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Rücktransport eines beschädigten Wohnwagens aus Frankreich

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    • Rücktransport eines beschädigten Wohnwagens aus Frankreich

      Hallo zusammen,

      ich benötige euer Schwarmwissen.
      Unser Sommerurlaub in den französischen Alpen endete leider mit einem halben Baum auf unserem Wohnwagen, der das Dach durchschlug und den Wohnwagen unbrauchbar machte.
      Laut Gutachten ein Totalschaden.

      Jetzt stehe ich vor dem Problem, dass sich der Wohnwagen nach wie vor in Frankreich (auf dem Campingplatz) befindet und hier zurück nach Deutschland muss. Auf eigener Achse halte ich auf Grund des beschädigten Aufbaus und evt. versteckter Beschädigungen am Rahmen/Fahrwerk für zu gewagt.
      Momentane Idee wäre noch mit einem Trailer wieder zurück nach Frankreich zu fahren und ihn selbständig zu holen...allerdings bin ich von dieser Idee nicht wirklich überzeugt.

      Hat jemand vielleicht schon mal eine ähnliche Situation gehabt oder hat eine Idee wer solche Rücktransporte macht?

      ADAC macht dies übrigens nicht...auch nicht als PlusMitglied.

      Ich danke euch schon mal für eure Ideen. :anbet:
    • Ist in diesem Fall nicht die Versicherung dein Ansprechpartner und müsste sich um eine Lösung des Rücktransportes kümmern?
      das ist ein Fall für die Teilkasko, oder?

      Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Regulierung - sowas wünscht man eigentlich keinem...
      :0-0:

      April 2018: CP De Kleine Wolf, NL
      Juni 2018: CP Ter Spegelt, NL
      August 2018: CP Sonnensee, D
    • Ja, vor Ort verschrotten wäre natürlich auch eine Möglichkeit...aber vielleicht kann der Eine oder Andere ja noch ein Teil welches von dem Schaden nicht betroffen ist brauchen ;)

      Nein "Steffan_WW" leider nicht (dachte ich aber zu Erst auch), da es ein Vollkasko Schaden ist muss sich die Versicherung leider nicht darum kümmern.
    • Peugeotpik schrieb:

      Unser Auto wurde nach Getriebeschaden durch den ADAC aus Frankreich auf einem Autotransporter zurück gebracht.
      Vielleicht geht das ja auch mit dem WW.
      Bei einem Totalschaden wird der Wohnwagen / das Auto nicht zurück transportiert.
      Eine Verschrottung vor Ort ist günstiger als ein Rücktransport.
      Rücktransport erfolgt nur, wenn das Auto / der Wohnwagen noch einen "Restwert" hat.

      Allerdings kann ich verstgehn, wenn man dem WW zurück haben möchte, um nocht gute Teile zu verwerten.
      Dies wird dann aber nur auf "eigene Kappe" gehen.
      Man müsste einen Transporter beauftragen den WW abzuholen - was sowas wohl kostet?

      Gruß
      Frank
    • MichelleH schrieb:

      Ja, vor Ort verschrotten wäre natürlich auch eine Möglichkeit...aber vielleicht kann der Eine oder Andere ja noch ein Teil welches von dem Schaden nicht betroffen ist brauchen ;)

      Nein "Steffan_WW" leider nicht (dachte ich aber zu Erst auch), da es ein Vollkasko Schaden ist muss sich die Versicherung leider nicht darum kümmern.
      Wenn du für dein Zugfahrzeug einen Schutzbrief hast (da sind die Anhänger in der Regel mitversichert) oder Mitglied in einem Automobilclub bist, dann würde ich dort nachfragen.
      Allerdings werden die den Wohnwagen nicht kostenlos transportieren, wenn der Restwert unter dem Wiederbeschaffungswert liegt, dann bezahlen sie bloß die Verschrottung.
    • Egal welche versicherung denn nun zahlen muss, es ist und bleibt ein Totalschaden (lt. Gutachten).
      Und damit sind die geringsten Kosten die Verschrottung vor Ort. Mehr zahlt KEINE Versicherung.

      Ob VK oder "Verantwortlicher für den Baum" kann nur MichelleH beantworten.

      Bei Sturmschaden ist die TK zuständig.
      Sollte der Baum nicht "verkehrssicher" gewesen sein, ist die Haftpflicfht des Besitzers zuständig.
      Ansonsten bleibt nur die Vollkaskoversicherung.

      Gruß
      Frank
    • MichelleH schrieb:

      Auf eigener Achse halte ich auf Grund des beschädigten Aufbaus und evt. versteckter Beschädigungen am Rahmen/Fahrwerk für zu gewagt.
      Auf das Loch im Dach würde eine Holzplatte aus dem Baumarkt draufschrauben und mit 1 bis 2 Kartuschen abdichten. Am Fahrwerk wird nix sein, wenn die Wände noch stehen. Kannst dir ja mal von einen, der etwas Ahnung hat, das Chassis ansehen lassen.
    • Mich würde mal das tatsächliche Schadensbild interessieren. Ein Baumeinschlag kann ja vielseitig aussehen. Ist es ein „Handkantenschlag“ eines armdicken Astes oder hat sich eine 100-jährige Eiche geteilt und den Wowa unter sich begraben?
      Über wieviel Kilometer Heimweg reden wir denn?
      Ich sehe das ähnlich wie @bastl-axel, wenn der Einschlag nicht bis auf‘s Chassis durch ging, würde ich zusammenflicken, ankuppeln und nach Hause holen.

      Gruß, Uli

      P.S.: Mach dich mal vorher schlau, ob du ein unfallbeschädigtes Fahrzeug problemlos ausführen darfst oder evtl. eine polizeiliche Bescheinigung benötigst. Andernfalls kommst du evtl. nur bis zur Grenze.
      Man kann immer eine Menge machen - bei genauerem nachdenken kann man aber auch eine Menge bleiben lassen...
    • Vor unserem Urlaub hatte ich mich beim ADAC erkundigt, inwieweit der Wohnwagen (ADAC Plus Mitgliedschaft) mitversichert ist.

      Es wird nur ein Transport vom ADAC bezahlt. Z.B.: Man bleibt wegen eines Motorschadens am Zugwagen liegen. Der ADAC übernimmt die Abschleppkosten für den Transport in die nächste Werkstatt für Zugwagen und Wohnwagen.

      Kann der Schaden repariert werden ist alles ok. Stellt sich aber ein kaputaler Motorschaden heraus, der nicht so schnell repariert werden kann, bringt der ADAC nur das Zugfahrzeug nach Hause. Der Wohnwagen ist Sache des Besitzers. Das heißt, er kann, wenn das Auto in Deutschland repariert ist oder er ein neues Auto hat, zum Wohnwagen fahren und ihn abholen. Egal ob in Deutschland oder im Ausland.
    • Hallo zusammen,

      da es in Frankreich mit den Versicherungen etwas anders läuft als bei uns springt im ersten Schritt meine VK-Versicherung ein. Diese nimmt dann die "gegnerische Versicherung" in Regress.
      Man hat zwar auch das Anrecht (laut deutschen Recht) direkt mit der gegnerischen Versicherung den Schaden zu regulieren, allerdings raten hier Anwälte, Automobilclubs und ortsansässige Bekannte davon ab.
      Grund ist dass es sich durchaus etliche Monate hinziehen kann, bis die Versicherung in Frankreich überhaupt mal reagiert und tätig wird.

      Ein Rücktransport auf eigener Achse halte ich wie schon anfangs geschrieben für sehr gewagt.
      Dateien
    • Ruhris schrieb:

      ..........................

      Kann der Schaden repariert werden ist alles ok. Stellt sich aber ein kaputaler Motorschaden heraus, der nicht so schnell repariert werden kann, bringt der ADAC nur das Zugfahrzeug nach Hause. Der Wohnwagen ist Sache des Besitzers. Das heißt, er kann, wenn das Auto in Deutschland repariert ist oder er ein neues Auto hat, zum Wohnwagen fahren und ihn abholen. Egal ob in Deutschland oder im Ausland.
      Entschuldigung, aber das ist totaler Unsinn.

      Wenn das Zugfahrzeug nicht merhr fahrbereit ist, nicht repapiert werden kann oder einen Totalschaden hat, ist mein ADAC Anspruch ein Ersatzfahrzeug mit Anhängerkupplung. Kann kein geeignetes Ersatzfahrzheug beschafft werden, organisiert der ADAC den Rücktransport des Wohnwagens.

      Dies gilt für die ADAC Plus Mitgliedschaft.

      Grüße vom Sauerländer

      Frank
    • So wie das aussieht ist der noch fahrbereit.
      Wenn das Fahrgestell auch kaputt sein sollte sähe der WW anders aus.
      Ich würde einen Gurt um den Wagen legen das das Dach während der Fahrt nicht hoch kommen kann und gemütlich mit 80 kmh nach Hause fahren.

      Aber wenn das ein Totalschaden ist und die VS bezahlt den,ist es dann nicht Eigentum der VS und die
      bekommt den Restwert ?
    • MichelleH schrieb:

      Hallo zusammen,

      da es in Frankreich mit den Versicherungen etwas anders läuft als bei uns springt im ersten Schritt meine VK-Versicherung ein. Diese nimmt dann die "gegnerische Versicherung" in Regress.
      Man hat zwar auch das Anrecht (laut deutschen Recht) direkt mit der gegnerischen Versicherung den Schaden zu regulieren, allerdings raten hier Anwälte, Automobilclubs und ortsansässige Bekannte davon ab.
      Grund ist dass es sich durchaus etliche Monate hinziehen kann, bis die Versicherung in Frankreich überhaupt mal reagiert und tätig wird.

      Ein Rücktransport auf eigener Achse halte ich wie schon anfangs geschrieben für sehr gewagt.
      Bittere Nummer. Ich hoffe ihr findet eine Lösung.
      Verstehe warum der Wagen unbedingt mit zurück soll. Auch wenn es ein Totalschaden ist, kann man den Wohnwagen ja nicht ernsthaft verschrotten, ohne den Rest zu verwerten. Mit dem Interieur kann man ja 2 Sprinter ausbauen ;)

      Gibt es in der Nähe eine Werkstatt oder einen Händler der sich den Wagen angucken kann und ggf. provisorisch Flicken kann, falls das Fahrwerk ok ist?
    • Hallo,

      liegt der Baum aktuell noch drauf? Hat es schon ein paar mal rein geregnet?
      Das Fahrwerk erscheint mir ja intakt zu sein. Also würde ich die "Ladung" sichern und ankuppeln und nach Hause ziehen. :0-0:
      Zum einen kann man das Dach zurechtdrücken und mit ein paar Dachlatten fixieren. Lose Teile außen (Hekis usw.) abbauen oder befestigen, ggf. eine Plane oder so ein Netz zur Ladungs-Sicherung drüber und mit Gurten gut fest machen oder halt ohne Plane (je nach dem, wie schützenswert die Fragmente sind). Mit Werkzeug, Klebeband usw. würde ich mich schon ausstatten, aber in Frankreich gibt es ja auch Baumärkte.
      Ich denke aber schon, das es sich lohnt die Reste zu verwerten. Es ist halt eine Fleißarbeit .

      Gruß Rico
    • Hi,

      aufgrund der Bilder würde ich ihn auch notdürftig zuspaxen, evtl. eine Plane drüber-/drumzurren und nach Hause ziehen, sofern Beleuchtung und Bremse in Ordnung.
      Das Fahrwerk scheint in Ordnung, die Windbelastung des Aufbaus hast du auch auf einem Trailer - also wo ist der Unterschied? Je nach verfügbarem Zugfahrzeug musst du dir, um den Trailer zu ziehen, noch ne Karre dazu leihen.


      Und solange sowas "geht", würde ich mir keine Gedanken machen :D
      saarbruecker-zeitung.de/saarla…-dem-verkehr_aid-32923097
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