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Doch nicht wirklich trocken

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    • Doch nicht wirklich trocken

      Hallo Leute,

      in meinem Vostellungspost hatte ich es ja bereits angedeutet: Der Detti schien dicht und trocken zu sein.

      Allerdings machten diverse Dichtungen nicht mehr den frischesten Eindruck, vor allem an den Rangiergriffen sah es ziemlich übel aus. Die hatte auch mal jemand "lackiert" ...


      P1040661.jpg

      Am Bug kommt man im Innenraum ganz gut an die Schrauben ran, lediglich die mit Stoff bezogene Blende unter dem Fenster musste dafür abgenommen werden. Also Schrauben raus und erstaunt festgestellt, dass alles trocken war. Auch kein Rost an den Wagenschrauben aus Stahl (kein VA). Gut.
      Heckseitig links auch kein Problem, Blende weg, Schrauben raus, alles in Ordnung.

      Hinten rechts: keine Chance an die Schrauben zu kommen, die von den hübschen tiefgezogenen Plastik-Fliesenpaneelen der Nasszelle verdeckt werden.

      Nachdem ich kurz in Versuchung war, diesem Griff ebenfalls Dichtigkeit zu unterstellen, kam mir der Gedanke, dass die 3 bereits untersuchten Griffe möglicherweise schon einmal neu eingedichtet worden waren und der Dichter :D vielleicht vor dem selben Problem gestanden hat, die halbe Nasszelle ausbauen zu müssen, um hier Hand anlegen zu können - und sich da womöglich auch nicht rangetraut hat.

      Ausbauen ist aber auch nicht mal eben:
      Um die Rückwand-Verkleidung rauszuebekommen, muss nämlich erst einmal die Kassettentoiöette raus, die aber erst rausgeht, wenn die Duschtasse weg ist, die aber am Boden verklebt ist ... X(
      Da wir im WW eh nicht duschen wollen und die Duschtasse auch schon einen Riss hatte, habe ich sie also rausgeporkelt.

      P1040500.jpg

      Nun stellte sich heraus, dass die Toilette erst nach vorne gezogen werden kann, wenn die Paneele der Seitenverkleidung Platz machen. Zum Verzweifeln!

      Nach kurzer Rücksprache mit der Liebsten dann die Entscheidung: ALLES FLIEGT RAUS! Wir machen das neu.

      P1040503.jpg

      Fortsetzung folgt.


      Schönen Gruß
      Thomas
      Viel zu selten unterwegs mit Dethleffs 420 T (1996) am Hyundai Santa Fé (2004)
    • Moin Thomas,
      wow, war bestimmt keine leichte Entscheidung. Aber ich glaube, sie war richtig. :thumbsup:
      Baut Euch ein schönes Bad, ich habe es versäumt und bin mit meinem Ergebnis nicht ganz so glücklich - funktioniert halt...

      Griassle,
      Stefan
      ...sollte ich hier "Mist" schreiben, bitte ich um sachliche Korrektur...

      Wofür mache ich das eigentlich?
      Mein Ra-Vi und die Renovierung
      unser wässriger Knaus
      ... weil´s Spass macht und schmeckt... ^^
    • BeKeck schrieb:

      Moin Thomas,
      wow, war bestimmt keine leichte Entscheidung ...
      Gegen den Umbau sprach eigentlich nur der nicht einzuschätzende Arbeitsaufwand und, dass unbekanntes handwerkliches Gelände zu betreten war.
      Andererseits:

      - das 90er-Jahre Platik-Ambiente war wirklich keine Augenweide
      - die zu klärende Frage, ob der 4. Rangiergriff dicht ist
      - wir hatten uns schon länger mit dem Thema "Trocken-Trenn-Toilette" beschäftigt


      damfino schrieb:

      Meine Rangiergriffe haben die gleiche Farbe drauf, ist das vielleicht original?
      ?( Dann hätte ich die wohl mal besser so gelassen wegen dem möglichen H-Kennzeichen ...

      spenceNRW schrieb:

      Ist das nicht einfach ein Überzug, damit die Griffe nicht zu glatt sind?
      Das ist gut möglich. Ich habe aber immer Handschuhe mit Noppen dabei, gab's wohl damals noch nicht so ... :D


      Ich habe die Dinger jedenfalls in einer stundenlangen Schab-Schleif-Feinschleif-Polier-Orgie wieder einigermaßen ansehnlich hingekriegt, nachdem ich keine Neuware mit dem angesagten Bohrlochabstand gefunden hatte.

      P1040663.jpg


      Schönen Gruß
      Thomas
      Viel zu selten unterwegs mit Dethleffs 420 T (1996) am Hyundai Santa Fé (2004)
    • th0sch schrieb:

      Dann hätte ich die wohl mal besser so gelassen wegen dem möglichen H-Kennzeichen ...
      H-Kennzeichen bedeutet nicht, das nur strikte Originalität erlaubt ist, sondern auch alles, was damals zeitgemäß war. Und seine Griffe zu lackieren war damals schon üblich, wäre also auch zeitgemäß.
    • th0sch schrieb:

      Dann hätte ich die wohl mal besser so gelassen wegen dem möglichen H-Kennzeichen ...
      Hallo ,

      Anhänger bzw WW bekommen eh kein H-Kennzeichen . Lohnt sich auch nicht da die Steuer / Versicherung mit einem H-Kennzeichen deutlich teurer würde. Unser Lumpi ( wird nächstes Jahr 50 ) hat auch kein H-Kennzeichen . Braucht man ja auch nicht - Anhänger unterliegen keinen Fahrverbote in Umweltzonen etc. )

      Bei einem WM sieht die Sache ganz anders aus - wenn ein " altes WM " dann sollte / muss es mindest 30 Jahre alt sein , um ein H-Kennzeichen zu bekommen , um auch in Zukunft sicher zu sein , überall hinfahren zu können.

      Alles unter Euro 6 als Diesel könnte bald zu einem riesigen Problem werden ;(

      LG Seadancer
      2014 :
      FKK Camping Hilsbachtal , FKK Campingplatz " Camp Istra " Kroatien
      2015:
      FKK Vereinsplatz vom FSH Hamburg , Fahrsicherheitstraining bei Dethleffs in Isny , Dethleffs Family Treff in Isny
      FKK Campingplatz " Drei Länder Eck " , FKK Campingplatz " Lavendula " und Thermalcamping Papa ( Ungarn )
      2016:
      Kurcampingplatz Bad Staffelstein , 1. C´go Treffen auf dem Campingplatz Mohrenhof ,Campingplatz Obersdorf
      Campingplatz Camping Le Peyrolais Ardeche und FKK Campingplatz Serignan Plage Nature ,
      Campingplatz Alpenblick
      2017 :
      FKK Campingplatz Haldenmühle , Dethleffs Family Treff in Isny , Caravan Park Achensee , FKK Vereinsplatz FSG Alfdorf
      FKK Campingplätze CHM Montalivet und Camping LA Genese

      2018 :
      4 Campingplätze in Südtirol / Trentino
    • Während das Holz trocknet, habe ich mich um den Boden gekümmert.
      Weil (werkseitig?) ein Loch mit 8 cm Durchmesser für das Abflussrohr der Duschtasse durch den Boden gebohrt war und ich keine Lust hatte, mich hier an Intarsienarbeit zu versuchen, habe ich 3 cm starke Styrodurplatten eingeklebt.

      Ein wenig zusätzliche Isolation kann ja auch nicht schaden und wir sind beide nicht über 1,70 m groß, also kein Problem mit der Raumhöhe.

      P1040580.jpg


      Auf die Styrodurplatten kam dann eine mit PVC in Parkett-Optik beklebte 6 mm Pappelsperrholzplatte und die erste neue Platte an der Heckwand wurde eingeklebt

      P1040581.jpg P1040658.jpg


      Richtig schwierig war es, die beiden aufgeklebten Spiegel herauszubekommen.
      Erste Idee war, die Dinger an der Wand in Scherben zu kloppen und diese dann einzeln abzuporkeln.
      Nach den ersten Hammerschlägen auf das Glas dachte ich, die Seitenwand fliegt raus, einschließlich des vom Hammer völlig unbeeindruckten Spiegels.

      Ich war echt ratlos. YouTube aber nicht!
      Da wird am Beispiel eines kleinen aufgeklebten Spiegels gezeigt, wie man den Kleber/das Klebeband mit einem zwischen Wand und Spiegel geführten Draht durchtrennt.
      Das sah erstaunlich einfach aus.

      War es aber nicht: die Spiegel im WW sind nämlich mit einem dauerelastischen, in Batzen auf die Wand gebrachten Kleber befestigt. Und der ist zäh und klebt wie Bolle.
      Ist das selbe Zeug wie es hier im Foto unter den Plastikpaneelen der Wandverkleidung zu sehen ist

      P1040505.jpg


      Ich habe schätzungsweise zwei Stunden gebraucht, um die gefühlten achtzig Kleberbatzen hinterm Spiegel mit dem Draht zu durchtrennen.

      Die Batzen von der Wand zu kriegen war auch kein Vergnügen.

      Spachtel? Keine Chance
      Abpulen? Geht, reißt einem aber bald das Fleisch unterm Daumennagel weg
      Warm machen und pulen? Keine Verbesserung.

      Cutter-Messer mit weit ausgefahrener, platt an die Wand gedrückter Kinge ging dann einigermaßen.

      Ich hatte gedacht, ich entkerne dieses Kabäuschen komplett mal eben in zwei Stunden. Es hat Tage gebraucht.
      Aber nun geht's ans Erneuern.


      Schönen Gruß
      Thomas
      Viel zu selten unterwegs mit Dethleffs 420 T (1996) am Hyundai Santa Fé (2004)