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Kondenswasser im Winter

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    • didimausi schrieb:

      bastl-axel schrieb:

      abrabo schrieb:

      Ja so geht das nun einmal, auch wenn es der Ein oder Andere nicht glaubt oder versteht.
      Gegen das Kondenswasser hilft am effektivsten Heizen und lüften.
      Und wieso habe ich dann null Kondenswasser, obwohl ich fast gar nicht lüfte?
      Hallo Axel,solange du den Taupunkt (= 100% Sättigung der Luft mit Wasser) nicht erreichst gibt es kein Kondenswasser.
      Wie Abrabo weiter oben zitiert hat ist diese Sättigung abhängig von der Temperatur, wenn also die relative Luftfeuchte der warmen Luft so gering ist das beim Abkühlen nicht die 100% Marke erreicht wird gibt es kein Kondenswasser.
      Zu beachten ist das die Lufttemperatur im WW natürlich unterschiedlich sein kann ( z. B. kälter an Fenstern, da diese schlechter Isolieren als eine Wohnwagenwand) fängt es an diesen Stellen immer zuerst an zu kondensieren.
      so ist das wohl....

      Feuchtigkeit fällt immer dann aus, wenn der Sättigungsgehalt der Luft die 100% überschreitet...

      Schaubild gefällig? (Quelle)
      ACD0FCCE-942A-42E8-B151-6B8DB600FA28.png
      Abbildung 1: Wasserdampfgehalt der Luft in Abhängigkeit von der Temperatur bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 20 % (unterste Kurve), 40 %, 60 %, 80 % und 100 % (oberste dicke Kurve). Die oberste Kurve zeigt also an, wie viel Wasserdampf die Luft maximal enthalten kann.

      Anhand der Tabelle ist leicht abzulesen, das Luft mit 25Grad bei 60%iger Sättigung einen Teil des Wassers abgibt, wenn es auf eine 10Grad kalte Außenwand trifft. Ist der Wohnwagen mal durchgeheizt und die Wandtemperatur erreicht die 15 Grad.... passiert nix, zumindest dann, wenn die relative Luftfeuchtigkeit nicht ansteigt.

      So einfach ;)
    • Jo, und da ich ja auch durchheize, auch wenn ich mal 1-2 Tage nicht im WoWa bin, sind auch meine Wände auch immer schön warm und deshalb habe ich kein Kondenswasser, wie andere, die die Heizung ständig runter drehen und sei es nur nachts, aber gerade dann ist doch die größte Außenkälte und man selbst produziert doch viel Luftfeuchtigkeit. Nachts und wenn ich länger weg bin, drehe ich die Heizung nur von Stufe 5 auf 4.
    • bastl-axel schrieb:

      Jo, und da ich ja auch durchheize, auch wenn ich mal 1-2 Tage nicht im WoWa bin, sind auch meine Wände auch immer schön warm und deshalb habe ich kein Kondenswasser, wie andere, die die Heizung ständig runter drehen und sei es nur nachts, aber gerade dann ist doch die größte Außenkälte und man selbst produziert doch viel Luftfeuchtigkeit. Nachts und wenn ich länger weg bin, drehe ich die Heizung nur von Stufe 5 auf 4.
      Tja - die Extremsparer, bremsen halt auch bergauf drehen die Heizung dann zurück, wenn die Heizung aufgrund der Kälteeinwirkung gebraucht wird - und hinterher über Wasser und Schimmel jammern.
      Aber mit den unabänderlichen Glauben, dass ES am Wohnwagen und dessen Möbelbau liegt.
      Und niemals nicht wegen zu kühler Wände :D :D :D
    • Wir heizen sicher nie zu wenig aber mangels Crashsicherung nicht wärend der Fahrt...Also hat man am Tag der Anreise leider immer das Problem der zu kühlen Wände und Möbel. und muss dann die ganze Feuchtigkeit erstmal wieder raus bekommen.

      Wobei bei uns Heizung auf 5 auf dauer viel zu warm wäre... Bei uns liegen Tagsüber auf Stufe 4 ca. 23°C an und Nachts auf Stufe 3 ungefähr 18°C im Bereich des unteren Stockbettes etwas weniger...Wärmer wöllte ich es aber beim Schlafen nicht haben...
    • bastl-axel schrieb:

      Und schön rein mit der kalten und feuchten Luft und sich dann über Kondenswasser wundern.
      Sobald diese kalte, auch mit 100% RELATIVE Feuchte aufgeheizt ist, ist dessen Feuchtigkeit sehr gering.
      Wer im Material gebundene Feucht austreiben möchte, muss ergo Heizen und für dauernden Luftaustausch sorgen.

      Daher funktioniert nicht nur Bau- oder Kellertrocknung im Winter am besten.

      Wenn sich Kondensat bildet, herrscht dort zu geringer Luftaustausch auf zu kalter Oberfläche, auf dem der Taupunkt der feucht-warmen Umgebungsluft unterschritten wurde.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • treckertom schrieb:

      Wenn sich Kondensat bildet, herrscht dort zu geringer Luftaustausch auf zu kalter Oberfläche, auf dem der Taupunkt der feucht-warmen Umgebungsluft unterschritten wurde.
      Kurzform: Kondensat bildet sich, wenn der Taupunkt unterschritten wird. Immer. Auch auf Gras. Nennt sich Morgentau :w . Luft(aus)tausch ist sinnvoll, wenn die Luft trockener ist, um die vorhandene Feuchtigkeit aufzunehmen.
    • Auch die kalte Flasche Bier aus dem Kühlschrank beschlägt draussen aus dem gleichen Grund.
      Auch Wolken, die ja eigendlich Ansammlungen von Wassertröpfchen sind, kommen in grösseren Höhen, wenn es über Berge geht, auch in die Taupunktunterschreitung - - es regnet dann.


      Alles etwas absolut neues !!!!!!!!!

    • treckertom schrieb:

      Sobald diese kalte, auch mit 100% RELATIVE Feuchte aufgeheizt ist, ist dessen Feuchtigkeit sehr gering.
      Jo und wohin geht diese Luftfeuchtigkeit dieser kalten Luft?
      Die Luftfeuchtigkeit draußen ist 78% und im Wohnwagen nur 20% und da soll ich lüften?
      Durchs Dauerheizen sind meine Möbel, Polster und Wände gemessen aber gar nicht feucht.
      Warum also mehr, als einmal ganz kurz durchlüften?
    • Axel....

      zur Info:
      Die Außenluft ist gerade im Winter – selbst bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 100% – absolut betrachtet extrem trocken. Beim aufheizen kalter Außenluft auf Zimmertemperatur kann diese sehr viel Feuchtigkeit aus den Wohnräumen aufnehmen, die bei einem Lüftungsvorgang nach außen befördert wird.
      Warum ist das so? Die Menge an Feuchtigkeit (Wasserdampf), die von der Luft aufgenommen werden kann, ist abhängig von der Temperatur. Je kälter die Luft ist, desto weniger Feuchtigkeit kann aufgenommen werden. Die relative Luftfeuchtigkeit bezeichnet das Verhältnis des momentanen Wasserdampfgehalts zum maximal möglichen Wasserdampfgehalt bei derselben Temperatur.
      Relevant ist aber nicht die relative Feuchtigkeit, sondern die absolute Feuchtigkeit, also wie viel Feuchtigkeit tatsächlich aktuell je Kubikmeter Luft enthalten ist.
      Da kalte Luft insgesamt nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen kann, ist im Winter außen die maximale relative Feuchtigkeit (100%) schnell erreicht. Die absolute Feuchtigkeit ist dabei aber trotzdem sehr gering. Beispiel: Warme Innenluft enthält bei 21 Grad C und 55% relativer Luftfeuchtigkeit 10,1 g/Kubikmeter Wasser. Kalte Außenluft dagegen enthält bei -5 Grad C und 100% relativer Luftfeuchtigkeit gerade mal 3,25 g/Kubikmeter Wasser. Die Außenluft hat also trotz der 100% relativen Luftfeuchtigkeit ein enormes Trocknungspotential.

      Ich denke der Text hat dir geholfen

      Gruss
      Wolfgang
      Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich.
      Joachim Ringelnatz
    • bastl-axel schrieb:

      treckertom schrieb:

      Sobald diese kalte, auch mit 100% RELATIVE Feuchte aufgeheizt ist, ist dessen Feuchtigkeit sehr gering.
      Jo und wohin geht diese Luftfeuchtigkeit dieser kalten Luft?Die Luftfeuchtigkeit draußen ist 78% und im Wohnwagen nur 20% und da soll ich lüften?
      Durchs Dauerheizen sind meine Möbel, Polster und Wände gemessen aber gar nicht feucht.
      Warum also mehr, als einmal ganz kurz durchlüften?
      Die Luftfeuchtigkeit geht nirgend wo hin, sie bleibt natürlich in der Luft, es ist nur auf Grund der niedrigen Temperatur effektiv sehr wenig Wasser in dieser Luft gelöst. Wenn diese kühle Luft (mit 78%) nun im Wagen warm wird, kann sie, allein wegen der Temperaturerhöhung, zusätzliche Feuchtigkeit aufnehmen, deshalb geht die relative Luftfeuchtigkeit nach dem lüften zurück. Zu Beginn ist die gelöste Wassermenge ist immer noch die selbe, die eingeströmte Luft nimmt dann langsam mehr und mehr Feuchtigkeit auf, diesen Vorgang wiederholt man dann im Grunde bis kein Kondenswasser mehr sichtbar ist.


      Es wurde nun schon mehrfach erklärt, wir reden hier von der relativen Luftfeutigkeit. Kalte Luft kann kaum Feuchtigkeit aufnahmen, darum ist es im Herbst und Winter draußen nebelig. Ein Beispiel, wenn die sich Luft zur Nacht hin abkühlt, ist die im Wagen befindliche Luft physikalisch nicht mehr in der Lage (Taupunkt erreicht) den in der Luft enthaltenden Wasserdampf zu halten. Er kondensiert und das an den kühleren Flächen im Wohnwagen, oder wie beschrieben an der kalten Flasche Bier, die aus dem Kühlschrank kommt.

      Wenn du kein Kondenswasser im Wagen hast reicht natürlich ein kurzes Lüften aus, wenn sich aber in einem Wohnwagen mehrere Personen aufhalten und auch noch gekocht wird hat man irgendwann, spätestens zum Abend hin, wenn man die Temperatur im Wohnwagen zum Schlafen reduziert, ein Kondenswasserproblem.


      Gruß Andreas
    • bastl-axel schrieb:

      Durchs Dauerheizen sind meine Möbel, Polster und Wände gemessen aber gar nicht feucht.
      Bastel-Axl, es geht nicht immer nur um dich.
      Vergegenwärtigen wir uns, worum es geht: Anwärmen nach längerer Standzeit.

      thomas2605 schrieb:

      Am Wochenede waren wir wieder mal zu 3. bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt unterwegs und mussten den nach der Fahrt Kalten WW hochheizen

      thomas2605 schrieb:

      Früh war dann alles ziemlich stark beschlagen...

      thomas2605 schrieb:

      Die 2. Nacht wird es dann meist deutlich besser
      Es bleibt also dabei:

      treckertom schrieb:

      Wer im Material gebundene Feucht austreiben möchte, muss ergo Heizen und für dauernden Luftaustausch sorgen.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
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      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
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