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Norwegen Juni 2018 – Wale gucken und die Lofoten

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    • Man kann eben nicht alles haben: entweder tolle Landschaft, wie in Norwegen im Fiordland, oder eben schnell vorankommen und da ist dann die Landschaft ein bisschen langweilig.

      Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.
      Herzliche Grüße von Christel
    • Tag 5: dritte Etappe - von Camping Gielas nach Narvik Hersletta Camping

      Tagesziel: Narvik Hersletta Camping (N68.47189, O17.65544),

      Tagesstrecke:529 km

      Die Fahrtstrecke führt uns über die E45 und E10 zum Ziel.
      Heute stehen zwei Highlights während der Fahrt auf dem Programm. Wir überqueren den Polarkreis und kommen in Kiruna vorbei.
      Start ist heute um 9:30 Uhr und bis zum Polarkreis sind es ca. 130 km. Doch schon nach kurzer Fahrtstrecke gibt es den ersten Fotostopp. Wir sehen auf der Fahrbahn Rentiere, die sich als Fotomotiv regelrecht anbieten.

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      Am Polarkreis angekommen machen wir ein paar Fotos.

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      Für das Café kommen wir einen Tag zu zeitig, denn erst morgen ist hier Saisoneröffnung. Eine Unsitte ist es, markante Punkte mit Aufklebern zu verschönern.

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      Leider hatten wir auch Highlights im negativen Sinne. Wir mussten dreimal durch je 20km lange Baustellen, die sich nur mit max. 30 km/h, meist eher weniger, durchfahren ließen. Zweimal hatten wir auch das Vergnügen der Lotsenfahrzeuge. Extrem war die Baustelle auf der E10, wo man zwischen Bagger und Baustellenkipper rumfahren muss.

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      In Kiruna gibt es noch einen Fotostopp für die Erzzüge. In Anbetracht der Zeit beschließen wir, den Campingplatz „Björkliden Holiday Village“ (N68.40783, O18.67795) anzusteuern.

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      Ankunft am Campingplatz ist um 18:20 Uhr. Zum Einchecken müssen wir aber erst mal zum Hotel fahren. Dort angekommen ist gähnende Leere. Nur ein Telefonat führt uns zum Briefkasten mit den Schlüsseln der Stromsäulen und den Zugangskarten zum Sanitärgebäude. Aber der Rest vom Cp passt, den geheizten Aufenthaltsraum nehmen wir bei 6° Außentemperatur gerne an.

      Das Hotel, das auch die Rezeption beherbergt liegt auf einem Hügel. Vor uns haben Finnen den Berg erklommen, aber nicht das Schild entdeckt, welches einen auffordert die Rezeption anzurufen. Dankbar nehmen sie unseren Hinweis auf und sichern sich ihren Platz. Als Problem stellt sich für sie später heraus, dass man in Schweden auf dem CP CEE Stecker hat. Es scheint das Finnland wie auch Norwegen auf CP noch SchukoStecker nutzt. Begeisternd war zu sehen mit welchem Elan die Kinder die Finnen jede freie Sekunde nutzten die Kletterwand im Sani/Aufenthaltsgebäude zu nutzen
      Nachts wird es dann so kalt, dass der Basilikum, der im Gaskasten der Peugeots mitreist, am nächsten Morgen fast erfroren ist. Von der Kälte wird er sich die restliche Reise auch nicht mehr erholen.

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      Bei den Sanis scheiden sich hier die Geister. Die einen (Stampatore und Tuggen) fanden Gieslas weniger schlimm und sind hier nicht so begeistert, bei den anderen (Peugeots) ist es anders herum.
      Wer überall seinen Senf dazu gibt, läuft Gefahr, ein Würstchen zu sein.
    • Wow! Sooo viel Gegend und so wenig Verkehr! :)

      Wie ist das eigentlich in Schweden mit dem Abwasserkanister? Man liest ja immer wieder mal, dass in S ein "geschlossenes System" verlangt wird. Was heißt das eigentlich genau und wer kontrolliert es?
      Herzliche Grüße von Christel
    • @Christel: Unser Wassersystem ist komplett trocken. Wir nutzen den Wasserhahn am Platz oder hatten diesmal einen kleinen Kanister auf der Deichsel stehen, um an Wasser für den Sprudler oder Kaffee etc. zu kommen.
      Für alles andere müssen die Einrichtungen des Cp herhalten. Und mal klares Restwasser verträgt jeder Strauch


      Wie es bei Stampatore war weiß ich gar nicht. Er hatte irgendwann Wasser aufgefüllt. Aber dann?
      Peugeotpik, Kurzform von Peugeot RC PIK
      RC Pik und RC Karo: 2 Konzeptstudien von Peugeot für den Genfer Automobilsalon 2002
    • Peugeotpik schrieb:

      @Christel: Unser Wassersystem ist komplett trocken. Wir nutzen den Wasserhahn am Platz oder hatten diesmal einen kleinen Kanister auf der Deichsel stehen, um an Wasser für den Sprudler oder Kaffee etc. zu kommen.
      Für alles andere müssen die Einrichtungen des Cp herhalten. Und mal klares Restwasser verträgt jeder Strauch


      Wie es bei Stampatore war weiß ich gar nicht. Er hatte irgendwann Wasser aufgefüllt. Aber dann?
      Wasser haben wir erst in Norwegen aufgefüllt und dort unser Abwassertaxi verwendet

      Römerstein schrieb:

      Hallo Stampatore,
      zum Hersletta Camping würde mich interessieren, wie es mit der Hörbarkeit der Straße (E10)? Der Platz liegt ja in der Ecke von zwei vorbeiführenden Straßen - es wäre auch ein guter Etappenplatz auf dem Weg nach Norden.

      Danke, Gruß
      Römerstein
      @Römerstein Du hast vergessen, das auch noch die Erzbahn von Kiruna nach Narvik vorbei führt. Aber wir haben wunderbar geschlafen. Die Straße liegt unterhalb des Platzes, spielt also keine Rolle und das die Erzbahn vorbei führt habe ich erst am nächsten Morgen gemerkt.
      Wer überall seinen Senf dazu gibt, läuft Gefahr, ein Würstchen zu sein.
    • @Römerstein ignorier bitte meinen Beitrag von oben. Die Peugeots haben mich gerade darauf aufmerksam gemacht das ich Blech geschrieben habe. Hersletta war unser Ziel, haben wir aber nicht geschafft. Wir waren auf Björkliden Holiday Village und haben uns am nächsten Tag wegen der Straßen gedacht das es gut war das wir Hersletta nicht erreicht haben.

      Sorry

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      Wer überall seinen Senf dazu gibt, läuft Gefahr, ein Würstchen zu sein.
    • @Christel: Nein, keiner hat unsere Gespanne kontrolliert. Wir haben auch niemand auf dem CP rumlaufen sehen, der sich für so etwas interessiert hat.
      Ich habe aber auch nicht darauf geachtet, wie es die Schweden selbst handhaben.
      Die von uns angefahrenen Plätze hatten auch keinen Abwasseranschluß direkt am Platz, wo wir hätten das Abwasser mittels Schlauch ableiten können.
      Peugeotpik, Kurzform von Peugeot RC PIK
      RC Pik und RC Karo: 2 Konzeptstudien von Peugeot für den Genfer Automobilsalon 2002
    • Tag 6: vierte Etappe - von Camping „Björkliden Holiday Village“ nach Oppmyre Camping

      Tagesziel: Oppmyre Camping in Myre (N68.89248, O15.10906)

      Tagesstrecke: 267km

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      Heute geht es für uns etwas entspannter weiter, denn unser entferntestes Ziel ist bald erreicht – die Vesterålen.

      Da es immer noch kalt ist, nutzen wir den beheizten Aufenthaltsraum für unser Frühstück. Die finnischen Kinder sind schon wieder an der Kletterwand zu Gange oder nutzen die ausgelegten Matten für sportliche Übungen.

      Vor der Abfahrt müssen wir aber erst einmal an die Hotelrezeption (gleichzeitig die Rezeption des Campingplatzes) und den Campingplatz bezahlen. Beim Bezahlen erfahren wir, dass die Ski-Saison hier oben im Norden erst im Februar beginnt. Vorher kann nur eine Skipiste neben dem Hotel genutzt werden. Es ist einfach zu dunkel und nur die Hotelpiste ist beleuchtet. Im Winter 2017/2018 gab es auch nur einen halben Meter Schnee.

      Gegen 10:30 Uhr rollen wir los, über die E10 und B85 und B820/821 unserem Ziel entgegen, dem Campingplatz „Oppmyre“.
      Bei Facebook hat Stampatore entdeckt das der CP zum Verkauf steht. Wir hoffen dass er seinen Standard hält.

      Während die letzten Kilometer in Schweden von extensiver Forstwirtschaft aber auch schwindender Vegetation geprägt sind, nimmt nach dem Überqueren der Grenze von Schweden nach Norwegen die Vegetation und auch die Bevölkerungsdichte zu. In den Serpentinen herunter nach Narvik können wir endlich die erhofften Panoramen mit Seeblick genießen. Die Kilometerfresserei hat auch bald ein Ende.

      Zumindest Tuggen und Stampatore waren in Schweden schon bei den vielen Seen abgestumpft, aber nun gibt es wieder Interessantes zu sehen.
      Die Landschaft hat sich stark verändert, da wir den Gebirgsrücken überqueren. Neben Seen gibt es jetzt auch noch schöne Berge und Täler sowie für die Fahrer eine schöne Straßenführung. Später kommen dann auch noch die Blicke auf die Fjorde dazu. Hinter jeder Ecke lauert eine andere Ansicht. Das führt leider schnell zu einen Overflow der Sinne, so dass man das gar nicht alles auf einmal Wahr nehmen kann. Die Natur ist einfach zu schön.
      Alle finden die Gegend hier toll und freuen sich auf mehr.

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      Zum Thema Zoll zwischen Schweden und Norwegen. Stampatore hat immer wieder gehört „dort oben wird nicht kontrolliert“. Stimmt, wir wurden nicht kontrolliert. Aber es gibt eine Zollstation. Wer schmuggelt oder seinen Hund mit zu alter Impfung mitnehmen will macht dies auf eigenes Risiko. Und Kartoffeln mit Schale darf man nicht einführen. Es gibt eine Kartoffelfäule, die die Norweger noch nicht erreicht hat und die sie auch nicht haben möchten.

      Kurz vor 16 Uhr erreichen wir den Campingplatz. Zuerst einmal werden die Sanitäreinrichtungen genutzt. Diese machen einen sehr guten Eindruck. Während die Herren die Anmeldung erledigen, erkunden die Damen die Einrichtungen des Campingplatzes. Sie kommen uns aufgeregt entgegen und wir sollen es uns unbedingt anschauen. Wir bekommen eine Küche mit allen Annehmlichkeiten und eine Art Wohnzimmer zu Gesicht. Die davor ausgelegten Schuhabstellmöglichkeiten nutzt man hier gerne, denn beides ist für einen kleinen Campingplatz atemberaubend und gemütlich.

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      Zum Schluss noch ein Blick in die Duschen, auch hier kann man sich überhaupt nicht beklagen.

      Dann geht es ans WW Aufstellen, mit Blick auf den Fjord bei schönstem Sonnenschein.

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      Heute besuchen wir auch zum ersten Mal einen nordischen Supermarkt (REMA 1000), wo wir auch die Preise mit denen zu Hause vergleichen.

      Zwischendurch gab es mal einen kurzen Schauer, wobei dieser tolle doppelte Regenbogen zu sehen war.

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      Abends nutzen wir die Küche für das gemeinsame Essen und das „Wohnzimmer“ für den gemütlichen Teil. Die letzten Tage der Anreise lassen wir noch einmal Revue passieren und stellen fest, dass unsere Planung bis zu diesem Ziel gar nicht so schlecht war. Hier beratschlagen wir auch, wann denn der beste Zeitpunkt für die Walsafari in Stø sein wird. Anhand der Wettervorhersagen einigen wir uns auf Donnerstag und buchen online unsere Tour.

      Bei einem Glas des mitgebrachten Weines lassen wir den Tag ausklingen.
      Peugeotpik, Kurzform von Peugeot RC PIK
      RC Pik und RC Karo: 2 Konzeptstudien von Peugeot für den Genfer Automobilsalon 2002
    • Weiter Tag 6:
      Anbei noch 3 Bilder, die während der Fahrt entstanden sind. Diese wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten (auch weil nur 10 Bilder pro Beitrag eingestellt werden dürfen ;) )

      die Brücke aus dem vorherigen Beitrag, diesmal aus der Ferne
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      Ein See und noch ein See entlang der Strecke
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      Hier sieht der geneigte Leser, das wir nicht mehr im flachen Schweden fahren

      Empfangsgebäude (links) und Sanitärtrakt (rechts) vom Campingplatz
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      Peugeotpik, Kurzform von Peugeot RC PIK
      RC Pik und RC Karo: 2 Konzeptstudien von Peugeot für den Genfer Automobilsalon 2002
    • Das macht ja Spaß, Euren Bericht zu lesen! Die Gegend gefällt mir sehr und Eure Fotos davon allemal. Das Thema zu wenig Speicherkarten kann ich gut nachvollziehen. Aber das passiert nur einmal. Dann hat man genügend große, gute Speicherkarten mit an Bord.
      Eure Reise hat ein klein wenig Abenteuer in sich. Ich freu mich schon auf die Wale. Das heißt ... hoffentlich.
      Viele Grüße Dagmar
      Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben.
      Kurt Tucholsky
    • Wenn noch Platz ist bin ich gerne dabei. Weiter als Dänemark bin ich im Norden noch nicht gekommen daher ist der Bericht für mich sehr spannend und schön bebildert. Danke dafür
      Gruß aus dem Rheinland vom

      Thomas