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Schaudt CSV 402 einfach durch 409 ersetzen?

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

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    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • Schaudt CSV 402 einfach durch 409 ersetzen?

      Hallo Gemeinde.

      Ich habe kein Vorstellundsthread gefunden, darum mit meinem ersten Post schnell 2 oder 3 Worte zu mir:
      Ich bin erfahrener Zeltcamper aber absoluter Wohnwagenneuling, habe gestern meinen Tabbert DaVinci 540 DM Bj. 2016 abgeholt und freue mich jetzt auf viele schöne Reisen mit Frau und Kind. Bisher habe ich alle Fragen die sich bei der Suche nach einem geeigneten Wagen ergeben haben hier im Forum beantworten können, in diesem Sinne erstmal: Danke dafür an alle fleißigen Fragesteller und Beantworter!

      Kaum steht der Gute allerdings auf dem Hof kommt die erste Frage zum Thema Autarkie nachrüsten auf:
      Mein bisheriger Plan war, den im Wohnwagen verbauten Schaudt CSV 402 einfach durch einen 409 zu ersetzen und an diesen eine Batterie anzuschließen die für entsprechende 12V Autarkie sorgen sollte. (230V Lader und Solar jetzt mal außen vor.) Nun habe ich aber an anderer Stelle gelesen, dass man ausgerechnet beim Tausch Schaudt gegen Schaudt Probleme bekommen kann, z.B. mit den Mikroschaltern für die Wasserpumpen. Auch Firma Schaudt selbst warnt in der Beschreibung des CSV409 vor Problemen wenn man bereits eine Installation der Firma verbaut hat:


      F4CD117E-19BD-409E-B755-AA2F3A88DF9D.jpeg


      Hat jemand Erfahrung mit so einem Tausch? Bezieht sich die Warnung eventuell eher auf Installationen mit einem Schaudt EBL-System? Gibt es andere Probleme an die ich noch gar nicht gedacht habe?

      Vielen Dank schonmal und ein schönes Wochenende!

      Björn
    • Moin Björn,

      bevor du umplanst solltest du deine Vorstellungen und zukünftigen Anforderungen präzisieren.
      Das CSV409 deckt sicherlich einiges an technischen Möglichkeiten, ab eben nicht alles.
      Speziell die Bereiche Batterieladung, Solar, Anzeige sind nicht bzw. nicht wirklich gut enthalten.

      Also bitte deine Wünsche vor dem Umbau zusammenstellen.
      Gruß Erni

      Jedem sein Hobby, ich habe mein(en) "Hobby". :0-0:
    • Ok, ich wollte mich auf mein Problem beschränken, aber du hast recht, mehr Informationen können nicht schaden.

      Also die Umstände sind wie folgt:
      - Wir werden (u.a.) 3-4 Wochen im Jahr auf einem stromlosen Platz in einem französischen Naturschutzgebiet stehen.
      - Die Batterie muss selten über Landstrom geladen werden, eine feste Installation eines 230V Ladegerätes kann ich verzichten
      - Preislich bin ich relativ frei. Natürlich will ich mein Geld nicht verbrennen, aber Günstigkeit steht nicht ganz oben auf der Liste.

      Mein aktuelles Setup:
      - Standard Elektroausstattung mit Schaudt CSV402 ohne Batterie
      - kein Mover

      Mein Plan:
      - CSV 402 durch 409 ersetzen
      —> lädt die Batterie während der Fahrt
      —> realisiert Netzvorrangschaltung
      —> originale 12V Verteilung bleibt bestehen
      - ein 100Ah LiFePo Akku mit BMS unters Bett
      —> keine besonderes Ladegerät notwendig (wegen BMS)
      —> keine Bedien- oder Anzeigeelemente notwendig wegen Bluetooth
      - ein faltbares 200 Wp Solarpanel als Stromgenerator
      —> unabhängig vom WoWa positionierbar (WoWa im Schatten, Panele in der Sonne)
      —> keine Hitzeprobleme/Effektivitätseinschränkumgen weil gut hinterlüftet
      —> keine Löcher im Dach, Beschädigung durch Hagel...
      —> können auch verwendet werden wenn man gerade nicht im Urlaub ist
      —> einfache (De-)Montage
      - ein MPPT Solarladeregler von Victron direkt neben der Batterie
      —> unabhängig vom Schaudt
      —> leistungsfähiger und günstiger als MPPT Regler von Schaudt
      —> ebenfalls bluetoothüberwacht
      —> kann in direkter Batterienähe verbaut werden
      - eine 12V Steckberbindung für einfachen Anschluss vom Faltpanel zum Laderegler
      - eine (evtl. die Selbe) Steckverbindung für Batterieladung über externes 230V Ladegerät
      - Mover an die LiFePo Batterie

      Zu den letzten 3 Punkten läuft bereits eine Anfrage an Offgridtec, die wohl den Akku und die Solargeneratoren liefern werden.

      Offene Fragen:
      - wie im Ursprungspost geschrieben habe ich von Problemen beim Tausch von Schaudt Komponenten gelesen
      - anscheinend kann die fette 1000 Euro-Batterie nur 100Ah bereitstellen, der Mover braucht 120 :cursing:
      - unklar ist noch ob ich in der beschriebenen Konfiguration diese Sperrdiode für das ATC benötige und wie die verbaut werden muss

      So. Das wars erstmal. Bin gespannt auf eure Inputs!
    • Wozu dann das das Schaudt, wenn Du davon doch quasi nichts nutzt?
      Ein Ladegerät (für Zuhause?) hast Du eingeplannt, ebenfalls die Solarregler sowie Panel als auch den Energiespeicher.

      LiFePos kann man übrigens auch mittels EInzelzellen sowie BMS aufbauen. Schau mal bei Notnagel rein.

      Den Energieertrag, den Du während der Fahr in den Akku packst, ist je nach Bedarf im schlimmsten Fall an 2 Tagen "verbraten". Insofern sehe ich die Idee mit den Solarpanelen im Zusammenhang mit dem LiFePo als sehr überlegt an. Der LiFePo ist je nach BMS und Akkuchemie in der Lage auch mit recht großen Strömen geladen werden zu können. Also das maximale was man da an Sonne "ernten" kann sofort speichern. Eine Blebatterie kann dies nicht! Ganz im Gegenteil, da wird gegen Ladeende der Strom so runtergefahren, dass der Regler die meiste Energie verheizen muss.

      Was den Mover mit seinen 120A anbetrifft, so ist das ja der maximale Strombedarf. Im Normalbetrieb wirst Du unter 100A bleiben.
      Um aber kurze Stromspitzen kompensieren zu können, wären separate Kondensatoren eine Möglichkeit. Solche, wie man sie zuweilen bei den Auto-Hifi.Leiten an den dicken Endstufen vorfindet.
      Gruß,
      lonee
    • B-hermanni schrieb:

      - anscheinend kann die fette 1000 Euro-Batterie nur 100Ah bereitstellen, der Mover braucht 120
      Du meinst sicher 100 A statt Ah Verbrauch für den Mover. Ist es diese Batterie? Die soll tatsächlich nur mit 100 A belastet werden lt. Datenblatt.

      Schau dir doch mal denVictron Peak Power Pack an. Der größte hat zwar nur 40 Ah, aber du kannst 150A am Hochstromausgang entnehmen, alle Ladegeräte für 230V, 12V und Solar sowie diverse Schutzfunktionen wie Batteriewächter sind schon eingebaut, und er ist sehr schnell wieder vollgeladen, wenn du auch noch Solarstrom nutzt. Viele hier nutzen ihn im Wohnwagen, und ich habe ihn als Versorgerbatterie im Auto. Pro Minute Movern kannst du pauschal mit etwa 1Ah Verbrauch rechnen. Auf dem CP kannst du ihn gleichzeitig mit 230V und Solar laden. Den 24 Std-Verbrauch meiner Kompressor Kühlbox hat die 120W Solartasche vorletzte Woche an einem sonnigen MIttag in unter 1 Std. wieder nachgeladen.

      Falls es doch 100 Ah sein sollen und du nicht selbst die Batterie zusammenstellen willst (nothnagel-marine.de/) erkundige dich doch bei Offgridtec nach der

      Lithium SuperPack 12,8V/100Ah. Sie ist auch von Victron, kostet 100 € mehr und ich habe kein Datenblatt gefunden, aber vielleicht ist sie höher belastbar.


      Viele Grüße, Christiane


      Freiheit bedeutet …dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen
      – Astrid Lindgren
    • lonee schrieb:

      Wozu dann das das Schaudt, wenn Du davon doch quasi nichts nutzt?
      Im Prinzip benötige ich das 409er tatsächlich nur, um die Batterie einzubinden?! Gibt es da eine geschicktere Möglichkeit, auf die ich gerade nicht komme? Das CSV402 hat ja keine Anschlußmöglichkeit für eine Batterie.


      Christiane59 schrieb:



      Schau dir doch mal denVictron Peak Power Pack an. Der größte hat zwar nur 40 Ah, aber du kannst 150A am Hochstromausgang entnehmen, alle Ladegeräte für 230V, 12V und Solar sowie diverse Schutzfunktionen wie Batteriewächter sind schon eingebaut, und er ist sehr schnell wieder vollgeladen, wenn du auch noch Solarstrom nutzt.

      Das Teil ist wirklich sehr interessant, danke für den Hinweis! Die 40Ah sind zwar nach meiner Rechnung etwas knapp, aber ich bin auch mit ausgesprochen pessimistischen Annahmen was den Ertrag der Solarpanele angeht an die Sache heran gegangen. Vielleicht ist es viel schlauer und günstiger mit der kleineren aber sehr potenten Batterie und einem etwas größerem Solarpanel an die Sache heranzugehen. Da muss ich nochmal neu rechnen...

      Gruß aus dem Ruhrpott

      Björn
    • B-hermanni schrieb:

      Vielleicht ist es viel schlauer und günstiger mit der kleineren aber sehr potenten Batterie und einem etwas größerem Solarpanel an die Sache heranzugehen. Da muss ich nochmal neu rechnen...
      Beim Victron PPP nützt dir kein größeres Panel. Er lädt mit max. 7A, und mein 120W Panel reicht dafür gut aus. Ich habe die Solartasche von Offgridtec.

      Über den Hochstromausgang kannst du zwar auch und viel schneller laden, aber dann müsstest du die Technik nachbauen, die am separaten Ladeeingang schon vorhanden ist. Dort ist ein PWM Lader eingebaut.
      Viele Grüße, Christiane


      Freiheit bedeutet …dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen
      – Astrid Lindgren
    • Datenblatt dazu: Lithium SuperPack - Datenblatt
      Macht aber auch bei den Spitzenwerten "nur" 100A.
      Der hier könnte mehr:-> off-grid-systems.de/LiMoPower-…ertes-BMS-BMS-Wohnmobil_1
      Hat zwar nur 100AH aber auch schon das BMS drin.
      Theoretisch könnte man den auch aus den Einzel-Rundzellen selbst zusammenstellen, ja nach gewünschter Kapazität.

      Wozu braucht man einen Umformer, wenn man eine Bordbatterie einbinden möchte?
      Wenn man ein bisschen basteln kann, bekommt man die Batterie immer ins System.
      Wir haben keinen Umformer mehr drin; dafür Bordbatterie und ein Netzteil, was den WW auch ohne Batterie betreiben könnte.
      Erni hat seinen WW auch so ziemlich autark umgebaut, dürfte ein ähnliches Unikat sein wie der unsere.
      Ich meine, was soll ich Zeugs durch die Gegend fahren, was ich eigentlich nicht brauche?

      Schwieriger kann es schonmal werden, wenn man diese Lichtsteuerpanele im WW hat.
      Gruß,
      lonee
    • Mann Mann Mann, an das Tempo hier im Forum muss man sich erstmal gewöhnen :D

      lonee schrieb:

      Wozu braucht man einen Umformer, wenn man eine Bordbatterie einbinden möchte?
      Wenn man ein bisschen basteln kann, bekommt man die Batterie immer ins System.
      JAaa, das mit dem Basteln. Da möchte ich meine bescheidenen Fähigkeiten ungern überschätzen... Wenn wir jetzt aber mal das basteln auf niedrigstem Niveau anfangen...

      Könnte ich nicht die 12V Dauerstromversorgung vom CSV402 abziehen, in den car/solar Ladeeingang des Victron Peak Power Akkus führen und den CSV über dessen Domestic Ausgang dann wieder versorgen? Kann es so einfach sein?
      Dann könnte ich am Hochstromport einen ordentlichen MPPT Laderegler zum schnellen laden mit größeren Solapanelen verwenden und den Mover mit 150A versorgen...

      Das spart das neue CSV, der Akku wird ebenfalls während der Fahrt geladen, das Akkupack ist günstiger und eine (immerhin) 3A Ladung bei Versorgung mit Landstrom ist zusätzlich mit dabei.


      Bitte nochmal auf Denkfehler hin untersuchen :|

      Danke nochmals
    • Ganz so einfach wird es nicht werden :)

      Zum Laden des PPP: Du darfst zwar gleichzeitig die beiden offiziellen Ladeanschlüsse benutzen (230V und 12V), das kann das eingebaute System handeln. Wenn du aber zum Laden den ungeschützten Hochstromausgang benutzt, dann muss daran ein Ladegerät angeschlossen sein, das alles Laden allein überwacht. Die Bedingungen und eingestellten Grenzwerte kann das externe Ladegerät nur dann kontrollieren, wenn nicht über zusätzliche Eingänge noch Ladestrom an ihm vorbei dazu kommt.

      Grundsätzlich kann man schon alles Gewünschte anschließen. Du brauchst dann aber z. B. auch Sicherungen in Richtung WW-Elektrik, zumindest mal eine Hauptsicherung direkt am Victron. Viele verzichten in diesem Zusammenhang dann auch ganz auf dem Umformer und versorgen die 12V Geräte und Lampen direkt aus der Batterie mit einem Sicherungsverteiler dahinter, wie @lonee es oben angesprochen hatte. Die Batterie wird auch nicht an Dauerplus der Anhängersteckdose angeschlossen wie vermutlich deine Lampen und Toilettenspülung, sondern an die Ladeleitung /Zündungsplus, damit nur während der Fahrt geladen wird.

      Mit etwas Hilfe wirst du das schon schaffen, genau wie ich, und dafür bist du bei @lonee schon an der richtigen Adresse :)
      Viele Grüße, Christiane


      Freiheit bedeutet …dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen
      – Astrid Lindgren
    • B-hermanni schrieb:

      Das CSV402 hat ja keine Anschlußmöglichkeit für eine Batterie.
      Aber sicher doch.
      Und zwar die Anschlüsse, an denen jetzt die Deichselleitung endet, +AHK (9) und -AHK (13)
      wohnwagen-forum.de/gallery/ind…145276dc9858172ea9235dcdc
      Der Kreis 5 bleibt dabei unbestromt und die Anschlüsse müssten auf kreis 1 bis 3 umgesteckt werden.
      Das war's.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • Christiane59 schrieb:

      Hallo Tom,

      würdest du keine Sicherung dazwischen setzen?

      Und vom Auto nachgeladen wird der Akku dann ja nicht, oder habe ich es falsch verstanden?
      Richtig beanstandet.
      Sonst schreibe ich das immer, werde hier deswegen jedoch immer öfter maßgeregelt.

      Gebetmühle (sollte ich in der Signatur aufnehmen):

      JEDE von der Batterie(tm) angeschlossene Leitung braucht eine direkt am Batteriepol angebrachte, passend dimensionierte Leitungssicherung.
      Abgesichert werden üblicherweise Plusleitungen.
      Vor jeder Sicherung darf es KEINE Leitungskreuzung mit dem Batterie-Gegenpol geben.

      Nichtbeachtung kann innerhalb von Sekunden Kabelbrand bei versehentlichen Kurzschluss nach sich ziehen.
      Kabelbrand kann ebenso schnell die Wohndose entzünden.

      Wenn das warum nicht klar ist, dann besser keine Arbeiten in Eigenregie ausführen.
      Auch 12V können bei unsachgemäßer Leitungsverlegung gefährlich werden.
      Es ist keine Modellbahnelektrik, wo selbst bei Kurzschluss bestenfalls einstelligen Stromstärken fließen.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
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      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • ich würde beim PPP folgendermaßen vorgehen...
      Den Kühli würde ich separat über die Ladeleitung versorgen. (Zündungsplus) Also NICHT die Brücken setzen,

      Dauerplus an den PPP, weil hier ja auch der Ladestrom auf 7A begrenzt wird.
      (geht natürlich nur, wenn das KFZ voll belegt ist.
      Und ja, Du köntest dazu das Dauerplus verwenden, welches vom KFZ ankommt und an der CSV anliegt.
      Ein weiterer Vorteil des PPP sind, aus meiner Sicht, die mittels Taster schaltbaren Ausgänge.
      Auch die Zeitschaltung kann durchaus Sinn machen.

      Blöd in Deinem Fall, dass man zur Versorgung des WW´s ja dann die Hochlastausgänge braucht.
      Mit den 8A des Dometic-Ausgangs könnte es etwas knapp werden, wenn Licht + Pumpen laufen.
      Wobei Victron diesbezüglich sich wohl nicht einig ist. Man findet da unterschiedliche Werte für diesen Ausgang...
      Wenn es allerdings passen sollte, hast Du den Hochstromausgang ja für den Mover.


      Ob man durch ein permanent angestecktes Netzteil einen "Blindverbraucher" hat, müsste man mal messen.
      Ansonsten könnte das immer dranbleiben.
      Diese beiden Ladeanschlüsse, würden aber nicht in der Energieerfassung des Solarreglers auftauchen, weil dieser ja an den Hauptstromanschlüssen angeklemmt werden muss.
      Wenn man unbedingt den exakten Ladezustand haben wollte, müsste die Erfassung auch zwischen den anderen "Ladern" geschaltet sein.
      Geht bei dem PPP aber nicht, es sei denn Du lädst sowohl 230V als auch 12V mit separaten Ladern über den Haupteingang und erfasst dazwischen den Stromfluss.
      Ob man da nicht evtl. etwas "tricksen" kann, ist für mich schwierig zu beurteilen. Ich kann auf den Bildern im Netz keinerlei Schrauben zum öffnen des Gehäuses sehen. Ansonsten könnte man ggf. da einen Batteriecomputer einschleifen. Dann wäre das Thema mit dem Ladezustand passé.

      Was aber eigentlich am wichtigsten wäre: Du müsstest mal grob erfassen, was Ihr denn überhaupt an Strombedarf habt.
      Also welche Verbraucher, wie lange am Tag laufen werden und was diese an Stromaufnahme haben.
      Wenn Du das zu knapp berechnest, geht Dir der Akku schneller "hops". Und sooo preiswert sind die LiFePos ja auch noch nicht.

      Ich kann nur empfehlen, dass Du Dir Zeit für die ganze Sache nimmst. Bei WW-Elektrik, im Zusammenhang mit Autark, gibt es nicht immer nur einen Weg.
      Erst Ideenfindung, dann zur Diskussion stellen und sich dann die beste Lösung für die jeweilige Urlaubscharakteristik auswählen.

      Wir haben hier einige kompetente Foristen, die einen auch nicht "hängenlassen" wenn man mal ein Problemchen hat.
      Gruß,
      lonee
    • lonee schrieb:

      Mit den 8A des Dometic-Ausgangs könnte es etwas knapp werden, wenn Licht + Pumpen laufen.
      Ich kann es jetzt nur für den großen Victron PPP (40 Ah) sagen, den ich auch habe, und bei dem kann der Domestic Ausgang 40A abgeben. Ich habe an meinem eine 30A Hauptsicherung dran, denke das reicht auch für einen Wohnwagen.

      lonee schrieb:

      Wenn man unbedingt den exakten Ladezustand haben wollte, müsste die Erfassung auch zwischen den anderen "Ladern" geschaltet sein.
      Ich hatte mal bei Offgridtec angefragt, ob und wie man einen Batteriecomputer anschließen könnte/müsste, um auch bei Nutzung mehrerer Ein/Ausgänge den Gesamt-Energiestatus sehen zu können. Die Antwort war, dass man in dem Fall alle Masse über den Minuseingang des Hochstromanschlusses zurückführen und an diesem den Shunt anschließen müsste. Probiert habe ich das aber nicht, weil ich keinen Batteriecomputer habe. Es geht dabei auch nur um die Anzeige. Ausdrücklich dürfen an den dafür vorgesehenen Ladeeingängen sowohl ein Solarlader wie auch 230V ständig eingesteckt bleiben. Der 12V/Solareingang regelt immer auf max. 7A runter.

      Nur um es noch mal für den TE klar zu stellen, der 230V Anschluss im Victron ist nur ein kleiner Klinkenstecker, und darin steckt ein Kabel zu einem kleinen Ladegerät, das man an der 230V Steckdose anschließt. Ob das oder die dafür im Victron eingebauten Teile einen Eigenverbrauch auch bei Nichtbenutzung hat, weiß ich nicht. Ist aber auch für mich eine gute Frage, denn eigentlich wollte ich es auch im Auto immer eingesteckt lassen, ob 230V anliegen oder nicht.
      Viele Grüße, Christiane


      Freiheit bedeutet …dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen
      – Astrid Lindgren
    • Das kann man ja einfach testen.
      Messgerät auf mA, zwischen den Hohlstecker vom Netzteil bappen und das Netzteil NICHT in die Steckdose.

      Bei den Dometic-Ausgängen habe ich verschiedene Stromangaben gefunden. Insofern kann ich also nicht mit Sicherheit sagen, inwieweit der Dometic-Ausgang so genutzt werden kann. Wenn da natürlich >20A zu entnehmen sind, wäre es für mich klar wie ich anklemmen würde.
      Dometic-Ausgang an den Umformer, Hochlast-Ausgang für den Mover, Dauerplus über den Car-Eingang IN den PPP und das Netzteil ebenfalls in der Steckdose belassen. Man könnte natürlich mit einer kleinen Schaltung auch ein etwas stärkeres Netzteil an den Car-Eingang betreiben.
      So könnte man >3A über das Netz laden. Macht allerdings nur Sinn, wenn man nur kurze Zeit am Netz hat. Ansonsten ist das laden mit kleinerem Strom besser für die Lebensdauer des Akkus.

      Via Solar laden dann über den Hochstromeingang.
      Das einzig blöde ist dann allerdings, dass auf alle Fälle ein Natoschalter in die Zuleitung vom Mover rein muss.
      Wenn man den Hochlastausgang abschaltet, kann man ja nicht via Solar mit separatem Regler darüber laden.

      Wenn Tom aber die 200WP nutzen will, geht das eigentlich nicht anders.
      Wenn man den Car-Eingang verwenden würde, ginge die Maximalleistung (also alles > 7A) einfach verloren.
      Bzgl. der 8A am Dometic-Ausgang hatte ich das falsch in Erinnerung. Das war der Hinweis, dass die 8AH-Version diesen Ausgang nicht hat!
      Die in der Beschreibung angegebenen 20A sollten für die meisten WW´s völlig ausreichen. Also diesen Ausgang dann an die aktuelle CSV.

      Was den Batteriecomputer angeht, müsste man dann ja auch die Zuleitung vom Netzteil als auch alle anderen aufsplitten, wenn alle Zuleitungen dann über den Minusanschluss laufen sollen. Sicherlich ginge das, ist eben nur ein kleines bisschen mehr Aufwand. Man müsste alles über ein gemeinsames Massepotential (Sammelpunkt für alle Minusleitungen) laufen lassen.
      Bei mir im WW habe ich dafür einfach eine größere Kupferplatte mit Gewindelöchern verbaut. Mit Isolatoren auf einem Nylonträger und unterhalb des Kleiderschrankbodens neben dem "Sicherungskasten" montiert.
      Gruß,
      lonee
    • lonee schrieb:

      Das kann man ja einfach testen.
      Messgerät auf mA, zwischen den Hohlstecker vom Netzteil bappen und das Netzteil NICHT in die Steckdose.
      Ich habe leider keins. Vielleicht kann das mal einer der anderen Victron Nutzer hier testen.

      Die Leistung am Domestic Ausgang ist wirklich 40A. Die 30A Sicherung dafür war ein Rat von Offgridtec, und die Sicherung dafür haben sie mir gleich mitgeliefert, weil ich das Kabel dort bestellt hatte. Es hat 6 mm2 und die hatte ich sonst nirgends gefunden.
      Viele Grüße, Christiane


      Freiheit bedeutet …dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen
      – Astrid Lindgren