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Norwegen Juni 2018 – Wale gucken und die Lofoten

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    • Tag 7: Ein Tag auf den Vesterålen – Natur pur

      Tagesziel: Einfach mal Natur gucken

      Tagesstrecke: ca. 70km

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      Endlich einmal nicht viele, viele Kilometer fahren sondern einfach mal Ausschlafen. Die Sonne schien, so dass wir am Morgen vor dem Wohnwagen gefrühstückt haben. Allerdings war es dann doch ein bisschen kühl.

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      Am Abend vorher hatten wir für den Donnerstag schon die Walsafari, gebucht, die von Stø aus startet. Von daher ließen wir die Vesterålen ruhig angehen.

      Um 11:30 ging es zunächst Richtung Nyksund. Leider gab es auf dem Weg dorthin eine Baustelle, sodass wir unser Ziel nicht erreichen konnten. Alternativ ging es nach Gisløya, wo zumindest die Peugeots Fischotter gesehen haben, aber nicht fotografieren konnten. Auch eine halbe Stunde warten hat das nicht geändert. Man konnte sie hören, hat sie aber leider nicht gesehen.

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      Anschließend fuhren wir weiter in das Fischerdorf Stø, wo sich auch ein großer Hafen mit einer Menge Fischerbooten und diverse Fischbetriebe befinden.
      Überall sah man brütende Möwen, am Felsen, am Haus, auf Dächern. Jede kleine Nische wurde zum Brüten genutzt.

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      Auch haben wir uns den WOMO-Stellplatz in Stø angeschaut. Am Sanitärgebäude gab es einen tollen Zettel, das es aufgrund eines Wasserschadens keine warme Dusche gibt. Auch der Stellplatz selbst hat uns nicht gefallen.

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      Wir waren echt froh über den von uns gewählten Campingplatz in Myre, auch wenn er etwa eine halbe Stunde entfernt liegt.

      Auf unseren Fußmarsch durch den Ort ist uns immer ein LKW mit Trockenfisch begegnet. Vom WOMO-Stellplatz aus haben wir dann am anderen Ende des Ortes die berühmten Trocknungsgestelle gesehen. Wir entschließen uns, diese auch noch anzuschauen. An manchen Gestellen hängen noch Fischkörper, an anderen die Fischköpfe. Erstaunt waren wir, dass es gar nicht extrem nach Fisch riecht.

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      Auch wenn die Kabeljau nichts mehr davon haben, es ist ein Toller Ausblick.

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      Peugeotpik, Kurzform von Peugeot RC PIK
      RC Pik und RC Karo: 2 Konzeptstudien von Peugeot für den Genfer Automobilsalon 2002
    • weiter Tag 7

      Während wir zum Auto zurück laufen, entstehen noch diese Aufnahmen von dem kleinen Örtchen Stø und seinem Hafen.

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      Auf dem Rückweg legen wir noch einen Stopp bei der Kirche von Langenes ein und beschließen den Tag mit einer kleinen Vesterålenrundfahrt.
      Wir haben viel gesehen und uns an der Landschaft erfreut.

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      Ein gelungener Tag als Auftakt für den Urlaub.
      Peugeotpik, Kurzform von Peugeot RC PIK
      RC Pik und RC Karo: 2 Konzeptstudien von Peugeot für den Genfer Automobilsalon 2002
    • Peugeotpik schrieb:

      Ein gelungener Tag als Auftakt für den Urlaub
      In der Tat. Auch für uns Mitleser :D :anbet:
      Alfista

      Die Entwicklung unserer Gesellschaft. Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung. Und wo steht Du? :ok

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen.

      Die Erinnerung wach halten.

      Ich weiß, dass ich nichts weiß. Wenn das mehr Menschen wüssten, gäbe es mehr Respekt.

      Sei kein Nimby - think global! :w
    • Welch klare Luft muss dort gewesen sein! Bei allem Respekt vor den Fotografen, solche klären Spiegelungen im Wasser und klären, leuchtenden Farben habe ich nur bei sehr klarer Luft gesehen. Wunderschön!
      Liebe Grüße, Dagmar
      Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben.
      Kurt Tucholsky
    • Ich hab jetzt extra noch einmal gegoogelt.
      Laut Wikipedia wird Stockfisch hauptsächlich aus Kabeljau gemacht. Daher gehen wir davon aus, das es auch die Köpfe davon sind.

      Man kann wohl Kabeljau oder auch Dorsch sagen. Ist beides das selbe, nur in D nicht.
      Hier gibt es die Erklärung dazu.

      Wir lassen uns aber gern eines besseren Belehren.
      Peugeotpik, Kurzform von Peugeot RC PIK
      RC Pik und RC Karo: 2 Konzeptstudien von Peugeot für den Genfer Automobilsalon 2002
    • Tag 8: Whale Watching in Stø

      Tagesziel: Walsafari

      Tagesstrecke: ca. 36km


      Heute ist es endlich soweit. Wir gehen auf Walsafari.
      Aber der Reihe nach.
      Am Vorabend wurden die benötigten Sachen wie Fotoausrüstung und Ferngläser bereitgelegt und auf Funktion geprüft. Alle Akkus wurden geladen und die Speicherkarten auf Null gesetzt.

      Am Morgen gegen 02:00 hat Stampatore zunächst einmal dieses Foto gemacht:

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      Einer der Gründe, auf die Vesterålen zu fahren, war das Erlebnis einer Walsafari. Als Anbieter wählten wir Arctic Whale Tours in Stø. http://www.arcticwhaletours.com. Der Preis beträgt hier pro Person NOK 1200,--. Es ist zwar etwas teurer als die Fahrten von Andenes, aber dafür ist man den ganzen Tag auf See. Neben Wale schauen steht auch die vorgelagerte Vogelinsel auf dem Programm. Im Preis sind auch Getränke (Kaffee, Kakao und Tee) und die (nach eigenen Worten) berühmte Fischsuppe enthalten. Alternativ gibt es auch eine vegetarische Version.

      Die Alternative wäre Andenes gewesen. Von dort starten zwei Mal am Tag die Touren und sind entsprechend kürzer. whalesafari.no/?lang=de.

      Laut der Buchungsmail soll man eine Stunde vor Abfahrt vor Ort sein. Das bedeutet für uns wieder einmal zeitig Aufstehen, denn um halb Neun ist Abfahrt. Also frühstückt jeder getrennt in seinem Wohnwagen und bereitet sich auf die Tagestour vor. Es werden noch die letzten Sachen gepackt, dann kann es losgehen.
      Nach der halben Stunde Fahrzeit sind wir am Ziel und steuern den Parkplatz an. Der ist aber von den Fischern gut belegt, so dass wir die am Vortag erkundete Alternative wählen.
      Im Büro der Gesellschaft checken wir ein und schauen uns die Souveniers an. Wer möchte bekommt auch noch eine Tablette gegen Seekrankheit. Dann ist warten angesagt, denn passieren tut nichts.

      Pünktlich um 10 werden wir abgeholt und dürfen aufs Boot. Mit der Blasius II, einem älteren Katamaran, ging es nun ca. 3 Stunden über die See ins Zielgebiet, welches vor der Küste von Andenes liegt.

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      Zuerst gibt es die obligatorische Sicherheitseinweisung per Video und dann werden Filme über Wale gezeigt. Da es extrem muffig ist, will das Karo an die frische Luft. Herr Pik geht mit und sichert erst einmal gute Plätze auf Deck. Nach und nach kommen alle anderen nach oben und schauen auf die vorbeiziehende Landschaft, die wieder wunderschön ist. Wir kommen an Inseln und Steilküsten vorbei und können uns nicht satt sehen.
      Später wird es schaukeliger und die Wellen werden stärker. Nach den 3 Stunden Anfahrt kommen die Boote von Andenes in Sicht -> wir sind da. Das Boot kreuzte auf der Suche nach den Walen.
      Nachdem wir mit 3 weiter entfernten Walen angefüttert wurden, hatten wir endlich das Glück, einem Pottwal ganz nah zu kommen. Die Bilder sprechen für sich.

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      Irgendwann ist tauchte der Wal ab und es ging zurück. Jeder war beseelt vor Glück und dem atemberaubenden Anblick.
      Nun wurde auch die Fischsuppe serviert. Was sollen wir sagen, die war wirklich gut. Jeder hat sich Nachschlag geholt und wurde satt. Das Karo hat zwar gegessen, aber im Boot wurde ihr schlecht. Also wurde sie auf Deck vom GöGa versorgt. Bewegung hält schließlich jung.

      Es geht noch weiter
      Wer überall seinen Senf dazu gibt, läuft Gefahr, ein Würstchen zu sein.
    • Kurz vor Ankunft in Stø gab es nun noch die versprochene Umrundung der Vogelinsel. Neben vielen tollpatschigen Papageientauchern gab es auch noch einige andere Vögel zu sehen. Auch ein Seeadler war dabei. Für das Foto fast zu weit weg, aber mit dem Steinerfernglas 80x50 der Peugeots wunderbar zu beobachten.

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      Nach 6,5 Stunden waren wir wieder zurück in Stø.

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      Als Fazit ist zu sagen, dass es wunderschön war, aber auch kalt. Das wir im Sommer die Winter-Thermohosen sowie Mütze und Handschuh anhaben, ist doch schon ungewöhnlich. Aber auf dem Campingplatz wartet die wärmende Dusche.

      Es war für alle ein unvergessliches Erlebnis.
      Wer überall seinen Senf dazu gibt, läuft Gefahr, ein Würstchen zu sein.
    • Stampatore schrieb:

      Es war für alle ein unvergessliches Erlebnis.
      Das glaube ich gerne, sehr gerne.

      Mir selbst fehlen die Worte für diese tolle Natur :love:
      Alfista

      Die Entwicklung unserer Gesellschaft. Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung. Und wo steht Du? :ok

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    • Tag 9: Umsetzen auf die Lofoten

      Tagesziel: ursprünglich Brustranda Sjøcamping (N68.20527, O13.88666), tatsächlich Kabelvåg Feriehus & Camping (N68.21670, O14.44462)

      Tagesstrecke: 198 km

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      Mit glücklichen Gesichtern und tollen Fotos können wir heute die Vesterålen verlassen. Wir frühstücken bei bewölktem Himmel und teilweise starkem Wind. Ein letztes Foto von der schönen Bucht, dann geht es los.

      20180615_9700.jpg

      Nach dem Start müssen wir kurz darauf schon wieder anhalten, da der Mondeo der Peugeots vorne rechts quietscht. Doch dazu später mehr.
      Schon bevor wir die Lofoten erreichen wird der Wind stärker und es beginnt teilweise heftig zu regnen. Es lohnt sich nicht, für Fotoaufnahmen irgendwo anzuhalten.
      Nach 182 km Fahrt durch Regen und Wind ergibt sich vor der Brücke über den Gimsøystraumen die Möglichkeit, mit den 2 Gespannen zu parken und eine Pause zu machen. Es stürmt heftig und auf dem Rückweg von der Toilette fällt uns auf, dass die stehenden Wohnwagen teils heftig schwanken.
      Vor der Brücke bleiben die ersten Autos an der Signalanlage stehen. Die Anlage steht auf Rot und zeigt Windgeschwindigkeiten >27m/s an. Die Sperrung wird zwar immer wieder kurz aufgehoben und PKW, LKW und Wohnmobile überqueren die Brücke. Für uns wird aber schnell klar, dass wir das Risiko der Querung nicht eingehen wollen.

      20180615_9717.jpg 20180615_9720.jpg

      Zuerst steuern wir den nahegelegenen Rystad Lofoten Camping (N68.27611, O14.30194) an. Nach Besichtigung und Abwägung des Für und Wider dieses Platzes entscheiden wir uns dagegen.

      Cp iRystad 20180615_9722.jpg

      Wir finden auf Google den Wohnwagenpark Feriehus & Camping und beschließen, die ca. 30 km nach Kabelvåg zurückzufahren. Dort beziehen wir für 2 Nächte Quartier und finden auch eine etwas windgeschützte Ecke. Aber auch davon gibt es erst mal keine Bilder.
      Da es schon Freitagnachmittag ist, hängen wir (die Peugeots) den WW einfach ab und fahren schnellstens in die nahegelegene Ford-Werkstatt in Svolvær. Dort werden wir sehr freundlich bedient und man versteht auch unser Problem. Wir durften sogar mit in die Werkstatt und uns das Malheur hautnah ansehen. Hat sich doch ein Steinchen zwischen Bremsscheibe und dahinterliegendem Abdeckblech verkeilt und das Geräusch verursacht. Diesen Stein haben wir uns beim Einbiegen vom Campingplatz in die Hauptstraße eingefangen, als das Vorderrad mal kurzzeitig den Halt verloren hat,
      Für das Rad an- und abschrauben sowie entfernen des Steinchens wollte auch keiner Geld sehen. Das nenne ich Kundenservice.
      Auf dem Rückweg sehen wir die Fähre Skutvik -> Svolvær, wie sie sich durch die Wellen kämpft.

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      Abends noch eine Blick in die WetterApp. Die Vorhersage für die Nacht verheißt nichts Gutes.

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      Peugeotpik, Kurzform von Peugeot RC PIK
      RC Pik und RC Karo: 2 Konzeptstudien von Peugeot für den Genfer Automobilsalon 2002
    • Was eine irre und unbezwingbare Landschaft. Genial.

      PS: hatte diese Tage den Plan, mir mal einen Zeltanhänger zu mieten, um nicht mit dem WoWa so weit in den Norden zu fahren. Muss das noch mal überdenken, wenn ich die Bilder so sehe 8| :undweg:
      Alfista

      Die Entwicklung unserer Gesellschaft. Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung. Und wo steht Du? :ok

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen.

      Die Erinnerung wach halten.

      Ich weiß, dass ich nichts weiß. Wenn das mehr Menschen wüssten, gäbe es mehr Respekt.

      Sei kein Nimby - think global! :w
    • Alfista schrieb:

      PS: hatte diese Tage den Plan, mir mal einen Zeltanhänger zu mieten, um nicht mit dem WoWa so weit in den Norden zu fahren. Muss das noch mal überdenken, wenn ich die Bilder so sehe
      Aktuell scheint da oben warmes Wetter zu sein, da würde es gehen.
      Was ich bei einem Zeltanhänger als Problem sehe, ist die Abspannung des Zeltes. Da gibt es sehr unterschiedliche Bodenverhältnisse. Nicht umsonst sind dort manche WW mit LKW-Spanngurten am Rahmen abgespannt. Und die Dauercamper haben meist feste Anbauten davor.
      Peugeotpik, Kurzform von Peugeot RC PIK
      RC Pik und RC Karo: 2 Konzeptstudien von Peugeot für den Genfer Automobilsalon 2002