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Wer hatte schon einen Reifenplatzer, wer noch nie?

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    • Wer hatte schon einen Reifenplatzer, wer noch nie?

      Wieviele Reifenplatzer hattet ihr in eurer Camperkarriere? 276
      1.  
        Noch nie (207) 75%
      2.  
        1 mal (43) 16%
      3.  
        2 mal (18) 7%
      4.  
        >2 mal (8) 3%
      5.  
        Beschädigungen an reifen, welche durch dichtspray hätten behoben werden können, bzw behoben wurden (5) 2%
      Hallo zusammen.

      Da man immer wieder mal hier liest, dass es zu Reifenplatzer an Wohnwagen gekommen ist (häufig in Verbindung mit der Diskussion, ob man ein Ersatzrad mitführen soll oder nicht) würde mich (und vielleicht ja auch einige andere) interessieren, wie häufig es denn tatsächlich zu Reifenplatzer gekommen ist.
      Ich habe ein wenig den Eindruck gewonnen, dass diese viel häufiger an Wohnwagen auftreten, als an Pkw.

      Ich würde hier zwischen Reifenplatzern und Beschädigungen, welche durch ein dichtspray vorübergehend hätten behoben werden können unterscheiden, da ja immer mehr Pkw ein dichtspray an Bord haben und somit in dem Fall nicht ganz aufgeschmissen wären ohne Ersatzrad.

      Würde mich freuen, wenn möglichst viele hier abstimmen würden und natürlich viele ihre Erfahrungen schildern würden.

      Vielen Dank.
    • Moin,

      bei mir ist es ein Sonderfall, den ich mal als Reifenplatzer einordne.
      Bei der der damaligen Anfahrt zum CP Sveta Marina 2011 ist der letzte Kilometer der Straße vor dem Platz durch einen Starkregen in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Straße war geflickt, teils 25cm tiefe Löcher in der Straße, die mit Kies aufgefüllt waren. Der Regen hatte alles ausgespült und auch den asphaltierten Fahrbahnrand unterspült. Ich bin im Schrittempo gefahren. Da die Spur des WW breiter ist als die des Touran konnte man sich faktisch aussuchen, mit welchem Rad man irgendwann ein Problem bekommt. Die Löcher habe ich zwar umfahren aber der Rand ist eingebrochen. Der Reifen war in Ordnung aber das Felgenhorn wurde bei Kontakt mit der Asphaltkante nach außen verformt. Wir hatten Glück im Unglück. Direkt neben der Stelle war ein Haus im Bau. Die Handwerker haben uns Bauholz zum Abstützen geliehen und haben beleuchtet.
      Also Reververad drauf und vor dem CP übernachtet, da es inzwischen dunkel war.
      Nach der ersten Urlaubswoche habe ich den Reifen runtergenommen (Ein Allrad Club mit MAN 6x6 Womo und diversen LR hatte Werkzeug dabei) und habe die Felge provisorisch mit dem Fäustel rückverformt um wenigstens ein "Notfallreserverad" für den Rückweg zu haben. Das Hämmern auf dem CP hat den Nachbarn zwar weniger gut gefallen, musste aber sein.

      Die Straße wurde etwa 2013 neu gemacht.

      VG ad-mh
    • Tat schon beim durchlesen weh.
      Ohne Ersatzrad wärst du also erstmal aufgeschmissen gewesen.

      Wir haben halt das gleiche Problem wie viele andere (insbesondere mit Familienwohnwagen) auch, die Zuladung ist einfach zu gering. Es ist also schnell Gewicht gespart, wenn man das Ersatzrad raus schmeißt.
      Ein umladen in den Pkw ist für uns keine Alternative, da dieser ohnehin schon bis an sein zGG Beladen sein wird und natürlich dann auch das zulässige zuggewicht belastet würde.
      daher auch die Idee zu dieser Umfrage, um einfach mal zu sehen, wieviele platzer kommen denn im Verhältnis vor.

      Eventuell würde ich das Ersatzrad dann doch mitführen, auch wenn wir dann noch schwerer sind.
    • Reifenpatzer am Wohnwagen in 2 Jahren noch nicht, aber am Pkw alle 2 Jahre bei einer km Leistung von ca.60000 km pro Jahr.

      Lehre nach all den Jahren immer Ersatzreifen , da auch viele Fahrzeuge dabei waren die keine normalen Reifen aufgezogen hatten
      und die Ersatzbeschaffung immer ca. 2 Tage Zeit in Anspruch genommen hat.

      Ich hoffe, dass beim Wohnwagen kein Patzer vorkommt, aber auch das ist die Ersatzbeschaffung nicht unter 2 Tagen :xwall:
      2 to Fahrgestell und der Reifen hat nicht jeder Reifenhändler von der Größe und Traglast. Trotzdem auf Grund der geringen
      KM-Leistung kein Ersatzrad, zur Not kann ich aber für sehr kurze Strecken das Pkw-Ersatzrad aufziehen lassen.

      Mfg.
      Vilm
    • Ich habe mit ‚noch nie’ abgestimmt.
      Einen Reifenplatzer hatte in meinen über 30 Jahren Camping mit Wohnwagen oder WoMo gottlob noch nicht; einen Platten wegen einer eingefahrenen Schraube aber schon 2x. Damals gab es noch kein Dichtmittel, daher musste der Reifen ‚geflickt‘ werden. Später wurde der ‚geflickte‘ Reifen zum Reserverad. Seit 4 Jahren habe ich ‚nur noch’ ein passendes Notrad an Bord.
      Ich fahre allerdings immer Reifen/Räder mit sehr ausreichender Traglast (mit Metallventilen) die auch nie älter als 5 Jahre sind.
      Viele Grüße "dercamper96" :w
    • MCKUGEL schrieb:

      Vor JEDER Tour wird der Luftdruck kontrolliert , Räder sind IMMER ausgewuchtet und ich fahre mit Stahlventielen mit 4,5 bar .
      :thumbsup: 100% ACK. Natürlich auch der Druck vom Ersatzrad!
    • Wir haben uns denn abgeschlagenen Boden einer Bierflasche auf einem Parkplatz in die Lauffläche gefahren, flicken unmöglich, weil an 3 Stellen dicke Löcher. Also Ersatzrad drauf...und wie immer, auf der Fahrt nachts in den Urlaub ... ;(
      Viele Grüße
      Maria

      Situs vi late in isset avernet
    • Ich hatte mal einem an meinem Wohnmobil vorne rechts.. A61 kurvig und 100kmh drauf.. Auf einmal gabs nen höllischen Knall und das Fahrzeug sackte vorne rechts ab. Sofort ausgekuppelt, Lenkrad festgehalten und auf dem Standstreifen rüber. Bin dann ca 1 km auf dem Plattfuss bis zum nächsten Rastplatz gefahren und da dann das Rad gewechselt. Zum Glück ist ausser ner zerfetzten Innenverkleidung am Iveco nix passiert.
      Zuhause angekommen hab ich den Reifen dann mal genauer angeschaut und sofort 6 neue bestellt. Die Ursache dafür waren defekte Gewebeeinlagen die der Vorbesitzer vermutlich durch das Nutzen von Stufenkeilen verursacht hatte. ( Die hatte ich damals direkt entsorgt nachdem ich da einmal drauf stand und sah wie der Reifen abgequetscht wurde beim Auffahren. )
      Zum Glück istr nicht mehr passiert. Am PKW hatte ich bedingt durch berufliche Fahrten schon mal häufiger Palttfüße. Die benelux und F Autobahnen sind leider nicht immer die saubersten, da werden schon mal Nägel, Schrauben und andere scharfkantigen Teile ausfgesammelt vom Reifen..
    • Hi,

      bei mir hätte in keinem Fall ein "Pannenset" zum flicken des Reifens geholfen.

      Die Aufhängung/Gummis waren so sehr ausgelutscht, das ich mehrere Reifenplatzer hatte, die auf Grund falsche Spur und Sturz zurückzuführen waren.
      Die ALKO-Achse ist ja mitlenkend. (Schräglenkerachsen)

      Dadurch wurde die Innenflanke der Reifen stärker belastet und führte zu kapitalen Reifenplatzern und der Reifen hing in Fetzen.

      Deshalb ist für mich einerseits das Reifenalter ein Kriterium für die Sicherheit.

      Das andere Kriterium die Überprüfung der Achsgeometrie.
      Und das, je nach Laufleistung und Alter.

      Ergo werde ich ab sofort auch ein Ersatzrad mitführen. Und zwar im Gaskasten.


      Gruß leo
      Mein Transit verbraucht -> 9,4 L/100km (immer zügig unterwegs!)

      Verbrauch mit Wohnwagen (1,8t) -> 11,0 L/100km (bei max. Ausnutzung der Geschwindigkeitsbeschränkung!)

      Wo war ich? -> Hier

      Meine Bilder: -> view.stern.de
    • Reifenplatzer noch nie aber am damals 3 Jahre alten Wowa war ein Gummiventil im Felgensitz porös - natürlich samstagmorgens Raststätte Walserberg auf der Anreise nach Kroatien.
      Seitdem nur noch Metallventile.
      Vor jeder Fahrt Reifen inspizieren und abtasten, Reifendruckkontrolle und nach spätestens 6 Jahren werden neue Reifen aufgezogen.

      Gruß, Uli
      Man kann immer eine Menge machen - bei genauerem nachdenken kann man aber auch eine Menge bleiben lassen...
    • Hi zusammen,

      In den letzten 15 Jahren 2 mal am Auto, einmal am Wohnwagen - dass Auto hat in der Zeit ca. 600 tkm gelaufen, der Wohnwagen ca. 120 tkm.

      In allen drei Fällen war es in Schweden auf Schotterpisten, und am Auto jeweils mit Reifen die von der Profiltiefe am Ende ihre Karriere waren.
      Der Ausfall am Wohnwagen war an einem quasi neuen Reifen, erst ca. 4 Wochen vor der Fahrt montiert, und zum Ausfall Zeitpunkt etwa 2500 km gelaufen.

      In keinem der Fälle hätte Pannenspray geholfen.


      Bis zum Ausfall am Wohnwagen hatte ich kein Ersatzrad für den Wohnwagen dabei, und ich hatte viel Glück, den Wagen noch am gleichen Tag wieder fahrbereit zu haben.
      War aber insgesamt ein teures Vergnügen, da erstens ein zu den vorhanden Reifen passender Reifen (Marke) erst nach dem Wochenende zu bekommen gewesen wäre, und ich daher den temporär montierten Reifen zuhause nochmals ersetzt habe.
      Dabei hat der eine (markenlose) Reifen in der Nordschwedischen Pampa soviel wie zwei zuhause gekostet.

      Daher habe ich seither auch für den Wohnwagen Ersatz dabei, in Form eines Notrads (wegen dem geringeren Gewicht).



      Viele Grüße, Michael
    • Ein Frage an diejenigen,
      die angeblich einen Platzer hatten:

      Wie habt ihr feststellen können, das der Reifen geplatzt ist
      und nicht einfach nach einem Luftdruckverlust zerstört wurde ?



      Gruß Thomas
      das verbrennt der KUGA seit 2012 im Durchschnitt: [IMG: http://images.spritmonitor.de/547357.png ]
      hier klicken = besuchte Campingplätze
    • Camper-Toby schrieb:

      Ein Frage an diejenigen,
      die angeblich einen Platzer hatten:

      Wie habt ihr feststellen können, das der Reifen geplatzt ist
      und nicht einfach nach einem Luftdruckverlust zerstört wurde ?



      Gruß Thomas
      Naja, kein Reifen platzt einfach so. Entweder wurde mit falschem Luftdruck gefahren oder „nicht nett“ mit ihm umgegangen. Ein Schlagloch, eine Bordsteinkante o. ä. können die Karkasse beschädigen. Das sieht und spürt man nicht. Nur der Reifen „weiß“es und „merkt“ es sich. Durch die weiter Nutzung und das ständige arbeiten/walken, wird der Schaden größer, bis der Reifen an der schwächsten = beschädigten Stelle aufgibt und platzt.
      Andere Fehler können in der Produktion liegen, aufgesammelte/eingefahrene Fremdkörper sein und eine besondere Gefahr stellen runderneuerte Reifen dar, die schlecht aufbereitet sind und sich auflösen können.
      Deshalb sollte man die Reifen nicht vernachlässigen und schon gar nicht daran sparen.

      Gruß, Uli
      Man kann immer eine Menge machen - bei genauerem nachdenken kann man aber auch eine Menge bleiben lassen...
    • Lappland schrieb:

      Hi zusammen,

      In den letzten 15 Jahren 2 mal am Auto, einmal am Wohnwagen - dass Auto hat in der Zeit ca. 600 tkm gelaufen, der Wohnwagen ca. 120 tkm.

      In allen drei Fällen war es in Schweden auf Schotterpisten, und am Auto jeweils mit Reifen die von der Profiltiefe am Ende ihre Karriere waren.
      Der Ausfall am Wohnwagen war an einem quasi neuen Reifen, erst ca. 4 Wochen vor der Fahrt montiert, und zum Ausfall Zeitpunkt etwa 2500 km gelaufen.

      In keinem der Fälle hätte Pannenspray geholfen.


      Bis zum Ausfall am Wohnwagen hatte ich kein Ersatzrad für den Wohnwagen dabei, und ich hatte viel Glück, den Wagen noch am gleichen Tag wieder fahrbereit zu haben.
      War aber insgesamt ein teures Vergnügen, da erstens ein zu den vorhanden Reifen passender Reifen (Marke) erst nach dem Wochenende zu bekommen gewesen wäre, und ich daher den temporär montierten Reifen zuhause nochmals ersetzt habe.
      Dabei hat der eine (markenlose) Reifen in der Nordschwedischen Pampa soviel wie zwei zuhause gekostet.

      Daher habe ich seither auch für den Wohnwagen Ersatz dabei, in Form eines Notrads (wegen dem geringeren Gewicht).



      Viele Grüße, Michael
      Respekt zu der Laufleistung beider Fahrzeuge!
    • Wir hatten einmal einen Reifenschaden bei einem Wohnwagen, den wir von meinen Eltern geliehen hatten. Da hat sich die ganze Lauffläche des Reifens gelöst. Dichtspray wäre zwecklos gewesen. Es hat sich nachher herausgestellt, dass die Reifen an dem Wohnwagen bereits 11 Jahre alt waren. Daraus habe ich die Lehre gezogen, dass wir an unserem eigenen Wohnwagen alle 6 Jahre neue Reifen draufmachen. Nicht nur wegen der 100 km/h- Zulassung.
    • MichaelN schrieb:

      Am lauten Knall und plötzlichem Druckabfall ... I

      Katsegler schrieb:

      Naja, kein Reifen platzt einfach so.
      Das meine ich ja,
      ob der Knall oder der Druckverlust zuerst waren, kann man dann nicht mehr feststellen.

      Gruß Thomas
      das verbrennt der KUGA seit 2012 im Durchschnitt: [IMG: http://images.spritmonitor.de/547357.png ]
      hier klicken = besuchte Campingplätze
    • Kann einem ein Pannendienst in so einer Situation helfen? Die haben ja auch keine Ersatzräder dabei...
      “Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen!”

      (Maxim Gorki)