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Cinque Terre, Camping Acqua Dolce

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    • Cinque Terre, Camping Acqua Dolce

      Hallo Camper / Gespann-Fahrer,

      wir planen, mal in die Cinque Terre zu fahren und hätten uns dafür den Platz Camping Acqua Dolce ausgesucht.
      Diesen Platz deswegen, weil wir gerne direkt an einem Ort campen, um öfters mal durch den Ort flanieren zu können. Ohne mit dem Auto anfahren zu müssen.

      Leider hab ich nur einen Bericht zu diesem Platz gefunden, und da sträuben sich die Haare bzgl Ein-, Ausfahrt.
      Mit Gespann sozusagen fast unmöglich und mit Schäden am Anhänger ist zu rechnen.

      Gibt es hier Camper, die schon mit Ihrem Gespann auf diesem Platz waren ?
      Gibt es da unten Plätze, ohne daß man die Terrassenanstiege nehmen muß ?

      Würde mich auf Infos sehr freuen

      :0-0:
    • Hallo,
      wir sind auch "blauäugig" zur Küste gefahren. :saint:

      Hilft dir bei der Suche zu deiner Frage nicht direkt - schildert aber die Art der Verkehrsführungen

      Wir sind von der Autobahn bei Sestri Levante runter bis ans Meer und wollten entlang der Küste tingeln.

      2 KM vor dem Meer war schon eine wirklich beeindruckende S-Kurve durch eine Unterführung....
      ...jetzt weiss ich auch, das die entgegenkommenden Fahrer nicht gewunken, sondern gewarnt hatten :rolleyes:

      Anschl. kam dann eine Ampel, die den Tunnelverkehr regelte.
      Während der Rot-Phase träumte ich so 20 Minuten vor mich hin und entdeckte dann ein paar Schilder :wacko: =O
      Sestri Levante.jpg
      Also,
      zurück zur Autobahn und C.T. abgehackt.
      Nase voll - sind dann weiter runter bis PISA etc. etc.

      Also vorher wirklich die Route checken....
      Und der Satz, wo ein LKW durchkommt, komme ich auch durch, wird von den ital. LKW-Fahrern ausser kraft gesetzt

      Gruß Thomas

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      hier klicken = besuchte Campingplätze
    • Wir waren in Deiva Marina.
      Das ist mit dem Auto und unserem damaligen 13,5 Meter Gespann noch gut erreichbar.
      Es gibt dort zwei Plätze.
      Die Chinque Terre sollte man ansonsten ohne Auto, zu Fuß, mit der Bahn oder dem Boot erkunden.
      Vom Campingplatz gab es einen Bustransfer zur Bahnstation, ca. zwei Km entfernt.
      In der Bahn kommt man sich eher wie in einer U-Bahn vor, denn es geht ständig durch Tunnels voran.
      Am eindruckvollsten erlebt man die Terre vom Schiff aus, z. B. Manarola, die bunten Häuser kleben an der Steilküste, oder zu Fuß auf den vielen Wanderwegen.
      Es ist dort auf jeden Fall alles teuer, und während der Reisesaison überfüllt.
      In der Vor- bzw. der Nachsaison aber ein spektakuläres Erlebnis.
    • maexx Südwind schrieb:

      Gibt es hier Camper, die schon mit Ihrem Gespann auf diesem Platz waren ?
      Gibt es da unten Plätze, ohne daß man die Terrassenanstiege nehmen muß ?

      Wir waren inzwischen schon zwei mal auf dem Aqua Dolce in Levanto.

      Es gibt unten einige Plätze für größere Gespanne, wo man nicht die Terrassen hoch muss. Vor ein paar Jahren wurde da nach hinten sogar ausgebaut, so dass inzwischen mehr als die Hälfte ebenerdig erreichbar ist. Oben sind dann nur Kastenwagen, kleine Gespanne und Zelte.

      Die Zufahrt aus der Stadt ist eigentlich gut möglich. Es gibt auch eine Straße direkt aus den Hügeln kommend, die würde ich doch sehr stark meiden mit Anhänger. Wir wollten nach unserem zweiten Besuch Richtung Osten weg durch die Hügel denn unser Navi hat uns da hoch geschickt. Wir haben zum Glück in einer etwas größeren Kehre wenden können, da dort gleichzeitig eine Ausfahrt zu einem Grundstück war. Die Straße ist nicht wirklich Anhängerfreundlich und die Fahrt dauert wahrscheinlich ewig. Also auf jeden Fall den Weg durch den Ort nehmen. Das Tor mit der schmalen Straße davor ist sicher keine Prachtallee, was die Größe angeht, aber wir haben auch einige große Gespanne gesehen, die dort ja auch reingekommen sind.

      Einziger kritischer Punkt. Die Ortsdurchfahrt geht am Strand vorbei direkt über den Hauptparkplatz des Ortes. Wenn hier ein paar Leute doof geparkt haben, kann es eng werden, aber die Verwaltung schaut akribisch, dass das immer schnell beseitigt wird, weil es ja wie gesagt dir Hauptdurchfahrtsstraße durch den Ort ist.

      Der Platz selber ist mein absoluter Lieblingsplatz. Nie hatten wir eine schönere Zeit bzw. zwei mal schönere Zeiten auf einem Campingplatz (was nicht nur am Platz lag).. Die Parzellen sind ausreichend groß und teilschattiert. Es gibt viele offene Plätze und Terrassen für Begegnungen mit anderen Gästen, die Sanitäranlagen sind toll, neu und sauber und reichlich vorhanden. Die Mitarbeiter sind total freundlich und helfen gerne, auch das Restaurant / die Pizzeria ist super! Tolle italienische Pizzen und andere Gerichte zu guten Preisen, lange Öffnungszeiten und toll eingerichtet. Von den Gästen gibt es alles bunt gemischt: Vom Rentnerpaar mit großem Gespannt, über DINKS mit Audi Q7 und Tabbert Davinci und viele Familien bis hin zu den Abigeschafft-Vanleben-Studenten mit Selbstausbau-Sprinter oder T3 und Zeltern auf dem langen Wanderweg mit Minimalgepäck. Die Athmosphäre war beide male (jeweils 10 Nächte) sehr entspannt, aber nicht chaotisch oder unorganisiert.

      Die Lage ist einfach geil! Zwei Minuten zu fuß zum "Stadtpark" und zur Altstadt mit kleinen Bars, Cafes, schönen Läden (und leider ein paar Autos). Der Strand ist ebenfalls um die Ecke und direkt vor der "Haustür" beginnt auch schon der Wanderweg Richtung Monterosso al Mare - der sehr zu empfehlen ist. Dieser Abschnitt ist im Gegensatz zum Rest der Cinque Terre kostenlos und nicht von Unmengen von Amerikanern und Asiaten mit Sonnenschirmen überlaufen. Ansonsten ist der höhenwanderweg einmal über der Cinque Terre einen ganzen Tag lang ein ruhiges Erlebnis mit verschiedenen Vegetationen und immer wieder schönen Ausblicken. Die "Via dell Amore" - die Direktverbindung zwischen den fünf Küstenorten kann man sich nur antun, wenn man früh morgens anfängt oder in den Sonnenuntergang hinein läuft, oder zwischen November und März, wenn das Wetter passt.

      Von Levanto aus fahren die Züge in die fünf Cinque-Terre Orte tagsüber ca. alle 15 Minuten am Abend 30 Minütig bis in die Nacht. Die Fahrt zum ersten Ort, Monterosso, dauert ca. 7-10 Minuten, bis zum Letzten Ort sind es gute 30 Minuten. Zwischen 10 und 17 Uhr sind die Züge voll, aber bisher haben wir nicht erlebt, dass jemand stehen bleiben musste. Lasst das Auto in der Gegend auf jeden Fall auf dem Campingplatz. Parken in den Orten geht nicht, der Zug ist schneller günstiger und deutlich Sozialkontakftfreudiger (nur positiv). Es gibt auch Zuverbindungen nach La Spezia, Pisa oder Genua, haben wir aber nicht genutzt, daher kann ich da nix zur Qualität / Taktung oder Dauer sagen.

      Sprachlich war es nie ein Problem. Mit meinem Italo-Spanisch-Französischem Kauderwelsch-Wortschatz (ich kann zwar viele Vokabeln, aber aus allen drei Sprachen gemischt und vertausch das ständig) wussten alle immer, was wir wollten und meistens waren sie glücklich über jeden, der nicht gleich mit texanischem Dialekt auf Englisch losbrabbelte. Ein Französisch/Italienischer Cafebetreiber kam einmal gar nicht mehr aus dem Lachen heraus, ob meiner Wortkombinationen, aber auch der wusste, was wir wollten und hat meiner Frau auch den Hamburger mit Latte Machiato um 16 Uhr Nachmittags verziehen.
      Aber auch Deutsch funktioniert ganz gut (auf dem Camping Aqua Dolce ohne Probleme) in den meisten Geschäften & Cafes.

      ... Weltbestes Erlebnis: Auf der Hochzeitsreise am späten Nachmittag von Manarola aus gestartet, bewaffnet mit genug Wasser, einer Flasche rotem, etwas Ciabatta, Oliven und leckerem Formaggio di capra den Hügel rauf und den oberen Abzweig nach Riomaggiore gelaufen. Tolle Ausblicke und Wanderung zwischen Weinreben, kleinen Wasserfällen und Klippen in der beginnenden Dämmerung genossen und in der Mitte des Abstiegs nach Riomaggiore den Sonnenuntergang beim Abendessen in Zweisamkeit (die stampfenden Amerikaner sind schon lange wieder mit dem Reisebus im Hotel) bestaunt. Danach die letzten Meter runter in den Abendtrubel der Stadt, einen Absacker am Wasser und am Ende mit der Bahn in wenigen Minuten zurück nach Levanto. Vom Bahnhof sind es nur 10 Minuten Fußweg zum Campingplatz. ... auch Jahre später mit Kleinkind in der Trage ist das ein tolles Erlebnis - nur zu kindertauglichen Zeiten ist es natürlich etwas voller, aber auch das nur unten auf der Via dell Amore.
    • Camper-Toby schrieb:

      Anschl. kam dann eine Ampel, die den Tunnelverkehr regelte.
      Während der Rot-Phase träumte ich so 20 Minuten vor mich hin und entdeckte dann ein paar Schilder
      Jetzt erkenne ich den Tunnel auch wieder: Da gibt es inzwischen keine Straße mehr, zumindest keine für Autos befahrbare. Die alten Bahnstrecken entlang der Küste wurden früher nach dem Neubau der Bahnstrecke im Hinterland zu Straßen umgewidmet. Inzwischen ist dort ein Radweg, der zu über 50% unter der Erde entlang führt. Startet in Levanto und führt nach Bonassola. Hier kann man dann mit dem Aufzug hoch in den Ort. Interessant für einen kleinen Ausflug, aber Jacken mitnehmen. In den Tunneln ist es deutlich kälter als draußen (außer im Winter vielleicht).

      Soweit ich weiß, ist der Ausbau der Radstrecke bis Devia oder sogar Sestri geplant - aber das kann dauern :(

      Wir sind von der A12 bei Ferriere abgefahren und die SP566dir entlang. Da gibt's nichts besonderes.
    • Hallo an alle,

      scheint ein interessantes Thema zu sein :)
      Danke an alle für Ihren Beitrag. Hat mir sehr geholfen.

      Insbesondere Tille's tolle Ausführungen.
      Aufgrund Deines Berichtes trau ich mich jetz auch und pack das an !

      Wenn ich meine Fahrroute plane, dann werde ich mich nochmals bei Dir melden.
      Es gibt nicht besseres als einen Bericht von jemandem, der selbst dort war.

      Wir freuen uns darauf :)

      :0-0: