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Camping "Am Freesenbruch" im Sommer 2018, Die Zweite

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    • Camping "Am Freesenbruch" im Sommer 2018, Die Zweite

      Wir waren in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem Camping-Platz "Am Freesenbruch" in Zingst, und ich muss leider sagen, dass ich die allgemein positiven Bewertungen nicht nachvollziehen kann.

      Wir hatten von Ende Juli bis Mitte August einen Komfortstellplatz (H10) gebucht.
      Die Größe des Platzes entsprach der Beschreibung und den üblichen Verhältnissen (ca. 100 qm). Wir hatten mit dem Stellplatz sogar Glück. Zu einer Seite lag die Markierung zum Nachbarstellplatz etwas zu weit zur Nachbarseite hin. Während dieser drei Wochen haben sich alle drei unterschiedliche Nachbarn natürlich an die Markierung gehalten. Wir wollten dies allerdings auch nicht ausnutzen, und haben uns ebenfalls an eine kleine Hecke als Stellplatzgrenze gehalten. Dadurch hatten wir zumindest rein optisch etwas mehr Platz.

      Der Reihe nach:
      Bei unserer Ankunft wurden wir von einer Mitarbeiterin in der Rezeption kühl und sachlich behandelt. Nicht unfreundlich, aber Freundlichkeit ist anders.
      Wir wurden darauf hingewiesen, dass das Restaurant "Zum Deichgrafen" wegen Krankheit komplett geschlossen hat. Auf meine Nachfrage, ob sich dies nur auf den heutigen Abend bezieht, oder auch die nächsten Tage, bekam ich nur ein Schulterzucken. Meine Frau fragte darauf, ob man uns für den ersten Abend ein Restaurant im Ort empfehlen könne. Als Reaktion kam wieder das Schulterzucken...
      Na ja, wir haben uns die Urlaubsvorfreude nicht trüben lassen, und haben am ersten Abend im platzeigenen Imbiss gegessen. Das Essen dort ist nicht gerade umwerfend toll, imbissmäßig halt.

      Die ersten zwei Tage waren wir dann am Strand. Unser Auto hatten wir nicht auf dem Stellplatz geparkt, sondern auf dem Parkplatz neben der Campingplatzeinfahrt. Da unser Wohnwagen recht groß ist, plus Markise bzw. Sonnenschutz, Fahrräder und was man halt so dabei hat, finden wir es schöner, dass Auto nicht auch noch auf dem Stellplatz stehen zu haben.
      Am Ende des zweiten Tages hatten wir einen Zettel am Auto, wir sollen uns in der Rezeption melden.
      Dort erklärte man uns, dass das Parken auf dem Parkplatz 5,- € pro Tag kostet, und wir unser Auto auf dem Stellplatz abstellen müssen! Auf meine Nachfrage, wieso und dass dies sehr ungewöhnlich sei, erklärte mir die Mitarbeiterin die uns auch eingecheckt hat, dass der Parkplatz zum Teil für Mitarbeiter und zum Teil für die Restaurantbesucher gedacht sei. (Das Restaurant, welches zu dem Zeitpunkt auf unbestimmte Zeit geschlossen sei.)
      Wir könnten das Auto natürlich dort stehen lassen, die 5,- € täglich werden dann auf der Abschlussrechnung erscheinen.

      Ich muss sagen, dass ich mich darüber sehr aufgeregt habe. Auf meinen Hinweis, dass ich immerhin für drei Wochen einen Komfortstellplatz bezahle und man dann noch mal auf die Art Geld verlange, reagierte man mit den Worten "Das ist hier so üblich", und dem bereits bekannten Schulterzucken.

      Ich verlangte einen der Chefs zu sprechen, aber zu dem Zeitpunkt stand niemand zur Verfügung.
      Mein Auto fuhr ich darauf vom Parkplatz runter.

      Etwa eine halbe Stunde später kam jemand zu mir auf den Stellplatz und fragte, "Was denn hier los sei?" (OB es nun ein Platzwart war, oder einer der Chefs kann nicht sagen. Ein schlanker Typ, dunkle Haare, Brille.)

      Ich habe ihm nochmal die Situation erklärte und das ich es bislang auf keinem Campingplatz, weder in Deutschland, in NL, in Italien, Kroatien, Schweiz und Belgien, erlebt habe, dass man für das Parken außerhalb des Stellplatzes bezahlen müsse. Ich würde dies eher als Abzocke empfinden.
      Einmal in Fahrt, bemängelte ich das geschlossene Restaurant und die Sauberkeit im Waschhaus Nr. 2, auf die ich hier noch später eingehen werde.

      Der Mitarbeiter meinte, dies sei halt ein Alleinstellungsmerkmal, und er würde dafür sorgen, dass ich noch am gleichen Abend abreisen würde, wenn ich jetzt nicht aufhören würde!


      Ich musste mich sehr bemühen, den Mund zu halten, weil es sonst wahrscheinlich eskaliert wäre.


      Als meine Frau kurz darauf vom Waschhaus zurückkam, erzählte ich ihr von dieser Begegnung. Wir kamen zu dem Schluss, dass man in der Hauptferienzeit so spontan wahrscheinlich nur sehr schwer woanders einen Platz für einen Zeitraum von drei Wochen finden würde, so dass wir uns entschieden, zu bleiben.


      Mein Stellplatznachbar, der die Diskussion mitbekommen hatte, meinte er würde ja mittlerweile seit etwa 10 Jahren jährlich dort Urlaub machen, aber "jetzt schnappen die hier langsam über..."


      Ich erwarte als zahlender Gast bzw. Kunde sicher nicht, dass man mir den roten Teppich ausrollt oder den bekannten Zucker in den Allerwertesten bläst. Eine solche Arroganz jedoch habe ich als Kunde bislang noch nicht erlebt. Entweder war der Typ noch die früheren Zeiten der Planwirtschaft gewohnt, oder die enorme Nachfrage ist zu Kopf gestiegen.


      Thema Sauberkeit:


      Grundsätzlich ist die Anlage sauber und gepflegt. Ich musste zwar bei unserer Anreise einen Seitenschneider zur Gartenschere umfunktionieren und an der Zaunseite unseres Platzes einige Brennnesseln und Dornenranken entfernen, aber ok.
      Von unserem Stellplatz aus, haben wir wegen der Entfernung das Sanitärhaus Nr. 2 benutzt.


      In der Herrentoilette hat es dort rund um die Uhr nach Urin gerochen. Sogar unmittelbar nach der Nachmittagsreinigung.
      Meine Frau und meine Töchter haben im gleichen Sanitärhaus in der Damentoilette eine bestimmte Toilettenkabine grundsätzlich nicht benutzt, weil diese während der gesamten drei Wochen unseres Aufenthaltes dreckig war.


      Das Sanitärhaus Nr. 1 ist größer und scheint neuer zu sein. Kurios: In den Duschkabinen liegt der Abfluss höher als der Rest der Kabine. Dies führt dazu, dass das Wasser auf dem Boden aus der Duschkabine raus in den allgemeinen Vorraum fließt.


      Thema Supermarkt:
      Der platzeigene Supermarkt ist recht gut sortiert, lediglich frisches Obst und Gemüse haben wir hier vermisst. Die Preise sind absolut okay. Die Mitarbeiter hier waren immer ausgesprochen nett freundlich, besonders ein junger blonder Mann und eine junge blonde Frau sind hier lobenswert zu erwähnen (Leider weiß ich die Namen nicht).


      Thema Restaurant:


      Nach etwa einer Woche öffnete das Restaurant wieder. Wir haben zweimal dort gegessen. Die Qualität war sehr gut. Die Preise sind nicht gerade niedrig, aber für die Qualität des Essens angemessen. Auch hier war man sehr freundlich.


      Insgesamt kein schlechter Platz.
      Das Verhalten des Mitarbeiters der mir quasi mit Rauswurf drohte, finde ich allerdings absolut indiskutabel und dadurch hat sich der gesamte Platz in meinen Augen selber disqualifiziert.


      Nach diesem Erlebnis kann ich nur jedem davon abraten, dort sein Geld auszugeben.


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    • Ich möchte nur auf das Parken des PKWs eingehen:

      Ich kenne es i.d.R. so, daß man sein Auto entweder auf dem Stellplatz abstellen muß (z.B. Regenbogencamp Göhren) oder nicht auf dem Stellplatz abstellen darf, weil dafür ein extra Parkplatz zur Verfügung gestellt wird (z.B. Regenbogencamp Nonnevitz).

      Die Möglichkeit, das Auto nach eigenem Gutdünken auf dem Stellplatz ODER in einem anderen Bereich des CPs kostenlos abstellen zu können, kann doch gar nicht funktionieren, wenn viele der Campinggäste so denken würden. Ich kann da die Platzleitung durchaus verstehen, daß das unterbunden wird.
      Es ist übrigens auf der Preisliste des CP "Am Freesenbruch" eindeutig zu erkennen, daß das Auto auf den Stellplatz gehört.
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      Grüße vom Strelasund, Iguacu.
    • Wir hatten auf den Freesenbruch auch mal einen längeren Aufenthalt geplant und sind schnell wieder weg. Der Platz wird aus meiner Sicht überschätzt. Wir empfangen ihn als lieblos, teilweise etwas schmuddelig. Da sprang nichts rüber, nichts, was im Gedächnis bleibt.

      Dass das Personal nach so einem Sommer dicke Eier wie Medizinbälle hat, ist so ein Phänomen, was einem in Meck Pom, gerade aufm Darss, oft vorkommt...im Spätherbst schrumpft dann das Gehänge wieder.

      Ich empfehle den Platz auch nicht weiter.
    • Iguacu schrieb:

      , kann doch gar nicht funktionieren, wenn viele der Campinggäste so denken würden. Ich kann da die Platzleitung durchaus verstehen, daß das unterbunden wird.

      .
      das ist doch kein Massenphänomen, die meisten wollen ihr wertvolles Stück Blech direkt neben den Campingtisch stehen haben.

      Wir stellen unser Auto auf so kleinen 100m2 Parzellen auch lieber auf einen separaten Parkplatz ab. Oft haben die CPs vor der Schranke noch Parkmöglichkeiten, der Freesenbruch auch. Oft sind diese Flächen groß, dasss man da auch niemand stört...wir hatten noch nie Problem damit.
    • Es gibt durchaus noch andere Plätze, wo man für das Parken außerhalb des Platzes Gebühren zahlen muss. Zum Beispiel beim Campingplatz in Allensbach am Bodensee. Allerdings ist es dort in der Preisliste vermerkt. Der Campingplatz ist autofrei, da kommen also immer Parkgebühren hinzu.

      Man hat euch verspätet auf die Parkgebühren aufmerksam gemacht. Ich habe es so verstanden, dass man euch die Gebühren ab dem Tag berechnet hätte, wo man euch diese mitgeteilt hat. Das wäre doch in Ordnung. Da hattet ihr die Wahl die Gebühren zu zahlen oder das Auto auf eurer Parzelle abzustellen. Klar, das hätte euren Platz eingeschränkt. Wenn man einen großen Wohnwagen hat, dann kann es schon mal eng auf der Parzelle werden.
      Ansonsten denke ich, dass ein Platzbetreiber seine Gebühren festsetzen kann, wie es ihm beliebt. Entweder man akzeptiert oder man meidet den Platz. Natürlich wäre es besser gewesen, wenn euch die Parkgebühren sofort bekannt gewesen wären.
      Vermutlich hast du aber gegenüber dem Platzbetreiber zu heftig reagiert, wozu zu meiner Meinung nach nicht berechtigt warst.

      Vorletztes Jahr waren wir auf einem Campingplatz, wo die Parkplätze vor der Schranke auch hauptsächlich für die Restaurantbesucher von außerhalb gedacht waren. Wir kamen nach 22 Uhr und mussten mit dem Auto draußen bleiben. Da war fast kein Parkplatz mehr frei. Wenn auf diesem Parkplatz auch noch ständig und ganztägig Autos von Campinggästen stehen würden, die mehr Platz auf der Parzelle wollen, dann wäre die Parksituation dort noch katastrophaler.
    • Iguacu schrieb:

      Ich möchte nur auf das Parken des PKWs eingehen:

      Ich kenne es i.d.R. so, daß man sein Auto entweder auf dem Stellplatz abstellen muß (z.B. Regenbogencamp Göhren) oder nicht auf dem Stellplatz abstellen darf, weil dafür ein extra Parkplatz zur Verfügung gestellt wird (z.B. Regenbogencamp Nonnevitz).

      Die Möglichkeit, das Auto nach eigenem Gutdünken auf dem Stellplatz ODER in einem anderen Bereich des CPs kostenlos abstellen zu können, kann doch gar nicht funktionieren, wenn viele der Campinggäste so denken würden. Ich kann da die Platzleitung durchaus verstehen, daß das unterbunden wird.
      Es ist übrigens auf der Preisliste des CP "Am Freesenbruch" eindeutig zu erkennen, daß das Auto auf den Stellplatz gehört.
      1. Warst Du mal in Italien oder Kroatien auf Campong-Plätzen? Dort ist es absolut kein Problem, wenn man sein Auto nicht auf dem eigenen Stellplatz abstellt, sondern auf einem der campingplatzeigenen öffentlichen Parkplätzen.
      Lediglich für die Deutschen gehört das liebste Schätzchen neben den eigenen Wohnwagen.

      2. In der Preisliste steht, dass der Stellplatz u. a. für ein PKW vorgesehen ist. Das bedeutet für mich, dass ich kein zweites Auto dort abstelle. Von einem Abstellenmüssen ist dort nicht die Rede.