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Auf den Camping Hund gekommen

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    • Auf den Camping Hund gekommen

      Hallo zusammen,
      wir sind seit geraumer Zeit mit der Idee uns einen Hund anzuschaffen schwanger.
      Neben vielen anderen fragen ist auch aufgetaucht:
      Wie transportieren wir Hund ( Labrador Größe) und Gepäck gleichzeitig im Kofferraum ( Caddy und Rückbank ist voll mit Kindersitzen)?
      Auf den ersten Blick finde ich die Trenngitter die von vorne nach hinten gehen sehr schlau. Oder ist eine Box, evtl. aufgebockt um Platz darunter zu haben, besser?
      Grenzübertritt nach Österreich, Frankreich oder Niederlande was zu beachten? Klar, Papiere und Impfungen, sonst noch?
      Gibt es sonst noch Tipps und gute Ratschläge?
    • Ein Labrador ist groß, frisst viel, braucht viel Platz, auch im Wohnwagen, und verliert viele Haare.... Ideale Campinghunde sind, für mich, Bolonka Zwetna, Shi Tzu, Malteser, Havaneser, Toypudel.... Klein, genügsam und, das wichtigste, NICHT haarend.... Nur mal so als Denkanstoß in Bezug auf Camping....
      viele Grüße,
      Bolle :w


      :0-0:
    • Bolle schrieb:

      Ein Labrador ist groß, frisst viel, braucht viel Platz, auch im Wohnwagen, und verliert viele Haare.... Ideale Campinghunde sind, für mich, Bolonka Zwetna, Shi Tzu, Malteser, Havaneser, Toypudel.... Klein, genügsam und, das wichtigste, NICHT haarend.... Nur mal so als Denkanstoß in Bezug auf Camping....
      Das kann ich vollumfänglich bestätigten, so ein Zwerg ist ideal zum Camping und selbst er braucht Platz, im Auto hat er seinen eigenen Sitz ( beansprucht soviel Platz wie ein Kiindersitz) im Wowa braucht er seinen festen Platz und dann hat auch ein Hund eine Menge Gepäck.
      Je größer der Hund ist, umso größer ist auch der Platzbedarf.
      Mein erster Hund war ein American Staffordshire Terrier, damals war Camping für mich kein Thema, ich könnte mir aber mit dieser Größe von Hund zwar Camping vorstellen, würde aber doch deutlich mehr Umstände bereiten.
      Dann folgten ein Malteser und nun mein Bolonka Zwetna.
      Diese kleinen Kerle finden überall ein Plätzchen und sind völlig problemlos.
      Klare Empfehlung zum Camping, gerade wenn man auch Kinder hat.
      LG
    • Na dann werde ich mal ne andere Meinung äussern....
      Alles was kleiner ist als ein Lappi hat den Namen Hund nicht verdient. Und wegen 3 Wochen Camping im Jahr auf solch einen Taschenpudel zurück zu greifen käme bei mir nicht in die Tüte.... Der Hund lebt auch die restlichen 49 Wochen bei der Familie...

      Zur Frage des TO... diese Trenngitter sind sehr flexibel und empfehlenswert....
      :0-0:
    • Gaggel schrieb:

      Na dann werde ich mal ne andere Meinung äussern....
      Alles was kleiner ist als ein Lappi hat den Namen Hund nicht verdient. Und wegen 3 Wochen Camping im Jahr auf solch einen Taschenpudel zurück zu greifen käme bei mir nicht in die Tüte.... Der Hund lebt auch die restlichen 49 Wochen bei der Familie...

      Zur Frage des TO... diese Trenngitter sind sehr flexibel und empfehlenswert....
      Du ersparst mir das Tippen... :ok
    • Ich kann diesen kleinen Gattungen auch nichts ab, aber das muss jeder für sich entscheiden ob er mit einer Ratte spazieren geht.
      Aber wenn der Caddy jetzt schon voll ist irgendwohin muss der Hund ja am besten in eine Hundebox in den Kofferraum aber da ist der halbe Kofferraum weg.
      Und da Kindersitze verbaut sind da wohl auch Kinder vorhanden also so wie manche den Hund einfach rein ohne irgendwelche Sicherungen, sollte wohl jeder kapiert haben das auch ein kleiner Hund im Falle eines Falles zum Geschoss wird.
      Es gibt auch Anschnallsysteme für die Rückbank bzw. Gurt für den Hund.
      Hilft wohl nur weniger Gepäck, besser packen oder was in den Wohnwagen verlagern
    • Gaggel schrieb:

      Na dann werde ich mal ne andere Meinung äussern....
      Alles was kleiner ist als ein Lappi hat den Namen Hund nicht verdient. Und wegen 3 Wochen Camping im Jahr auf solch einen Taschenpudel zurück zu greifen käme bei mir nicht in die Tüte.... Der Hund lebt auch die restlichen 49 Wochen bei der Familie...

      Zur Frage des TO... diese Trenngitter sind sehr flexibel und empfehlenswert....


      :thumbsup: [/spoiler]
    • Allbert460 schrieb:

      Wie transportieren wir Hund ( Labrador Größe) und Gepäck gleichzeitig im Kofferraum ( Caddy und Rückbank ist voll mit Kindersitzen)?
      Es mag ein wenig unhöflich klingen, aber nach 67 Jahren des Zusammenlebens mit Hunden sage ich - im Sinne des Hundes: G A R N I C H T
      In meinen Augen wäre es Tierliebe, unter den geschilderten Umständen, wenn auf eine Hundehaltung verzichtet würde.
      Alles andere führt auf Dauer zu Einschränkungen, die dann auch belastend werden - egal für welche Seite.
      Sorry for that
    • Colonia schrieb:

      Allbert460 schrieb:

      Wie transportieren wir Hund ( Labrador Größe) und Gepäck gleichzeitig im Kofferraum ( Caddy und Rückbank ist voll mit Kindersitzen)?
      Es mag ein wenig unhöflich klingen, aber nach 67 Jahren des Zusammenlebens mit Hunden sage ich - im Sinne des Hundes: G A R N I C H TIn meinen Augen wäre es Tierliebe, unter den geschilderten Umständen, wenn auf eine Hundehaltung verzichtet würde.
      Alles andere führt auf Dauer zu Einschränkungen, die dann auch belastend werden - egal für welche Seite.
      Sorry for that
      Hä?! :huh:
    • Allbert460 schrieb:

      Gibt es sonst noch Tipps und gute Ratschläge?
      Wichtigster Tipp 1 A: Sich im Klaren sein, warum einen Hund? Warum welchen Hund? Und das Ganze hoch gerechnet auf die Lebenszeit eines Hundes (ca. 15 Jahre) UND die eigene Entwicklung (eure Urlaubsvorstellungen können sich über 15 Jahre durchaus ändern. Habt ihr jemand, der euren Hund während einer Kreuzfahrt betreut, wenn eure Kinder in 10 Jahren nicht mehr mit euch auf den Campingplatz wollen?). Also nie ad hoc Entscheidung, sondern lange hin und her überlegen und reifen lassen.

      Der Hund muss campingkompatibel sein (also nichts dagegen haben, ganztägig angeleint zu sein, nicht jeden, der sich der Parzelle nähert, verbellen etc., niemals schnappen) Bei einem selbst erzogenen Welpen ist die Chance größer, dass es klappt (wenn man was davon versteht oder sich gut beraten lässt und diese Ratschläge auch befolgt). Bei einen "gebrauchten" Hund, dessen Vergangenheit man nicht kennt, kann es unlösbare Probleme geben (muss aber natürlich nicht).

      Die Transportfrage ist doch ganz einfach: Entweder gibt es die Möglichkeit eines angemessenen Raumes (was angemessen ist, sagen dir zum Beispiel entsprechende Organisationen, nicht Zuruf aus einem Forum) mit angemessener Sicherung für den Hund oder es gibt sie nicht.

      Ihr müsst euch darüber im Klaren sein, dass es an den meisten Stränden ein Hundeverbot gibt und der Hund niemals alleine auf der Parzelle bleiben kann. Das bindet. In vielen Regionen darf der Hund nicht mit ins Restaurant, nie in Museen etc. Rechnet 3 -8 EUR/Tag extra für den Hund auf Campingplätzen.

      Was andere meinen, was für einen Hund sie bevorzugen (groß, klein) - berührt euch nicht und einfach überlesen. Falls ihr einen Minihund ins Auge fasst, geht vielleicht auch eine Katze . Die kläffen wenigstens nicht.

      Grenzüberschreitungen sind heute innerhalb der EU völlig problemlos. Wiedereinreise in die EU erfordert eine lange Vorbereitung (Titernachweis Tollwutimpfung).

      Wir sind mit einem 24 kg Hund und 4 Kindern 14 wunderschöne Jahre jedes Jahr Camping gefahren - immer schön weit ins Warme von Griechenland bis Andalusien. Hund zu Füßen meiner Frau auf dem Beifahrersitz. Der Hund hat es geliebt. Aber das war vor 50 Jahren und heute denkt man anders darüber (zu Recht) - würden wir heute natürlich nicht mehr so machen. Wir haben leider keinen Hund mehr.
    • Campling schrieb:

      Wieso sollte der Hund nicht alleine auf der Parzelle bleiben dürfen?
      Weil es auf de facto auf den meisten Campingplätzen aus guten Gründen verboten ist. Einige Plätze haben Hundeverbot nur deswegen eingeführt, weil sich die Camper nicht daran halten (Korsika ein paar an den Wanderrouten, auf denen Hunde nicht mitdürfen).

      Leider trauen sich nur manche Betreiber, auf Kläff- und Jaulbeschwerden hin ein Freizeitfahrzeug aufzubrechen (war aber auch schon auf Plätzen mit deutlichen Schildern, dass sie es tun würden). Man soll sie ermuntern. Der letzte Nachbar, der das praktizierte, meinte, das mit den Gejaule könne gar nicht sein - hätte er noch nie gemacht. Der Platzbetreiber widersprach - macht das Viech bei jeder Abwesenheit - nur war der Platz bisher nicht gefüllt. Bei weitere Beschwerde eines seiner Gäste-> Platzverweis. Wir sind aber ohnehin am nächsten Tag weiter.

      Hoffentlich denkt der Platzbetreiber an das Befreien des Tierchens, wenn der Strom ausfällt. das soll in manchen Ecken öfter mal vorkommen.
    • Es gibt für den Hund nichts schlimmeres als Besitzer die den Hund den ganzen lieben langen Tag überall mit hin schleppen.

      Der ein oder andere sollte sich mal die Schlaf und Ruhephasen(Stunden) eines Hundes zu Herzen nehmen. Viele Vierbeiner wären dankbar.

      Unsere Hunde schlafen sehr gerne im klimatisierten Wohnwagen während wir z. B. einkaufen oder schwimmen sind.
      Definitiv besser als den ganzen Tag bei hohen Temperaturen vor dem Wagen zu sitzen oder mit rumgezerrt zu werden.

      Und die Nachbarn bestätigen im Übrigen immer, dass von unseren Vierbeinern nichts zu hören ist.

      Aber gut, soll jeder machen wie er mag.

      Sorry @ TE fürs schreddern.
    • Helmut-E schrieb:

      Ihr müsst euch darüber im Klaren sein, dass ...der Hund niemals alleine auf der Parzelle bleiben kann.
      Also TE - dan muss ich diese Aussage relativieren.
      • Wenn du einen Hund hast, der gerne und ohne zu kläffen/jaulen allein im Wohnwagen bleibt (manche tun das, bei anderen hilft auch die intensivste Erziehung nicht UND
      • du einen Wohnwagen mit Klimaanlage hast UND
      • du auf dem Campingplatz jemanden hast, der bei Unvorhergesehenem eingreifen kann DANN
      kannst du dir überlegen, ob du dich über das Regelverbot, Hunde alleine zu lassen, hinweg setzen möchtest.

      Du solltest aber wissen, was die Regeln für Hunde auf Campingplätzen sind. Deswegen habe ich das erwähnt. Auch wenn sich manche nicht daran halten - viele setzen sich über Regeln hinweg. Mit Ärger für den Rest der Camper und manchmal auch ohne.
    • Dankeschön für einen ersten Eindruck.
      Das Thema Hund wurde bei uns schon lange und ausgiebig durchgesprochen. Das ist kein „och wie süß, wir nehmen den mit, und was morgen ist werden wir sehen. Das Tierheim ist ja auch noch da“.

      Die Finanzen sind wir auch schon x mal durchgegangen. Mainz ist ja mit seinen fast 190€ steuern so unter den top 3. Versicherung, Tierarzt usw. alles durchgekaut.

      Das jeder Hund anders ist und erzogen werden muss ist für uns selbstverständlich.

      Möchte halt hier die Fragen mal abklären was das reisen angeht.

      Habe jetzt noch nicht ganz verstanden warum, bei einer gescheiten ladungssicherung, nicht Hund und Gepäck (Kühlbox, Jacken,) sich einen Kofferraum teilen können.
    • Allbert460 schrieb:

      Habe jetzt noch nicht ganz verstanden warum, bei einer gescheiten ladungssicherung, nicht Hund und Gepäck (Kühlbox, Jacken,) sich einen Kofferraum teilen können.
      Ich glaube nicht, dass es da was zu verstehen gibt.

      So, wie du schreibst, macht ihr das ja wohl alles gut und richtig.

      Eigentlich wüsste ich nicht, was man euch noch erzählen sollte. Für Hunde gilt in vielen Ähnliches wie für Kleinkinder, was die Beaufsichtigung, Fahrtunterbrechungen etc. angeht. Einer unser Hunde hat anfangs nach ein paar km grundsätzlich das Auto vollgekotzt. Schön war, als wie dann mal nach 500 km überrascht feststellen konnten "xxx hat ja gar nicht gekotzt". Ab da hat er für den Rest seines Lebens Autofahren und Campen über alles geliebt.

      Platzregeln wurden ja erwähnt und auch, ob man sich nach richtet oder nicht.

      Vielleicht noch ein Hinweis zu Hundeverbot auf Campingplätzen ja/nein. Die meisten Plätze haben klare Aussagen: Entweder Ja oder Nein. So genannte "Listenhunde" (als gefährlich eingestufte Hunde, von Land zu Land verschieden) werden als Regelfall nicht aufgenommen. Vielfach findest du Hinweise "mit Einschränkung". Da kann es schwierig werden - manche Plätze z. B. in Italien knüpfen es an an die Größe. In solchen Fällen, wenn man kein Risiko eingehen will, am Besten vorab mit einem Foto klären. Auf manchen Plätzen gibt es auch getrennte Bereiche für Camper mit Tieren und solche ohne. Meist sind dann die Bereiche für Camper mit Tieren nicht unbedingt die ausgesuchtesten. Viele Plätze im Süden in Strandnähe haben nur in der Hauptsaison Hundeverbot (besonders häufig in Italien). Grund ist der Ärger mit Campern, welche sich ihre eigenen Regeln setzen und das Hundeverbot am Strand nicht beachten. Da die Plätze auch ohne Hundehalter in der Hauptsaison ausgebucht sind, muss man sich den Ärger eben nicht antun.

      In manchen Ländern werden die Badestrände von Ordnungshütern beaufsichtigt (häufig in Frankreich), welche es Leuten erklären, denen das Strand-Hundeverbot erklärt werden muss. Die sind aber immer freundlich und haben meistens auch einen Tipp, wo das mit Hund geht. Muss man halt ein Stückchen laufen oder fahren.

      In manchen Ländern gilt Maulkorbpflicht (Mitführpflicht in Italien, Anlegepflicht auf öffentlichen Verkehrsmitteln - auch Fähren). Wir mussten unseren Hunden allerdings nie so ein Teil überstülpen - hätte aber bereit gelegen. In anderen Ländern (Spanien) darf der Hund nicht in öffentl. Verkehrsmittel. Ob es durchgesetzt wird, weiß ich nicht.

      Ach ja - da wird einem so richtig wehmütig, wenn die Hunde mal wieder durch den Kopf gehen.