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Tweety wird zum Inselbewohner - per Landstrasse in den Urlaub

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    • Samstag, 08.06.2019, Zu Beginn 12°C und wechselhaft - zum Ende des Tages 26°C und Sonne

      Überschrift des Tages: "Der Weg lohnt sich!"


      Wir stehen recht früh auf, die Abfahrt soll spätestens 6.30 Uhr erfolgen. Bisher hatten wir die Zeit oft nicht einhalten können, diesmal sollte es aber klappen. Unser Endziel ist der Autocamping Polari auf Losinj – sofern da noch Platz ist. Aber es gibt so viele Plätze auf Losinj oder Cres, da werden wir schon was finden. Als heutiges Zwischenziel ist ein Platz auf der italienischen Seite am Fuße der Dolomiten angedacht. Auch hier gibt es keine Reservierung, sondern drei Plätze – einer davon sollte uns doch wohl aufnehmen können.


      Der geneigte Leser wundert sich jetzt wahrscheinlich ... wie aus der Stuttgarter Region über Italien nach Kroatien? Ja... mit mehreren Gründen: zuerst einmal möchte ich den Slowenen keine 60 € in den Rachen werfen, die unser Bulli nun mal an Maut kostet für die Durchfahrt. Dazu kommt, dass wir Zeit haben und einfach mit Bus mal anders als langweilige Autobahn fahren wollen. So planen wir bis Füssen in Deutschland Autobahn zu fahren und dann nur noch Landstraße. So sind es insgesamt 870 km, aber von der benötigten Zeit natürlich einiges mehr.



      Kaum das wir losgefahren sind, bekommen wir die Staumeldung bei Füssen für den Grenztunnel – Blockabfertigung! Also anders fahren. Wir fahren bis Höhe Augsburg und dann Bundesstraße bis Österreich und meiden so den Grenztunnel. Via Routenplanung über Google Maps werden Mautstraßen erfolgreich vermieden. Es ist ein Genuss über die Landstraßen und Fernpässe zu fahren – hinter jeder Kurve noch mehr Staunen. Lediglich bei Innsbruck verlieren wir insgesamt eine Stunde Zeit durch Stop´n´Go, aber sonst locker flockiges Vorankommen.


      So fahren wir heute insgesamt knapp 600 Kilometer durch die Alpen und die Dolomiten, durch Deutschland, Österreich bis nach Italien ins julische Friaul.

      Zwischendurch nehmen wir uns immer wieder Zeit für Fotospots und kleinere, sowie größere Pausen. Über unsere Heckküche versorgen wir uns selbst und finden nicht weit ab der Durchgangsstraßen immer wieder tolle Orte für eine Pause. Mitten in der Natur, nicht an einem überfüllten Rastplatz zur Pfingstferienzeit.

      Landstraße.JPG

      Diese schönen Straßen dürfen wir fahren.

      Pause in der Natur.JPG

      Pause auf einem Feldweg bei einer Wiese.

      Berge liegen noch im Nebel.JPG

      Hier liegen die Berge noch im Nebel.

      Blick auf die Alpen.JPG

      Ausweichplätze bieten immer wieder gute Aussicht.

      Pause im Wald.JPG

      Im Wald fernab von Lärm...

      Kaffee kochen.JPG

      ... schmeckt der Kaffee gleich noch besser. ;)

      Pause am Bach.JPG

      Mit diesem Bach, der im Frühjahr sicher mehr Wasser führt, einfach herrlich.

      Pause Dorf Dolomiten.JPG

      Aber auch Dorfplätze in Italien eignen sich hervorragend für eine Pause.

      Dort angekommen, fahren wir zuerst an den Lago di Cavazzo in der Nähe von Gemona an. Losgefahren bei grauem Himmel und vereinzelten Regentropfen, queren wir die Alpen bei circa 12 °C, um dann nach den Höhenzügen bei guten 26°C im beginnenden Tiefland fast schon zu schwitzen. Die schmale Straße führt mit ordentlichem Gefälle und Serpentinen an den leuchtend hellblauen See hinunter. Man kann förmlich spüren, wie kalt der Bergsee sein muss. In den Foren lasen wir, dass er selten wärmer als 14°C ist. Eigentlich für eine reine Übernachtung nicht notwendig, aber warum nicht, wenn man kann, fahren wir zuerst den Campeggio Val del Lago an. Die beiden Fahrzeuge vor uns bekommen noch einen Platz – bei uns heißt es dann leider „voll“ nichts geht mehr – obwohl wir nicht mal Strom bräuchten. Der Platzbetreiber meint, wir sollen nebenan „ganz lieb fragen“ – und ich denke mir – nein, ich frage ganz normal und wenn es ein Nein gibt, dann fahren wir halt zum nächsten – darum betteln mein Geld loszuwerden musste ich bisher noch nirgends. So gehe ich als zehn Meter weiter auf den Camping Lago die 3 Comuni. Der Platz wirkt halb leer, keine komplett freien Bereiche, sondern hier und dort und da ein Platz. Auf meine Übernachtungsanfrage schüttelt der Betreiber den Kopf und meint, er hätte noch eine angemeldete Gruppe, es sei voll. Ah - ja alles klar... einzelne Plätze und Gruppe, da will man wohl nicht.

      Na dann halt zum Nächsten (hatte ich eigentlich eh zuerst gedacht – aber wie das mit den besten Ehefrau der Welt halt so ist ). Daher fahren wir noch mal knappe zehn Kilometer weiter zum Campeggio Ai Pioppi in Gemona. Hier ist alles kein Problem, es gibt genug Platz und wir sollen uns einfach einen aussuchen. Mit Blick auf die Dolomiten lassen wir den Abend nach insgesamt 12 Stunden „Unterwegs sein“ bei Bier und Wein ausklingen. Wir haben aber überhaupt nicht das Gefühl erschöpft zu sein. Die Fahrt war interessant und abwechslungsreich – wohingegen mich auf den Autobahnen schon nach wenigen Stunden die Müdigkeit erwischt.

      Grüßle

      Stefan :w

      "Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was sagt dann ein leerer Schreibtisch über den Menschen, der ihn benutzt aus?"
      Albert Einstein
    • Hört sich nach einer sehr entspannten Reise an. Da fahre ich gerne mit, abends Deinen Reisebericht lesen, ist genau das richtige, um nach einem stressigen Bürotag runterzukommen. :w
      Alfista

      Die Entwicklung unserer Gesellschaft. Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung. Und wo steht Du? :ok

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen.

      Die Erinnerung wach halten.

      Ich weiß, dass ich nichts weiß. Wenn das mehr Menschen wüssten, gäbe es mehr Respekt.

      Sei kein Nimby - think global! :w
    • Sooo... jetzt kommen wir endlich mal dazu weiterzumachen. ;) Viel Spaß beim Lesen.

      Sonntag, 09.06.2019



      Wie üblich, bin ich der Erste der wach ist und mache mir erstmal einen schönen heißen Kaffee in der durch die Bäume blitzenden Morgensonne. Der Camping ist schön angelegt. Viele Plätze sind mit Gittersteinen befestigt für die Fahrzeuge, aber mit genügend Wiese drumherum, dass man es sich gemütlich machen kann. Zwischendurch immer wieder interessante Baumstümpfe – bepflanzt mit Blumen. Alles ist frühlingshaft bunt. Eigentlich könnte man hier auch mehr als eine Nacht aushalten. Am Eingang des Platzes gibt es ein kleines Restaurant, gegessen haben wir hier aber nicht. Der Blick auf die auslaufenden Dolomiten gibt ebenfalls ein herrliches Panorama ab. Einziges Problem bei vollem Platz könnte das einzige Waschhaus des Platzes sein, denn es sind nur jeweils 2 Toiletten und Duschen für das jeweilige Geschlecht vorhanden.




      Da wir am Tag zuvor ja schon einige Kilometer gemacht haben, können wir es heute ruhiger angehen lassen. Die geplante Abfahrt 9 Uhr kriegen wir fast auf die Minute hin, nachdem wir für die Übernachtung 29 €uro gezahlt haben.



      So geht es weiter in der jetzt schon warmen Sonne durch das italienische Flachland.

      Irgendwie verstehen wir nicht, warum alle naselang die Geschwindigkeit außerorts auf 50 km/h begrenzt wird. Bei den meisten Kreuzungen oder Einfahrten würde auch 60 oder 70 reichen. Teilweise auch bei recht gerader Strecke zwischen zwei Orten – 50 km/h. Die unendliche Menge an Radarstationen mahnt aber zum Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Scheinbar sind wir dennoch die Einzigen die sich daran halten. Daran wird sich auch in Slowenien und Kroatien nichts ändern. Wir fahren weiterhin Landstraße – nächstes Ziel: der Fährhafen von Brestova. Wir lassen uns ein bisschen Zeit, damit wir nicht so lange ungeschützt in der Hitze warten müssen, das Thermometer hat die 30°C bereits überschritten.

      Wenn man von oben auf Brestova zufährt hat man einen der schönsten Ausblicke.

      Als wir die Straße zum Hafen hinabfahren stehen wir am Ende der Warteschlange immer noch 700 Meter von der Fähre entfernt. Als wir die Größe des ankommenden Fährschiffes sehen, bezweifeln wir, dass wir noch in dieser Runde mit drauf passen und stellen uns seelisch und moralisch bereits auf weitere eineinhalb Stunden Wartezeit in der brütenden Hitze ein.



      Doch unglaublicherweise kommen wir noch auf diese Fähre und genießen die kommenden zwanzig Minuten die Meeresbrise während der Überfahrt.


      Auf der anderen Seite angekommen, geht es erst einmal durch eine staubige Baustelle. Die Inselstraße, die Cres und Losinj durchzieht wird zum Hafen hin komplett neu gemacht. Als wir dort entlang fahren ist erst die Kiesschicht fertig. Entsprechend „paniert“ kommt Tweety auf die spätere befestige Inselstraße. Die ersten Kilometer in schlechtem Ausbauzustand sind abenteuerlich und ich würde hier mit Wohnwagen nicht fahren wollen. An manchen Stellen wird es schon schwierig, dass zwei Fahrzeuge nebeneinander durchkommen.

      Später wird die Straße besser und breiter. Wir fahren noch eine weitere Stunde bis zu unserem anvisierten Ziel und genießen immer wieder die Ausblicke auf die Adria von den Höhen der Inselstraße aus. In Osor überqueren wir die einzige Brücke, welche Cres und Losinj verbindet. Früher waren beide eine Insel – bis die Römer eine Abkürzung suchten und einfach beide künstlich getrennt haben. Achtung bei der Zeitplanung für Ausflüge un An-/Abreise: 9 und 17 Uhr öffnet die Brücke für die Schiffdurchfahrt für jeweils eine halbe Stunde.



      Wir kommen auf dem Autocamping Lopari an und es ist genügend Platz. Unser erwählter Stellplatz entpuppt sich (im wahrsten Sinne) als nicht optimal. Überall Raupen, die aussehen wie Eichenprozessionsspinner. Und jede Menge schillernd bunter Käfer, die diese fressen wollen. Das fällt uns aber in diesem Ausmaß erst auf, als wir schon mitten im Aufbau stecken. So entscheiden wir uns trotz hunderter Krabbel- und Kriechtiere erstmal hier zu bleiben, schauen uns aber noch andere Plätze an. Bei meiner Recherche finde ich heraus, dass es sich um ungefährliche Schwammspinner handelt. Trotzdem nervig – überall sind sie. Zum Glück gehen diese und die Käfer irgendwann schlafen, wie wir auch.



      Grüßle

      Stefan :w

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      Albert Einstein
    • Wanderschuhe schrieb:

      ... schreib mal die Uhrzeit dazu - ich bin auch immer der erste, trinke Kaffee und lese morgens mal quer durchs Forum ...
      Das ist ganz unterschiedlich. Meist so zwischen 7 und 8 Uhr, manchmal kann es aber auch schon um 6 Uhr sein. Später gibt es noch ein Bild der Bucht morgens um 6 Uhr. ;)

      Wanderschuhe schrieb:

      .... und auf der Fähre warst wohl nur du - sehe nix gelbes ...
      Ja wir standen kurioserweise fast mittig auf der Fähre, also unter dem Oberdeck. Da kann man Tweety leider nicht sehen auf dem Bild. ;)
      Grüßle

      Stefan :w

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      Albert Einstein
    • Peugeotpik schrieb:

      Schön das es hier weiter geht, habe schon sehnsüchtig drauf gewartet.
      Japp, die Wochen nach unserem "Kurztrip" waren schon wieder sehr ereignisreich. Die letzte Semesterprüfung stand noch an und die Vorbereitungen auf meine neue Position / Job waren auch schon am Laufen. Als "Oberstudienrat" in Spe hat man es nicht leicht. :D
      Grüßle

      Stefan :w

      "Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was sagt dann ein leerer Schreibtisch über den Menschen, der ihn benutzt aus?"
      Albert Einstein
    • Hi Stefan,

      wir haben die Tour mit dem Wohnwagen gemacht, von Istrien rüber auf Cres und über die Schotterpiste. Du hast Recht, ist sportlich, aber machbar. Interessant wurde es erst, als wir von Osor Richtung Camping Baldarin gefahren sind, 15 Km Schotter und Teerstrasse einspurig mit Wohnwagen! Aber auch das hat funktioniert und jeder nimmt hier auf den anderen Rücksicht.

      Ihr ward in Mali Losinj, ward ihr auch auf dem Aussichtspunkt oberhalb der Stadt?

      google.de/maps/place/Tematski+…223811!4d14.4818808?hl=de

      Ist ein Link von GoogleMaps, öffnen und die Bilder anklicken, ein Platz zum Träumen!
      LG Joachim

      KFZ-Elektriker mit Meisterpüfung und Schrauber aus Passion :ok :ok
    • 11.06.2019

      Den 10. Juni lassen wir einfach passieren. Letztlich ging es an diesem Tag nur darum den ersten Platz zu verlassen und an anderer Stelle erneut aufzubauen. Da es schon wieder deutlich oberhalb der 30°C - Marke war, haben wir entschieden, an diesem Tag einfach mal gar nichts weiter zu tun und die kühle Adria zu genießen.

      Am folgenden Tag nahmen wir uns bei wieder entsprechend hohen Temperaturen Mali Losinj vor, fanden aber im Großen und Ganzen nur ein kleines Touristenstädtchen vor, dass den Besuch nahezu nicht wert ist. Auf Losinj kann man sicher auch schön wandern und auch kulturell einiges erleben, dieser Ort gehört aus unserer Sicht nicht unbedingt dazu.

      Leider haben wir von dem Ausblick nicht gewusst. Das hätte das Erlebnis sicher deutlich anheben können. ;)

      So haben wir uns kurz den Hafen angesehen und haben dann eigentlich schon wieder den Rückweg über die örtliche Kirche angetreten. Ein paar kleine Schnappschüsse gemacht und wieder ab zum Platz - ab ins kühle Nass.

      Wie auf den Bildern zu sehen ist, war noch nicht sonderlich viel los. Insgesamt war auf der Insel noch recht wenig Urlaubstrubel. Wir haben es genossen, dass nicht wie sonst über Pfingsten an den Hot-Spots, so viel los war. Manchmal macht es also Sinn, ein paar Kilometer weiter zu fahren als der große Rest. ;)
      Grüßle

      Stefan :w

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    • Neu

      Hallo Carawe,

      keine Angst - das sind keine Eichenprozessionsspinner sondern Schwammspinner. Die dort sind, sind an sich ungefährlich, aber einfach nervig. Vielleicht sind das auch schon ganz viele schöne Schmetterlinge geworden und das Problem ist gar nicht mehr vorhanden. ;)

      Geht an die Rezeption und sagt, dass ihr euch einen Platz aussuchen wollt. Haltet euch auf dem linken Platzteil bis zum Wasser runter. Unter den Pinien habt ihr kaum ein Problem.

      Das Problem hat es - (Futtergrund) nur unter Laubbäumen. Manche verirren sich auch zu den Plätzen, aber das sind wirklich nur Vereinzelte. Ich meine wir standen irgendwo um Platz 423 - das war ok. Nur Wlan hat es dort nicht.

      Wir wünschen euch gute Erholung.

      Demnächst geht es dann hier auch weiter. ;)
      Grüßle

      Stefan :w

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      soulreaver001 schrieb:

      . . .

      In Osor überqueren wir die einzige Brücke, welche Cres und Losinj verbindet. Früher waren beide eine Insel – bis die Römer eine Abkürzung suchten und einfach beide künstlich getrennt haben. Achtung bei der Zeitplanung für Ausflüge un An-/Abreise: 9 und 17 Uhr öffnet die Brücke für die Schiffdurchfahrt für jeweils eine halbe Stunde.


      . . .


      Die Brücken Öffnungszeit richtet sich nach dem Verkehrsaufkommen auf dem Wasser. Das kann ganz unterschiedlich sein, von wenigen Minuten bis deutlich über 30 Minuten, eine dreiviertel Stunde und mehr ist nicht selten.
      Die Brücke von Osor kann man übrigens hier inspizieren.

      In deiner Freude die Insel Losinj erreicht zu haben ist dir die zweite Drehbrücke kurz vor dem Ziel deiner Sehnsucht wohl vollkommen entgangen?
      Die zweite Drehbrücke ist am Privlaka-Kanal bei der Marina Lošinj, kurz vor Mali Lošinj. Brückenöffnungszeiten um 9 Uhr und um 18 Uhr.
      Hier ist der Schiffsverkehr deutlich geringer als in Osor.
      Es grüßt Jürgen :w
    • Neu

      jobo2811 schrieb:

      . . .
      Ihr ward in Mali Losinj, ward ihr auch auf dem Aussichtspunkt oberhalb der Stadt?

      google.de/maps/place/Tematski+…223811!4d14.4818808?hl=de

      Ist ein Link von GoogleMaps, öffnen und die Bilder anklicken, ein Platz zum Träumen!
      Es gibt besseres als alte Standbilder ansehen.

      Live Webcam vom Aussichtspunkt runter in die Bucht von Mali Lošinj.
      Und ab in die City, ein Blick auf den Zentralplatz am Ende des Hafenbeckens, Platz der Republik.
    • Neu

      ERIBA 530SL schrieb:

      In deiner Freude die Insel Losinj erreicht zu haben ist dir die zweite Drehbrücke kurz vor dem Ziel deiner Sehnsucht wohl vollkommen entgangen?
      Hallöle,

      öhm... nein ist uns nicht entgangen - da der CP Lopari nur circa 2 Kilometer hinter Osor liegt, haben wir die nächste Brücke erst bei unserem Besuch des Ortes Mali Losinj gesehen ;)

      Die hatten wir von den Zeiten her aber gar nicht auf dem Schirm, da der einzige Grund für uns eine eventuelle Ankunftverzögerung zur Fähre interessant war. :saint:

      Dennoch auf jeden Fall herzlichen Dank für die Info - denn anderen Reisenden kann das sicher eine Hilfe sein bei der Ausflugsplanung, oder wenn man darüber zu oder vom CP fährt. :ok

      Die Texte habe ich jetzt mal fertig gestellt und die Bilder an die hier notwendige Größe angepasst, sodass ihr morgen Nachmittag / Abend den großen restlichen Schwung bekommt. 8)
      Grüßle

      Stefan :w

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    • Neu

      13.06.2019


      Auch den 12. Juni lassen wir als absoluten Entspannungstag einfach für euch verpuffen. Ausschlafen, Käffchen kochen, verträumt auf das Meer schauen, ein gutes Buch lesen, Baden, was Kleines essen, und wieder von vorn. Käffchen wird irgendwann von Bier abgelöst, was aber auch das einzige durchbrechen der Routine an diesem Tag war. ... bei über 30°C im Schatten und kein bisschen Wind ließen uns da nicht mal ein schlechtes Gewissen haben.


      Da wir ja aber noch ein bisschen was von der schönen Insel sehen wollten, haben wir uns am darauffolgenden Tag auf den Weg nach Lubenice gemacht.

      Auf dem Weg dorthin kommen wir noch am einzigen Süßwasser-Stausee vorbei. Baden oder wirklich direkt heran kann man nicht, da es sich hier um das einzige Trinkwasser-Reservoir weit und breit handelt. Daher nur ein Bild von oben. Interessant ist die Lage des Vrana-See´s. Wie kann es sein, dass sich ein Süßwassersee auf einer Insel, umgeben von Salzwasser bildet. Der See selbst befindet sich mit seiner Tiefe von 74 Metern unterhalb des Meeresspiegels, aber oberhalb der Adria. Einfach witzige Infos :D.
      Auf dem weiteren Weg finden wir noch eine tolle Stelle für eine Pause. Hier könnte man auch problemlos eine Nacht stehen bleiben. Eine Feuerstelle war dort auch, wird also wohl des Öfteren mal von Durchreisenden genutzt werden. Herrliche Aussicht.

      Das Örtchen namens „Wassermelone“ ist vor vielen Jahrhunderten auf einem Felsvorsprung als Piratennest gebaut worden. Der Zufahrtsweg ist abenteuerlich eng. Für Wohnmobile größer als ein Kastenwagen und Gespanne ist die Zufahrt untersagt. Zwischenzeitlich hat es immer wieder kleine Buchten, so dass man bei Gegenverkehr ausweichen kann und da noch keine Saison war, kamen uns auf den fünf Kilometern einspuriger Strecke lediglich drei oder vier Fahrzeuge entgegen. Meist passte es, ansonsten fährt automatisch der zurück, der besser kann und den kürzeren Weg hat.


      Das Örtchen selbst, in dem nur noch eine Handvoll Einwohner leben ist wie in der Zeit stehen geblieben. Verwunschene Hinterhausgärten, alte Fassaden, verfallene Hütten und ein fantastischer Ausblick. Wenn ihr dort seid, nehmt euch Wanderschuhe, Rucksack mit Badesachen und ausreichend Getränke mit. Direkt vor dem Ort befindet sich ein kleiner Parkplatz (die Plätze da oben reichenbei Hauptsaison nie im Leben aus) von dem aus ein Pfad hinunter zu einem der schönsten Strände der adriatischen Küste führt. Man benötigt zwischen 30 und 60 Minuten, je nach Kondition, und kann es sich hier gut gehen lassen. Schnorcheln soll hier auch möglich sein – da dieser Strand aber auch von Booten angefahren wird, lieber aufpassen oder Signalfarbe auf dem Rücken tragen.


      Wir waren dort allerdings nicht, da Luna dieses Jahr das erste Mal massiv Probleme mit der Wärme hatte. Was ihr bisher gar nichts ausmachte, ist in diesen Tagen purer Stress für den Hund. Schon die kleinste Anstrengung lässt sie ewig hecheln im Anschluss.


      So wanderten wir durch die märchenhaften Gassen und genossen den Ausblick, bevor wir die Strecke zurück fuhren und noch einen Badestop bei Valun machten. Valun selbst ist ein fast von Fahrzeugen freier Ort. Ausreichend kostenfreie Parkplätze stehen am Ortseingang zur Verfügung. Von hier aus ist man in 10 Minuten am Meer, allerdings muss man schon ordentlich runter und später auch wieder rauf. Gebadet haben wir an einem Strandteil, welcher zu einem Campingplatz gehört auf dem nur Zelter Platz finden. Diese parken ihre Fahrzeuge oben am Ortsrand und bringen ihre „Sieben Sachen“ mit einem Karren auf den Platz. Der erste Eindruck bei uns war so ein bisschen „alternativ“. Aber schön anzusehen und auf jeden Fall kein Problem mit zu schnell fahrenden Autos.



      Nach einer Stunde schnorcheln folgte der schweißtreibende Rückweg zum Auto – bei immer noch deutlich über 30°C. Der Rückweg führte uns zum Einkaufen, da wir ja mit unserem Bus nur für 2-3 Tage kühlen können (Kompressorkühlbox mit 31 Litern Inhalt – 20 sind für Bier reserviert :D ). Man muss aber sagen, dass der am Platz befindliche Laden alles Wichtige da hat und das auch für eine Insel zu moderaten Preisen.


      Den Abend ließen wir dann mit grillen und kühlem Bier ausklingen, sowie dem einen oder anderen Gespräch mit unseren wenigen vorhandenen Nachbarn.
      Grüßle

      Stefan :w

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      Jetzt noch ein paar Eindrücke von Lubenice...

      Grüßle

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      Ich glaub ich fahr da dieses Jahr nochmal hin (Baldarin auf Cres). Die Bilder und die Erinnerung vom Frühsommer haben mich wieder "hungrig" gemacht.
      Da meine ehemalige Freundin (jetzt Frau) andere Pläne für den Urlaub hat, fahr ich da auch alleine hin!

      Es ist schon so wie Stefan schreibt, Cres und Losinj sind wirklich eine Reise wert und die Landschaft und die noch nahezu naturbelassene Gegend ist einfach nur herrlich, zum Träumen und Seele baumeln lassen!! :D :D :thumbsup: :thumbup:
      LG Joachim

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