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Technisch zulässige Gesamtmasse nur für Fahrt relevant?

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    • xiszone schrieb:

      TomD schrieb:

      xiszone schrieb:

      Wobei ne Achse an nem Anhänger tauschen wirklich einfach ist....
      Auch wenn das technisch theoretisch ganz einfach ist - meine Erfahrung über knapp 30 Jahre Caravancamping zeigt mir, daß das in der Praxis bei Wohnanhängern nicht ganz so einfach und vor allem nicht so günstig wie eine Auflastung ab Werk ist. Natürlich ist eine Auflastung immer mit etwas Mehrgewicht verbunden, aber ansonsten gibt es keinen vernünftigen Grund dagegen.Und wie ich schon schrieb, häufig liegt irgendwann ein Wiederverkauf an - da wird´s mit einem Hobby KMF 545 ohne Auflastung schwer.
      Natürlich ist die Auflastung ab Werk billiger, wenn auch teurer als sie sein müsste. Was bei der Auflastung ab Werk passiert ist streng genommen keine Auflastung. Das Fahrzeug wird einfach mit anderen Achsen gebaut und ein anderes zGg ausgewiesen. ..
      Das stimmt so pauschal nicht, es hängt vom jeweiligen Modell ab, was geändert werden muß.
      Viele Grüße, Tom
    • Ja es werden je nach Bedarf auch andere Teile getauscht. Dennoch wird statt Teil A einfach Teil B genommen, im Regelfall dürfte der Unterschied im Preis aller geänderten Teile jedoch weit unterhalb des verlangten Preises liegen. Was man den Hersteller allerdings zu gute halten muss ist, dass sie oft den gleichen Preis bei unterschiedlichen Auflastungen verlangen.
    • xiszone schrieb:

      Ja es werden je nach Bedarf auch andere Teile getauscht. Dennoch wird statt Teil A einfach Teil B genommen, im Regelfall dürfte der Unterschied im Preis aller geänderten Teile jedoch weit unterhalb des verlangten Preises liegen. Was man den Hersteller allerdings zu gute halten muss ist, dass sie oft den gleichen Preis bei unterschiedlichen Auflastungen verlangen.
      Ja natürlich werden nur Teile ausgetauscht - den Preis macht nun mal immer der Hersteller/die Werkstatt. Wer auch sonst.
      Um so etwas selbst durch zuführen, braucht man Zeit, die technischen Fähigkeiten, die Werkzeuge und den entsprechenden Platz - darüber dürften die wenigsten Camper verfügen. Hinzu kommt, das Hersteller/Werkstatt dann auch noch in der zweijährigen Haftungsphase sind

      Nicht alles, was man selber machen kann, wird dadurch wirklich günstiger.
      Viele Grüße, Tom
    • Ich habe mir letztes Jahr als meinen ersten Wohnwagen den links auf meinem Avatar zu sehenden Hobby gekauft. Es ist ein 560 UL Excellent Ez. 2015.
      Da er nachweislich nur 600 Kilometer auf der Uhr hatte und in einem mängelfreien nahezu Neuzustand war (und ist), hat er mich überzeugt und ich hab ihn gekauft.
      Die fehlende Auflastung war mir da (auch aufgrund meiner Unerfahrenheit) dann nicht so wichtig, da alles andere eben so gut war. Deshalb hat er halt immer noch eine zulässige Gesamtmasse von 1600kg! Gezogen wird er durch den ebenfalls auf dem Bild zu sehenen Passat 3c.
      Mittlerweile habe ich mich bei Hobby und Knott nach den notwendigen Teilen einer Auflastung und deren Preise erkundigt. Ergebnis:
      Ich brauche eine neue Achse, einen neuen Bremssatz und größere Reifen.
      Gesamtkosten Material: ca. 2500,- Euro! Um eine zulässige Gesamtmasse von +150kg - also 1750kg - zu erreichen!
      Dazu kommen noch das gesamte Zulassungsprozedere. Eingebaut werden die Teile durch mich selbst!

      Im Sommer wollen wir zum ersten Mal damit in den Sommerurlaub nach Italien. Da alles anders ist, wollen alle nochmal mit. Also fahren wir mit M(49) + W(47) + m(17) + w(15).

      Aus Gewichtsgründen werde ich schon nichts an Fressalien und Getränken mitnehmen und alles unten kaufen. Zudem kommt auf den Passat eine große Dachbox, um das Gewicht besser auf beide Achsen zu verteilen.

      Trotzdem bin ich mir alles andere als sicher, dass das so passt. Mir steht noch viel Wiegerei und Umpackerei bevor.........
      Gruß aus dem schönen Altbierland ---- :prost: ----
    • Unser neuer Wagen hat gemäß Papier ein Leergewicht im fahrbereiten Zustand von 1.473 kg, das zGG ab Werk wären 1.700 kg gewesen.

      Tatsächlich bringt der Wagen dank Mover und Batterie - mehr haben wir nicht eingebaut - im fahrbereiten Zustand (d.h. inkl der entsprechenden Frischwasser- und Toilettentankfüllung) ein Leergewicht von 1.560 kg auf die Waage. Die Sackmarkise wird noch einmal knapp 20 kg wiegen - macht 1.580 kg.
      Ich habe ihn gleich auf 2.000 kg auflasten lassen, um genug Reserven für uns zwei zu haben - denn bei uns ist es so, das im Zugfahrzeug nur unsere beiden E-Bikes, eine Werkzeugkiste und eine Kühlbox verstaut werden.
      Der Wohnwagen ist ab dem Moment der Abfahrt zuhause jederzeit voll nutzbar, ohne das irgendetwas umgeräumt werden müsste. Wenn wir unterwegs Rast machen, nutzen wir natürlich auch die Toilette unseres WoWa und kochen uns unseren eigenen Kaffee, bzw. das Essen.
      Am CP angekommen, werden nur Tisch und Stühle ausgeladen und aufgestellt und - wetterabhängig - die Markise, mehr nicht.

      Früher hatte wir auch mal Wohnwagen, wo ständig alles hin und her geräumt werden musste - das hat man irgendwann über.
      Viele Grüße, Tom
    • xiszone schrieb:

      Was bei der Auflastung ab Werk passiert ist streng genommen keine Auflastung. Das Fahrzeug wird einfach mit anderen Achsen gebaut und ein anderes zGg ausgewiesen. Mehrkosten und Mehrgewicht entstehen durch eine andere Achse. Die Differenz im Preis zwischen einer 1500kg Achse und einer mit 1800kg sind im Verkauf ca. 150€. Die Hersteller sacken also locker 850€ für eine "Auflastung" ein, die kaum Mehraufwand bedeutet.
      Beispiel Hobby Prestige 720UKFe:
      zGG: 2200kg
      Auflastung auf 2300kg: 0€
      Auflastung auf 2500kg: 0€

      Warum? Von Anfang an mit 2500kg-Chassis ausgestattet.

      LG
      Mi-go
      Auszeit
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