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"Gewichtsklassen" der Fahrgestelle? - Auflastungen

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    • "Gewichtsklassen" der Fahrgestelle? - Auflastungen

      Hallo Zusammen,

      bei Wohnwagen gibt es ja alle möglichen zulässigen Gesamtgewichte. Der Unterbau (Achse, Chassis) unter den Wohnwagen ist meistens aber recht identisch. So kommt es ja auch zu der Situation, dass man einige Wagen relativ einfach auflasten kann, bei anderen aber den gesamten Unterbau austauschen muss.

      Ich möchte mit diesem Thread mein Verständnis / Wissen in diesem Bereich etwas erweitern. Wir sind derzeit auf der Suche nach einem neuen gebrauchten Wohnwagen und oftmals gibt es im Vorfeld ja keine Informationen zu Auflastungsmöglichkeiten. Wenn ich jetzt aber wüsste, dass Alko im Jahr 2000 z.B. nur 1000er und 1500er Achsen gebaut hat, dann könnte ich bei einem 1350er Wagen direkt sehen, dass ich als "Risikokandidaten" nur noch Felgen, Reifen, Auflaufbremse für eine Auflastung habe (alles finanziell überschaubar).

      Ich würde daher gerne eine kleine "Liste" beginnen.

      Achshersteller; Baujahr; max. Achsegewicht in KG

      Eintrag 1:
      Alko;2000;1000

      Danke und VG
      Itchy2
    • Achsen und/oder Bauteile für Fahrgestelle gibt es je nach Hersteller in 50 oder 100 kg Schritten.

      Man muss also drunter gucken, was tatsächlich verbaut wurde. Pauschal geht da so gut wie nix.

      Gruß, der Feger
      Der Weg ist das Ziel, auch wenn es keinen Weg mehr gibt, sondern nur noch eine Richtung.....
    • Feger schrieb:

      Achsen und/oder Bauteile für Fahrgestelle gibt es je nach Hersteller in 50 oder 100 kg Schritten.

      Man muss also drunter gucken, was tatsächlich verbaut wurde. Pauschal geht da so gut wie nix.

      Gruß, der Feger
      Ohh, das wusste ich nicht.

      Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass es hier ein paar Komponenten aus einem "Baukasten" gibt und man sich daraus bedient. Vom Gefühl her hatte ich 1000er, 1200er, 1350er, 1500er, 1700er vermutet. Aber das die wirklich in noch kleineren Abständen die Achsen produzieren war mir nicht bekannt.

      Danke und VG
      Itchy2
    • Hallo,

      das wesentliche ist, ob alle Komponenten passen. Die Fahrgestelle werden meistens aus einem Baukasten zusammengestellt. Hierbei kann es durchaus sein, dass außer der Achse noch weitere Komponenten, z. B. Zugholme, Rahmenteile, fehlende Verstärkungen, Räder etc. die limitierenden Faktoren sind.

      Da hilft nur eine konkrete Anfrage beim Hersteller des Wohnwagens und ggf. beim Hersteller des Chassis. Der Kauf eines Wohnwagens mit zu geringer Zuladung ist ohne Klärung dieser Faktoren ein Hochrisikokauf.

      Gruß Rainer
    • Bei einigen Caravans kann auch keine stärkere Achse verbaut werden. --- Naja, stimmt nicht ganz: Eigentlich können keine Reifen mit passender Tragkraft untergebracht werden. Deshalb ist bei Hobby bei derzeit 1800kg GG Schluss.
      Zum MJ19 gibt es aber die Option die Grundrisse 540KMF und 560KMFe auf 2000kg auflasten zu können (inkl. neuer isolierter Radkästen).
      Ich vermute, dass bei den anderen Grundrissen der Möbelbau zu stark angepasst werden muss, um die Radkästen für die großen 15" Räder unterbringen zu können.


      LG
      Mi-go
    • Glaub ich nich.

      Es gibt genug 14" und auch niedrig querschnittliche 15" mit teilweise deutlich über 1000 kg Traglast, die in jeden der heute üblichen Radkästen reinpassen.

      Gruß, der Feger, der zur Zeit beim nächsten Wohni an durchrechnen ist, welche größere Größe ins Radhaus passt....
      Der Weg ist das Ziel, auch wenn es keinen Weg mehr gibt, sondern nur noch eine Richtung.....
    • Feger schrieb:

      Es gibt genug 14" und auch niedrig querschnittliche 15" mit teilweise deutlich über 1000 kg Traglast, die in jeden der heute üblichen Radkästen reinpassen.
      Ich spreche aber nicht von Spezialreifen, sondern von 08/15. Und da gibt es eher wenige. Und selbst da ist die Luft dünn.
      185 R14C mit 850kg (LI102) D=65,2cm (z.B. Hobbys bis 1600kg)
      195 R14C mit 950kg (LI106) D=69,3cm (z.B. Hobby Premium 560 (1800kg) - auch mit 2000kg erhältlich, dann 225/70R15C)
      195/75 R14C mit 950kg (LI106) D=64,8cm
      205/75 R14C mit 1030kg (LI109) D=66,3cm
      195/70 R15C mit 900kg (LI104) D=65,4cm (z.B. Hobby bis 560 (außer Premium))
      205/70 R15C mit 950kg (LI106) D=66,8cm
      215/65 R15C mit 900kg (LI104) D=66,1cm
      215/70 R15C mit 1030 (LI109) D=68,2cm
      225/70 R15C mit 1120kg (LI112) D=69,6cm

      185/70R13C mit 900kg (LI104) aber nur Asia-Schrott.

      Es kommt ja nicht nur auf die Radkastenhöhe ein (wg. Einfedern), sondern auch auf die Länge (Durchmesser).
      Und bei unserem Detleffs (225/70R15C) sind gerade mal noch 8mm zur Radlaufleiste auf beiden Seiten.


      LG
      Mi-go
    • Bin ich froh um den Tandemachser. Da reicht ein LI von 96 ab Werk schon gut aus bei 2.500kg zGG.

      @Feger:

      Ich bin von Serie 195 R 14 96N auf 6x14 ET35 zu 215/55 R17 98V auf 7x17 ET35 plus 15mm Distanzscheibe umgestiegen... der ausliefernde Händler hatte kurz Schnappatmung. ;)

      Vorher mit dem TÜV besprochen.

      Sieht nicht nur ordentlich aus, läuft auch viel stabiler hinterher. Dazu konnte ich mir einen Reifen nach Geschmack aussuchen... und nicht aus vier Uralt-Entwicklungen.

      Geht also, man muss es nur wollen.

      VG
      Marc A.
    • MAWilms schrieb:

      215/55 R17 98V auf 7x17 ET35
      :thumbsup:

      Etwas ähnliches haben wir im Schwedenurlaub gesehen. Leider nur aus den Augenwinkeln, da die Besitzer nicht auf dem CP bleiben wollten. Könnten auch 18" gewesen sein. :thumbup:
      Tja, beim Tandemachser möglich (- solange es kein Hobby 650 ist... Bei den 155/80R13XL (2000kg) passt kaum etwas anderes (also 16" oder 17"...)

      LG
      Mi-go
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