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Kaufvertrag mit Vorbesitzer einer Hütte

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    • Kaufvertrag mit Vorbesitzer einer Hütte

      Hallo,

      als absoluter Dauercamping-Neuling bin ich kurz davor eine Holzhütte mit Terasse und Schuppen auf einem Dauercampingplatz zu kaufen und den Pachtvertrag zu unterschreiben.

      Ist es üblich oder total unüblich mit dem Vorbesitzer der Holzhütte (er hat sie gebaut) einen Kaufvertrag zu machen? Ich habe von ihm nur den Schlüssel und die Kontonummer. Und Aussagen, welches Material er noch bringen will und, dass er nur noch ein paar persönliche Sachen mitnehmen möchte. Allerdings stellt sich leider immer mehr raus, dass er in vielen Punkten nicht ehrlich war und eine ordentliche Übergabe, Funktionsprüfung der Gas- und Wasseranlage gab es nicht. Da hatten sich andere Verkäufer durchaus anders verhalten.

      Aufgrund der vielen Ungereimtheiten bin ich inzwischen misstrauisch geworden, auch wenn die Hütte echt sehr gut aussieht.

      Vielen Dank!
    • Hallo,

      laut Campingplatzbesitzer kann die Hütte bleiben, und es ist mir überlassen, ob ich einen Wohnwagen dazu stelle, oder einen geschlossenen Wohnraum daraus mache.

      Ich frage mich nur, ob man normalerweise mit dem Verkäufer der Hütte einen Kaufvertrag macht. So habe ich, und er auch nix in der Hand. Weder was das Inventar betrifft, noch was den Funktionszustand der Gasanlage etc. betrifft. Das macht zwar insgesamt einen guten Eindruck, aber bei einigen Punkten hat sich schon herausgestellt, dass er gelogen hat. Daher bin ich jetzt leider misstrauisch.

      Elke
    • Hart schrieb:

      aber bei einigen Punkten hat sich schon herausgestellt, dass er gelogen hat. Daher bin ich jetzt leider misstrauisch.

      Elke
      Na dann ist es doch keine Frage ,

      mach einen Kaufvertrag den damit machst du nichts verkehrt.
      Grüße aus Bayern Dieter

      Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.
    • Hart schrieb:

      Aufgrund der vielen Ungereimtheiten bin ich inzwischen misstrauisch geworden, auch wenn die Hütte echt sehr gut aussieht
      Moin Hart,

      ich möchte Dich nicht verunsichern, aber für mich stellen sich einige Fragen: Gibt es noch mehrere Holzhütten auf diesem CP?

      Mal die Nachbarn gefragt, wie das Leben sich auf dem Platz abspielt? Was sagt der "Buschfunk" über die Zukunft des Platzes?

      Strickte Einhaltung der CP-Regeln oder eher locker?

      Was hast Du für ein "Bauchgefühl" bei dem Vorbesitzer?

      Hat der CP eine Zulassung als Wohnsitz?

      Wie hoch sind Jahrespacht und Nebenkosten?

      Auf unserem ehemaligen Dauerplatz war auch mal alles "erlaubt", dann gab es gesetzliche und steuerrechtlichen Änderungen des Bundeslandes und eine 4-wöchige "Sperrmüll-Aktion".

      Viele Grüße
      Heizerknecht
    • Wie Heizerknecht schon zum Teil erwähnt hat und vor allem:
      Der Brandschutz, wie beim Flughafen in Berlin, er wird auch auf den Dauercampingplätzen immer wichtiger. Nicht nur die Hecken und Zäune runter auf 1,40 oder 1,50m , sondern auch Aufbauten und Abstände der Bauten, ihr Material. Liegt dem Betreiber da was vor?
      Was sagt die zuständige Gemeinde dazu? Die haben auch Vorstellungen dazu. Auf unserem Platz sind keine Holzbauten oder Alu-Wintergärten als Standzelte mehr erlaubt. Diese Teile haben keinen Campingplatzcharakter mehr und der Betreiber krazt an seiner Konzession. Bestandsschutz bei Vertagswechsel/Verkauf ist nicht zwangsweise.
      Außerdem, laß Dein Habenwollen nicht zu sehr raus hängen, damit wirst Du blinder für Probleme die Dich hinterher ärgern und Geld kosten.
    • Zur Eingangsfrage des TE

      ............... ich bekomme Schüttelfrost, wenn ich daran denke, dass man bei einem Rechtsgeschäft keinen Vertrag abschließt.

      Wir sind alles nette Menschen. Nur wenn es dann nicht so klappt wird immer gleich nach den Gerichten gerufen.

      IMMER (vor allen Dingen wenn es eben nicht nur um 5 Euro geht) einen Vertrag aufsetzen.

      IMMER die "essentialia negotii" also die wesentlichen Vertragsbestandteile aufschreiben. Sämtlichen Nebenarbreden gehören natürlich dazu.

      IMMER im Vertrag alle 5 W´s (Wie, Wo, Was, Wann, Wer) festhalten.

      Gruss
      Wolfgang
    • Hart schrieb:

      Allerdings stellt sich leider immer mehr raus, dass er in vielen Punkten nicht ehrlich war
      Inwiefern?

      Hart schrieb:

      und eine ordentliche Übergabe, Funktionsprüfung der Gas- und Wasseranlage gab es nicht.
      Das ist doch kein gewerblicher Verkäufer. Hättest halt fragen sollen.

      Hart schrieb:

      Da hatten sich andere Verkäufer durchaus anders verhalten.
      Welche andere Verkäufer? Hast du noch mehr Hütten gekauft? :D

      x-file schrieb:

      Mit der Aussage des CP Besitzers, kann bleiben, ist es auch so eine Sache. Das würde ich mir in den Pachtvertrag schreiben lassen.
      Ich bin auf zwei Campingplätzen und in beiden Pachtverträgen steht, das sich der Vertrag
      immer nur von Jahr zu Jahr verlängert und das nix außer dem WoWa mit Vorzelt und ein
      maximal 5m² großes Gerätehaus drauf stehen darf.Alles andere wird im gewissen Rahmen
      nur stillschweigend geduldet und muss eventuell zurückgebaut werden.
      Einer der 2 CP wurde jetzt verkauft und es war Einer vom Bauamt dabei.
      Der war entsetzt über die Auswüchse.
      Jetzt werden fast alle Camper angeschrieben, damit sie das wieder zurückbauen.
      Glaube also nicht, das das offiziell mit in den Pachtvertrag rein kommt.
      Ein Campingplatz ist halt kein Baugelände.
      Deswegen ist ja auch die Holztür meines festen Vorzeltes auch mit einer Zeltplane bezogen,
      damit es so aussieht, als wäre es ein Teil des Zeltes.
    • Hallo,

      vielen Dank für die Antworten, und die ganzen wertvollen Hinweise!

      Versuche mal von oben nach unten alles zu beantworten:

      1. Also, es gibt sehr viele Holzhütten auf dem Platz. Tlw. wirklich große Hütten, ganz ohne Campingwagen - mit echten Dauercampern. Den Mietvertrag habe ich inzwischen. Kann noch mal den Pächter darauf ansprechen, das mit der Hütte aufzunehmen.

      2. Habe den Pächter und meine Nachbarn in spe nochmal gefragt, und alle sagten, ich solle auf jeden Fall einen Kaufvertrag machen lassen. Aktuell lasse ich die Gasanlage prüfen, also ob Heizung und Ofen funktionieren. Erst, wenn ich dazu ein fachliches Feedback habe, trete ich mit dem Verkäufer noch mal in Kontakt. So wie es aktuell aussieht,kommt alleine wegen der Korrekturen bzgl. Gas ca. 1100 Euro auf mich zu, was der Verkäufer anders geschildert hat. :motz: Er war allerdings auch 2 Jahre nicht mehr da, wegen schwerer Erkrankung seiner Frau - und hat vielleicht andere Sorgen und Nöte und bringt Einiges durcheinander. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

      3. Buschfunk der Nachbarn über den Platz und Vorgaben zum Brandschutz: Ist eigentlich positiv. Regeleinhaltung ist eher streng (also 12-15 Uhr absolute Ruhe etc.), bei Baumaßnahmen vorher Einwilligung des Pächters einholen, 5 m Brandschutz zum Zaun einhalten, Gasprüfung ist Pflicht etc. Damit komme ich aber klar. Über die Zukunft des Platzes habe ich noch nichts gehört. Das wäre natürlich ein totales Fiasko, wenn alle bzw. ich dann auch alles abreißen müssten. Vielleicht sollte ich besser in meiner Wohnung eine 1x1 m große Blockhütte bauen... =O :xwall:

      @Heizerknecht: In welchem Bundesland war das? Ich bin in NRW.

      4. Höhe der Pacht und Nebenkosten, Zweitwohnsitz, Versicherung, Gas kenne ich jetzt.

      5. Bauchgefühl zum Vorbesitzer: Sehr schwankend. Bislang dachte ich ein Guter, inzwischen bin ich da sehr verunsichert. Andere Verkäufer, deren Objekte ich mir angeschaut habe (leider nicht mit so einer tollen Hütte in super Lage), waren sehr viel auskunftsfreudiger einem die Funktion von Wasser, Gas etc. zu zeigen, und haben von sich oder auf Nachfrage auf anstehende Reperaturen hingewiesen. Das fehlte mir hier. Sowas habe ich eher von Nachbarn erfahren.

      6. Pachtvertrag: Eine explizite Einschränkung auf WW, Schuppen und Vorzelt ohne Holz steht da nicht drin. Allerdings auch so Sachen wie: Man müssen nach dem Ende der Miete eigentlich wieder alles zurückbauen inkl. gelegtes Fundament. Das macht da aber keiner. Beim Kündigungsvordruck steht auch, dass man auf alles Material verzichtet. Praxis ist allerdings, dass die Bauten bleiben und an den Käufer verkauft werden.

      7. Bin jetzt jedenfalls schon um Einiges schlauer. Nach den ganzen Infos scheint es mir ja ein hohes finanzielles Risiko zu sein, sich eine Hütte auf so einem Platz zu kaufen bzw. zu bauen. Und man sollte besser ganz die Finger davon lassen, wenn man nicht in Geld schwimmt. ?( ?( ?(

      -> Oder ich kontaktiere noch mal meinen ersten Verkäufer, der mir seinen Wagen mit Plastikvorbau gezeigt hat. Der hatte echt den seriösesten Eindruck gemacht. Aber, ich will doch ne Blockhütte :undweg:
    • Hart schrieb:

      Noch was: der CP hat eine Zulassung als Wohnsitz. Es ist obligatorisch, dass der Zweitwohnsitz bei der zugehörigen Stadt vom Pächter angemeldet wird.
      Denke bitte mit daran, dass Städte und Gemeinden gerne auch an Zweitwohnsitzsteuer "schrauben".

      Es war in Niedersachsen. Wenn ich mich recht entsinne, hat vor über 25 Jahren aber der Landkreis Änderungen gefordert.

      Viele Grüße
      Heizerknecht
    • Hart schrieb:

      So wie es aktuell aussieht,kommt alleine wegen der Korrekturen bzgl. Gas ca. 1100 Euro auf mich zu, was der Verkäufer anders geschildert hat.
      Was soll denn da nur an Korrekturen ca 1100,- € kosten?
      Für den Preis bekommt man ja schon eine komplette Neuanlage.

      Hart schrieb:

      Nach den ganzen Infos scheint es mir ja ein hohes finanzielles Risiko zu sein,
      sich eine Hütte auf so einem Platz zu kaufen bzw. zu bauen.
      Das ist aber auf jedem Campingplatz so. Was soll denn die Hütte kosten,
      wenn du von einem hohen finanziellem Risiko sprichst?
    • bastl-axel schrieb:

      Hart schrieb:

      So wie es aktuell aussieht,kommt alleine wegen der Korrekturen bzgl. Gas ca. 1100 Euro auf mich zu, was der Verkäufer anders geschildert hat.
      Was soll denn da nur an Korrekturen ca 1100,- € kosten?Für den Preis bekommt man ja schon eine komplette Neuanlage.


      -> Der Gasprüfer auf dem Platz hat das gecheckt und bislang gesagt:
      --> Die Heizung in der Hütte bekommt er bislang nicht ans Laufen (Neuanschaffung ca. 600-800 Euro) (Montage noch nicht eingerechnet)

      --> Der Regler an den Flaschen für die Heizung ist veraltet und muss erneuert werden (27 Euro)
      --> die Gasflaschen (11 kg) haben ein abgelaufenes Datum. Daher je Flaschenfüllung 5-10 Euro Gasprüfgebühr (15-30 Euro)
      --> den Gasofen konnte er noch nicht ausprobieren, da die zugehörige Flasche nicht da war. Der Anschluss für diese Flasche ist im Stellplatz für den Wohnwagen. Die würde dort aber nur auf dem Boden stehen und die Abstellventile (die früher wohl mal da waren) fehlten. Der Abstellplatz für diese Flasche muss nach Außen in einen Kasten gelegt werden (Material und Montage ca. 200-300 Euro)
      ---> So kommt der Betrag zusammen. Der Verkäufer hat mir von all dem nichts gesagt, obwohl er Einiges von dem Gasprüfer wusste. Wenn ich mir was zeigen lassen wollte, hatte er es immer ziemlich eilig...
      ---> wenn das erstmal alles repariert ist, kommen noch die Kosten für die Gasprüfung



      Ergo: ich warte jetzt erstmal ab, was der Prüfer im Endeffekt sagt (er schaut sich das nochmal an). Dann habe ich mal ein paar mehr Fakten und muss dann noch mal mit dem Verkäufer über den Preis reden. :huh:

      Hart schrieb:

      Nach den ganzen Infos scheint es mir ja ein hohes finanzielles Risiko zu sein,
      sich eine Hütte auf so einem Platz zu kaufen bzw. zu bauen.
      Das ist aber auf jedem Campingplatz so. Was soll denn die Hütte kosten,wenn du von einem hohen finanziellem Risiko sprichst?


      -> Die Hütte selber 5000 Euro. Was ich im Anbetracht der hochwertigen Innenausstattung samt dem ganzen Werkzeug und Material, inklusive vollwertigem Dach eigentlich bislang angemessen finde. Bei den ganzen Reperaturkosten (die sich nach dem Hinweis des Nachbarn immer mehr ergeben) und Wagen anschaffen, bin ich aber bei insgesamt 10.000 - 12.0000. Plus Pacht + NK + Zweitwohnsitz + Versicherung + Strom + Gas.


      ---> Das ist eigentlich ein Schnäppchen, wenn man viel Geld hat. Ich gehöre aber nicht zu den reichen Menschen dieser Welt, denen es egal sein kann, so eine hohe Summe in den Sand zu setzen, weil sie ggf. die Hütte abreißen müssen. :wacko:
    • Hart schrieb:

      Ich bin in NRW
      Darf ichfFragen, welche Gemeinde oder welcher Campingplatz?

      Grade in NRW ist man in den letzten Jahren strenger geworden, was das Wohnen auf dem Campingplatz und das Aufstellen von festen Bauten betrifft. Auch wenn es bei Dir nicht der Erstwohnsitz sein soll (verstehe ich so zumindest), bleiben immer noch die festen Bauten. Planungsrecht der Gemeinde? Allerdings wenn man bei der Gemeinde anfragt, kann man auch schlafende Hunde wecken, hat danach jedoch etwas mehr Sicherheit oder auf dem Platz ein Paar "Feinde" mehr... ;)

      Kann natürlich sein, dass das Ganze unter der rot-grünen Landesregierung strenger verfolgt wurde als aktuell, da ich in letzter Zeit wenig zu dem Thema gehört habe. 2016 war das Thema noch recht dauerhaft auf der Agenda, hier am Beispiel Entenfang in Mülheim:

      muelheim-ruhr.de/cms/zukunft_entenfang.html

      Insbesondere weiter unter stehen einige Fragen und Antworten, die nicht nur den Entenfang betreffen, so mal als allgemeiner Lesestoff, womit man zu rechnen hat hier in NRW und was genehmigungsfrei ist bzw. genehmigt werden müsste.
      Die letzten Jahre...
      2012: Eisenach / GermanRaceWars - Bensersiel / Nordsee - Stover Strand International / Hamburg - Hohegeiß / Harz
      2013: Eisenach / GermanRaceWars - Tecklenburg-Leeden / Tecklenburger Land
      2014: Wermelskirchen / Bergisches-Land - Eisenach / GermanRaceWars - Silz-Nossentin / Müritz - Monzingen / Nahemühle
      2015: Wesel / Grav-Insel - Zeven / VW-Nordderby - Norddeich / Nordsee - Waldböckelheim / Nahetal - Eisenach / GermanRaceWars
      2016: Burg / Spreewald - Zeven / VW-Nordderby - Cottbus / Lausitz - Wermelskirchen / Bergisches-Land - Rerik / Ostsee

      Hier gibt es nach und nach ein bißchen was zum Wohnwagen QEK Junior
      Ideen, Informationen und Reparaturanleitungen
    • Neu

      Hart schrieb:

      als absoluter Dauercamping-Neuling
      Was machst Du, wenn Du nach einer Saison feststellst, dass ist nichts für mich/uns?

      So kommt der Betrag zusammen. Der Verkäufer hat mir von all dem nichts gesagt, obwohl er Einiges von dem Gasprüfer wusste. Wenn ich mir was zeigen lassen wollte, hatte er es immer ziemlich eilig...



      Das wäre für mich der Hauptgrund die Hütte nicht zu kaufen.


      Es sei denn, der Verkäufer lässt alles, Gas, Strom, Wasser, zu seinen seinen Kosten von einem Fachbetrieb mit Stempel und Urkunden sanieren, was ich mir nicht vorstellen kann. Aber Fragen kostet ja nichts!

      Ich will Dir die Hütte sicher nicht ausreden, aber für mich gibt es noch zu viele Unbekannte, z.B. die Gasanlage/Gasofen erweisen sich als völliger "Schrott".

      Oder es gibt weitere, zusätzliche Kosten z.B.die variablen wie Strom und Wasser. Und wie schon erwähnt die Zweitwohnsteuer, höhere Parzellenmiete als Nachmieter?

      Ich würde mich erst mal nach einem Wohnwagen mit Vorzelt umsehen. WW sollte noch fahrbereit sein und regelmäßiger Gasprüfung und Tüv.

      Da kannst Du zur Not "Flüchten" und auf auf einen anderen CP ziehen. Mir wäre da Risiko einer Hütte zu groß, man ist an diesen einen Platz gebunden.

      Wenn ich an unseren ehemaligen Dauerplatz und einige "feierwütige" Nachbarn denke .... .

      Viele Grüße
      Heizerknecht
    • Neu

      Hart schrieb:

      Die Heizung in der Hütte bekommt er bislang nicht ans Laufen
      (Neuanschaffung ca. 600-800 Euro) (Montage noch nicht eingerechnet
      Das ist doch ein altbekanntes Problem, wenn eine Heizung lange nicht betrieben wurde.
      Da sitzt oft die berühmte Truma-Spinne drin, also irgendwelche Insekten und/oder einfach nur Schmutz.
      Unten mal an der Düse und den beiden Trompetenrohrne nach sehen und reinigen.

      Hart schrieb:

      Der Regler an den Flaschen für die Heizung ist veraltet und muss erneuert werden (27 Euro)
      Jo, ist halt alle 10 Jahre mit Schlauch nötig.

      Hart schrieb:

      die Gasflaschen (11 kg) haben ein abgelaufenes Datum.
      Das ist doch nur wichtig, wenn du die Flasche befüllen lassen willst,
      aber wenn du die gegen volle Flaschen tauschst, ist das egal.

      Hart schrieb:

      Der Abstellplatz für diese Flasche muss nach Außen in einen Kasten gelegt werden (Material und Montage ca. 200-300 Euro)
      Aber hallo. Für 50,-€ holst du dir eine Plastikbox im Baumarkt und stellst da die Flaschen rein.

      Aber ich halte einen gebrauchten Wohnwagen mit Vorzelt, wie auch schon @Heizerknecht schrieb,
      für eine bessere Idee. Dann kannst du, falls nötig, einfach wo anders hinziehen.
    • Neu

      Moin!

      Puh, wenn man das alles so liest!?

      Ich hätte auch schon "Kehrt um" gemacht und dem Verkäufer eine Absage erteilt.

      Vielleicht fällt dem Verpächter auch nächstes Jahr ein das darf gar nicht so gebaut werden oder er gibt den kompletten Platz auf oder oder oder... Geld für nix verpulvert und verkaufen kannst du das so auch nicht!

      Aber das muss ja jeder selbst wissen.

      ICH für MEINEN Teil würde bei dem was man bisher so darüber gelesen hat definitiv nicht so viel Geld in die Hand nehmen, und wenn da noch so viel Werkzeug oder Innenausbau gemacht wurde bei der "Hütte". Wer weiß was da noch so für Mängel sind in den Wänden, der Decke, dem Boden oder sonst wo...

      Ich hab das mittlerweile schon mehrfach leider bei uns auf dem Platz bei den Mobilheimen erleben müssen die teilweise für fünfstellige Summen gehandelt und in fünf Jahren teilweise schon den dritten oder vierten Besitzer erlebt haben (oder mittlerweile sogar abgerissen wurden da nicht rettbar).

      Viel Erfolg dennoch und alles Gute!

      Gruß, René
      :w Gruß aus Minden :w

      Fehmarn, du Perle am Ostseestrand
      bist über alle Grenzen hinaus bekannt
      Fehmarn, du Paradies ganz nah am Meer
      sturmerprobt durch Wetter, Wind und Heer
      du stolze Insel zwischen Sund und Belt
      bist einmalig - und schön auf dieser Welt.