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Vorrangschaltung

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    • Vorrangschaltung

      Hi,

      wenn ich mir eine Spüle mit Wasserhahn und Tauchpumpe ins Auto einbauen will, ungefähr so etwas, dann ist dabei eine Tauchpumpe mit 12 V. Die würde ich an die Versorgerbatterie anschließen.

      Gibt es einen Umschalter mit Vorrangschaltung zu kaufen, was es mir auf dem CP mit 230 V Anschluss ermöglicht, dann diesen zu verwenden, ohne dass ich an das Umstecken an einen separaten 12V/230V Netzadapter denken muss? Ein CEE Anschluss im Auto mit LS/FI und Steckdosen wäre vorhanden.

      Es wäre nett wenn ihr mir ggf. sagt, wie so ein Teil heißt.
      Viele Grüße, Christiane

      Lieber von Rubens gemalt, als vom Leben gezeichnet!
    • Die Frage läuft im Prinzip auf jene hinaus, welche sich allen stellt, die den Wohnwagen autark machen wollen: Wie betreibe ich 12V-Verbraucher, wenn Netzstrom vorhanden ist?

      Da Du offensichtlich noch keinen 230V AC -> 12V DC Umformer (=Netzteil) hast (schreibst Du jedenfalls nicht) wäre die naheliegende Antwort: Alle 12V-Verbraucher über die Batterie laufen lassen und diese an ein Ladegerät anschließen, das lädt, wenn Landstrom vorhanden ist. Umschalter brauchst Du dann keinen, Netzteil auch nicht.

      lg
      Gernot
    • tng schrieb:


      Da Du offensichtlich noch keinen 230V AC -> 12V DC Umformer (=Netzteil) hast (schreibst Du jedenfalls nicht) wäre die naheliegende Antwort: Alle 12V-Verbraucher über die Batterie laufen lassen und diese an ein Ladegerät anschließen, das lädt, wenn Landstrom vorhanden ist. Umschalter brauchst Du dann keinen, Netzteil auch nicht.
      Danke! Ich wusste nicht, wie das im Wohnwagen gehandhabt wird, da gab es bei mir keine Batterie.

      Die Batterie hat schon ein Ladegerät für 230 V. Ich war mir aber nicht sicher, ob ich die Verbraucher beim Laden dranlassen sollte. Die Kühlbox z. B. kann sich den Strom vorrangig von 230 V und danach erst von der Batterie holen, wenn man beides eingesteckt lässt. Wie ich nachgelesen habe, können die 12 V Verbraucher auch beim Laden der Batterie weiter Strom beziehen. Dann mache ich es so. Vielen Dank noch mal!
      Viele Grüße, Christiane

      Lieber von Rubens gemalt, als vom Leben gezeichnet!
    • Christiane59 schrieb:

      wenn ich mir eine Spüle mit Wasserhahn und Tauchpumpe ins Auto einbauen will, ungefähr so etwas, dann ist dabei eine Tauchpumpe mit 12 V. Die würde ich an die Versorgerbatterie anschließen.
      Du schreibst nicht wohnwagen, sondern Auto.
      Gehe also davon aus, das Zugfahrzeug soll die gezeigte Kanister-Minispüle erhalten.
      Dann dabei könnte es elektrisch dabei belassen werden.

      Aber melde zurück, für wie lange das Auto nicht bewegt wird und wie oft am Tag die Pumpe genutzt wird.
      Oder soll abends auch Licht über CP-Strom laufen?

      Bevor über Wohnwagenübliches (wie Umformer Schaudt CSV300) nachgedacht wird, besser die Fahrzeugbatterie über CP-Strom mit einen besseren Akkulader (etwas von Ctek) dauerladen und an die vorhandenen Stromversorgung Pumpen und Licht versorgen.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • Wenn ich das richtig verstanden habe, dann reich doch ein Relais welches im Ruhezustand die Verbraucher an die Batterie legt,
      bei Netzanschluss anzieht und die Verbraucher auf das Netzteil legt.

      So ein 12V Hochstromrelais kostet bei Reichelt 1,80 Euro, noch eine Freilaufdiode (1N4001) parallel zum Relais, fertig.

      -Joe
    • Hallo Joe,

      JoeXXL schrieb:

      Wenn ich das richtig verstanden habe, dann reich doch ein Relais welches im Ruhezustand die Verbraucher an die Batterie legt,
      bei Netzanschluss anzieht und die Verbraucher auf das Netzteil legt.

      So ein 12V Hochstromrelais kostet bei Reichelt 1,80 Euro, noch eine Freilaufdiode (1N4001) parallel zum Relais, fertig.

      -Joe
      warum so kompliziert gedacht??
      Bei deinem Vorschlag benötigst du zusätzlich auch noch ein entsprechende Netz.
      Also besser so wie von @treckertom vorgeschlagen.
      Keinerlei Installation erforderlich, da die 12V immer sauber aus der Batterie kommen.
      Diese wird dann bei Netzanschluss automatisch wieder aufgeladen.
      Gruß Erni

      Jedem sein Hobby, ich habe mein(en) "Hobby". :0-0:
    • JoeXXL schrieb:

      Wenn ich das richtig verstanden habe, dann reich doch ein Relais welches im Ruhezustand die Verbraucher an die Batterie legt,
      bei Netzanschluss anzieht und die Verbraucher auf das Netzteil legt.
      Das setzt voraus, das ein Wandler 230V-12V vorhanden ist.
      Dem ist jedoch nicht so.

      Zudem hätte ein halbwegs aktueller Umformer ein solches Relais bereits an Bord.

      Braucht Christiane59 jedoch nicht extra anschaffen.
      Es geht auch anders, s.o.
      Ist nebenher auch für den Fahrzeugakku besser.

      Aber möge Christiane59 sich erst einmal rückmelden.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
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    • Hallo zusammen,

      ich bin dabei, meinen Berlingo als Minicamper umzubauen. Das Auto selbst bekommt einen CEE-Anschluss mit LS/FI, alles so wie es soll. Soviel zum Auto. Es ist mein Alltagsfahrzeug.

      Seit heute habe ich den LifePo4 Akku Suaoki G500 mit 40 Ah. Ladegeräte für 230 V, 12 V Zigarettenanzünder und Solar sind bereits eingebaut, genau wie Ausgangsbuchsen für 230 V, 12 V und USB A und C. Das Gerät macht einen wertigen Eindruck und wenn es mit der Kühlbox daran die Nacht durchhält, dann behalte ich es.

      Ins Auto baue ich einen MIni-Küchenblock ein, ungefähr so wie ich das oben verlinkt habe.

      Wenn ich am CP bin, werde ich mir Strom holen und darüber natürlich auch die Kompressor-Kühlbox betreiben. Diese hat eine Vorrangschaltung, so dass 230 V und 12 V immer beide im Auto bzw. Akku eingesteckt bleiben können.

      Nun war ich mir nicht sicher, ob man so eine Art Vorrangschaltung dann für alle Geräte haben sollte, vor allem wenn der Suaoki geladen wird, oder ob es üblich ist, die 12V Verbraucher einfach am Akku weiter zu betreiben, auch wenn der sich gerade auflädt. In diesem Fall ging es mir um die Wasserpumpe. Ich wusste nicht, wie das bei autarken Wohnwagen und Womos üblich ist. Es hätte ja sein können, dass man die 12 V Geräte besser alle an eine Art Verteiler anschließt, der wiederum entscheidet, ob er sich den Strom von der Säule oder von meinem Akku holt.

      Mittlerweile habe ich nachgelesen, dass ich an dem Akku die 12V Verbraucher beim Aufladen weiter betreiben kann. Nur der Inverter schaltet so lange ab.

      Wenn ihr Fachleute das so auch für richtig haltet, dann lasse ich es dabei.
      Viele Grüße, Christiane

      Lieber von Rubens gemalt, als vom Leben gezeichnet!
    • Und Du lässt die Pumpe ja nicht Ewigkeiten laufen. Insofern dürfte der Ladeteil auch nicht wesentlich höher belastet werden, sofern der Akku weiter Energie liefert. Aber das entnehme ich Deiner Beschreibung, von wegen das andere Verbraucher am Gerät verbleiben dürfen.
      Gruß,
      lonee
    • Christiane59 schrieb:

      ich bin dabei, meinen Berlingo als Minicamper umzubauen.

      Christiane59 schrieb:

      Seit heute habe ich den LifePo4 Akku Suaoki G500 mit 40 Ah. Ladegeräte für 230 V, 12 V Zigarettenanzünder und Solar sind bereits eingebaut, genau wie Ausgangsbuchsen für 230 V, 12 V und USB A und C. Das Gerät macht einen wertigen Eindruck und wenn es mit der Kühlbox daran die Nacht durchhält, dann behalte ich es.
      Ok, du hast dich für die teuerste Ausführung entschieden. ?(
      Vom - wenn auch kleineren als Bleiakku - Zusatzgewicht einmal abgesehen:
      Wäre nicht nötig gewesen.

      Egal, ist jetzt vorhanden. Dann betreibe die CP-Einrichtung nur über den teuren LiFePo4-Akku.

      Eine Verbindung zum 12V- Autonetz ist wenig sinnvoll, weil die Akkutechnik doch stark unterschiedlich ist.
      Klar kannst du noch einmal viel Geld in die Hand nehmen, um das anzupassen.
      Ist jedoch für den Zweck wenig sinnvoll, weil unwirtschaftlich.

      Wenn du den Akku und das Ladegerät zurückgeben kannst um es durch ein CETEK-Autoakku-Ladegerät zu ersetzen, wäre das meine Option.

      Dann dient der ohnehin vorhandene Autoakku zur Versorgung der 12V-Einrichtungen, der Akku wird bei CP-Strom immer nachgeladen (und "hält" auch länger)

      Auch lassen sich zusätzlich Solarzellen an den vorhandene Autoakku anschließen.
      Es dürfen sogar alle Lader gleichzeitig angeschlossen bleiben und auch laden, die beißen sich nicht gegenseitig.

      Viele Solarregler haben schon USB-Stecker mit an Bord, wenn das wichtig ist.
      Ich finde übliche USB-Adapter für Autosteckdosen praktischer.

      :undweg:
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • Guten Morgen @treckertom,

      das ist ein Komplettgerät, wo alles eingebaut ist. Vom Auto geladen werden kann es über die Zigarettenanzünderdose. Das kann ich ins Auto stellen, sichern, fertig.

      Da ich niemand habe, der mir ein Batterieladegerät an die Autobatterie anschließt oder sonstige Installationen macht, und ich es selber nicht kann, wäre das für mich die beste Lösung.
      Im Moment hab ich aber sowieso noch Probleme mit der eingebauten 12 V Steckdose des Geräts. Wenn ich die Kühlbox einstecke kommt ein Fehler, dass eine Überspannung vorliegt. An der Dose im Auto funktioniert sie. Andere kleine Verbraucher gehen auch an der 12V Dose am Gerät. Ich muss gleich mal zum Autozubehör fahren und sehen, ob es mit einem Adapter funktioniert. An der eingebauten 230 V Steckdose geht die Kühlbox, aber das macht ja keinen Sinn. Wenn alles nicht funktioniert, muss ich sie zurückgeben und mir ohnehin etwas anderes überlegen.
      Viele Grüße, Christiane

      Lieber von Rubens gemalt, als vom Leben gezeichnet!
    • juergenmv schrieb:

      Den Ratschlag von @treckertom solltest Du wirklich :) mal richtig überdenken (bevor Du weiter ins Dunkle hinein bastelst ;) )
      Meinst du alles über die Autobatterie? Ich hatte ja in meinem Thema zur Akkusuche, hier --> Powerpack fürs Auto ausgerechnet, dass ich ca. 28 Ah pro Nacht brauche. Die will ich nicht aus der Autobatterie ziehen. Der Akku ist für die Zeiten vorgesehen, wo ich eben keinen 230 V Anschluss zur Verfügung habe.
      Viele Grüße, Christiane

      Lieber von Rubens gemalt, als vom Leben gezeichnet!
    • Ja, wie schon @treckertom schrieb, nochmal vereinfacht zusammen gefasst:

      Bleiakku einbauen, vorzugsweise GEL oder AGM, lieber (man weiß nie, was noch kommt) 80 statt 50 Ah, wenn es Platz, Gewicht und Portemonnaie hergeben

      CEE ins Auto, eine Doppelsteckdose (über RCBO), an eine den Lader, die andere für übrige 230 V Anwendungen

      Ordentliches Ladegerät, z.B. CTek, verbleibt immer angeschlossen an Steckdose und an Bordbatterie

      Alle Verbraucher über diese Bordbatterie

      Für das gesparte Geld Solar nachrüsten, zur Not als Falt- oder Koffermodul, Solarregler mit USB, bis dahin USB-Verbraucher über Adapter

      keine Verbindung zur Autobatterie, keine Entnahme aus dieser (Deinen Bedarf deckt die Versorgungsbatterie ab), Ladung der Autobatterie nur während der Fahrt


      Bitte frag nach, wenn Dir etwas unverständlich ist
    • Beide Lösungen haben Vor- und Nachteile.

      Wenn Christiane die Vorteile der Fertig-Lösung das Geld wert sind, ist das eine gute Lösung. Auch hier können sowohl der Lader (ist wohl im Lieferumfang) permanent in der Schuko-Steckdose verbleiben und alle 12V-Verbraucher am Akku-Modul angeschlossen werden.

      Der große Vorteil der Komplett-Lösung ist, dass man sie mit einem Handgriff entnehmen und auch anderswo (Zelt, Gartenhütte, anderes Fahrzeug...) einsetzen kann. Wenn man das aber gar nicht vorhat, zahlt man viel Geld für nicht Benötigtes.

      Das Problem mit der Kühlbox muss allerdings sauber gelöst werden. Anleitungen studieren (Spannungsbereiche der Batterie und der Kühlbox), messen und ggf. an den Hersteller wenden. Sollte tatsächlich die Ausgangsspannung des Akkus für die Kühlbox zu groß sein, hilft auch kein Adapter. Natürlich könnte man einen DC-DC-Wandler verwenden, aber man kann sich auch von hinten durchs Knie...

      lg
      Gernot
    • Mit dem ganzen Gerödel ist der Berlingo dann aber voll oder?
      :undweg:
      Eine eigene Meinung ist ein Grundrecht,
      sie auch mal für sich zu behandeln ist Anstand,
      denn das Gegenteil von Ungewissheit ist Fakt und nicht Glauben.

      Da stellt sich die Frage weshalb die Platzordungsfetischisten meist keine CEE Kabel verwenden :whistling:
    • Je nachdem, wie der Berlingo für´s Campen ausgestattet ist, sollten Platz und Gewicht einer GEL-Batterie unbedeutend sein.

      Batterie in einen Batteriesafe, obenauf oder nahe dran Plus- und Masseverteiler, daran 12V-Kfz-Steckdosen für Kühlbox und Pumpe, ggfs. eine dreifache nehmen, und fertig ist die Chose.

      Beleuchtung über Fahrzeugbatterie.

      Kostet insgesamt, je nach Batterie, keine 200 Glocken.
    • Wir hatten vor den Wowa einen Pickup mit selbstaugebauter Wohnkabine.

      Da hatte ich die Autobatterie nach Defekt gegen eine 75aH YellowTop getauscht. Die Kabine wurde über die AHK versorgt (Kabel mit 2 Steckern) und hatte zusätzlich eine CEE Dose mit FI etc. Daran hingen die 230V Geräte sowie ein Power Pack der Quasi die Arbeit des Autark Paket und Umformers übernahm. Innen gab es einen Wechselschalter. Im Nachhinein betrachtet war das völlig oversized.

      Heute würde ich die YellowTop einbauen und dieser das Ladegerät mit Schnellverbinder gönnen. Haube auf, Ladegerät dran und fertig. Die YellowTop hat bewiesen die Kühlbox eine Nacht zu betreiben und trotzdem den 2,5l Diesel am nächsten Tag anzuwerfen.

      Aus der Zeit weiß ich, das Platz und Gewicht einer weiteren Batterie vielfach doch eine große Rolle spielen. Verglichen mit dem Berlingo war unsere Wohndose ja schon üppig mit Platz und Zuladung gesegnet.
      Eine eigene Meinung ist ein Grundrecht,
      sie auch mal für sich zu behandeln ist Anstand,
      denn das Gegenteil von Ungewissheit ist Fakt und nicht Glauben.

      Da stellt sich die Frage weshalb die Platzordungsfetischisten meist keine CEE Kabel verwenden :whistling: