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Erneuerung Solarmodul

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    • Erneuerung Solarmodul

      Hallo aus MV

      Ich möchte das derzeitige 60W Modul auf meinem WoWa durch ein 130W Modul ersetzen und bitte um Eure Meinung:

      Am neuen Modul sind 80 cm lange Anschlussleitungen einschließlich MC4 Verbindern vorhanden.
      Das Modul endet 20 cm vor der Dachdurchführung.
      Das bringt mich dazu, die MC4 Stecker zu entfernen und die 80 cm langen Leitungen ohne diese in den Innenraum zu führen und dort bis zum Regler zu verlängern.
      Somit lägen keine unnütz lange Leitungen auf dem Dach herum.
      Was meint Ihr, ob das sinnvoll ist und wie man innen dann am besten verbindet? Löten? Wago?

      Und was meint Ihr dazu:
      Das Modul ist ca. 1300x675 groß, die Spoiler entsprechend 680 lang.
      Ist es sinnvoll, zumindest den vorderen Spoiler, zusätzlich zum Verkleben, mit wenigstens 2 Edelstahlschrauben auf dem lose aufliegenden GfK Dach des Sterckemann zu befestigen?
    • Eigentlich ist Crimpen die beste Verbindung, aber nur mit einer richtigen Crimpzange und den passenden Crimpkontakten. (Nicht die 5€ Zange vom Baumarkt) .
      Beim Löten kricht das Lötzinn zwischen die einzelnen feinen Drähte und versteift diese. Beim Übergang zum flexiblen Teil kann es dann schnell einen Kabelbruch geben. Ist natürlich davon abhängig, wie stark die Vibrationen an dieser Stelle sind
      Festschrauben am GFK Dach stelle ich mir schwer vor. Ein GFK Dach ist nur extrem dünn, da hält die Schraube wahrscheinlich gar nichts. Falls du einen Holzträger erwischt, dann ist das Dach nicht mehr schwimmend, wie du geschrieben hast. Das könnte vielleicht auch ein Problem machen, wenn das Dach sich an der Stelle eigentlich bewegen können sollte.
      Gruß Thomas
    • Crimpen fällt wohl eher aus, keine Zange. Ansonsten aber hast Du natürlich Recht, auch was das Verschrauben anbelangt.

      Ich würde am liebsten löten, sicherlich besser als Wago. Natürlich beides in einer Dose, Leitungen nicht fliegend verlegt.
      Wer hat noch ´ne Idee?
    • Es gibt auch Schrumpfschläuche mit Kleber, eventuell würden die die Lötstellen auch zusätzlich stabilisieren.
      Hast du schon Mal daran gedacht, das neue Solarmodul zusätzlich zum alten Modul zu installieren? Wenn die Ausgangsspannung beider Module gleich ist, geht das. Oder fehlt der Platz dafür?
      Gruß Thomas
    • Hallo,
      Ist dein altes Modul auch mit MC4 Stecker ausgestattet?
      Dann bitte diese weiterhin nutzen, die MC4 sind einer der Standartsteckverbinder für Photovoltaikmodule auf Dächern oder Freiflächenanlagen und über Jahrzehnte beständig.
      Alternativ wenn möglich, Wago für flexible Leitungen, in einer wasserdichten Dose und mit Harz vergießen.
    • Hallo joeschle

      Ja, am Modul sind MC4.
      Jedoch sind die Verbindungskabel schlecht gearbeitet. Z.B. fehlen die Verschraubungen, statt dessen Isolierband. Auch nur 2,5er.

      Ich müsste also auch die Verbindungsleitungen, dann mit 4 oder 6 Quadrat, erneuern.
      Dazu habe ich mich jetzt entschlossen, egal ob dann 1 m Leitungslänge mehr auf dem Dach liegen. Den Spannungsabfall kann man wohl vernachlässigen.

      Gegen eine ordentliche Verbindung mit Wagos spräche aber grundsätzlich wohl nichts, wenn ich Deinen Tipps dankbar folgen würde.

      Nun bin ich noch am Knobeln, ob ich das alte 60 W mit einem 100 W kombiniere, nur ein 100er installiere oder ein 130er, alle von Offgridtec.
      Allerdings ist das 60 W Modul laut Vorbesitzer 10 Jahre alt.

      Was meinst Du zu meiner Knobelaufgabe?
      Und hat das alte Modul noch die volle Leistung? Bei optimalen Bedingungen in diesem Sommer flossen nie mehr als 2,8 A Modulstrom.
    • Du kannst nur 2 identische Module an einem Solarladeregler kombinieren.
      Mit 10 Jahren ist das Modul noch nicht besonders alt, die meisten Hersteller geben 20-25 Jahre Garantie auf die Leistung (bzw auf eine Mindestleistung)
      Meine älteste PV ist etwa 8,5 Jahre jung, ich kann bisher keine Minderung der Leistung feststellen, dabei ist die Anlage noch nie gereinigt worden, was mittlerweile aber zumindest an einigen Stellen notwendig wäre.

      Also bringe die Verkabelung des Moduls in Ordnung und erfreue dich an der Leistung.
      Wenn die Leistung für deinen Bedarf zu gering ist Kauf dir zusätzliche Module ( ich würde 2 identische in Reihe schalten und mit einem Victron Mppt Laderegler an die Batterie bringen)
      Vorteil ist das du bei höheren Spannungen mehr Leistung bei dünneren Leitungen übertragen werden kann und das halt die komplette Leistung auch verwendet werden kann. Im Sommer ist der Vorteil nicht so groß, aber da hat man meist eh genug Ertrag, aber im Frühjahr und Herbst (also dann wenn es kühler ist) bringt die Lösung spürbar mehrertrag.
      Z.B. 100Wp 18V Modul hat etwa 5,55A bei STC Bedingungen.
      Beim Laden beträgt die Spannung aber nur etwa 13-14,4V je nach Ladephase.
      13*5,55= 72W
      14,4* 5,55= 80W
      Das bedeutet das nur etwa 72-80% der möglichen Leistung genutzt werden.
      Der mppt Laderegler macht aus den 18V eben die gerade benötigte ladespannung von zb 14V und aus den 4V die beim PWM verloren gehen macht er nochmal ~1,6A ladeleistung.
      D.h. der Ertrag aus dem Modul ist durchaus 20% höher.

      Egal wie du dich entscheiden wirst, nimm einen separaten Laderegler für ein zusätzliches Modul, alles andere bringt „nichts“, zumindest nicht das was du bezahlt hast.

      Gruß
    • ich muss noch was ergänzen.
      Ich weiß ja nicht wieviel Fläche dein Wohnwagen bietet, also zumindest mit ein wenig Abstand zu den Dachaufbauten bietet.
      Evtl solltest du statt 1 oder 2 100-130Wp Module einfach mehrere 50/60Wp Module nehmen. Die sind pro Wp nur ein paar ct teurer ~10-15€ je 100Wp Differenz.
      Es gibt noch andere Anbieter als offgridtec, ich habe auch mit prevent-Solar und bautech-Shop gute Erfahrungen gemacht.
      Die tun sich vom Service nicht wirklich was, haben aber tlw Dinge im Sortiment die der andere nicht hat, was man aber benötigt.

      Viel Spaß beim zusammenstellen und verbauen.
    • So, bin nun fast fertig mit meinem Vorhaben, warte allerdings noch auf noch besseres Wetter am Wochenende, um die Spoiler zu kleben.

      Ich habe das bestehende 60W Modul so belassen und mit einem Mono 100W ergänzt.
      Verbunden sind sie mit MC4 Abzweigbuchsen, zum vorhandenen PWM :( Regler führt ein konfektioniertes 3m 4mm² Verbindungskabel.

      Auch die 60Ah Gel habe ich durch eine 80Ah Gel ersetzt, und deren Standort geändert, was zu kürzeren Leitungen führte.
      Die 80 er habe ich gewählt, um sie auch autark sicher voll geladen zu bekommen und weil sie kleiner ist als eine 100Ah.

      Alle Komponenten von offgridtec, gute Ware, guter Service.
      Jetzt muss meine Frau wieder "lange stricken" :) , natürlich für einen MPPT-Regler, einen Victron habe ich dabei im Auge.

      Nun bräuchte ich mal noch Tipps zum Verkleben.
      Beispielsweise, wie man einen Klebefilm von 3-5 mm hinbekommt, wenn das an den Spoilern schon verschraubte Modul die Spoiler sehr wahrscheinlich tief ins Klebebett eindrückt.
      Klebt man nebenliegende Flächen mit Krepp ab?
      Also bitte, wie macht Ihr das?
    • juergenmv schrieb:

      Nun bräuchte ich mal noch Tipps zum Verkleben.
      Das, was auf den separat zu beziehenden technischen Datenblatt des Klebers steht, berücksichtigen und umsetzen.
      Die Abbindekurven darauf verstehen.
      Verarbeitungs- und Mindest-Abbindetemperaturen (NACHTS!) beachten.
      Aktivatoren nötig?
      Verbehandlung der Oberflächen?

      Es wird wohl ein feuchtigkeitsabbindender Kleber sein, die muss in/durch den Kleber diffundieren.
      Daher brauchen tiefe Fugen seeeeeehr lange (Tage, Wochen), um durchgehend abzubinden.
      Wird es zwischenzeitlich zu kalt, bindet nix mehr.
      Ob sich das abbbinden durch Wasseraufnebeln vor den Fügen beschleunigen lässt, steht entweder auf dem technischen Datenblatt des Klebers oder muss ggf. mit dem Klebstoffhersteller geklärt werden.

      Dachreeling hat Ausnahmsweise einmal Vorteile:
      Es braucht nicht geklebt werden, denn es reichen Montagetraversen...
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • Danke schonmal, treckertom.

      Vorbehandlung, Temperaturen und Zeiten sind klar.
      Wichtig wäre mir die Schichtdicke des Klebers und ob die nicht minimiert wird, wenn ich das fertig montierte Modul auflege.
      Sollte man "Abstandshalter" verwenden?
    • juergenmv schrieb:

      Wichtig wäre mir die Schichtdicke des Klebers und ob die nicht minimiert wird, wenn ich das fertig montierte Modul auflege.
      Je dicker die schicht, desto länger die Abbindetzeit.
      Nicht die Dicke ist entscheidend, sondern die Klebefläche.
      Klebedicke kann so dünn sein wie du magst.
      Ich schreibe: Je dünner je besser.
      Solange keine Luftpolster entstehen.
      Umgeht man am besten mit einen mittig aufgebrachten Kleberaupe, die durch das flächige Auflegen beidseitig in die Breite nach außen gedrückt wird.
      Erf. Raupenquerschnitt lässt sich ermitteln...
      --
      Beste Grüße
      توماس

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      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • treckertom schrieb:

      Klebedicke kann so dünn sein wie du magst.
      Ich schreibe: Je dünner je besser.
      Nein, steht bei Sikaflex und Dekasyl Kleber drauf das es 3-5mm sein sollen. Grund ist bei Temperaturschwankungen die unterschiedliche Ausdehnung Dach - Spoiler, das kann nur durch eine dickere Kleberschicht ausgeglichen werden.

      juergenmv schrieb:

      Wichtig wäre mir die Schichtdicke des Klebers und ob die nicht minimiert wird, wenn ich das fertig montierte Modul auflege.
      Sollte man "Abstandshalter" verwenden?
      Kleine Abstandshalter sind eine Möglichkeit.
      Aber bei dicken Kleberaupen sinkt das Modul nicht ein, da kann man draufdrücken damit man unter 5mm kommt.
      Braucht aber gut 1 Woche bis die Verbindung belastbar ist, steht auch am Kleber drauf.

      Habe Dekasyl MS5 verwendet, da kommt man ohne Primer aus, solange die verwendeten Materialen der Klebeflächen auf der Liste der geeigneten Oberflächen stehen.
      Ich hab statt einem Spoiler einfach einen Aluwinkel verwendet, zusammen mit Aludach kein Problem.
      Gründliche Reinigung der Klebeflächen ist natürlich ein Muss.
    • Das Wetter war einfach zu verlockend, also habe ich die Spoiler heute geklebt, leider ohne dass ich vorher Eure Tipps lesen konnte.

      Natürlich habe ich mich strikt an die Anweisungen gehalten, die dem Klebeset von offgridtec.de (Sikaflex 252, Activator und Primer) und den Spoilern (Wattstunde) beilag.
      Alle, wirklich alle Klebeflächen gereinigt, angeschliffen, gereinigt, Activator und Primer aufgetragen, beides gut ablüften lassen.

      Die Kleberaupe war ca. 3 mm dick, auf das Modul habe ich beim Auflegen nur wenig Druck ausgeübt. Wahrscheinlich daher ist auch kaum Sika an den Rändern ausgetreten.
      Die Schichtdicke kann ich also nicht überprüfen, denn die Ränder habe ich sauber verfugt, indem nochmals Sika auf diese aufgetragen und mit Fugi abgezogen habe.

      So denke ich, dass die Schichtdicke 2 mm, vielleicht aber auch nur 1 mm beträgt.
      Da ich ordentlich vorbehandelt und insgesamt sauber gearbeitet habe, hoffe ich, dass Euch das Modul nicht entgegenkommt, wenn Ihr bei 100 hinter mir fahrt :) :P ^^ .

      Danke Euch :!:

      PS
      War ein GfK Dach, lose aufliegend, Sterckeman. Die Spoiler an der Unterseite nicht aus vollem Material, sondern offen, so noch nie gesehen.