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Nordkapp, Senja, Vesterålen und Lofoten. Oder auch Schweden, Finnland und Norwegen

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    • Nesland nach Nusfjord (Fortsetzung)

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      Teils geht es durch kleine Wäldchen

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      Über uns ragen die beeindruckenden Berge der Lofoten empor

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      Wir nähern uns Nusfjord

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      Diese steile Leiter schafften die Hunde nicht ohne Hilfe

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      Aus der Perspektive erkennt man etwas besser, wie die Leiter liegt

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      Nusfjord in SichtIn Nusfjord angekommen finden wir ein wunderbar erhaltenes bzw. renoviertes Fischerdorf, welches sich heute erkennbar auf den Tourismus ausgelegt hat. Im kleinen Hafen fahren die Boote ein und aus, Vögel und ihre Jungen brüten überall und es gäbe Möglichkeiten, hier eine Hütte bzw. Rorbuer zu mieten. Wären wir keine Camper, dann wäre das sicherlich ein sehr schöne Art, um hier Urlaub zu machen.

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      Nusfjord erreicht

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      Viele vermietete Hütten, alle gut in Schuss

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      Das Restaurant

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      Der Hafen
    • Nesland nach Nusfjord (Fortsetzung II)

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      Vögel überall

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      Mit Küken

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      Diese zwei werden anscheinend direkt auf der Mole großgezogen

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      Nusfjord (Front des Restaurants)Gestärkt vom Mittagessen geht es den gleichen Weg über die gleichen Felsen und die gleiche Leiter wieder zurück.

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      Auch der Rückweg führt wieder über die Leiter

      Wieder auf dem Campingplatz treffen wir einen neuen Stellplatznachbarn aus dem schönen Oberallgäu, welcher gerade seinen ersten Tag hier hat und sich darauf freut, hier zwei Monate bleiben zu können. Ein bisschen Neid kommt da auf. Während er also sein aufblasbares Vorzelt am VW-Bus aufbaut nehmen wir uns das gestern gekaufte Rentierfleisch vor und sind positiv überrascht wie lecker es ist.

      Während wir so grillen frischt langsam der Wind auf und der Wetterbericht verheißt nichts Gutes – Sturm wird angesagt und daher bauen wir vorsichtshalber alles ab – Tisch & Stühle kommen wieder rein, der Grill wird zusammengeklappt und verschwindet im Bauch des Wohnwagen und die Markise wird auch eingefahren. Das war definitiv die richtige Entscheidung, nachts werden wir recht durchgeschüttelt und müssen voller Mitleid beobachten, wie unser Stellplatznachbar sein vorschriftsmäßig gegen Sturm abgespanntes Vorzelt verliert und im Dunkeln die Überreste wegschmeißen muss. Das ist sicherlich der schlecht möglichste Start für seinen Urlaub gewesen
    • Wow! Einfach nur wow!!! :love:
      Gruß
      Bernhard

      Urlaube:
      1993-1995: Rosenfelder Strand, Grube
      2015: Nordseecamping "Seehund", Husum / Camping Unterbacher See, Düsseldorf
      2016: Rhöncamping, Bischofsheim an der Rhön / Camping Süderholz, Sieverstedt / Svinkløv Camping, Fjerritslev DK / Camping Parksee Lohne, Altwarmbüchen
      2017: Svinkløv Camping, Fjerritslev DK / Camping Behnke, Neukirchen / Campingplatz Puttgarden, Fehmarn
      2018: Campingplatz am Nordseestrand, Dornumersiel / Campingpark Kirchzell
      2019: Camping Lindlbauer, Inzell
    • KLASSE!

      Ich bin mehr als nur begeistert von den schönen Fotos mit eindrucksvoller Landschaft und von euren schön geschriebenen Texten. :ok

      Seit heute steht der Plan: Wir wollen nächstes Jahr auch nach Norwegen. Allerdings wird der Trollstigen bei uns der nördlichste Punkt werden.

      Bitte schreib unbedingt bald weiter. Das macht die Vorfreude noch greifbarer. :huh: :rolleyes:
      Gruß
      Tosche

      ...das kannste schon so machen, aber dann isses halt kacke!!!

      RUT Nds 2018
      Schön war es!

      Reisebericht Südschweden 2017


      [IMG:https://images.spritmonitor.de/643346_5.png]
    • ToscheEcki schrieb:


      Seit heute steht der Plan: Wir wollen nächstes Jahr auch nach Norwegen. Allerdings wird der Trollstigen bei uns der nördlichste Punkt werden.
      Dann schau mal unter walther.reisen/norwegen-2016/ - da waren wir genau in der Region :)


      Ansonsten hänge ich gerade wieder, die Rückfahrt noch zu schreiben und dann ist nun eigentlich auch schon die Sächsische Schweiz als neues Ziel letzte Woche dazugekommen. Ich brauche mehr Freizeit :)
    • Hallo Svenwal,
      danke für den schönen Reisebericht.
      Wir werden nächstes Jahr auch wieder nach Norden fahren.
      Durch Schweden nach oben.
      Das Nordkapp sparen wir uns. Aber Senja hast Du uns
      so schön beschrieben, dass wir es auch erleben wollen.
      Eure Reise durch die Vesteralen und Lofoten, auch die
      CP und Wanderungen kennen wir.
      In welcher Zeit wart ihr unterwegs?
      Wir wollen Mitte Mai in München starten und uns etwa zwei
      Monate+ Zeit für die Reise nehmen.
      Warum habt ihr die Fahrräder nicht auf der Deichsel?
      Und - mit welcher Kamera und Objektiven warst Du unterwegs?
      Ich bin gespannt auf den Bericht über die Reise zurück.
      Ingo
    • So ein toller Bericht !

      Klasse Bilder ,das könnte den schönsten Kalender geben.

      Haben mit einem Kreuzfahrtschiff ein paar kurze Eindrücke gewonnen und uns geschworen nochmal hier hin zu fahren. Jetzt noch viel mehr.

      Vielen Dank für das teilen mit uns im Forum.

      Gerald und Jutta
    • IngoMartin schrieb:

      Hallo Svenwal,
      danke für den schönen Reisebericht.
      Wir werden nächstes Jahr auch wieder nach Norden fahren.
      Durch Schweden nach oben.
      Das Nordkapp sparen wir uns. Aber Senja hast Du uns
      so schön beschrieben, dass wir es auch erleben wollen.
      Eure Reise durch die Vesteralen und Lofoten, auch die
      CP und Wanderungen kennen wir.
      In welcher Zeit wart ihr unterwegs?
      Wir wollen Mitte Mai in München starten und uns etwa zwei
      Monate+ Zeit für die Reise nehmen.
      Warum habt ihr die Fahrräder nicht auf der Deichsel?
      Und - mit welcher Kamera und Objektiven warst Du unterwegs?
      Ich bin gespannt auf den Bericht über die Reise zurück.
      Ingo

      1. Alles im Juli
      2. Der Fahrradträger war beim Kauf dabei und ist noch unbenutzt. Wir wandern lieber - gerade in bergigen Gebieten auf kleinen Pfaden
      3. Ganz minimalistisch: iPhone 7 Plus und Canon EOS 500D mit dem einfachen Kit-Objektiv. Andere Objektive vorhanden aber nicht benutzt
      4. Als Rückweg kommt nach (aber recht knapp) der Inlandsvegen - habe auch gerade wieder mehr Freizeit bekommen zum Schreiben
    • Inlangsvägen

      Ich hatte es gestern ja schon erwähnt: in der Nacht hat das Wetter umgeschlagen und mit einem ordentlichen Sturm wurden wir durchgerüttelt. Als wir dann heute morgens den Wetterbericht so studieren ist klar, dass es hier auf den Lofoten die nächsten Tage so bleiben wird. Also starten wir die Rückreise heute – im Zeitfenster, aber an dessen Beginn. Dann noch die Frage: auf welchem Weg zurück? Da hatten wir uns viele Gedanken gemacht und haben drei Optionen: mit der Fähre rüber nach Bodø (so wie damals in 2011– nur andersrum), die Lofoten auf der E10 bis zur Küste und dann die RV17 runter oder aber wieder nach Schweden rüber und den Inlandsvägen ausprobieren.
      Die (teure) Fähre haben wir als erstes aussortiert und sind erstmal die E10 wieder quer über die Lofoten gefahren. Bei Narvik dann die Frage: nach Süden abbiegen (RV17 und später E6) oder weiter nach Osten und rüber nach Schweden.

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      Erinnerungen an 2011 finden sich überall. So auch hier am Punkt der Entscheidung für die weitere Route

      Nun, die Überschrift hat es eh schon verraten: eine Kombination aus „RV 17 kennen wir schon“ und dem Wetterbericht haben uns gen Osten geführt und als erstes auf dieser für uns neuen Strecke konnten wir den hier groß angelegten Bergbau bei Kiruna und die zugehörige Infrastruktur (Eisenbahn) im bergigen Bereich der Skanden bestaunen, während wir die Grenze fast unmerklich überquerten. Direkt nach der Grenze dann erstmal etwas Einkaufen (Schweden ist günstiger als Norwegen) und dann wollten wir uns einen Campingplatz raussuchen. Wir fanden auch recht schnell die Gammelgården Ski Lodge – eine riesige Wintersportanlage mit einem unpersönlichen, großen Campingplatz. So gar nicht unser Ding, daher wurde direkt vor der Rezeption wieder gewendet. Es folgte ein für mich typischer Fehler: „wir nehmen dann den nächsten hübschen Rastplatz“ (denn wir fuhren an einigen netten vorbei) und genau dann kam natürlich extrem lange keiner mehr.
      Wir lernten also mehr als für heute geplant das schwedische Lappland kennen, während es immer geradeaus und flach durch die wenige befahrene Umgebung ging. Aber irgendwann fand sich dann ein großer Rastplatz mit Stellplätzen, Klos und auch einem kleinen Restaurant. Hier konnten wir mit den Hunden auch noch eine nette, kurze Runde auf der ehemaligen Trasse der Straße wandern. Allerdings sind wir nun nicht mehr an der Küste – man merkt es gleich, denn kleine Stechviecher nehmen einen direkt ins Visier.

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      Am Rastplatz

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      Auf der Gassirunde

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      Die alte Trasse mit der alten Brücke

      Kurz vor dem Einschlafen wandere ich dann noch einmal an allen geparkten Wohnwagen und Wohnmobilen vorbei und bin recht erstaunt, aus welchen fernen Ländern man hier anreist. China hatte ich sicher nicht erwartet.

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      Ist der wirklich von China hergefahren?
    • Sehr schöner Reisebericht und tolle Fotos.
      Ja der Norwegenvirus, hat uns auch schon lange gepackt. Und dann das Wetter 2018 was will man mehr.
      Hotelurlaub kann jeder ,aber so eine Reise bleibt unvergesslich.
      Danke für deinen Bericht.
      Liebe Grüße von Thomas und Beate




      Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen. Ernst R. Hauschka