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Unser Bürstner Averso Plus 410, Umbauten, Reparaturen, Probleme

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    • Unser Bürstner Averso Plus 410, Umbauten, Reparaturen, Probleme

      Hallihallo,

      Ich bin mir nicht sicher ob ich die richtige Kategorie ausgewählt habe.
      Aber da es sich um einen Bürstner handelt, glaube ich schon.

      Ich möchte hier berichten, was in den zwei Jahren seit wir diesen Wowa besitzen, ein- und umgebaut worden ist und zukünftig noch passiert.
      Auch von Problemen und Reparaturen soll es hier gehen.
      Wir wollten unbedingt diesen Wagen, deswegen haben wir gebraucht bei einem freien Händler gekauft. Der kleine 410 wird ja seit geraumer Zeit nicht mehr hergestellt.

      Eventuell sind ja Tips, Ratschläge und Ideen für Euch dabei.
      Oder Ihr könnt mir Tips und Verbesserungsvorschläge geben.

      Auch wenn der Wagen von der Raumaufteilung der fast perfekte Wohnwagen zu unserem Nutzungsverhalten ist, so war es mir doch wichtig ein paar Kleinigkeiten zu verbessern oder zu verändern.
      Davon soll es hier in diesem Thread gehen.

      Ich schreibe die ersten Berichte im Nachhinein, deswegen ist nicht jedes Detail mit Bildern dokumentiert. Bitte verzeiht...


      Grüße
      Klaus
      „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
      Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus."
      (Siddharta Gautama)
    • Hallihallo,

      Der Wagen hatte schon vom Werk das Autark Paket mit einer großen 100AH Batterie.
      Trotzdem habe ich alle Halogenlampen in Küche und Bad gegen LED ausgetauscht.
      Die Lampen im Wohnraum sind schon serienmäßig mit LED.
      Strom sparen ist angesagt.
      Im Gegensatz zu meinem vorherigen Wowa hat der 410 (noch) keine Photovoltaik auf dem Dach. Geladen wird nur während der Fahrt mit dem Auto.

      Als nächstes fehlten mir Haken zum Aufhängen von Geschirrtuch, Handtücher oder Jacken.
      Ich habe kleine Klapphaken in Edelstahl gebürstet (gleiche Optik wie die original Möbelbeschläge) gefunden und ein paar im Wowa montiert. Super praktisch sind die, da man bei Nichtgebrauch im engen Wowa nicht zufällig mit irgendwas an einem vorstehendem Haken hängenbleiben kann.

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      Schon bei der ersten Tour ist mir die fehlende Abdichtung am Waschbecken negativ aufgefallen. Jeder kleinste Wasserspritzer wird durch Kapilarwirkung in die Fuge zwischen Waschbecken und Holzwand gesogen und trocknet ewig nicht aus.

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      Also mit transparenter Dichtmasse (neutralvernetzend) verfugt.

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      Auch wenn es im Bad schon einige Ablagemöglichkeiten gibt, es hat uns doch noch Stauraum für Krimskrams gefehlt, den man regelmäßig am Waschbecken braucht.
      Also hat Frauchen sich an die Nähmaschine gesetzt und etwas zusammengeschneidert.
      An der Türe waren schon Kleiderhaken montiert, dort habe ich das Kunstwerk angebracht und unten an den herausstehenden Laschen mit der Türe verschraubt, damit da während der Fahrt nichts rumbaumeln kann.

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      Da wir mit Hunden reisen steht natürlich immer ein Napf mit frischem Wasser bereit.
      Leider haben es die Wauzis immer noch nicht gelernt sauber zu trinken, sondern schlabbern feuchtfröhlich das kostbare Nass auch aus dem Napf raus und hinterlassen eine mittelschwere Überschwemmung.
      Leider sind die Stirnseiten der Möbelbauplatten nicht versiegelt und stehen stumpf auf dem Fußboden. Stichwort Kapilarwirkung, hatten wir das schon?
      Mein alter Wowa hatte dort eine Dichtlippe.
      Also auch hier wird verfugt mit geeigneter Dichtmasse.

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      Grüße
      Klaus
      „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
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      (Siddharta Gautama)
    • Hallihallo,

      Da wir gerne unabhängig/autark sind, musste unbedingt die Truma Therme weichen und gegen einen Gasboiler getauscht werden.
      Die Therme sitzt links unten hinter einer Möbeltür im Küchenblock.
      Mir ist aber wegen der Abgasführung keine Lösung eingefallen wie man dort ohne großen Umbauaufwand den Gasboiler installieren kann.

      Unter der L-Sitzgruppe ist auch kein Platz. Im Sitzkasten zur linken Außenwand ist der Wassertank, der Bereich an der Heckwand ist dringend benötigter Stauraum.

      Also habe ich die Schublade im Küchenblock rechts unten nach links unten getauscht.
      Rechts unten, ganz hinten, habe ich dann den Gasboiler installiert.
      Mit der übrigen Möbeltür von links unten, ein paar Vollauszügen und etwas Sperrholz wurde dann eine Schubladenkonstuktion mit Ausschnitt für den Boiler gebastelt.

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      Die Vollauszüge und die etwas kurzen Schubladen ermöglichen einen Zugang zum Boiler zu Wartungszwecken, Stichwort Ablasshähne.
      Zudem lassen sich die Vollauszüge ausklipsen und der Schubladeneinsatz ohne Werkzeug schnell und unkompliziert entfernen.

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      An den original Gas-Absperrhähnen habe ich unten den Blindstopfen entfernt und mit einem kurzen gebogenen Rohrstück ein einzelnes Gas-Absperrventil montiert.
      Der Austausch zu einem kompletten Viererventil war mir einfach zu teuer.
      Da war der einzelne Hahn plus Rohrbiegezange um ein vielfaches billiger als ein komplettes Viererventil.

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      Wie anfangs erwähnt, wir sind gerne autark unterwegs.
      Deswegen läuft der Kühli zu 99% auf Gas.
      Um ihn auch während der Fahrt zu betreiben, benötige ich eine entsprechende Vorrichtung.

      Da der originale Gasregler eh schon 9 Jahre auf dem Buckel hat und bei der nächsten Gasprüfung getauscht werden muss, war klar das zwischen Stahl-Gasleitung und Gasflasche im Bugstaukasten alles neu wird.
      Also die Stahl-Gasleitung verlängert, ein neuer Gasschlauch und eine Truma Monocontrol CS mit Crashsensor und Gasfilter reingebastelt. Alles schon platzsparend unter der Decke montiert.

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      Nach Abschuss der Arbeiten an der Gasanlage bin ich noch zur Gasprüfung um die neuen Geräte eintragen zu lassen und alles auf Dichtheit zu prüfen.



      Grüße
      Klaus
      „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
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      (Siddharta Gautama)
    • Hallihallo,

      In dem Vitrinenschrank ist zwischen Kühlschrank und Glasvitrine ein offenes Ablagefach.
      Eigentlich eine praktische Sache!
      Hat man doch schnell beim reinkommen in den Wowa eine Möglichkeit die Schlüssel, die Hundeleine, die Taschenlampe, oder, oder oder, abzulegen.
      Großer Nachteil ist aber, das jedesmal vor Abfahrt alles was dort deponiert worden ist, wieder irgendwo zu verstauen ist.
      Da wir selten länger als einen Tag irgendwo stehen war mir das echt zu doof auf die Dauer.

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      Ich habe mir mit kurzen Auszügen, etwas Sperrholz und einer schwarzen Hochglanz-Plastikplatte eine Schublade gebaut und in das Ablagefach reingebastelt.
      Jetzt hat man immer noch eine praktische Ablage, trotzdem sieht alles sauber und aufgeräumt aus und man kann einfach losfahren ohne vorher räumen zu müssen.

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      Grüße
      Klaus
      „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
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      (Siddharta Gautama)
    • Hallihallo,

      Schon bei unserer ersten Tour mit dem Wohnwagen hat die Verriegelung des Hubbetts nicht mehr richtig funktioniert. Mal hat es verriegelt, mal nicht.
      Also bin ich zum Händler (keine Bürstnervertretung, sondern Marken ungebunden) wo ich den Wagen gekauft habe und habe um Hilfe gebeten.
      Er hat sich der Sache angenommen und nach ein paar Tagen konnte ich den reparierten Wowa abholen. Das Bett war leichtgängig und hat wieder zuverlässig verriegelt.
      Angeblich waren nur Einstellarbeiten nötig.

      Nach einigen Fahrten ist mir dann auf einer Seite der Haltewinkel gebrochen, an dem der Verriegelungsmechanismus angeschraubt ist.
      Was für ein Schreck!
      Ein 3mm Alu, ca. 10cm lang reißt/bricht einfach ab!
      Was für Kräfte wirken da während der Fahrt?

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      Ich bin wieder zum Händler, der hat mir aber mitgeteilt das man nach dieser Zeit weder auf Gewährleistung, noch auf Kulanz was machen kann. Er würde die Mechanik komplett zerlegen und die Traverse wo der Haltewinkel angeschweißt ist, komplett erneuern.
      Beim voraussichtlichen Preis der Reparatur habe ich dann doch weiche Knie bekommen und musste mich setzen.
      Ich habe mich dann noch mit dem Kundenservice von Bürstner in Verbindung gesetzt.
      Die haben mir freundlich aber bestimmt zu verstehen gegeben das bei einem Wagen der so alt ist und die Vorbesitzer unbekannt sind, eine Reparatur auf Kulanz nicht möglich sei.
      Diese Antwort habe ich so auch erwartet…

      Selbst ist der Mann.
      Alu schweißen kann ich nicht.
      Auch kann ich nicht im Wohnwagen schweißen.
      Es muss eine andere Lösung her, die ich selber herstellen kann ohne das ein Großteil meines sauer verdientes Geldes in die Instandsetzung des Hubbetts fließt.
      Aus einem 3mm Blech wurde ein Winkel selber gebastelt und mit der Alutraverse verschraubt.

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      Außer Arbeitszeit hat es mich nix gekostet.
      Irgendwelches Blech liegt immer irgendwo im Bastelkeller…

      Schon bei der nächsten Fahrt ist dann das gleiche auf der anderen Seite passiert.
      Nun kenne ich das schon, kein Problem.
      Winkel gebogen, Ausschnitte und Löcher reingebohrt, und mit der Alutraverse verschraubt.

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      Wenn jetzt noch was bricht oder reißt, dann ist es mit Sicherheit nicht mehr der Winkel…


      Grüße
      Klaus
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      (Siddharta Gautama)
    • Hallihallo,

      Die Sitzgruppe lässt sich bei Bedarf zusammen mit dem Tisch zu einem Bett umbauen.
      Wir brauchen das nicht.
      Wir reisen ausschließlich zu Zweit plus die Hunde.

      Der Tisch ist mit einer sehr großen Tischplatte ausgestattet, damit man genügend Fläche für die Polster hat.
      Deswegen hat der Tisch auch einen massiven Einsäulenstandfuß der höhenverstellbar ist. Zudem ist die Tischplatte verschiebbar und schwenkbar.
      Dieser Einsäulenstandfuß ist sauschwer und durch die vielen Verstellmöglichkeiten irgendwie immer wackelig.
      Das ganze Monstrum ist uns immer im Weg wenn man um den Tisch gehen möchte um hinten sitzen zu können.

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      Mein Frauchen hat einen schönen Einsäulentischfuß gekauft und eine Tischplatte aus Pappelsperrholz gebastelt.
      Der Optik wegen hat sie das Sperrholz furniert und lackiert.
      Unter der Tischplatte hat sie dann noch eine Schublade angebracht um weiteren Stauraum für Krimskrams (Taschentücher/Feuerzeuge/Notizblock/Bleistift, etc.) zu schaffen.

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      Ich finde der Tisch sieht echt gut aus!

      Noch dazu ist der neue Tisch um viele Kilo leichter als das sackschwere Einsäulengestell was vorher drin war. Also auch noch Gewicht gespart und Zuladung gewonnen.

      Der Tisch ist nun aber nicht mehr fest mit dem Boden verschraubt.
      Das war volle Absicht von uns!
      Nun kann man den Tisch nach Bedarf verschieben.
      Aber was machen während der Fahrt!?!
      Kein Problem!
      In der Garage lauert seit Jahren eine Montagestütze auf ihren nächsten Einsatz.

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      Ich habe das Ding mit der Eisensäge auf die richtige Länge gekürzt und vor jeder Fahrt wird zwischen Unterseite Hubbett und Tischplatte diese Montagestütze eingeklemmt.
      Durch den einfachen Verstellmechanismus ist das eine Sache von wenigen Sekunden.

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      Damit habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
      Der Tisch ist während der Fahrt fixiert.
      Das Hubbett hängt nicht mehr nur an der labbrigen Verriegelung, sondern wird auch durch die Stütze nach oben gedrückt und die Verriegelung dabei entlastet.


      Grüße
      Klaus
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      (Siddharta Gautama)
    • Hallihallo,

      Im Bad fehlte uns noch eine Möglichkeit die großen Duschhandtücher zum trocknen aufzuhängen.
      Beim Gang in den nächsten Baumarkt ist mir aber gleich das richtige in die Hände gefallen.

      Eine Handtuchstange die ich dann über der Toilette an der Wand montiert habe.
      Erfreulicherweise ist genau an dieser Stelle auch eine Holzstrebe in der Aufbauwand.
      Also ist das Ding auch ausreichend stabil zu verschrauben.

      Gleich über der Toilette ist ein kleiner Sims der sich hervorragend als Ablage für Waschlappen oder anderen Krimskrams eignen würde.
      Allerdings ist da keine Scheuerleiste oder ähnliches dran, so das während der Fahrt alles runterpurzeln würde.
      Aus Alu habe ich eine flache Leiste angeschraubt und diese faltbaren Stoffboxen vom schwedischen Möbelhaus passen perfekt auf diesen Sims.

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      Grüße
      Klaus
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      (Siddharta Gautama)
    • Hallihallo,

      Wir waren mehrere Male mit dem Wohnwagen wegen Operationen bei einem unserer Wauzis in eine weit entfernte Tierfachklinik unterwegs um dort zu übernachten und immer Nähe von unserem Hund zu sein.
      Beim letzten Klinikbesuch habe ich allerdings keinen Urlaub bekommen und meine Frau ist alleine mit dem Hund und dem Gespann gefahren.
      Das kann sie auch echt gut!

      Aber es kommt wie es kommen muss.
      Aus lauter Freude einen endlich gesunden Hund zu haben und gleich zu Hause zu sein ist sie etwa 30 Meter vor unserem Haus (nach etwa 600km Fahrt) etwas zu schwungvoll und etwas zu knapp zu unserer Einfahrt eingebogen.
      Ein betonierter Mauerpfosten konnte dem rasanten Fuhrwerk leider nicht schnell genug ausweichen und der Wohnwagen hat an der Seite erheblich gelitten…

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      Der Schreck war riesig!
      Der finanzielle Schaden bei fachgerechter Reparatur (Austausch der Seitenwand) gewaltig!
      Und das Beste war auch der Zeitpunkt.
      Es war zur Hauptreisezeit 3 Wochen vor unserer geplanten Reise nach Schottland und alle Wohnwagenwerkstätten in der Umgebung auf viele Wochen ausgebucht. Keine Werkstatt sah sich imstande diese aufwändige Reparatur in kurzer Zeit zu erledigen.
      Jetzt war guter Rat teuer.

      Der Schaden war auch größer als die Urlaubskasse, Geld für Urlaub und Reparatur nicht vorhanden.
      Also Urlaub zuhause, trotz gebuchter Fähre und Campingplätzen?
      Oder mit einem undichten kaputten Wowa fahren und endlich nach vielen Jahren des Wartens nach Schottland?

      Ich habe mir den Schaden nochmal genauer angesehen und festgestellt das „nur“ die Außenwand und ein paar Anbauteile kaputt sind.
      Innen waren keine Verformungen oder ein sonstiger Defekt.

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      Grüße
      Klaus
      „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
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      (Siddharta Gautama)
    • Hallihallo,

      Nach Brainstorming mit meiner Frau haben wir uns entschlossen die Kiste kostengünstig selbst zu reparieren und in den Urlaub zu fahren.
      Also bin ich zum nächsten Bürstner Händler um die benötigten Ersatzteile zu beschaffen. Der nette Herr im Ersatzteilverkauf hat mir dann mitgeteilt das die Lieferfristen bis zu 3 Wochen dauern.
      Mist! Da will ich schon unterwegs sein.
      Aber per Aufpreispflichtiger Expessbestellung könnte auch nur eine Woche Lieferzeit möglich sein.
      Ok, das funzt!

      Zu Hause wurden alle defekten Teile abmontiert. Die Blechränder an den aufgeschlitzten Stellen etwas nach innen gebogen und alle Kratz und Schleifspuren genauestens untersucht wo/und ob Risse vorhanden sind.
      Kratz und Schleifspuren habe ich mit Farbe behandelt. Alle Vertiefungen, die Risse und die aufgeschlitzen Stellen habe ich mit weißem Sikaflex aufgefüllt.
      Nach Durchtrocknung habe ich dann noch Teile der Dekorstreifen mit blauer Farbe nachgepinselt.

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      Es ist zwar nicht wirklich schön geworden, aber es ist dicht, es hält und es bleibt jetzt so.
      Jetzt haben wir halt einen individuellen Wohnwagen, dem man seinen Gebrauch ansieht und unsere „persönliche Note“ hat.


      Grüße
      Klaus
      „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
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      (Siddharta Gautama)
    • Hallihallo,

      Es kommt wie es kommen muss.

      Eines vorweg, meine selbstgebogenen Haltewinkel an der Verriegelung sind stabil.
      Die eingeklemmte Montagestütze zwischen Tisch und Bett wohl nicht stabil…

      Irgendwo auf kleinen schlechten Straßen in den Highlands von Schottland ist die Stütze weg gerutscht.
      Das Bett hing dann nur noch an den Verriegelungsschnappern und der Tisch hatte „freie Fahrt“ im Innenraum.
      Erst bei der nächsten längeren Pause fällt uns dieses Drama auf.

      Erstaunlicherweise steht der Tisch immer noch aufrecht seinen Mann.
      Zwar woanders, aber er steht!
      Anders das Bett!
      Auf halber Höhe „schwebt“ es im Innenraum. Mir schwant Böses…
      Der Versuch das Bett oben zu verriegeln scheitert. Da geht gar nix!
      Mir ist das jetzt erst mal wurscht.
      Es ist nicht mehr weit bis zum Endpunkt der Fahrt an diesem Tag. Am Abend werde ich mir die Sache genauer ansehen.

      Die kleinen Verriegelungsschnapper sind komplett deformiert und zerschlagen.

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      Ich improvisiere mit meinem dürftigen Bordwerkzeug und bekomme die Dinger wenigsten so weit das sich das Bett wieder verriegeln lässt.
      Bis zum Ende der Reise muss ich noch mehrmals an den zerschundenen Verriegelungsschnappern rumbasteln, damit das Bett oben hält…

      Das Hochschwenken des Betts zum Einrasten in die Verriegelung geht aber nur noch zu zweit mit viel Schwung und Schmackes.


      Grüße
      Klaus
      „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
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      (Siddharta Gautama)
    • Mist! Ich habe gerade eben die Konstruktion mit deiner Stütze gesehen und wollte dich auf die Instabilität der Konstruktion hinweisen, jetzt wollte ich nur noch vorher den Thread zu Ende lesen... Das mit der Stütze kann nicht halten, weil der Tisch sich während der Fahrt im Millimeterbereich bewegt und die Stütze sich dadurch lockert, da der Weg Decke- Tisch ja dann länger wird...
    • schrubber schrieb:

      Das mit der Stütze kann nicht halten, weil der Tisch sich während der Fahrt im Millimeterbereich bewegt und die Stütze sich dadurch lockert, da der Weg Decke- Tisch ja dann länger wird...
      Hallo,
      Ja, da hast du vollkommen recht.
      Eine 100%ig stabile Konstruktion sieht anders aus...

      In der Praxis:
      Der Tisch kann sich bei fest eingespannter Stütze natürlich im Millimeterbereich bewegen, aber nur ein "schwingen" des Einsäulengestells mit der Baustütze.
      Der Tischfuß ist mit Rutschhemmenden Gumminoppen versehen, der rutscht bei gut geklemmter Stütze nicht.
      Die Längenänderung Tisch-Hubbett ist dabei "fast" vernachlässigbar.
      Wenn die Stütze kraftvoll eingeschraubt/gespannt wird so ist auch bei dieser Längenänderung immer noch sehr viel Spannung auf der ganzen Konstruktion.

      Das Problem war wohl eher ich.
      Eine allzu forsche Fahrweise bei einer schlechten, von Schlaglöchern übersäten Straße.
      Wir sind mit dieser Konstruktion drei mal den Weg zur Tierklinik (einfach 600km) gefahren, also ca. 3600km.
      Eine "kleine" Deutschlandtour mit ca. 800km.
      Die Schottlandreise waren dann 5500km.
      Insgesamt also knapp 10.000km wo nur einmal die Stütze nachgegeben hat.

      Ok, der Skeptiker sagt: Das ist einmal zuviel.
      Ich sage: Die Anpressplatten der Stütze sind kardanisch gelagert. Das ist das Problem.
      Aber Probleme sind da um sie zu lösen. Kommt Zeit, kommt Rat. ^^


      Grüße
      Klaus
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      (Siddharta Gautama)
    • Hallihallo,

      Original war im Wohnwagen nur eine Spannungsanzeige für die Bordbatterie verbaut.
      Mir war das zu wenig.
      Ich wollte ein Bedienpanel damit ich Frischwasserfüllstand, Bordspannung, Temperaturen, usw. ablesen kann.

      Ein weiteres Manko war der Lichtschalter auf Hüfthöhe an der Sitzgruppenseite des Kleiderschranks um die Deckenlampen zu schalten.
      Bei jeder ungünstigen Bewegung am Tisch haben wir den unabsichtlich betätigt. Er muss also höher gesetzt werden.

      Ich habe mir ein einfaches Bedienpanel selber gebaut und gleich daneben den Lichtschalter gesetzt.

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      Die originalen Ausschnitte für den Schalter und der Spannungsversorgung habe ich mit der gleichen Kunststoffplatte abgedeckt, die auch meine Vitrinenschublade ziert.

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      Im Kleiderschrank sieht man jetzt zwar die alten Ausschnitte. Aber zum Schutz der Elektronik des Kontrolpanels wurde die Abdeckung des Lichtschalters dafür verwendet.

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      Den genauen Bastelvorgang beschreibe ich hier nicht.
      Die Temperaturanzeigen, Spannungsanzeigen und USB-Lader sind Fertigmodule die es in jeder erdenklichen Ausführung im www zu kaufen gibt und nur am Bordnetz angeschlossen werden.

      Die Tankanzeige besteht aus einem 10er LED Balken zur Anzeige. Die Sensoren und „Elektronik“ ist von diesem Thread:
      wohnwagen-forum.de/index.php?t…hrradspeichen#post1156359
      Herzlichen Dank dafür, Schleckermaul!

      Aus dem übrigen Ausschnitt von der Anzeige habe ich eine kleine Ablage am Bett gebaut, um z.B. Das Handy zu laden, oder einen Wecker hinzustellen.

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      Nachdem ich schon Kabel in der Hand hatte habe ich noch zwei Bordsteckdosen in die Ablageecke der Sitzgruppe gebaut.
      Irgendwas gibt es immer anzustecken. Ladegeräte für Fotokamera, Laptop, Taschenlampe, etc.

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      Grüße
      Klaus
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      (Siddharta Gautama)
    • Hallihallo,

      Meine Frau bemängelte immer wieder das grelle Licht der Leselampen am Dachhimmel.
      Also Abhilfe schaffen.

      Ich hätte jetzt über Vorwiederstände die Lampen etwas dunkler machen können.
      Das ist aber doch zu einfach. Vor allem, was ist wenn man volles Licht möchte?

      Im www gibt es Fertigmodule zum Dimmen von 12V Lampen zu kaufen.
      Die habe ich hinters Lampenpanel geschraubt, da passen sie locker rein. Die Module sind sehr klein.
      Noch zwei Löcher gebohrt, für die kleinen Drehregler die erfreulicherweise im Lieferumfang mit dabei waren und auch noch genauso glänzen wie die Lampenumrandung.

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      Ein Problem hat die ganze Sache allerdings.
      Die original verbauten LED-Lampen sind nicht für Dimmerbetrieb geeignet.
      Das Resultat ist beim Dimmen eine mögliche Verminderung der Lichtleistung um etwa 50%. Dreht man die Regler weiter runter, so beginnen die LED‘s zu flackern und gehen dann aus.
      Ich kann damit Leben.


      Wir nutzen den Vitrinenschrank für unsere Trinkgläser.
      Die Weingläser passen auch wunderbar in die vorgefertigten Ausschnitte in dem Ablageboden.
      Leider sind unsere Saftgläser etwas zu klein im Durchmesser und fallen durch.
      Ich wollte jetzt weder einen neuen Ablageboden bauen (lassen), noch neue Gläser kaufen. Haben wir doch diese Gläser auf Vorrat im Dutzend gekauft, da ja immer wieder mal eines im harten Camperalltag zu Bruch geht.

      Abhilfe schafft ein kleines Stück Aluminiumrohr.
      An einer Seite wird es aufgesägt, genau so breit wie der Ablageboden dick ist. Und beim Aufschieben auf den Plexiglasboden mit einem kleinen Tropfen Heißkleber fixiert.

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      Man könnte jetzt noch das Alustück mit etwas beschichtzen, damit die Gläser nicht verkratzen. Es war aber bisher nicht nötig.
      Alu ist weicher als Glas. Bisher sind keine Kratzspuren an den Gläsern zu erkennen.

      Grüße
      Klaus
      „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
      Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus."
      (Siddharta Gautama)
    • Hallihallo,

      Diese doofe Hubbettverriegelung lässt mir seit dem Schottlandurlaub letztes Jahr keine Ruhe.

      Ich habe neue Verriegelungen gekauft und eingebaut. Trotzdem geht mir die Verriegelung zu schwer. Egal wie man einstellt, justiert und schraubt. Immer wieder muss man mehrmals das Bett hochschwenken, weil irgendeine Seite nicht einrastet.
      Ich könnte da fast ausrasten! X( ;)

      Das leere Hubbett funzt eigentlich ganz gut.
      Sobald aber die Hängeschränke am Hubbett reisefertig beladen sind und unser Bettzeug auf dem Bett ist, geht das Ding nicht richtig.

      Es muss doch möglich sein den Klapperatismus so zu bauen, das er stabil ist und leichtgängig funktioniert.

      Ich habe den ganzen Winter Zeit mir etwas auszudenken und bis zur Urlaubsreise dieses Jahr zu bauen.
      Stabil und haltbar soll es sein. Mit meinen einfachen Mitteln im Bastelkeller muss es herzustellen sein.
      Kosten darf es natürlich auch nicht viel.
      Das Hubbett gab es ja auch in der elektrischen Variante von Bürstner. Da könnte ich ja alle Teile dafür von Bürstner kaufen und einbauen (lassen). Aber der Preis ist sicherlich weit über dem, was ich bereit bin zu zahlen. :S

      Was soll die neue Mechanik können?
      - Einfach zu bedienen und ohne Spezialwerkzeug zu reparieren.
      - Der Abstand zwischen Matratze und Wohnwagendach soll bei „Position oben“ etwas größer als bisher sein. Damit unser Bettzeug samt Kissen und die Klappleiter problemlos auf dem Bett Platz haben und es dennoch verriegelt werden kann.
      - Der Abstand zwischen Matratze und Wohnwagendach in „Position unten“ soll gleich sein wie vorher. Damit wir zum Schlafen immer noch den gewohnten Freiraum haben wie bisher.
      - Der Hubmechanismus soll nicht verändert werden und alles muss nur durch Ausbau wieder im originalen Zustand sein.
      - Das Bett soll elektrisch rauf und runterfahren.

      Und ich habe nachgedacht und gebastelt. :D

      In meinem Bastelwahn habe ich mal wieder vergessen die einzelnen Bauschritte zu fotografieren.
      Aber das Ergebnis, das kann ich zeigen.

      Angefangen habe ich mit der Verriegelung.

      Im Prinzip ist es nur ein stabiler Metallbolzen der von Hand ein- und ausgeschoben werden kann und in einem stabilen Metallrohr geführt wird.
      Der Metallbolzen ist lange genug um ihn zu betätigen, aber kurz genug das er nicht sichtbar ist, wenn das Bett oben in Wohnstellung ist.
      Der Haltebügel zur Verriegelung liegt auf einer dicken Hartgummiplatte auf.
      Meine Schweißkünste habe ich verdeckt, ich habe es bis heute nicht gelernt vorzeigbare Kehlnähte zu erzeugen. ;( Aber es hält, das ist mir wichtig. :rolleyes:

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      Im offenen Zustand ist der Metallbolzen mit einer Schraube in einer schrägen Kerbe geführt. Ein kurzes Stück Gummi sorgt dafür das der Bolzen dort auch bleibt.

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      Ist das Bett oben und mit dem eingeschobenen Bolzen gesichert, so ist der Metallbolzen mit der vorhin beschriebenen Schraube in den originalen Verriegelungsschnappern gesichert, damit er während der Fahrt nicht verrutschen/sich nicht lockern kann. Der originale Verriegelungsmechanismus wurde nur umfunktioniert um den Metallbolzen zu sichern.

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      Der Haltewinkel der Verriegelung ist etwas höher als vorher. Daraus ergibt sich ein Bett das am oberen Anschlag etwas tiefer hängt als bisher.
      Der gesamte Mechanismus ist mit einer Sperrholzplatte verdeckt, damit der Vorhang nicht eingezwickt werden kann.

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      Ja, die Bettverriegelung ist jetzt händisch zu betätigen und schnappt nicht mehr automatisch ein. :huh:
      Es sind also zwei Handgriffe mehr zu bewerkstelligen als vorher.

      Aber die gesamte Konstruktion ist bei weitem stabiler als davor.

      Das alles ohne die originalen Haltebügel zu verändern, und ohne die nötige „Bewegungsfreiheit“ der Hubbetts zu verändern.
      Das Bett muss sich im verriegelten Zustand oben immer noch frei auf den Haltebügeln bewegen können da der Hub-/Schwenkmechanismus ein gewisses Spiel hat.
      Fixiert man dies, geben die Haltebügel nach, oder die Metallplatte die das gesamte Bett trägt wird im Bereich der Verriegelung verbogen und mitsamt den Schrauben aus der Wohnwagenwand gezogen. 8|
      Bei Testfahrten mit einer fixen Verriegelung ist mir beides passiert. ;(


      Grüße
      Klaus
      „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
      Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus."
      (Siddharta Gautama)
    • Hallihallo,

      Der elektrische Antrieb ist eigentlich eine einfache Seilwindenkonstruktion mit Scheibenwischermotoren vom Auto.
      Ich will allerdings kein Seil sondern einen Gurt nehmen, da dieser sich sauberer aufwickeln lässt.
      Eigentlich wollte ich nur einen Antriebsmotor, der zentral im Bettgestell montiert ist. Leider ist dort so wenig Platz das ich keine vernünftige Konstruktion für mich gefunden habe.
      Jetzt sind es zwei Motoren, auf jeder Seite einer, die das Bett antreiben.

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      Da die Platzverhältnisse zwischen Bett und Außenwand sehr beengt sind, ist Motor und Windenrolle versetzt montiert und mit Kettenantrieb verbunden.
      Die Motoren samt Windenrolle sind auf einer Stahlplatte montiert. Und diese Stahlplatte auf einem Holzwinkel der fest mit der Wohnwagenwand verschraubt ist, so wie das komplette Hubbettgestell.
      Ich habe dabei herausgefunden, das im Bereich des Betts keine Dämmung in der Außenwand ist, sondern überall Vollholz, so das auch überall die Befestigungsschrauben gut greifen.

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      Die Gurte sind mit einer Dämpfungsfeder am Alurahmen des Betts mit Ringmuttern befestigt.

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      Geplant war mit einer einfachen Umpolschaltung am Wipptaster die Motoren zu betätigen und jeweils an den Endpunkten mit einem Tastschalter die Stromzufuhr zu den Motoren zu unterbrechen.
      Leider hat das so nicht funktioniert.
      Obwohl es nagelneue Motoren des gleichen Typs sind, laufen sie unterschiedlich schnell.
      Das funktioniert bei dieser Konstruktion gar nicht, das gibt ganz schnell „Gurtsalat“.
      Nachträglich eine elektronische Drehzahlangleichung einzubauen war mir zu aufwändig, da die Motoren je nach Drehrichtung immer unterschiedlich schnell laufen.
      Also eine einfache Drehzahlangleichung mittels PWM-Fahrtregler scheidet aus.

      Ich habe pro voller Hubbewegung (rauf oder runter) einen Längenversatz von etwa 1-2cm.
      Das ist nicht weiter tragisch, der Hubmechanismus ist vom Werk aus mit genügend „Toleranz“ gefertigt.
      Im originalen Zustand schwingt das Bett auch nicht auf jeder Seite auf den Höhenmillimeter genau auf und ab. Man greift ja auch nie auf den Millimeter genau an die Mitte des Betts um es auf und abzuschwenken.

      Jetzt habe ich auf jeder Bettseite jeweils für „Position unten“ und „Position oben“ kleine verstellbare Mikrotaster verbaut. Diese schalten den jeweiligen Motor am richtigen Endpunkt ab.
      Leider sind die Taster nicht für die hohen Ströme der Motoren ausgelegt, so das ich alles über eine Relaisgruppe schalte.

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      Ich kann also mit dem Wipptaster die jeweilige Fahrt, Heben oder Senken, einschalten. Dann bleibe ich solange auf dem Taster bis beide Motoren die Endstellung erreicht haben und von den Mikrotastern abgeschaltet werden.
      Bei Aufwärtsfahrt ziehen die Motoren das Bett so fest an die Verriegelung, das der Metallbolzen einfach ein und ausgezogen werden kann.
      Die Konstruktion der Seilwinden ist massiv genug, die würden das Bett sicherlich auch ohne Verriegelung halten. Da ich aber mit der Verbesserung der Verriegelung angefangen habe und die Motoren erst später dazu kamen, bleibt das jetzt erst mal so.

      Grüße
      Klaus
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      (Siddharta Gautama)
    • Hallihallo,

      Die Vorhänge sind ja original von Bürstner mit Gummifäden an der Rückseite versehen. Diese sollen den Vorhang spannen und vom Hubmechanismus wegbewegen wenn das Bett nach oben geschwenkt wird.
      Bei mir hat das nie richtig funktioniert.

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      Ich habe an der Rückseite mittels Kabelbinder lose einen Kunststoffstab an vorhandenen Laschen fixiert. An der Vorderseite habe ich kleine Haken angenäht die mit dem Kunststoffstab verbunden sind. Bevor ich das Bett nach oben fahre, spanne ich ein Gummiseil zwischen den beiden Vorhängen ein und diese werden dann beim hochfahren sauber nach innen gezogen ohne das sich etwas einklemmt.

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      Zu guter letzt auch noch bewegte Bilder.
      Es funktioniert wirklich ^^

      youtube.com/watch?v=dMEe-wgjBkA


      Hier war der erste Versuch noch ohne Vorhänge:
      youtube.com/watch?v=wsuIpTLJfLs


      Ich habe am Hauptschalter extra eine grelle Kontrolllampe verbaut, damit man nie vergisst nach Gebrauch alles abzuschalten.
      Bei diesen beiden Videos sieht man gut das am Endpunkt die Motoren nicht weiter laufen und durch die Endschalter gestoppt werden. Nur in Gegenrichtung lässt sich das Bett wieder bewegen:
      youtube.com/watch?v=kzVoNWwJfrA
      youtube.com/watch?v=rtsRTfH0nIE



      Jetzt muss sich die Konstruktion auf Reisen bewähren.
      Bisher gab es nur Trockenübung zu Hause. :saint:


      Grüße
      Klaus
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      (Siddharta Gautama)
    • Hallihallo,

      da wir ja den kleinen 410er haben ist Stauraum Mangelware.
      Natürlich kann man unter die Sitzbänke etwas ablegen. Aber Dinge die man täglich, oder mehrmals täglich in die Hand nimmt sind besser an leicht zugänglichen Stellen deponiert.

      Der Wagen hat ja dieses geniale Sideboard mit dem Versenkmechanismus für den Fernseher und kleine offene Ablagen mit den niedlichen verchromten Relinggittern davor.

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      Nun, erstens sieht eine offene Ablage immer unordentlich aus. Zweitens passt wenig rein, und wenn, dann nur KrimsKrams.
      Tja, und drittens. Wir haben gar keinen Fernseher.

      Also ist dieses Mittelteil des Sideboards für uns kaum nutzbar und absolut verlorener Platz, den wir aber dringend als Stauraum benötigen würden.


      Ich habe das ganze Mittelteil zerlegt und umgebaut.
      Den Deckel habe ich umgedreht damit die Wölbung zum Fenster geht. Damit ist der eh enge Durchgang zur hinteren Sitzbank nicht mehr ganz so eng.
      Optisch finde ich das ganz gut, da sich das Fenster nach außen wölbt und die Deckplatte diese Wölbung nachimitiert.
      Mit der ehemaligen silbernen Rückwand habe ich eine Staubox gebastelt und den Deckel mit Scharnieren befestigt.

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      Unterhalb dieser Staubox habe ich Schubladen eingebaut.
      Leider hatte ich für die Schubladenfront kein farblich passendes Restholz aus dem Wohnwagen.
      In der Bastelwerkstatt lagen aber noch ein paar Furnierstreifen rum. Damit habe ich das Sperrholz der Schubladenfront beklebt.
      Natürlich sind die Schubladen nicht so tief, das sie bis an die Außenwand des Wowas gehen. Man braucht ja noch einen Luftspalt für die Möbelhinterlüftung und Belüftung des Fensters.
      Aber mit der Staubox und den zwei Schubladen haben wir jetzt deutlich mehr Stauraum als vorher.

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      Ich denke es fügt sich optisch ganz gut ein...

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      Grüße
      Klaus
      „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen.
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      (Siddharta Gautama)