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Hagelschaden - Bitte dringend um Meinungen zur rechtlichen Situation

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    • Wenn der Händler euch ein Viertel als Entschädigung zahlt, seid ihr immer noch nicht bei Restwert angekommen.
      Ich bleibe auch bei meiner ersten Empfehlung, macht die Rückabwicklung.

      Sucht euch einen neuen gebrauchten WW auch wenn es mühsam ist und Geduld verlangt. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

      Viel Glück

      Jörg
    • Interessant fände ich eine Kontaktaufnahme mit dem Vorbesitzer. Er kann angeben, in welchem (Beschädigungs-)zustand er den Wohnwagen an den Händler übergeben hat. Möglicherweise war der Kaufpreis als Totalschaden so klein, dass aus dem angebotenen Viertel auch Dreiviertel Erstattung werden können :) . Dann lohnt sich das m. E. ohnehin geringe Risiko, einen schönen Wohnwagen zu behalten, zumal man ja den Posten Hagelschaden aus der Vollkaskoversicherung nehmen kann.
      Mit Gruß aus Haan
      Joachim
    • Ich persönlich hätte hier verschiedene Probleme und Gedanken.

      Wie hier schon gesagt wurde: mit der Entschädigungszahlung kommst du nicht auf den Restwert. Das wäre das erste, was mich stören würde.
      Bedenke: einen erneuten Hagelschaden kriegste nicht bezahlt (es sei denn, Du lässt vorher reparieren - was eigentlich?). Wo genau der Sturmschaden seine Spuren hinterlassen hat, weißt du auch nicht. Damit ist auch nicht klar, was im Falle eines möglichen weiteren Schadens ersetzt werden würde. Schlimmstenfalls würdest Du bei einem weiteren Schaden auf selbigem ersatzlos sitzenbleiben. Dafür wäre mir persönlich 10.900 Euro abzüglich einem knappen Viertel zu viel Geld.

      Die Frage, ob der Händler vom Schaden wusste, wurde auch schon in den Raum geworfen. Das wäre meine zweite Unsicherheitskomponente. Damit verbunden wäre auch meine persönliche Einschätzung des Vertrauens zum bzw. in den Händler. Sollte er davon gewusst haben (z.B. Ankaufvertrag, Kontakt zum Vorbesitzer), hätte er nach meiner laienhaften Einschätzung noch ganz andere Probleme.

      Bei einer möglichen Rückabwicklung stellt sich evtl. die Frage, ob Du eine Nutzungsentschädigung zahlen musst. Es könnte also passieren, dass Du nicht den kompletten Kaufpreis zrückbekommst.Ich habe die Erfahrung leider auch schon machen dürfen (allerdings beim Neuwagen mit chronischer Mängelhäufung). Zumal der Wagen während der Zeit Deiner Nutzung beschädigt wurde (in welchem - zusätzlichen -Umfang auch immer).

      Ich bin keiner, der sofort zum Anwalt rennt. Aber in diesem Fall sollten Chancen und Risiken gründlich gegeneinander abgewogen werden. Da kann guter fachlicher Rat eine entscheidende Hilfe sein.
      Wäre es mein Wagen, würde ich die Rückabwicklung versuchen und die 10.900 Euro wiederhaben wollen. Ggf, auch mit anwaltlicher Hilfe, falls ich allein nicht weiterkommen würde.
      Tschau
      Sven
    • Jan-Papa schrieb:

      Wie hier schon gesagt wurde: mit der Entschädigungszahlung kommst du nicht auf den Restwert. Das wäre das erste, was mich stören würde.

      Bedenke: einen erneuten Hagelschaden kriegste nicht bezahlt (es sei denn, Du lässt vorher reparieren - was eigentlich?). Wo genau der Sturmschaden seine Spuren hinterlassen hat, weißt du auch nicht. Damit ist auch nicht klar, was im Falle eines möglichen weiteren Schadens ersetzt werden würde. Schlimmstenfalls würdest Du bei einem weiteren Schaden auf selbigem ersatzlos sitzenbleiben. Dafür wäre mir persönlich 10.900 Euro abzüglich einem knappen Viertel zu viel Geld.
      Genau das ist auch das was wir im Moment hin und her überlegen.
      Um Licht ins Dunkel zu bringen bekommen wir nun auch die Gutachten vom Vorbesitzer. Mal sehen was dann da drin steht.
      Uns sind auf dem Dach zwei kleinere Dellen aufgefallen, welche aussehen als wären sie von zwei Ästen. Wir dachten eigentlich dass dies während unserer Nutzungszeit passiert ist. Evtl war ja das der abgerechnete Sturmschaden?! Keine Ahnung. Daher wollen wir auf jeden Fall die Gutachten einsehen.

      Jan-Papa schrieb:

      Die Frage, ob der Händler vom Schaden wusste, wurde auch schon in den Raum geworfen. Das wäre meine zweite Unsicherheitskomponente. Damit verbunden wäre auch meine persönliche Einschätzung des Vertrauens zum bzw. in den Händler. Sollte er davon gewusst haben (z.B. Ankaufvertrag, Kontakt zum Vorbesitzer), hätte er nach meiner laienhaften Einschätzung noch ganz andere Probleme.
      Das ist eine gute Frage, meiner Einschätzung nach würde ich sagen, dass der Händler nichts davon wusste. Ich kann mich natürlich auch täuschen, aber von Eindruck her würde ich sagen nein. Er scheint mir auch ehrlich bemüht um eine Lösung. Vom Vorbesitzer finden wir nirgends Kontaktdaten, sonst hätten wir die schon längst kontaktiert. Ich könnte höchstens versuchen diese auf dem Postweg zu kontaktieren.

      Jan-Papa schrieb:

      Bei einer möglichen Rückabwicklung stellt sich evtl. die Frage, ob Du eine Nutzungsentschädigung zahlen musst. Es könnte also passieren, dass Du nicht den kompletten Kaufpreis zrückbekommst.Ich habe die Erfahrung leider auch schon machen dürfen (allerdings beim Neuwagen mit chronischer Mängelhäufung). Zumal der Wagen während der Zeit Deiner Nutzung beschädigt wurde (in welchem - zusätzlichen -Umfang auch immer).
      Deshalb haben wir nun überlegt anzufragen wie eine Rückabwicklung ablaufen würde.
      Unser Problem ist jetzt auch, dass der zuständige Ansprechpartner (der uns den Wagen damals auch verkauft und bisher alles zu dem Thema organisiert hat) nun bis 20.08. Urlaub hat. Das heißt da wird die nächsten Wochen vermutlich nicht viel passieren.
      Ja der Wagen wurde bei uns beschädigt, das ist richtig. Dabei wäre eine Dacherneuerung abgerechnet worden, was aber ja scheinbar vom Vorbesitzer bereits schon gemacht wurde.

      Wäre jetzt eine Regulierung über die Versicherung möglich gewesen (also hätte er keine Vorschäden), hätten wir uns zwar über den Hagelschaden geärgert, aber wir hätten das Geld genommen und ihn einfach weiter genutzt, da er uns ja wie gesagt gut gefällt und ansonsten sehr gepflegt ist.

      Jan-Papa schrieb:

      Ich bin keiner, der sofort zum Anwalt rennt. Aber in diesem Fall sollten Chancen und Risiken gründlich gegeneinander abgewogen werden. Da kann guter fachlicher Rat eine entscheidende Hilfe sein.

      Wäre es mein Wagen, würde ich die Rückabwicklung versuchen und die 10.900 Euro wiederhaben wollen. Ggf, auch mit anwaltlicher Hilfe, falls ich allein nicht weiterkommen würde.
      Wir sind wirklich ratlos. Wenn wir den Wagen behalten gehen wir diverse Risiken und einen gewissen Wertverlust ein (außer der Händler würde die Entschädigung erhöhen, dann bleibt aber immer noch das Restrisiko). Wenn wir ihn zurückgeben, kann es uns auch passieren dass wir nicht den vollen Kaufpreis zurück bekommen und die Suche beginnt von neuem.

      Egal wie wir es machen, die Situation ist einfach sehr unbefriedigend.
    • Ich habe gerade vor dem Urlaub eine Sache auf dem Tisch gehabt.
      Händler kauft Unfallwagen und repariert diesen fachgerecht, so zulässig teilweise mit Gebrauchtteilen.
      Ein Kunde kauft den Wagen in Kenntnis des damaligen Schadens und hat etwa 1 Jahr später einen Unfallschaden.
      Da ein Eintrag im HIS mit Totalschaden besteht, erfolgt keine Regulierung. Unabhängig hiervon wurde der nicht regulierte Schaden auch noch im HIS eingetragen.
      Ich würde niemals ein eingetrages Fahrzeug kaufen. Auch würde ich unfallfrei und frei von Hagelschäden immer in den KV aufnehmen.
    • ad-mh schrieb:

      Ich habe gerade vor dem Urlaub eine Sache auf dem Tisch gehabt.
      Händler kauft Unfallwagen und repariert diesen fachgerecht, so zulässig teilweise mit Gebrauchtteilen.
      Ein Kunde kauft den Wagen in Kenntnis des damaligen Schadens und hat etwa 1 Jahr später einen Unfallschaden.
      Da ein Eintrag im HIS mit Totalschaden besteht, erfolgt keine Regulierung. Unabhängig hiervon wurde der nicht reguliert Schaden auch noch im HIS eingetragen.
      Den Gedanken dass er vom Händler repariert wurde hatten wir auch schon, dazu wurde aber nichts gesagt und das würde sich ja dann theoretisch nachweisen lassen.

      Von Vorschäden wussten wir beim Kauf definitiv nichts, sonst hätten wir die Finger davon gelassen. Im Kaufvertrag steht ja auch explizit "ohne jegliche sichtbare Beschädigung".

      Aber zumindest das mit dem Totalschaden in der HIS ist vermutlich bei uns auch das Problem. Vorbesitzer hat einen Totalschaden abgerechnet, wir haben den Wagen ohne Kenntnis davon gekauft und haben nun ebenfalls einen wirtschaftlichen Totalschaden der nicht reguliert wird...
    • Die Formulierung riecht förmlich nach Umgehung der Aufklärungspflicht. Wenn der Händler den WW repariert hat, dann muss er das angeben, erst Recht bei Totalschaden. Den Vorbesitzer könnt Ihr über das KBA ermitteln. Wenn der Händler den WW mit Schaden angekauft hat, dann hat er ein Problem.
    • Mir schon passiert:

      Ca. 2 Jahre alten PKW gehabt, größerer Frontschaden. Den Wagen dann nicht fahrbereit und als Totalschaden an einen Hobbyschrauber verkauft.

      Etwa ein Jahr später bekomme ich einen Anruf, ob ich mal diesen PKW besessen hätte.
      Anrufer war der spätere Käufer, der meine Daten aus dem Fahrzeugbrief hatte.
      Er hatte den Wagen nämlich als "unfallfrei" gekauft.

      Beim folgenden Gerichtsverfahren kam raus:
      Mein Hobbyschrauber hatte gesehen, dass der Unfall für ihn zu viel war und den Wagen an eine Werkstatt weiter verkauft. Die haben den Wagen dann komplett repariert und ohne Nennung der Vorschäden an einen zweiten Händler weiter verkauft.....
    • NewTecs schrieb:

      Mir schon passiert:

      Ca. 2 Jahre alten PKW gehabt, größerer Frontschaden. Den Wagen dann nicht fahrbereit und als Totalschaden an einen Hobbyschrauber verkauft.

      Etwa ein Jahr später bekomme ich einen Anruf, ob ich mal diesen PKW besessen hätte.
      Anrufer war der spätere Käufer, der meine Daten aus dem Fahrzeugbrief hatte.
      Er hatte den Wagen nämlich als "unfallfrei" gekauft.

      Beim folgenden Gerichtsverfahren kam raus:
      Mein Hobbyschrauber hatte gesehen, dass der Unfall für ihn zu viel war und den Wagen an eine Werkstatt weiter verkauft. Die haben den Wagen dann komplett repariert und ohne Nennung der Vorschäden an einen zweiten Händler weiter verkauft.....
      Das ist echt übel...

      Es ist wirklich zum davonlaufen.

      Nachdem ich im Internet gelesen habe, dass es ein Gerichtsurteil dazu gibt dass die Versicherung dem Versicherten Einsicht in Vorgutachten gewähren MUSS (haufe.de/recht/deutsches-anwal…sk_PI17574_HI7567181.html) habe ich mit Hinweis auf dieses die Versicherung hierzu aufgefordert.

      Die Gutachten selbst habe ich "aus datenschutzrechtlichen Gründen" nicht bekommen können (da warten wir jetzt noch darauf dass die der Händler vom Vorbesitzer bekommt und an uns weiterleitet), aber zumindest die Bilder dazu.

      Beim Hagelschaden des Vorbesitzers ist gar nichts auf dem Dach zu sehen, der scheint mir sehr leicht gewesen zu sein. Der Sturmschaden betrifft die Einstiegsseite, dort gibt es wohl zwei minimale Dellen und einen kleinen "Streifen". Weiß jemand was hierbei für gewöhnlich abgerechnet wird? Vermutlich ein Seitentausch oder? Das würde auch das Totalschadengutachten erklären.

      Die Schäden waren den Bildern nach vom Umfang her wirklich minimal und wir stehen jetzt da, mich ärgert das so maßlos.

      Den Vorbesitzer habe ich nun angeschrieben, ob der Händler Bescheid wusste, mal sehen ob ich eine Nachricht bekomme. Eine Telefonnummer konnte ich nicht ausfindig machen.

      Unser Ansprechpartner beim Händler hat jetzt knapp 3 Wochen Urlaub, so lange wird wohl jetzt nicht viel passieren.

      Viele Grüße,

      Daniela
    • Versicherungen und Datenschutz... :pinch: :wacko:
      Es macht Sinn, den Gesetzestext zu lesen.
      Du bist Eigentümer und hast ein berechtigtes Interesse. Bei der Versicherung kann man meinetwegen Versicherungsdaten und personenbezogene Daten VN schwärzen. Letztere bekommst Du über das KBA heraus.
      Wir gehen mal davon aus, dass der Vorbesitzer bei einer anderen Versicherung versichert war. Deine Versicherung hat ziemlich sicher aufgrund HIS das Gutachten aus einem anderen Versicherungsverhältnis angefordert. DAS wäre dann ein Verstoß
      =>
      Ombudsmann einschalten.
      Na, wie heißt doch die Aufsichtsbehörde für die Vers.? ;)

      In einer Woche hast Du das Gutachten.
    • Ok danke.

      Ja, die Versicherung des Vorbesitzers war eine andere. Ich gehe eben auch davon aus, dass meiner Versicherung die Gutachten vorliegen, sie haben mir ja mittlerweile die Bilder zugeschickt und beziehen sich in ihrer Entscheidung darauf.

      Das heißt ich wende mich an den Ombudsmann und schildere meine Situation? Oder an die BaFin?

      Entschuldigung dass ich so direkt frage, ich hatte so einen Fall bisher (zum Glück) noch nie.
    • ich denke, der Vorbesitzer hat seinen Reibach gemacht und drei mal kassiert.
      Einmal für Dach, das zweite mal für den Sturmschaden und das dritte mal beim Händler.

      Wenn ihr rückabwickelt, dann geht die Sucherei wieder los. Eventuelle Kosten für Nutzung und Schaden mal außen vor gelassen.

      Wenn ihr ihn behaltet, habt ihr das, was ihr ja wolltet.
      Das Gutachten, das von eurer Versicherung in Auftrag gegeben wurde, beurteilt doch den ganzen Wagen, bzgl. Zustand und Wert.
      Da wirft sich für mich doch die Frage auf, ob eure Versicherung nicht auf Basis des Gutachtens den WoWa entsprechend versichert.
      Da würde ich mich doch auch mal mit der Versicherung auseinandersetzen.
      Vorausgesetzt, ihr wollt ihn behalten.

      Und nachdem ihr schon damit im Urlaub wart, kennt ihr auch seine Vorzüge.

      Ein neuer ist nicht unbedingt besser, aber sehr wahrscheinlich schwerer.


      Wolfgang
      Je größer der Horizont, desto kleiner der Himmel.

    • Paul 1200 schrieb:

      Wenn ihr ihn behaltet, habt ihr das, was ihr ja wolltet.
      Einen Wagen mit abgerechnetem Totalschaden? Das wollten sie bestimmt nicht.


      Paul 1200 schrieb:

      Das Gutachten, das von eurer Versicherung in Auftrag gegeben wurde, beurteilt doch den ganzen Wagen, bzgl. Zustand und Wert.
      Da wirft sich für mich doch die Frage auf, ob eure Versicherung nicht auf Basis des Gutachtens den WoWa entsprechend versichert.

      Egal was das Gutachten ausgesagt hat, der Vorbesitzer hat den Schaden abgerechnet , aber nicht reparieren lassen. So was soll die Versicherung jetzt noch versichern? Versichert sie den Rest des Wagens ohne die bisher beschädigten Stellen? Das Problem ist doch, dass ein Schaden besteht der bezahlt wurde aber nicht repariert wurde. Sollte jetzt ein neuer Schaden da sein, wie eingetreten, weigert sich die Versicherung das zu begleichen, weil sie ja schon einmal gezahlt hat für die Reparatur. Würde sie jetzt die Zahlung vornehmen, würde sie die nicht ausgeführte Reparatur noch einmal bezahlen.

      Wenn man den Wagen behält, kann man sich jede Kaskoversicherung sparen. Schlimmer noch, wenn jemand auf den Wohnwagen auffährt und ihn zu Schrott drückt, wird die Haftpflichtversicherung desjenigen nur den Restwert regulieren. Dieser ist aber viel niedriger als bei einem Wagen ohne vorherigen Hagel/ Sturmschaden.

      Wenn du den Wagen also behälst, kannst du nur verlieren.


      Paul 1200 schrieb:

      Ein neuer ist nicht unbedingt besser, aber sehr wahrscheinlich schwerer
      Diese Logik erschließt sich mir nicht so ganz. Warum sollte ein neuer Gebrauchter wahrscheinlich schwerer sein? Warum sollte ein eventuell höheres Gewicht so negativ sein, dass ich das Risiko von mehreren Tausend Euro Verlust eingehen soll.

      Jörg
    • Dem Anspruchsteller obliegt es, die fachgerechte Reparatur der Vorschäden nachzuweisen. Die Versicherung hingegen wird im Verfahren behaupten, dass der aktuelle Wert dem Restwert aus dem letzten Totalschaden entspricht. Nur der RW sei versichert.
      Auch wird üblicherweise argumentiert, das aktuelle GA sei unbrauchbar, da der SV eben nicht die fachgerechte Reparatur aller Vorschäden überprüft hat.

      Im Endeffekt hat man 10k für einen WW ausgegeben, der sagen wir mal 2,5k "wert" ist. Jeder weitere Nachweis liegt beim Anspruchsteller.
      Ich kann mir niemanden vorstellen, der damit zufrieden ist.
      Sucht mal nach OLG Celle. Das Urteil zeigt die Nachweisvoraussetzungen auf.
      Mit Mobil im Urlaub ist mir die Suche zu mühsam.

      Nochmals:
      Wenn jetzt oder morgen einer hinten auffährt, dann bekommt man 2,5k obwohl man 10k bezahlt hat.
    • Ich hatte heute nochmal mit der Versicherung Kontakt. Versichert werden kann lediglich noch Diebstahl, Glasbruch und VK-Unfall bis zur Restwertgrenze.

      Uns ist das Ganze zu heikel, wir werden rückabwickeln - auch wenn's uns ärgert weil uns der Wagen eigentlich gut gefällt. Aber das Risiko auf einem noch größeren Schaden sitzen zu bleiben ist uns zu groß.
      Bleibt zu hoffen dass wir was Geeignetes in unserem Preisrahmen finden. Am liebsten wäre uns ein neuer Wohnwagen, aber den werden wir im Rahmen bis 14.000 Euro wohl nicht finden.

      Aber meine erste Amtshandlung bei einem anderen wird die HIS-Selbstauskunft sein - aus Schaden wird man bekanntlich gut...

      Ich werd mich über meine Rechtsschutzversicherung mal erkundigen was uns als Nutzungspauschale angerechnet werden darf.
    • schau dir den Weinsberg 480QDK mal an, der kostet zwar etwas mehr wie die 14000€ aber hat als 2018 Modell auch 10 Jahre Dichtheitgarantie.