Anzeige

Anzeige

Norwegen-Kenner: könnt Ihr bitte meine Routenplanung prüfen?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

    am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft.
    Das Ziel ist die EU-weite Vereinheitlichung der Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
    Unsere gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Datenschutz lest ihr dazu in unserer erweiterten Datenschutzerklärung auf unserer Seite unten links.

    Wichtig: Ihr braucht nichts weiter zu tun. Es handelt sich nur um eine Information.

    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • Norwegen-Kenner: könnt Ihr bitte meine Routenplanung prüfen?

      Hallo Norwegenfreunde, dieses Jahr soll es endlich nach Norwegen gehen. Ich war zuletzt vor über 30 Jahren im Lande, also ist für mich praktisch alles neu da.

      Ich würde euch gerne meine grobe Planung prüfen lassen. Ist das so ohne Stress machbar, oder haben wir uns zuviel vorgenommen?

      Wir haben drei Wochen Zeit, ab 11.8. bis 1.9. ist der Plan.

      Da wir zwei Hunde haben, einen Firmenwagen wo Kilometer und Spritkosten zweitrangig sind, und über einen BroBizz verfügen werden wir über die Brücken fahren. Die Anreise nach Schweden oder Norwegen per Fähre kommt für uns nicht in Betracht.
      Wir planen keine Städtetouren, wenn es sich ergibt ist es OK, aber eigentlich nicht unser Ding.

      Hier mal der Reiseplan. Nichts davon ist in Stein gemeißelt (besonders die Tageseinteilung nicht), wo es schön ist bleiben wir, wo es nicht schön ist fahren wir weiter.

      Tag 1: Vor ein paar Jahren waren wir in Schweden und haben auf der Anreise Zwischenstopp am Naturcamping Wrohe am Westensee gemacht, das war sehr gut. Zum einen passt die Entfernung für eine Tagestour (wir kommen aus dem Raum Düsseldorf/Wuppertal), zum anderen hat man auf dem Platz schon den Elbtunnel hinter sich gebracht, und durch den schönen See fängt da gleich der Urlaub an.
      Tag 2: am zweiten Tag will ich wie gesagt über die Brücken fahren und dann zwischen Malmö und Göteborg einen Platz für eine Nacht suchen.
      Tag 3: Am dritten Tag geht es nach Norwegen (Frederikstad).
      Tag 4 Vorbei an Heddal (Stabkirche) nach Latefossen.
      Tag 5 Norheimsund, Vossevangen.
      Tag 6 - 7 z.B. Lunde Camping Aurland (Basecamp 1), Möglichkeit für Tagestour ohne Wohnwagen über die Aurdals-Schneestraße und zurück durch den Laerdalstunnel.
      Tag 8 - 10 z.B. Strynsvatn Camping (Basecamp 2), Möglichkeit für Ausflug ohne WW nach Geiranger (Adlerweg), Fähre nach Hellesylt, und auf der Straße zurück zum CP.
      Tag 11 - 14 z.B. Fagervik Camping (Basecamp 3), Möglichkeiten für verschieden Ausflüge z.B. Trollstigen, Stadtbesichtigung Alesund, evtl. Atlantikstraße, oder Vogelinsel Runde.
      Tag 15 - 18 Rückfahrt Richtung Oslo via E6.
      Tag 19 Evtl. Zwischenstopp in Bastnäs / Töcksfors (alter verlassener Autofriedhof).
      Tag 20 - 22 Rückfahrt wie Hinfahrt via Malmö, Brücken, evtl. wieder CP Westensee.

      Unterwegs wollen wir evtl. noch die Nationalparks Jostedalsbreen und / oder Brikdalsbreen besuchen.

      Alternative für die Rückfahrt wäre noch, statt via Oslo-Malmö weiter östlich durch Schweden zu fahren, zwischen Vänern und Vättern durch und Richtung Getnö Gard (zum Beispiel).
      Das sähe etwa so aus: tinyurl.com/ycw8kkcb

      Wenn man von hier aus bis zur Grenze bei Frederikstad etwa 1500km rechnet (also hin und zurück 3.000km), dann würden wir mit gut 2.000km in Norwegen insgesamt rund 5.000km fahren, je nach Ausflügen auch mehr; wenn das zuviel Fahrerei wird, dann lassen wir Basecamp 3 und die dazugehörenden Ausflüge weg.

      Danke für eure Einschätzung ob diese grobe Route so machbar ist, oder ob noch etwas dazugehört und keineswegs verpasst werden darf, oder was zuviel ist (und für einen späteren Urlaub aufgespart wird).
      Viele Grüße

      Martin


      The way I see it, if you want the rainbow, you gotta put up with the rain. - Dolly Parton -
    • Hallo,
      ohne auf deine geplante Touren einzeln einzugehen, empfinde ich deine Planung als puren Stress. Wir haben z.B. 2014 eine Wohnmobiltour nach Norwegen, Schweden und Dänemark gemacht. Hinfahrt über Hirtshals mit der Fähre, Rückfahrt über die Brücken. Gefahren sind wir insgesamt 6300 km, waren aber auch über 4 Wochen unterwegs. Start war Koblenz. Das nördlichste Ziel war der Polarkreis. In Norwegen kann man keine Kilometer " machen ", so wie in Deutschland, das geben die Strassen auch garnicht her.
      Bei deinem Plan 5000km in 20 Tagen müßtest du jeden Tag mindestens 250km fahren, wann willst du dir eigentlich mal was in Ruhe anschauen? Eine Stadt z.b. oder eine Sehenswürdigkeit? Oder mal einen Ruhetag einlegen? Das Land ist viel zu schade, um nur durchzudüsen.
      Also alles mal etwas entspannter angehen und dir nicht so viel vornehmen.

      Achim
    • Danke für den Hinweis.

      Wie ich schon schrieb, plane ich für Hin- und Rückfahrt bis zur norwegischen Grenze bzw. von dort zurück (insgesamt 3000km) sechs Tage mit je knapp 500km ein, d.h. ich habe in Norwegen gut 2000km in gut zwei Wochen geplant.


      toledo2006 schrieb:

      ohne auf deine geplante Touren einzeln einzugehen,
      Wäre nett, wenn auf meine Touren eingegangen würde, denn genau darum geht es mir ja.
      Dass eine Reise nach Norwegen mit vielen Kilometern einhergeht, erklärt sich von selbst. Weniger Kilometer zu planen ist prima, wo konkret sollte ich denn Abstriche machen?

      toledo2006 schrieb:

      Gefahren sind wir insgesamt 6300 km, waren aber auch über 4 Wochen unterwegs. Start war Koblenz.
      Koblenz - Wuppertal ist vernachlässigbar, die Entfernungen sind also ähnlich.
      Vier Wochen 6300km vs. drei Wochen 5000km - und ihr wart am Polarkreis, was einige hundert Kilometer nördlich von meiner Planung ist. Den ganz großen Unterschied, warum mein Plan so viel stressiger sein sollte, sehe ich da nicht?
      Viele Grüße

      Martin


      The way I see it, if you want the rainbow, you gotta put up with the rain. - Dolly Parton -
    • Für jemand der gerne fährt und seinem Wowa wie ein Wohnmobil nutzt ist es OK. Da gibt es viel zu schauen, und wenn man genug hat bleibt man halt irgendwo ein-zwei Tage. Im übrigen kann man jederzeit die Tour ändern, verkürzen oder abbrechen, mit Wowa ist man ja flexibel. Deine Wunschtour ist schon gut geplant, die Rückfahrt würde ich tatsächlich über Schweden machen, dass geht schneller und Du vermeidest den Ballungsraum um Oslo, an den kleinen Grenzübergängen ist es auch viel entspannter.

      Gruß troms
    • Und die Hunde bleiben gleich im Auto?
      Purer Stress
      Du hättest mehr davon 5 Tage bei einem Fjord sitzen zu bleiben und die Natur auf Dich Wirken zu lassen.
      Beim Rumfahren mit einem Gespann wirst Du nicht Norwegen erleben.
    • Danke für eure Antworten!

      Zwei Richtungen lese ich heraus:
      1) Ganz ok so, einfach flexibel anpassen; und:
      2) viel zuviel Strecke, fahrt nach Norwegen und stellt euch irgendwo länger hin.

      Zu 2) nochmal die Frage, was sollten wir weglassen, und was sollte man unbedingt machen bzw. ansehen wenn man zwei Wochen in Norwegen ist?

      PS: die Hunde fahren gern im Auto mit, und wir fahren tatsächlich auch gern, auch längere Strecken.
      Viele Grüße

      Martin


      The way I see it, if you want the rainbow, you gotta put up with the rain. - Dolly Parton -
    • Strynsvatn ist ne gute Basis.
      Von da aus könnt Ihr soviel machen das reicht für 2 x Urlaub.
      Fahren in Norwegen ist ziemlich anspruchsvoll.
      40km die Stunde sind da schon ganz gut.
      Zudem gibt es nicht soviel Orte in der Natur wo man ein Gespann einfach so hinstellen kann.
      Ein Basislager und laufen, die Hunde wirds freuen und Ihr seht 100 x mehr.
      Und auch wenn die Hunde gern fahren, Ihr müsst ja nicht 3 Wochen im Auto sitzen und noch mal lieber als fahren, laufen die Hunde.
    • Das ist recht nah an unserem Trip in 2016 mit unseren drei Hunden und mit drei Wochen Zeit. Mal vom Wetter abgesehen (das kann da halt passieren) war es eine tolle Route: walther.reisen/norwegen-2016/
    • Wenn man mit dem Gespann so umgehen kann, wie mit nem Wohnmobil ist auch deutlich mehr Strecke in drei Wochen drinn.
      Wir sind häufig jeden Tag weiter, mal mehr, mal weniger Strecke. Über Schweden schnell und zügig hoch und über Norwegen langsam wieder heimwärts treiben lassen.

      Alles geht nix muss.

      Meine Empfehlung: Deinen bisherigen Plan grob aufem Zettel mitführen und abfahren oder wenn's dann sein soll, ab dem siebten Tag inne Tonne kloppen und ganz was anderes machen.

      Gruß, der Feger
      Der Weg ist das Ziel, auch wenn es keinen Weg mehr gibt, sondern nur noch eine Richtung.....
    • Cabby schrieb:



      Zudem gibt es nicht soviel Orte in der Natur wo man ein Gespann einfach so hinstellen kann.
      Aber auch nich grad wenige und zur angedachten Reisezeit iss schon wieder weit mehr Platz als vier Wochen früher.

      Gruß, der Feger
      Der Weg ist das Ziel, auch wenn es keinen Weg mehr gibt, sondern nur noch eine Richtung.....
    • Hi,
      So wie du das geplant hast wird das ganz sicher NICHT stressig. Lass dir das nicht einreden. Von den 5000 Km kannst du gut 3500 mehr oder weniger auf der Autobahn oder AB-Ähnlichen Strassen fahren. Tagesetappen von 250km sind auch in Südnorwegen gemütlich machbar, wennst nen "fahrtag" einplanst kannst locker mit mehr rechnen (ohne Fähren, die kosten Zeit), Allein die Tagesetape vom Göteborg nach Frederikstatt, entschuldige, aber da bist in zweieinhalb Stunden, ist reine AB. Deine Basecamps hast gut gewählt, da kannst einiges unternehmen. Allein für die Rükfahrt nach Oslo hast du 3 Tage eingeplant, das brauchst du nie (ausser du schaust dir unterwegs noch viel an). Ansonsten ist schon viel gesagt. Mach dir aber keinen zu festen Plan, alles kannst sowieso nicht anschauen. Machs vom Wetter abhängig, geh in Touristeninformationen und hol die Prospekte, schau dass du in Geiranger etc. früh morgends oder spät abends bist, möglichst ohne Kreuzfahrtschiffe. Bergen und Oslo sind absolut sehendswert, "Städte" wie Alesund etc. sind sicher kein tagesfüllendes Programm. Atlantikstrasse ist schön, aber auch hier gilt "der Weg ist das Ziel". Es gibt unendlich viele schöne ecken ohne werbewirksamen Namen, das merkst aber selber recht schnell.
      Ansonsten viel Spass, du wirst sicher nicht das letzte mal in den Norden fahren :)
      Gruß
      Rolf
    • Super die absoluten Skaninavien Kenner.

      Die zweite Etappe ging von Wrohe nach Malmö das sind schon 430km und ohne Pause 6 Stunden fahrt.
      Weil ich würd weder in Dänemark noch in Schweden schneller als die erlaubten 80 fahren.
      Tagesetapen von 250km in 2.5Stunden sind 100km pro Stunde da hast Du hoffentlich ein grosses Budget für Bussen.
      Und aus welchem Grund soll man auf AB oder AB änlichen Strassen in schönen Norwegen hochfahren?
      Um möglichst schnell oben zu sein und umzukehren?
      Fährt er aber weiter bis Göteborg sind es 710 Km also 9 Stunden reine Fahrtzeit
      Und am nächsten Tag von Göteborg nach Fredrikstad wieder 230km also 3 Stunden fahrt ohne Tanken ohne auf und abbau.
      Wer das noch lustig findet für den ist der Weg das Ziel, bleibt dann am besten auf der A5 hat er genug Ziel.
    • Martin, machs einfach. Du wirst sehen dass es nix mit stress zu tun haben wird. Und falls du merkst dass es dir zu viel wird dann suchst dir halt nen Platz zum übernachten, für das hast ja nen Wohnwagen. Deine Planung passt, da musst dir wie gesagt keine Gedanken machen.
      @Caddy: Ob dus glaubst oder nicht. 700 km für nen Tag fahts sind auch kein Stress, da muss ich nicht schneller als 80 fahren. Da gehts um ne Überführungsetappe. Ich weiss ja nicht was du in der Früh alles abbauen musst, ich hab zum Übernachten nur die Stützen unten. Aber das sieht halt auch jeder anders.
      Gruß
      Rolf
    • Ich mach Toilette meine Hunde auch, wir essen alle Frühstück, und dann kanns weitergehen.
      Dir lieber Rolf reicht ein Powerriegel.
    • Danke für Eure Hilfe!

      Die Tagesetappen sind nur eine Richtschnur, wir sind da flexibel. Wenn vor dem Elbtunnel oder an einer Grenze Stau ist dann dauert das eben. Andererseits, wenns läuft dann können wir (jedenfalls für die Anreise- und Rückreise-Etappen) eben Strecke machen.

      Wenn wir feststellen dass die Hinfahrt nach Norwegen einen Tag länger dauert, kein Problem.

      In der Tat werden wir bei den Fahr-Etappen nicht groß irgendwas aufbauen, sondern Stützen runter, Strom ran und Abwasserkanister drunter, fertig. Bestenfalls noch das Sonnensegel, das braucht fünf Minuten. Morgens geht das auch flott, Hunderunde, Kaffee und los geht's.

      Die beiden Varianten "möglichst nur einen Campingplatz aufsuchen und da den Urlaub verbringen" und "möglichst jeden Tag weiterfahren" werden wir beide nach Lust und Laune nutzen.
      Lange Anreise-Etappen stören uns nicht, und wenn wir im Land merken dass es an einem Basecamp so schön ist dass wir länger bleiben, dann nehmen wir etwas anderes wieder vom Plan.

      Viele Möglichkeiten, kein Zwang: besser geht's nicht.
      Viele Grüße

      Martin


      The way I see it, if you want the rainbow, you gotta put up with the rain. - Dolly Parton -
    • Hallo Cabby, es kommt halt auch auf das Gespann an, mit 15 Meter Länge und wo möglich noch 2,50 Breite Zugfahrzeug mit Vorderradantrieb usw. sieht die Sache schon wieder anders aus.
      Aber so wie ich sehe gehört Martin, ebenso wie Du der Allradfraktion an, dass garantiert in Norge entspanntes fahren.
      Zum Frühstück, dass macht wohl jeder anders, wie ich Deinem Beitrag entnehme frühstückst Deine Fam. und Du vor der Abfahrt ausgiebig. Martin reicht eine Tasse Kaffee, wir fahren ohne los und suchen uns nach ca. drei Stunden einen schönen Platz und frühstücken dann gleich als mittags Ersatz. Lasse es Martin mal machen, machbar ist alles, so was habe ich auch schon öfters gemacht und es hat Spaß gemacht. Im übrigen und das wissen wir beide, Norge entschleunigt alle und alles. Ein Jahr später, sollte seine Fam. und er wiederkommen kann seine Planung, basierend auf seine gewonnenen Erfahrungen schon wieder anders Aussehen.

      Anmerkung, mich würde Deine Erfahrung mit der Efoy interessieren, mach doch bitte mal ein neues Thema mit Testbericht.

      Gruß troms
    • ganz ehrlich troms, ich denk da zuletzt an das Frühstück von Martin.
      Aber die Hunde werden das mit Sicherheit nicht so toll finden.
      Aber jeder wie er mag.
      Und ja, ich würde das auch nicht in 3 Wochen machen.
      Ich fahr wie immer Anfang Juli los und bin dann halt im September oder Oktober wieder zurück.
      Über Efoy werde ich im Herbst berichten, es kommt jetzt zuerst mal ne LifePo dazu.