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Tweety wird zum Inselbewohner - per Landstrasse in den Urlaub

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    • jobo2811 schrieb:

      . . .
      Es ist schon so wie Stefan schreibt, Cres und Losinj sind wirklich eine Reise wert und die Landschaft und die noch nahezu naturbelassene Gegend ist einfach nur herrlich, zum Träumen und Seele baumeln lassen!! :D :D :thumbsup: :thumbup:
      Ich setze noch eins oben drauf.
      Ich behaupte mal so aus dem Bauch heraus, der ganz große Tourirummel findet auf den beiden Inseln zum Glück noch nicht statt, was z.Zt. dort abgeht reicht mir. Es lassen sich (zum Glück) noch genügend Leute von der etwas komplizierten Anfahrt mit Fähre von einer Reise dort hin abhalten. Viele, wenn nicht so gar die meisten verbinden doch Kroatien mit Istrien und danach kommt lange Zeit nichts, gar nichts.
      Es grüßt Jürgen :w
    • Hi Jürgen,

      ich stimme dir voll und ganz zu und hoffentlich bleibt das noch lange so...... :thumbup: :thumbup: :!: :!:

      Das Problem ist nur, wenn du das (wie ich dieses Jahr) zum ersten Mal gemacht hast, dann kommst du aber auch nicht mehr davon los.

      Schau dir mal die Strecke zwischen Osor und Camping Baldarin in Google Maps / Street view an, dann bleibst du lieber auf dem Festland! Aber wehe du hast deinen Schweinehund einmal überhört / überwunden...........

      :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
      LG Joachim

      KFZ-Elektriker mit Meisterpüfung und Schrauber aus Passion :ok :ok
    • Hey, toller Reisebericht!
      Aber in Valun: die Parkplätze werden in der Hauptsaison abkassiert. Da muss man schon Glück haben um weiter oben einen Platz zu bekommen und ohne Gebühren parken zu können.

      In Lubenice ist das Restaurant echt zu empfehlen. Sehr ursprüngliche Küche, Lamm aus eigener Schlachtung als Ragout war echt lecker.
    • Neu

      15.06.2019


      Ihr ahnt, was am 14. Juni passiert ist, oder? Eigentlich hatten der Große und ich geplant zu wandern. Da hätte es eine schöne Strecke knapp neben dem Platz beginnend gegeben, bei der man auf die Berge hätte gehen können. Der Weg sei immer wieder mit interessanten Ruinen gesäumt und von oben soll es einen schönen Blick über die Insel geben... aber wie das dann so ist, hatte der Große mit seinen 14 an dem Tag halt keine Lust.

      Na denn, Käffchen, aufs Meer gucken, Buch raus... ihr kennt das Spiel. Selbst Luna chillt.


      Am 15. Juni – unserem letzten vollen Tag hier, haben wir uns vorgenommen noch Cres anzusehen und im Norden der Insel, Beli zu besuchen. Beziehungsweise von dort aus zu wandern und vielleicht den einen oder anderen Gänsegeier zu erspähen.

      Ich selbst bin eh immer der Erste - aber heute bin ich schon gegen 6 Uhr wach. Ich stiefele aus dem Bus und - wow ist das ruhig. Alles schläft noch, die Sonne geht gerade auf. Ich schnappe mir meinen Kaffee und gehe ans Meer. Ein Genuss für alle Sinne.





      Grüßle

      Stefan :w

      "Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was sagt dann ein leerer Schreibtisch über den Menschen, der ihn benutzt aus?"
      Albert Einstein
    • Neu

      Cres selbst ist schon ein nettes Städtchen mit schönen Seitengassen. Wenn man mal von den vielen Souvenir-Shops absieht, dann kann man hier wirklich genießen. Wir sind halt nicht so wirklich die typischen Shorts-Urlauber mit Bast-Hut, der nun unbedingt ein Mitbringsel braucht. Wir wollen eigentlich eher so ein bisschen Land und Leute kennen lernen und um so weniger los ist, desto besser ist es für uns.


      So schlendern wir ein wenig durch die Gassen, lassen uns ein Eis raus und weiter geht es Richtung Beli.

      Von Cres aus ist das noch einmal etwa eine halbe Stunde Inselstraße Richtung Fähre. Auch hier führt eine Straße einspurig Richtung Ort – gleiches Prinzip wie bei Lubenice, nur mit ein bisschen mehr Nervenkitzel, da wir am Rand einer Felsformation fahren und rechts neben uns es gute 100 Meter in die Tiefe geht. Da sind zwar Leitplanken, die scheinen aber in den letzten 37 Jahren auch nicht mehr überprüft worden zu sein.
      Grüßle

      Stefan :w

      "Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was sagt dann ein leerer Schreibtisch über den Menschen, der ihn benutzt aus?"
      Albert Einstein
    • Neu

      Auf dem Weg nach Beli begleitet uns von Seeseite her ein dickes Gewitter. Wir haben schon Sorge, dass es uns die Wanderung „verhagelt“.


      Kurz vor Beli stellen wir Tweety ab und wandern einfach mal los. Es geht richtig steil bergauf und es ist heiß. Luna haben wir dabei, wohl wissend, dass es gut möglich ist nicht das Ziel zu erreichen, weil es für sie einfach zu anstrengend wird.

      Die Wolke hängt noch über dem Meer, scheint aber an uns vorbeizuziehen, was sie dann auch tut.
      Zum Glück haben wir ein ganzes Stück Wald, in dem es auch angenehm kühl ist. Der eigentliche Wanderweg ist fast nicht zu erkennen – nur die Markierungen zeigen den Weg. Es geht über Felsen, Stock und Stein, sowie umgefallene Bäume und angespültes Astwerk. Hier muss es ordentlich geschüttet haben und somit war unser Wanderweg wahrscheinlich vor kurzem ein reißender Bach. Man muss schon ordentlich vor die Füße schauen.

      Auf dieser Wanderung sehen wir auch das erste Mal große Schlangen. Angeblich soll es ja auf Losinj keine giftigen Schlangen geben – raus finden wollen wir das aber nicht unbedingt. Die Tiere interessieren sich aber auch gar nicht für uns, sondern schlängeln sich ins Astwerk weg vom Weg. Wir achten nun aber noch einmal mehr darauf, wohin wir treten.


      Irgendwann sind wir schon länger gewandert, als es der Wanderführer angegeben hatte. Immer noch keine Felsen in Sicht, keine Gänsegeier. Es ist mittlerweile nach 16 Uhr und wir müssen ja auch noch wieder zurück. Außerdem ist heute noch packen angesagt, da wir morgen recht früh die Fähre nehmen wollen. Also umkehren und zurück Richtung Beli. Wir gehen eine andere Strecke zurück, mit zwischenzeitlich schönen Ausblicken, aber auch einer sehr stark abfallenden Geröllstrecke. Irgendwann schmeißt Luna sich hin (trotz mehrfachen Pausen und Abkühlungen) und will nicht mehr weiter. Wir machen Pause, machen sie nochmal nass und lassen sie trinken. Eine Viertelstunde später können wir langsam weiter.


      Zurück am Platz baue ich langsam ab. Da die Stromkästen hier abgeschlossen sind, möchte ich den Strom eigentlich heute schon abnehmen und morgen 7 Uhr los. Da die Mitarbeiter frühestens 7 Uhr auf dem Platz sind, würde die Abfahrtzeit sonst nicht hinkommen.

      Naja – die Rechnung hatte ich ohne die Kids und ihre Handys gemacht. :D Lautstark werde ich zusammengepfiffen, wie ich mir sowas nur einfallen lassen könne, das geht gar nicht ... und so weiter. :D

      Ok, der Strom bleibt dran und wir fahren morgen halt eine Fähre später.

      So vergeht der letzte Abend mit ein wenig Arbeit und dann einer gut gekühlten Hopfenmalzschorle unter dem klaren Sternenhimmel.

      Morgen geht es über die Landstraßen wieder zurück durch Kroatien, Slowenien und Italien. Ziel: irgendwo in der Nähe von Innsbruck übernachten.
      Grüßle

      Stefan :w

      "Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was sagt dann ein leerer Schreibtisch über den Menschen, der ihn benutzt aus?"
      Albert Einstein
    • Neu

      16.06.2019


      Wir stehen rechtzeitig auf und packen die Sachen der Kids und das Zelt noch ein.

      Wir hatten am Abend vorher schon gesagt, dass wir gleich morgens den Strom abgesteckt haben wollen, es dauert aber eine geschlagene Stunde, bis dann wirklich jemand da ist. So wird es auch mit der zweiten Fährzeit eng und ich muss Tweety ein bisschen die Sporen geben. Wir schaffen es dann aber gerade fünf Minuten vor der Abfahrt dorthin und kommen auch locker noch drauf. Die Fähre ist nicht mal halb voll.


      Wir tuckeln nun wieder mautfrei über Landstraßen. Während ich gemütlich fahre, sagt meine Frau ganz trocken – nach Innsbruck will ich nicht! :huh:

      Auf meine Nachfrage zeigt sie mir den Wetterbericht. Regen, 12 °C, Wind, Gewitter. =O

      Ok ... ich fahre irgendwo an der Seite ran und überlege. Wir haben ja keinen Stress. Am 17. irgendwann müssen wir zu Hause sein – also mal schauen was der Wetterbericht woanders sagt...

      Gardasee? Nee zu weiter Umweg.

      Kärnten? Jo, dass is doch fast um die Ecke. Also dann, ab an den Faaker See. Bestes Wetter, vielleicht mal n kleines Gewitter, aber warm. Und Badesee – was wollen wir mehr.

      Also Navi eingestellt, Abmarsch. So verbringen wir hier die Nacht und kurven am folgenden Tag dann ausgeschlafen gemütlich heimwärts.


      So geht ein vollkommen entspannter Urlaub zur Neige. Und wie immer wieder mal im Forum diskutiert wird – man braucht nicht unbedingt zu buchen. So Entscheidungen wie – ach da ist das Wetter blöd – fahren wir einfach woanders hin – gehen halt nur, wenn man frei von Zwängen ist. Probiert es aus.


      Das gleiche Spiel gibt es dann irgendwann im Sommerurlaub, nur da ist die Idee an der französischen Atlantikküste Richtung Nordspanien / Asturien zu fahren. Wo wir anhalten wissen wir noch nicht – finden wir aber noch raus. 8)




      Ob wir diese Sommerreise auch in Form eines Berichts hier festhalten werden, wissen wir noch nicht sooo genau. Sicher werden wir aber über Instagram immer mal wieder ein Update geben. Wer uns da begleiten möchte, findet uns unter van_roady .

      B
      is zum nächsten Mal. :w
      Grüßle

      Stefan :w

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      Albert Einstein
    • Neu

      Sehr schön geschriebener Reisebericht es hat viel Spaß gemacht ihn zu lesen. Danke! Wir sind heute gerade zurück gekommen von Losinj und sind total begeistert von der Insel, da ihr viele andere Touren gemacht habt, lohnt es sich ja da nochmal hinzufahren. Wir sind auch auf den Berg gewandert von CP Lopari aus, das war auch eine superschöne Tour mit fantastischen Ausblick. Die Mühe hat sich gelohnt. Raupen gab es auch nicht, die sind wohl wirklich zu Schmetterlingen geworden und auf und davon. Liebe Grüße
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