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Nordkapp, Senja, Vesterålen und Lofoten. Oder auch Schweden, Finnland und Norwegen

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    • Svenja - noch ein Punkt auf unserer "Wir kommen wieder" - Liste. :ok
      Das euch abends das warme Wasser ausgegangen ist, ist sehr bedauerlich. Wir hatten auf eunsren Plätzen da immer Glück. Warmes/heißes Wasser gab es immer, so das wir für uns festgestellt hatten: Wenn sonst was nicht stimmt, aber heißes Wasser können die Norweger! :D
      VG peugeotkaro :w
    • Danke für das positive Feedback :)

      Mittlerweile hat mich die Arbeit schon wieder und irgendwie saugt das die Motivation, am Rechner zu sitzen. Aber es gibt noch so viel zu erzählen (die besten Wanderungen kommen noch) und heute geht es weiter.
    • Landschaftsroute Senja
      Für diesen Urlaub ist heute erstmalig die Wetterprognose nicht so phantastisch, wie es bisher war. Das heißt nun nicht Kälte und Unwetter, aber Wind und etwas Regen soll es geben. Somit wollen wir heute nicht wieder Wandern, sondern haben uns die Landschaftsroute Senja mit dem Auto vorgenommen. Norwegen baut ja seit Jahren immer mehr landschaftlich herausragende Routen aus, was das Marketing beinhaltet, Ausbau der Straßen selber und auch Aufbau von Attraktionen (z. B. Aussichtsplattformen). Hier auf Senja geht die Landschaftsroute im Wesentlichen entlang der Atlantikküste – aus unserer Sicht also erstmal auf die andere Seite der Insel zum Startpunkt in Botnhamn (hier landet auch die Fähre aus der Region Tromsø an).
      Botnhamn selbst erwies sich als wenig interessante kleine Hafenstadt ohne (von uns gefundene) Attraktionen – nicht mal eine Tankstelle findet sich hier. Daher ging es direkt geschwind weiter zu dem kleinen Fischerdorf Husøy, welches sich mit recht kleinen Straßen und engen Tunneln erreichen lässt. Nahezu der gesamte Ort ist auf einer kleinen Insel, was wie so oft in Norwegen ein tolles Fotomotiv ergibt (leider sind die Lichtverhältnisse heute aber nicht so perfekt).
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      Husøy
      Weniger schön ist der Inhalt unseres Tanks, welcher sich immer mehr leert und so langsam – wenn man Norwegen kennt – kritisch wird. Nachdem es ja in Botnhamn keine Tankstelle gab, dachte ich mir (bei noch rund 150km Rest) „nimm die nächste die kommt“. Lange Rede, kurzer Sinn: es kam keine und somit ging es zur Sicherheit erstmal wieder einige Kilometer zurück. Im Nachhinein alles richtig gemacht, da wäre in absehbarer Zeit keine Tankstelle mehr gekommen…
      Nachdem also dieses Problem gelöst ist, geht es auf der Landschaftsroute nach Mefjordvær. Dieses kleine Dörfchen hat am Ortsende ein paar kleinere Wanderwege, von welchen wir zwei kombinieren. Als erstes geht es zur Spitze der Landzunge (wir treffen keinen anderen Menschen) und danach noch auf den kleinen Berg (Hügel würde der Bayer sagen) direkt am Ort, welcher uns eine gute Position für ein paar Fotos ermöglicht. Ach übrigens: das Wetter ist (wie die Fotos auch zeigen) bedeckt, es bleibt aber immer trocken und kalt ist es auch nicht.
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      Einsam auf dem Weg
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      Terrier immer dabei
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      Blick Richtung Ort (hinter dem Hügel)
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      Der Berg / Hügel ist bestiegen
      Nach dieser kleinen Tour geht es weiter zum Strand Ersfjordstranda mit dem Goldenen Klo (ein Sandstrand mit Möglichkeiten zum Zelten und eben besagten goldenen Klohaus) und dann zu zwei Aussichtspunkten (Tungeneset und Bergsbotn). Diese drei Lokationen sind jeweils wieder gute Beispiele dafür, was und wie Norwegen den Tourismus hier fördert. Die Architektur ist immer ausgefallen und die Aussichten immer toll. Die Straßen und Tunnel sind auf dieser Strecke übrigens teils noch recht eng – für Norwegen an sich normal, aber man sollte es halt wissen, falls man ein größeres Wohnmobil fährt oder einen Wohnwagen hinter sich herzieht. Aber das ist ja einer der Gründe, warum wir mittlerweile mit dem Wohnwagen reisen. Der stand den ganzen Tag friedlich auf dem Campingplatz und nur der Zugwagen kommt hier natürlich einfach durch.
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      Ersfjordstranda
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      Das Goldene Klo
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      Tungeneset
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      Bergsbotn
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      Aussicht Bergsbotn
      Wir beenden die Landschaftsroute heute aber nicht, denn es ist jetzt schon recht spät und den Rest der Strecke werden wir sowieso noch auf der weiter geplanten Route sehen. Stattdessen biegen wir auf die 86 ab und fahren über die Hochebene zurück zum Campingplatz. Womit wir auch – wie ja vorher schon gelesen – ganz Norwegen in klein sehen konnten. Heute waren es die Fjorde und die Hochebene, bei Ankunft waren es die flachen Landschaften mit Landwirtschaft. Ein kleiner Schlenker wird noch nach Finnsnes gemacht, die Vorräte an Schokolade sind kritisch.
      Dank der Mitternachtssonne ist es dann auch kein Problem, nach 22:00 Uhr noch draußen zu grille
    • Ånderdalen Nationalpark – Gjeska
      Das Wetter ist ähnlich wie gestern: einige Wolken, aber nicht kalt und ein paar vereinzelte Tropfen Regen. Somit soll es heute wieder auf eine Wanderung gehen und der Ånderdalen Nationalpark vor den Toren des Campingplatzes (wir waren ja schon einmal dort) soll diesmal aus einer anderen Richtung erkundet werden. Um 11:30 geht es los (diese Sache mit der Mitternachtssonne bringt zunehmend die innere Uhr durcheinander) praktisch einmal rum und dabei über eine nette, kleine Abkürze zum Fjell (Schotterpiste, mit Wohnwagen könnte man das machen, muss man aber nicht).
      Der Startpunkt Gjeska ist nach einiger Fahrzeit auf einer kleinen und nahezu menschenleere Straße erreicht. Oder genauer: erstmal fahren wir vorbei, denn das Schild ist wirklich klein und man muss schon danach suchen.
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      Gjeska
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      Der Startpunkt – ab hier aufwärts
      Gleich zu Anfang geht es erkennbar bergauf durch niedrige Bäume, über Felsen und vorbei an Wasserfällen.
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      Wasserfall
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      Wasserfall mit Hund
      Wir haben heute nicht vor, den Lückenschluss bis zum Åndervatnet zu machen (das wären gut 1km einfache Strecke), sondern wandern hier bis kurz nach dem höchsten Punkt (=> Aussicht) und wenden von dort wieder. Das Wetter hat sich übrigens auf einem sehr angenehmen Niveau eingependelt – zwar fast immer Wolken am Himmel aber kein Regen und manchmal etwas Wind – eigentlich ja perfekt, oder?
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      Auch DJ genießt die Aussicht

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      Kurz vor unserem Umkehrpunkt
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      Aussicht vom Umkehrpunkt – der Åndervatnet wäre da noch rechts um die Ecke hinter dem Berg
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      Das Wäldchen zu Beginn und am Ende
      Was ich noch bemerkenswert fand: hier im hohen Norden trifft man ja recht wenige andere Menschen (auch jetzt in der Hochsaison), aber heute treffen wir auf der ganzen Wanderung keinen einzigen anderen Menschen. Liegt sicherlich auch daran, dass der Zugang so abgelegen ist, aber trotzdem….
      Zurück über die kleine Straße mit ihren Serpentinen und kleinem Tunnel erreichen wir unseren Wohnwagen und stellen erstaunt fest, dass der Wind (vorhanden aber noch nicht Sturm) die Sturmabspannung zerstört hat. Ich meine, dass Ding heiß Sturmabspannung und dann bricht das Plastik beim ersten Wind? Bei Amazon ein paar Reviews gelesen: wir sind nicht allein. Ist aber nichts passiert, ein Knoten statt dem Plastik und wir können sie weiter verwenden.
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      Serpentinen
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      Tunneleingang
    • Peugeotkaro schrieb:

      Auch wir haben einen "Mangel" an Touristen in dieser Gegend festgestellt. Man kann sich aber sehr schnell daran gewöhnen! 8)
      Spoiler für spätere Einträge: Lofoten waren uns zu voll im Vergleich. Und noch ein Spoiler: die nächsten Tage wieder mehr Sonne auf den Fotos
    • Senja => Vesterålen
      Schwere Entscheidungen stehen heute an. Zum Einen würden wir gerne Senja noch weiter erkunden, zum Anderen haben wir mit unserem begrenzten Zeitrahmen auch noch weiter Ziele in Planung. Und laut Wetterbericht soll es auf Senja eher gemischt bleiben, während ab morgen Vesterålen – unser nächstes Ziel – im schönsten Wetter liegen soll.
      Lange Rede, kurzer Sinn: um 11:00 Uhr ist alles zusammengepackt und der Wohnwagen angehängt für die Fahrt zur Fähre. Im Sommer (und nur dann) kann man direkt von Gryllefjord nach Andenes fahren und da führt uns die Reise heute als erstes hin. Ganz nebenbei vervollständigen wir damit auch noch den Rest der Landschaftsroute. Hier entstehen wieder einige tolle Fotos und mit einem großen LKW gibt es auch ein kleines Maß an Chaos, da die Straße nicht breit genug ist. Aber wie immer lässt sich das alles lösen.
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      Einfach irgendwo auf der Landschaftsroute Senja
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      Verkehr in Norwegen – da passen wir nicht vorbei
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      Eines meiner Lieblingsbilder: Urlaub in einem Bild mit Landschaft, Straße, Auto und Hänger
      Ansonsten keine konkreten Attraktionen mehr, aber tatsächlich stolpern wir direkt vor Gryllefjord auf einen nicht direkt erkennbaren Rastplatz, welcher diverse kleine, versteckte Plätze für Zelte hat, ein WC (ja, mit dem „W“ im Namen) und einen kleinen See, welcher liebevoll kleine Modellhäuser im norwegischen Stil auf seiner Insel und am Ufer hat.
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      Rastplatz
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      Rastplatz (mit kleinen Häusern)
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      Noch mehr kleine Häuser – Lou ist verwirrt
      Hier noch kurz die Beine vertreten – insb. auch für die Hunde – und dann geht es die letzten Meter bis zur Anlegestelle der Fähre. Dort angekommen reihen wir uns ein und stellen gleich fest, dass wir das einzige Gespann sind. Und dann schauen wir auf die ausgehängte Preisliste (Personal ist nicht anwesend) und finden nur Preise bis 10m. Als ob das nicht genug wäre ist vor der Rampe am Anleger dann auch noch eine Skala bis 10m aufgemalt. All das lässt uns befürchten, dass die Fähre eventuell einfach zu klein ist für Gespanne? Auf der Homepage finden wir keine klare Antwort (eigentlich fast nur den Fahrplan) und die Besorgnis steigt. Wird es eine Überfahrt von rund 1:40 Stunden oder müssen wir einmal außen rum über das Festland (gut sechs Stunden ohne Pausen sagt das Navi)?
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      Hafen Gryllefjord
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      Model
      Wir gehen also im Ort zur Touristinfo, welche das aber auch nicht wirklich 100% weiß, aber eine Preisliste in seiner Mappe hat, welche bis 20m geht. Nicht so wirklich überzeugt genießen wir erstmal den Hafen und die Aussicht auf den kleinen Ort, bis die Fähre in Sicht kommt. Auf den ersten Blick wirkt sie mittelgroß und nur mit einer Klappe hinten – also selbst wenn wir raufkommen nur rückwärts? Die Spannung steigt…
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      Die Fähre kommt
    • Sie Spannung wird präsentiert von der aktuellen Forensoftware, welche externe Bilder nicht mehr akzeptiert und nur 10 pro Eintrag zulässt. An sich ist der Eintrag nämlich fertig, nur dieses Bilder-Hochladen-Spiel ist immer etwas nervig. Und dann fiel mir auf, dass sich hier ein Cliffhanger anbietet ;)
    • Senja => Vesterålen (Fortsetzung)
      Kaum hat die Fähre angelegt fahren die Fahrzeuge von Bord – auch zwei Gespanne sind dabei! Eine Rückfrage bei einem Crewmitglied ergibt dann, dass wir mit Gespann natürlich mitkommen und das auch die Nase geöffnet werden kann, man also vorwärts rauf und vorwärts wieder runter kann. Einmal durchatmen, hatte mich gerade damit „angefreundet“, das erste Mal rückwärts auf eine Fähre einzuparken (getreu dem Motto: „geht nicht, gibt’s nicht“). Aber vorwärts ist mir trotzdem viel lieber und so parkt es sich schnell und einfach ein.
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      Drin
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      Eng wie immer
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      Auto hat Pause
      Auf der Fahrt selber haben wir herausragende Aussichten: nach hinten Senja, nach vorne Vesterålen und nach oben zunehmend aufklarender Himmel. Ich kann die Zahl der Fotos kaum nennen, die wir gemacht haben. Der Spaß kostet übrigens 210€, um Euch mal ein Gefühl zu geben, was die vielen Meter an Mehrkosten bedeuten.
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      Auf Wiedersehen Senja – versprochen!
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      Senja entschwindet
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      Das Wetter klart auf
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      Andenes in Sicht
      Angekommen in Andenes habe ich uns schon einen Campingplatz ausgesucht. Nicht den überraschend beliebten direkt in Andenes (wir fahren daran vorbei und sind jetzt nicht so überzeugt – am Wasser aber eben auch an der relativ stark befahren Straße). Wir fahren also zum Stave Camping südlich von Bleik an der Landschaftsroute auf Andøya. Und hier gefällt es uns schon viel besser. Man hat die Wahl, direkt am Strand zu stehen (dafür ohne Strom) oder auf einer großen Wiese (hier wiederum mit Strom). Da wir hier mehrere Tage stehen wollen, entscheiden wir uns für den Stromanschluss und sind wieder einmal überrascht, wir relativ leer es hier auch in der Hauptsaison ist. Es sind schon einige da, aber da würden noch mehr hinpassen.
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      Basislager aufgeschlagen
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      Die Plätze direkt am Strand
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      Blick auf den Campingplatz von oben
    • Senja => Vesterålen (Fortsetzung II)
      Wir richten uns also noch gemütlich ein, lassen die Drohne etwas fliegen und gehen dann mit den Hunden kurz vor Mitternacht eine kleine Runde. Auch hier werden wieder Fotos geschossen – die Lichtstimmung der Mitternachtssonne ist und bleibt einfach phantastisch. Ach ja, vorher hatten wir noch entdeckt, dass unser Campingplatz Whirlpools hat und gleich mal den nächstmöglichen Termin (Mittwoch) gebucht.
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      Kurz vor Mitternacht am Campingplatz
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      Kurz vor Mitternacht am Campingplatz
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      Kurz vor Mitternacht am Campingplat
    • Der Strand
      Unser Tagesablauf verschiebt sich Dank Mitternachtssonne immer mehr. Gestern waren wir ja um Mitternacht noch mit den Hunden draußen, folgerichtig kommen wir nach dem ausgiebigen Frühstück erst gegen Mittag überhaupt erst los. Als Ziel haben wir uns diesmal eine Runde bei Bleik ausgesucht. Bleik ist bekannt für seine langen weißen Sandstrände, welche aber nicht unser Ziel sind. Stattdessen zieht es uns zu einer Wanderung, welche im Süden von Bleik beginnt.
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      Die Strände von Bleik (Blickrichtung Norden)
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      Die Strände von Bleik
      Hier finden sich auch recht viele Touristen – insb. viele, welche direkt mit dem Zelt oder gar Wohnmobil (wir könnten jetzt eine Diskussion über das Jedermannsrecht starten…) am Strand das Lager aufgeschlagen haben. Am Ende der Strände gibt es dann einen ausgeschilderten Wanderweg hoch auf den angrenzenden Berg, wir biegen aber davor ab und nehmen die Route an der Küste. In unserem Buch ist diese Strecke als schwarze Route ausgeschildert und soll auch nur bei Ebbe gewandert werden. Ausgeschildert ist sie übrigens am Startpunkt nicht, es ist zwar ein ausgetretener Pfad zu erkennen, aber kein Schild weißt in die Richtung. Das dürfte (neben der Kategorie schwarz) einer der Gründe sein, warum man hier niemanden trifft (insg. haben wir vier Menschen gesehen, bis wir oben auf dem Berg waren – aber dazu später mehr). Vor der Küste ist übrigens eine Insel namens Bleiksøya, welche extrem fotogen ist und auch von uns verewigt wird – mehr als einmal.
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      Bleiksøya
      Es geht also direkt an der Küste entlang über die Felsblöcke. Dabei ist einiges an Klettern von Nöten und das eine oder andere Mal müssen auch die Hunde über eine größere Spalte oder auf einen höheren Felsblock getragen werden. Außerdem muss man immer mal wieder recht nah ans Wasser, was glitschig ist und auch unterstreicht, dass man lieber bei Ebbe (oder zumindest nicht bei voller Flut) diesen Weg wählen sollte.
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      Der schwarze Weg
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      Der schwarze Weg
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      Der Weg
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      Da kommt ein Strand in Sicht
    • Der Strand (Fortsetzung)
      Nachdem wir die Landzunge nach einiger Zeit umrundet haben, erhaschen wir einen Blick auf einen einsamen Strand. Diesen steuern wir natürlich an und treffen auf dem Weg dorthin die ersten beiden anderen Wanderer, seit wir auf die Küstenroute abgebogen sind. Als wir dann den Strand erreichen, sind wir komplett allein. Wobei, das stimmt eigentlich nicht, denn Schafe gibt es hier viele. Wir verbringen dann rund 90 Minuten hier – die Hunde freunden sich mit den (sehr neugierigen) Schafen an, es wird sich gesonnt und sogar ein kurzer Ausflug in den (sehr, sehr kalten) Atlantik wird unternommen. Während all dieser Zeit bleiben wir allein – ein Privatstrand bei hochsommerlichen Temperaturen mit feinem Sand – was soll ich noch sagen. Das ist eines der absoluten Highlights dieser Reise!
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      Dieser Strand…
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      Strand Blickrichtung Norden
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      Blickrichtung Süden
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      Lou ist geschafft
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      Schafe überall
      Von hier aus gäbe es nun drei Möglichkeiten: Den gleichen Weg zurück, weiter nach Stave (wo ja unser Campingplatz ist) oder hoch auf den Måtind und über den Berg zurück. Gleicher Weg zurück scheidet aus weil langweilig, nach Stave scheidet aus weil das Auto in Bleik steht – also rauf auf den Berg. Und das stellt sich als recht sportlich heraus, wir klettern zwar nicht ganz zum Gipfel, aber 350 Höhenmeter müssen überwunden werden. Und die Herausforderung dabei: von unserer Bucht geht es konstant und mit einer ordentlichen Steigung direkt hoch – also kurz aber sehr anstrengend.
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      Natürlich auch heute kleine Schwimmrunde für Pepsi
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      Unser Strand von etwas weiter oben (von ganz oben sieht man ihn nicht!)
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      Blick zurück – Strand schon nicht mehr zu sehen
    • Der Strand (Fortsetzung II)
      Unterwegs nach oben treffen wir noch zwei weitere Wanderer auf der Küstenstrecke – also damit insgesamt vier. Das ändert sich dann gleich danach, denn ab dem Bergrücken sind wir auf den ausgeschilderten Wegen und hier wird es recht belebt. Oben erschöpft angekommen sind wir auf einer kleinen Hochebene und drehen uns von dort wieder nach Norden Richtung Bleik. Dabei folgen wir dann auch noch etwas zu optimistisch einem Trampelpfad und verlaufen uns ein kleines bisschen in einen unwegsamen steilen Hang. Aber hier hat man zum Ausgleich eine phantastische Sicht auf Bleik und dessen Seen (welche aktuell ob des Sommers sehr gut besucht sind). Also nach ein paar Fotos wieder einige Höhenmeter zurück und nach einiger Zeit dann runter nach Bleik und damit um Auto.
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      Oben auf dem Bergrücken
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      Oben auf dem Bergrücken
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      Oben auf dem Bergrücken
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      Die Sackgasse liegt vor uns – kein Weg mehr am Steilhang
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      Ausblick auf Bleik
      Rein von der Strecke her waren das heute 13km, aber die hohen Temperaturen plus dem steilen Aufstieg habe uns und auch die Hunde sehr geschafft. Pepsi jedenfalls hat sichtbar genug und wir sind sehr froh über die Duschen am Campingplatz
    • Ein absolut toller Bericht!!!! Danke schon mal!
      Wir waren ja letztes Jahr in Norwegen unterwegs und wenn ich das hier so lese könnte ich gleich wieder los.
      Leide sind mein Mann und ich nicht mehr so sportlich unterwegs dass wir die tollen Wanderwege leider auslassen mussten. Außerdem waren wir früher im Jahr unterwegs und hatten noch reichlich Schnee so dass viele Wege nicht begehbar waren.

      Was mir bei den Berichten hier immer wieder auffällt: wir haben ganz andre Campingplätze angefahren als die meisten von euch. Hattet ihr besondere Kriterien bei eurer Platzwahl?

      LG
      Brigitte
      Die schon ungeduldig auf die Fortsetzung wartet

      PS
      Leider habe ich nicht so viel Geduld für so einen ausführlichen Bericht ;(
    • sabarka schrieb:

      Ein absolut toller Bericht!!!! Danke schon mal!
      (...)

      Was mir bei den Berichten hier immer wieder auffällt: wir haben ganz andre Campingplätze angefahren als die meisten von euch. Hattet ihr besondere Kriterien bei eurer Platzwahl?

      LG
      Brigitte
      Die schon ungeduldig auf die Fortsetzung wartet

      PS
      Leider habe ich nicht so viel Geduld für so einen ausführlichen Bericht ;(
      Danke zurück - es ist auch und gerade Euer Feedback, dass mich weiterschreiben lässt

      Welche Plätze fahrt Ihr denn so an? Wir lassen uns eher so treiben und wählen vor Ort einen Platz aus.

      Fortsetzung kommt (unter anderem fehlt noch die beste Wanderung), aber gerade jetzt sitze ich beruflich von früh bis spät am Rechner (ok, ist mein Job ;) und muss dann am Abend erstmal die Energie aufbringen, nochmal eine Stunde draufzulegen