Anzeige

Anzeige

Blei-Säure Batterie als Versorgung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

    am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft.
    Das Ziel ist die EU-weite Vereinheitlichung der Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
    Unsere gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Datenschutz lest ihr dazu in unserer erweiterten Datenschutzerklärung auf unserer Seite unten links.

    Wichtig: Ihr braucht nichts weiter zu tun. Es handelt sich nur um eine Information.

    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • bastl-axel schrieb:

      Also falsches, bzw. zu starkes Ladegerät und deswegen erhöhte Knallgasbildung. Und noch Fehlbedienung dazu.
      Denn man enfernt nicht die Ladeklemmen, ohne vorher den 230V-Stecker gezogen zu haben.
      Oder wo soll sonst ein Funke herkommen?
      Dünnes Brett.
      Das gleiche passierte vor Jahren jemanden aus dem Umkreis, der seinen Motor nach dem abstellen wieder startete.
      Ein Abreißfunke z.B. eines Relais, das Bürstenfeuer des Anlasser oder dessen Magnetschalter entzündete das Knallgas aus dem Starterakku, das sich unter der recht gut gekapselten Motorhaube bei regulärer Ladung per Lichtmaschine gebildet und angesammelt hat.
      Der Flammenrückschlag zerfetzte den ganzen Akku, die Säure verteilte sich überall.
      Tolle Wurst.
      Daher ist der Gas-Ableitschlauch nicht so ganz unwichtig.
      Der fehlte allerdings bei den scheckheftgepflegten Fahrzeug.
      Honni soit qui mal y pense.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • treckertom schrieb:

      Es ist Knallgas. Das ist nicht giftig.
      Und der Gestank nach faulen Eiern von der Schwefelsäure, wenn eine Batterie kocht, ist nicht giftig?

      treckertom schrieb:

      Daher ist der Gas-Ableitschlauch nicht so ganz unwichtig.
      Der fehlte allerdings bei den scheckheftgepflegten Fahrzeug.
      Honi soit qui mal y pense.
      Also, das der Ableitungsschlauch fehlt, fällt bei mir aber schon unter Fehlbedienung.
    • bastl-axel schrieb:

      Also, das der Ableitungsschlauch fehlt, fällt bei mir aber schon unter Fehlbedienung.
      Von wem?
      Bei scheckheftgepflegten ist das ein Gewährleistungsfall der ausführenden Werkstatt, nicht des Nutzers.
      Für eine professionelle Wartung zahlt der Nutzer letztlich gutes Geld.
      Der Nutzer braucht nicht wissen, das ein Schlauch an einem nassen Bleiakku gehört. Aber die Professionellen.
      Wer es allerdings selbst gemacht hat, ist selbst der nächste...
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • bastl-axel schrieb:

      der Gestank nach faulen Eiern von der Schwefelsäure, wenn eine Batterie kocht, ist nicht giftig?
      Der Geruch ist - wie du sicher selbst weißt - Schwefelwasserstoff.
      Das ist ein giftiges Gas, stimmt.
      Dann weißt du sicher auch, wann und unter welchen Umständen dieses entsteht.
      Sicher nicht nicht bei regulärer Ladung eines intakten Akkus.
      (Weswegen Ladegeräte mit Plausibilitätsprüfungen und Akku-Temperaturerfassung sinnvoll sind)
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • treckertom schrieb:

      bastl-axel schrieb:

      Also, das der Ableitungsschlauch fehlt, fällt bei mir aber schon unter Fehlbedienung.
      Von wem?Bei scheckheftgepflegten ist das ein Gewährleistungsfall der ausführenden Werkstatt, nicht des Nutzers.
      Es bleibt doch trotzdem eine Fehlbedienung oder nicht, egal wer dafür verantwortlich ist.

      treckertom schrieb:

      bastl-axel schrieb:

      der Gestank nach faulen Eiern von der Schwefelsäure, wenn eine Batterie kocht, ist nicht giftig?
      Der Geruch ist - wie du sicher selbst weißt - Schwefelwasserstoff.Das ist ein giftiges Gas, stimmt.
      Dann weißt du sicher auch, wann und unter welchen Umständen dieses entsteht.
      Sicher nicht nicht bei regulärer Ladung eines intakten Akkus.
      Jo zu starkes Ladegerät und/oder defekte Batterie. Diese Gas meinte ich mit giftig, nicht das Knallgas.
    • bastl-axel schrieb:

      Es bleibt doch trotzdem eine Fehlbedienung oder nicht, egal wer dafür verantwortlich ist.
      Noch bis in die 1960er wurde in Fahrschulen explizit die Funktionen von Motor, Getriebe, Fahrwerk, Lichtanlage... zumindest an Modellen gezeigt.
      Das war schon Anfang der 1980er nicht mehr so.

      Der Nutzer benutzt heute ein technisches Gerät, er muss seit Einführung der gesetzlich verankerten Produkthaftung nicht mehr wissen wie und warum es funktioniert.
      Entbildet ihn aber nicht, die (rechtlich verbindliche) Bedienungsanleitung zu befolgen.
      Heute gibt es nur noch wenig, was z.B. an Fahrzeugen in Eigenregie zu prüfen/warten ist.
      Für die Wartung und Instandhaltung gibt es für den Gesetzgeber das (durch den Nutzer zu bezahlende) Fachpersonal.

      Fehlbedient wird es erst, denn dieser Punkt explizit in der Bedienungsanleitung als durch den Nutzer zu prüfendes benannt wird.
      Dazu gehört die Entgasungsleitung muWn nicht.

      Aber lichte deine BA nach 2004 ab, falls es dort doch benannt wurde.

      Letztlich geht es darum: Wenn der Nutzer nachweisen kann, das sein technisches Gerät bestimmungsgemäß verwendet und nicht verändert wurde (Im Streitfall durch einen SV festzustellen) und die vorgegebenen Inspektions- und Wartungsintervalle nachweislich eingehalten hat, haftet (z.B. bei explodierenden Akkus) der mit allen Folgeschäden, der zuletzt "dran" war.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • Viel Text, aber am Thema vorbei, denn ich habe niemandem speziell eine Schuld zugewisesen, also brauchst die auch den Endverbraucher nicht in Schutz zu nehmen, obwohl das Wort Fehlbedienung die falsche Wortwahl war, denn es impliziert, das der Verbraucher was falsch gemacht hat.
      Hier liegt aber eher ein Konstruktionsfehler vor, denn eine Nass-Batterie braucht, in mehr oder weniger geschlossenen Räumen, immer eine Gasableitung.
      Das ist ja fast schon Allgemeinwissen und wurde hier im Forum auch schon zigmal gepredigt.
      Es ist auch völlig egal, wer dafür verantwortlich ist, es ist und bleibt trotzdem falsch.
    • Im Grunde genommen müssten doch alle Batterie-Systeme eine gasdichte Ableitung nach draußen haben, auch Lithiumzellen.
      Explosionsgefahr ist das eine, Kontaminierung mit giftigen Dämpfen im Fehlerfall ein weiteres Szenario.
      Also nicht nur einen Ableitungsschlauch, sondern im Einzelfall eine Gas- u- Feuer-feste Schutzhülle.
      Schließlich sind die meisten Akku-Packs unter einem der Betten untergebracht.
      Was meint ihr?

      Gruß Friedel
    • bastl-axel schrieb:

      Viel Text, aber am Thema vorbei,
      wenn du so etwas schreibst, müssen sicher mehrere zumindest schmunzeln.
      Aber natürlich hast du mit deiner glücklichen Wortwahl immer recht.

      bastl-axel schrieb:

      brauchst die auch den Endverbraucher nicht in Schutz zu nehmen,
      immer dann, wenn er nach Betriebsanleitung bestimmungsgemäss etwas nutzt und dann schwere Mängel mit Folgeschäden eintreten. Und ganz besonders, wenn die eigentliche Verantwortlichen mit verschiedensten methoden versuchen, sich herauswinden.

      bastl-axel schrieb:

      Allgemeinwissen und wurde hier im Forum auch schon zigmal gepredigt.
      Andere schreiben fundiert, wenige predigen. Dazu gehen die meisten in ein Gotteshaus.
      Wie geschrieben: Eine weitere "glückliche" Wortwahl.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • Nette Anekdote zum Thema Akkus in E-Fahrzeugen :

      Bei uns auf der A8 ist letztens ein i8 in Brand geraten. Feuerwehr kam und hat gelöscht. Nach ca 15 Minuten gings dann wieder los, das Auto hat wieder gebrannt. Nach zwei weiteren Löschversuchen wollte der Kommandant das Fahrzeug zur KFZ Werkstatt schleppen und dort abstellen da der Betreiber auch bei der FFW ist und mit dabei war hat er das gleich unterbunden wegen seiner Tankstelle. Sie Feuerwehr hat dann bei BMW angerufen und die haben dann einen Abschlepper geschickt. Zwischenzeitlich wurde dann noch einen paar mal gelöscht. Der i8 wurde aufgeladen und Richtung München gefahren, hinterher noch ein Löschfshrzeug das während der Fahrt nich zwei Stopps einlegen musste zum Löschen.

      Ich denke solche Stories wird man wohl in Zukunft noch öfter hören...
      Heuer gehts nach: :0-0:
      Hopfensee Allgäu
      Bibione Italien
      Aufenfeld Zillertal