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Wohnwagenanfänger auf Info-Jagd sucht eure Hilfe

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    • Wohnwagenanfänger auf Info-Jagd sucht eure Hilfe

      Hallo WW Freunde,

      ich stelle uns kurz vor: Armin (Mitte 50), Sabine (ditto), Holly und Charly (zweimal Vierbeiner), aus Bayern. Wir sind diesen Sommer vom Wohnwagenfieber angesteckt worden. Unseren ersten Versuch mit einem Leihgerät haben wir derart genossen, dass wir uns nun einen eigenen Wohnwagen zulegen wollen. Wir wollen ihn zu Ferienzeiten intensiv mobil nützen, sind also nicht der Typ "Dauercamper".

      Ich gehe bei der Suche von den Erfahrungen mit unserem Leihgerät, einem Hobby 540 Exclusive von 1998, aus, und überlege, was wir gerne abweichend davon haben möchten, denn wir könnten uns natürlich genau dieses Modell - mit dem wir fast (aber nicht ganz) zufrieden waren - kaufen. Wir wollen bis ca. 10.000 Euro auslegen, dafür sollte es einen guten Gebrauchten dieser Klasse mit einem Alter von nicht über 20 Jahren mit Grundausstattung geben. Und ja, das Teil ist für 2 Personen (die Kinder sind bereits ausgeflogen) von der Größe her eventuell Overkill, vielleicht geht es auch noch eine Nummer kleiner, wenn man alles was wir unbedingt haben wollen anders zusammenpackt, aber wie gesagt, Modellauswahl steht erst für später an.

      Mir geht es im ersten Schritt nicht darum, aus dem Meer an verschiedenen Wohnwagen und Ausstattungsvarianten ein bestimmtes Modell herauszufiltern, sondern darum, Erkenntnisse zum technischen Zustand eines Wohnwagens mit diesem Alter zu bekommen, Tipps worauf man genau achten muss vor einem Kauf, zu Reparaturmöglichkeiten, zu Bezugsquellen, was man halt so braucht um ein gutes gebrauchtes Gerät zu finden und danach ebenso gut in Schuss zu halten. Ich habe eine schier endlose Fragenliste abzuarbeiten, wo ich auf fremde Erfahrungen angewiesen bin.

      Als Maschinenbau-Ingenieur und passionierter Oldtimer-Bastler habe ich ziemlich gute technische Voraussetzungen für eine fundierte Diskussion, eine bestens ausgerüstete Werkstatt, und freue mich auf Meinungen mit ggf. Hintergrundinformationen.

      --------------------

      Hier die erste Frage:

      Man bekommt, wenn man nach Preis und Alter filtert, viele recht alte Wohnwagen mit jungen Erstzulassungsdaten auf die Trefferlisten. Diese sind offenbar erst lange nach dem Kauf erstmals zugelassen worden, am Anfang standen sie irgendwo stationär als Ferienwohnung, Bauhütte o.Ä. Die Achse hat dem entsprechend kaum Kilometer und ist praktisch neu. Andererseits kenne ich als leidiges Oldtimer-Thema den Effekt der "Standschäden", nur eben nicht speziell bei Wohnwagen.

      Es kommen von vornherein nur Exemplare in Frage, die zugelassen zum Kauf angeboten werden, also fahrbereit sind, da ich das Gerät auf eigener Achse zu mir fahren und ggf. auch heuer noch nützen möchte. Ein wenig Restsommer ist ja noch vorhanden.

      Was ist eure Meinung bzw. Erfahrung zum Kauf eines Wohwagens, der den größten Teil seines Lebens stationär verbracht hat? Kann man so etwas kaufen, welche Besonderheiten treten auf, die man beachten soll, ist eine lange Standzeit eventuell ein Vorteil oder ein Nachteil oder "kommt es immer drauf an ...".

      Herzlichen Gruß

      Armin.
    • Hallo Armin,

      du hast recht bei Wohnwägen die als Dauercamper genutzt wurden sind "fahrenden" Komponenten wenig belastet. Sollten bei Reaktivierung gereinigt geschmiert etc werden.

      Da sehe ich kein Problem.

      Im Innenraum sind Sie evtl. "verlebter" weil Sie öfter und länger genutzt wurden als reine Urlaubswohnwägen.

      Ich denke die Reifen sollten dabei getauscht werden.

      Wir haben den Wohnwagen meiner Oma aus einer Auflösung eines Dauercampers gekauft.

      Ging alles recht problemlos, neue Reifen drauf alles geschmiert und sauber gemacht. Ohne Beanstandung durch den TÜV.

      Zu beachten wäre aus meiner Sicht, dass Stand wagen meist ein recht geringen Gesamtgewicht haben, weil eine hohes ja auch nicht benötigt wird.

      Viel Freude beim Suchen.

      Grüsse Mark
    • Zafira A schrieb:

      du hast recht bei Wohnwägen die als Dauercamper genutzt wurden sind "fahrenden" Komponenten wenig belastet. Sollten bei Reaktivierung gereinigt geschmiert etc werden.

      Da sehe ich kein Problem.
      Das sehe ich ein wenig anders, denn die meisten auf einem Dauerstellplatz abgestellten WW stehen sich halt kaputt, da nützt es meist auch nichts, daß die "fahrenden" Komponenten wenig oder gar nicht belastet wurden.
      Unbestritten ist auch hier, das Ausnahmen die Regel bestätigen.

      Ich würde da lieber zu einem gepflegten Reisewohnwagen greifen, und da Ihr zu zweit mit Hund unterwegs seid, also keinen der beliebten Familiengrundrisse braucht, käme da ein Grundriss je nach Schlafgewohnheiten mit einem französischen Bett oder Einzelbetten in Frage. Man spart sich damit den abendlichen Bettenbau.
      Auch zu zweit ist eine anständige Zuladungsreserve wichtig!
    • Wenn es doch ein Standwohnwagen werden sollte darauf achten,dass die Fenster getauscht wurden.Zwischen 2004 und 2007? hat Polyplastic defekte Fenster geliefert.Bei zugelassenen WW sollte die Gefahr nicht bestehen.Weil wenn nicht getauscht oder verschraubt wurde die Gefahr bestand,dass man die Zulassung verlor.

      Gruss Parabol
    • Zafira A schrieb:

      Hallo Armin,

      du hast recht bei Wohnwägen die als Dauercamper genutzt wurden sind "fahrenden" Komponenten wenig belastet. Sollten bei Reaktivierung gereinigt geschmiert etc werden.

      Da sehe ich kein Problem.

      Im Innenraum sind Sie evtl. "verlebter" weil Sie öfter und länger genutzt wurden als reine Urlaubswohnwägen.


      ...

      Zu beachten wäre aus meiner Sicht, dass Stand wagen meist ein recht geringen Gesamtgewicht haben, weil eine hohes ja auch nicht benötigt wird.

      Viel Freude beim Suchen.

      Grüsse Mark
      Hallo ihr zweie,

      erst mal Danke für die schnellen Antworten.

      Der Hinweis auf die Zuladung/Auflastung ist gut, ich sehe aber - egal ob Stand- oder Reisewagen - sowieso immer nach der Zuladung, ich möchte um die 300kg, das sollte meiner Schätzung nach reichen. Ich habe in einer Werkstatt nachgefragt, wenn eine normale Alko oder Knott Achse verbaut ist liegen die Kosten für eine Auflastung mit einigen 100 Euro im Rahmen, man muss halt vorher modellabhängig nachfragen was gemacht werden muss

      Dass die Wohnwagen, die gestanden sind, eventuell abgelebter und möglicherweise (da niemand aufs Gewicht und den TÜV achten muss) wilder verbastelt sind befürchte ich auch.

      Wie schaut es denn aus mit Ganzjahresbetrieb? Neigen Standwohnwagen, die im Winter benützt werden, dazu, auf Grund der Heizung Schwitzwasserprobleme zu entwickeln, wo dann Gammelstellen in den Wänden zu befürchten sind? Wenn eine Dusche eingebaut ist (eins der "Muss" Dinge auf die meine Frau besteht), dann wird sie vermutlich auch intensiv benützt, treten dann Gammelstellen an den Duschtassen oder in den Wänden der Duschzelle auf?

      Herzlichen Gruss

      Armin
    • ArminLinder schrieb:

      Wie schaut es denn aus mit Ganzjahresbetrieb? Neigen Standwohnwagen, die im Winter benützt werden, dazu, auf Grund der Heizung Schwitzwasserprobleme zu entwickeln, wo dann Gammelstellen in den Wänden zu befürchten sind? Wenn eine Dusche eingebaut ist (eins der "Muss" Dinge auf die meine Frau besteht), dann wird sie vermutlich auch intensiv benützt, treten dann Gammelstellen an den Duschtassen oder in den Wänden der Duschzelle auf?
      Wir nutzen unseren WW das ganze Jahr über, Probleme mit Schwitzwasser gibt es bei einem sinnvollen Einsatz der Heizung und mehrmaligen durchlüften am Tag nicht. Im Winter sollte die Heizung dann auch immer laufen. Wir haben eine "Alde" im Einsatz, aber eine normal Gasheizung tut es auch im Winter.
      Bei der Besichtigung des Wagens sollte man sein Riechorgan einsetzen, denn Schimmelgeruch kann man damit sehr schnell feststellen.
      Schwachstellen sind dabei häufig die Radkästen, da wird schon mal gerne an Isolationsmaterial gespart.
      Auch die Ecken und den Unterboden sollte man genau prüfen, dort z. B. auf weiche Stellen.
      Die Dusche nutzen wir auf dem Campingplatz eher selten und auch nur, wenn wir den Citywasseranschluß plus Abwasseranschluß nutzen können. Ich habe keine Lust, das Wasser anzuschleppen.
    • Alles eine Frage der Ansprüche, würde ich sagen..
      Wenn reisen im Vordergrund steht, würde ich nicht auf Wasser im Wassertank verzichten wollen.
      Es passt nicht immer mit einem Stellplatz. Auch die Bordbatterie mag ich nicht missen. Geht alles leider zu Lasten der Zuladung.
      Insofern kann diese nicht groß genug sein! Und immer erst den WW wiegen um das tatsächliche Leergewicht festzustellen!
      Bei unserem lag dieses nämlich um Weiten neben den Herstellerangaben. Und das hatte nichts mit den Einbauten des Vorbesitzers zu tun.

      Wir haben in etwa die gleiche Personensituation. 2 Personen + 2 etwas größere Hunde. Bei uns hat der 490TF bisher gut gereicht.
      Bisher sind wir allerdings fast nur in den "Besserwettermonaten" unterwegs gewesen. Ausser letztes Jahr in Kalkar, als wir Gottseidank das große Vorzelt mithatten. Wir erwägen derzeit auch mal im Winter zu fahren, aber dazu muss ich erst mal sehen ob das Wintervorzelt noch taugt.
      Ich habe auch noch keine Vorstellung davon wie das ablaufen soll, denn es wird mit den beiden großen Hunden mit Sicherheit etwas schwierig.
      D.h. die große Sitzgruppe, die mit Decken abgedeckt, normalerweise den Rückzugsort der Hunde darstellt, muss ja im Winter als Sitzgelegenheit dienen.... Wenn die beiden Schnüffs dann immer im Gang herumlägen, würde das mit Sicherheit zu Schwierigkeiten führen.
      je nach Größe der Hunde vielleicht dann doch lieber eine Nummer größer!? Ist natürlich auch davon abhängig was Euer Zugfahrzeug schleppen kann.
      Gruß,
      lonee
    • Parabol schrieb:

      Wenn es doch ein Standwohnwagen werden sollte darauf achten,dass die Fenster getauscht wurden.Zwischen 2004 und 2007? hat Polyplastic defekte Fenster geliefert.Bei zugelassenen WW sollte die Gefahr nicht bestehen.Weil wenn nicht getauscht oder verschraubt wurde die Gefahr bestand,dass man die Zulassung verlor.

      Gruss Parabol
      Das ist eine sehr nützliche Info, vielen Dank!

      Ich habe diesen Rückruf gefunden:

      knaustabbert.de/news-detail/si…-polyplastic-fenster.html

      Steht denn auf den Scheiben irgendwo der Hersteller und das Produktionsjahr drauf? Hobby und Ferndt wären demnach nicht betroffen gewesen. Gibt es noch mehr bekannte Rückrufe oder eine Datenbank wo man recherchieren kann? Da stand weas von Info durch das KBA (bei aktiver Zulassung ...), hat das KBA vielleicht eine online Datenbank ind er man selber suchen kann?

      HG, Armin.
    • lonee schrieb:

      ...
      Bei unserem lag dieses nämlich um Weiten neben den Herstellerangaben. Und das hatte nichts mit den Einbauten des Vorbesitzers zu tun.
      ...
      Wir haben in etwa die gleiche Personensituation. 2 Personen + 2 etwas größere Hunde. Bei uns hat der 490TF bisher gut gereicht.
      Bisher sind wir allerdings fast nur in den "Besserwettermonaten" unterwegs gewesen. Ausser letztes Jahr in Kalkar, als wir Gottseidank das große Vorzelt mithatten. Wir erwägen derzeit auch mal im Winter zu fahren, aber dazu muss ich erst mal sehen ob das Wintervorzelt noch taugt.
      Ich habe auch noch keine Vorstellung davon wie das ablaufen soll, denn es wird mit den beiden großen Hunden mit Sicherheit etwas schwierig.
      D.h. die große Sitzgruppe, die mit Decken abgedeckt, normalerweise den Rückzugsort der Hunde darstellt, muss ja im Winter als Sitzgelegenheit dienen.... Wenn die beiden Schnüffs dann immer im Gang herumlägen, würde das mit Sicherheit zu Schwierigkeiten führen.
      je nach Größe der Hunde vielleicht dann doch lieber eine Nummer größer!? Ist natürlich auch davon abhängig was Euer Zugfahrzeug schleppen kann.
      Das ist ein guter Tipp, danke, ich hätte nicht im Traum damit gerechnet, dass ein leerer, unverbastelter WW ein anderes Gewicht haben kann als der Hersteller angibt. Wie weit lag Deiner denn daneben, und ließ sich das erklären (war es das Gewicht des Standardzubehörs wie Gasflasche, Batterie, Vorzelt, Reserverad, Wassertanks und was sonst noch üblicher Weise fest zum WW gehört und dauerhaft darin mitfährt?

      HG,

      Armin
    • lonee schrieb:



      Wir haben in etwa die gleiche Personensituation. 2 Personen + 2 etwas größere Hunde. Bei uns hat der 490TF bisher gut gereicht.
      Bisher sind wir allerdings fast nur in den "Besserwettermonaten" unterwegs gewesen. Ausser letztes Jahr in Kalkar, als wir Gottseidank das große Vorzelt mithatten. Wir erwägen derzeit auch mal im Winter zu fahren, aber dazu muss ich erst mal sehen ob das Wintervorzelt noch taugt.
      Ich habe auch noch keine Vorstellung davon wie das ablaufen soll, denn es wird mit den beiden großen Hunden mit Sicherheit etwas schwierig.
      D.h. die große Sitzgruppe, die mit Decken abgedeckt, normalerweise den Rückzugsort der Hunde darstellt, muss ja im Winter als Sitzgelegenheit dienen.... Wenn die beiden Schnüffs dann immer im Gang herumlägen, würde das mit Sicherheit zu Schwierigkeiten führen.
      je nach Größe der Hunde vielleicht dann doch lieber eine Nummer größer!?
      Meine Hunde sind kleiner (ca. 20kg Klasse), der Hobby 540 ist einen halben Meter länger als der 490 ... ich glaube aber nicht, dass das einen entscheidenden Unterschied macht. Es ist zu viert, egal ob Mensch oder Hund, in einem WW, wo man nicht einen Teil nach außen ins Vorzelt verlagern kann, unglaublich eng.

      Ich denke nach den ersten Erfahrungen und der Besichtigung mehrerer Kandidaten, dass - was den Raum betrifft - Breite wichtiger ist als Länge. In den 2,5m Wagen hat man "gefühlt" Platz wie in einem Ballsaal. So irgendwie jedenfalls.

      Mein Traumwohnwagen hat deshalb außen eine Länge von 3m und eine Breite von 1,5m, und innen eine Länge von 5m und eine Breite von 2,50m. Sowas wie der Ford Anglia oder Hermiones Handtasche in Harry Potter :-).

      Ich glaube stand heute nicht, dass ich im Winter mit dem WW + Hunde verreisen möchte. Vermutlich möchte ich im WInter den WW nicht verwenden, zu viel Scherereien bei zu wenig Nutzen.


      Dieser Thread soll aber eher technischen Themen vorbehalten bleiben - wenn Du einen eigenen Thread "WW mit Hund" eröffnest, mache ich gerne mit.

      Armin.
    • ArminLinder schrieb:

      Wenn eine Dusche eingebaut ist (eins der "Muss" Dinge auf die meine Frau besteht), dann wird sie vermutlich auch intensiv benützt, treten dann Gammelstellen an den Duschtassen oder in den Wänden der Duschzelle auf?
      Es gibt ganz viele WW mit Pseudo-Duschen. Diese sind dann eigentlich nicht wirklich zum Duschen zu gebrauchen. Wenn eine Dusche ein "Muss" ist (ich kann dich da sehr gut verstehen!), dann solltest du zusehen, dass ihr einen WW mit einer geschlossenen Duscheinheit kauft. Das werden dann aber wohl eher jüngere WW sein. Mir ging es vor 6 Jahren ähnlich. Als WW Neuling einfach mal einen gekauft in dem eine Duschtasse und ein Duschkopf waren. Diese war eigentlich nicht zu gebrauchen, warum wir die "Dusche" in unserem alten WW dann auch nie benutzt hatten. Achte darauf, dass eine richtige, geschlossene Dusche mit Kunststoffwänden und -Dach eingebaut ist.
      Sprite Cruzer SR 492, EZ 09/2014
    • ArminLinder schrieb:

      Parabol schrieb:

      Wenn es doch ein Standwohnwagen werden sollte darauf achten,dass die Fenster getauscht wurden.Zwischen 2004 und 2007? hat Polyplastic defekte Fenster geliefert.Bei zugelassenen WW sollte die Gefahr nicht bestehen.Weil wenn nicht getauscht oder verschraubt wurde die Gefahr bestand,dass man die Zulassung verlor.

      Gruss Parabol
      Das ist eine sehr nützliche Info, vielen Dank!

      Ich habe diesen Rückruf gefunden:

      knaustabbert.de/news-detail/si…-polyplastic-fenster.html

      Steht denn auf den Scheiben irgendwo der Hersteller und das Produktionsjahr drauf? Hobby und Ferndt wären demnach nicht betroffen gewesen. Gibt es noch mehr bekannte Rückrufe oder eine Datenbank wo man recherchieren kann? Da stand weas von Info durch das KBA (bei aktiver Zulassung ...), hat das KBA vielleicht eine online Datenbank ind er man selber suchen kann?

      HG, Armin.
      Laut dem Rückruf von Knaus/Tabbert wäre mein Vivaldi nicht davon betroffen gewesen.Tatsächlich trennten sich aber die Scheiben.Also Rand der Fenster kontrollieren.Man sieht ob die Verklebung durchgehend ist oder nicht.

      Gruss Parabol
    • (Michael) schrieb:

      ArminLinder schrieb:

      Wenn eine Dusche eingebaut ist (eins der "Muss" Dinge auf die meine Frau besteht), dann wird sie vermutlich auch intensiv benützt, treten dann Gammelstellen an den Duschtassen oder in den Wänden der Duschzelle auf?
      Es gibt ganz viele WW mit Pseudo-Duschen. Diese sind dann eigentlich nicht wirklich zum Duschen zu gebrauchen. Wenn eine Dusche ein "Muss" ist (ich kann dich da sehr gut verstehen!), dann solltest du zusehen, dass ihr einen WW mit einer geschlossenen Duscheinheit kauft. Das werden dann aber wohl eher jüngere WW sein. Mir ging es vor 6 Jahren ähnlich. Als WW Neuling einfach mal einen gekauft in dem eine Duschtasse und ein Duschkopf waren. Diese war eigentlich nicht zu gebrauchen, warum wir die "Dusche" in unserem alten WW dann auch nie benutzt hatten. Achte darauf, dass eine richtige, geschlossene Dusche mit Kunststoffwänden und -Dach eingebaut ist.
      Also ein Duschmodul.Sonst ist Gammel vorprogramiert.Mit weichem Boden und morschen Wänden.Aber wie geschrieben sind das hochpreisige WW welche sich der Hersteller gut bezahlen lässt.
      Und eine Dusche ist nur bei Wasser und Abwasseranschluss nutzbar.Und gerade die Parzellen lässt sich auch der Betreiber gut bezahlen.Auf einfachen Plätzen ist der Sromanschluss Standard sonst nichts.
      Wir haben keine Dusche im WW und es müsste mindestens ein 2.5m WW sein damit man sich in der Dusche bewegen kann. Ich suche mir auch solche Plätze aus welche gute Kritiken betreffend der Sanis haben.

      Gruss Parabol
    • Hallo,

      es gibt auch Wohnwagen im Einstiegsbereich mit
      benutzbaren Duschen, die auch nicht 2,50m breit sind, wie z.B. die Heckbadvarianten, Sterckemann oder bei den Engländern...
      Auf jeden Fall würde ich auf richtige Duschwände achten und die entsprechende Warmwasserversorgung über einen Boiler / Combiheizung / Alde... Citywasser und Abwasser sind dafür nicht zwingend notwendig, aber durchaus deutlich bequemer...
      Ach ja: teilweise stehen die Wohnwagen auch ein paar Jahre ohne Zulassung als Vermieter auf den CP's... Mich persönlich würde es zwar erstmal skeptisch machen, wenn der nicht zugelassen ist und als Dauercamper genutzt wurde, aber auch da gibt es unterschiedliche Nutzungsformen / -intensitäten... Es kann auch ein zugelassener WoWa mehrere Jahre als Dauercamper genutzt worden sein oder nur einmal im Jahr für eine kurze Fahrt, da kann es auch zu Standschäden kommen... Es wird wohl auf den konkreten Einzelfall ankommen...

      Grüße
    • ArminLinder schrieb:

      Ich glaube stand heute nicht, dass ich im Winter mit dem WW + Hunde verreisen möchte. Vermutlich möchte ich im WInter den WW nicht verwenden, zu viel Scherereien bei zu wenig Nutzen.
      Wir machen nun seit dreißig Jahren Wintercamping, und so wie Du haben wir auch gedacht, bis wir zum ersten Mal in einem richtigen Winter mit viel Schnee und ordentlich Frost im warmen und gemütlichen Wohnwagen einen herrlichen Winterurlaub auf einem speziell dafür eingerichteten Platz verbracht haben.
      In der ersten Nacht sind dann fast ein halber Meter Neuschnee gefallen, nicht die Matsche wie bei uns, sondern Pulverschnee.
      Herrlich, denn in den Folgetagen gabs strahlend blauen Himmel, aber es war bitter kalt. Ist halt alles Geschmacksache, und ein Winterurlaub erfordert eben auch entsprechende Kleidung und Vorbereitung!
      Insofern sind wir eigentlich froh, daß Wintercamping nicht so "in" ist.

      Und wintertauglich ist fast jeder Wohnwagen.
    • Ubertino schrieb:

      ArminLinder schrieb:

      Ich glaube stand heute nicht, dass ich im Winter mit dem WW + Hunde verreisen möchte. Vermutlich möchte ich im WInter den WW nicht verwenden, zu viel Scherereien bei zu wenig Nutzen.
      Wir machen nun seit dreißig Jahren Wintercamping, und so wie Du haben wir auch gedacht, bis wir zum ersten Mal in einem richtigen Winter mit viel Schnee und ordentlich Frost im warmen und gemütlichen Wohnwagen einen herrlichen Winterurlaub auf einem speziell dafür eingerichteten Platz verbracht haben.
      Mal sehen, ich bin noch nicht so alt dass ich meine Meinung nicht noch ändern würde - vielleicht. Für mich eher prägend sind die Erkenntnisse der letzten 3 Wochen. Darunter die Eine wo wir beim Wandern an der Ostsee von Wolkenbruch und Hagelsturm überrascht wurden. Vier Tropfnasse im Wohnwagen, mit dabei 8 dreckige Pfoten und 2 Felle die man nicht ausziehen und weghängen kann, die Sauerei war unendlich, nasser Sand und Schlamm in jeder Ritze, und das ganze Wohnwageninnere begann - trotz eingeschalteter Truma Heizung - sofort Feuchtigkeitsprobleme (Beschlagen) zu zeigen.

      Mit einem besseren Vorzelt (beim Miet-WW war nur ein Sonnensegel dabei) wärs vielleicht besser gegangen, mein Standplatznachbar ist mit seinem allerdings grandios abgesoffen.

      Immerhin waren die Folgetage dann alle wieder heiß, daher ist alles problemlos weggetrocknet, aber ich erinnere mich lebhaft an viele Schiurlaube wo wir täglich tropfnass in der Hütte eingelaufen sind. Wie solld as in einem WW gut gehen? Abgesehen davon habe ich nicht den Eindruck, dass meine Hunde mit dem Schnee viel Freude haben.

      Und dann wäre da noch die Fahrerei mit dem WW in Eis, Schnee und Matsch, vermutlich auch kein Spass, trotz Allrad am Zugfahrzeug.

      Nö, ich glaube Winterurlaub lassen wir die Wuffels unter der Obhut der Kinder zu Hause, und nehmen uns ein festes Apartment.

      Die Hunde waren übrigens unser Hauptgrund, überhaupt einmal einen Wohnwagen zu probieren. Mit zweien die nicht in Handtaschen passen ist es sowieso schon schwer, irgendwo unter zu kommen, und ein geeignetes Zimmer mit einem eingezäunten Stückchen Vorgarten zu bekommen ist noch schwerer. In der Beziehung war der Urlaub mit dem Wohnwagen ein Traum, und deshalb wollen wir das weiter ausbauen. Im Sommer :)

      Gruss Armin.
    • Ich versuche, wieder zu meinem ursprünglichen Anliegen zu kommen: Stand-Wohnwagen kaufen und dann als Reisewagen nützen, ist das ein Vor- oder Nachteil?

      Bisherige Erkenntnisse: kann man so nicht pauschal sagen. Einer möglicherweise geringeren Abnutzung am Fahrwerk steht eine möglicherweise höhere Abnutzung durch häufigeren Gebrauch entgegen. Man muss also so oder so den ganzen WW nach Möglichkeit genauestens beäugen.

      Paar sehr nützliche Details waren schon dabei, z.B., was mir nicht klar war, dass man bei regelmäßiger Nutzung der Dusche mit einer Behelfslösung aus Duschtasse und Handbrause nicht glücklich wird. Meine Frau war mit genau der Lösung im Hobby zufrieden, ich hielt das für Kinderkram und habe die sanitären Anlagen der Plätze benützt, und was soll ich sagen, das war durchaus beinahe Hotel-Niveau, was da angeboten wurde, ich war hoch zufrieden. Meine Frau konnte sich das Duschen im Wohnwagen natürlich auch deshalb leisten, weil sie eine Hilfskraft (...) dabei hatte die ihr das Wasser herbei und wieder weg geschleppt hat.

      Nächster Punkt auf meiner Liste. Reparierbarkeit. Ich habe mehrere recht günstige WWs mit typischen Blechschäden (Eingedrückte Kanten und lange Kratzer einer Seite entlang) gesehen, die preislich attraktiv wären. Ich habe wie gesagt eine komplett ausgerüstete Bastelwerkstatt für Oldtimer, da wäre es schon denkbar, ein paar Bleche zu tauschen. Allerdings - Hand aufs Herz - wenns sichtbar beleibt und schön werden soll lasse ich die Arbeiten immer von einem Fachbetrieb machen, die letzte Schicht, die welche man sieht, wird nur perfekt wenns ein Profi macht.

      Ausbeulen halte ich bei diesen Blechen mit Hammerschlag-Optik für unmöglich.

      Bei einem Händler sah ich hinter der Werkstatt eine Hobby-Seite als Blechrolle stehen, das sagt mir, dass man Bleche durchaus tauschen kann. Ein Verkäufer hat mir auch oberflächlich erklärt wie das geht, man schneidet das zerbeulte Blech heraus und überlappt ein neues Stück, und kleistert die Überlappung gut dicht. Wenn man das gut macht und ein wenig dem Dekor des WW folgt fällt das womöglich optisch nicht einmal groß auf. Ist auf jeden Fall Arbeit für eine Fachwerkstatt, aber machbar.

      Wie ikstdas eigentlich mit den WW Wänden, wie sind die aufgebaut? Außen Blech, dann Holz oder Styropor, dann Innendekor? Ist das alles miteinander verklebt?

      In dem zusammenhang auch noch meine beobachtung, dass an den älteren Hobbys an den äußeren Kantenleisten fast überall schwarze Dichtmasse herausgedrückt wird. Bei einem Südwind von 2008 habe ich den gleichen Effekt mit weißer Dichtmasse beobachtet. Ist das - wie die Verkäufer behaupten - normal und unvermeidlich, schneidet man das hin und wieder weg, oder sind das die Überreste von Abdichtungsversuchen?

      Armin.
    • Parabol schrieb:

      Also ein Duschmodul.Sonst ist Gammel vorprogramiert.Mit weichem Boden und morschen Wänden.Aber wie geschrieben sind das hochpreisige WW welche sich der Hersteller gut bezahlen lässt.Und eine Dusche ist nur bei Wasser und Abwasseranschluss nutzbar.Und gerade die Parzellen lässt sich auch der Betreiber gut bezahlen.Auf einfachen Plätzen ist der Sromanschluss Standard sonst nichts.
      Wir haben keine Dusche im WW und es müsste mindestens ein 2.5m WW sein damit man sich in der Dusche bewegen kann. Ich suche mir auch solche Plätze aus welche gute Kritiken betreffend der Sanis haben.

      Gruss Parabol
      das mit den hochpreisigen wagen würde ich jetzt nicht so sehen.
      Ich kenne nicht alle Hersteller, dass muss ich betonen, deshalb weiß ich nicht, wie es bei diesen ist.
      Bei dethleffs gibt es, soweit ich weiß auch heute noch, eine separate Dusche auf Wunsch.
      Ich weiß nicht ob die noch „alternatives Bad“ heißen, aber ich meine das gibt es auch bei den aktuellen Modellen. Ich kann aber jetzt nicht sagen, bei welchen genau das geht, sorry. Ich schätze aber mal bei allen mit dem „großen“ Badezimmer neben dem Doppelbett.
      Ich bin zwar kein Profi in Sachen Hunde, aber bei dethleffs gibt es auch ein „4 Pfoten Paket“, von den Fotos her macht das einen netten Eindruck.
      Vielleicht wäre das ja auch ein Hersteller für euch.
    • spenceNRW schrieb:

      Parabol schrieb:

      Also ein Duschmodul.Sonst ist Gammel vorprogramiert.Mit weichem Boden und morschen Wänden.Aber wie geschrieben sind das hochpreisige WW welche sich der Hersteller gut bezahlen lässt.Und eine Dusche ist nur bei Wasser und Abwasseranschluss nutzbar.Und gerade die Parzellen lässt sich auch der Betreiber gut bezahlen.Auf einfachen Plätzen ist der Sromanschluss Standard sonst nichts.
      Wir haben keine Dusche im WW und es müsste mindestens ein 2.5m WW sein damit man sich in der Dusche bewegen kann. Ich suche mir auch solche Plätze aus welche gute Kritiken betreffend der Sanis haben.

      Gruss Parabol
      das mit den hochpreisigen wagen würde ich jetzt nicht so sehen.Ich kenne nicht alle Hersteller, dass muss ich betonen, deshalb weiß ich nicht, wie es bei diesen ist.
      .
      Die Sache mit der "richtigen" Dusche habe ich durchaus auf dem Zettel, aber in einer anderen Ecke. Solche WWs sind wohl in England der Standard, und es gibt einige Importe auf dem Markt. Dass sie eher selten sind ist mir egal, ich brauche nur einen Einzigen :)

      Ich halte den englischen Standard-Grundriss für meine Zwecke für 2 Erwachsene ohne Kinder für ideal: die große Sitzgruppe in der Front fliegt (wenn sie nicht sowieso als Bett umgebaut werden kann) zu Gunsten eines 2m x 1,80m Standardbetts raus. Ab ca. 5m Kastenlänge geht sich das von der Länge her aus, Quereinbauten halte ich für suboptimal. Eine kleinere Sitzgruppe ist auch da, zur Not kann darauf auch noch einer schlafen.

      Im Heck gibt es ein ordentliches Badabteil mit separater Dusche, meine Frau ist entzückt.

      Der Elddis Crusader 490/4 ist im Moment bei mir ein heißer Kandidat.

      Was mich vom Zuschlagen abhält ist eine bittere Erfahrung mit der Qualität englischer Fahrzeuge, mit meinem MG-F (Rover Group, gekauft mit 0km auf dem Tacho etwa 2 Jahre nachdem Rover von BMW übernommen wurde). Ich dachte, ich bekomme einen BMW zum Rover Preis. Die Details gehören nicht hierher, aber ich kann mit Fug und Recht sagen, dass ich niemals ein schlechter verarbeitetes Automobil gefahren oder auch nur davon gehört habe. Und selbst die Basiskonstruktion (besonders das Fahrwerk) war in wichtigen Teilen ein derartiger Anfänger-Murks dass es mir, sobald ich hinter die Details und die blumigen Ausreden des Händlers gekuckt habe, buchstäblich die Sprache verschlagen hat. Ich war Dauergast in der Werkstatt, und wenn ich eine Liste der Teile, die alle ausgefallen sind (wegen erkennbaren Primitiv/Fehlkonstruktionen oder schlechtesten Materialien, völlig fehlendem Korrosionsschutz usw) würde sie Seiten füllen.


      Wenn ich nun höre, dass Elddis Wohnwagen (die auf meiner Wunschliste ganz oben standen) von Hymer übernommen wurde drängen sich irgendwie alte Erinnerungen auf. Es wird einen Grundgegeben haben, warum Elddis zum Verkauf anstand.

      Ahnliche Grundrisse baut man wohl auch bei Sterckeman, da muss ich aber erst die Modelle von Mitte der 2000-er recherchieren, die wären preislich in Schussweite. Auch bei Dethleffs gab es wohl einige wenige Modelle mit dieser Ausstattung, muss ich auich noch rausfinden welche das waren.

      Ich möchte aber im Moment in diesem Thread immer noch technisches Allgemeinwissen aufbauen, und noch nicht so sehr nach einem bestimmten Modell Ausschau halten.

      Armin.
    • Ich hab jetzt bei dir kein Kriterium gehört, welches deutsche Hersteller nicht liefern könnten. Aber es ist natürlich auch ok, dass ihr euch dahingehend weitestgehend entschieden habt.
      Zu englischen Fahrzeugen kann ich dir rein gar nichts sagen. Dazu findeste aber bestimmt auch Threads im entsprechenden Formsteil.