Anzeige

Anzeige

Nordkapp, Senja, Vesterålen und Lofoten. Oder auch Schweden, Finnland und Norwegen

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

    am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft.
    Das Ziel ist die EU-weite Vereinheitlichung der Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
    Unsere gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Datenschutz lest ihr dazu in unserer erweiterten Datenschutzerklärung auf unserer Seite unten links.

    Wichtig: Ihr braucht nichts weiter zu tun. Es handelt sich nur um eine Information.

    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    Unser Hoster wird in der Zeit zwischen Montag, den 13.01.2020 22:00 Uhr und Dienstag, den 14.01.2020 06:00 Uhr Wartungsarbeiten durchführen.

    Wir werden in dieser Zeit mit unserem Server einmal für 30 bis 60 Minuten nicht erreichbar sein.

    Wann genau dies sein wird, konnte unser Hoster uns leider nicht sagen.

    • Peugeotkaro schrieb:

      Danke für den tollen Bericht! Dieser Teil der Vesterålen ist bei uns leider zu kurz gekommen, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben! :ok
      Auch Dir Danke. Unser Bericht wird sich auch noch innerhalb Vesterålen bewegen und ein zweiter Campingplatz wird angefahren werden
    • sabarka schrieb:

      Was mir bei den Berichten hier immer wieder auffällt: wir haben ganz andre Campingplätze angefahren als die meisten von euch. Hattet ihr besondere Kriterien bei eurer Platzwahl?
      Wir haben bei unserer Reiseplanung ganz viele Campingplätze entlang der Route bzw. den Stellen, wo wir was anschauen wollen, ausgewählt.

      Für die Anreise deutlich mehr als nötig, da wir die Etappen nicht abschätzen konnten. So konnten wir entsprechend der Zeit einen Campingplatz aus der Liste auswählen und ansteuern (Mußten also nicht erst lange suchen/recherchieren).
      Manche habe sich aber auch aus der Situation ergeben, da Routenänderung oder wegen Sturm eine Brücke gesperrt war.
      Peugeotpik, Kurzform von Peugeot RC PIK
      RC Pik und RC Karo: 2 Konzeptstudien von Peugeot für den Genfer Automobilsalon 2002
    • So haben wir es auch gehalten. Es ist schwierig abzuschätzen wie weit man an einem Tag fahren kann. So ab15uhr hab ich dann im ADAC Campingführern mal nach einem Platz geschaut. Ich hab's nicht so mit dem Internet
      Brulanda war jetzt der einzige CP auf dem wir auch waren. Zu der Zeit als wir unterwegs waren,waren die Plätze leer und wir oft die einzigen.

      Wir standen ja nicht unter Zeitdruck. Wir hatten 3Monate! Veranschlagt. Sind dann "nur" 10Wochen draus geworden.
      Ich hätte nie gedacht dass mich das Heimweh erwischt.

      So, und jetzt warte ich auf die Fortsetzung. Vesteralen haben mir jetzt tatsächlich ein bisschen besser gefallen als die Lofoten.
    • Das war vielleicht ein September auf Arbeit, da ist alles andere am Rechner zu kurz gekommen und der Reisebericht gammelte in diesem halbfertigen Zustand vor sich hin. Aber nur ist das Quartal vorbei und es geht wieder los - die nächsten Tage sollten mehr oder weniger regelmäßig neue Einträge fertig werden. Einen haben ich schon, der kommt gleich...
    • Andenes
      Als wir diesen Urlaub geplant haben war eines der Kriterien, dass wir insb. wegen der Hunde nicht in die Hitze fahren wollten, sondern stattdessen nördlich des Polarkreises bei angenehmen Temperaturen wunderbar Wandern könnten. Nun, der Sommer 2018 war sowohl zu Hause in Berlin als auch hier im hohen Norden unfassbar über den normalen Temperaturen. So war der Thermometer heute nach dem (späten) Frühstück schon auf sagenhafte 31°C geklettert und damit wurde heute einen Gang runtergeschaltet und keine große Tour geplant.
      IMG_2692.jpgMit diesen Temperaturen hatten wir hier nicht gerechnet
      Stattdessen machten wir mit den Hunden nur einen kleinen Spaziergang direkt vom Campingplatz nach Stave. Von dort könnte man theoretisch auch den Lückenschluss zur gestrigen Route vollbringen, allerdings müsste man dazu von Meereshöhe erst einmal über viele Felsen auf die Hochebene und man war ja schon bei ebener Strecke durchgeschwitzt. Also machten wir dort nur eine recht ausgedehnte gemütliche Pause auf einem Felsen direkt am Meer und kehrten direkt wieder um.
      IMG_2667.jpgErste Amtshandlung bei der Hitze: Wasser suchen

      IMG_0666.jpgBlick von unserem Rastplatz. Wie so oft in Norwegen: schön ist es an jeder Ecke

      IMG_2668.jpg
      Da hinten hätten wir raufklettern können
      Zwei der Hunde durften dann im kühlen Wohnwagen (dank Klimaanlage der angenehmste Platz) bleiben, während wir eine kleine Städtetour ins nahegelegene Andenes unternahmen. Auf dem Weg lag dann noch der Aussichtspunkt Kleivodden, an welchem gute Fotomotive in allen Richtungen waren.

      IMG_0667.jpgKleivodden

      IMG_0668.jpgKleivodden

      IMG_0669.jpgBlick vom Aussichtspunkt

      IMG_0675.jpgAuch den Schafen ist zu heiß – die sind im Tunnel
    • Andenes (Fortsetzung)
      In Andenes angekommen gab es direkt am Hafen erstmal ein gemütliches Mittagessen, bevor die Stadt per pedes erkundet wurde.

      IMG_2672.jpg
      Eines der am meisten fotografierten Motive – warum nur…?

      IMG_2673.jpgDer Hafen

      Als erstes fiel uns ein schönes, weißes Haus auf, welches sicherlich vor nicht allzu langer Zeit einmal renoviert worden war, seitdem aber nur noch Möwen bewohnt wurde. Fenster waren alle verrammelt, aber Dach und Außenwände hatten schon eine ordentlich Ladung von Dünger-Rohstoffen und es war recht laut, wenn die Möwen immer wieder diskutierten, wer denn wo landen darf.

      IMG_2674.jpgDas Haus der Vögel

      IMG_2686.jpg
      Die Bewohner schauen auf uns herab

      IMG_2683.jpgBereich um den HafenVorbei an den diversen Anbietern von Walsafaris besuchten wir dann den Leuchtturm, an welchem wir zu unserer Überraschung Bahnschwellen einer lange aufgegebenen Eisenbahn fanden.

      IMG_2675.jpg
      Der Leuchtturm

      IMG_2678 (2).jpgPanorama am Leuchtturm

      IMG_2677.jpgBlick vom Leuchtturm – Bohlen der alten Eisenbahn im Vordergrund

      Auf dem Rückweg nutzten wir die „Großstadt“ für etwas Shopping, bevor wir es uns im und am Wohnwagen gemütlich machten.
      Aber einen setzten wir heute noch drauf: da es mit 31°C Lufttemperatur ja noch nicht heiß genug war, stand heute auch der Besuch der Hot Pools auf dem Campingplatz an. Dabei wurden Whirlpools in kleine, aufgeschüttete „Vulkane“ eingebaut, so dass man von dort gut die Gegend anschauen konnte, ohne selbst gesehen zu werden. Das Wasser war mit 38°C ausgeschrieben, unser Pool erreicht aber direkt auch 39°C und das kombiniert mit einer Nutzungsdauer von 90 Minuten führte dazu, dass wir zum einen sehr erholt und zum anderen schon recht gar gekocht ins Bett gehen konnten, da wir die allerletzte Runde gebucht hatten und so den Sonnenuntergang anschauen konnten. Gut, letzteres ist natürlich nicht ganz korrekt, denn die geht ja gar nicht unter, aber sie versteckt sich hinter dem Berg zwischen Stave und Bleik
    • Langøya⁩
      Nach der gestrigen Hitze kühlt es nun (Gott sei Dank) direkt deutlich wieder ab. Da das als Nebeneffekt aber auch Regen bedeutet packen wir heute (wie auch schon vorher geplant) wieder alles zusammen und machen uns weiter auf unserer Erkundung der Versterålen und fahren weiter nach Langøya⁩. Dabei folgen wir auf Andøya weiter der Landschaftsroute, welche allerdings (für norwegische Verhältnisse) keine herausragenden Aussichten mehr bietet. Daher sind wir in unter drei Stunden bei teils recht starkem Regen auch schon an unserem Campingplatz bei Myre. Und was ist das für ein Campingplatz. Kaum angekommen finden wir die besten sanitären Anlagen unseres gesamten Camperlebens vor: alles brandneu im Landhausstil, Klos und Duschen sind nur ohne Schuhe zu betreten und sauberer wäre kaum möglich. Dafür schon mal eine 1+ (auch Aufenthaltsräume und Küche sind genauso perfekt). Daneben können wir uns direkt an den Strand stellen und am Abend werden einige der besten Fotos des gesamten Urlaubs entstehen. Dazu aber später mehr.
      Nachdem alles aufgebaut ist schwingen wir uns trotz des gemischten Wetters direkt wieder ins Auto und fahren zu einer kleineren Wanderrunde bei Straumsjøen. Der Regen hatte sich dort mittlerweile erfreulicherweise gelegt und so ging es bei zwei bewölktem Himmel zu einer weiteren Wanderung direkt ans Meer. Es geht am Anfang vorbei an einigen hübschen und typischen Häuschen, bevor wir an zwei Mini-Leuchttürmen die Kameras immer wieder zücken. Außerdem muss hier auch jemand mal die Felsen sichern und aufräumen, ich melde mich dazu freiwillig, bin aber nur minder erfolgreich.

      IMG_0683.jpg
      Gassirunde
      IMG_2699.jpg
      Häuschen

      IMG_2698.jpg
      Küste

      IMG_0678.jpg
      Noch etwas bewölkt aber trocken

      IMG_0699.jpg
      Ist das ein Leuchtturm?

      IMG_0705.jpg
      Ist der nicht niedlich

      IMG_0709.jpg
      Küste

      IMG_0707.jpg
      Zu dem Leuchtturm sind wir dann nicht geklettert.

      IMG_0714.jpg
      Der muss hier weg

      IMG_0723.jpg
      Irgendwer muss das hier ja festhalten
    • Langøya⁩ (Fortsetzung)IMG_0721.jpg
      Auf dem Kopf geht es auch

      IMG_0719.jpg
      Wo ein Fels ist, da ist auch ein Terrier

      IMG_0718.jpg
      Fotosession

      IMG_0724.jpg
      Blick zurück zum Ort
      Zurück am Wohnwagen haben sich die Regenwolken verzogen und die Lichtstimmung ist einfach unbeschreiblich. Wir können nicht anders und rennen eine ganze Weile bewaffnet mit DSLR und iPhone auf dem Campingplatz und seinem kleinen Hafen herum und machen viele, viele Fotos. Aber warum lange reden, schaut Euch einfach das Ergebnis selber an…

      IMG_2727.jpg
      Direkt unterhalb des Wohnwagens

      IMG_2727.jpg
      Direkt unterhalb des Wohnwagens

      IMG_2717.jpg
      Ist das ein Stellplatz?

      IMG_2712.jpg
      Eines der Top-Fotos, welches den Urlaub zusammenfasst

      IMG_2708.jpg
      Hätte ich mal die Handtücher vorher weggeräumt…

      IMG_2725.jpg
      Direkt unterhalb des Wohnwagens
    • Langøya⁩ (Fortsetzung II)


      IMG_0748.jpg
      Der kleine Hund und die Aussicht

      IMG_0739.jpg
      Hafen

      IMG_0735.jpg
      Hafen

      IMG_0726.jpg
      Direkt unterhalb des Wohnwagens

      IMG_2730.jpg
      Auch Lou findet die Lichtstimmung faszinierend

      IMG_2707.jpg
      Das Licht wirkt nochmal intensiver durch die getönte Scheibe
    • svenwal schrieb:

      Daher sind wir in unter drei Stunden bei teils recht starkem Regen auch schon an unserem Campingplatz bei Myre. Und was ist das für ein Campingplatz. Kaum angekommen finden wir die besten sanitären Anlagen unseres gesamten Camperlebens vor: alles brandneu im Landhausstil, Klos und Duschen sind nur ohne Schuhe zu betreten und sauberer wäre kaum möglich. Dafür schon mal eine 1+ (auch Aufenthaltsräume und Küche sind genauso perfekt). Daneben können wir uns direkt an den Strand stellen und am Abend werden einige der besten Fotos des gesamten Urlaubs entstehen. Dazu aber später mehr.
      Auf diese Fotos bin ich sehr gespannt. Wir waren Anfang Juni dort auf dem Platz und können die Aussagen nur bestätigen.
      Selbst bei schlechtem Wetter hat die Bucht etwas Mystisches.
      Peugeotpik, Kurzform von Peugeot RC PIK
      RC Pik und RC Karo: 2 Konzeptstudien von Peugeot für den Genfer Automobilsalon 2002
    • svenwal schrieb:

      Daneben können wir uns direkt an den Strand stellen und am Abend werden einige der besten Fotos des gesamten Urlaubs entstehen
      :ok :ok :ok
      War auf unserer Tour die erste Übernachtung in Norwegen, finde dafür mal eine Steigerung! Keine Chance... ;(
      Ich mußte mich extrem mit Bildern zurückhalten, da wir ja noch 3 Wochen vor uns hatten.
      Bitte weiter so! :anbet:
      VG peugeotkaro :w
    • Dronningruta

      Heute ist ein weiterer Tag mit perfektem Wetter. Ich kann nicht müde werden zu erwähnen, wie viel Glück wir dieses Jahr hatten! Also haben wir heute eine der längeren Routen geplant und wollen in die Fußstapfen der Königin stapfen. Denn die heutige Route nennt sich Dronningruta – was auf deutsch Königinnenweg bedeutet. Benannt ist die Tour danach, dass die eben die norwegische Königin hier regelmäßig wanderte und es wohl ihre Lieblingsstrecke war.
      Es geht also mit dem Auto nach Nyksund. Dieser Ort selbst wäre wohl schon wegen seiner eigenen Geschichte (war verlassen und wurde aufwendig renoviert von deutschen Jugendlichen / jungen Erwachsenen) selbst einen Besuch wert, allerdings parken wir kurz vor dem Ortseingang schon am Startpunkt und finden dort den Einstieg. Wie so häufig in Norwegen startet man auf Meereshöhe nur um dann direkt auf umliegende Berge zu steigen. So auch hier, es geht also von Beginn an aufwärts – teils sehr gemächlich, teils mit mittlerer Steigung. Und schon direkt beim Start machen wir die ersten Fotos und es sollten auch nicht die letzten bleiben.

      IMG_2734.jpgHier liegt der Startpunkt

      IMG_2736.jpgGleich ein kleiner See und Terrier im Wasser

      IMG_2737.jpgWir gewinnen anfangs gemächlich an Höhe
      Nach einigen Höhenmetern erreichen wir eine Weggabelung, an welcher wir einige andere Wanderer finden und zwei Möglichkeiten haben: Entweder nach links gleich wieder runter an die Küste oder weiter geradeaus uns dort teils auch mit steilen Teilen hoch auf die Berge. Für uns geht es hier geradeaus und somit aufwärts denn die andere Abzweigung wird unser Rückweg sein. Aber ich greife weit vor.

      IMG_2739.jpgDa in die Wolken müssen wir gleich hochAlso aufwärts. Nach den ersten steilen Stellen, einigen überkletterten Felsen mit teilweise Seilsicherung kommt uns ein anderes Wandererpaar entgegen, welche sich schnell ebenfalls als Deutsche herausstellen und wir reden eine Weile über die Schönheit von Norwegen im Allgemeinen und dieser Tour im Besonderen – aber auch darüber, dass uns wohl noch einige Höhenmeter bevorstehen.
      Nach einigen teils steilen Passagen erreichen wir dann aber bald einen Bergrücken, auf welchem wir mehr oder weniger waagerecht gemütlich weitermarschieren können und dabei viel Zeit und Gelegenheit haben, um weitere Fotos zu machen.

      IMG_0762.jpgDer erste starke Anstieg liegt hinter uns

      IMG_0758.jpg
      Die Aussichten sind phantastisch

      IMG_0771.jpg
      Berge und Meer – das ist Norwegen

      IMG_0773.jpg
      Hier geht es lang
      Während es dann also so weitergeht sehen wir ein Tal auf uns zukommen und fragen uns noch, ob wir da wieder runtermüssen. Und ja, da geht es wieder steil runter, nur um direkt auf der anderen Seite wieder steil auf die gleiche Höhe hochzuklettern. Das war ein recht anstrengender Teil.

      IMG_2759.jpg
      Man kann es auf dem Bild nur erahnen – dort ins Tal runter, direkt wieder hoch und das waren einige Höhenmeter
      Dateien
      • IMG_0768.jpg

        (262,44 kB, 4 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Dronningruta (Fortsetzung)

      Danach geht es mit sanfter Steigung immer noch weiter aufwärts und auch hier bieten sich immer wieder tolle Fotomotive. Letztlich setzen wir uns selbst das Limit, dass wir uns erst eine längere Pause verdient haben, wenn der höchste Punkt erreicht ist. Das dauert zwar länger als gedacht, aber irgendwann ist es geschafft und die Hunde und wir sind sehr glücklich damit, einfach mal auszuspannen und (ja, schon wieder) die Aussicht zu genießen. Während wir also so rasten werden wir dann auch direkt noch gefilmt, da ein Hubschrauber offensichtlich die Route abfliegt und uns dabei mit vor die Kamera bekommt.

      IMG_2763.jpg
      Ein Blick zurück

      IMG_0802.jpg
      Wir werden gefilmt

      IMG_0790.jpg
      Die Wolken kondensieren am Berg

      IMG_0793.jpg
      Das Meer

      IMG_2781.jpg
      Müde 1

      IMG_2778.jpg
      Müde 2

      IMG_2777.jpg
      Müde 3

      IMG_2772.jpgDas Meer ist unfassbar blau

      IMG_2769.jpg
      Mal wieder ein Panorama
    • Dronningruta (Fortsetzung II)
      Von hier aus wird es dann erstmal recht entspannend, da es grundsätzlich fast nur noch abwärts geht und wir am Ende am Campingplatz von Stø wieder auf Meereshöhe sind.

      IMG_2758.jpg
      So langsam kommen wir dem Umkehrpunkt näher

      IMG_2793.jpg
      Wir wissen schon, dass das auf unserem Rückweg liegen wird

      IMG_2795.jpg
      Dort unten liegt Stø
      Wir haben uns auch sehr gefreut, dass es hier ein kleines Restaurant gibt, allerdings ist dieses wegen eines Wasserschadens geschlossen und damit fällt unsere Essensplanung buchstäblich ins Wasser. Gerade also wir hier wieder aufbrechen treffen wir das deutsche Paar wieder, welches wir vorhin getroffen hatten und wieder werden die Erfahrungen mit der Route ausgetauscht.
      Der Weg selber ist eine Art Rundweg – denn von hier aus geht es nun wieder zurück aber nicht wieder direkt die Berge hinauf, sondern an der Küste entlang. Direkt am Start ist ein recht beliebter kleiner und sehr schöner Strand, allerdings kommt er nicht mal im entferntesten an „unseren“ Strand von vor ein paar Tagen heran. Da wir uns nun an der Küste bewegen geht es relativ einfach schnell wieder zurück Richtung Auto – bis wir den Punkt erreichen, wo ein kleiner See mit ein paar sehr schön gelegenen einsamen Häuschen liegt.

      IMG_2797.jpg
      Der Strand bei Stø

      IMG_2799.jpg
      Noch ist es eben – aber geradezu schiebt sich der Berg in den Weg

      IMG_2800.jpg
      An diesem See finden sich auch sehr einsame kleine Häuschen

      IMG_2802.jpg
      Wo ein See ist, da ist ein schwimmender Terrier

      Denn von hier aus zum Auto führt der Weg zurück über den Bergrücken hoch zu der Stelle, an welcher wir zu Anfang die Wahl hatten, in welcher Richtung wir weiterwandern wollen. Und nach den vielen Stunden bei recht hohen Temperaturen sind wir von der Kondition her schon etwas ausgelaugt, müssen aber noch einmal kurz aber heftig bis zu dieser Kreuzung hochkommen.

      IMG_2807.jpg
      Fast geschafft – der Blick zurück auf den See

      IMG_2808.jpg
      Das ist die Kreuzung – rechts geht es den Berg hoch, geradeaus kommen wir her und links ist unser Startpunkt

      Ab jetzt ist das Ziel (das Auto) nicht mehr weit. Unsere Erinnerung hat uns zwar etwas betrogen (es geht tatsächlich noch weiter etwas aufwärts – sind wir das vorhin auch runtergelaufen…?), aber das wir können die Bucht sehen und die Lichtstimmung lässt die Ausblicke noch einmal anders erscheinen als beim Aufstieg.

      IMG_2812.jpg
      Da ist wieder die Aussicht vom Beginn
    • Dronningruta (Fortsetzung III)


      Und dann ist das Auto erreicht – die Tour waren 15,5km und mit dem hoch&runter auf jeden Fall anstrengend genug. Schnell noch ein Foto von der sehr engen Zufahrtsstraße nach Nyksund gemacht und dann zurück zum Campingplatz.

      IMG_2814.jpg
      Da ist unser Auto und wartet brav auf uns

      IMG_2817.jpg
      Dieser enge Weg führte hierher

      Nachdem wir uns dann hier gestärkt haben (das geplante Essen in Stø war ja ausgefallen) schicke ich die Drohne noch einmal hoch, mache einige weitere Fotos von unserem Campingplatz und verewige diese Erinnerung noch unfreiwillig am Wohnwagen (das mit der gezielten Landung üben wir nochmal – rumms).

      DJI_0081.jpg
      Campinglatz von der Drohne aus gesehen

      DJI_0085.jpg
      Campinglatz von der Drohne aus gesehen

      DJI_0089.jpg
      Campinglatz von der Drohne aus gesehen


      Oh, vielleicht noch als Zusammenfassung: das war die schönste Wanderung des Urlaubs, eine ganz klare Empfehlung


    • Wieder auf die Lofoten

      Wie schon auf Senja gilt auch hier: wir wären gerne länger geblieben, aber mittlerweile kommt das Ende des Urlaubs langsam bedrohlich näher und ein letztes Ziel haben wir uns noch vorgenommen: wir wollen nach 2011 ein zweites Mal auf die Lofoten, denn hier fing letztlich unsere Camper-Karriere damals an und hier haben wir uns so richtig in Norwegen verliebt. Da auch das Wetter heute sehr wechselhaft werden soll, packen wir alles wieder zusammen und machen uns auf die Reise. An der Brücke Über die Brücke bei Sortland verlassen wir wieder Langøya und fahren gen Süden und Westen

      IMG_0814.jpgDie Hurtigruten haben wir hier auch getroffen

      IMG_0816.jpgDie bekannte Borge Kirke

      Auf der Strecke kommen wir teils tatsächlich in starke Regengüsse, ein Fahrtag war also heute eine gute Idee. Bei Gullesfjorderreichen wir dann die E10 und treffen damit auf unsere damalige Route und schließen damit auf unserer Karte den Ring im hohen Norden. Vorbei geht es an berühmten Orten und auch jenen, an welche wir uns auch einfach so erinnern. Beispiele sind der kleine Strand, an welchem wir damals mit einem Norweger über das Wetter quatschten oder das Wikingermuseu, in welchem damals gerade ein Festival lief. Ziel ist aus eigenen, historischen Gründen Fredvang, denn hier wissen wir einen einen großen Campingplatzund auch den Strand, welcher noch heute auf einem meiner Lieblingsbilder zu sehen ist, welches auch im Wohnwagen an der Wand hängt.

      IMG_0818.jpgKurzer Zwischenstop

      Dort angekommen können wir tatsächlich unseren Wohnwagen auf den exakt gleichen Stellplatz bugsieren wie damals unseren Kastenwagen und wandern danach (bei mittelmäßigem Wetter) einmal mit den Hunden den Strand rauf und wieder runter. Neben vielen fliegenden Vögeln wird dabei auch ein Flughund fotografiert.

      IMG_2820.jpgSelbe Stelle, selbe Perspektive wie 2011

      IMG_2819.jpgMan kann erkennen, dass der Platz groß und nicht überfüllt ist

      IMG_0841.jpgDer Flughund

      IMG_0832.jpgDer Strand mit den Wolken an den Bergen

      IMG_0827.jpgWeißer Sand

      Hiernach besuchen wir noch kurz das nahe Ramberg, um in diesem touristischen Schmelzpunkt unsere Vorräte aufzustocken und Rentierfleisch zu besorgen. Was uns schon auf der Fahrt auffiel und hier nun umso mehr: verglichen mit Vesterålen oder gar Senja ist hier richtig viel Betrieb und dass ist in gewisser Weise erschreckend, wenn man gerade so viele ruhige Ecken besucht. Ändert natürlich an der unfassbaren Schönheit der Lofoten (insb. je mehr man Richtung Westen kommt), bringt uns aber uns Grübeln.
    • Peugeotkaro schrieb:

      Dein Bericht ist einfach furchtbar!
      Da werden unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigt was wir alles verpasst haben. :xwall:
      Quäle uns bitte weiter so! :ok
      Schon dabei - wobei der gerade geschriebene Eintrag sicher nicht ganz so qualvoll sein sollte. Ich denke aber, dass der kommende Eintrag noch einmal wehtun könnte... :)
    • Nesland nach Nusfjord

      Heute wieder perfektes Wetter, der Himmel ist blau, die Sonne strahlt und die Umgebung ist traumhaft. Als wir unsere Tour geplant hatten, war eigentlich der Plan, dass wir bei Reine auf den Reinebringen steigen wollen, um von dort oben eines der schönsten uns bekannten Fotomotive nachzustellen, welches bei uns im Wohnzimmer an der Wand hängt. Allerdings war das Motiv in der Vergangenheit so beliebt, dass der Wanderweg aktuell gesperrt werden musste und ein neuer noch nicht fertig ist.
      Also haben wir uns ein andere Ziel herausgesucht aber auf dem Weg dorthin machen wir erstmal direkt wieder eine kurze Pause für Fotos für den Brücken, welchen nach Fredvang führen. Immer, wenn ich Fotos von der Atlantikstraße sehe, zucke ich instinktiv zusammen und denke erstmal „das ist doch Fredvang“. Diese geschwungenen Brücken sind einfach immer wieder eine Augenweise.

      IMG_0879.jpg
      Die Brücken

      Von dort geht es nun weiter nach Nesland, einem sehr kleinen, verschlafenen Örtchen, dessen Zufahrtsstraße (oder sollte ich „Weg“ sagen?) voll von Schafen ist und wo sich die Wildcamper mit ihren Wohnmobil in fast jede Lücke quetschen. Am Ort selber parken wir direkt am allerletzten Parkplatz, welcher direkt am Start des Küstenwanderweges in das recht bekannte Nusfjord liegt.

      IMG_0881.jpg
      Schafe haben Vorfahrt

      IMG_0883.jpg
      Quetsch Dich halt vorbei, nicht unser Problem

      IMG_2830.jpg
      Der Parkplatz am Ende von Nesland

      IMG_2831.jpg
      Der Mini-Hafen

      Küstenwanderweg ist immer so ein Ausdruck, welcher vor dem geistigen Auge einen gemütlichen Spaziergang zu ebener Erde erscheinen lässt. Ganz so ist das in Norwegen eigentlich nie, einige auch große Felsen müssen überquert werden und die Hunde mehrmals über große Spalten gehoben bzw. eine Leiter hoch&runter getragen werden. Die einfache Strecke sind rund 5,5km, in der Summe werden es heute also auch wieder 11km werden.

      IMG_0889.jpg
      Das verschlafene Nesland

      IMG_2834.jpg
      Wo Wasser ist, da ist auch hier der Terrier

      IMG_0896.jpg
      Hier sieht man die härteren Steine, welche das Pothole ausfräsen

      IMG_2836.jpg
      Ein Pothole

      IMG_0907.jpg
      Diese Farben aber auch immer hier