Anzeige

Anzeige

Welches Sturmband anschaffen?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

    am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft.
    Das Ziel ist die EU-weite Vereinheitlichung der Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
    Unsere gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Datenschutz lest ihr dazu in unserer erweiterten Datenschutzerklärung auf unserer Seite unten links.

    Wichtig: Ihr braucht nichts weiter zu tun. Es handelt sich nur um eine Information.

    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • Welches Sturmband anschaffen?

      Hallo zusammen :w
      Als neue Wowa Besitzerin bin ich jetzt dabei mir vor dem ersten Urlaub die nötige Ausrüstung anzuschaffen. Ein Vorzelt war bei meinem gebrauchten Bürsti dabei, aber leider kein Befestigungsmaterial. Jetzt schlage ich mich schon seid einigen Tagen mit dem Thema Sturmband oder Abspannung rum.
      Welche Sorte ist besser ? Ein Band komplett übers Zelt spannen, oder mit einzelnen Gurten am Gestänge befestigen? ?(
      Lasst mich von euch lernen :D
      Gruß Lillyfee
    • Ich habe beide Varianten, da die bei Obelink nicht so teuer waren.
      Das große Band habe ich auch für Sackmarkise, lege es aber ggf. auch über das Vorzelt.
      Für das Vorzelt (da bei der Sackmarkise nicht anwendbar) habe ich dann noch die 3 Bänder zum abspannen.

      Je nach Vorzelt hat dein Zelt aber auch Aufnahmen (Clipse) für ein Sturmband angenäht.

      Ich denke man kann bei Sturmleinen nicht viel falsch machen - wenn es draußen richtig pustet kann man schon sagen "viel hilft viel".
      Gruß

      Sebastian

      _____________

      Gier frisst Hirn
    • Das wäre meine nächste Frage gewesen. Von den bekannten Marken sind die Bänder deutlich teurer als von Obelink. Wie sieht es mit der Qualität aus? Bei den ganzen Anschaffungen die anstehen :huh: bin ich auch geneigt eins von Obelink zu kaufen.
    • kann nur aus Erfahrung sprechen, auch da ist billig oft doppelt gekauft.hol dir ein Sturmband von der marke ,wo auch dein Vorzelt her ist. ansonsten wenn du pinne hast und keine klips zum befestigen kann ich dir nur das Mistral von brand empfehlen...wie gesagt meine erfahrungen
      zum arbeiten zu alt,
      zum sterben zu jung,
      zum reisen topfit....
      Gruß Thomas :0-0:
    • Von der Qualität her, kannst du auch ein Sturmband von Obelink kaufen. Ich persönlich nutze zwei innenliegende Bänder zur Sturmsicherung von Isabella. Vorteil ist, dass das Strumband nicht außen am Vorzelt scheuern kann. Wenn du ein Band außen drüber legst, besteht immer die Gefahr, dass es am Vorzelt scheuert.
    • Von innen finde ich super. Da habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht. Eine Stolperfalle weniger, draußen, für die Kinder. dann kann ich ja bestimmt einzelne Gurte einfach ums Gestänge legen, oder?
    • Lillyfee schrieb:

      Von innen finde ich super. Da habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht. Eine Stolperfalle weniger, draußen, für die Kinder. dann kann ich ja bestimmt einzelne Gurte einfach ums Gestänge legen, oder?
      Ja genau, ich habe links und rechts an den Ecken jeweils einen Gurt um die Stangen gelegt.
    • Ein richtig abgespanntes Vorzelt brauch kein Sturmband, schreibt Ulrich Skura, Isabella Deutschland Service.
      Lediglich innen werden die vorderen Stangen zusätzlich gesichert, damit sie sich bei Sturm nicht anheben.
      Grüsse vom Jürgen
      Denke daran, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist – Dalai Lama
    • Die Aussage von Isabella kenn ich auch... Und ganz ehrlich, ich glaubs immer noch nicht. Irgend eine Sturmsicherung muss hin meiner Meinung nach. Und da ist es wurscht, in welcher Art und Weise.

      Am schönsten ist das Sturmbandset von Isabella, welches innen befestigt wird. Dazu müssen aber auch die Bodenverhältnisse passen, weil man in diesem kleinen Bereich des Zeltes nicht viel Möglichkeiten zum ausweichen hat. Auf dem letzten Platz auf dem wir im Sommer waren, wäre diese Art der Abspannung völlig unmöglich gewesen.

      Mit einem Sturmband über das Zelt hat man zwar draußen eine Stolperfalle mehr, ist aber wesentlich flexibler was die Positionierung in der Breite angeht. Wenn im Boden nach 5 cm n Felsbrocken kommt, dann geht man halt nen halben Meter vor oder zurück. Allerdings sollten solche aufliegenden Bänder nie ohne "Schuhe" eingesetzt werden, sonst scheuern sie den Zeltstoff durch. Wir haben ein ganz einfaches Abspannset von Frankana, da sind drei Stoff"schuhe" dabei, durch die das Sturmband durchgezogen wird. Dadurch reibt das Band im Schuh, aber nicht auf der Zelthaut. Dieses Sturmband hat uns im letzten Sommerurlaub das Vorzelt gerettet. Weil einfach Abspannen hätte bei dem Orkan nicht gereicht. In dieser Nacht haben einige ihre Markisen und Vorzelte verloren und Tag drauf 37 Parzellen weiter -wenn überhaupt - wieder gefunden.

      Noch wichtiger als das Sturmband sind aber die Heringe. Dieser dünne Drahtbilligmist taugt gar nix. In normaler Wiese haben wir mit den Isabella-Kunststoffheringen die besten Erfahrungen gemacht. Steinanker bzw. Felsnägel sind hier und da auch mal angebracht, im Zweifel 300er Holzschrauben mit Beilagscheibe. Denn wenn die Heringe, bzw. die Verbindung zum und im Boden nix taugt, hilft das beste Sturmbandset nix.
      Gruß
      Bernhard

      Urlaube:
      1993-1995: Rosenfelder Strand, Grube
      2015: Nordseecamping "Seehund", Husum / Camping Unterbacher See, Düsseldorf
      2016: Rhöncamping, Bischofsheim an der Rhön / Camping Süderholz, Sieverstedt / Svinkløv Camping, Fjerritslev DK / Camping Parksee Lohne, Altwarmbüchen
      2017: Svinkløv Camping, Fjerritslev DK / Camping Behnke, Neukirchen / Campingplatz Puttgarden, Fehmarn
      2018: Campingplatz am Nordseestrand, Dornumersiel / Campingpark Kirchzell
      2019: Camping Lindlbauer, Inzell
    • Bernhard81 schrieb:

      Irgend eine Sturmsicherung muss hin meiner Meinung nach. Und da ist es wurscht, in welcher Art und Weise.

      Bernhard81 schrieb:

      im Zweifel 300er Holzschrauben mit Beilagscheibe. Denn wenn die Heringe, bzw. die Verbindung zum und im Boden nix taugt, hilft das beste Sturmbandset nix.
      Mehr gibt es dazu wirklich nicht zu sagen.

      Unser wirklich nicht kleines Sonnendach hängt an 2 kräftigen Leinen und 4 ordentlichen Heringen, und dies seit Jahren auch bei Sturm.
      Letztes Jahr habe ich links und rechts von uns fliegende Vorzelte mit Sturmband und rausgerissenen Heringen gesehen.
      Schluß mit Camping ?, zuviele Wölfe, nervige Überfälle, falsche Reifen bei der ersten Schneeflocke, Stromschlaggefahr wegen fehlendem Erdungsmast am WW, Keime im Trinkwasser, schmale Einfahrten am CP, Parzellen-Teilflächenokkupanten, die Gefahr von Gasexplosionen, rauchende und türknallende Nachbarn, fehlende Parkplätze an der AB und und und... So gehts nicht!

      Applaus den Sandburgenbauern, die sich zum Architekten des Lebens ernennen.
    • JueBau schrieb:

      Ein richtig abgespanntes Vorzelt brauch kein Sturmband, schreibt Ulrich Skura, Isabella Deutschland Service.
      Lediglich innen werden die vorderen Stangen zusätzlich gesichert, damit sie sich bei Sturm nicht anheben.
      Moin,
      sehe ich auch so. :ok

      Evtl. nach an den Ecken ein Tau mit entsprechenden Heringen.
      Überwurf-Sturmband habe ich noch nie besessen

      Gruß Thomas
      das verbrennt der KUGA seit 2012 im Durchschnitt: KLICKST DU HIER
      hier klicken = besuchte Campingplätze
    • Welches Sturmband man nimmt, hängt in erster Linie vom Vorzelt und den Befestigungsmöglichkeiten ab.
      Da würde ich erst mal schauen, was der Zelthersteller schreibt.
      VG, Dennis
      \\\ Pulse of Europe ///

      ###
      "Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer"
      (Sokrates, 470-399 v.Chr.)
      ###
      Ubi bene, ibi patria.
      (Frei übersetzt: Meine Heimat ist, wo mein Wohnwagen steht.)
    • Ok zum Befestigen hatte ich mich schon für eine Grundausstattung von Felsbodenheringen und Tellerkopfschrauben min. 8 x 240mm entschieden, das scheint ja eine gute Entscheidung zu sein. Hatte überlegt noch einige wenige besonders starke Heringe dazu zu holen. Den Rest bringt wohl die Erfahrung...
    • Lillyfee schrieb:

      Ok zum Befestigen hatte ich mich schon für eine Grundausstattung von Felsbodenheringen und Tellerkopfschrauben min. 8 x 240mm entschieden, das scheint ja eine gute Entscheidung zu sein. Hatte überlegt noch einige wenige besonders starke Heringe dazu zu holen. Den Rest bringt wohl die Erfahrung...
      ich habe auch noch vier besonders kräftige Häringe im Wohnwagen, noch nie gebraucht.
      Weder Bora, Mistral oder Tramontana haben es geschafft, es sind immer die kleinen Sturmschnüre von
      Isabella mit 300er Holzschrauben an den Ecken.
      Grüsse vom Jürgen
      Denke daran, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist – Dalai Lama
    • @JueBau
      Jürgen, ich glaube, es kommt auch darauf an, wo man campt. Klar halten diese Schnüre einiges mehr aus, als man ihnen zutrauen würde, aber sie haben für mich einen entscheidenden Nachteil: Sie "greifen" nur an einem sehr kleinen Punkt das Zelt. Ein Sturmband - innen oder außen, mal völlig egal - setzt an ganz anderen Punkten und Flächen an. Außen aufgelegt siehts zwar scheiße aus und man hat u. U. das Problem mit der Reibung auf der Zelthaut, aber es wird über die komplette Front des Vorzeltes samt Zelthaut abgespannt.

      Wir waren heuer im Sommer in Ostfriesland, und die Jahre vorher immer an der Nordsee, sind daher winderprobt. Wir hatten ein Ventura Pacific 250 und ein 08/15 Sturmband drüber. Die Schnüre, die Ventura an diesen "Lederdreiecken" durchfädelt sind gerissen, aber nicht mittendrin, sondern am Hering. Das Vorzelt wäre ohne das Sturmband sicherlich nicht mehr da gewesen. Man muss aber auch dazu sagen, dass der Sturm mit Orkanböen um die 150 km/h, sicherlich nicht alltäglich war. In der Nacht des Sturms hab ich aus dem Küchenfenster das Vorzelt beobachtet, weil aufgrund des unsäglichen Lärms eh nicht an Schlafen zu denken war. Die mittlere Frontstange ging während des Sturms gut und gerne zwischendrin mal 10 cm hoch. Da hat so eine Gewalt gearbeitet, dass die über kreuz eingeschlagenen Felsnägel der Frontstange danach verbogen waren.

      Der Vorteil bei den Sturmbändern ist, dass sie einseitig mit einer Spiralfeder gespannt sind. Das heißt, sie können kurzzeitig etwas nachgeben, um die Belastung aufs Material etwas zu reduzieren, spannen dann aber wieder nach, sofern der Hering festen Halt hat.

      Fass das bitte nicht falsch auf, ist nicht böse gemeint. Aber ich vertrau diesen "Schnürsenkeln" nach diesem Urlaub nicht (mehr).
      Gruß
      Bernhard

      Urlaube:
      1993-1995: Rosenfelder Strand, Grube
      2015: Nordseecamping "Seehund", Husum / Camping Unterbacher See, Düsseldorf
      2016: Rhöncamping, Bischofsheim an der Rhön / Camping Süderholz, Sieverstedt / Svinkløv Camping, Fjerritslev DK / Camping Parksee Lohne, Altwarmbüchen
      2017: Svinkløv Camping, Fjerritslev DK / Camping Behnke, Neukirchen / Campingplatz Puttgarden, Fehmarn
      2018: Campingplatz am Nordseestrand, Dornumersiel / Campingpark Kirchzell
      2019: Camping Lindlbauer, Inzell