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Auflaufvorrichtung schlägt durch, Bremswirkung ungleichmäßig ==> TÜV Plakette nicht erteilt :-(

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    • Und wie groß ist der Rüchstellweg? Wenn ich die letzten Radbremszylinder so richtig in Erinnerung habe, sind das erheblich <1mm.
      Das der Kolben im Kolbenring nachrutschen muss, ist klar. Sonst würde sich da nichts nachstellen. So ganz verlässlich ist das aber auch nicht, denn wer hatte noch keinen festgesetzten Bremssattel mit anschließend notwendiger neuer Bremsscheibe?
      Es würde sich aber auch nichts nachstellen, wenn aus dem Vorratsbehälter keine Bremsflüssigkeit "nachgeliefert" würde und die fehlende Menge hinter dem Kolben nicht wieder aufgefüllt würde.
      Das Eine funktioniert nicht ohne das Andere, denn ansonsten wäre es ein geschlossenes Hydrauliksystem wo sich gar nicht nachstellen würde.

      Das alles gilt aber für hydraulische Bremssättel (Auch für Bremszylinder in Trommelbremsen), eine aussagekräftige Zeichnung über die mechanischen Bremssättel habe ich noch nicht gefunden. Ich würde aber mal vermuten wollen, dass dies über die Speicherfeder erreicht wird.
      Gruß,
      lonee
    • Dass da die Flüssigkeit nachläuft ist klar, ist aber nur die Folge des größer werdenden Raums im Sattel und nicht etwa eine Funktion der Nachstellung.
      Wenn der Ausgleichsbehälter leer wäre, würde die Anlage Luft ziehen und müsste zusätzlich zum Nachfüllen auch entlüftet werden.
      Andererseits ist Auffüllen überhaupt nicht nötig, wenn der Flüssigkeitsstand wegen Belagverschleiß im Behälter bei Minimum ist (und die Anlage nicht Flüssigkeit verliert) muss man eh neue Beläge einbauen, die Kolben zurückdrücken, und dann ist der Behälter wieder voll.
      Viele Grüße

      Martin


      The way I see it, if you want the rainbow, you gotta put up with the rain. - Dolly Parton -
    • matze-und-bonnie schrieb:


      Andererseits ist Auffüllen überhaupt nicht nötig, wenn der Flüssigkeitsstand wegen Belagverschleiß im Behälter bei Minimum ist (und die Anlage nicht Flüssigkeit verliert) muss man eh neue Beläge einbauen, die Kolben zurückdrücken, und dann ist der Behälter wieder voll.
      richtig, es soll nicht nachgefüllt werden, im Behälter sitzt ein Schwimmer der anzeigt wenn die Flüssigkeit runter ist, im besten Fall sind dann die Beläge fällig.
    • lonee schrieb:

      Das alles gilt aber für hydraulische Bremssättel (Auch für Bremszylinder in Trommelbremsen), eine aussagekräftige Zeichnung über die mechanischen Bremssättel habe ich noch nicht gefunden. Ich würde aber mal vermuten wollen, dass dies über die Speicherfeder erreicht wird.
      Das ist es ja, was eine mechanische Scheibenbremse beim Wohnwagen so komplex und teuer machen würde.

      Simple mechanisch betätigte Scheibbenbremsen (wie bei manchem Fahrrad) haben am Betätigungshebel am Sattel eine Spiralfeder, die die Bremse zurückstellt.
      Im Kraftfahrzeug habe ich sowas noch nicht gesehen, außer als Handbremsmechanismus. Und solch eine Hebelei als Auflaufbremse ist filigran, macht nur kleine Auslenkungen und ist daher rost- und witterungsanfällig.

      Edit: es gibt solche Systeme, allerdings bei Baumaschinen: knott.de/knott-scheibenbremsen/


      Im LKW-Bereich hast du Druckluftbremsen, die sind im drucklosen Zustand (z.B. nach sehr langen Standzeiten bei leichten Undichtigkeiten der Druckluftanlage - wer bei der Bundeswehr mit den alten MAN Diesel zu tun hatte, weiß was ich meine) durch Federn gebremst.
      Erst wenn genügend Luftdruck auf dem Kessel ist, wird die Bremse frei. Der Bremsvorgang wird dann durch die permanent anliegende Federkraft eingeleitet, indem Luft kontrolliert abgelassen wird. Würde schlagartig die Luft entweichen (Kessel durchgerostet) gäbe es eine Vollbremsung aufgrund der Federkraft.
      Das (also Druckluftbremse) wäre für den Wohnwagenbereich ein Technologie-Overkill, den niemand wollen kann.
      Viele Grüße

      Martin


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    • lonee schrieb:

      Das der Kolben im Kolbenring nachrutschen muss, ist klar. Sonst würde sich da nichts nachstellen. So ganz verlässlich ist das aber auch nicht, denn wer hatte noch keinen festgesetzten Bremssattel mit anschließend notwendiger neuer Bremsscheibe?
      Was hat denn ein festgesetzter Bremskolben mit der Nachstellung zu tun? Richtig. Nix.
      Aber mit ein Grund, warum Scheibenbremsen an einem WoWa nix verloren haben.

      @matze-und-bonnie :ok
    • bastl-axel schrieb:

      lonee schrieb:

      Das der Kolben im Kolbenring nachrutschen muss, ist klar. Sonst würde sich da nichts nachstellen. So ganz verlässlich ist das aber auch nicht, denn wer hatte noch keinen festgesetzten Bremssattel mit anschließend notwendiger neuer Bremsscheibe?
      Was hat denn ein festgesetzter Bremskolben mit der Nachstellung zu tun? Richtig. Nix.Aber mit ein Grund, warum Scheibenbremsen an einem WoWa nix verloren haben.
      Wenn er festgerostet ist, braucht er nicht mehr nachzustellen - er bremst ja dann auch nicht. :w
      Viele Grüße

      Martin


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    • Schön,das ihr das mal so exakt beschrieben habt. Da muss doch selbst der Dümmste einsehen, das dass beim WW keinen Sinn ergibt.
      Beim PKW ist es ganz wichtig der Handbremse Spiel zu geben. Es gibt Fahrzeuge, da darf die Handbremse erst beim 13 ten Zacken greifen. Bei meinem alten Mazda erst beim 9. Mit wie früher beim Käfer der 3. Zacken geht garnicht. Dann würde sich nichts nachstellen und mit dem hohen Kolbendruck der Sattel sich letztendlich verbiegen und könnte nur noch entsorgt werden.
      Beim alten 280SLC meiner Frau, gib es solche Probleme nicht, da dort 2 Bremsen eingebaut sind..
      Das ist aber eine andere Welt.

      Grundsätzlich ergeben sich die genannten Probleme, weil eine Betriebs- und eine Feststellbremse gefordert sind.
      Gruß aus Oliva Axel R
    • matze-und-bonnie schrieb:

      Erst wenn genügend Luftdruck auf dem Kessel ist, wird die Bremse frei. Der Bremsvorgang wird dann durch die permanent anliegende Federkraft eingeleitet, indem Luft kontrolliert abgelassen wird. Würde schlagartig die Luft entweichen (Kessel durchgerostet) gäbe es eine Vollbremsung aufgrund der Federkraft.
      Das gilt beim LKW aber nur bei der Feststellbremse (Federspeicher), nicht aber bei der Betriebsbremse.
      Die Betriebsbremse arbeitet dadurch, das Luftdruck kontrolliert aufgebaut und nicht abgelassen wird.
    • Eifelschrat schrieb:

      matze-und-bonnie schrieb:

      Erst wenn genügend Luftdruck auf dem Kessel ist, wird die Bremse frei. Der Bremsvorgang wird dann durch die permanent anliegende Federkraft eingeleitet, indem Luft kontrolliert abgelassen wird. Würde schlagartig die Luft entweichen (Kessel durchgerostet) gäbe es eine Vollbremsung aufgrund der Federkraft.
      Das gilt beim LKW aber nur bei der Feststellbremse (Federspeicher), nicht aber bei der Betriebsbremse.Die Betriebsbremse arbeitet dadurch, das Luftdruck kontrolliert aufgebaut und nicht abgelassen wird.
      Ja, die Betätigung der Betriebsbremse wurde schon vor vielen Jahren wegen der bessern Dosierbarkeit umgestellt von "Druckabbau" zu "Druckaufbau". Das hätte ich erwähnen können, aber das soll ja hier keine Facharbeit werden. Egal wie sie betätigt wird, ohne Druck bewegt sich nix, du brauchst also Kompressor und Kessel - ergo nicht sinnvoll am Wohnwagen.
      :)
      Viele Grüße

      Martin


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    • matze-und-bonnie schrieb:

      Egal wie sie betätigt wird, ohne Druck bewegt sich nix, du brauchst also Kompressor und Kessel - ergo nicht sinnvoll am Wohnwagen.
      Nicht nur das, Anhängerbremsventil, Druckleitung, Steuerleitung, Steuereinheit etc.. Für eine Wohndose wohl wirklich die schlechteste Lösung.
    • Hihi, ja so hat's angefangen :D

      übernächstes Wochenende geht's los nach Austriania - mal sehen was vom Indian Summer noch übrig ist :thumbsup:

      Wenn ich vor dem CP stehe mache ich wieder Bremsentest - 20cm vorfahren und dann Vollbremsung. Hoffentlich knallt es dann nicht wieder :/
      ---
      Gruß
      Norbert

      Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
      (I. Kant, 1784)
    • Jetzt sind wir wieder zurück und die Bremse tut auch so wie sie soll. Nur mit dem Indian Summer hat es nicht ganz so geklappt, es hat geregnet und das auch ziemlich heftig. Der Platz verfügte jedoch über eine gute Drainage und meine Paddockplatten taten ein übriges. Andernorts, in etwa 12 km Entfernung, sah das jedoch ganz anders aus ;(
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      Gruß
      Norbert

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