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maximale Stützlast der Anhängerkupplung 75 kg vs. 100 kg beim Eriba Nova 495

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    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • RC23 schrieb:

      Hier meldet sich der TE. Danke für die konstruktiven Beiträge z.B. gezielt die Stützlast bei der Gewichtsverteilung zu unterschreiten. Also statt 75 nur 40 kg und der WW fährt sich stabiler.

      Habe von einem WW-Fahrer, den Tipp bekommen, zwecks Gewichts-Tuning das Reserverad im WW-Mittelgang zu transportieren statt vorne im Gaskasten. Das Reserverad liegt dabei auf einer alten Decke und dann auf dem Teppichboden. Dies sei verrutschsicher sogar bei einer Vollbremsung, wie er berichtet.
      Hallo,
      Leider sind das genau zwei Dinge die du nicht machen solltest!
      Die Stützlast nur zu 50% ausutzen ist falsch und gefährlich.
      Und das Esatzrad mitten in den Wohnwagen legen ist auch Quatsch.
      Such einen Händler oder Wohnwagen wo Du eine Probefahrt machen kannst.
      Dein Auto ist relativ gut für Wohnwagen geeignet und der geplante WW ist auch nicht zu groß.
      Pack die Fahrräder auf den Träger und nach hinten zwei Kästen Wasser und ausprobieren.
      Dann meldest du dich wieder hier.....mit einem Lächeln
    • TE:
      Du kannst auch einen Reserveradhalter hinten unter den Wagen schrauben....

      Ich habe es noch nie ausprobiert, aber es gibt einige die Schreiben, dass eine zu niedrige Stützlast das Gespann unruhig werden lässt.
      Das steht meine ich auch in ein paar Threads zum Thema "Hole meinen neuen Wohnwagen ab. Worauf muss ich achten?"
      Die kaufen vor Ort bei Lidl literweise Wasserflaschen und legen die in den Gaskasten oder lassen die Wassertanks (sofern vor der Achse) vom Händler noch befüllen.

      Ich rate Dir eine ADAC Training für Gespanne zu machen. Dort wird neben dem Fahrertraining auch Ladungssicherung, Stützlastthematik (Gewicht generell) und auch Straßenschildkunde noch einmal geschult....Mir wurde da auch erklärt, dass die maximale Stützlast für das Gespann auf jeden Fall auszureizen sei - ggf. geht man sogar etwas drüber....

      Lose Gegenstände im Wohnwagen - kein Teppich dieser Welt wird einen "Bremsschlag" ausgleichen - da nagelt so ein Rad gem. des Trägheitsgesetztes durch die dünnen Bretter eines Wohnwagens hinaus in die Freiheit....
      dann lass lieber das Ersatzrad zu ganz zu Hause und nimm eine Tire-Fit System (was der BMW ggf. eh an Board hat). In Kombination mit einer ADAC plus Mitgliedschaft sollte das ggf. auch reichen.
      Gruß

      Sebastian

      _____________

      Gier frisst Hirn
    • RC23 schrieb:

      Hier meldet sich der TE. Danke für die konstruktiven Beiträge z.B. gezielt die Stützlast bei der Gewichtsverteilung zu unterschreiten. Also statt 75 nur 40 kg und der WW fährt sich stabiler.

      Also wenn Du gerade das als Resümee und 1:1 Tipp aus all meinen Hinweisen ziehst, fehlen mir hier fast die Worte. Mit all den Beispielen wollte ich Dich eigentlich nur inspirieren, dass es bei sehr vielen Dingen Spielräume oder auch Alternativen gibt.

      Du suchst hier schließlich Hilfe bei Deinem Beladungs-Problem und auch ich habe hier nur versucht einem Neuling wie Dir, ein paar gut gemeinte Anregungen zu geben. Oder glaubst Du, Du findest hier jemanden, der hier ganz genau dasselbe Zugfahrzeug, denselben Wohni und auch noch dieselbe Beladung hat und Dir dann die ultimative Zauberstablösung präsentieren wird? Denn all Deine theoretischen Gewichtsspielchen in den Zeichnungen, helfen Dir hier in der Realität nämlich auch nicht weiter.
      Manchmal kann man schon bei etlichen Dingen konkrete Tipps geben, bei anderen aber eher nur Anregungen zur Selbsthilfe. Wie so einige Andere hier auch, habe ich das auf meine Weise und mit Anregungen dazu, ebenso versucht.
      Da sollte es schon logisch herauszulesen sein, das eine Stützlast, für speziell Deinen Fall mit 40kg sicherlich völliger Quatsch sein dürfte. Deshalb sprach ich auch von: bei uns.
      siehe hier:
      Caravanos schrieb:

      "Aber selbst bei nur ca. 40 kg Stützlast hängt der WW bei uns auch noch perfekt hintendran."



      Und damit hier auch keine weiteren Missverständnisse dazu aufkommen, erkläre ich das gerne auch näher.
      Unser Zugfahrzeug: Mercedes Bus CDI mit 2,7t zGG,
      hintendran der Wohni, mit ca. 6,50m und nur: 1300kg Maximalgewicht (also fahrfertig, inkl. aller Sonderausstattungen, Reisegepäck usw. vollbeladen)
      Stützlast von Zugfahrzeug und Wohni: jeweils eingetragene 100kg
      Der WW hat natürlich auch die 100er-Zulassung mit Antischlinger-Kupplung, Stoßdämpfern usw.
      3x E-Bikes natürlich auch noch dabei, aber nicht auf der Deichsel, sondern mit eigener Halterung fest im Bus verschraubt.
      Natürlich könnten wir jetzt hergehen und hätten auch ohne Bikes auf der Deichsel locker die erlaubten 100 kg Stützlast zusammengebracht. Das haben wir natürlich auch mal probiert, aber fuhr sich insgesamt schlechter, als mit nur ca. 50kg.

      Für weitere Zweifler nun die Abschlussrechnung dazu:
      Als allgemein technische Faustregel legt man bei der Stützlast: ca. 4% vom Anhängerbetrieb zugrunde (bzw. min 25kg). Das ergibt in unserem Fall und bei 1300kg-Anhänger rund 52 kg. Da wir aber ein rund doppelt so schweres Zugfahrzeug haben, in dessen vorgegebener Bus-Höhe + Breite der WW hinten quasi sehr gut im Windschatten fährt, geht hier auch von der Stützlast, selbst bei Tempo 100, kaum was davon verloren. Demzufolge kann man dieses Gespann (WW ist natürlich auch gescheit beladen), wenn es sein muss, mal ganz bequem auch mit nur 40kg Stützlast fahren, ohne das es hinten hoppelt, schlingert oder wie auch immer. Also warum sollten wir hier stur 100kg draufknallen, wenn mit etwas Reserve auch knapp nur die Hälfte reicht.

      Weiterhin haben wir so beim Movern, besonders über oft bescheidenes Gelände auch keine Probleme mit dem Stützrad. Denn da wo es aktuell befestigt ist, liegen, wenn vorne an der Klaue ca. 50 kg anliegen, Hebelgesetz bedingt, fast 20kg mehr an. Allerdings nur im Stand und so werden aus ca. 70 kg, dann oft über Stock & Stein, sicherlich locker das Doppelte dessen. Das nennt man übrigens dynamische Belastung. Bei allerdings 100kg an der Klaue, macht das ein normales Stützrad nicht lange oder überhaupt mit. Oft knickt es dann einfach weg oder gräbt sich bei weichem Untergrund prima ein.

      Das Du dieses Spielchen (mit nur ca. 40 kg Stützlast usw.) mit Deinem BMW und dem potentiellen Nova hintendran, nicht ebenso ausreizen kannst, sollte logisch sein. Und das habe ich auch mit meinem Beispiel nicht als Aufforderung an Dich gerichtet. Ich hoffte, Dich damit anregen zu können, Dich in vielerlei Hinsicht einfach besser zu informieren. So kannst Du mit Deinen 75kg auch eher nach passenden Lösungen oder Spielräumen suchen.
      Denn wenn die Angaben vom Vorbesitzer tatsächlich richtig sind, dann hast Du zu ihm doch nur ca. 25kg Unterschied. Und das kann doch nun echt nicht so schwer sein, diese Differenz passend zu überbrücken. Und auf’s kg genau, muss man das Ganze sicherlich auch nicht immer unbedingt wahrnehmen.

      Nicht wenige fahren hier auch oft bewusste plus minus 10kg und gut ist. Bei dieser Toleranz muss man hier sicherlich auch nicht gleich den typisch deutschen Zeigefinger erheben. Denn wenn man weiß, dass man hier etwas Zuviel hat, fährt man hier zum Ausgleich sicherlich nicht ganz so sportlich.
      Und vielleicht fährst Du ja mal (ob aus der Not oder aus welchen Gründen auch immer), mit einem anderem Hänger oder Zugfahrzeug. Und dann stehst Du wieder vor dem Problem, was nun. Ein bisschen Grundwissen oder auch gern darüber hinaus, hat hier noch nie Jemanden geschadet. Wie in der Grund-Schule alles vorgekaut serviert zu bekommen, ist doch kein richtiges Lernen. Da sollten div. Anregungen wie hier, durch Anschub und Wissens-Motivation für Neulinge wie Dich, doch auch zu mehr Eigenlernen anspornen.

      Und warum? Weil auch wir der Meinung sind, da draußen fahren schon mehr als genug gleichgültige Geister herum. Wir haben leider schon viel Negatives dazu gesehen, erlebt und Etlichen auch gerade noch so aus deren selbstfabriziertem Schlamassel geholfen. Und je weniger davon draußen rumfahren, erhöht das auch letzten Endes unser aller Sicherheit.

      Auf der anderen Seite sehe ich, bei aller meiner Nörgelei hierzu, ja immerhin einen Lichtblick, zumindest in Sachen Gewichts-Umschichtung bei Dir. So finde ich die Idee mit dem Reserverad aus dem Gaskasten, in die ca. Mitte des WW, schon mal als einen möglichen Ansatz. Allerdings, sehe ich, wie mein Vorredner dazu ebenso, ein loses Reserverad von ca. 20kg auf nur `nem Teppich (selbst mit antirutsch), auch als echtes Risiko an.
      Also warum nicht eine verschraubte Reserverad-Halterung (oder ähnlich) zusätzlich im vorderen Bettkasten, also auch nahe der Achse? Falls Euch dessen Gummi-Duft dann stören sollte, kann es am Zielort ja immer noch in den Gaskasten.

      Wie gesagt, Optionen hast Du eigentlich recht viele. Vielleicht hilft ja auch mal, nicht nur alle Tipps oberflächlich zu überfliegen, sondern denen auch mal deutlich mehr auf den Grund zu gehen. Sonst kommen noch weitere solche sarkastischen Dinge zustande wie: „Also statt 75 nur 40 kg und der WW fährt sich stabiler.“

      lg :rolleyes:
    • Ich nehme an, dass man das mit dem Reserverad im Wohnraum nur einmal machen wird, weil es einfach nervt. So ein Reserverad muss aufgrund der Masse auf jeden Fall irgend wie gesichert werden. Also bedeutet das zusätzliche Arbeit bei jeder Abfahrt und Ankunft. Da ist die ALKO-Lösung schon ideal. Aber jeder wie er meint.

      Zusammenfassend kann man doch Folgendes festhalten:
      1. Wohnwagen vor dem Kauf wiegen (incl. Stützlast)!
      2. siehe 1.!
      3. siehe 1.!
      Sollten die Werte im grünen Bereich sein, ist der Rest trial-and-error.

      lg
      Gernot
    • tng schrieb:

      Ich nehme an, dass man das mit dem Reserverad im Wohnraum nur einmal machen wird, weil es einfach nervt. So ein Reserverad muss aufgrund der Masse auf jeden Fall irgend wie gesichert werden. Also bedeutet das zusätzliche Arbeit bei jeder Abfahrt und Ankunft. Da ist die ALKO-Lösung schon ideal. Aber jeder wie er meint.

      Zusammenfassend kann man doch Folgendes festhalten:
      1. Wohnwagen vor dem Kauf wiegen (incl. Stützlast)!
      2. siehe 1.!
      3. siehe 1.!
      Sollten die Werte im grünen Bereich sein, ist der Rest trial-and-error.

      lg
      Gernot
      Moin

      Und so ein Reifen ist auch Geruchintensiv gerade wenn der Neu ist ;)
      *Du krichs den Jungen aussem Pott, aber niemals den Pott aussem Jungen. Glück Auf*
      Viele Grüsse, Michael
      :0-0:
    • Lord schrieb:

      Und so ein Reifen ist auch Geruchintensiv gerade wenn der Neu ist
      Ja voll richtig. Aber in Folie doppelt + luftdicht gut eingepackt, dürfte man eigentlich nichts mehr schnuppern.

      Und das ständige Umlagern könnte man sich so auch komplett sparen. Zumal dieser Nova, für nur zwei Personen, ja nun wirklich sehr viel Stauraum hat. Da dürfte unter einem Bett sicherlich auch ein dauerhaftes Plätzchen für den zu finden sein. Und für den Fall des Falles, kommt man hier sicherlich auch besser ran, anstatt mit der Alko-Halterung für unten, die ja auch noch was kosten + wiegen würde.

      lg :)
    • Caravanos schrieb:

      Lord schrieb:

      Und so ein Reifen ist auch Geruchintensiv gerade wenn der Neu ist
      Ja voll richtig. Aber in Folie doppelt + luftdicht gut eingepackt, dürfte man eigentlich nichts mehr schnuppern.
      Und das ständige Umlagern könnte man sich so auch komplett sparen. Zumal dieser Nova, für nur zwei Personen, ja nun wirklich sehr viel Stauraum hat. Da dürfte unter einem Bett sicherlich auch ein dauerhaftes Plätzchen für den zu finden sein. Und für den Fall des Falles, kommt man hier sicherlich auch besser ran, anstatt mit der Alko-Halterung für unten, die ja auch noch was kosten + wiegen würde.

      lg :)
      Ja aber wenn man das Reserverad vorne unter das Bett packt hast du ja wieder Gewicht vorne was sich auf die Stützlast negativ auswirkt ;)

      Ich habe bei unserer Reisedose den Tisch und die Polster vorne entfernt weil ich ein Festbett eingebaut habe , vorher lag ich bei 75 Kg. Stützlast mit 11 Kg Gasflasche und Reserverad und zig Krimskrams im Gaskasten , nach dem Betteinbau ( 135 x 200 ) lag ich bei 98 Kg =O , also 11 Kg. Fl. gegen eine 5 Kg. Fl. ausgetauscht und vorne etwas "entrümpelt" , jetzt liegen 89 Kg. an ;)
      *Du krichs den Jungen aussem Pott, aber niemals den Pott aussem Jungen. Glück Auf*
      Viele Grüsse, Michael
      :0-0:
    • Lord schrieb:

      Ja aber wenn man das Reserverad vorne unter das Bett packt hast du ja wieder Gewicht vorne was sich auf die Stützlast negativ auswirkt
      Die Betten sind bei diesem Modell doch im Heck. Und da ist selbst vorne im Bett, immer noch knapp hinter der Achse. Würde doch somit nahezu neutral auf die Stützlast und das Fahrverhalten vom Wohni wirken.


      Lord schrieb:



      Ich habe bei unserer Reisedose den Tisch und die Polster vorne entfernt weil ich ein Festbett eingebaut habe , vorher lag ich bei 75 Kg. Stützlast mit 11 Kg Gasflasche und Reserverad und zig Krimskrams im Gaskasten , nach dem Betteinbau ( 135 x 200 ) lag ich bei 98 Kg =O , also 11 Kg. Fl. gegen eine 5 Kg. Fl. ausgetauscht und vorne etwas "entrümpelt" , jetzt liegen 89 Kg. an ;)
      Hmmmm, 23kg...
      Ist wohl eine besondere Matratze inkl. Lattenrost usw. Hast Du hier wohl eher nicht auf Leichtbau gearbeitet, zumindest beim Holz?

      lg :)
    • Hi,

      wie schon erwähnt: Ausprobieren und testen. Außerdem versuchen und checken.
      Das Hebelgesetz allein reicht nicht, um das Fahrverhalten zu bestimmen. Ein Körper der um seine Achse rotiert hat eine Bewegungsenergie die auch von der Entfernung der Masse um den Schwerpunkt anhängt.

      Bei unserem Zugauto gehe ich übrigens auch immer eher etwas über die zul. Stützlast. Das ist zwar ein SUV mit massivem Leiterrahmen und zwei Starrachsen, das Prinzip ist aber genau wie beim BMW. Mit meinem Kipperanhänger ist es viel sicherer mit ca. 200 bis 250 kg Stützlast wie mit den zul. 150 kg. Da stellt sich dann halt die Frage, was besser ist... Da ich pro ca. 100 kg Stützlast nur etwas mehr als 1 cm Federweg habe fällt das auch nicht ins Gewicht.
      Also wie schon erwähnt: Ausprobieren...

      Gruß
      Gerhard
      Stercki 370 CP, klein aber fein! Eigentlich!
    • Caravanos schrieb:

      Lord schrieb:

      Ja aber wenn man das Reserverad vorne unter das Bett packt hast du ja wieder Gewicht vorne was sich auf die Stützlast negativ auswirkt
      Die Betten sind bei diesem Modell doch im Heck. Und da ist selbst vorne im Bett, immer noch knapp hinter der Achse. Würde doch somit nahezu neutral auf die Stützlast und das Fahrverhalten vom Wohni wirken.

      Lord schrieb:

      Ich habe bei unserer Reisedose den Tisch und die Polster vorne entfernt weil ich ein Festbett eingebaut habe , vorher lag ich bei 75 Kg. Stützlast mit 11 Kg Gasflasche und Reserverad und zig Krimskrams im Gaskasten , nach dem Betteinbau ( 135 x 200 ) lag ich bei 98 Kg =O , also 11 Kg. Fl. gegen eine 5 Kg. Fl. ausgetauscht und vorne etwas "entrümpelt" , jetzt liegen 89 Kg. an ;)
      Hmmmm, 23kg...Ist wohl eine besondere Matratze inkl. Lattenrost usw. Hast Du hier wohl eher nicht auf Leichtbau gearbeitet, zumindest beim Holz?

      lg :)
      Moin

      Ja , auf Leichtbau lag nicht mein Augenmerk , eher auf Stabilität und dementsprechend ist die Unterkonstruktion ausgefallen und obendrein habe ich eine "Saugute" 18 cm Matratze in 135x200 gekauft . Na ja , das Bettzeugs für 2 Personen war beim wiegen ja auch schon auf dem Bett drauf.

      Auf der Anhängerdeichsel ist ein Aufkleber von Bürstner mit der max. Stützlast von 100 Kg angegeben , die kann und darf ich bei meiner abnehmbaren Westfalia am Auto aber nicht ausnutzen weil ich die nur mit 90 Kg max. belasten darf.
      *Du krichs den Jungen aussem Pott, aber niemals den Pott aussem Jungen. Glück Auf*
      Viele Grüsse, Michael
      :0-0:
    • @Caravanos: Respekt, das war eine ausführliche und gut argumentierte Antwort. :)

      Für Deine Situation mit einer schweren Zugmaschine und einem leichten Wohnwagen sehen die Verhältnisse anders aus. Hier kannst sich bedingt durch die große Fzg.-Masse sich die Stützlast nach unten orientieren.

      Bei mir stehen beladen 1900 kg im BMW 330i Touring ein WoWa mit 1700 kg im beladenen Zustand im Verhältnis. Werde bei mir dann auf die max. zulässige AHK-Stützlast von 75 kg gehen, wie es auch in diesem Video aus dem Wohnwagenkanal empfohlen wird.

      In 2019 wenn der WoWa da ist, werde ich einen ADAC Fahrkurs machen für´s Hängerfahren.
    • Und nicht vergessen. Sowohl die erhebliche Überschreitung, wie auch die erhebliche Unterschreitung der zulässigen Stützlast hat ggf erheblichen Einfluß auf die Fahrsicherheit des Gespannes und beides ist daher mit Strafen belegt.
      VG, Dennis
      \\\ Pulse of Europe ///

      ###
      "Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer"
      (Sokrates, 470-399 v.Chr.)
      ###
      Ubi bene, ibi patria.
      (Frei übersetzt: Meine Heimat ist, wo mein Wohnwagen steht.)
    • Lord schrieb:

      Moin

      Ja , auf Leichtbau lag nicht mein Augenmerk , eher auf Stabilität und dementsprechend ist die Unterkonstruktion ausgefallen und obendrein habe ich eine "Saugute" 18 cm Matratze in 135x200 gekauft .
      Das kann ich gut nachvollziehen und eine gute Stabilität ist ja immerhin schon mal was. Denke aber mal, das Deine "Saugute" Matratze hier sicherlich auch ganz gut Gewicht haben dürfte. Bei 18 cm und "saugut" (also meistens sehr guter Schaum), kommt hier leider oft auch ein ganz schönes Gewicht zu stande. Weißt Du denn, was Euer gutes Stück denn in etwa so wiegt?

      Denn unsere bietet zwar auch ein vorzügliches Schlaferlebnis, ist aber leider auch stolze 27 kg schwer. Dabei ist die nur 16cm hoch, aber dafür 180 x 200 cm und das noch am Stück, schluchts...
      Die Zweite (selbes Baumuster) wiegt bei 100 x 200 auch noch 15kg. Wir überlegen auch schon seit längerem, wie wie hier zumindest ca. 1/3 Gewicht davon und ohne große Komfort-Einbußen abspecken könnten. Ein paar Lösungsansätze haben wir hier schon im Kopf und werden die sicherlich auch mal angehen müssen. Ganz nach dem Motto, "so mancher Versuch macht manchmal auch kluch.."

      Ansonsten zeigst ja auch Du, wie's prima bei der Deichsellast funktionieren kann. Und zwar trotz recht schwerem Bett-Umbau, durch anschließend kreative Gewichts-Umschichtung. Was hast Du denn eigentlich mit Deinem Reserverad gemacht? Im Gaskasten dürfte es ja nun nicht mehr sein, oder?

      lg :)
    • Caravanos schrieb:

      Lord schrieb:

      Moin

      Ja , auf Leichtbau lag nicht mein Augenmerk , eher auf Stabilität und dementsprechend ist die Unterkonstruktion ausgefallen und obendrein habe ich eine "Saugute" 18 cm Matratze in 135x200 gekauft .
      Das kann ich gut nachvollziehen und eine gute Stabilität ist ja immerhin schon mal was. Denke aber mal, das Deine "Saugute" Matratze hier sicherlich auch ganz gut Gewicht haben dürfte. Bei 18 cm und "saugut" (also meistens sehr guter Schaum), kommt hier leider oft auch ein ganz schönes Gewicht zu stande. Weißt Du denn, was Euer gutes Stück denn in etwa so wiegt?
      Denn unsere bietet zwar auch ein vorzügliches Schlaferlebnis, ist aber leider auch stolze 27 kg schwer. Dabei ist die nur 16cm hoch, aber dafür 180 x 200 cm und das noch am Stück, schluchts...
      Die Zweite (selbes Baumuster) wiegt bei 100 x 200 auch noch 15kg. Wir überlegen auch schon seit längerem, wie wie hier zumindest ca. 1/3 Gewicht davon und ohne große Komfort-Einbußen abspecken könnten. Ein paar Lösungsansätze haben wir hier schon im Kopf und werden die sicherlich auch mal angehen müssen. Ganz nach dem Motto, "so mancher Versuch macht manchmal auch kluch.."

      Ansonsten zeigst ja auch Du, wie's prima bei der Deichsellast funktionieren kann. Und zwar trotz recht schwerem Bett-Umbau, durch anschließend kreative Gewichts-Umschichtung. Was hast Du denn eigentlich mit Deinem Reserverad gemacht? Im Gaskasten dürfte es ja nun nicht mehr sein, oder?

      lg :)
      Nabend

      das Resrvererad (185 R 14 C ) ist weiterhin im Gaskasten links an der Halterung befestigt da ich sonst keine andere Lösung dafür habe . Unter dem Wohnwagen hinter der Achse mit der ALKO Halterung geht nicht weil dort ein 30 liter Abwassertank verbaut ist und im Wohnwagen kommt mir das Rad nicht rein , in den VW Caddy geht auch nicht weil der Kofferraum schon mit einer Schmidt Alu- Doppelbox voll ausgefüllt ist und auf der Rücksitzbank die Kompressor Kühl-Gefrierbox kommt und die freie Hälfte wird wohl mit "Plörren" aller Art bestückt .

      Ach ja, die Matratze wiegt 23,5 Kg lt. Lieferschein /Versandchein , sehe ich jetzt erst selber =O
      *Du krichs den Jungen aussem Pott, aber niemals den Pott aussem Jungen. Glück Auf*
      Viele Grüsse, Michael
      :0-0:
    • RC23 schrieb:

      @Caravanos: Respekt, das war eine ausführliche und gut argumentierte Antwort.

      Für Deine Situation mit einer schweren Zugmaschine und einem leichten Wohnwagen sehen die Verhältnisse anders aus. Hier kannst sich bedingt durch die große Fzg.-Masse sich die Stützlast nach unten orientieren.

      Bei mir stehen beladen 1900 kg im BMW 330i Touring ein WoWa mit 1700 kg im beladenen Zustand im Verhältnis. Werde bei mir dann auf die max. zulässige AHK-Stützlast von 75 kg gehen, wie es auch in diesem Video aus dem Wohnwagenkanal empfohlen wird.

      In 2019 wenn der WoWa da ist, werde ich einen ADAC Fahrkurs machen für´s Hängerfahren.
      Danke für diese Blumen..., aber noch viel mehr freut mich Deine Einsicht diesbezüglich :ok .

      Ja richtig, mit unserem Gespann schauen diese Verhältnisse schon deutlich anders aus. Aber uns deswegen bequem zurücklehnen ist bei uns auch nicht. Wir haben in vielen Dingen (bringt unser Job usw. höchstwahrscheinlich auch mit), eine oft ganz andere Sichtweise, mit zum Teil auch oft anderen und enormen Ansprüchen.

      Die Worte "das geht nicht", gibt es bei uns somit fast gar nicht. Wenn wir bei unseren Wohni also eine Verbesserungs-Idee haben, wird diese, nach Abwägung aller Vor- und Nachteile auch gerne mal passend umgesetzt. Bei rund 1300kg sind wir deshalb zwar aktuell, aber der nächste Schritt wäre so um die 1200kg. Warum, das wird sich so Mancher hier sicherlich kopfschüttelnd fragen? Denn unser Zugfahrzeug schafft das doch bisher ganz locker? Ja, schon richtig, aber damit kann man diese Frage allein auch nicht beantworten. Aus unserer Sicht gäbe es hier noch viele Antworten dazu und erst all diese ganzen Puzzleteile ergeben hier ein komplettes Bild davon.

      Mit Hänger fahren ist für uns nichts wirklich Außergewöhnliches. Denn ähnlich wie bei "gerhard2", fahren wir auch schon mal mit schwereren Teilen durch die Gegend. Aber das sind dann sog. Arbeitstiere, also nichts für den Urlaub mit wirklich vielen tausend Kilometern. So weis ich natürlich auch, dass sich richtig schwere Hänger in der Regel oft nur sehr "bescheiden" fahren und man denkt zusätzlich, der Tank hat plötzlich auch noch ein Loch ?( .

      Einen wirklich leichten und wenn es geht noch gut aerodynamischen Hänger, den merkt man dagegen kaum hintendran. Da kann man echt schaltfaul fahren, muss also so gut wie nie anders Schalten, wie ohne Hänger und kann selbst an langen Steigungen, wie den Irschenberg hoch usw. sogar im obersten Gang noch prima beschleunigen, wenn's mal sein muss.

      Die Worte Fahrbahn-Steigungen oder Berge, haben für uns somit auch ganz andere Bedeutungen. Auch fahren wir, wie viele andere auch, natürlich gerne mal in den fernen Süden. Mit unserem Gespann, machen da 1000 - 1500 km am Tag echt nicht viel aus. Das fährt sich alles echt stressfrei, fast wie im normalen Pkw. Ob öfterer Spurwechsel, mal schnell überholen oder einfach nur flottes Mitschwimmen in bestehenden Verkehr, ist ebenso problemlos, wie typischer Gegen-, Seiten- oder Überholwind. Wir fahren also in der Regel schon recht entspannt (von nassen Mistwetter mal ausgenommen) und auch die ganze Fahrzeug-Technik wird dabei sehr geschont. Selbst der Motor bedankt sich hinterher mit einem echt sehr geringem Verbrauch (weil so ja kaum gefordert). Also hat unser gewisser "Gewichts-Fetischismus", schon auch so seine Vorteile.

      Ich denke nach wie vor, Euer zukünftiger Nova, könnte für Euch schon eine gute Lösung sein. Und das mit der Stützlast sieh einfach mal etwas entspannter. Wie "tng" schon richtig schrieb: "wieg das Ding erst mal" und suche dann, falls nicht passend, einfach nach passenden Lösungen. Dies hat bei "Lord" und sicherlich endlos vielen Anderen ja bisher ebenso ganz gut geklappt. Also warum auch nicht bei Dir. Kommt Zeit - kommt Rat, und wenn der Nova erst mal bei Euch steht, fällt Euch hier sicherlich noch etliches mehr dazu ein, was man hier insgesamt noch so alles optimieren könnte. Sicherlich auch am Hänger-Gewicht selbst, werdet sehen.
      Denn bei Euren Gegebenheiten, bewirken jede abgespeckte 50 kg, schon ein besseres Fahrerlebnis. Probiert hier einfach rum, bis Ihr zufrieden seid. Anders machen das viele Andere oder auch wir, letzten Endes ja auch nicht.

      Und so ein extra Fahr-Training beim ADAC, ist in Euerm Fall, für den Anfang sicherlich auch sehr ratsam & hilfreich. Dort hat man auch schon mal gut Platz, kann viel probieren und sich von den alten Hasen oft wertvolle Tipps holen. Der Rest kommt dann mit der Zeit und den Jahren, bei echter Fahrpraxis, wo auch immer in Europa. Tastet Euch da langsam ran und Ihr werdet sehen, da geht irgendwann mal echt viel, wenn man wie so viele Gespannfahrer, irgendwann mal damit verschmolzen ist.

      lg :)
    • Lord schrieb:

      Nabend

      das Resrvererad (185 R 14 C ) ist weiterhin im Gaskasten links an der Halterung befestigt da ich sonst keine andere Lösung dafür habe . Unter dem Wohnwagen hinter der Achse mit der ALKO Halterung geht nicht weil dort ein 30 liter Abwassertank verbaut ist und im Wohnwagen kommt mir das Rad nicht rein , in den VW Caddy geht auch nicht weil der Kofferraum schon mit einer Schmidt Alu- Doppelbox voll ausgefüllt ist und auf der Rücksitzbank die Kompressor Kühl-Gefrierbox kommt und die freie Hälfte wird wohl mit "Plörren" aller Art bestückt .

      Ach ja, die Matratze wiegt 23,5 Kg lt. Lieferschein /Versandchein , sehe ich jetzt erst selber
      Schönen abend zurück.

      Hast Du denn schon mal in Erwägung gezogen, das Reserverad vom Caddy (falls so vorhanden) hier auch >zur Not< beim Wohni mit zu verwenden?
      Das dürfte ja auch 5-Loch + 112er LK haben. Traglast zwar sicherlich weniger, aber vielleicht doch noch ausreichend als Not-Reserverad für den Wohni. Für den Ausgleich der ET bräuchste natürlich noch eine passende Spurplatte.

      Wir haben das auch so als sog. >Not-Alternative< und belastet uns so nur noch mit ca. einem Kilo (bei 30er Platte), anstatt rund 20kg + Platzverschwendung. Unser Zugfahrzeug hat hier allerdings auch noch ein vollwertiges Reserverad an Bord und passt mit zusätzlicher Spurplatte auch 1A am Wohni, mit sogar selber Traglast.
      Benötigt haben wir das in all den Jahren allerdings noch nie. Früher sind wir auch immer mit separatem Wohni-Reserverad los. Seitdem liegts daheim und der Platz ist nun für ein großes Wäschenetz im Gaskasten frei. Natürlich für die Schmutzwäsche, da Gaskasten = prima Belüftung (mehr muss man dazu sicherlich auch nicht sagen :rolleyes: ).

      Ok, Eure 23,5 kg sind ja auch nicht gerade leicht. Wenn ich das mal hoch rechne (ca. 31,3kg), sind wir da ja immer noch etwas besser dran. Aber wie sagt man so schön: "im Camper wird's erst richtig nett, mit 'nem schönen Luxusbett". Vielleicht muss man hier deswegen, auch mit dem "etwas" Mehrgewicht, ja auch einfach leben, oder?

      lg :)
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