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Hobby 555 (BJ 1998) abdichten (Stoßstange hinten)

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    • Hobby 555 (BJ 1998) abdichten (Stoßstange hinten)

      Hallo WW Bastler,

      ich habe an meinem neuen alten WW bereits bei der Besichtigung am Unterboden eine verdächtig aussehende Stelle an der hinteren rechten Unterbodenecke gefunden. Noch ist es nicht schlimm, man sieht nur Wasserflecken und das Holz fühlt sich einige Zentimeter weit vom Rand rein leicht weich an, aber wenn da wirklich Feuchte stehen bleibt, und ich nichts mache, wirds bald arg werden.

      Bevor ich mich an die Schraubarbeiten mache und die Stoßstange und die Ecken abschraube um das Malheur genauer unter die Lupe zu nehmen frage ich mal schnell, wie das mit der Abdichtung an der hinteren Stoßstange bei den alten Hobbies überhaupt ab Werk gedacht war. Oben drüber ist ja so eine Aluleiste, aber ganz am Eck - da wo jemand diesen Kaugummiähnlichen "Baaatz" reingestopft hat - scheint sie weder bis ganz in die Ecke zu reichen, noch wirklich dicht angebaut zu sein. Ich bin auch nicht sicher ob die Leiste zur Wagenmitte hin überall sauber anliegt, schaut nicht so aus, aber eventuell ist dahinter ja auch noch eine Nudel Dichtmasse?

      DSC_0029.JPG

      Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass man akzeptiert, dass dort ein wenig Wasser hinter die Stoßstange läuft, die Eckteile sind ja an den Kederleisten zweifellos nicht abgedichtet. Und man sorgt weiter unten dafür, dass es nicht stauen kann (Stoßstange an der Unterseite mit etwas Distanz montieren), und versiegelt den unteren Rand der Bodenplatte. So würde das wenige Wasser, dass es hinter die Stoßstange oder die Eckteile schafft, durchlaufen und unten abtropfen ohne dass es sich stauen kann.

      Vielleicht hat sich Hobby aber auch etwas Anderes einfallen lassen, ich weiß ja nicht was mich erwartet wenn ich da aufmache.

      Wer weiß mehr darüber, wie das Wasser da unten/hinten vom Wohnwagen ablaufen sollte, und wie diese Zone abgedichtet gehört, wenn man es ordentlich und dauerhaft machen möchte?

      Zusatzfrage: wird der äußere Rand der Bodenplatte rundum generell mit irgendeiner Masse abgedichtet - ich meine bei einer Besichtigung am Unterboden eines Hymer Eriba Nova von 1996 mal sowas gesehen zu haben, dass jemand die letzten 2cm der Bodenplatte rundum mit irgendeiner schwarzen, Unterbodenschutz-ähnlichen Masse zugekleistert hatte, während der Rest der Plattenfläche wie üblich aus relativ offenporigem, schwarz lasiertem(?) Holz gemacht war. Der Unterboden am Hymer war überall tadellos bis in die Ecken, so hätte ich gerne den von meinem Hobby :)

      Thx, Armin
    • Das Problem bei dem Typ sind eher die beiden Seitenteile und deren Wasserableitung. Meist sind die unter dem Plastik hinterläufig und faulen dort an den Ecken. Würde ich auf alle Fälle mal anschauen und abschrauben.
      Es grüßt Euch der Cola Trinker Torsten

      Zum Reisen gehört Geduld, Mut, guter Humor, Vergessenheit aller häuslichen Sorgen, und dass man sich durch widrige Zufälle, Schwierigkeiten, böses Wetter, schlechte Kost und dergleichen nicht niederschlagen lässt.
      Adolph Freiherr Knigge


      Mithilfe und Rückmeldung erwünscht: Mögliche Auflastungen bei Hobby
    • Ganz wichtig ist, dass ablaufendes Wasser auch wirklich ablaufen kann und sich nicht in der Ecke staut. Eigentlich sind die Kunststoffteile nur eine Durchlaufstation und kein Sammelbecken.
      Bei unserem Erst-Wowa hatte der Vorbesitzer die Ecken mit Dichtmasse zugeschmiert. Er wollte wohl das lästige Ablaufen nicht haben. Beide Ecken waren weich.

      Gruß, Uli
      Man kann immer eine Menge machen - bei genauerem nachdenken kann man aber auch eine Menge bleiben lassen...
    • An meinem Hobby 495 UFS von 2000 habe ich sofort nach dem Kauf den Unterboten mit dem Kfz-Unterbodenschutz Elaskon ML eingesprüht. Das ergibt eine gelb-braune zum Anfang klebrige Schicht. Da ich den WW jährlich über Winter aufgebockt habe konnte ich den Unterboten 2 mal jährlich kontrollieren. Der Zustand blieb über die Jahre wie neu. Im Frühjahr habe ich den WW abgeben in einem tadellosen Zustand auch am Unterboden nach 18 Jahren. Er wurde 2-4 mal pro Jahr als Reisewagen genutzt und stand die restliche Zeit unter unserem Carport.
      Den neuen 540 UL habe ich noch vor der ersten Urlaubsfahrt auf Grund der sehr guten Erfahrungen wieder mit Elaskon ML versiegelt. Ich kann das nur sehr empfehlen. Das Elaskon ist bei Ebay zu finden.
    • Ich habs mal aufgemacht und erforscht. Alles gut. 100% dicht bis in die Ecken ist die Konstruktion nach oben absichtlich nicht, die Stoßstange wurde so konstruiert dass sie zu den Ecken hin abfällt, und dort ist auf jeder Seite ein großes Loch eingearbeitet wo das Wasser wieder herausläuft.

      Die Eckteile liegen - wie Katsegler völlig richtig geschrieben hat - nur loose an, dass da Wasser durchläuft ist normal, es war trotzdem gut, dass ich sie abgemacht habe, weil der Spalt unten, wo das Wasser ablaufen soll, mit Siff aus der Botanik zugesetzt war. Vielleicht lag hier die Ursache für die feuchte Stelle: Stauwasser. Selber Effekt wie bei Uli, nur unabsichtlich. Ich habs ausgeräumt und werde das weiter im Auge behalten, mal sehen wie es unten rum aussieht nach dem nächsten Regen.

      Der Wagen ist jetzt 22 Jahre alt, Unterbodenschutz hat er offensichtlich keinen bekommen, trotzdem ist der Boden in sehr gutem Zustand --> Unterbodenschutz brauchts bei dieser Platte wohl nicht unbedingt.

      ?( Eine kleine Unklarheit habe ich noch: für die alten Hobby Wohnwagen wird immer wieder erwähnt, es hätte da in den Ecken eine "Spezialkonstruktion" gebraucht, irgendwas wurde da umgebogen und an den Unterboden getackert. Bei meinem ist von sowas nichts zu sehen.

      Hat mir jemand die Details dazu? Vielleicht ein Bild das mehr sagt als 1000 Worte?

      Danke!

      Armin.
    • Hallo Armin,

      vermutlich handelt es sich dabei um die Kederfüllung - eine Art Gummileiste. Diese sollte zur Ableitung des ablaufenden Wassers länger als die Kederschiene sein und mit Überstand lose nach unten hängen. Manche Hersteller legen die überhängende Enden in einen Bogen/eine Schleife und tackern das Ende am Unterboden fest.

      Die Stoßstangen- bzw. Rückleuchtenträger sammeln im Laufe der Jahre heimlich Schmutz. In Kombination mit Wasser entickelt sich das Wachstum von Mikroorganismen, Moos, Algen, Pilze, etc., die dann die Abläufe verschließen.
      An anderen Stellen des Wowa sieht man das und wäscht es weg.
      Da, wo es verdeckt ist, bekommt man erst Kenntnis davon, wenn sich ein Problem auftut.
      Deshalb u.a. bin ich so ein „Freund“ von Wowa mit üppigen Kunststoffverkleidungen.

      Gruß, Uli
      Man kann immer eine Menge machen - bei genauerem nachdenken kann man aber auch eine Menge bleiben lassen...
    • Danke für die Info!

      Ich habe die Abdeckbänder bei den beiden horizontalen Leisten am Bug und am Heck erneuert, und noch einen halben Meter Band übrig, ich denke ich werde die Füller (die bei meinen Leisten an allen 4 Ecken etwa 5cm vor dem Ende der Aluschiene zu Ende sind) anstückeln und wie Du vorschlägst ein paar cm überstehen lassen. Die ganzen Bänder wechseln möchte ich eher nicht, sie sind zwar nicht teuer, aber nochmal die Ecken ab und wieder anmontieren und das elend lange Band auf jeder Seite neu machen mag ich auch nicht ohne Not. Wenn die Klebung nicht hält, kann ich das immer noch machen.

      Danke für den Tipp!

      Armin.
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