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Wohnwagen winterfest machen, worauf achten?

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    • Wohnwagen winterfest machen, worauf achten?

      Hallo,

      diese Frage wurde bestimmt schon öfters gestellt aber ich kann nichts finden was mir meine Fragen beantwortet.
      Worauf muss geachtet werden wenn man den Wohnwagen für mehrere Monate in einer Garage stehen hat? (Okt.>April)
      Müssen die Stützen unten sein? Sollte ein Fenster geöffnet bleiben?

      Heiko
    • Zuerst:
      Frostsicher machen !
      1. Therme entleeren
      2. Toilette entleeren (Frischwasser und ...) oder etwas Spiritus in den Frischwassertank
      3. Leitungen entleeren (alle Wasserhähne nacheinander auf und durchpusten)
      4. Wassertank entleeren oder Spiritus rein.
      5. Reifen auf vollen Druck oder etwas mehr
      6. Batterie (wenn vorhanden) voll aufladen und abklemmen
      7. Kühlschrank einen Spalt auf
      8. Mindestens eine Stütze hinten runter, damit der WW nicht aus Versehen ein Männchen beim Einsteigen macht.
      9. Ev. die Räder vorn und hinten mit einem Keil blockieren, damit man die Handbremse nicht anziehen muss (korrodiert gern mal fest)

      Mehr mache ich nicht.
      Jetzt melden sich bestimmt noch die "Aufbockfans", die entweder noch die Achse entlasten oder den WW sogar ganz anheben.
      Man kann auch noch das Reifenprofil mit der Zahnbürste reinigen.

      Ich komme seit 25 Jahren ohne Letzteres aus.
    • Bei der Thetford Toilette nicht vergessen den Spülwasserrüssel nach unten drehen und entleeren.
      Ich entferne auch alle Batterien aus den Geräten.
      Weiss nicht, bin ich ein Aufbockfan? Aber ich kurble die hinteren Stützen runter, hebe die Deichsel mit dem Stützrad etwa zwei bis drei Umdrehungen an, dann kommen die vorderen Stützen runter, dann das Stützrad etwas hoch.
      Wassertank und die Hähne bleiben bei mir auf, ohne Spiritus.
      Ansonsten im großen und ganzen wie beim Vorschreiber...
      :w Tschüß Stress. :prost:
      :0-0:
    • flintcamper schrieb:

      . Leitungen entleeren (alle Wasserhähne nacheinander auf und durchpusten)

      Leitungen habe ich in den letzten 30 Wintern noch nicht durchgeblasen.
      Nie etwas passiert.
      Und warum Wasserhähne nacheinander aufdrehen und nicht gleichzeitig?

      Allerdings, vor 2 Jahren ist eine Tauchpumpe vom Wassertank kaputt gefroren.
      Seitdem baue ich diese aus und lagere sie frostsicher.
      :) Gruß Peter :)
    • Aufbocken, logisch :thumbsup: aber nur ein bisschen :anbet: und gefühlvoll damit sich das Fahrgestell nicht verbiegt zur Entlastung der Gummifederung.
      Bei besonders schwere WW besser nicht aufbocken.
      Diese Vorschläge sind aber ohne Gewähr. :w
      Grüßle aus dem Schwabenländle vom Onkel Wolli :0-0:
      Reisen und Wohnen mit Schlafkoje und Bobbycar :anbet:
    • Alle Flüssigkeiten und auch Geräte, die bei Frost Schaden nehmenkkönnten herausnehmen
      Auch eine Senseo, die hält Wasser im Aufbrühtank zurück

      Gruss Thomas
      das verbrennt der KUGA seit 2012 im Durchschnitt: [IMG: http://images.spritmonitor.de/547357.png ]
      hier klicken = besuchte Campingplätze
    • Vieles wurde schon gesagt.
      Wie haltet ihr es mit dem Entfeuchten?
      In den Anfangszeiten verwendeten wir diese chemischen Entfeuchter mit Auffangbehälter.
      Heute übernimmt das ein elektrischer, das ist viel effektiver.
      Es hat sich gezeigt, dass gerade in der ersten Woche doch erklecklich was an Wasser aufgefangen wird.
      Erstaunlich, was so in den Polstern steckt.
    • Friedeldiddl schrieb:

      Vieles wurde schon gesagt.
      Wie haltet ihr es mit dem Entfeuchten?
      In den Anfangszeiten verwendeten wir diese chemischen Entfeuchter mit Auffangbehälter.....
      Moin
      hatten wir früher auch.
      Randvoll war der Auffangbehälter.

      Nach dem Wechsel der Scheune war die Schale 2 Winter leer
      Seitdem immer ohne Entfeuchter

      Gruss Thomas
      das verbrennt der KUGA seit 2012 im Durchschnitt: [IMG: http://images.spritmonitor.de/547357.png ]
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    • Leitungen habe ich in den letzten 30 Wintern noch nicht durchgeblasen.
      Nie etwas passiert.
      Und warum Wasserhähne nacheinander aufdrehen und nicht gleichzeitig?
      Nacheinander, weil sich die Luft den Weg des geringsten Widerstandes sucht. Die Schläuche sind nicht auf gleichmäßigem Niveau verlegt sondern laufen auch z.B. über die Radkästen. Dahinter bleibt Wasser stehen, welches nicht durch die Schwerkraft rausläuft und der Luft Widerstand bietet. Da ist bei mir einmal ein T-Stück auseinandergefroren und dann ist im Frühjahr beim Pumpen dort das Wasser rausgelaufen. Wenn dann vor dem Radkasten z.B. der Küchenspülhahn offen ist, dann reicht der Druck nicht, um das Wasser im weiteren Verlauf aus der Leitung zu pressen.

      Entfeuchtet haben wir nie. Auch keine Polster aufgestellt.
    • Camper-Toby schrieb:

      Friedeldiddl schrieb:

      Vieles wurde schon gesagt.
      Wie haltet ihr es mit dem Entfeuchten?
      In den Anfangszeiten verwendeten wir diese chemischen Entfeuchter mit Auffangbehälter.....
      Moinhatten wir früher auch.
      Randvoll war der Auffangbehälter.

      Nach dem Wechsel der Scheune war die Schale 2 Winter leer
      Seitdem immer ohne Entfeuchter

      Gruss Thomas
      Also ist die Scheune der Entfeuchter?
      Cool!
      Ich muss mit der großen "Mütze" Vorlieb nehmen.
      Dafür steht der Wohni vorm Wohnhaus, gut gesichert.

      Gruß Friedel
    • Friedeldiddl schrieb:

      Vieles wurde schon gesagt.
      Wie haltet ihr es mit dem Entfeuchten?
      In den Anfangszeiten verwendeten wir diese chemischen Entfeuchter mit Auffangbehälter.
      Heute übernimmt das ein elektrischer, das ist viel effektiver.
      Es hat sich gezeigt, dass gerade in der ersten Woche doch erklecklich was an Wasser aufgefangen wird.
      Erstaunlich, was so in den Polstern steckt.
      WoWas haben Zwangsbe- und entlüftungsöffnungen - daher stellt sich die Frage: Zieht der Entfeuchter die Feuchtigkeit aus dem Wohnwagen oder durch die benannten Öffnungen aus der Umwelt? ;)
      VG, Dennis
      \\\ Pulse of Europe ///

      ###
      "Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer"
      (Sokrates, 470-399 v.Chr.)
      ###
      Ubi bene, ibi patria.
      (Frei übersetzt: Meine Heimat ist, wo mein Wohnwagen steht.)
    • Trapper schrieb:

      Friedeldiddl schrieb:

      Vieles wurde schon gesagt.
      Wie haltet ihr es mit dem Entfeuchten?
      In den Anfangszeiten verwendeten wir diese chemischen Entfeuchter mit Auffangbehälter.
      Heute übernimmt das ein elektrischer, das ist viel effektiver.
      Es hat sich gezeigt, dass gerade in der ersten Woche doch erklecklich was an Wasser aufgefangen wird.
      Erstaunlich, was so in den Polstern steckt.
      WoWas haben Zwangsbe- und entlüftungsöffnungen - daher stellt sich die Frage: Zieht der Entfeuchter die Feuchtigkeit aus dem Wohnwagen oder durch die benannten Öffnungen aus der Umwelt? ;)
      Ja, das stimmt ein Stückweit.
      Nach einer Woche ist immer noch eine kleine Zunahme im Behälter zu verzeichnen.
      Mit abnehmenden Temperaturen sinkt die relative Feuchte, aber auch die Effektivität des Entfeuchters.
      Daher lasse ich ihn im Winter über eine Wochenschaltuhr laufen, also einen Tag.
      Man könnte auf die Idee kommen, die Zwangsbelüftungen zu verschließen, das ist aus mehreren Gründen nicht zu empfehlen.
      Hauptgrund: Es wird vor der nächsten Nutzung vergessen, wieder zu öffnen.

      Gruß Friedel
    • onkel wolli schrieb:

      Aufbocken, logisch :thumbsup: aber nur ein bisschen :anbet: und gefühlvoll damit sich das Fahrgestell nicht verbiegt zur Entlastung der Gummifederung.
      Bei besonders schwere WW besser nicht aufbocken.
      Diese Vorschläge sind aber ohne Gewähr. :w
      Mein Wohnwagen steht „unkontrolliert“ in einer Halle. Deshalb wird der NIEMALS gestützt, sondern steht nur auf den 3 Rädern. Denn bei einem Luftverlust fungieren die Stützen als Heber... das brauch ich nicht...
    • Eigentlich alles schon aufgezählt.
      Wichtig, den Kühlschrank in Offenstellung blockieren ;)
      und nachdem ich bei einer "Begehung" im Winter feststellte, dass es in den Hängeschränken spürbar kälter war als im Wagen selbst öffnen zusätzlich alle Schränke.
      allzeit gute Fahrt und gutes Wetter
      ... Die Liebeleins
      ...
      :0-0:
    • Friedeldiddl schrieb:

      Wie haltet ihr es mit dem Entfeuchten?
      wir haben früher auch Raumentfeuchter benutzt, bis mir mal jemand die Augen geöffnet hat.

      Ich zitiere mich mal selbst:

      "Luftentfeuchter in einem "gesunden" Wohnwagen im Winterlager werden immer endlos Feuchtigkeit aus der Luft holen und damit auch bestätigen wollen, es sei gut das ihr sie aufgestellt habt.


      Ist im Grunde genommen aber absoluter Blödsinn, da automatisch weitere feuchte Luft wie ein Magnet einströmt die ihr in euren
      Auffangbehältern oder Salzsäckchen dann erstaunt bewundern könnt.
      Ein nutzloser Teufelskreis !!!


      Somit nutzt das NUR den Herstellern und Händlern, die euch Gerät und Material verkaufen.


      Schädlich ist es außerdem, denn logischerweise wird auch wieder Feuchtigkeit an die Raumluft abgegeben.
      Sinkt der prozentuale Anteil der Luftfeuchtigkeit, dann verdunstet auch wieder ein Teil der Brühe, die sich im Entfeuchter gesammelt hat.
      Damit gehen dann zwangsläufig auch Inhaltsstoffe des Granulates mit in die Raumluft."
      :) Gruß Peter :)
    • Vieles ist gesagt, aber zum Aufbocken bzw. Abstützen zeige ich mal meine Version bei längerer Standzeit. Also richtig aufbocken und die Achse abstützen. Dauert keine 5 Minuten.
      Angehoben wird der WW so ca. 3cm. Mit dieser Version tragen die Gummielemente nicht das Gewicht des WW und können sich entspannen.
      WW-Anheben.jpg
      Peugeotpik, Kurzform von Peugeot RC PIK
      RC Pik und RC Karo: 2 Konzeptstudien von Peugeot für den Genfer Automobilsalon 2002