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Korsika 2019 Reiseinfos, Übernachtungsplätze in Fährhafennähe (Livorno-Bastia)

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    • Korsika 2019 Reiseinfos, Übernachtungsplätze in Fährhafennähe (Livorno-Bastia)

      Hallo liebe Camper,
      nach einem tollen Urlaub 2018 am Atlantik (Il de Re und Il de Oleron) wollen wir (meine Chefin und meine Hundedame Elly), bevor wir ganz "alt" werden, Korsika anpeilen. Der Campingplatz steht auch schon fest, "camping paduella calvi". Leider kein FKK (aber wir sind ja auch nicht mehr so knackig) Start der Reise 3. oder 4. Juni die erste Woche ein bissel Italien, auch Gardasee und dann nach Livorno. Wollen Dienstag oder Mittwoch übersetzen, haben aber nichts gebucht.
      Wir legen uns nicht gern so fest!
      Nun meine Fragen:
      1. Wer hat Erfahrungen mit einer (relativ sicheren) Übernachtung in der Nähe von Livorno, wo wir früh so zeitig starten können, dass wir 8:00 Uhr eine Fähre erreichen?
      2. Unser Gespann :0-0: ist in "normaler" Länge, also ca.12/13m, welche Straßen sollte ich von Bastia dahin am besten nehmen ("Keine Experimente"!)
      3. Was sollte ich unbedingt beachten, außer den vielen Tips zur Auffahrt auf die Fähre, da sind wir schon wachsam und haben ein paar Erfahrungen in Kroatien gemacht.
      4. Die Rück-Fähr-Fahrt ab Bastia wird dann Ende Juni/Anfang Juli sein, ebenfalls in den mittleren Wochentagen. Auch hier brauchen wir einen (sicheren) Übernachtungsplatz kurz vor Bastia, denn wir wollten auch für die Rückfahrt nix buchen.
      5. Wieviel Zeit solle man vor der Fährabfahrt im jeweiligen Hafen einplanen, damit man auch ohne Hektik auf's Schiff kommt?

      Ich/wir würden uns freuen, wenn uns zu dem ein oder anderen Punkt jemand einen gut und ernst gemeinten Hinweis geben kann!
      VG Lipsi
    • Zu 1 würde ich den empfehlen, allerdings sehr schlechte Zufahrt auf den letzten 2km
      Agriturismo Lago Le Tamerici
      Via della Sofina, 6, 56121 Pisa PI, Italien
      +39 050 989007
      maps.app.goo.gl/JunUS

      Zu 2 ist der schnellste und angenehmste Weg über die T11, T20 und T30.
      Über St Florence geht es auch, ist aber sehr viel kurviger, allerdings auch landschaftlich reizvoller.

      Zu 4 gibt es zum Beispiel den San Damiano direkt südlich von Bastia. Ein guter großer Platz direkt am Strand.

      Zu 5 würde ich die Empfehlungen der Fährgesellachafteb folgen. Stehen in der Regel auf deren Webseiten.

      Tipps kann man in alle Richtungen geben. Einer wäre relativ zügig auf die Insel zu fahren und nicht zu viel Zeit auf der Anfahrt zu vergeuden.
      Je nach Interessenlage bietet die Insel unglaublich viel. Gardasee und Co kann man immer mal anfahren.

      Sonstige Tipps? Kannst dir meine zwei langen Reiseberichte zu Gemüte führen.

      Davon abgesehen solltet ihr mehrere Plätze auf der Insel als Basislager nehmen. Von einem Platz aus fährt man sich dumm und dämlich, da man auf den schönen Strecken Durchschnittsgeschwindigkeiten unter 30km/h fährt und viele Fotostopps machen wird.
    • Hallo ,

      ich klinke mich mal hier ran :) . Wir wollen ja auch dieses Jahr im September nach Korsika .

      Bei uns stehen aber 4 Plätze auf der Insel als Basislager auf der Liste ( mindest zwei davon sind FKK Plätze ggf sogar drei ) .

      Plätze liegen aber alle auf der Ostseite der Insel ( von ganz im Norden bis ganz im Süden ) Ausfüge in Insel innere und zur Westküste wollen wir von da aus ohne WW erledigen .

      Meine Frau war vor Jahren mal mit dem Motorrad auf Korsika -, sie sagt die Strassen der Westküste sind nicht für Wohnwagen geeignet und die Campingplätze auf der Inselseite sind auch sehr klein und de Zufahrten sehr eng .

      ggf. hat sich das ja in den letzten 25 Jahren ja aber auch geändert :/

      LG Seadancer
    • Hallo Ihr Beiden, erst einmal herzlichen Dank für Eure informativen Zeilen. Am meisten schwitze ich schon jetzt (aber nicht von der Sonne) sondern vom Thema: Fährhafenanfahrt/Fähran- und -einfahrt ?( Aber es wird schon gehen. Allerdings, wenn "Worschtsopp" mit einem relativ "kleinen" WW teilweise ins Schwitzen kam, hoffentlich bekomme ich meinen "Hobby 495 UL" dann überall (schadlos) hin.

      VG Lipsi
    • Hallo ,

      wenn man sich vorher über Google die Zufahrten für die Campingplätze seiner Vorauswahl anschaut kann man schon gut abschätzen ob sie für die eigene Gespann Länge ausreicht .

      Bei der Fähren werde ich es so machen - wenn keine " roll on roll off " Fähre dann wird der WW halt abgehängt und per Hand gedreht um auf jedenfalls nicht Rückwärts auf bzw in der Fähre fahren zu müssen . Unser WW hat keinen Mover und muss von Hand gedreht werden !

      Es wird jedenfalls ein neues Erlebnis auf Korsika werden - und das ist auch gut so :ok

      Wahrscheinlich werden wir unser neues ( gebrauchtes ) Zugfahrzeug für den Korsika Urlaub nehmen - das ist schön kompakt und verfügt über einen " richtigen " Allradantrieb mit Sperre und Untersetzung - somit dürfen auch einige Wege die in @ Worschsopp Reiseberichten bei ihm nur zu Fuß möglich waren , für uns auch mit dem Auto gehen . Ich bin sehr schlecht zu Fuß - benötige einen Rollator und somit wär es schön wenn möglichst viel mit dem Auto machbar ist .

      LG Seadancer
    • In Relation zu vor 25 Jahren hat sich sehr viel geändert. Viele Strecken sind begradigt und verbreitert worden. Wobei begradigt nicht heißt, dass man viel geradeaus fahren könnte. Man kommt dann auf solchen Strecken auch mal kurz auf 40 oder 50km/h.

      Die T (T steht für Territorialstraße und entspricht den französischen Nationalstraßen) sind alle mit Gespann meist gut bis sehr gut befahrbar.
      An der Westküste ist die D81 überwiegend gut befahrbar. Rund um Porto gibt es die größten Herausforderungen mit teils sehr engen Stellen, insbesondere die Calanche sticht da hervor, weil dort relativ viele Touribusse durchfahren und es mit denen dann wirklich eng werden kann. Busse und LKW sind übrigens das Hauptproblem an den Engstellen, da die teils wenig Lust haben zurückzusetzen, wenn es nicht passt.

      Die D84 von Porto über den Col de Vergio muss man sich mit Gespann auch nicht geben, wie so viele Strecken im Hochgebirge.

      Ich würde definitiv auch nicht alles von der Ostküste anfahren wollen. Es ist zwar einiges von dort aus ganz passabel anfahrbar, aber die Fahrzeiten und Strecken zum Beispiel Richtung Calanche und Porto sind extrem strapaziös.
      Das ist für mich eine der großen Illusionen von Erstbesuchern, dass man aufgrund der geringen Breite der Insel meint alles passabel erreichen zu können.
      Die Wahrheit ist allerdings, dass viele Strecken abseits der T Straßen nur mit irrwitzig geringen Geschwindigkeiten gefahren werden können und man an jeder zweiten Straßenecke die tollen Ausblicke geno
    • Seadancer schrieb:


      - somit dürfen auch einige Wege die in @ Worschsopp Reiseberichten bei ihm nur zu Fuß möglich waren , für uns auch mit dem Auto gehen . Ich bin sehr schlecht zu Fuß - benötige einen Rollator und somit wär es schön wenn möglichst viel mit dem Auto machbar ist .

      LG Seadancer
      Habe ich Zweifel, allerdings gibt es tausend kleine Bergstraßen auf der Insel, die einem ganz traumhafte Ausblicke ermöglichen. Also von daher gibt es schon Möglichkeiten andere aber durchaus ähnlich schöne Blicke genießen zu dürfen.
      Zum Beispiel mal von Ponte Leccia die kleine D105 und D5 nach Murato und dort die kleine aber in jedem Korsikaführer zu findende Kirche St Michelle du Murato anfahren. Wenn man über den Pass kommt und sich der Blick auf die Bucht von St Florence und das Cap Corse eröffnet, ist schon was besonderes (aber 0,0 gespanntauglich).
      Das Cap Corse gegen den Uhrzeigersinn bei klarem Wetter zu umrunden, ebenso.

      Die Fähranfahrt geht schon, ist etwas eng in Bastia, aber kommt natürlich auch darauf an, wann die Fähre ankommt und was dann dort gerade los ist. Die Korsen fahren eben noch sehr südländisch und sehen alles nicht so eng.

      Vom Festland aus ist Savona mittlerweile vermutlich der angenehmste Fährhafen. Seit die Brücke dort gebaut wurde, ist der hervorragend angebunden, klein und sehr übersichtlich.

      Die Strecken in meinem zweiten Reisebericht sind fast alle problemlos befahrbar.
    • @worschtsopp

      Habe mir schon einiges aus deinen Reiseberichten notiert , wo man hin fahren könnte und was besonders schön und / oder interessant ist .

      Vieles geht bei uns leider nicht , da wir eben nichts bzw fast nichts mehr zu Fuß erkunden können . Daher sind solche Tipps wie in deinem Beitrag oben natürlich für uns besonders nützlich ^^ und wurden gleich zu Papier gebracht und in unseren " Reiseunterlagen " abgeheftet worden .

      Vielen Dank dafür :prost:

      LG Seadancer
    • Hallo,

      nach diesem Video aus dem ersten Reisbericht von @worschtsopp war uns klar das wir solche Fahrten mit dem WW am Haken möglichst nicht machen möchten 8o

      sehr interessant war auch ein Link aus dem Reisebericht , den habe ich mir sofort gespeichert : paradisu.de/index.html , da gibt es sehr viel Infos zu Korsika . z.B. welcher Campingplatz für WW geeignet ist und welcher eher weniger oder gar nicht .

      Auch welche Fahrzeiten man zwischen den einzielen Orten auf der Insel man einkalkulieren sollte . KM Angaben sind da eher nichts sagend .

      @worschtsopp beide Reisebericht bieten echt super viel interessante Berichte , Fotos , Infos etc. sie sind echt sehr hilfreich besonders für die die noch nie diese Insel besucht haben .

      LG Seadancer

      P.S. @worschtsopp : Ich hoffe du hast nicht dagegen das ich das Video von dir in meinem Beitrag verwendet habe :/
    • Nee, hab damit keine Probleme.
      Das ist eben die Calanche mit ihrem Busverkehr. Wenn man mehr Glück hat oder früh morgens oder am späten Nachmittag da durchfährt, ist es meist weniger spektakuläre. Hinfahren sollte man in jedem Fall, am besten zur Abenddämmerung.

      Für die Navigation auf der Insel empfehle ich Google Maps. Die Fahrzeiten passen damit recht gut, Navis ohne Onlineanbindung zeigen meist fabelzeiten, die man nicht erreichen kann.
    • Lipsi schrieb:

      Hallo liebe Camper,
      nach einem tollen Urlaub 2018 am Atlantik (Il de Re und Il de Oleron) wollen wir (meine Chefin und meine Hundedame Elly), bevor wir ganz "alt" werden, Korsika anpeilen. Der Campingplatz steht auch schon fest, "camping paduella calvi". Leider kein FKK (aber wir sind ja auch nicht mehr so knackig) Start der Reise 3. oder 4. Juni die erste Woche ein bissel Italien, auch Gardasee und dann nach Livorno. Wollen Dienstag oder Mittwoch übersetzen, haben aber nichts gebucht.
      Wir legen uns nicht gern so fest!
      Nun meine Fragen:
      1. Wer hat Erfahrungen mit einer (relativ sicheren) Übernachtung in der Nähe von Livorno, wo wir früh so zeitig starten können, dass wir 8:00 Uhr eine Fähre erreichen?
      2. Unser Gespann :0-0: ist in "normaler" Länge, also ca.12/13m, welche Straßen sollte ich von Bastia dahin am besten nehmen ("Keine Experimente"!)
      3. Was sollte ich unbedingt beachten, außer den vielen Tips zur Auffahrt auf die Fähre, da sind wir schon wachsam und haben ein paar Erfahrungen in Kroatien gemacht.
      4. Die Rück-Fähr-Fahrt ab Bastia wird dann Ende Juni/Anfang Juli sein, ebenfalls in den mittleren Wochentagen. Auch hier brauchen wir einen (sicheren) Übernachtungsplatz kurz vor Bastia, denn wir wollten auch für die Rückfahrt nix buchen.
      5. Wieviel Zeit solle man vor der Fährabfahrt im jeweiligen Hafen einplanen, damit man auch ohne Hektik auf's Schiff kommt?

      Ich/wir würden uns freuen, wenn uns zu dem ein oder anderen Punkt jemand einen gut und ernst gemeinten Hinweis geben kann!
      VG Lipsi
      Zu 1) Wir haben abends vor der Abfahrt im Hafen von Livorno gestanden und dort geschlafen und fühlten uns einigermaßen sicher (keine Gewähr!!)und konnten die Zeit nutzen uns in die richtige Reihe zu stellen was uns einmal leider nicht gelungen ist, dazu später mehr. Ein Stadbesuch in Livorno war auch schön

      Zu 2) von Bastia aus mit Gespann undbedingt die erste Möglichkeit , weitere aber schnellere Altenative von Worschtsopp (T11/T30) nehmen und auf keinen Fall mit dem Gespann direkt von Bastia über den Berg nach Saint Florent, sehr eng und steil! Geht zwar mit dem 22ocdi, wäre aber so ein Experiment was ihr nicht möchtet

      Zu 3) Die Erfahrungen die ihr in Kroatien mit Fähren gemacht habt, könnt ihr fast komplett vergessen, da die Häfen und Schiffe nach Korsika schon eine ganz andere Nummer (größer!!) sind als in Kroatien! In Kroatien geht das so: Ohne buchen zum Fährhafen fahren, Ticktet an der keinen Bude kaufen und warten bis die Fähre kommt. Ist die Warteschlange zu lang und man kommt nicht mehr auf die Fähre, ist das nicht schlimm denn spätestens in 1 Stunde kommt ja die nächste.

      Nach Korsika ist das Komplett anders! Die Parkplätze im Hafen wenn man noch kein Ticket hat sind begrenzt wenn nicht komplett nicht vorhanden! In Bastia kann man ohne Ticket mit Gespann kaum parken. Stellt man sich ohne Ticket in die Reihe und geht erst dann eines kaufen, kommt man aus der Schlange nicht wieder raus und muss den Preis akzeptieren ob er passt oder nicht. Auch wenn man sich irrtümlicherweiseweise in die falsche Warteschlange eingeordnet hat kommt man da kaum wieder raus!

      Ich würde schon empfehlendie Fährpassage vorher zu buchen und wenn es nur einen Abend vorher per Smartphone gemacht wird, man erspart sich Streß! Die Warteschlangen an den Ticketschalter sind wie im Flughafen endlos lang und bis man sein Ticket hat kann es dauern so das die Fähre weg ist. Da wird es knapp auch wenn man zeitig im Hafen ist

      Zu4) Übernachtungsplatz wie schon Worschtsopp sagte San Damiano ist der ideale Platz! Ich würde sehen, dass ich zur Abreise in Bastia eine Fähre ganz früh morgends bekommen würde. Dann kommt man noch gut durch und das Gewusel im Hafen ist noch ertragbar. Bei früher Abreise von Camping San Damiano darauf bestehen einen Platz vor der Schranke zu bekommen für frühe Abreise und am Vorabend zahlen! Mir sagte man sei nicht nötig aber am Vorabend auf dem Camping bekam ich eine Mail von der Fährgesellschaft das die Fähre eine Stunde früher geht und dann war morgends die Schranke am CP noch geschlossen, so das wir sie einfach abgeschraubt haben.

      Wenn man die Fähre gebucht hat, regelmäßig den Email und SMS Eingang auf dem Handy prüfen, was die Abfahrtzeiten angeht sind die Fährgesellschaften sehr flexibel.

      Zu 5) 2 Stunden würde ich sagen. Zu früh in Bastia ist auch schlecht da in Bastia vor dem Terminal keine Parkmöglichkeit

      @'Seadancer
      Mach dir keine Sorgen über das rückwärst Einfahren auf die Fähre. Wird mit der Hilfe der Einweiser schon klappen! Ich fürchte, die Gelegenheit zum abkuppeln wird man dir aus Zeitgründen nicht geben ?(

      Gruß Hannes
    • Viele nützliche Tips wurden ja schon gegeben.

      @Lipsi
      Nehmt Euch lieber etwas mehr Zeit für die Insel und fahrt 2-3 Campingplätze an. Von Calvi aus seid Ihr ansonsten auf die nördliche Inselhälfte (wenn überhaupt) beschränkt und Euch entgehen so schöne Orte wie Bonifacio, die traumhaften Südseebuchten im südlichen Teil der Insel oder ein Teil des Hochgebirges.
      Ich war 2018 das letzte Mal auf Korsika und hatte mein Basislager bei Ghisonaccia an der Ostküste. Von dort bin ich in allen Teilen der Insel gewesen, allerdings mit dem Motorrad. Manche Tagestouren waren aber grenzwertig, weil sehr lang.
      Sucht Euch vielleicht noch einen CP bei Ajaccio und einen weiteren bei Porto Vecchio.
      Wie worschtsopp schon geschrieben hat, alle Txx Straßen sind problemlos mit dem Gespann befahrbar.
      Bei Abreise lieber 1h mehr Zeit für verstopfte Straßen in Bastia einplanen.
      Die Auffahrt auf die Fähren ist i.d.R. unproblematisch. Die Pötte sind so groß, daß die Rampe außer bei sehr hohen Wasserständen nicht sehr steil ist. Und man kann im Bauch sehr gut wenden ohne abzukuppeln.
      Ach ja, trödelt nicht zu lange, wenn Ihr auf dem Parkdeck eingeparkt habt. Denn dann habt Ihr gute Chancen auf einen Liegestuhl (mit Aussicht auf dem Sonnendeck.
      ---------------------------------------------
      Grüße vom Strelasund, Iguacu.
    • Auch der Tipp von Iguacu ist ein Guter sich nicht nur auf einen Campingplatz festzulegen. Wir haben in 14 Tagen meist 3-4 CP angefahren, sind aber auch WOMO Camper und bauen nicht viel auf, von daher anderer Maßstab, aber selbst mit dem Wohnwagen würde ich mind. einmal den CP wechseln und somit auch die Inselseite.
      Tipp mit dem nicht zu lange trödeln ist auch sehr gut, dabei Parkdeck und Standplatz merken um sein Gespann wieder zu finden. Diese Fähren sind wie ein riesiges Parkhaus, nicht mit kroatischen übersichtlichenkleinen Fähren zu vergleichen.
      Manch einer sucht nach dem Anlegen verzweifelt sein Gespann und steht beim Ausfahren den anderen im Weg

      Gruß Hannes
    • Hallo zusammen, ich bin überwältigt! Soviel Infos ung gute Ratschläge. Erst einmal auf die Schnelle herzlichen Dank. Bin heute zeitl. etwas eng bemessen (ist ja bei Rentnern so... :w ) und werde in den nächsten beiden Tagen mich noch bei Euch allen melden! Wirklich toll! Danke Lipsi
    • Hallo zusammen,

      auch wir werden Ende August für zwei Wochen nach Korsika fahren, los geht´s ab Savona. Fähre ist schon gebucht.
      Da wir uns nicht sicher waren mit Gespann auf Korsika haben wir uns vorerst mal für einen einzigen Camping entschieden.
      Ihr habt den San Damiano schon ein paar Mal erwähnt oben, kann mir denn jemand genaueres darüber sagen? Habt Ihr schon mal da übernachtet. Auf den Bildern und auf der Website ist nicht zu erkennen ob es dort Wasseranschluss am Stellplatz gibt.
      Wir überlegen ob wir nicht sogar die zwei Wochen dort bleiben und das größere Umfeld mit dem Auto besichtigen. Allerdings hängt das tatsächlich davon ab wie der Camping ist.

      Herzliche Grüße

      Jule
    • Hallo immerunterwegs
      Wir waren voriges Jahr sogar 3 Wochen dort und es hat uns gut gefallen. Ein paar Sachen noch zur info:
      Der ganz linke Bereich (mit Nr. 88 Nr.) ist neben einer Pferderanch und es sind dort Massenweise Fliegen. Im Bereich um Platz Nr. 75 ist es wesentlich besser bis überhaupt kein Problem mehr. Wasseranschlüsse am Platz gibt es nicht.
      Entlang der Haupteinfahrt ist es sehr belebt und staubig, da kein Asphalt. weiter hinten ist aber alle asphaltiert und sauber.
      Die Sanitäranlagen sind angemessen und werde 2 -3 mal täglich gereinigt. Wasser ist meist sehr warm.

      Die Ausgangslage für Ausflüge ist nicht schlecht. Plage de Saleccia ein absolutes muss.

      LG Alfred
    • Der Platz ist für korsische Verhältnisse rein von der Ausstattung schon ziemlich weit vorn dabei. Allerdings liegt er relativ städtisch, nicht unbedingt im unmittelbarer Umgebung aber eben generell dort die Lage in einer der dichtbesiedelsten Ecken der Insel.

      Man sollte sich auch nicht zu sehr in die Hosen machen, alles an T Straßen, entspricht den französischen Nationalstraßen, ist gut mit dem Gespann befahrbar. Es gibt wirklich viele Ecken, die man problemlos mit dem Gespann erreichen kann.
      Man kann zwar von Bastia einiges an netten Ausflügen machen, aber viele Highlights sind nur mit langen Fahretappen zu erreichen. Mich würde das kollossal nerven.

      Klar ist allerdings auch, in 14 Tagen kann man nur einen überschaubaren Teil der Insel schaffen. Man sollte sich nicht zu viel vornehmen.

      Die Ausflüge würde ich übrigens mit Google Maps vorplanen, die Fahrzeiten sind realistischer als mit den allermeisten normalen Navis, und dann mindestens 50% der Fahrzeit aufschlagen um die tollen Aussichten zu genießen.
    • Hallo Alfred, hallo worschtsopp,

      ich danke Euch Beiden erst einmal für die guten Tipps, ich werde es mir merken und beim Platzaussuchen - sofern das möglich sein sollte - berücksichtigen. Ja, das der Radius nicht allzu groß ist und 14 Tage knapp sind ist uns auch bewußt. Wir werden das jetzt erst mal für uns checken und dann sehen, vielleicht fahren wir auch noch ein paar Etappen weiter, mal sehen was draus wird.

      Jedenfalls macht der Bericht von worschtsopp jetzt schon Lust auf mehr von Korsika..

      Herzliche Grüße