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Grundsätzliches zur Länge und Planung der Anreise bzw. Abreise von und zum Urlaubsort - was ist sinnvoll und (gut) machbar?

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    • Grundsätzliches zur Länge und Planung der Anreise bzw. Abreise von und zum Urlaubsort - was ist sinnvoll und (gut) machbar?

      Servus,

      mit Kindern stellt sich schon die Frage, was diese an Strecke zum Urlaubsort "verkraften". Was ohne Kinder schnell mal gar kein Thema ist und funktioniert,
      schaut mit Nachwuchs schon wieder anders aus. Klar, auch beim Nachwuchs verträgt jeder das Autofahren anders, ein "Patentrezept" gibt's nicht.

      Wie handhabt ihr die Anfahrt?
      Was fahrt ihr als Tages bzw. Nachtetappe längstens?
      In welchem Alter ist welche max. Entfernung noch "vertretbar"?
      Bei längeren Entfernungen - tagsüber bis zur nächsten Zwischenübernachtung fahren? Dann werden halt die Tage im Auto verbracht :wacko: Nachts fahren hat halt den
      Nachteil, dass man zur "verkehrten Zeit" am nächsten Zwischenstopp ankommt - und ggf. los muss. Oder einfach noch einen Tag länger bleiben und dann das letzte
      Teilstück wieder nachts?

      Wir haben uns mal durchprobiert - zum Gardasee und nach Kärnten ging ganz gut tagsüber in einem Rutsch (mit Pausen).
      Nachtfahrten haben wir hauptsächlich auf der Rückfahrt gemacht - bis Abends auf dem Campingplatz und dann die Schlafenszeit vom Nachwuchs ausgenutzt.
      Aber auch da ist dann so bei 850 km Schluss.
      In Summe hat beides ganz gut geklappt.

      Grüße,
      YaSa :w
      2017: Klosterneuburg/ Wien; Camping Mentl am Ossiacher See; Campingplatz Kasten, Donau; Hegi Camping; Camping Moosbauer, Bozen + Camping Fornella, San Felice d. B.; Camping Piantelle, Moniga d. G.
      2018: Koningshof, Rijnsburg; Mentl, Ossiacher See; Schlosshof, Lana; MdV, Cavallino; Zur Perle, Büsum; ...
      2019: Piantelle, MdV, Berghof, Garden Paradiso, ...
    • Stecken vom Rhein-Main-Gebiet nach Venedig oder die Costa Brava teilen wir uns immer in zwei Teile. Wenn wir im Sommer drei Wochen Urlaub haben, machen wir gern auch zwei Übernachtungen an einem Ort. Dann hat man einfach einen autofreien Tag dazwischen und man kann sich auch die Gegend der Zwischenübenachtung mal anschauen. Ich fahre dann aber gern ca. 2/3 am ersten Tag und ca. 1/3 am zweiten (bzw. dritten Tag). Den ersten Tag zu Hause starten wir dann gern mitten in der Nacht (zwischen 01:00 Uhr und 04:00 Uhr), da kann man ohne Stau schon mal "Strecke" machen. Vom Campingplatz weg, kann man in der Regel nicht mitten in der Nacht los, wenn man nicht grad vor der Schranke steht. Da starten wir halt nach dem Frühstück bzw. wenn wir durch die Schranke dürfen. Regelmäßige Pausen sind natürlich immer dabei. Das ergibt sich, wie wir alle so drauf sind (vor allem die Kinder, aber nicht nur die :rolleyes: )
      :w Gruß Rico
    • Unser Rezept lautet immer genug Zeit lassen.

      Die kam es auch schon vor, das wir die erste Pause oder Nacht nach 250km gemacht haben. Was solls, ist ja Urlaub.
      Eine eigene Meinung ist ein Grundrecht,
      sie auch mal für sich zu behandeln ist Anstand,
      denn das Gegenteil von Ungewissheit ist Fakt und nicht Glauben.

      Da stellt sich die Frage weshalb die Platzordungsfetischisten meist keine CEE Kabel verwenden :whistling:
    • YaSa schrieb:

      Aber auch da ist dann so bei 850 km Schluss.
      ...erste Etappe bei uns etwa 900KM, früh los, einige Pausen - mal kurz mal lang - abends dann auf einen CP. Im Bus ist viel Platz, die Kinder können Plätze mal wechseln, mal gegenüber sitzen...das macht aus meiner Erfahrung viel aus...im Touran war nach 450 KM Schluss
    • Urlaub oder auf der Flucht??

      Wenns nach mir geht, dann schnell und lange fahren.
      Aber meine Frau bremst mich immer nach Max. 300 km. Aber im Endeffekt hat sie recht.
      Fahren tue ich immer tagsüber, kommt aber auf die Entfernung an.
      Kann sein schon um 3 Uhr.
      Das blödeste was passiert ist: wir fahren um 4 Uhr los und hofften das unsere Tochter wieder einschläft und dann - - nix wars ab 4 Uhr war sie wach bis mittags 12 Uhr. Dann sind wir am CP angekommen und sie hatte gepennt. :huh:
      . :0-0: ......... adios........
    • Hallo zusammen.

      Ich habe auch zwei Kinder, 3 und 7 Jahre alt. Es sind halt Kinder, und keine Maschinen. mein Papa hat mir mal beigebracht, das Gras auch nicht schneller wächst, wenn man dran zieht.
      Wir fahren im Sommer super gerne vom Niederrhein an die Adria nach Italien. in den letzten drei Jahren habe ich da eine reiseart für mich entdeckt, die sehr speziell ist.
      ich fahre samstags abends mit dem Wohnwagen los, fahre in die Nacht hinein bis ich müde bin. Dann stelle ich mich irgendwo in ein gewerbegebiet, schlafe ein paar Stunden, fahre dann bis an die Adria durch.
      meine Familie reist zwei oder drei Tage später mit dem Flugzeug an. Das klingt jetzt sehr komisch, funktioniert aber bei mir hervorragend. Das bedeutet, dass sie vormittags in Düsseldorf in den Flieger gestiegen sind, und eineinhalb Stunden später in Venedig sind. so entspannt hat mein Urlaub noch nie begonnen. Und wenn man überlegt, dass der flugpreis heutzutage so gering ist, dann amortisieren sich die Kosten schon durch die wegfallenden zwischenübernachtungen, die ich mit Frau und Kindern immer auf Campingplätzen machen würde oder gemacht habe.
      manchmal werde ich für dieses Vorgehen seltsam beäugt, aber das ist mir egal. Ich habe gerade für den kommenden Sommerurlaub wieder die Flüge gebucht. Für 110 € fliegt meine Frau mit den Kindern nach Venedig, und auch wieder zurück.

      Liebe Grüße

      Marcus
    • Das würde mir für Griechenland gefallen
      Eine eigene Meinung ist ein Grundrecht,
      sie auch mal für sich zu behandeln ist Anstand,
      denn das Gegenteil von Ungewissheit ist Fakt und nicht Glauben.

      Da stellt sich die Frage weshalb die Platzordungsfetischisten meist keine CEE Kabel verwenden :whistling:
    • Wir sind jetzt Rentner. Eine genaue Zeit- und Sterckenplanung gab es aber auch vorher nicht. Nachts fahre ich nicht so gern.
      Demzufolge, wenn Fähren oder so etwas in größerer Entfernung gebucht waren, haben wir in den letzten Jahren einen Tag Luft gelassen. Weiter als 450km am Tag wollen wir nicht mehr fahren. Der Schnitt liegt bei 400km.
      Wenn ich keine Lust mehr habe, geht es auf einen Campingplatz. Deshalb wollte ich auch eine Navi, welches Campingplätze anzeigt.

      Gruß Klaus
      Wenn ich etwas nicht genau weiß, gebe ich nur eine Empfehlung oder meine Erfahrung weiter.

      2014 Schweden zu empfehlen
      http://www.munkeberg.com/
      2015 Norwegen einfacher Platz http://www.longerak.com/
    • Das ist wohl individuell sehr verschieden. So ca. 400km mit WW ist bei uns das Maximum in einem Rutsch (mit Pausen). Damit kommen wir nach Kroatien oder nach Cavallino. Wir mussten einmal aus Krankheitsgründen eine deutlich längere Strecke fahren, aber das war nicht angenehm.

      Für die Heimfahrt sind auch etwas längere Strecken ok, wir fahren dann abends weg, Sohnemann schläft und es ist ziemlich egal, wann in der Nacht wir daheim ankommen. Betten stehen bereit, auspacken kann man auch am nächsten (oder übernächste) Tag.

      "Irgendwo" übernachten und im WW schlafen ist nichts für uns. Mir persönlich wäre es gleich, aber mit Kind wollen wir (vor allem meine Frau) eine gewisse Sicherheit und Infrastruktur.

      lg
      Gernot
    • Hallo,

      hier geht´s da um Reisen mit Kindern - als wir noch mit Nachwuchs gereist sind, lagen unsere Tagesetappen bei etwa 10 Stunden, da war gut machbar.
      Für unseren Filius war es wurscht, ob wir ins Erzgebirge, an die Nord-/oder Ostsee oder ans Mittelmeer gefahren sind, er hat´s halt nie länger wie 10h im Auto ausgehalten - wir auch nicht.

      Wir haben dann unsere Reisen passend ausgerichtet und sind längere Strecken eben mit entsprechenden Zwischenstationen gefahren, wo wir auch mal drei, vier Tage blieben, weil´s dort was Interessantes gab.
      Viele Grüße, Tom
      ..
      "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant!"
      (Hoffmann von Fallersleben)
      "Es ist nicht reicher, wer mehr hat, sondern derjenige, der weniger braucht."
      (unknown)
      ..
      2017:
      CP L'Albanou, CP L'Amfora, CP Le Clos du Rhône, CP Les Pinèdes, CP Le Rossignol, CP Airotel Le Puits de l'Auture, CP Le Paradis, CP Bonporteau, CP Parc des Maurettes, CP Den Molinshoeve
      2018:
      CP Municipal de Loupian, CP Bagatelle, CP Le Neptune, CP Les Tropiques, CP Blue Bayou, CP du Port d'Arciat, CP Le Rivage, CP des Chevrets, CP Lakolk, KNAUS CP Oyten, CP de l'Ile Verte, CP Le Moulin de Kermaux
      2019:
      CP Trittenheim/Mosel; SP Pocking, CP Nordsee/Büsum, CP Lakolk Strand-Rømø/DK, CP Rangau, CP Bad Griesbach, CP Fährhaus Melk/A, CP Mesteri/H, ThermalCP Papa/H, CP Heviz/H, CP Putterersee/A, CP Paartal, SP Weingut Bornerhof
    • Servus,

      bis jetzt hat das auch von den Etappen ganz gut geklappt. Alles, was so im Radius bis 1000 km liegt, ist schon insgesamt machbar.
      Sollte es allerdings mal in Richtung Südfrankreich/ Spanien gehen, ist die Situation doch anders...
      das wären dann gesamt schon so 1200 - 1400 km. Über Nacht wären dann schon mal gut 800 km fahrbar - dann wäre man allerdings Morgens irgendwo und
      müsste/ könnte dann pausieren... Und dann? 2 mal tagsüber bis zu 700 km klingt auch nicht so wirklich prickelnd. :wacko:
      Nebenbei: Ob Adriastrand oder Strand der Costa Brava dürfte den Zwergen wohl relativ egal sein... Für die Eltern ists halt ein "kleiner" Unterschied :whistling:
      Interessant, was es so für individuelle Lösungsansätze gibt :thumbup:
      2017: Klosterneuburg/ Wien; Camping Mentl am Ossiacher See; Campingplatz Kasten, Donau; Hegi Camping; Camping Moosbauer, Bozen + Camping Fornella, San Felice d. B.; Camping Piantelle, Moniga d. G.
      2018: Koningshof, Rijnsburg; Mentl, Ossiacher See; Schlosshof, Lana; MdV, Cavallino; Zur Perle, Büsum; ...
      2019: Piantelle, MdV, Berghof, Garden Paradiso, ...
    • Hallo,

      wir sind keine Nachtfahrer - letztes Jahr probiert und der 1. Tag war für uns alle gelaufen - dann kann ich auch einen Tag im Auto verbringen :)

      Wir fahren in der Regel auf 2 Mal. Die erste Etappe fahren wir immer so lange, wie wir fit sind. D.h. wir fahren morgens um 2.00 Uhr los und schauen dann wie weit wir kommen. Wir versuchen auch am 1 Anreisetag soviel Strecke wie möglich zu machen. Einen CP zur Übernachtung findet man immer. Unsere Tochter (jetzt 10) hat, als sie noch jünger war, immer den ersten Tag besser mitgemacht. Am zweiten Tag waren manches Mal schon 4 Stunden zu viel.
      Mittlerweile hat sich das gegeben.

      Viele Grüße
      Tanja
    • Wir sind Nachtfahren auf dem Hinweg und Tagfahrer auf dem Rückweg. Strecken sind immer zwischen 700 und 1000km.


      Die 4 Kinder sind zwischen 4 und 13 und 2 kleine Hunde sorgen für die Pinkelpausen. Wir fahren immer gegen 20 Uhr los und wechseln uns beim Fahren ab.
      Meistens komme. Wir gegen 7 Uhr morgens irgendwo an und machen dann Schlaf und Frühstückspause bis der Campingplatz geöffnet hat und wir unseren Platz besetzen dürfen.

      Das allerwichtigste für die Kinder ist eine gut geplante Abreise d.h ein geladenes Ipad mit Hörbüchern und Filmen und genug zu essen....
      Viele Grüße

      Müsli
    • Der letzte Tip ist Gold wert.

      Bei uns ist es ein Android Autoradio mit DVD und separatem Monitor hinten. Da laufen dann schon auch mal Spiele.
      Eine eigene Meinung ist ein Grundrecht,
      sie auch mal für sich zu behandeln ist Anstand,
      denn das Gegenteil von Ungewissheit ist Fakt und nicht Glauben.

      Da stellt sich die Frage weshalb die Platzordungsfetischisten meist keine CEE Kabel verwenden :whistling:
    • Unsere Kinder sind ja nun mal größer, aber mehr als 10 h hält es niemand von uns durch.

      Wie du das in Kilometer umrechnest ist sehr schwierig: In die Normandie haben wir in dieser Zeit schon mal fast 900 km geschafft,
      Richtung München, Rosenheim, Chiemsee (Stau, zähfliessender Verkehr), Richtung Villach (damals noch Blockabfertigung), dann wieder stundenlanger Stau im
      Karawankentunnel,Stau an der Kroatischen Grenze....da haben wir für 850 km 28 h gebraucht....alles ist möglich.
      Eine gute Routenplanung unter Berücksichtigung des Verkehrs macht da echt Sinn.
    • Wir haben bezüglich der Fahrt zwei ganz unterschiedliche Kinder im Auto. Unsere Große (inzwischen 10) fand langes Autofahren immer toll, mit ihr konnte man auch wo sie noch klein war 10 Stunden ohne Probleme fahren, bei Pausen musste man sie überreden auszusteigen :)
      Unser kleiner (knapp 3) ist da das genaue Gegenteil. Nach zwei bis 3 Stunden muss eine lange Pause her, und dann kann man mit viel Glück noch mal 1 1/2 Stunden weiter fahren, bevor das gequengel anfängt.

      Unsere Große hat sich mit Büchern, Hörbüchern, Filmen, Spielen und allem möglichen beschäftigt. Wenn unser Kleiner aber keine Lust mehr hat, hilft das alles nichts ;-).
    • Bin eher ein Abendmensch, kann gut bis Mitternacht fahren, dann lässt die Konzentration nach. Vorausschlafen damit man in der Nacht länger munter bleibt funktioniert nicht auf Kommando.
      Früh aufstehen geht dagegen gar nicht.

      Von diesen Voraussetzungen her haben wir es mit Abfahrt am Abend nach dem Abendessen versucht, eigentlich die Zeit wo die Kinder ins Bett müssen, und so gehofft eine ruhige Fahrt zu haben.
      Denkste.
      Nr 1 war den ganzen Tag vor Aufregung schon so durchgedreht das er sofort eingeschlafen ist.
      Nr 2 war tagsüber halbwegs entspannt und erst bei der Abfahrt aufgedreht, Dauergequassel aus der 2. Reihe.
      Nr 3 ist nach 1h quasseln eingeschlafen

      Und als Nr 2 endlich müde war, war Nr 1 ausgeschlafen und die Quasselei ging weiter.

      Und am nächsten Tag alle unausgeschlafen und nervig.

      Seitdem fahren wir wieder am Tag, gemütlich um 9-10h los, und zwischen 16-17h geplante Ankunft mit einer längeren Mittagspause.
      Geplante Fahrstrecke 400 - max 600km.