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Dachlast Wintercamping und Schaden am Wohnwagen

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    • Dachlast Wintercamping und Schaden am Wohnwagen

      Hallo zusammen,

      wir hoffen, dass wir im nächsten Winter einen Saisonplatz haben werden. Allerdings werden wir nicht immer vor Ort sein können.

      Die Fragen, die mich daher gerade bei den aktuellen Schneemassen beschäftigt:

      Hattet Ihr schon einen Schaden wegen zu hoher Dachlast am Wohnwagen?
      Was macht ihr, um einen Schaden vorzubeugen, wenn ihr nicht vor Ort seit?

      Ich hoffe auf viele Erfahrungen, da wir bisher nur einmal zu Ostern Wintercamping zu Frühlingsbedingungen gemacht haben.

      Vielen Dank und viele Grüße
      Felix.
    • Bisher noch nicht, da wir den Wagen in Gebieten mit Schnee nicht stehen zu lassen brauchen, wir sind Rentner.
      Allerdings ist die von Dir angesprochene Gefahr nicht zu unterschätzen, vor allem wenn viel und nasser Schnee fällt, wie im Moment in den Alpen.
      Wir haben schon einen halben Meter Neuschnee in einer Nacht erlebt!
      In der Nachbarschaft stand ein abgestellter Wohnwagen, wo die Besitzer das Problem gut gelöst hatten.
      Das Wintervorzelt mit schrägem Dach war mit zusätzlichen Stützen gut gesichert, und sie hatten jemand vom Platz gegen Bezahlung damit beauftragt, größere Schneemengen vom Dach zu räumen, was wichtig ist, da bei Sonnenschein die Schneelast antaut, und in der Nacht bei Frost festfriert.
      Gibt einen schönen Eispanzer, der dann sehr schlecht zu entfernen ist.
    • Hallo unser Wagen steht gerade in den Alpen und ist bis zur Oberkante des Heckfensters eingeschneit. Das Dachnhält 1M Neuschnee gut aus, spannend wird das Ganze bei Regen oder Tauwetter.
      Was kann man tun:
    • Bzgl. der Winterstützen....habe ich gerade mal überlegt - die geben doch dann den Druck weiter auf den Boden - dort sollte man also auch eine größere Auflagefläche zur Lastverteilung herstellen
      ...also habe ich - überspitzt betrachtet - die entstehende Dachlast nur auf meine Bodenkonstruktion übertragen....
      Gruß

      Sebastian

      _____________

      Gier frisst Hirn
    • mopeto schrieb:

      Am Wohnwagendach noch nie Probleme gehabt egal wieviel Schnee drauf liegt.
      Anders siehts beim Vorzelt aus da hab ich schon massig Lehrgeld bezahlt.
      Deswegen so klein als möglich bei der Wahl des Wintervorzelt und was vernünftiges.
      Gewagte Aussage.

      Einem Bekannten (auch Tabbert) hat der Schnee heuer das Dach soweit durchgedrückt, dass die Schranktür schleifte. Da musste dann dringenst geräumt werden.
      Gruß
      Franjo001


      Ne quid nimis!

    • Coestar schrieb:

      die geben doch dann den Druck weiter auf den Boden - dort sollte man also auch eine größere Auflagefläche zur Lastverteilung herstellen
      Genau so ist es.
      Man muß auf jeden Fall den Druck auf eine große Fläche verteilen, z. B. oben und unten ein Brett, wenn man das Dach nicht räumen kann, denn vor allem große Mengen nasser Schnee bringen jede Menge Gewicht.
    • mopeto schrieb:

      Ist keine gewagte Aussage ist ein Erfahrungswert aus ~ 40 Jahren Wintercamping.
      Dem stehen aber Tatsachen und die Aussagen von Fachleuten und Einheimischen in diesem Jahr aus der Alpenregion gegenüber.
      Wir machen auch seit fast vierzig Jahren Wintercamping, und den Mut so eine Aussage zu tätigen hätte ich jedenfalls nicht. Inzwischen sind heute Schneemengen möglich, an die wir früher nicht gedacht haben.
      Auch wir hatten schon über einen halben Meter nassen Neuschnee in nur einer Nacht auf dem Dach, und wir waren froh, daß wir ihn dann am Morgen abräumen konnten.
    • Ist es nicht so, dass man den Cp beauftragen kann die Schneelast zu entfernen? Ich meine für diejenigen, welche den WW über den Winter stehen lassen und nicht immer vor Ort sind.
      Kostet natürlich was und macht vermutlich auch nicht jeder...
      Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich.
      Joachim Ringelnatz
    • Warum wird das mit der Schneelast schön geredet? Wir reden über 1,5 - 2 t Last auf dem Dach. Keiner würde sich trauen, mal eben ein Auto auf dem Dach zu stellen. Was passiert? Das Dach wird erheblich belastet und nach einiger Zeit wird wieder über undichte Dächer diskutiert. Was passiert mit dem Chassis? Die Last muss irgendwo hin. Da die Achse gefedert ist, gibt diese nach. Also liegt die Last auf den Stützen und Der WW biegt sich leicht durch. Nun entstehen Risse an den Kannten, u.s.w.. Sollte mein WW unter so einer Last stehen, so werde ich einiges daran setzen, diesen von der Last zu befreien.
      Gruß,

      Der Christian

      :0-0:

      PS, alle meine Tipps, Erfahrungen usw. sind meine Erfahrung und ohne Gewähr.
    • Eine zu hohe Schneelast verträgt ein Wohnwagen u.U. nicht, ich habe bisher drei Schadenvarianten bei Mitcampern erlebt:
      Fall 1: Das Dach wurde z.T. eingedrückt, die Verbindung Dach/Wand wurde dadurch gelöst. Fall 2, Dauercamper, die im Wagen zusätztliche Latten als Stützen aufgestellt habe - da sind zwei Stützen des Wohnwagens in die Grätsche gegangen und mussten ausgetauscht werden.
      Und Fall 3 - da sind ebenfalls Stützen in die Grätsche gegangen und haben dazu noch den Querträger ein wenig kaltverformt, ähnlich wie hier beschrieben: wohnwagenforum.de/wohnwagen-du…st-beschadigt-t45171.html
    • mopeto schrieb:

      franjo001 schrieb:

      mopeto schrieb:

      Am Wohnwagendach noch nie Probleme gehabt egal wieviel Schnee drauf liegt.
      Anders siehts beim Vorzelt aus da hab ich schon massig Lehrgeld bezahlt.
      Deswegen so klein als möglich bei der Wahl des Wintervorzelt und was vernünftiges.
      Gewagte Aussage.
      Ist keine gewagte Aussage ist ein Erfahrungswert aus ~ 40 Jahren Wintercamping.
      40Jahre Glück gehabt? Da hätte ich lieber Schnee geräumt und dafür im Lotto gewonnen. :D

      Aber wie Du schriebst: ein Erfahrungswert, quasi vernachlässigbar. Gut 8 to (die kommen bei solchem Wetter schon mal zusammen: 2,5 *5,5*600kg, für 70 cm Nasschnee und ganz vorsichtig kalkuliert) vertragen nicht einmal Deine Reifen. :lol: :lol: :lol:

      P.S.: Bei Pulverschnee könnten es nur knapp 500 kg sein. aber der taut und wird Eis und damit schwerer. Und dann hast Du 20 cm nassschnee und 50 cm Pulverschnee = gut 2 to auf dem Wohni liegen. :prost:
      Gruß
      Franjo001


      Ne quid nimis!

    • franjo001 schrieb:

      P.S.: Bei Pulverschnee könnten es nur knapp 500 kg sein. aber der taut und wird Eis und damit schwerer. Und dann hast Du 20 cm nassschnee und 50 cm Pulverschnee =
      das muß mir jetzt mal jemand langsam erklären.
      Ich habe 100cm Pulverschnee, der wird zu 50cm Nassschnee und dann zu 20cm Eis.
      Warum soll da etwas schwerer werden ? Es bleibt doch die selbe Masse auf der selben Fläche.
      oder Anders gerechnet
      Pulverschnee 100cm (1,0m) x 1m² x 200kg/m³ = 200kg/m²
      Nassschnee 50cm (0,5m) x 1m² x 400kg/m³ = 200kg/m²
      Wasser-Eis 20cm (0,2m) x 1m² x 1000kg/m³ = 200kg/m²
      Was Hund und Katze denkt, das wirst du niemals raffen,

      der Grund: sie stammen von den Göttern ab, du aber stammst vom Affen!
    • Quadmaster schrieb:

      franjo001 schrieb:

      P.S.: Bei Pulverschnee könnten es nur knapp 500 kg sein. aber der taut und wird Eis und damit schwerer. Und dann hast Du 20 cm nassschnee und 50 cm Pulverschnee =
      das muß mir jetzt mal jemand langsam erklären.Ich habe 100cm Pulverschnee, der wird zu 50cm Nassschnee und dann zu 20cm Eis.
      Warum soll da etwas schwerer werden ? Es bleibt doch die selbe Masse auf der selben Fläche.
      oder Anders gerechnet
      Pulverschnee 100cm (1,0m) x 1m² x 200kg/m³ = 200kg/m²
      Nassschnee 50cm (0,5m) x 1m² x 400kg/m³ = 200kg/m²
      Wasser-Eis 20cm (0,2m) x 1m² x 1000kg/m³ = 200kg/m²
      Ganz einfach, es schneit weiter, aber der Schnee wird sichtbar nicht höher, weil er sich unten verdichtet. :thumbup:

      Wenn es dann noch reinnieselt, kommt's doppelt dick: Der Regen kommt dazu und der Schnee nimmt optisch ab. Also kann's ja wieder dazu schneien. :lol:
      Gruß
      Franjo001


      Ne quid nimis!

    • fusenbox schrieb:

      ...das alle Dauercamper Schutz Dächer hatten . Hat wohl seinen Grund !
      Das haben aber auch sehr viele Dauercamper auch da, wo es nicht schneit.
      Es hält die Sonne ab, der Regen wird unhörbar, es ist hagelsicher und der WoWa
      ist vor der ausbleichenden UV-Strahlung geschützt.
      Und ob so ein Schutzdach mehr Schneelast verträgt, als das blanke WoWa-Dach?
    • Da ja in den Alpen Hausdächer wegen Einsturzgefahr geräumt werden, ist doch die Frage, ob man das beim Wowa auch machen muss, wahlweise überflüssig/beantwortet/lustig/nicht ernst zu nehmen. :undweg:

      Just my 2cts.
      Gruß
      Franjo001


      Ne quid nimis!