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Das könnte ein etwas längerer Bericht werden...unsere 8 Wochen Großbritannien Rundreise

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    • Jetzt im Hochsommer ist gut was los... Im Vergleich zu Italien etc. ist es aber immer noch leer und friedlich.

      Wir sind schon zu allen Jahreszeiten auf der Insel gewesen.
      Unsere Tochter (jetzt 13) bevorzugt den Sommer, meine bessere Hälfte mag es im Sommer lieber ganz warm (Südengland oder Moray), ich mag den Herbst am liebsten.

      Außerhalb der Saison ist es jedenfalls echtes Seele baumeln lassen.

      VG
      Marc A.
    • danke für die netten Kommentare!

      @peugeotkaro: wenn man etwas abseits gegangen ist, war wirklich nicht viel los. An den touristischen Highlights war aber auch ausserhalb der Ferien unter der Woche so viel los, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie die Situation aussieht, wenn Hochsaison ist. Wie zum Beispiel der Parkplatz an der Harry Potter Brücke oder später noch an vielen anderen Stellen.

      Aber wer die Ruhe sucht und auch mal ein paar Meter weiter geht, findet sie :)
      Da hinten wirds schon wieder heller!!
      unser kleiner Blog
    • 19.05.2018 Fahrt zur Insel Sky

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      Und wieder ging es in die Richtung Nord-West. Irgendie kamen wir auch diesmal nicht mit der angegebenen Zeit auf dem Routenplaner hin :D
      Könnte daran liegen, dass wir in Fort Williams noch kurz in den Aldi gegangen sind, den ich wirklich empfehlen kann.

      Egal, 4 Stunden nach Abfahrt waren wir zwar noch nicht am CP angekommen, aber immerhin hier:

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      Das Eilean Donan Castle! Wenn Euch die Burg jetzt irgendwie bekannt vorkommt, sie ist nicht nur angeblich die eines der meist fotografierten Motive in Schottland, sonder war schon oft in Filmen und Serien zu sehen: Highlander, Braveheart, Rob Roy und James Bond zum Beispiel.

      Der freundliche Parkplatzwächter befand unser Gespann etwas zu groß, obwohl auf dem Platz, wo Busse stehen können, noch jede Menge Platz war. Micha ist dann nur kurz aus dem Auto gesprungen, um zumindest ein oder zwei Fotos zu machen. Ein Dudelsackspieler (der erste Kilt, der von mit gesichtet wurde!) spielte auf dem Parkplatz und ich hätte mir gerne das alle in Ruhe angesehen, aber es ging leider nicht....

      Und so fuhren wir weiter, das Wetter wurde, wie schon von der Wetter App vorhergesagt, nicht unbedingt besser. Wir hatten Glück, trotz starkem Wind ist die Brücke, die auf die Isle of Skye führte, nicht gesperrt gewesen, als wir bei ihr angekommen sind. (Der CP Besitzer auf Skye fragte danach, das scheint wohl eine übliche Vorsichtsmaßnahme zu sein)

      Auch wenn das Wetter nicht strahlen schön war, waren wir von der Gegend begeistert.

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      Nachdem der Wohni stand, gingen wir eine Runde durch den Wind, der nicht nur von der Seite, sonder aus allen Richtungen kam (sogar von unten, wenn man sich die Lefzen von unserem Hund anschaut) Direkt am CP geht eine Gassie Runde los, die für kleine Runden vollkommen ok ist.

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      Der Campingplatz war jeden Abend voll, wir hatten vorgebucht, sonst hätten wir keine Chance gehabt.

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      Die Sanitären Anlagen waren durschnittlich aber etwas weiter weg von unserem Stellplatz. Wir standen sehr schön mit Sicht aufs Wasser
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      Im Laufe des Abends wurde das Wetter immer schlechter, der Wind ließ den Wohnwagen nur so wackeln und der Regen prasselte heftig.
      Die Wettervorhersage ließ böses ahnen, wir wollten bis Dienstag bleiben und bis Montag einschließlich war Dauerregen angesagt.
      Etwas betrübt hat mich das schon, auf Skye hatte ich mich sehr gefreut.
      Ich hatte ja mal irgendwo gelesen, dass man, wenn man das Wetter in Schottland nicht mag, einfach 5 Minuten warten soll, so schnell ändert es sich...nein, nicht wirklich...

      Fortsetzung folgt
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    • Sonntag 20.05.2017 klatschnass beim Gassie, undichtes Fenster, Hosenkauf und Old man of Storr

      Nach einer unruhigen Nacht machten wir uns als erstes auf zum Morgengassie. Es goss noch immer, der Wind war heftig. Gute Regenjacken haben wir, aber aufgrund von Abnahme passen uns unsere alten (12 Jahre alten, um genau zu sein) Regenhosen nicht mehr. Neue hatten wir noch nicht gekauft. In den 20 Minuten kurzen "vor dem Frühstück Gassie" waren unsere Hosen so durchnässt und eiskalt (7 Grad), dass wir nass bis auf die Knochen waren. Gut war: die Jacken hielten dicht. Schlecht war: der Regen lief von den Hosen in die Schuhe, die normalerweise auch dicht halten, dadurch aber auch innen klatschnass waren (außen sowieso). Wir beschlossen, nach dem Frühstück in Portree Regenhosen zu kaufen.

      Im Wohnwagen selbst hörte es mit dem Regenwasser aber leider nicht auf X/

      Als wir in den Wohni kamen, machte ich erst mal die Betten und dabei viel mir etwas äußerst schlechtes auf!

      Auf der Wetterseite, von der es, seitdem wir angekommen waren, stürmte und der Regen fast waagerecht viel, lief Wasser aus der Fensterumrandung am Bett. Und zwar nicht eben wenig. Ein eilig geholtes Handtuch war sofort durchnässt. Natürlich passiert so etwas an einem Sonntag am A... der Welt. Als Sofortmaßnahme drehten wir den Wohni um und hofften, dass nur ein Fenster undicht war.

      Sofort hörte das Wasser auf und wir verschoben das Problem fürs erste.

      Nach dem Frühstück (das Fenster war nach wie vor trocken, wir waren sehr froh), fuhren wir in die Stadt Portree, die sicher bezaubernd ist, wenn der Regen nicht so doll klatscht.
      Immerhin ist es wärmer geworden...wärmer, aber nicht warm. 12 Grad zeigte das Auto als Außentemperatur an.

      Im örtlichen Outdoor Laden hatte man eine gute Auswahl an Regenhosen, ich berichte lieber nicht, was die uns gekostet haben <X Die Qualität stimmt aber und was bringt es mir, dass ich die zu Hause evtl für 20 Euro weniger bekommen hätte, ich brauchte sie ja direkt.

      Im Laden gab es auch kostenlos eine Karte von Skye mit Sehenswürdigkeiten. Wir entschieden uns, das beste draus zu machen und eine kleine Rundfahrt mit Besichtigungen zu starten.

      Direkt als erstes Ziel fanden wir auf der Karte nördlich von Portree "The Storr", einige Felsen wie es auf der Karte aussah

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      Trotz des bescheidenen Wetters war der Parkplatz beim Start des Wanderweges voll, wir konnten aber mit vielen anderen an der Straße parken.

      Die Regenhosen kamen zum Einsatz, diesmal gingen die Hosen über die Wanderstiefel und somit sollten auch die Füße trocken bleiben und die Regenjacken waren zumindest von innen noch trocken.Und ohne zu wissen, wie lange der Weg ist, zogen wir los. Anfangs war der Weg noch als Weg zu bezeichnen, später waren es nur noch glitschige große Steine, die im rutschigen Matsch lagen und somit den Weg einigermaßen kennzeichneten. Schnell war meine Brille voller Tropfen und so hatte ich die Wahl zwischen "Brille anlassen" und nichts sehen wegen den Regentropfen und "Brille ausziehen" und gar nichts sehen wegen meiner Kurzsichtigkeit :D

      Hinter jeden Ecke und nach jeder stärkeren Steigung dachten wir, dass wir ja bald da sein müssten.

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      Hier ein Beispiel von einem "Weg", der Gesichtsausdruck meines Mannes war auch schon mal fröhlicher :D Die Jacke wieder klatschnass und wenn man das Bild vergrössert, sieht man, dass seine Brille auch schon mal trockener war und sogar den Regen, er nach wie vor runter kam

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      Unser Hund fand das alles super, und wenn er im Nottingham Forrest schon eine halbe Stunde auf ebenen Weg kaum geschafft hat, lief er hier (meist von der Leine, es war erlaubt) die Strecke mindestens 2x, weil er immer hin und her lief.

      Und so sah der Weg dann im oberen Teil der Wanderung aus:
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      Ich bin öfter aus- und weggerutscht, hingefallen aber zum Glück nicht.

      Viel gesehen haben wir vom Old Man of Storr, dem eigentlichem Ziel nicht..also eher gar nichts, die Sichtweite war zu gering.

      Beim Abstieg begegnete uns eine deutschsprachige Familie, das Kind war alles andere als begeistert! Der Vater versuchte zu motivieren, die Mutter schaute verzweifelt, das Kind maulte (verständlich).

      Ich rutschte und schlidderte mit einem fröhlichen "fantastisches Wetter heute, nicht wahr?" an ihnen vorbei und die Mutter musste lachen. Das Kind fand das nicht lustig, aber kleine Erfolge zählen ja auch schon.

      Am Ende des Spaziergangs, ich glaub um die 1,5 Stunden, zeigte meine Fitbit an, dass wir 88 Etagen rauf und wieder runter gegangen sind. Und auch wenn meine Hose, meine Jacke und auch die Schuhe dem Regen stand gehalten haben, stand das Wasser in meiner Handtasche, die ich fälschlicher Weise auch für Regendicht gehalten habe. Handy und alles andere haben das aber gut überstanden, nur eine Packung Taschentücher musste wegen Wasserschaden entsorgt werden.

      Nass wie unsere Klamotten waren, entschieden wir, die Rundreise für den Tag zu beenden und wieder zum Wohnwagen zu fahren.

      Sehr freuten wir uns darüber, dass kein weiteres Wasser durchs Fenster gekommen ist und dass die anderen Fenster alle dicht blieben.

      Nachdem ich trocken war und eine (um ehrlich zu sein, es waren zwei) heiße Milch mit Amaretto getrunken hatte, ging es mir wieder fantastisch und wir machten es uns im Wohnwagen gemütlich.
      Wir hatten unseren Laptop dabei uns spielten das wirklich tolle Spiel "Ghost of a Tale". Ich kann es nur empfehlen!

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      Midges gesichtet bis zum 20.05.2018: Null :) unser Plan schien zu klappen

      Fortsetzung folgt
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    • 21.05.2018 der Wind hat sich gedreht, Dunvegan Castle, heute kein Leuchtturm für uns und zuckrige Sünden

      Als ich morgens zum Waschhaus ging, grummelte ich vor mich hin, dass ich bei dem sch.. Regen nicht auch noch Gegenwind in der Stärke brauche!
      Und da viel es mir auf...mist, der Wind hatte sich über Nacht gedreht, das undichte Fenster stand somit wieder auf der Wetterseite ||
      Schnell duschte ich (hätte ich eh, die Temperatur kann man da nicht einstellen und lauwarm duschen ist nicht mein Ding, da hilft auch nicht der munter blau-weiss gestreifte Duschvorhang)
      und eilte, diesmal mit Rückenwind zurück zum Wohni.
      Ja, der Schlamassel war wieder da, was bei dem Wetter zu erklären ist. Es lief nur so die Wand runter! Micha nahm es auf sich und überprüfte noch vor dem ersten Kaffee im starken Wind und Regen die Fensterdichtung erneut. Diesmal holte er einen mini Zweig aus der Dichtung raus. Den Schlingel scheinen wir in Kent, als die Straßen besonders eng waren, aufgesammelt zu haben.

      Sobald der "Ast" (keinen Zentimeter lang) entsorgt war, hörte das Wasser im Wohni auf. Küchentücher, die ich vorsichtig unter die Dichtung schob, blieben knochentrocken. Dies habe ich den ganzen Vormittag in unregelmäßigen Abständen gemacht, jedes mal blieb das Tuch trocken. Wir waren sehr glücklich darüber.

      Nachmittags fuhren wir los, diesmal in Richtung Western der Insel. Unser erstes Ziel war das Dunvegan Castle. Mit Hund rein durften wir zwar nicht (verständlich, wenn ich mir überlege, dass sich durchnäßte Hunde erst mal schön im Schloss schütteln...näh, besser nicht) aber den Garten durften wir ansehen.


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      Leider waren die Gärten, als wir da waren, nicht so prachtvoll, wie ich es mir bei einem Britischen Garten vorgestellt habe. Die Zeit, zu der wir da waren, war aber auch schlecht. Narzissen und Tulpen hingen in Fetzen, alles war verregnet und darüber hinaus war der Garten auch etwas chaotisch (was ich eigentlich mag bei Gärten )
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      Leider hat der Regen auch nicht vor meiner Kamera halt gemacht, auf den Bildern von dem Tag sind leider oft Regentropfen...

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      Auch an dem Tag wurde die Regenjacke wieder ordentlich nass..

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      Es hat uns sehr gut gefallen!

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      Wir sind dann auf hubbeligen single track roads in Richtung Küste gefahren, um einen Leuchtturm anzusehen. Die Landschaft war auch im Regen sehr beeindruckend!

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      Die Schäfchen mit ihren Müttern hinter Zäunen und direkt an der Straße waren sehr niedlich und noch ganz klein. Man muss sehr vorsichtig sein und das sind wohl auch alle, ein an- oder umgefahrenes Schaf am Straßenrand habe ich nie gesehen. Dafür öfter mal verendetes Rotwild und das bleibt auch mal mehrere Tage liegen. Einen totgefahrenen Hirsch haben wir auf dem Weg zum CP auf Skye am Strassenrand gesehen und bei der Fahrt runter von Sky einige Tage später, lag er noch immer an der gleichen Stelle.
      Eine Campingplatzbetreiberin in Wales fragte mich Wochen später, ob einem ihr Land nicht sehr dreckig vorkommen würde wenn man aus Deutschland kommt. Ich sagte nein, es liegt ja nicht viel Müll rum, nur "Deer", dass anscheinend nicht zeitnah weg geräumt wird. Sie fragte, wo das denn gewesen ist und ich sagte "Scotland!" worauf sie lachte und meinte, dass das da normal sei...

      Den Leuchtturm haben wir uns dann gespart, ich hatte irgendwie keine Motivation mehr.
      Man hätte viele viele viele viele Treppen runter gehen müssen, um zum "Neist Point Lighthouse" zu gelangen und ich war durchgefroren und von den Straßen durchgerüttelt und geschüttelt, es regnete und überhaupt waren mir zu viele Leute unterwegs. Außerdem wären die Treppen auch für unseren Hund alles andere als gut gewesen, er hätte im Auto warten müssen.

      Und so holperten wir wieder zurück.

      Bild von der Rückfahrt auf den Campingplatz:

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      Zurück auf dem Campingplatz gingen wir in den Shop und holten uns einen Kuchen, der zum Hauptteil aus Rosinen und Zucker bestand und bestimmt 12 Mio kcal pro Stück hatte.
      Egal, ich brauchte das jetzt, und einen Kaffee dazu auch :D

      Gegen 17:00 Uhr hörte der Regen auf. Ich konnte es kaum glauben! Wir mussten aber am nächsten Tag weiter, so vieles wollten wir noch sehen. Ich fand es schade, dass diese tolle Insel in meiner Erinnerung immer verregnet und nass sein sollte, aber was will man machen. Wer schönes Wetter will, sollte nicht im Mai nach Schottland :)

      Noch immer keine Midges gesehen, hätte ich bei dem Wetter aber auch als sehr dreist empfunden

      Fortsetzung folgt
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    • 22.05.2018 Sonne wieder da-kurze Rundreise-böser Neffe, böser Onkel -besser nicht aufs Navi hören-das nächste Mallheurchen

      Schon beim wach werden sah man den blauen Himmel durch die Dachluke. Es war noch sehr früh und wir mussten erst gegen 12:00 Uhr vom Campingplatz.
      Schnell entschieden wir uns, noch einmal über die Insel zu fahren, um sie mal bei schönem Wetter zu sehen.
      Eine sehr gute Entscheidung!!

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      Die Landschaft war wirklich toll

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      Ich wollte mir einmal die Ruinen vom Castle Uisdean ansehen, die auch auf der Insel ist. Irgendwo hatte ich eine wirklich üble Geschichte zu der Ruine gelesen:
      Uistean mac Ghilleaspuig Chlerich (was für ein Name!!), der Bewohner von Uisdean Castle, wollte seinen Onkel Dòmhnall Gorm Mòr, der sein Clanchief war, umbringen lassen (er wollte wohl erben, ob es nur Güter waren oder auch der Clanchief Titel, weiß ich nicht)

      Er schrieb (oder ließ schreiben) 2 Briefe. Einen Brief an einen Meuchelmörder mit dem Auftrag, den Onkel zu töten und einen Brief an den Onkel mit einer freundlichen Einladung auf seine Burg.

      Ja, wo gearbeitet wird, da passieren Fehler! Und so wurde der Brief an den Mörder versehentlich an den Onkel gesendet (hups) und der Meuchelmörder bekam eine Einladung (wahrscheinlich zu Scones und Tee :D )

      Der Onkel war nicht erfreut über die Planung seines vorzeitigen Ablebens (wer wäre das schon) und so lud er seinen Neffen zu einem Essen aus salzigem Fleisch und Fisch ein <X .
      Zu trinken bekam der Neffe erst mal nichts, später, als er im Kerker angekettet war, auch nicht. Im Grunde gar nicht mehr, man ließ ihn einfach in Ruhe im Kerker verenden. Irgendwie mag ich die Geschichte, obwohl sie doch sehr grausam ist :undweg:

      Leider haben wir keine Möglichkeit gefunden, in die Nähe der Ruine zu gelangen und wir hatten auch nicht mehr viel Zeit, um groß zu suchen.

      Wir waren begeistert von den Farben und der Landschaft und wirklich froh über die Chance, Skye auch im Sonnenschein zu sehen.


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      Ein wirklich tolles Ziel war auch der Kilt Rock mit einem Wasserfall und toller Aussicht

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      Kleine Dörfer, Schafe, Ginster, Meer...herrlich

      Nach 3 Stunden sind wir wieder auf dem Campingplatz angekommen, Micha packte den Wohnwagen, ich spielte Bällchen mit Heini, der sich ja 3 Stunden kaum bewegt hatte und noch eine längere Autofahrt bis zum Loch Ness, unserem nächsten Ziel, vor sich hatte.

      Wir sind dann um 11:20 vom Campingplatz gefahren, unser Ziel war der Campingplatz Loch Ness Shores.

      Unser Navi hat brav den kürzesten Weg rausgesucht, was diesmal echt nicht der beste Weg war.
      Wir nahmen uns vor, ab sofort ! die Wege nicht dem Navi zu überlassen sondern vor der Fahrt genau zu schauen, wie wir über grössere Straßen zum Ziel gelangen.

      Als wir schon auf dem falschen Weg waren, sah ich diesen bezaubernden Bewohner Schottlands:

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      Der Weg wurde immer enger. Vor uns hielt ein Lieferwagen in einer Ausweichbucht und ließ uns vorbei.
      Ich wunderte mich schon, wer lässt auf einer wirklich üblen Straße denn eine Wohnwagen vorbei?? Es stellte sich heraus, dass der nette Fahrer einen Schwatz mit uns halten wollte.
      (Vermutlich wollte er mal sehen, wer so doof ist, mit dem Wohnwagen über die Straße zu fahren). Er hat uns erzählt, dass die Straße jetzt schon schlecht sei, weiter hinten aber noch viel schlimmer werden würde. Er wünschte uns "good luck" und ließ uns ziehen. Es war bei etwas ähnlichem wie beim ADAC angestellt und auf dem Weg zu einem liegen gebliebenen Fahrzeug.

      Als wir das liegengebliebene Auto passierten, boten wir unsere Hilfe an, was freundlich abgelehnt wurde. Kurz darauf rummste es ordentlich, ein Schlagloch hatte uns erwischt (oder wir ein Schlagloch..egal). Später sollte sich herausstellen, dass der Schreck, den wir bekamen, nicht das einzige war, was der Rumms bewirkt hat.....

      Kurz darauf waren wir wieder auf der richtigen Straße zum Campingplatz, die aber so kurvig, steil und schmal war, dass ein Fahranfänger echte Probleme bekommen könnte.

      Auf dem Campingplatz hatten wir freie Platzwahl, es war schon so einiges los. Wir hatten vorgebucht und fragten den Betreiber, ob es eigentlich normal sei, dass immer so viel los ist auf den Campingplätzen zur Zeit. Er schaute uns etwas gequält an und meinte, dass er den Campingplatz letztes Jahr übernommen hat und da im Schnitt 38 Übernachtungsgäste im Mai pro Nacht hatte, dieses Jahr seien es im Schnitt 98 gewesen!

      Vor Einsamkeit brauchten wir auf dem also keine Angst haben :D

      Schnell war der Wohnwagen abgekoppelt und stand im Kies

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      Innen sahen wir dann, dass vermutlich beim grossen Rumms ein paar Gläser in einer Schublade so stark zusammen geknallt sind, dass ein Glas mit eingelegter Paprika (köstlich!!)
      kaputt gegangen ist. Schön Öl überall und Glasscherben noch dazu. Ein jeder Tag hat seine Plage :D

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      Nachdem der Schlamassel beseitigt war, konnten wir mit Heini zum sehr sauberen Loch Ness, der direkt am Campingplatz ist. Hier wird unser Hund wieder in der Sonne trocken

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      Das Wetter war super, die Fahrt ohne bleibende Schäden überstanden und der Campingplatz schön. Und! noch immer keine Midges trotz Sonne und relativ wenig Wind.

      Wir machten uns ein Bierchen auf und hatten noch einen netten Abend

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      Fortsetzung folgt
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    • Dankeschön :)

      Mittwoch, 23.05.2018

      Auf dem Campingplatz steht als Imbiss-Wagen ein umgebauter Airstream, sehr schön! Ausprobiert haben wir das Essen dort nicht, es war jedoch zur Essenszeit immer ein Andrang dort, deswegen vermute ich mal, dass das Essen dort gut ist.

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      Im Hintergrund kann man den See sehen, der sehr sauber ist.

      Die Sanitären Anlagen sind sauber, die Temperatur in den Duschen kann man nicht regeln, das Wasser war zumindest morgens so heiß, dass man sich fast verbrüht. Licht wird mit einem Bewegungsmelder geregelt, der den Innenraum der Duschkabinen nicht berücksichtigt. So stand ich auch schon mal im stockdunklen in der Dusche :)

      Wir wollten den Tag und das schöne Wetter nutzen und einen Ausflug machen. Zuerst ging es nach Inverness.
      Die Straße dahin am See entlang ist zwar wunderschön aber glich vom Fahrgefühl einer Achterbahn. Schnell wurde mir übel, was aber normal ist beim Autofahren, wenn es etwas schaukelig oder kurviger wird bei mir.

      In Inverness fanden wir Platz in einem Parkhaus, der zu Einkaufscentrum gehört. Im Parkhaus selber waren einige Parkplätze von einer Autoreinigungsfirma belegt, man konnte sein Auto abgeben, dass das per Hand gewaschen wird, während man shoppen geht. Finde ich sehr gut :ok

      Leider durften wir mit Hund nicht in das Einkaufscenter rein, deswegen sind wir direkt weiter in Richtung der Burg von Inverness.
      Auf der Burgmauer war eine sehr entspannte Möwe :D

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      Die Burg selbst war auch das Gerichtsgebäude, eilig huschten Männer im Talar umher und auch ein Gefangenentransporter parkte bei der Burg.

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      Im Touristen-Informationsladen bestand eine Angestellte darauf, mit Heini zu schmusen.
      Ich warnte noch mit bangen Blick auf Ihre Kunstfaserhose vor seinen Haaren, was ihr aber wohl egal war.
      Heini ließ reichlich Haare :D sowohl er als auch die Angestellte sahen aber sehr zufrieden aus.

      Da ich mal gerne in einen Mark&Spencer gehen wollte, ließ ich Mann und Hund vor dem Laden stehen, genau zwischen einem Dudelsackspieler und einem Sänger, der sich von einem Keyboard begleiten ließ.
      Er wurde von einer Einheimischen angesprochen, ob er sich verlaufen hätte und sie ihm helfen könne :lol:

      In Städten halten wir uns meist nicht so lange auf, deswegen fuhren wir bald weiter zum Feld von Culloden.
      Es gibt dort ein Besucherzentrum mit einigen Andenken, die man kaufen kann und auch eine Ausstellung, in die wir wegen dem Hund nicht durften.
      Ein Restaurant gab es auch.
      Der Zugang zum Feld war kostenlos.
      Der Parkplatz war schon sehr voll, als wir angekommen sind. Sehr viele Reisebusse waren schon da, den Rest des Platzes teilten sich Wohnmobile und PKW.
      Auf dem Feld verlief sich das aber total.

      Fahnen zeigten das damalige Schlachtfeld an

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      Steine erinnerten an die einzelnen Clans, bei den Steinen waren oft Blumen abgelegt.

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      Einen größeren Gedenkturm gab es auch.

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      Man beachte auch den gelben Ginster, der auch hier überall zu finden ist.

      Und wenn ich den Gang über das Feld schon bedrückend fand, war das nächste Gebäude noch mal eine Stufe schlimmer wie ich fand.

      Hier die Rückseite der Hütte, die als Lazarett gedient haben soll.

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      Vorderseite

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      Mir ist wirklich anders geworden. Das Leid, was hier geschehen ist, kann man sich gar nicht vorstellen. Wenn ich an die medizinischen Möglichkeiten der damaligen Zeit denke.....

      Die überlebenden Schotten der Schlacht wurden fast alle noch vor Ort getötet, einige wurden nach einem Prozess als Verräter hingerichtet.

      Auf der Türe warnte ein Schild eindringlich vor den Gefahren der Chemikalien, die dort eingesetzt wurden.

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      Auf dem Schild ist vermerkt, dass die Chemikalien am 26.04.2018 aufgetragen wurde aber ich habe mich nicht getraut, das Schild abzuhängen.

      Da aber sowohl meine Eltern als auch mein Bruder schon bei der Hütte waren und genau die gleichen Bilder gemacht haben, werde ich mir einfach bei ihnen welche "ausleihen" wenn ich Bedarf an einer warnschildfreien Türe haben sollte :D

      Das Wetter war sehr schön, sonnig aber kalt. Es half nichts, wir mussten Wäsche waschen. Die wurde nicht mehr trocken und blieb über Nacht draußen hängen.

      Der Campingplatz liegt wirklich wunderschön.

      Hier ein kurzer Drohnenfilm von Loch Ness und dem Campingplatz

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    • Donnerstag, 24.05.2018

      Es war für den Tag fantastisches Wetter gemeldet! 20 Grad und Sonne den ganzen Tag.
      Gut, am frühen Morgen hatte die Sonne noch einiges zu Tun, um den Nebel zu vertreiben.

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      Als wir zu unserem Ausflug des Tages aufgebrochen sind, war der Nebel jedoch weg und die Sonne strahlte von einem wolkenfreien Himmel!

      Ideales Wetter zum: Delphine beobachten!! (Ich hätte es wissen müssen, ganz selten sehen wir Tiere an den Stellen, wo man sie normalerweise zu Hauf sieht. )

      Laut Internet der beste Punkt, um in Schottland Delphine zu beobachten: Chanonry Lighthouse

      Auf dem Weg zum Lighthouse, einem Punkt von nicht eben geringer touristischer Bedeutung und dementsprechend viel befahren, fährt man mitten durch einen Golfplatz.

      Netterweise wird man darauf hingewiesen, dass man doch auf umherfliegende Golfbälle achten soll (ja klar, kein Problem, Golfbällen ausweichen mit dem Auto ist meine leichteste Übung!!) und dass der Golfclub keine Schäden übernimmt.

      Golfbälle haben wir keine gesehen, könnte auch daran gelegen haben, dass der Nebel, der am Loch Ness schon verschwunden war, am Delphinstrand aber noch als "dicke Suppe" unterwegs war.

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      Leuchtturm im Nebel

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      Nicht der höchste Leuchtturm aber ganz nett.

      Eine Tafel informiert den geneigten Besucher darüber, wie gut sich hier Delphine (und anderes) beobachten läßt.

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      Der Strand hatte schon etwas uriges

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      Keine große Überraschung, Delphine haben wir keine gesehen, auch nichts anderes außer Möwen.

      Auf dem Rückweg sind wir wieder Bällefrei duch den Golfplatz gekommen und "durchs Ländchen" gefahren bis zur Ruine von Urquhart Castle am Westufer von Loch Ness128.JPG

      Sehr schön, ich wäre gerne rein aber da dort Hunde verboten sind, fiel das aus.
      Der sehr nette Angestellte entschuldigte sich sogar dafür! Und zwar nicht bei uns, sondern bei unserem Hund

      Zusammen mit der Ausstellung von Culloden, in die wir ja wegen unserem Hund auch nicht rein durften, haben wir immerhin in 2 Tagen 40 Pfund Eintrittsgelder gespart. Das sind schon so einige Scones

      Aber auch wenn hier in vielen Burgen und deren Grundstücken usw Hunde verboten sind, habe ich selten ein Land erlebt, das so wenig Ver- und Gebote für Hunde und seine Besitzer hat, selten so hundefreundliche Einwohner, selten so entspannte Hunde, selten so entspannte Hundebesitzer und last but not least so wenig Hundesch... am Weg (was auch an den immer vollen Hundekotbeutelspendern liegen könnte) Also, als Hundebesitzer von mir für das Land:

      Der Campingplatz ist ziemlich nah, wenn man die Luftlinie anschaut aber da man den ganzen See umrunden muss, ich man im besten Fall über eine Stunde unterwegs.

      Wieder am Campingplatz gingen wir zum See, Heini brauchte dringend eine Abkühlung und auch die Bewegung, es waren doch wieder einige Stunden im Auto gewesen an dem Tag.

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      Die Wäsche war in der Zwischenzeit auch trocken geworden und auch wenn das Wetter toll, der Campingplatz sehr gut und die Gegend super ist, wollten wir am nächsten Tag weiter.

      Da wir auf Skye und auch davor auf Wunsch einer einzelnen Dame (hüstel, mir, hüstel) doch sehr viel geheizt haben, wollten wir uns auf dem CP eine Gasflasche besorgen. Da GB ein anderes System hat (fragt mich nicht, keine Ahnung, darum hat sich Micha komplett alleine gekümmert) und wir skeptisch waren, ob wir in 8 Wochen mit gemischten Wetter mit 2 Flaschen auskommen, haben wir nur eine mitgenommen und wollten uns in GB dann eine mit örtlicher Technik besorgen, die wir dann bei Bedarf auch wieder gegen eine volle Tauschen können.

      Der CP Betreiber hat zwar Gasflaschen, wollte uns aber keine kleinere verkaufen, da er davon nur noch eine hatte.

      Für das Abendessen reichte unser Gasvorrat noch locker, Heizung brauchten wir auch keine an dem Abend, also alles gut.

      Wir suchten für den nächsten Tag noch schnell einen Laden raus, der einigermaßen am Weg lag und Gasflaschen verkaufte.

      Fortsetzung folgt
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      Freitag, 22.05.2018

      Eigentlich hatten wir uns vor der Fahrt überlegt, ob wir die "North Coast 500" fahren wollen (oder eher nur den nördlichen Teil von Skye "obenrum" bis Inverness)
      Viele Reisende haben uns jedoch davon abgeraten, die Route sei sehr viel befahren dieses Jahr und überhaupt teilweise nicht so gut für Wohnwagengespanne geeignet.
      Möglich schon, aber schön fahren ist etwas anderes.
      Sehr viel befahren kann in Schottland bedeuten, dass einem in einer Stunde 5 Autos begegnen :D Und ich habe auch schon einige Berichte von Gespannfahrern gelesen, die begeistert berichtet haben.
      Aber bei genauerer Überlegung hätte uns das doch sehr aufgehalten und man will sich ja noch etwas für kommende Urlaube aufheben, was man noch nicht gesehen hat. Also die North Coast 500 steht auf jeden Fall noch auf der Liste der möglichen Urlaube für uns. Wer mag, kann das ja mal googeln, es muss herrlich sein.

      Also war statt der Nordküste unser nächster Campingplatz in Banff. Den Name verband ich bis dahin eher mit Canada (steht auch noch auf der Liste meiner Traumurlaube!)

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      Bei schönstem Wetter fuhren wir vom Campingplatz, unser erstes Ziel war der "Go Outdoor" Laden in Inverness.

      Micha nahm einen Gasdruckregler mit in den Laden, was der Angestellte sehr hilfreich fand. Ich habe ihn kaum verstanden, sein Akzent war wirklich sehr ausgeprägt. Mein Mann hatte da weniger Schwierigkeiten, er verstand alles.
      Wir erstanden eine passende Gasflasche und uns wurde direkt auch ein Laden in der Nähe von Dover genannt, der die Gasflasche wieder zurück nimmt. Nach Hause mitnehmen wollten wir das gute Stück dann doch nicht.

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      Danach ging es über sehr gut ausgebaute Straßen mit vielen Kreisverkehren in Richtung Banff. Der Campingplatz liegt direkt am Meer, direkter geht es kaum :) .
      Wir bekamen einen Platz in der "Meer Reihe" und schnell war mir klar, warum so viele lieber in der zweiten Reihe stehen wollten. Bei Ankunft wunderte ich mich nämlich kurz, warum in der ersten Reihe kaum Camper standen, als wir ankamen, dafür die zweite Reihe aber fast voll war.

      Die Plätze in der ersten Reihe sind so uneben, wie ich es selten erlebt habe. Auf dem Platz, den wir zugewiesen bekommen haben, konnten wir selbst mit Keilen unter den komplett ausgefahrenen Stützen nicht auch nur annähernd gerade stehen. Wir durften dann einen anderen Platz in der ersten Reihe beziehen, der zwar auch gehörig steil war, aber dort war es zumindest machbar, den Wagen aufzustellen, ohne nachts entweder wie eine Fledermaus mit den Beinen nach oben oder fast im Stehen zu schlafen :D
      Später am Tag war jedoch auch die erste Reihe voll besetzt, gut, dass wir auch hier vorgebucht hatten!


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      Die Wohnmobile konnten die Unebenheit nicht so gut ausgleichen, hier wurde oft hin- und her gefahren und am Ende doch etwas schräg gestanden.

      Hier ein Platz, der noch schräger war als unserer:

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      Man muss sich nur zu helfen wissen, wir haben sogar Mitcamper gesehen, die zum Strand gegangen sind, Steine holen, die sie als Keile nutzen können.

      Hier ein etwas näheres Foto vom Aufbau des Mitcampers, etwas verwaschen weil ich in Eile fotografiert habe :D

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      Aber wenn man erst einmal steht, ist die Aussicht wunderbar!

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      Der Strand, der direkt vor der Türe ist, ist zwar nicht besonders groß aber doch sehr schön.

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      Plastikmüll habe ich an den Stränden in GB sehr selten gesehen, dafür hier am Strand aber diese hübsche Qualle

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      Schön und IIIIIIHHHHH zugleich ^^

      Die Sonne ließ sich später am Tag nicht mehr blicken, es war zwar trocken aber doch bewölkt und kalt. Samstag sollte es so bleiben, Sonntag wollten wir eigentlich weiter.
      Da Sonntag aber super Wetter mit Sonnenschein und 17!! Grad kommen sollte und wir einen so tollen Stellplatz ergattert hatten, hängten wir spontan noch eine Nacht dran und fuhren erst Montag weiter. 17 Grad war jetzt im Vergleich zur Hitzewelle in Deutschland, die zu dem Zeipunkt schon seine Anfänge hatte, sehr kühl aber ich finde 17 Grad für Ausflüge deutlich besser als die 30, die Ende Mai bei uns zu Hause waren.

      Wir gingen an dem Tag nur noch Gassie am Strand und in der näheren Umgebung. Besonders der Strand machte unserem Hund viel Spaß!

      Und es ist einfach herrlich, wenn man gemütlich im warmen Wohnwagen bei einer Tasse Tee sitzt und direkt vom Fenster auf den Strand und die Spaziergänger mit tobenden Hunden schauen kann ^^

      Es waren 11 Grad und windig, ich hatte eine lange Hose und Fleece Jacke an, die Briten liefen teilweise mit kurzen Hosen und T-Shirt rum. Einige Kinder gingen sogar ins Wasser =O

      Fortsetzung folgt
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      ;) Briten entscheiden ihre Bekleidung oft nach Kalender... oder nach den Sternen... oder wie auch immer!

      Wir haben mal eine (zusammengehörende!) Gruppe vor uns gehabt, da gab es (10 Grad, windig, Nieselregen, aber Juli) von Flip-Flops und Hot-Pants bis hin zu Wanderstiefeln und dicker Jacke alles zu beobachten.

      Dein Bericht gefällt mir sehr gut... wobei ihr auf dem Weg von Loch Ness bis Banff wirklich noch einiges liegen gelassen habt!

      Die North 500 machen wir IMMER ohne Wohnwagen. Der bleibt an seinem Platz... haben wir Lust, gibt es dann halt mal eine Nacht B&B oder, und das gibt es praktisch jedes Jahr, wir düsen morgens mit dem Hellwerden los und sind Abends kurz nach Einbruch der Dunkelheit wieder auf dem Platz.

      VG
      Marc A.
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      Samstag, 26.05.2018 super Aussicht, schlimme Sanitäranlagen und Riunen, die gepflegter sind, als die Duschen auf dem Campingplatz

      Auch auf dem Campingplatz in Banff ist wieder, wie ich es schon öfter erlebt habe, als mir lieb ist, zu erleben, dass die Sanitäranlagen im absoluten Gegensatz zur Umgebung stehen. Je schöner die Lage, desto bescheidener leider manchmal die Sanitäranlagen.
      Um überhaupt in das Sani Gebäude zu kommen,das am nächsten bei unserem Stellplatz war, muss man eine Schleuse von 2 Türen durchlaufen. An sich kein Problem, nur ist der Abstand der Türen so groß, dass eine der Türen immer zu ist. Zudem muss man beim Rausgehen noch einen Hebel betätigen. Das Problem dabei ist nur, dass man im absolut dunklen steht zwischen den Türen! Hier gehört ein Dauerlicht oder ein durch Bewegungsmelder gesteuertes Licht hin.
      Im Gebäude selbst wünscht man sich etwas weniger Licht. 3 Klos, 3 Duschen und alles dreckig, rund geputzte Ecken (wer damit nichts anfangen kann, bitte melden, ich erkläre das gerne :D ) Schimmel, alter Dreck und Spinnweben.


      Man ist froh, wenn man wieder draußen ist. Aber die Umgebung ist so toll, dass wir ja, wie beschrieben, noch verlängert haben und die Nachteile halt in Kauf nehmen. Wenn der Campingplatz nur eine Zwischenübernachtung in der Wallapampa gewesen wäre, wären die Stützen nur kurz unten gewesen :thumbdown:

      Genug gemeckert, ich bereue nicht, dort gestanden zu haben :D man muss ja manchmal aus der Komfortzone raus, um etwas zu erleben.

      Zuerst fuhren wir an dem Tag zur Ruine von Huntley Castle, Eintritt waren 6 Pfund (relativ wenig) und Hunde durften mit rein :thumbsup:
      Auf dem Weg zum Castle konnte man eine uralte Straße begutachten.

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      Die Ruine sah mal wieder sehr bröckelig aus, dennoch durfte man die Türme erklimmen

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      Ob das ein Klohaus war? Sah zumindest besser aus als das auf dem CP :evil: :evil: :evil:

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      Es gab auch den Kerker zu besichtigen

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      Wie damals nicht unüblich wurden Bösewichter einfachheitshalber in ein Loch geworfen, in dem man, um es nett auszudrücken weder Sonnenbrille noch Sonnenmilch brauchte

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      Hier wurde mit Blitz fotografiert, sonst hätte man auf dem Foto so gut wie nichts gesehen.

      Wir waren bis auf 2 kichernde Britische Teenager-Mädchen die einzigen Besucher und kamen noch etwas ins Gespräch mit der netten Dame, die uns die Eintrittskarten verkauft hat. Ein sehr schönes Erlebnis.

      Weiter ging es über wieder einmal gut ausgebaute Straßen in Richtung Elgin. Dort steht die Ruine einer Katedrale, die man nicht verpassen sollte, wenn man in der Gegend ist!

      Für mich sah das alles wieder etwas bröckelig aus, ich blieb am Boden. Mein Mann kennt da weniger Angst (bei Höhen schon mal gar nicht) und ist einen Turm rauf gestiegen.

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      Naja, einer muss ja beim Hund bleiben :undweg:

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      Ich war sehr beeindruckt und froh, dass es nicht so voll war, als wir angekommen sind.

      Wir haben uns mit den Fotos beeilt, was auch gut war. Kurz, ehe wir gehen wollten, kam eine große Reisegruppe Franzosen an, die dann jede Ecke bevölkert haben (hätte ich auch getan)

      Eine Schautafel vermittelte den Eindruck vergangener Zeiten

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      Auffällig waren die vielen Grabsteine und -platten, die fast überall auf dem Gebiet zu finden waren.
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      Wer eine perfekte Kulisse für einen Gruselfilm braucht: voila! (oder eher: "here you go" , sind ja in GB!"

      Die meisten Grabsteine, die in entziffern konnte, waren um 1850, der jüngste von 1991!

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      Tragische Lebensläufe waren anscheinend an der Tagesordnung damals, Eltern die 4 und mehr Kinder im Alter bis 6 Jahre verloren haben, waren keine Seltenheit.

      Nachdem wir wieder am CP waren, sind wir noch einmal zum Strand, es war sehr schön, wenn auch etwas kühl


      Fortsetzung folgt
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      Sonntag, 27.05.2018 doch nicht ganz so schlimme Sanitäranlagen, traumhaftes Wetter, strenge Tankstellenbesitzer und kitschiger Sonnenuntergang

      Ich probierte an dem Tag mal ein Sanitärgebäude aus, das weiter weg von unserem Stellplatz war und das war viel sauberer. Also: in Zukunft, wenn man mit einem Sani-Gebäude nicht zufrieden ist, erst mal alle anderen am Platz prüfen (wenn vorhanden) Es hätte mir einiges an ekeln erspart, wenn ich das andere Gebäude schon zu Beginn angeschaut hätte, aber das sollte mir nicht noch einmal passieren :D

      Das Wetter war, wie vorhergesagt, herrlich sonnig und wenn die Aussicht am ersten Tag schon herrlich war, war sie am Sonntag perfekt!

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      Am Vorabend hatten wir noch Besuch im Wohnwagen! Eine Dame wollte uns Lose für ein Gummienten-Rennen verkaufen. Das Rennen endete in einem Bach auf dem Campingplatz.
      Wir lehnten Dankend ab. Das Rennen haben wir verpasst, wir waren einkaufen und haben eine kleine Tour mit dem Auto durch die Gegend gemacht, an dem Tag in Richtung Ost von Banff aus gesehen.

      Sehr schöne Ecken dort oben!

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      Bei einer Tankstelle stand ein Schild, dass Schulkinder nur einzeln den Laden betreten dürfen, wer nicht dran ist, muss draußen warten!

      Ich hatte eh den Eindruck, dass Kinder in Schottland teilweise etwas...wie soll ich es schreiben, ohne einen Sh..storm zu ernten? ...nicht ganz so rücksichtsvoll behandelt werden, wie in Deutschland.

      Wenn wir zu Schulschluss-Zeiten unterwegs waren, haben wir oft Kinder mit Schultasche (und in Uniform, hat mich immer an Harry Potter erinnert :D ) auf schmalen Wegen an viel befahrenen Straßen, weit weg von Schulen oder Bushaltestellen
      gesehen, die bei Hitze und auch bei Regen unbegleitet nach Hause gegangen sind. Und nicht nur Jugendliche.
      Als Helfer hatten sie Erwachsene, die in lange neongelbe Regenmäntel gekleidet waren, und die bei Sichtung eines Kindes (oder auch eines Erwachsenen), rigoros und sofort die Autos angehalten haben, damit die Fußgänger über die Straße gehen konnten. Die Mäntel blieben auch bei Hitze um die 20 Grad tapfer an!

      Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich für oder gegen Schuluniformen sein soll, betrifft mich ja auch nicht wirklich. Nur eines kann ich sagen, die Röcke der Mädels waren so kurz, dass sie in der Schule, in die meine Patenkinder gehen, Ärger bekommen hätten. Ich finde das keineswegs schlimm, nur gewundert hat es mich etwas.

      Das Wetter blieb den ganzen Tag herrlich. Abends konnten wir noch einen richtig schön kitschigen Sonnenuntergang bestaunen.

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      Fortsetzung folgt
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      Die Highlander schrieb:

      Ein sehr schöner Bericht
      Ne, die reinste Folter. Erst 4 Tage nix, was Folter pur war. Und jetzt das. Auch Folter. Weiß nicht, was schlimmer ist :lol:

      Ja, zu Kindern haben die Briten wohl ein uns eher befremdliches Verhältnis. Als ich mal mit Freunden, die 2 kleine Kinder hatten, essen gehen wollte, war es gar nicht so einfach, überhaupt einen Tisch zu bekommen. Am Ende saßen wir im spärlich geheizten Wintergarten, den wir dann aber für uns hatten und niemanden stören konnten :whistling:

      Mit Hund hätten wir weniger Probleme gehabt.... 8|
      Alfista

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen.

      Die Erinnerung wach halten.

      Ich weiß, dass ich nichts weiß. Wenn das mehr Menschen wüssten, gäbe es mehr Respekt.