche gekauft.
      Nicht solche kleinen Dinger, sondern richtig große "Fullsize"
      Montague hat mir nach mehreren Probefahrten am besten gefallen.

      Hatte schon Räder im Touran (ging nur beim Vorgängermodell mit ausgebauten Sitzen)
      Auch schon auf der Deichsel. Da taten sie mir bei Regen richtig Leid.
      Sitzecke und Bett hatten ich auch schon mit Fahrrädern belegt. Das ist bei Zwischenübernachtung aber sehr lästig.
      Am Heck möchte ich keinen Träger haben, da ist unsere Sitzecke.Ist im Urlaub dann wie hinter Gittern.
      Und aufs Autodach ist mir zu hoch (SUV)

      -Joe