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Pech mit einem Sprite Alpin 420 ct

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    • mat schrieb:

      Ein Beispiel: Ein WW wird im Netz inseriert, ohne Mängel (ob von Privat oder Händler ist egal). Ich fahre zum Besichtigungstermin und stelle den hier genannten Riss fest. Ich glaube nicht, dass die user, die hier so gegen den Händler sprechen, diesen Schaden so abtun würden und den Riss ohne Preisminderung akzeptieren würden, wenn sie den Wagen kaufen würden. Ich auf jeden Fall würde es nicht akzeptieren, wenn der WW einen Riss (egal wie groß) hat und ich sollte den gleichen Preis bezahlen. Ich glaube keiner würde dies akzeptieren. Warum sollte dies andes herum der Händler akzeptieren? Ach wissen wir alle nicht, wie die WW-Übergabe abgelaufen ist.
      Es ist schon erstaunlich was hier abgeht.

      Wir wissen nicht was tatsächlich gelaufen ist, wir gehen davon aus, dass der TE die Wahrheit sagt, so weit so gut.

      Der von Dir beschriebene Fall ist imho komplett anders. Wenn ich einen Neuwagen kaufe, würde ich davon ausgehen, dass er völlig mängelfrei ist und würde bei der Übergabe Mängel reklamieren. Niemand würde einen Gebrauchtwohnwagen kaufen ohne ihn gesehen zu haben, man schaut sich den an und kommt dann zur Preisfindung.

      Ohne Absicht zu unterstellen, liegt zumindest der Verdacht nahe, dass wenn der Händler den Wagen nicht sehen will, er "einen davon machen will" wie wir hier so schön sagen. Er wird immer irgendetwas finden was der Verkäufer nicht als wichtig erachtet oder übersehen hat.

      Die Crux ist doch hier, dass bei der "Masche" der Händler den Käufer in der Hand hat, er seinen Neuwagen verkauft und kann in Ruhe an der Inzahlungnahme rumnörgeln und abziehen kann. Diese Masche ist bekannt, bei Wohnwagen und Autos, auch wenn es hier vielleicht anders ist, so liegt doch zumindest der Verdacht sehr nahe. Bestätigt wird das Ganze durch die Untätigkeit des Händlers bei der Abarbeitung der Mängel des Neuwagens.

      Alles unter der Prämisse, dass es so abgelaufen ist, wie der TE schreibt.

      Ich würde mich hier Weinsbergfreund anschließen wollen. Was Anderes wäre ein Unfallschaden oder sowas. Ich habe ja einen Wohnwagen nach 2 Jahren schon wieder verkauft, wenn ich da hätte eine Liste machen wollen, mit Abweichungen zum Neuzustand, die wäre sehr, sehr, sehr lang geworden. Ein paar Mini Steinschläge, eine etwas poröse Dichtung, ein benutzter Fussboden und so weiter.

      Was dem Fass den Boden auschlägt ist, dass der Händler ja höchstens den merkantilen Minderwert (also das was er weniger beim Verkauf erlöst) abziehen könnte und nicht die vollen Austauschkosten, alt für neu. Schon garnicht 1.400,- für einen 4 cm Riss.

      @alle die ja so Mitleid mi den Händlern haben
      Warum schaut er sich den Wohnwagen nicht an ?? Da gibt es nur eine Erklärung: Dann könnte er die Mängel ja sehen und würde dann eventuell einen Ankaufpreis machen,
      mit dem der Kunde nicht einverstanden ist und sein Geschäft platzt. Der seriöse Händler, der sich das Fahrzeug angesehen hat, hat so das nachsehen.

      Ich bin selbst Händler, wenn auch nicht selbsstädnig und auch nicht im Wohnwagenbereich, musste aber lange Zeit auch Inzahlungnahmen bearbeiten. Man schaut sich das immer an, was man ankauft, das habe jedenfalls 20 Jahre lang so gemacht.

      Einen Wohnwagen aufgrund von Kundenaussagen zu bewerten ist einfach nicht möglich. Selbst ohne jegliche "Mängel" kann ein 10 Jahre alter Wohnwagen sehr stark abgenutzt oder wie neu sein und im Wert erheblich abweichen und dann will ein Händler das am Telefon machen? Das ist unseriös und das sehen offensichtlich die meisten Händler genauso.

      Ich kann nur empfehlen aus solche "Telefonangebote" nicht einzugehen, nur so kann man unserösen Händlern die Basis entziehen. Hinfahren, schätzen lassen, Fotos machen und dann steht der Preis. Dann kann der Händler auch nicht rumweinen, dass ihm ein Wasserschaden untergeschoben wurde, er muss aber zu seinem Angebot stehen.
    • Wenn ich das richtig verstanden habe, wurde der Kaufvertrag eine Weile vor der Besichtigung gemacht. Bei der Übergabe stand der Preis lange fest und die Bezahlung war vermutlich längst erledigt.
      Bezüglich des Risses ist der an der Stelle genauso relevant wie ein Riss auf dem Dach oder in einer Wand.
      Das ist eben kein Riss aus der Kategorie Schönheitsfehler, sondern aus der Kategorie Wasserschaden nicht ausgeschlossen. Ob vorhanden oder in Zukunft wahrscheinlich, sieht man nur bei genauer Besichtigung. Sowas sind für den zukünftigen Besitzer Wartungsstellen, die man im Auge behalten muss. Weil wenn diese auf den ersten Blick eher provisorische Abdichtung nicht dicht hält und da gelangt Wasser unter die Befestigung leiste, wird es ein spaßiger teurer Schaden.
    • OGEL schrieb:

      worschtsopp schrieb:

      wurde der Kaufvertrag eine Weile vor der Besichtigung gemacht. Bei der Übergabe stand der Preis lange fest und die Bezahlung war vermutlich längst erledigt.
      ...und sowas gibt es bei gebrauchten Fahrzeugen?Da würden bei mir alle Alarmglocken klingeln.
      Wieso? Kommt häufiger vor, hab ich auch schon gemacht.
      Ich hab dazu alle Macken meines alten Wagens in eine Liste geschrieben und dazu Fotos gemacht und das dem Händler zukommen lassen - das war die Basis für die Inzahlungnahme, die völlig problemlos ablief.
    • Ich auch . Vor 4 Jahren hat mir der Sprite Händler auf der Messe für meinen alten LMC ein Angebot gemacht , was schriftlich festgehalten wurde im Vertrag .
      Ein halbes Jahr später kam der neue Sprite , ich habe Ihm meinen alten Wohnwagen auf den Hof gestellt , er lief einmal rum , alles war ok und wir sind
      mit dem Neuen vom Hof gefahren . Alles lief zu beiderseitigen Zufriedenheit ab .
      LG Axel :0-0:
    • OGEL schrieb:

      worschtsopp schrieb:

      wurde der Kaufvertrag eine Weile vor der Besichtigung gemacht. Bei der Übergabe stand der Preis lange fest und die Bezahlung war vermutlich längst erledigt.
      ...und sowas gibt es bei gebrauchten Fahrzeugen?Da würden bei mir alle Alarmglocken klingeln.
      Auf Messen ist das üblich. Als Händler versucht man sowas eigentlich immer zu vermeiden, aber wenn der kaufwillige Kunde vor einem sitzt und unterschreiben will, muss man auf die gemachten Aussagen vertrauen.

      Trappers Vorgehen ist dann natürlich ideal.
    • worschtsopp schrieb:

      Auf Messen ist das üblich. Als Händler versucht man sowas eigentlich immer zu vermeiden, aber wenn der kaufwillige Kunde vor einem sitzt und unterschreiben will, muss man auf die gemachten Aussagen vertrauen.
      OK, dann verstehe ich auch die Diskussion.
      Würde diese Vorgehensweise weder als Käufer noch als Verkäufer akzeptieren.
      Gebrauchte Fahrzeuge gehen bei mir nur mit dem Vertragstext: " Gekauft wie besichtigt". Damit ist alles bis auf versteckte Mängel geklärt. Unfälle oder durchgeführte bzw. durchzuführende Reparaturen werden aufgeführt.
      Damit bin ich 50 Jahre gut gefahren und spare mir die Rechtsschutzversicherung.
    • OGEL schrieb:

      worschtsopp schrieb:

      Auf Messen ist das üblich. Als Händler versucht man sowas eigentlich immer zu vermeiden, aber wenn der kaufwillige Kunde vor einem sitzt und unterschreiben will, muss man auf die gemachten Aussagen vertrauen.
      OK, dann verstehe ich auch die Diskussion.Würde diese Vorgehensweise weder als Käufer noch als Verkäufer akzeptieren.
      So geht es mir auch. Ich bestehe einfach auf eine Besichtigung oder der Käufer verzichet auf schriflich auf Nachkarten, man kann nie alle Mängel aufführen, jeder Mangel kann ja sonst zu absurd hohen Abzügen führen, wie im vorliegenden Fall. Es gibt defintiv Händler die diese Masche zum Geschäftsmodell gemacht haben.
    • Ist bemerkenswert, dass die meisten Wohnwageneigner in der Garantiezeit jeden noch so kleinen Mangel erkennen, aber es beim Verkauf nicht möglich sein soll, zumindest die Offensichtlichen zu nennen.

      Wie geschrieben, hier handelt es sich nicht um nachkobern. Der Riss auf dem Bild ist absolut relevant, der ist nicht vergleichbar mit einem.kleinen Riss in einer Schürze, einem Leuchtenträger oder vkelen anderen Anbauteilen.
    • Über Gebrauchsspuren, kleine Kratzer oder Dellen usw. wird sich kein seriöser Händler streiten.
      Den hier diskutierten Schaden sehe ich so wie @worschtsopp als erheblich an. Wenn man mit so einem Riss in eine Fachwerkstatt geht, bekommt man die Aussage, dass das Kunststoffteil gewechselt werden sollte, dies aber mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist.
      Wenn das eine Fachwerkstatt repariert haben sollte, dann sicher nicht ohne den ausdrücklichen Hinweis, dass eben diese Reparatur nicht fachgerecht ist und Folgeschäden ( hier Nässeschaden ) auftreten können.
      Das sollte man dann bei einer Inzahlungnahmeverhandlung noch wissen und entsprechend angeben.

      Die Praxis der Bewertung anhand von Kundenangaben hat sich immer mehr, nicht nur auf Messen, durchgesetzt, weil zum Beispiel der Wohnwagen im Winterlager oder auf dem Dauerplatz steht, die Kinder gerade damit unterwegs sind usw.
      In den meisten Fällen klappt das absolut problemlos.

      Wir alle kennen den hier thematisierten Fall nicht wirklich, und möchte auch niemandem was unterstellen, aber mal ganz ehrlich: wer von Euch würde das Zuschmieren einer solchen Beschädigung durch eine Fachwerkstatt akzeptieren?

      Gruß
      Nur wenige Menschen wissen, daß das Erreichte zählt, weitaus mehr Menschen sind der Meinung, dass das Erzählte reicht.
    • worschtsopp schrieb:

      Ist bemerkenswert, dass die meisten Wohnwageneigner in der Garantiezeit jeden noch so kleinen Mangel erkennen, aber es beim Verkauf nicht möglich sein soll, zumindest die Offensichtlichen zu nennen.
      ?( Macht das der Händler eigentlich beim Neuwagenverkauf ??

      Der sagt sich - ja du hast Garantie.

      Sagt ihr dem Kunden der Wagen ist mit diesen und jenem Defekt vom Werk aus gekommen und haben wir repariert vor Auslieferung ??

      Schäden an Neuwagen werden ohne wissen des Kunden repariert und nicht erwähnt.

      Bei der Autobranche sogar üblich.

      Da werden Dellen rausgemacht , sogar lackiert.

      Das steht nirgends ?(

      In Hamburg z.B. ist ein großer Aufbereiter der die Wagen überarbeitet.

      Da gibt es nicht nur Nachrüstungen für die EU.

      Bernd

      WEINSBERGFREUND ♛

      225 Tage on Tour :ok
    • Doppelachser schrieb:

      Was dem Fass den Boden auschlägt ist, dass der Händler ja höchstens den merkantilen Minderwert (also das was er weniger beim Verkauf erlöst) abziehen könnte und nicht die vollen Austauschkosten, alt für neu. Schon garnicht 1.400,- für einen 4 cm Riss
      wenn der Händler den Wagen wieder verkaufen möchte muß er das Teil austauschen weil
      A: wohl niemand den Wagen mit dem Risiko eines entstehenden Nässeschadens kaufen wird, und
      B: der Händler im Rahmen der Sachmangelhaftung für ebendiesen Schaden ggf. einstehen muß.

      Warum soll jetzt bitte der Händler nicht den tatsächlichen Aufwand ( ich unterstelle mal, dass der korrekt errechnet wurde ) in Abzug bringen?
      Nur wenige Menschen wissen, daß das Erreichte zählt, weitaus mehr Menschen sind der Meinung, dass das Erzählte reicht.
    • Also ich habe bei vermutlich dem Händler in der Mitte Deutschlands an der B 7 letztes Jahr meinen Wohnwagen gekauft, nachdem ich in meiner fränkischen Region vergebens unterwegs war. Der eine Händler hatte keinen, der andere hatte eine etwas sonderbare Art im Verkaufsgespräch, so das ich dort dankend ablehnte. Dann im Nachbarbundesland einen telefonischen Besichtigungstermin vereinbart, mit Inzahlungnahme meines Altfahrzeuges nur mit Beschreibung von mir (10 Jahre alt, normale Gebrauchsspuren und Lackkratzer). Der Preis wurde festgesetzt und alle Verträge unterschrieben.
      Zum Abholen sah der Händler dieses Fahrzeug zum ersten Mal, es wurde ein Rundgang um das Fahrzeug gemacht und innen besichtigt. Die Lackkratzer habe ich dem Verkäufer gezeigt, seine Aussage "kein Problem". Einweisung am neuen Fahrzeug, vorher Papierkram, anhängen und losfahren.
      Bis jetzt keinerlei Ärger mit dem Händler gehabt, bezüglich Altfahrzeug o. ä.
      Ich für meinen Teil habe beruflich nichts mit Verkauf zu tun, muss aber @worschtsopp und anderen Usern in einigen Punkten recht geben.

      Soll aber nur meine persönliche Erfahrung wiedergeben, mit dem nicht genannten Händler, vilt. gehts ja auch um einen ganz anderen :?:
      Viele Grüße aus Unterfranken

      Holger

      unterwegs mit Jeep Cherokee und Caravelair Allegra 475
    • worschtsopp schrieb:

      Ist bemerkenswert, dass die meisten Wohnwageneigner in der Garantiezeit jeden noch so kleinen Mangel erkennen, aber es beim Verkauf nicht möglich sein soll, zumindest die Offensichtlichen zu nennen.

      Wie geschrieben, hier handelt es sich nicht um nachkobern. Der Riss auf dem Bild ist absolut relevant, der ist nicht vergleichbar mit einem.kleinen Riss in einer Schürze, einem Leuchtenträger oder vkelen anderen Anbauteilen.
      Bei allem Respekt, schon Deinen sonst sehr dezidierten Beiträgen geschuldet (auch wenn sie nicht immer mit meiner Meinung übereinstimmen), aber hier simplifiziertst Du und schmeisst hier (absichtlich?) 2 Dinge durcheinander:

      Beim Neuwagen erwartet jeder, dass alles in Ordnung ist, eben den Neuzustand. Beim Gebrauchtwagenverkauf durch den Händler wird kein Käufer Dinge reklamieren können, die bei Besichtigung schon sichtbar waren. Meistens liegt ja auch ein kurzer Zeitraum zwischen Kauf und Abholung beim Gebrauchtwagen, da kann im Allgemeinen nichts mehr kaputt gehen. Ausnahme wäre, dass man vereinbahrt, dass das eine oder andere noch geändert wird, was man dann schriftlich fixiert, von versteckten Mängeln reden wir da nicht, da sind wir uns ja einig.

      Bei einem Gebrauchtkauf (auch vom Händler) würde ich nie auf die Idee kommen offensichtliche Dinge bei Abnahme nachträglich zu reklamieren. Das wäre in meinen Augen genauso Nachkarten und dreckig wie der vom TE beschrieben Fall.

      Das sagt natürlich nichts darüber aus, dass es Händler gibt die ohne Besichtigung ankaufen und trotzdem seriös sind, wie das Besipiel von holgervhh zeigt, das Risiko ist für den Käufer halt ein wenig höher.

      Nicht mal bei meinem "Neuen" letztes Jahr, der ja ein Ausstellungstück war, habe ich hinter der "Auststellungsspuren" reklamiert, ich habe den Wagen ja 3 Tage vorher gesehen, wir haben bei der ersten Tour nachträglich gesehen, dass in meheren Gardinen Löcher waren, mein Pech, hat der Händler auf meine Kosten bei Knaus bestellt, fertig.

      Bei einem Neuwagen ab Werk kannst Du sicher sein, dass ich Zitat "jeden noch so kleinen Mangel erkenne" und vor allem auch reklamiere.


      Zum Thema Händler und Privatkäufer. Selbstverständlich erwartet man von einem Händler mehr Fachkompetenz als von einem Laien (auch wenn das manchmal nicht so ist) das sehen die Gerichte glücklicherweise auch so.

      Für mich klingt das alles so wie "die Kunden sind aber auch böse" ;( Mag ja sein, dass es solche gibt, das gibt aber dem erwähnten Händler nicht das Recht sich in deart unlauterer Weise zu verhalten.

      Ein Grund einen neuen Wohnwagen zu kaufen ist auch, dass der alte langsam in die Jahre kommt und man einen neuen völlig mängelfreien möchte. Beim TE ist es offensichtlich genau umgekehrt, die neue hat mehr Mängel als der alte, dann zieht der Händler auch noch was ab und beseitigt nicht mal die Mängel beim neuen, obwohl der TE schon 700,-€ verschenkt hat.
    • Hallo also ich habe mir vorgenommen mich nicht mehr zu melden . Aber jetzt juckt es mich doch noch .Die Überschrift meines Artikels war Pech mit einem Sprite . Den Riss der hier überwiegend zur Diskussion steht habe ich vor Jahren meinem hiesigen Wowa Händler
      gezeigt ,er sagte , den muß man dicht machen ,daß kein Wasser in den Gaskasten läuft .Ansonsten ist das kein Problem .Er hat mir das sofort kostenlos gemacht und das Thema war für mich vergessen.Als ich den Preis für meinen Wohnwagen mit diesem Händler am Telefon vereinbart habe , habe ich an die Riss wirklich nicht mehr gedacht .Wenn der Händler den Wohnwagen bei der Übergabe angeschaut hätte und mir dann 500.- abgezogen hätte wäre ich einverstanden gewesen . Zumal ich mich auf den neuen sehr freute .
      Es kam dann danach sehr schnell Post von seinem Anwalt ich habe dann auch mit einem Anwalt gesprochen und bezahlt .
      Seit mitte 2018 habe ich jedoch diesen Händler 3 mal per Einschreiben angeschrieben um die entstandenen Gewährleistungs- Schäden am Wohnwagen zu richten - bis auf eine teilnahmslose e- mail kein Bescheid .
      Jetzt diese Woche zufällig kommt vom selben Anwalt eine e-mail warum ich immer an den Händler schreibe auch er wäre für mich und den Schriftverkehr zuständig . ich habe ihn gebeten mir seine Mandatschaft vorzulegen .

      Ich habe aber jetzt die Nase voll meine Gewährleistung über einen Anwalt bei dem Händler durchzusetzen kostet mich zu viel Kraft .Ich werde wohl mit den Wohnwagen in dem Zustand weiter auf Tour gehen und mich darüber in jedem Urlaub ärgern.
    • Nichts für ungut, aber du bagatellisierst den Schaden. Der gehört NICHT in die Kategorie normale Gebrauchsspuren.

      Mal davon abgesehen, dass nicht ich mir die gesetzliche Situation ausgedacht habe, sondern in der Situation ein Gericht dem Händler mit höchster Wahrscheinlichkeit rechtgeben wird. Das hat wirklich nichts mit nachkobern zu tun.
      Gesetze gelten nicht nur für Händler, die gelten für Privatiers ganz genau so.

      Und wenn der ca 5 Jahre alte Wagen in die Jahre kommt und Mängel hat, dann müssen die bei einem solchen Verkauf genannt werden. Der nächste Käufer erwartet nämlich zurecht wieder einen mängelfreien Wagen. Auch wenn der dann "schon" 5 Jahre alt ist.

      Wie gesagt, wir reden hier nicht über eine normale Gebrauchsspur. Wir reden hier über einen Mangel, der bei korrekter Wartung zum Beispiel im Rahmen der Dichtheitsgarantie hätte beseitigt werden können.
      Wir reden hier von einem Mangel, wegen dem in ähnlicher Problematik in einem anderen Thread ein Hobby ins Werk zurück geht.
      Das ist kein Kleinkram in diesem Fall.
    • Hartmut Schaal schrieb:

      Ich habe aber jetzt die Nase voll meine Gewährleistung über einen Anwalt bei dem Händler durchzusetzen kostet mich zu viel Kraft .Ich werde wohl mit den Wohnwagen in dem Zustand weiter auf Tour gehen und mich darüber in jedem Urlaub ärgern.
      Sorry,.. aber hier gibts du auf warum ??

      Da bleibt bei mir das Gefühl beide wollten sich Gegenseitig Bescheißen, und wie immer einer hat Gewonnen.... ;)


      worschtsopp schrieb:

      Und wenn der ca 5 Jahre alte Wagen in die Jahre kommt und Mängel hat, dann müssen die bei einem solchen Verkauf genannt werden. Der nächste Käufer erwartet nämlich zurecht wieder einen mängelfreien Wagen. Auch wenn der dann "schon" 5 Jahre alt ist.
      Das wird auch wohl erst beim Wiederverkauf, warscheinlich vom Käufer erst bemerkt worden sein.
      Dann ist die Reaktion des Händlers ja auch zu verstehen..

      Günter ;)
    • NA - JA

      Der 4cm Riss hat 700 Euro gekostet ohne Gegenrechnung warum ??

      Eine Professionelle Reparatur muss das erst mal kosten.

      Eine neue Klappe steht da nicht im Verhältnis zu einem Gebrauchtwagen.

      Bei einer Delle in einer Autotüre steht ja auch keine neu Türe an.

      Bernd

      WEINSBERGFREUND ♛

      225 Tage on Tour :ok