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AGM Batterie für Zugfahrzeug und Ladung der Blei-Säure Wohnwagenbatterie während Fahrt

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    • AGM Batterie für Zugfahrzeug und Ladung der Blei-Säure Wohnwagenbatterie während Fahrt

      Hallo zusammen,

      ich hab hier mal eine Frage an die Batterie- und Fahrzeugexperten unter euch.

      Ich fahre einen BMW E61, bei dem langsam die Starterbatterie (Blei-Säure) den Geist aufgibt.
      Mein Wohnwagen hat als Autarklösung eine Blei-Säure-Batterie eingebaut. Während der Fahrt kann theoretisch diese Batterie über eine nachträglich eingebaute AHK-Leitung geladen werden (6mm²).
      Theoretisch deshalb, da im Fahrtbetrieb von der Fahrzeugspannung im Wohnwagen nicht mehr allzuviel ankommt. Auch deshalb, da parallel dazu ein Elektrokühlschrank mit 75W dranhängt, der während der Fahr läuft. Die Spannung an der Wohnwagenbatterie habe ich während der Fahrt nie gemessen, aber die Batterie wird durch die Fahrt nie auch nur ansatzweise voll.

      Meine Gedankengänge:
      Wenn ich jetzt im BMW meine Blei-Säure-Starterbatterie durch eine AGM austausche und die auch so im Fahrzeug codiere, müsste sich die Ladespannung von max. 14,2V auf 14,8V erhöhen.
      Dann müsste auch mehr Spannung an der Wohnwagenbatterie ankommen und die nun "besser" geladen werden.

      Könnt ihr das Einschätzen ob dieser Tausch etwas bringt? Oder hat jemand von euch das vielleicht schon einmal gemacht, oder hat eine AGM-Starterbatterie im Fhzg,...?

      Viele Grüße,
      Florian
    • Ja, ich habe in meinen beiden Fz einen AGM Akku verbaut, im T4 sogar 3 (1x Starter-,2x Bordakku).
      Bei Kühli in Betrieb hatte ich im T@B nur noch 10,8 V, selbst bei auch 6mm² in den ZgFz.
      Ein einstellbarer Ladebooster 1212-10 von WAECO hat es gerichtet.
      Und ja die LiMa im T4 EZ 97 lädt die AGM's nicht voll wg nur max.14,4V. Das erledigen dann die 3 Solarmodule oder der Bordlader bei Landstrom. Das geht noch nix mit"programmieren".
      Der Fiorino hat von Haus aus eine AGM da Start/Stopp.
      Wg Haltbarkeit von AGM Akkus; alle 3 (Banner Runing Bull) im T4 sind von 05/2010 und funzen immer noch. Etwas pfleglich behandeln wie reglmäßig voll laden und das taugt.T4T@B_Avatar.gif
      Gruß
      Helmut

      Dr‘ Pabscht hot‘s Spätzle-b‘steck z‘schbäät b‘stellt :undweg:
    • Hi,

      ohne das du mal misst was im Wohnwagen noch ankommt macht das ganze wenig Sinn bzw. lässt sich eine qualifizierte Aussage nicht machen.
      Was ich allerdings berücksichtigen würde, wenn den Stecker rein steckst gleichen sich die beiden Batterien immer nach und nach aus, heißt ist eine voll und eine leer fließt ein Strom der nur durch die Leitungen und Übergangswiderstände begrenzt wird (und hoffentlich eine Sicherung). Folge können verkockelte Steckkontakte oder ausgelöste Sicherungen sein.
      Das nächste Problem, du hast vermute ich mal ganz stark vorne immer Spannung auf den Kontakten den Steckers anliegen, ist dort eine Sicherung verbaut? Wenn nicht hast du hier eine potentielle Brandgefahr.

      Insgesamt ist die Lösung, aufgrund der Gefahr von Kurzschlüssen, Kabelbränden und weil die Batterie eh nie voll wird suboptimal. Wenn die Batterie im Wohnwagen geladen werden soll brauchst du einen Booster, da führt kein Weg drum herrum. Alternativ Solarzellen auf dem Dach des WW
    • Der Christian schrieb:

      und eine Blei/Säure Batterie hat im WW nichts zu suchen.
      Hallo Christian,

      ich hatte über Jahre keine Probleme damit.
      Muss halt ein Schlauch angeschlossen sein und in Freie führen.
      Für manchen ist das auch ein Kostenfaktor und auch abhängig von der Nutzungsart.

      Gruß leo
      Mein Transit verbraucht -> 9,4 L/100km (immer zügig unterwegs!)

      Verbrauch mit Wohnwagen (1,8t) -> 11,0 L/100km (bei max. Ausnutzung der Geschwindigkeitsbeschränkung!)

      Wo war ich? -> Hier

      Meine Bilder: -> view.stern.de
    • Danke schonmal für eure Antworten,

      @Jan022:
      Natürlich hab ich da überall Sicherungen eingebaut. Angst vor Kurzschlüssen, Kabelbränden,.. hab ich nicht. Bin gelernter Elektriker, da kenn ich mich aus. Hab im Zugfahrzeug und im Wohnwagen mit 20A Sicherungen abgesichert.
      Auch wenn ich den Wohnwagen mit "ganz leerer" Wohnwagenbatterie an das Fahrzeug anschließe, fliegt keine Sicherung. -> Stromfluss unter 20A, auch bei maximaler Ungleichheit der Batterieladung.

      @'Der Christian:
      Ich hab bewusst 2 Stk. Blei/Säure im WW. Mit Edelstahlwanne und Entgasungsschlauch, kein Problem. Da finde ich persönlich Li-Akkus hitziger :)


      Einen Ladebooster will ich mir eigentlich nicht kaufen. Für die Aufladung während der Fahrt wollte ich nicht so viel Geld ausgeben. Deswegen meine Frage, ob ein kleiner Aufpreis für eine AGM gegenüber einer Blei/Säure auch schon etwas bringen könnte?

      Wir sind öfters auf Stellplätzen ohne Strom, und zwar meistens nur einen Tag, danach fahren wir wieder 300 bis 400km. Wenn die Sonne scheint, lädt die vorhandene Solaranlage. Ich hätte halt gerne, dass er auch während der Fahrt und "Dunkelheit" die WW-Batterien ein wenig auflädt.
    • Ich hab bei uns 4mm2 im Wohnwagen direkt zum Kühlschrank liegen und im Auto normal den Standard kabelbaum. Ich komme so eben auf 12V wenn der Kühlschrank an ist.
      Zumindest in meinem Fall würde eine volle Batterie eher entladen als geladen.

      Ohne die Messung im Wohnwagen wirst du keine Antwort bekommen die Dir wirklich hilft.
    • Die Spannungserhöhung von 0,6V wird nicht viel mehr an Leistung für die WW-Bordbatterie bringen. Voll wird diese so, oder so dann nicht.
      Wenn Du auf ein wirkliches laden der WW-Batterie hinauswillst, bleibt ja nur eine Spannungserhöhung mittels Booster.
      Der Kühli zieht auch Strom, was die Spannung auch noch einmal reduziert.
      Bleibt ja quasi nur die Möglichkeit aus der dann noch vorhandenen Spannung eine zu generieren, welche ein laden der Batterie möglich macht.
      Also ein DC/DC Aufwärtsregler. Dummerweise klaut der dann ja auch noch Leistung von der Spannungsversorgung und wenn der Regler zu groß ausgelegt wird, ist auch nix mehr mit Kühli.

      Du schriebst das die Batterie mittels Solar am Tage geladen wird, welche 12V Verbraucher laufen denn während der Fahrt bzw. im Dunklen, dass Du die Batterie laden möchtest? Oder war das eher ein genereller Gedanke? So nach der Art: Am Tage war es bewölkt und die Batterie halb leer-> Auto fahren und nachladen bis zum nächsten Halt?

      Übrigens kann es bei direkter Kontaktierung der beiden Batterien auch zu unangenehmen Nebeneffekten kommen.
      Wenn z.B. die Generatorleistung nicht mehr ausreicht um die Verbraucher im Auto + WW (Kühli und laden) zu versorgen, zieht diese Konfig Dir die Starterbatterie vom Auto leer.
      Aus meiner Sicht, sollte immer erst die WW-Batterie geladen werden, wenn die Starterbatterie voll ist oder nur mit begrenztem Strom.
      Interessant wäre es natürlich zu wissen, was denn im Mobilbetrieb überhaupt noch an Spannung im WW ankommt.
      Natürlich MIT eingeschaltetem Kühli!
      Gruß,
      lonee
    • Hallo Florian,

      wie ist grundsätzlich das Ladeverhalten deines E61? Hast Du ein Fahrzeug, das im Regelfall nur während des Schiebebetriebes lädt (m. W. die Effizient Dynamics Modelle) oder lädt dein Wagen dauerhaft?

      Nach meiner Erfahrung ist die AGM-Batterie im E61 die bessere Wahl. Der Preisunterschied ist ja nicht mehr groß.

      Die höhere Ladespannung für die AGM hat natürlich auch Auswirkungen auf die Spannung, die im Wohni ankommt.

      Solltest Du einen dringenden Ladebedarf haben, hilft es evtl. den Kühlschrank während der Fahrt auf Gas zu betreiben. Das dürfte, zumindest in Deutschland, beim Baujahr deines Wohnwagens zulässig sein.

      Gruß Rainer
    • Belcanto schrieb:

      unabhängig, wo welche Batterie verbaut ist, bau einen Ladebooster ein und die WW-Batterie wird geladen.
      ...und die an sich verantworlichen Mängel in der Leitung werden kaschiert.

      Die Mangelstellen kokeln mit Booster u.U. dafür um so mehr...

      Ich wüsste, was zu tun ist, bevor ein Booster überhaupt in erwägung gezogen wird.
      Da wären zunächst alle Kontakte und Verschraubungen.
      Auch im Zugfahrzeug.

      Mehr als 8A LADEstrom sind Merkbefreit.
      Denn das sind bei 13,8 V Ladespannung bereits 110 VA oder Watt. das ist die Liga von 90-Liter Absorberkühlschränken.
      Merke: Diese Leistung bleibt immer gleich.
      Daher:
      Mit angenommenen 9 volt Booster-Eingangsspannung fließen 110 VA : 9V = 12 Ampere über den Anhängerstecker.
      Noch mehr ist Illusorisch.
      Parallel angeschlossene Absorberkühlschränke bedeuten noch mehr Strom bei weiter sinkender Spannung.
      Und können gar nicht mehr kühlen...

      Fazit: Erst nachdenken, sonst wir es nur noch mehr Murks.
      Wowa-Akkuladung während der Fahrt wird zu häufig überbewertet.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • Das ist deine Meinung. OK.
      Ich habe einen andere und habe seit 25 Jahre Booster im Einsatz.
      Bis jetzt keine Kokeleien, keine Brände und immer eine volle Batterie. :D
      Viele Grüße aus dem Vogelsberg

      Hans und Heike



      [erst Sorento 2,5CRDI (140PS), dann Grand Cherokee (241PS), jetzt Cherokee Limited 2,2

      Verbrauch
    • Belcanto schrieb:

      Das ist deine Meinung. OK.
      Ich habe einen andere und habe seit 25 Jahre Booster im Einsatz.
      Bis jetzt keine Kokeleien, keine Brände und immer eine volle Batterie. :D
      Mag für dich alles zutreffen.
      Aber muss noch lange nicht für andere.
      Ich denke eben nicht an den besten, sondern an den ungünstigeren Fall.
      Und den kannst selbst du nicht ausschließen, das kann nicht einmal Gott.
      Schön rechnen und reden kann letzlich jeder für genau seinen Fall leicht.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
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      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • Vielen Dank euch allen,

      @Rainer 560sk:
      da das Auto einen IBS (intelligenten Batteriesensor) hat, wird es nur laden, wenn es die Starterbatterie auch benötigt.


      Ich lasse mir die ganze "Problematik" nochmal durch den Kopf gehen.

      Aber zuerst werde ich ein paar Messungen durchführen und danach entscheiden. Das kann aber noch ein wenig dauern, bis ich mit unserem Gespann wieder unterwegs bin. Aber ich hab ja Zeit, erst zum Sommerurlaub hin will ich hier zu einer Lösung kommen.

      Viele Grüße,
      Florian