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    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • Wenn der Händler den Kunden zu seinem derzeitigen Fahrzeug befragt, wissen möchte, ob es Mängel, reparierte Vorschäden, Hagelschäden usw. gibt, kann er doch eigentlich erwarten, dass er eine vernünftige Antwort bekommt. In dem Fall z.B.: da ist ein Riss im Kunststoff, der ist geflickt und zugeschmiert. Genau wie der Kunde hat auch der Händler das Recht, dass zu bekommen, was er gekauft und bezahlt hat.
      Kein seriöser Händler wird sich bei Kleinigkeiten streiten, aber bei offensichtlichen Schäden in Höhe von oftmalsmehreren tausend Euro wird wohl jeder hier auch den Händler verstehen.

      Gruß
      Nur wenige Menschen wissen, daß das Erreichte zählt, weitaus mehr Menschen sind der Meinung, dass das Erzählte reicht.
    • ?( Ein 4cm langer Riss in einer Klappe der vom Händler repariert wurde.

      Wenn das jetzt so ein Murks sein soll wie die gerichtet wurde steht nur eine neue Klappe im Verhältnis ??

      Ich denke selbst wenn nix dran gemacht wurde stehen keine 700 Euro b.z.w. die erst geforderten 1400 Euro im Verhältnis ?(

      Ohne Gutachten und einer Auflistung wie man zu dem Wert kommt schon gar nicht :thumbdown:

      Das ist unseriös vom Händler und auch nicht von einem Kunden zu verlangen das er die als großen Schaden ansieht.

      Eine verblichene Folierung am Wagen wäre auch ein riesen Kostenpunkt zu erneuern.

      Muss er das auch angeben oder ist das ein natürlicher Alterungsprozess ??

      Wir reden von einem Gebrauchtwagen und der muss einfach bei einer Anzahlung ordentlich geprüft werden von dem wo ihn in Zahlung nimmt.

      Es könnte auch was an Bremsen,Fahrwerk oder sonst was sein.

      ………… und dann ??

      Bernd

      WEINSBERGFREUND ♛

      225 Tage on Tour :ok
    • Wer den Riss repariert hat ist nicht das Thema, sondern das Thema ist, wie er repariert wurde.
      Wenn sich Käufer und Händler auf eine Bewertung aufgrund der Aussagen des Kunden einigen, sollten einfach korrekte Angaben gemacht werden.
      Ein zugeschmierter Riss ist sicher keine fachgerechte Reparatur und das ist auch für einen Laien ersichtlich.
      Klar kann was an den Bremsen sein, dass kann der Kunde auch nicht unbedingt wissen, darüber wird sich auch kein seriöser Händler streiten.
      Wenn, wie in Deinem Beispiel die Folierung verblasst ist, sollte man das angeben und in die Beschreibung aufnehmen lassen.
      @worschtsopp hat ein schönes Beispiel mit den Glühkerzen gepostet ich poste mal noch eins.
      Lt. Kunde hat der Wagen keinen Hagelschaden, bei Anlieferung ist ein deutlicher Hagelschaden zu sehen.
      Kunde behauptet, davon nichts zu wissen, hatte aber in diesem konkreten Fall den Schaden ca. 2 Jahre vorher über seine Versicherung abgerechnet.

      Gruß
      Nur wenige Menschen wissen, daß das Erreichte zählt, weitaus mehr Menschen sind der Meinung, dass das Erzählte reicht.
    • Weinsbergfreund schrieb:

      ………… und dann ??
      Dann käme es darauf an, ob der Mangel für den Kunden offensichtlich war oder nicht. Wie gesagt, du bist als Verkäufer, egal ob Händler oder Privatier, dazu verpflichtet die bekannten Mängel aufzuzählen. Da gibt es nichts drüber zu diskutieren. Man kann zwar als Privatier die Sachmängelhaftung ausschließen, dieser Ausschluss wird aber ungültig, wenn man bekannte Mängel verschweigt. Beim Verkauf an Privat kann das zu einem echten Risiko für den Verkäufer werden.
      Und wenn man sich das Bild von dem Riss anschaut, ist es kein 4cm Riss, sondern eher ein 10 bis 15cm Riss, auf dem einfach nur eine dicke Raupe weißer Kleber gemacht wurde. Das ist weder elegant noch schön, und vor allem war es für den Kunden billig.

      Das defekte Formteil wird als Ersatzteil mit Sicherheit viele hundert Euro kosten. Die 1400€ sind zwar wahrscheinlich aus der Luft gegriffen, aber nicht ganz weit abseits der Reparaturkosten.
      Wir reden hier auch nicht von normalen Gebrauchsspuren oder Alterungsfolgen, wie unschönen Folien, sondern wir reden von einem unschön und provisorisch reparierten Riss eines dichtheitsrelevanten Bauteils eines maximal 5 oder 6 Jahre alten Wagens.
    • FE 64 schrieb:

      Lt. Kunde hat der Wagen keinen Hagelschaden, bei Anlieferung ist ein deutlicher Hagelschaden zu sehen.
      Kunde behauptet, davon nichts zu wissen, hatte aber in diesem konkreten Fall den Schaden ca. 2 Jahre vorher über seine Versicherung abgerechnet.
      Auch sowas sind leider völlig normale Erfahrungen. Oder Klassiker bei uns zuletzt waren frisch undichte Dachluken. Man konnte zwar noch nichts messen, weil es sauber durchlief, aber nach dem ersten Regen umso mehr sehen. Gut, der Schaden ist dann überschaubar, aber dennoch denkt man sich dann, was das doch wieder für ein Zufall ist.
      Das kann man unendlich fortführen und es muss sich niemand beschweren, dass mancher Händler irgendwann ein gestörtes Kundenverhältnis hat. Das sind nämlich nicht die seltenen Ausnahmen, im Gegenteil, die seltenen Ausnahmen sind die Verkäufer, die mit offenen Karten spielen.
      Ist ein Grund, warum viele größere Händler einen Großteil ihrer in Zahlung genommenen Fahrzeuge gleich an die Gebrauchtwagenhändler weiterverscherbeln.
    • Worschtsopp schrieb:

      Auch sowas sind leider völlig normale Erfahrungen. Oder Klassiker bei uns zuletzt waren frisch undichte Dachluken. Man konnte zwar noch nichts messen, weil es sauber durchlief, aber nach dem ersten Regen umso mehr sehen. Gut, der Schaden ist dann überschaubar, aber dennoch denkt man sich dann, was das doch wieder für ein Zufall ist.
      noch nicht so lange her, Wagen mit Mover und Klima, beides nicht funktionsfähig. Da kann keiner sagen, dass er das nicht wusste.
      Kommt leider immer wieder vor.

      Gruß
      Nur wenige Menschen wissen, daß das Erreichte zählt, weitaus mehr Menschen sind der Meinung, dass das Erzählte reicht.
    • ;( ………….und wenn sich das schon als fast normal rausstellt sieht man die Wagen nicht mehr an ?( ?(

      Meines erachten kann man das auch anders sehen.

      Ich habe ein Wohnwagen x und der Händler gibt mir 10000 Euro und ich kaufe mir ein Wagen für 26000 Euro.

      Der Händler kommt nachher und sagt nö - ist nix mit 10000 Euro für dein alten.

      OK mag so sein.

      Aber ich kann mir den neuen nicht mehr leisten den die Anzahlung war Voraussetzung für den Kauf.

      Was jetzt ??

      Bernd

      WEINSBERGFREUND ♛

      225 Tage on Tour :ok
    • Weinsbergfreund schrieb:

      Aber ich kann mir den neuen nicht mehr leisten den die Anzahlung war Voraussetzung für den Kauf.

      Was jetzt ??
      Entweder man einigt sich oder im äußersten Fall wird es das Gericht klären müssen. Den Kunden interessiert es auch nicht, ob sich ein kleiner Händler die Reparatur eines größeren Schadens oder die Rücknahme des Wagens mal eben so leisten kann. Aber der Wunsch nach Wandlung ist schnell gerufen. Das gehört zu den Lebensrisiken und wenn man sich selbst nicht korrekt verhält, dann ist das eben so.

      Hab hier gerade einen neuen Tabbert stehen, den der Kunde nicht abnehmen möchte, weil am Etagenbett bei den Wagen mit Glattblech immer ein großes statt zwei kleiner Fenster eingebaut wurde. Der Wagen wurde hochgradig individuell ausgestattet und wird nachher schwierig zu verkaufen sein. Und jetzt?
    • Wie Du richtig schreibst, ist die Inzahlungnahme Teil der Bezahlung des Neufahrzeugs, deshalb sollte man vorhandene bekannte Mängel nicht verschweigen. Wenn, wie in meinem Beispiel, Klima und Mover defekt sind, hat der Kunde dem Händler nicht das geliefert, was er ihm verkauft hat.

      Wir reden hier nicht über Gebrauchspuren sondern über zum Teil erhebliche Mängel und Draht dann auch der Händler einen Anspruch auf Zahlung der Differenz.

      Und, wie @worschtsopp schreibt, wird, wenn keine Einigung zustande kommt, letztendlich ein Gericht entscheiden.

      Gruß
      Nur wenige Menschen wissen, daß das Erreichte zählt, weitaus mehr Menschen sind der Meinung, dass das Erzählte reicht.
    • Ich muss mich doch echt wundern, wie einseitig hier auf den Händler eingedroschen wird. Ein Beispiel: Ein WW wird im Netz inseriert, ohne Mängel (ob von Privat oder Händler ist egal). Ich fahre zum Besichtigungstermin und stelle den hier genannten Riss fest. Ich glaube nicht, dass die user, die hier so gegen den Händler sprechen, diesen Schaden so abtun würden und den Riss ohne Preisminderung akzeptieren würden, wenn sie den Wagen kaufen würden. Ich auf jeden Fall würde es nicht akzeptieren, wenn der WW einen Riss (egal wie groß) hat und ich sollte den gleichen Preis bezahlen. Ich glaube keiner würde dies akzeptieren. Warum sollte dies andes herum der Händler akzeptieren? Ach wissen wir alle nicht, wie die WW-Übergabe abgelaufen ist. Ich erlebe es immer wieder, dass die Teile weggelassen werden, die einen schlecht aussehen lassen. Klar gibt es überall schwarze Schafe. Meine Erfahrung ist aber, dass dies eher die Ausnahme ist. Die Mehrheit aller Händler wie Kunden gehen vernünftig miteinander um.

      Viele Grüße

      Mathias
    • Ich finde da kommt die PROFITGIER beider also Käufer und Verkäufer zum Vorschein.

      Auch bekannt es ist ja immer das der Andere Schuld ist, eigenes Fehlverhalten ist zu Tolerieren.

      Kaufen oder Verkaufen sind "Verhandlungen", und nicht ein Versuch zu Betrügen .

      Günter
    • Katrillis schrieb:

      Wenn ich etwas ankaufe, schaue ich mir das Objekt der Begierde an um festzustellen, welchen Preis ich bereit bin zu zahlen. Wie hat das in diesem Fall der ankaufende Händler gemacht? Den Preis ausgewürfelt ?(
      Genau das kann ich nicht verstehen.

      Selbst bei jedem Mangel den man angibt lässt sich doch nicht ungesehen ein Preis ermitteln.

      Bernd

      WEINSBERGFREUND ♛

      225 Tage on Tour :ok
    • Weinsbergfreund schrieb:

      Selbst bei jedem Mangel den man angibt lässt sich doch nicht ungesehen ein Preis ermitteln
      was soll daran nicht gehen? Manche Kunden bringen Fotos von den Beschädigungen mit, andere zählen eventuelle Mängel auf.
      Dann findet man einen Preis, der für beide Seiten akzeptabel ist und gut. Bei der Abholung des Neufahrzeugs bringt der Kunde seinen Gebrauchten mit, der wird angeschaut, mit der Beschreibung verglichen und gut.
      Mover und Klima z.B. Prüfen wir auf Funktion, wenn da was nicht funktioniert muß man drüber reden.

      Gruß
      Nur wenige Menschen wissen, daß das Erreichte zählt, weitaus mehr Menschen sind der Meinung, dass das Erzählte reicht.
    • ?( Auf gut Deutsch - wenn das beim Wohnwagenkauf so abläuft kann der Preis nicht fix sein für den Ankauf !!

      Bei Wartezeiten von teilweise 6 - 9 Monate auch unmöglich oder ??

      Ich verstehe das dann so.

      Man geht auf eine Messe beschreibt sein alten Wagen und bekommt ein Preis,

      Der Preis kommt im Kaufvertrag als Anzahlung zum neuen Wagen.

      Den neuen holt man dann ab wenn er kommt gibt den alten dagegen und der Händler sieht den zum ersten mal da der Wert auf Beschreibung fest gelegt wurde ?(

      Jede Abweichung der Beschreibung ist dann eventuell mindernd im Preis.

      Gut zu wissen für mich...…………

      Da verkaufe ich garantiert nur Privat ………….

      Bernd

      WEINSBERGFREUND ♛

      225 Tage on Tour :ok
    • FE 64 schrieb:

      Weinsbergfreund schrieb:

      Selbst bei jedem Mangel den man angibt lässt sich doch nicht ungesehen ein Preis ermitteln
      was soll daran nicht gehen? Manche Kunden bringen Fotos von den Beschädigungen mit, andere zählen eventuelle Mängel auf.Dann findet man einen Preis, der für beide Seiten akzeptabel ist und gut. Bei der Abholung des Neufahrzeugs bringt der Kunde seinen Gebrauchten mit, der wird angeschaut, mit der Beschreibung verglichen und gut.
      Mover und Klima z.B. Prüfen wir auf Funktion, wenn da was nicht funktioniert muß man drüber reden.

      Gruß
      Richtig. So funktionierts, oder wie solls sonst gehen auf Messen etc.
      Krass wird's nur, so wie es mir vor Jahren passiert ist.

      Der Kunde hatte 2 baugleiche Bagger, mit mehreren Jahren Abstand gekauft, und somit natürlich auch mit unterschiedlichen Betriebsstunden und sehr unterschiedlich im Zustand.
      Ich sollte den einen für Inzahlungnahme bewerten. Der Sack hat mir den besseren gezeigt. GSD habe ich damals Fotos gemacht. inkl. Typenschild und Seriennummer.
      Was soll ich sagen..... nach Maschinentausch und gemeinsamer Bilderanschausession, haben wir dann überlegt ob er nen schlechteren Preis, oder den neueren in Zahlung gibt..... er meinte dann... er zahle voll und verkaufe den Alten lieber selbst. auch ne Möglichkeit :D
      Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme.
    • Dann viel Erfolg, ist aber bei einem aufgeklärten Kunden nicht weniger risikobehaftet, wenn man nicht alle bekannten Mängel in den Kaufvertrag übernimmt.
      Ich habe jedes Jahr ein zwei Kunden, bei denen es um die Wandlung eines privat gekauften Wagen geht. Meist geht es dabei um nicht fachgerecht reparierte oder gar nur kaschierte Wasserschäden. Ist schon ziemlich unglaublich, wie mancher da vorgeht.
    • Es geht nicht um ein Verschweigen eines Mangels sondern um eine Preisermittlung die nicht in meinem Sinne wäre incl.dem Risiko das der Zustand meines alten Wagens sich in der Zeit ändert !!

      Daher würde ich den Wagen Privat verkaufen nach bestem Gewissen und dann mit dem Geld arbeiten um ein neuen zu kaufen/bestellen.

      Ganz einfach :D

      Bernd

      WEINSBERGFREUND ♛

      225 Tage on Tour :ok
    • Was stand denn eigentlich im Kaufvertrag?
      Best regards

      Christoph






      Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten.
      Albert Camus
      1913-1960, franz. Schrifsteller und Philosoph