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Ich benötige Unterstützung

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

    am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft.
    Das Ziel ist die EU-weite Vereinheitlichung der Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
    Unsere gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Datenschutz lest ihr dazu in unserer erweiterten Datenschutzerklärung auf unserer Seite unten links.

    Wichtig: Ihr braucht nichts weiter zu tun. Es handelt sich nur um eine Information.

    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • Ich benötige Unterstützung

      Hallo ihr lieben,

      ich habe vor vielen Jahren schonmal einen Eintrag hier verfasst und wollte eigentlich schon lange mit dem Wohnwagen das Land unsicher machen. Allerdings hatte sich bei uns die Gelegenheit aufgetan ein Eigenheim zu kaufen, und so musste der Traum Wohnwagen erstmal pausieren.

      So langsam können wir nach der Belastung Haus wieder finanziell atmen und ich gehe die Wohnwagensuche und das Thema Camping wieder an. Wir haben oft auf Campingplätzen in großen Mobilheimen unsere Urlaube verbracht und ich habe wann immer es möglich war mit Campern vor Ort geschnackt und mein Wissen bei Youtube aufpoliert. Dennoch bin ich noch jungfräulich was das Ziehen von Wohnwagen und Urlaub mit Wohnwagen angeht.

      Ich brauch ein Rundum Beratungspaket von euch, ich hoffe ich kann die Fragen gut strukturieren und bitte um Nachsicht falls ich nicht alles verstehe oder nervige Rückfragen stelle.

      Hier also mein Masterplan:

      Zugfahrzeug ist ein Hyundai i40 1,7 CRDi mit 136 PS, 1800 KG Anhängelast und 80 KG Stützlast

      1. Führerschein

      Ich besitze lediglich die Klasse B, da ich meinen Führerschein nach 1998 (2002 um genau zu sein) gemacht habe.
      Welchen Führerschein würdet ihr machen, B96 oder BE. Bei uns kostet der B96 299,- + Eintragung und der BE ca. 650,- + Eintragung.
      Ich tendiere zum b96, da wir vermutlich nie auf einen SUV umsteigen werden und Kombis selten 2,25 Tonnen zGG besitzen und unser Wohni vermutlich nicht die 2 T Marke übersteigen wird.

      2. Finanzierung und Unterhalt

      Ich habe vor, monatlich nicht mehr als 400 Euro für Rate (10 Jahre) und sämtliche sonstige regelmäßigen Kosten (Stellplatz, Versicherung Wartung , Inspektion, Reifen, etc.) zu bezahlen. Wie hoch ist der realistische Anteil an Rate, der überbleibt. Ich hatte gehofft 150,- für den Unterhalt vorzuhalten und 250 für die Finanzierung, ist das realistisch? Hat jemand realitätsnahe Werte/Zahlen ?

      3. Wohnwagentyp

      Wir sind 2 Erwachsene 1,76m und 1,62m groß mit 2 Kinder 2 u. 4 Jahre alt. Der Wohnwagen soll Minimum 10 Jahre für uns 4 genutzt werden, maximal solange wie die kleinste noch mitfährt.
      Frage: Typischer Familiengrundriss mit Stockbetten oder ein großzügiger Umbaugrundriss?

      4. Ausstattung

      Meine Frau liebt Sorglos Urlaub, so wie ich auch. Gleichzeitig mögen wir aber auch die einfache Art des Campingurlaubs. Aus diesen, zugegebenermaßen pauschalen Aussagen, ist es wichtig, dass wir auf möglichst wenig "Luxus" verzichten wollen. Das ganze muss natürlich auch bezahlbar sein. Solche Sachen wie Klima, Satellitenanlage etc. sind für mich quasi obligatorisch. Ich habe aber keine Erfahrungen gemacht mit anderen netten Funktionen, die Camper für sich als "unverzichtbar" empfinden. Es ist halt schwierig für mich unbekanntes zu bewerten und freue mich wenn Ihr mir eure Must Have`s mit Begründung nennen könntet. Dann fällt mir die Bewertung sicherlich einfacher.

      5. Neuwagen / Gebrauchtwagen aus Miete / alter Gebrauchter

      Wahrscheinlich kann man hierüber ein Buch schreiben, vielleicht hat der ein oder andere aber bereits eine "Gewinnformel" die diese Frage Beantwortet.

      6. Wo kaufen

      welche Kriterien sind bei der Auswahl von Händler wichtig. Wie geht ihr ran an die Vorbereitung, worauf sollte man Wert legen. Kommt ein Kauf bei Messen in Frage, gibt es Rabatt Tipps.

      Ich habe noch mehr Fragen, aber ich glaube hier habe ich erstmal eine gute Basis zum Diskutieren. Bitte schreibt eure Meinung und bitte zerfetzt nicht die Aussagen anderer, weil ihr anderer Meinung seid. Für mich ist jeder Rat hilfreich, um meinen Horizont zu erweitern.

      Vielen Dank!!!

      mfg

      Arthur
    • Viele Fragen, allerdings würde ich Dir einen Besuch auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf empfehlen, nicht zum kaufen, sondern zum schauen, probesitzen bzw. liegen.
      Anschließend zu einem Händler gehen, der in der Nähe Deines Wohnortes ist.
      Der Caravan-Salon beginnt soweit ich weiß am 25.08.18
    • Hallo,

      und schau dir unbedingt KABE Wohnwagen an, die gibts auch gebraucht, von wegen:

      viashin schrieb:

      4. Ausstattung

      Meine Frau liebt Sorglos Urlaub, so wie ich auch. Gleichzeitig mögen wir
      aber auch die einfache Art des Campingurlaubs. Aus diesen,
      zugegebenermaßen pauschalen Aussagen, ist es wichtig, dass wir auf
      möglichst wenig "Luxus" verzichten wollen. Das ganze muss natürlich auch
      bezahlbar sein. Solche Sachen wie Klima, Satellitenanlage etc. sind für
      mich quasi obligatorisch. Ich habe aber keine Erfahrungen gemacht mit
      anderen netten Funktionen, die Camper für sich als "unverzichtbar"
      empfinden. Es ist halt schwierig für mich unbekanntes zu bewerten und
      freue mich wenn Ihr mir eure Must Have`s mit Begründung nennen könntet.
      Dann fällt mir die Bewertung sicherlich einfacher.

      Gruß
      Andreas
      Hier gehts zu meiner Foto-Website
      "Skandinavische Fotografien"
      www.drees.dk
    • Wenn das Budget 400 € / Monat fest steht, dann würde ich die Nebenkosten zuerst ausrechnen. Ein Stellplatz kostet je nach Region 40 bis 80 € / Monat, geht auch teurer oder billiger.

      Ein neuer Wohnwagen für 4 Personen, da würde ich so mit durchschnittlich 20.000 € rechnen. Was das in der Versicherung mit Haftpflicht, Voll- und Teilkasko kostet, das kann dir deine Autoversicherung auch sagen. Gerade Kasko ist nicht billig, aber unbedingt nötig, schon wegen der vielen Diebstähle neuer Wowas.

      Die Steuer ist günstig. Ich habe für meinen unter 50 € / Jahr bezahlt.

      Inspektionen, Dichtheitsprüfungen etc. kann dir sicher jemand anders hier erklären. Reparaturen sollten bei einem Neuen ja kaum anfallen.

      20.000 € zu finanzieren kannst du dir mit einem der Finanzportale ungefähr ausrechnen lassen. Ich denke, da wirst du bei 10 Jahren ca. bei 250 € / Monat liegen.

      Meiner Meinung nach sind 400 € / Monat für einen neuen zu knapp, es sei denn er wäre deutlich günstiger als 20.000 €. Das gibt es auch, dann halt mit weniger Ausstattung und / oder kleiner.

      Ein 10 Jahre alter kostet die Hälfte, also um 10.000 € geschätzt. Da hättest du gut 100 € mehr übrig im Monat, allerdings können dann auch schon Reparaturen kommen. Kühlschrank und Heizung können z. B. richtig ins Geld gehen.

      Nicht zu unterschätzen ist, was man als Neucamper alles noch anschaffen muss. Vorzelt, Tisch, Stühle, Geschirr etc., Klima und Mover kommen evtl. auch noch dazu. Da kann man zunächst aber mal schauen, was man zu Hause noch hat oder gebraucht bekommt, und nach und nach Neues anschaffen.

      Ich würde jedenfalls die laufenden Kosten ohne die Finanzierung schon kaum unter 200 Euro ansetzen.
      Viele Grüße, Christiane


      Freiheit bedeutet …dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen
      – Astrid Lindgren
    • viashin schrieb:

      4. Ausstattung
      Viel Zusatzausstattung bringt natürlich viel zusätzliches Gewicht.
      Also kommt für Euch ein WW mit möglichst hoher Zuladung in Betracht.
      Für vier Personen so ca 350 kg.sind wohl ausreichend.
      Da Eure Kinder noch klein sind, würde ich mich für einen sog. Familiengrundriss entscheiden, der allerdings auch gebraucht seinen Preis hat.

      Die angesetzten 400€ erscheinen mir für alles, also auch inkl. der Kreditrate als zu niedrig angesetzt.
      Schließlich wollt Ihr ja mit dem WW auch noch in den Urlaub fahren.

      Der Hinweis auf die notwendigen Anschaffungen, wie Tisch, Stühle, etc. kam ja schon.

      Als Neuling mit Gespann würde ich den WW für den Anfang, (zwei Jahre), auf jeden Fall Vollkasko versichern, wobei die Selbstbeteiligung nicht zu hoch sein sollte, denn dann zahlst Du das meiste selber.

      Mit einem jüngeren Gebrauchten kann man Glück haben, allerdings würde ich dann eher als Neuling zu einem seriösen Händler gehen, als privat zu kaufen.
    • Hi,

      Ganz schön viele Fragen!

      Ihr habt euch ja schon gut mit dem Thema beschäftigt.
      Für uns Kinder 1 & 5 Jahren ist der klassische stockbettgrundriss ideal da ich gerne für jedes Kind ein eigenes Bett habe. Diese stören sich sonst gegenseitig beim schlafen :pinch:
      Sehr unruhige Schläfer!

      Was den Führerschein angeht, mache ich nun BE! B96 geht mit unserem 2tonnen Anhänger kaum. Ich will nicht mehr rechnen müssen ob ich was mit welchem Auto ziehen darf. B96 war ne Überlegung wird aber bei BE null angerechnet! Bei uns steht bald ein neues Auto an und bevor ich dann wieder einen neuen Führerschein machen muss, mache ich nun einmal den „großen“.
      :0-0:
      2018: De Kleine Wolf/NL; Freizeitpark am Emsdeich, Westoverleding; Hyidbjerg Strand Camping, Blavand/DK; Bensersiel Campingplatz; Tropical Island Camping; Campotel Bad Rothenfelde; Camping Hopfensee, Füssen

      2019: Alfsee Camping, Rieste; Campotel, Bad Rothenfelde; Sprookjes Camping de Vechtstreek, Rheeze/NL; Beerze Bulten, Beerze/NL; Dethleffs Family Treff, Isny; Camping Vidor, Dolomiten/Italien; Union Lido, Cavellio/Italien; Komfort Campingpark Burgstaller, Döbriach/Österreich; Mohrenhof Franken, Geslau;
    • Moin,
      wir haben vor 5 Jahren gebraucht gekauft und so ein Wohnwagen kommt schon in die Jahre wenn man Ihn benutzt.
      Also nach 8-12 Jahren tauscht man schon das eine oder andere Kunststoffteil bzw. Scharnier.
      Alles nix großes man muss sich um den Wagen allerdings kümmern. Kann der Wagen nicht bei euch auf dem Hof stehen?

      Gebraucht kann je nach Model günstiger sein, die Dinger sind sehr Wertstabil, nur müssen auch mal eben 5.000 Euro mehr drin sein für ggf. Neu.
      Gerade am Anfang würde ich gebraucht und gerne günstig kaufen um in die Bedürfnisse reinzukommen. Son 5.000 Euro Wohnwagen kannst du auch in 2 Jahren wieder für 4.000 Euro Verkaufen...
      - Mover?
      - Satanlage und ggf. Elektrisch
      - TV dazu
      - Gasgrill
      - Alles auf 12V?
      - Klima (für uns ein muss)
      - Zuladung Mega wichtig

      Wenn du bei Neu 250 bis 300 Euro für die Rate rechnest sind das 3000 bis 3600 Euro im Jahr die ehrlicherweise auf deinen "günstigen" Campingurlaub drauf kommt. Wenn Ihr Sorglosurlaub beim Camping sucht, sind schnell 80-100 Euro am Tag für den Campingplatz zu bezahlen, da steht ihr dann nicht für 25 Euro am Tag in der Pampa und schwört auf Camping.

      Mein Tipp, kaufe gebraucht und gucke was benötigt wird. Das drum herum kauft man sich nach und nach dazu von Urlaub zu Urlaub:
      - Tische
      - Liegen
      - stuhle
      - Spiele
      - Auflagen
      - Vorzeltschränke
      - Werkzeuge
      - Sonnenschirm
      - Verlängerungskabel
      - etc

      Nach 3-5 Jahren kauft Ihr dann "Neu" mit den Wünschen und euren Bedürfnissen, das ganze gebimsel von unten alles in den neuen und das was oben steht ab Werk und Preisliste...

      PS: die meisten Hobbywohnwagen und einige andere haben Stockbetten von 185cm bis 190cm, da könnte in ein paar Jahren das den Kindern zu kurz werden, gerade bei Rücken und Bauchschläfern...
    • zu 2.
      Mit 150 EUR/Monat für den Unterhalt solltest du locker hinkommen wenn keine größeren Reparaturen kommen.

      Mal ein paar Richtgrößen zur groben Orientierung:

      Versicherung Vollkasko mit 1000 SB = etwa 370,00 EUR bei einer sorgfältigen Auswahl
      Steuer bei 1,8 t = 67 EUR
      Stellplatz aussen: ca 500 EUR (Hier liegt der größte Hebel, das kann je nach Region auch billiger oder deutlich teurer werden)
      Rest (Gasprüfung, Dichtigkeit und TÜV): etwa 150 EUR


      zu 4.
      Wenn du den Wagen mit Klima (30kg), SAT TV (25kg), Mover (55kg) und vielleicht weiteren Nettigkeiten wie Fahradträger (40kg inkl Räder) und/oder gar Markise (35kg) ausstatten willst, dann sind die von einem der Vorredner avisierten 350 kg Zuladung aufs Leergewicht der Grundausstattung eher zu knapp bemessen. Da nimmst du noch eine gasflasche (22 kg) dazu und dann sind schon über 200 kg weg ohne dass ein Teller, Topf, Kabeltrommel oder auch nur eine Jeans drin sind. Bei einer reichhaltigen Ausstattung mit den „Schwergewichten“ an Sonderaustattung solltest Du zusehen dass Du mehr Zuladung bekommst. Sonst gibt es eine elende Wiegerei bei der Beladung. Das würde ich mir zumindest bei einem Neuen nicht geben.

      zu 6.

      Der Vorschlag weiter oben, erstmal in D‘dorf auf die Messe zu gehen um sich ein ausführliches Bild über Hersteller und Grundrisse zu machen mit Möglichkeit zum Anfühlen und Anfassen und dann lokal die Händler in der Wohnumgebung zu kontaktieren halte ich für einen sehr guten Vorschlag.
      Denken ist wie googeln......nur krasser...
    • Hallo!

      Ich habe auch BE gemacht, man weiß ja nie was noch kommt.
      Außerdem waren die Fahrstunden echt hilfreich.
      Bin vorher nur 750 kg Anhänger gefahren und rangiere
      Den WW nun rückwärts recht sicher.

      Wir sind auch 2 Erw. & 2 Kinder (1 & 5).
      Wir haben uns viele WW angesehen und uns dann für
      einen Grundriß mit Festbett & Etagenbetten entschieden.
      So bleibt die Mittelsitzgruppe erhalten, man muss nicht ständig umräumen
      und kann auch mal jemand mehr mitnehmen.
      Viele Grüße aus Greifswald
      Maik
    • Hallo.

      Wir sind dieses Jahr auch eingestiegen und haben uns quasi die gleichen Fragen gestellt.

      1... Ich habe nur die B96 Erweiterung gemacht. Wenn man sich einmal so umsieht was an Kombinationen an Auto und Wagen so möglich ist (ausgenommen SUV oder Panzer als Zugfahrzeug) kommt man da zu 90% hin. Die meisten Kombis haben auch nur bis 2t Anhängelast.

      2... Mit den 10 Jahren haben wir auch gerechnet. Bei Neukauf wird es allerdings eng mit 400 € inkl aller Kosten, also Rate, Versicherung, Stellplatz und Wartung bei einem Kaufpreis von 20K. Pack mal lieber 100 € drauf. An Zubehör (Grundausstattung) kommen mal noch locker 1500 € drauf.

      3... Zum Wohnwagentyp haben wir uns auch so entschieden. Für uns 4 passt das so super, auch wenn mal alle drin sein müssen wegen Regen oder so.

      4... Die Austattung müsst ihr selber wissen, einiges geht schwer oder nicht nachzurüsten (Klima), wir haben nur die Autarkie und Wassertherme, Wasserstandsanzeige, Ersatzrad und Fliegengitter als Extras. Bisher vermissen wir nichts.

      5... Wir haben uns nach langen Überlegungen ein Wagen bauen lassen, die Gründe dafür sind oben schon benannt. Was aber nicht heißen soll, das ein guter gebrauchter nicht den gleich Dienst tut. Muss man halt etwas suchen.

      6. Und wo kaufen war für uns auch ganz klar -soweit es den geht Ortsnah. Wenn mal was mit der Kiste ist, so wie bei uns jetzt was kleineres, musste nicht ewig Fahren ...

      Aber wie gesagt, hier gilt wie immer. Jeder das wie und was er mag und es wird immer verschiedene Meinungen geben.
      Nicht entmutigen lassen und irgendwann macht ihr richtig schön Urlaub im eigenen Wagen.
    • viashin schrieb:

      1. Führerschein

      Ich besitze lediglich die Klasse B, da ich meinen Führerschein nach 1998 (2002 um genau zu sein) gemacht habe.
      Welchen Führerschein würdet ihr machen, B96 oder BE. Bei uns kostet der B96 299,- + Eintragung und der BE ca. 650,- + Eintragung.
      Ich tendiere zum b96, da wir vermutlich nie auf einen SUV umsteigen werden und Kombis selten 2,25 Tonnen zGG besitzen und unser Wohni vermutlich nicht die 2 T Marke übersteigen wird.

      Ich habe auch nur den B96 und wir kommen hin, trotz SUV und 2t für den Caravan.... Urlaubsfertig haben wir 1750kg... Es wäre auf jeden Fall noch Platz für Zuladung :D

      viashin schrieb:

      2. Finanzierung und Unterhalt
      Ich habe vor, monatlich nicht mehr als 400 Euro für Rate (10 Jahre) und sämtliche sonstige regelmäßigen Kosten (Stellplatz, Versicherung Wartung , Inspektion, Reifen, etc.) zu bezahlen. Wie hoch ist der realistische Anteil an Rate, der überbleibt. Ich hatte gehofft 150,- für den Unterhalt vorzuhalten und 250 für die Finanzierung, ist das realistisch? Hat jemand realitätsnahe Werte/Zahlen ?

      400 EUR könnte klappen, es kommt ja auch auf eine etwaige Anzahlung an.... Versicherung 450 EUR (VK 300/TK 150), Stellplatz 420EUR, Dichtigkeitsprüfung 69EUR (jedes Jahr), TÜV 80EUR (alle 2 Jahre), Reifen sollten (!) in den ersten 6 Jahren keine Rolle spielen was Verschleiss angeht, nach 6 Jahren wechseln, damit man die 100er Zulassung nicht verliert - alle Werte sind Jahreswerte!

      Urlaubskosten nicht vergessen :)

      viashin schrieb:

      3. Wohnwagentyp

      Wir sind 2 Erwachsene 1,76m und 1,62m groß mit 2 Kinder 2 u. 4 Jahre alt. Der Wohnwagen soll Minimum 10 Jahre für uns 4 genutzt werden, maximal solange wie die kleinste noch mitfährt.
      Frage: Typischer Familiengrundriss mit Stockbetten oder ein großzügiger Umbaugrundriss?

      Auf die Nutzungsdauer gesehen und dem alter der Kinder, würde ich einen Stockbettengrundriss nehmen....

      viashin schrieb:

      4. Ausstattung

      Meine Frau liebt Sorglos Urlaub, so wie ich auch. Gleichzeitig mögen wir aber auch die einfache Art des Campingurlaubs. Aus diesen, zugegebenermaßen pauschalen Aussagen, ist es wichtig, dass wir auf möglichst wenig "Luxus" verzichten wollen. Das ganze muss natürlich auch bezahlbar sein. Solche Sachen wie Klima, Satellitenanlage etc. sind für mich quasi obligatorisch. Ich habe aber keine Erfahrungen gemacht mit anderen netten Funktionen, die Camper für sich als "unverzichtbar" empfinden. Es ist halt schwierig für mich unbekanntes zu bewerten und freue mich wenn Ihr mir eure Must Have`s mit Begründung nennen könntet. Dann fällt mir die Bewertung sicherlich einfacher.

      Du musst in Sachen Luxus schauen, was wirklich unabdingbar ist, die hast quasi die Reglementierung der 1800kg Anhängelast, Familiengrundrisse sind in der Regel eh schon was schwerer... Und Urlaubsfertig möchtest du den Wohnwagen auch noch machen ;)

      Das ist immer eine Frage des Gewichts.... Wer was als Unverzichtbar definiert ist immer Ansichtssache, für mich ist es der Mover.

      viashin schrieb:

      5. Neuwagen / Gebrauchtwagen aus Miete / alter Gebrauchter

      Wahrscheinlich kann man hierüber ein Buch schreiben, vielleicht hat der ein oder andere aber bereits eine "Gewinnformel" die diese Frage Beantwortet.

      Ich persönlich würde keinen neuen mehr kaufen, auf Grund der Tatsache, dass der Wagen im ersten Jahr ca. 25% Wert verliert. Den "Verlust" will ich nicht mehr zahlen... Vorteil: Das Auto mit der Ausstattung die du möchtest.

      Jahreswagen oder junge Gebrauchte würde ich jetzt vorziehen. Nachteil hierist, man nimmt das was da ist und hat u.U. nicht die Ausstattung die man möchte, oder man sucht eben etwas länger. Hier ist der Wertverlust aber nicht mehr so enorm.

      Ansonsten schauen, dass der Wagen möglichst viel Anhängelast hat und auch die Stützlast beachten. Reserven in punkto Kraft sind auch nie verkehrt m.M.n.

      viashin schrieb:

      6. Wo kaufen
      welche Kriterien sind bei der Auswahl von Händler wichtig. Wie geht ihr ran an die Vorbereitung, worauf sollte man Wert legen. Kommt ein Kauf bei Messen in Frage, gibt es Rabatt Tipps.

      Bei Kauf beim Händler auf jeden Fall einen aus der Gegend nehmen, damit du einen Ansprechpartner vor Ort hast. Ich bin kein Fan davon durch die Republik zu pilgern nur damit ich am Ende des Tages ein paar Euro eingespart habe, aber wenn was ist, kommt das große ? ... So weiss ich was ich habe und mit wem ich spreche...

      MW82LE schrieb:


      4... Die Austattung müsst ihr selber wissen, einiges geht schwer oder nicht nachzurüsten (Klima), wir haben nur die Autarkie und Wassertherme, Wasserstandsanzeige, Ersatzrad und Fliegengitter als Extras. Bisher vermissen wir nichts

      Klima kann nachgerüstet werden, ohne Probleme.... Mal ganz platt gesagt, ob beim Bau des WW ein Loch ins Dach geschnitten wird, oder etwas später... Das macht keinen Unterschied... Dicht muss es sein :)

      Viel wichtiger finde ich die größtmögliche Auflastung zu bestellen bzw. auf eine hohe Auflastung zu achten...
      Überholt ruhig - WIR haben URLAUB :0-0:
    • Hallo,

      Ich denke auch, dass es klassischer Kindergrundriss das passende wäre wie z.B. LMC 520/ 560, Dethleffs 530 /560, Tabbert 540 / 540, Fendt 515 / 550 / 560, Knaus 500 / 580 und natürlich den Eriba Nova 560
      Ich glaube allerdings, dass es mit den Ausstattungswünschen bei 1800kg echt schwer wird, die 2,5er Breiten sind eigentlich eh komplett raus...
      Mover ist aus meiner Sicht heute äußerst empfehlenswert, gerade in der Gewichtsklasse... Dazu Klima, Sat und ein paar andere Nettigkeiten... das geht nicht wirklich ohne 2000kg...
      Wir haben auch relativ viele "Klicks" bei unserem WoWa gemacht, haben jetzt noch trotz 2t ca 250kg, was recht knapp ist (aber durchaus ganz gut geht mit etwas sinnvoller Disziplin)...
      Wenn man die Wünsche so betrachtet wird es bei einem Neuwagen auch eher schnell über 30tsd € gehen... Neuwertige Gebrauchte müssen dann Fix gekauft werden, sind ggf. schnell weg... Einstellungen können bedingt durch die Liegerzeiten recht lange auf sich warten lassen...
      Man kann sicherlich auch schon mal in diversen Konfiguratoren Spielen, die von Eriba und Dethellfs rechnen gleich das Gewicht mit...
      Ein preislich attraktives Paket aus meiner Sicht wäre ggf bei Tabbert zu finden mit dem Allround-Paket, der Pep war bei uns auch lange "im Rennen", der Da Vinci gibt es aktuell als Sondermodell, ob es dazu dann noch das Paket gibt, kann ich nicht sagen, aber nicht uninteressant...

      Grüße
    • Ich möchte schonmal allen Beteiligten Danke sagen für die bisherigen Beiträge.

      Ich verfolge jetzt mal folgende Ziele:

      1. Ich wohne in Gladbeck und in der nähe der bekannten Caravanmeile in Mülheim, hier gibt es einige Händler die man mal besuchen könnte und sich von der Verarbeitung und von den Platzverhältnissen. Falls mir einige Grundrisse zusagen würdeich mir ein Angebot unterbreiten lassen.

      2. Caravansalon, um mal genau zu sehen was momentan den Markt bewegt und mit welchen Innovationen die Hersteller im kommenden Jahr um die Ecke kommen. Dort gibt es ja vielleicht nochmal "Messekonditionen"

      3. lieber mit 500 Euro pro Monat rechnen, wenngleich ich die Summe wirklich hoch erachte.

      4. Die Ausstattungslisten studieren, verstehen, bewerten und Gewicht und Preise berücksichtigen.

      Bitte nennt mir mal eure Meinung zu folgenden Wohnwagen:

      Weinsberg 550UK
      Dethleffs C'GO 565 FMK
      Fendt Bianco 550 SKM
      Tabbert ROSSINI 520 DM 2,3
      Knaus SPORT 580 QS
      LMC Style 540 K

      Ich bin nach wie vor unschlüssig, ob ich nicht lieber zu kleineren (günstigeren) Wohnwagen greifen soll, und die Betten umbauen soll.
      Könnten mir diejenigen unter euch die mit Kindern umbauen was zu "Anfälligkeit" Abends beim Fernsehen im Wohnwagen sagen.

      Schmeisst gerne auch mal ein Paar Modelle in den Ring, die ich mir anschauen sollte, weil sie aus eurer Sicht meine Bedürfnisse decken würden. Vielen Dank schonmal.
    • Hallo,

      ich denke, Du solltest mittels Besichtigungen dich erstmal für 2,30 oder 2,50m entscheiden... 2,50m bietet Ihnen mehr Raum, was gerade im Winter oder vielleicht auch in der Übergangszeit angenehm ist, aber im Sommer in Südeuropa nicht so sehr ins Gewicht fällt, weil man viel draussen ist und das ganze muss ja auch noch irgendwie dahin gefahren werden...
      Was die Nutzbarkeit einzelner Dinge wie TV abgeht unterscheiden sich die Hersteller, da macht die Positionierung schon viel aus... Unterschiede gibt es auch in der Nutzbarkeit der Mittelsitzgruppen...
      Es hilft nur ausprobieren umd am Ende werden es Details sein, warum man sich wie entscheidet...
      Wir hatten es übrigens aufgegeben den für uns perfekten Wohnwagen zu finden, nur den besten Kompromiss...
      Dazu kommt, dass die Bedürfnisse doch recht unterschiedlich sind...

      Grüße
    • Hallo,

      Wenn ich das richtig verfolgt habe, hast du eine max anhängelast von 1.800kg.
      damit hättest du bei allen von dir aufgeführten Modellen enorme Probleme mit der Zuladung - vor allem, wenn du eine Vollausstattung mit Klima, SAT, Mover, ... wünscht

      Wenn die anhängelast fix ist (also kein zugwagenwecheel angedacht ist), würde ich nach Wagen eine Nummer kleiner schauen:
      "500-er" Aufbauklasse von LMC / Knaus / Weinsberg /Dethleffs / Adria / Sterckemann / ...

      Viel Erfolg beim weiteren informieren / suchen / schauen ...
      Steffan
      :0-0:

      2018: De Kleine Wolf (NL) - TerSpegelt (NL) - Sonnensee, Versmold
      2019: De Wildhoeve (NL) - Blauer See, Lünne - TerSpegelt (NL) - Pommernland, Usedom - Arterhof, Bad Birnbach
    • Du solltest bei einem Familiengrundriss die optionale Auflastung einbeziehen, da diese Wagen von den Herstellern gerne mal am Limit liegen.
      Wir haben eine 12 Jahre alten dethleffs 560sk, meiner Meinung nach ein sehr großer Familienwagen, mit das größte bei einzelachsern. Dieser hat ein zGG von 1.600 kg. Das ist einfach nicht zu halten, wir haben eine mögliche Zuladung von 220 kg, nicht zu machen. Leider hat unser Vorbesitzer eben nicht die Auflastung gewählt, dann hätte er ein zGG von 1.800 kg mit entsprechend höherer Zuladung. Und selbst dann wäre er noch in deinem Limit.
      Solltet ihr aber einen Wagen mit zGG 1.800 kg ohne Auflastung in Betracht ziehen, seit vorsichtig!
    • zur Frage des Führerscheins.
      Du könntest mit einem kleineren Wohnwagen noch mit B klar kommen. Wenn Google mich nicht im Stich lässt, darf euer Zugfahrzeug 2.130 kg zGG haben. Damit dürftest du einen Wohnwagen bis 1.370 kg ziehen, wenn ich richtig rechne.
      Allerdings ist das ein wenig auf Sand gebaut, dann müsstest du bei jedem zugwagenwechsel schauen das es nicht mehr wird, was vermutlich irgendwann nicht mehr drin ist.

      „Und Kombis vermutlich nie über 2,25 t zGG“... ihr seit gerade mal 120 kg drunter.
      Ich würde den größeren machen, wenn schon, dann richtig. Zumal, ich sag mal so, ihr seit 1-2 weitere Kinder von einem Van entfernt! :)
      Und vielleicht wollt ihr doch irgendwann mal höher sitzen, oder, oder, oder...

      Wir persönlich würden uns wohl immer wieder für den typischen Familiengrundriss entscheiden. Also Festbett, stockbetten und Sitzgruppe. Wir wollten definitiv nichts mehr umbauen müssen (außer vielleicht wir haben Gäste).. das macht den Wagen natürlich groß und lang. Zudem haben wir uns mit der Kinderbettengrösse beschäftigt, da unsere Tochter bereits 10 ist. So wurde es dann eben ein 2,50 m breiter, weil wir auch noch genügend Schränke haben wollten. Hat den angenehmen Nebeneffekt, dass unser Wagen eine rundsitzgruppe in der Mitte hat.
      Manche sagen halt, sie haben ja ein Vorzelt und müssten die Betten nicht mehr umbauen. Nun ja, dass kommt doch stark auf die Reisegewohnheiten an. Meist frühstücken wir im Wohnwagen, weil es in Holland an Ostern zb einfach morgens zu frisch für uns ist.

      Was vllt noch interessant für euch sein könnte sind wagen mit Hubbett oder aufstelldach. Dadurch spart man natürlich enorm viel Länge was den Wohnwagen angeht. Aufstelldächer haben schon wieder was von Zeltlager, man hat halt oben wieder viel Stoff um sich herum. Ich finde auch das hat eindeutig seinen Charme und ich könnte mir das durchaus als Alternative für uns vorstellen.


      Schaut euch die Wagen auf messen und bei großen Händlern an und lasst euch Zeit!
    • Der i40 wird (sofern kein Totalschaden) noch bis 2025 unser Hauptfahrzeug bleiben, dann erst werden wir einen neuen holen. Vermutlich wird's wieder ein Kombi oder ein kleines SUV.

      Ich tendiere zwar auch für den BE, aber ich kam noch nie in die Situation, mehr als 2T ziehen zu müssen. Ich schlaf noch mal ein wenig drüber ;)

      wenn ich mich nicht gänzlich irre, müsste ich 1880 KG anhängen dürfen, da die Stützlast zu meinem Fahrzeug gezählt wird. Mein Fahrzeug wiegt 1600 leer, 520 Zuladung da 2120 zGg. Ich kann einiges an Gewicht auch im Auto transportieren, da passen 300KG rein wenn alle drin sitzen. Da ich meist ne Dachbox nehme geht's auch mit der Achslast.