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Camping mit Hovawart - Wie sind Eure Erfahrungen ?

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    • Camping mit Hovawart - Wie sind Eure Erfahrungen ?

      Hallo Zusammen,

      wir denken darüber nach, uns in absehbarer Zeit eine Hovawart Hündin (evt. auch Rüde) zuzulegen. Bisher haben wir langjährige Erfahrungen mit Leonberger. Unsere leider verstorbene Leonberger Hündin war - leonbergertypisch - in aller Regel durch nichts aus der Ruhe zu bringen. Da konnten sich auch Fremde Leute unserem Platz nähern ohne jegliche territoriale Verhaltensweisen. Wedeln mit der Rute war da eher angesagt. Auch nachts im Vorzelt kein Gebelle, wen sich jemand dem Zelt genährt hat. Dennoch war sie wachsam, wenn´s darauf ankam.

      Meine Eltern haben viele Jahrzehnte Hovawarte gehabt. Insofern kenne ich die Rasse auch recht gut. Habe aber keine Erfahrung, wie sich die Hovis so auf dem Campingplatz machen? Einige unserer Hunde hatten typische territoriale Verhaltensweisen. Andere waren regelrechte "Schafe". Folglich gibt es vielleicht auch keine typischen Rassemerkmale, sondern innerhalb der Rassen Wesensunterschiede.

      Wie macht sich so ein Hovawart "im Allgemeinen" auf dem Campingplatz? Nähe zu Nachbarn, vorbeilaufende Camper etc.? Verteidigt er doch zu sehr "seinen" Platz? Wie sind da Eure Erfahrungen?

      Danke und Gruß Thomas
    • Wir haben eine Hovi-Hündin in der Familie, und diverse Freunde haben auch welche. Ich hatte 12 Jahre lang eine Leo-Hündin. Im Vergleich zum Leo sind die Hovawarte die ich kenne sehr laut. Wo der Leo dich fragend ansieht, fragt der Hovi mit Stimme. Ich weiß nicht, ob das so einfach wird beim Campen.

      Was er ungefragt verteidigt oder nicht, ist auch Erziehungssache. Es ist ja kein Herdenschutzhund. Da hätte ich gesagt, lass es bleiben.
      Viele Grüße, Christiane

      Lieber von Rubens gemalt, als vom Leben gezeichnet!
    • Ja, aber das tun Schäferhunde auch, und Rottweiler. Und Leonberger sind auch Wachhunde.

      Ich hätte die meisten Bedenken wegen der Bellerei. Bei den mir bekannten Hunden tun die Besitzer nichts dagegen, weil es denen egal ist. Jeder Hund ist auch anders. Aber das ist mir bei ihnen besonders aufgefallen.
      Viele Grüße, Christiane

      Lieber von Rubens gemalt, als vom Leben gezeichnet!
    • Ja, der Matze kann auch laut.
      Insbesondere vor Freude und Aufregung, wenn ich die Jacke und Schuhe anziehe und er merkt, dass es losgeht nach draußen.
      Dann kann er einen Freudentanz mit lauten Geheul und Gebell aufführen, der zur unpassenden Zeit auf dem CP die Nachbarn stört. Ansonsten ist ihm übertriebenes Gebell fremd, und auch bei den Hovis die ich vom Hundeplatz kenne ist kein Dauerkläffer dabei.
      Zuhause im Garten lassen wir ihn kurz anschlagen wenn er etwas wahrnimmt, nach wenigen Sekunden rufen wir ihn ab, und dann ist wieder Ruhe. Beim Camping passt er auf, aber er bellt i.A. nicht, von der Ausnahme "Freudengeheul" abgesehen.

      Auch sonst ist er ein guter Campinghund, er ist ruhig am Stellplatz und freundlich zu Mensch und Tier, ohne bräsig zu sein. Da er schwarz ist, wird er nicht mit Retrievern verwechselt (anders als blonde Hovis) und wenn er draußen angebunden ist, haben wir i.A. keine Parzellenlatscher. ;)

      Typisches Rüdengehabe oder übertriebenes Territorialverhalten zeigt er nicht, das war uns auch von Tag eins an sehr wichtig; Stichwort Sozialisation. Er kann gut mit den allermeisten anderen Hunden.
      Er fängt von sich aus keinen Streit an, und geht Konflikten bevorzugt aus dem Weg, wenn möglich.
      Er lässt sich aber auch nichts bieten, d.h. wenn ihn ein anderer Hund angeht, dann wehrt er sich (immer angemessen).

      Sowas hab ich bei Leonbergern durchaus auch schon erlebt, dürfte also für euch nichts völlig neues sein.

      Fazit: gut erzogen und geprägt sowie gut ausgelastet und beschäftigt, ist ein Hovawart schon ein prima Hund für alle Lebenslagen, eindeutig auch inklusive Camping.
      Erziehungsfehler, Inkonsequenz, Langeweile oder mangelnde Sozialisation können den Hovi zu einem ganz schwierigen Gesellen machen, man beachte die "Wanderpokale" die oft als Junghunde zur Vermittlung stehen: das ist eine Schande, aber mit einem solchen Problemfall, der schon als pubertierender Junghund das Beißen als Konfliktlösungsstrategie gelernt hat, wird man ohne aufopferungsvolle Dauererziehung nicht mehr froh: Finger weg.
      Ich empfehle einen Welpen vom seriösen Züchter - schaut euch auch die Zuchtverbände gut vor dem Welpenkauf an, da gibt es große Unterschiede, worauf bei den Hunden und Züchtern Wert gelegt wird.
      Aus einer "Schutzdienstrakete" einen ruhigen Familienhund zu machen ist schwierig, und aus einem ruhigen "Haus-und-Hof-Bewacher" einen Sporthund zu machen, ebenso. Zum Glück gibt es für beide Ausrichtungen passende Züchter und Vereine, so dass man schon ziemlich gezielt Hovi-Welpen aussuchen kann.

      Die Frage ob Rüde oder Hündin ist auch nicht so einfach zu beantworten. Ich hatte beides, und die Hündin war deutlich weniger menschenbezogen als jetzt der Rüde (Einzelfälle? Ich kenne auch vom Hundeplatz mehr "kuschelige" Rüden als Hündinnen - kann aber Zufall sein).
      Beißereien sind oft unter Hündinnen gefährlicher - die Hündinnen sind untereinander unnachgiebiger als die meisten Rüden, wo es meistens Kommentkämpfe sind wo keiner verletzt wird, jedenfalls solange genügend Platz zum Ausweichen ist.
      Die Hündin wird ihr Leben lang läufig, was beim Camping durchaus zum Problem werden kann, im Wohnwagen wie auch auf dem Campingplatz.
      Viele Grüße

      Martin


      The way I see it, if you want the rainbow, you gotta put up with the rain. - Dolly Parton -
    • Hallo Martin,

      so wie du beschreibst kenne ich die Hovis im Umfeld auch. Sie sind halt deutlich lebhafter und fordernder als Leonberger. Die heutigen Leos sind ja auch sehr viel schwerer geworden als früher, und damit träger.

      Ein guter Züchter ist wichtig, wenn man einen guten Rassehund will. Da kann man das Thema dann auch diskutieren und sich in Ruhe die Mutterhündin ansehen, manchmal auch den Rüden.

      Sie haben keinen Golden Retriever Charakter, auch wenn die blonden Hovis so ähnlich aussehen.
      Viele Grüße, Christiane

      Lieber von Rubens gemalt, als vom Leben gezeichnet!
    • In meinem Avatar-Bild ist unsere ehemalige Hovi-Hündin.
      Wir haben sie mit knapp 2 Jahren bekommen.
      Sie war durch und durch Hovawart.
      Mein Revier wird bewacht.
      Und damit andere wissen daß sie da ist, hat sie es lautstark gemacht.
      Aber wie schon matze-und-bonnie geschrieben hat, wir haben sie auch kurz Anschlagen lassen und dann abgerufen.
      Kontakt mit anderen Hunden war je nach Sympathie.
      Aufgrund der Charaktereigenschaften würde ich einen Hovi nicht als Anfängerhund bezeichnen und auch keinem Anfänger empfehlen.
      Auch bei unklarer Herkunft (wie bei mir aus dem TH) würde ich mich nicht auf die Aussagen der abgebenden Stelle verlassen. Unsere Naala sollte angeblich im Kinderhaushalt groß geworden sein, aber bei uns hat sie eine extreme Abneigung gegen Kinder gezeigt (was auch immer der Grund war?). Hat viel Mühe und Arbeit gebraucht bis wir es bei ihr positiv verändern konnten.
      Ich für mein Teil fand das Camping mit unserer Dame entspannt, es wurde auch nie angesprochen das Naala dauerhaft gebellt hat, eher das Gegenteil, viele fanden es gut das sie anschlägt, aber auf Zuruf dann aufhört.
      Vielleicht wird es irgendwann mal wieder ein Hovi, sind schon tolle Hunde.
      Aber nur in schwarz/marken.
    • Christiane59 schrieb:

      Campling schrieb:

      Das ist genauso Erziehungssache wie alles andere auch.
      Sicher, trainieren kann man vieles. Fragt sich, wie anstrengend das dann für alle wird, es auch einzuhalten. Hast du denn einen?
      Und wie anstrengend ist das für alle wenn der nicht erzogen wird ?
      Ich bin seit vielen Jahren im Hundesport tätig.
      Bei unserer Hundeschule sind eigentlich alle Rassen vertreten, wenn die Besitzer erstmals merken wie angenehm das ist einen erzogen Hund an der Leine zu haben, gehen Herrchen und Hund sehr viel entspannter vom Platz :)
      Ein Kind muss ja auch erzogen werden ist das auch anstrengend für alle ?
      Probier's mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit ......

      MfG
    • mopeto schrieb:

      Ein Kind muss ja auch erzogen werden ist das auch anstrengend für alle ?
      Ich glaube, da haben wir uns falsch verstanden. Ich spreche nicht gegen Hundeerziehung ;)
      sondern hatte mich darauf bezogen, dass ich Hovawarte für lauter als andere Hunde, insbesondere Leonberger halte. Das kann auf einem CP, wo alle dicht nebeneinander wohnen, anstrengender sein sowohl für die Nachbarn wie auch für den Besitzer, der ihn ruhig halten will, z. B. wenn es morgens früh zum ersten ersten Gassigang geht.

      Ich möchte auch gar nicht von Hovawarten abraten. Das sind tolle Hunde, und sicher kann man sie auch mitnehmen zum Campen. Es ging rein um den Vergleich zum Leo. Als ich meine Leonberger-Hündin hatte, waren 2 Hovawart-Hündinnen ihre besten Freunde, und andere Leonberger kennt man dann natürlich auch.
      Viele Grüße, Christiane

      Lieber von Rubens gemalt, als vom Leben gezeichnet!
    • Danke für die bisherigen Rückmeldungen. Im Grunde schwanken wir zwischen Leo und Hovi.

      Die Meinungen bestätigen doch eigentlich, dass viele Verhaltensweisen nicht zwangsläufig rassespezifisch sind, sondern auch viel vom Wesen innerhalb der jeweiligen Rassen abhängt.

      Unsere Leo-Hündin, die von der Erscheinung her eher einem Hovi glich (also eher eine kleinere Leodame) war wachsam, aber gelassen und bellte nur, wenn´s unbedingt darauf ankam. Am Stellplatz war sie die Freundlichkeit in "Person" und Bellen war ihr und uns fremd. Im Alter zwischen 10 und 12 Jahren verteidigte sie ihr Revier dann auffällig mehr, auch mit Bellen. Wir kennen auch Leos, die den ganzen Tag im Garten die "Klappe" nicht aufmachen... und andere, die bellen jeden potenziellen Eindringling an.

      Auf dem Campingplatz haben wir bisher leider noch keine Hovis gesehen (in Spanien allerdings 2 Leo´s :) )Die lautesten waren aber meist die kleinen Kleffer. Daher würde ich es nicht unterschreiben, dass ein Hovi grundsätzlich ein "lauter" Hund ist. Was ich aber nett ausgedrückt und wahrscheinlich auch als zutreffend empfinde ist diese Aussage:

      Christiane59 schrieb:

      Wo der Leo dich fragend ansieht, fragt der Hovi mit Stimme.

      Die Verunsicherung bleibt.... ?( ?( ?(

      Nicht ganz unwesentlich bei der Entscheidung ist auch die Größe. Heute werden die Leos leider wirklich viel zu groß gezüchtet (und damit auch zu schwer, was sich auf die Gesundheit auswirkt). Da ist eine Hovi-Hündin im Wohnwagen schon "platzsparender" und der eigene Bewegungsradius ist größer
    • Ich glaube, der beste Rat ist der von Martin. Betrachte die verschiedenen Rasseverbände und ihre Ziele, wähl die Züchter in deiner Nähe aus, deren Ziele den deinen entgegen kommen, und sieh dir die Elterntiere an.

      Wenn die eher ruhiger sind, trifft das eher auch auf die Nachkommen zu. Der Hund muss ja auch nicht nur beim Camping zu euch passen, sondern auch im restlichen Leben.

      Viel Glück, und lass gern mal hören, was es wird!
      Viele Grüße, Christiane

      Lieber von Rubens gemalt, als vom Leben gezeichnet!
    • Hallo Thomas,

      es gibt bei der Wahl eines Rassehundes natürlich noch extrem viel mehr zu beachten ... das weißt Du sicher. Auf Gesundheit würde ich immer sehr viel Wert legen, auch wie die Welpen beim Züchter aufwachsen oder das Temperament beider Elterntiere spielt eine große Rolle. Wenn der Züchter die Verpaarung nicht "gewürfelt" sondern überdacht ausgewählt hat und die Welpen ordentlich aufwachsen ist schon sehr, sehr viel getan.
      Dennoch kann man auch innerhalb eines Wurfes große Unterschiede im Temperament haben. Auch bei Leonbergern.
      Grundsätzlich hat man vieles in den Händen, aber manche Dinge sind einfach bei einem Gebrauchshund wie dem Hovi eher angelegt als bei einem Leo, der eher souveräne Gelassenheit mit sich bringt.
      Du weißt im Prinzip ja, was auf Dich zukommen kann.....

      Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung, ich bin gespannt!
      Die einzige schlechte Reise ist die, die Du nie gemacht hast
    • Danke an Euch. Die Gesundheit spielt gewiss eine grosse Rolle. Nicht nur wegen der Größe scheint der Hovawart auch gesundheitlich robuster zu sein. Unglaublich schwere Entscheidung. Verliebt sind wir in beide Rassen.

      Christiane59 schrieb:

      Der Hund muss ja auch nicht nur beim Camping zu euch passen, sondern auch im restlichen Leben.
      Ist uns bewusst, ist aber mal wieder treffend. Und das geht dann mit einem leichten Ausschlag doch wieder in Richtung Leo :) Ein Leo-Rüde kommt wegen der beachtlichen Grösse jedoch nicht in Betracht. Da passt ein Hovawart-Rüde schon eher und noch mehr eine Hündin. Bei einer Hündin ist uns aber auch bewusst, dass die Läufigkeit beim Campen, was vor allem in Spanien schon zu "aufdringlichen" Problemen führen kann. Vielleicht finden wir auch wieder eine Zucht, wo die Leos noch kleiner gezüchtet werden.

      Ich lass es Euch wissen, wie die Entscheidung ausfällt. Wie auch immer.... wir gehen auch diesmal sehr verantwortungsvoll damit um :w
    • Kaywolfgang schrieb:

      Sie war durch und durch Hovawart.
      Mein Revier wird bewacht.
      Und damit andere wissen daß sie da ist, hat sie es lautstark gemacht.
      Unsere etwas groß geratene Hovi-Dame in schwarz löst bei so manchem ängstlichen Mitcamper Angst aus. Um den WW herum sollte sich niemand trauen, es wird kurz angeschlagen und "gemeldet" dann ist im Normalfall gut.
      Da sie noch keine zwei Jahre ist, noch recht lebhaft und kläfft sich, wie bei Matze beschrieben, vor Freude einen ab wenn es zum Spielen oder Gassi geht.
      Aber auch unsere ist kein Dauerkläffer, aber wenn sie bellt, hört man den Bass halt recht weit.
      Wir haben unsere Dame aus einer ostdeutschen Zucht die für ihre wesensfeste und recht ruhige Hovis bekannt ist. Es gibt auch eine Zuchtrichtung, die mehr sportbetont ist, und da habe ich festgestellt, dass die Kameraden durchweg auch lauter sind...bei Interesse gebe ich die Adresse gerne per Pn weiter
    • Rosenhof schrieb:

      Wir haben unsere Dame aus einer ostdeutschen Zucht die für ihre wesensfeste und recht ruhige Hovis bekannt ist
      Diese Unterschiede sind uns bekannt. Deshalb wenden wir uns auch an Züchter mit der ostdeutschen Linie.

      Rosenhof schrieb:

      noch recht lebhaft und kläfft sich, wie bei Matze beschrieben, vor Freude einen ab wenn es zum Spielen oder Gassi geht.
      Wir sind oder waren mit unserer Leo-Hündin sehr sehr "verwöhnt". Sie war der ruhige Typ und unglaublich gelassen. Bellen ja, aber selten. Knurren, vor allem wenn´s draußen dunkel wurde, oft.

      Ansonsten kein Futterneid; kein Bellen, wenn wir mal 10 Meter gegenüber mit dem CP-Nachbarn ein Bier getrunken haben und sie alleine am Platz blieb; kein Bellen, wenn sich Gäste in Richtung unseres Platzes aufmachten oder dran vorbei gingen.

      Aber jetzt müssen wir uns gegenüber auch mal ins Gewissen reden (ich meine damit mich und meine Frau :) ).... das ein Hund und hier und da, auch der Hovi, mal Laut gibt, ist doch normal. Das er das auch bei Freude macht, auch ok. Dies oder ähnliches hören wir doch auf fast jedem CP. Dauerkläffer sind da eher die Kleinen.

      Ich nehme mal mit, das ein Hovi trotz seiner Veranlagung, auf dem CP kein Dauerkläffer ist (oder sein muss), der bis zum Umfallen bellt, wenn jemand am Stellplatz vorbei geht. Und ich gehe auch davon aus, dass man das freudige Bellen oder das "Allein-sein-Bellen" in den Griff bekommen kann.

      Wir nehmen uns jetzt die Zeit und beschäftigen uns mit den Welpen, den in Frage kommenden Züchtern und schauen uns die Eltern genau an. Viele zu richtenden Fragen nehme ich von hier gerne mit!
    • Falls ihr doch nach einem Leo schaut, dann besser gerade nicht nach den ostdeutschen Schlägen. Bis Anfang der 1990er Jahre hatten die Leos hier im Westen ihre Originalgröße behalten und waren hauptsächlich im schwäbischen Raum um Leonberg zu Hause. Nach dem Mauerfall wurden bei vielen Züchtern die größeren und schwereren ostdeutschen Schläge eingebracht, und auf einmal galt überall je größer, je besser.

      Dem Leo als Rasse hat das nicht gut getan, und seiner Gesundheit schon dreimal nicht. Kaum einer wird heute noch 10 Jahre alt.

      Ich weiß nicht wo heute das Zuchtbuchamt sitzt, früher hatte das für Jahrzehnte die Familie Beutelspacher aus Leonberg. Dort konnte man auch anrufen und Fragen stellen. Ich würde wenn, dann durchaus eine Hündin aus einer kleineren Linie nehmen, vor allem aus einer die hinten nicht so steil ist.

      Ich bin gespannt, was es am Ende wird!
      Viele Grüße, Christiane

      Lieber von Rubens gemalt, als vom Leben gezeichnet!
    • Noch als Ergänzung:
      Hovis gelten als "Spätentwickler".
      Soll heißen, das sie sehr lange jung bleiben und dahingehend auch verspielt sind, im "gesetzten Alter" ihre "geistige Reife" vollenden ^^ .