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Solaranlage, Batterie, Wechselrichter und Co. für den Sprite 520 SR

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    • Unabhängig eurer 50 - 500 Euro Diskrepanz leuchten aber die weiteren Argumente von Christiane schon irgendwie ein.
      Autarkie ist tatsächlich im Winterbetrieb sowie in weniger sonnenreichen Gebieten ein Thema der Wiederaufladung von Akkus durch Solarzellen.
      Dazu beleuchtet sie natürlich auch die technischen Möglichkeiten der Stromspeicherung sowie der Stromnutzung.
      Mehr lese ich daraus nicht. :rolleyes:
    • ottikess schrieb:

      Autarkie ist tatsächlich im Winterbetrieb sowie in weniger sonnenreichen Gebieten ein Thema der Wiederaufladung von Akkus durch Solarzellen.
      Ja und??? Wenn die Solarzelle z.B. 30Wh in einen Akku lädt, dann ist es der Solarzelle egal, ob sie diese 30Wh in einen 40Wh Akku oder in einen 400Wh Akku lädt.
      Außerdem nutzt man auch, vor der Fahrt, gerne mal Landstrom zum aufladen des Akkus. Je größer der Akku, desto größer der mögliche Vorrat an Energie. Ist doch eigentlich ganz einfach.
      Sprite Cruzer SR 492, EZ 09/2014
    • Michael,

      du würdest die Diskussion konstruktiver gestalten ohne die Überlegungen anderer mit einem Wisch und vielen Ausrufe- und Fragezeichen vom Tisch zu fegen. .

      Seit ich mich mit dem Thema Autarkie beschäftige, habe ich selbst viel über die unterschiedlichen Möglichkeiten gelernt, Wünsche aufgrund des nun bekannten Stromverbrauchs verworfen und nach vielen Überlegungen die für mich richtige Lösung gefunden. Sie ist ganz anders geworden als ich es mir anfangs vorgestellt habe, und teurer war sie auch. Aber ich bin sehr froh damit. Mit Zack-Bum kommt man nicht dahin, und schon gar nicht durch Besserwisserei. anderer.

      Der TE hat sich selbst schon viele Gedanken gemacht und ist auf dem Weg, sich zu informieren und dann seine eigene Entscheidung zu treffen.

      Genau so würde ich es jederzeit auch wieder machen.
      Viele Grüße, Christiane


      Freiheit bedeutet …dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen
      – Astrid Lindgren
    • Christiane59 schrieb:

      Mit Zack-Bum kommt man nicht dahin,
      Oh doch, man kann alles pseudowissenschaftlich untersuchen und analysieren. Man kann aber auch den einfachen Weg gehen und das machen was sowieso sinnvoll ist.
      Wenn das für dich Besserwisserei ist, dann o.k., damit kann ich leben. Ich brauche mich aber nicht stundenlang hinzusetzen um rauszufinden, dass eine 80Wh Batterie für mich reicht. Ich nehme einfach das maximal mögliche und bin weit auf der sichern Seite wenn ich doch mal etwas länger ohne Aufladung zurechtkommen muss. Es gibt wichtigere Dinge im Leben als Unnötiges Analysieren.
      Der Fragesteller möchte einen Bleiakku. Das ist seine Anforderung. Also einfach die Kapazität so groß wie möglich wählen.
      Zack, Bumm, fertig.
      Sprite Cruzer SR 492, EZ 09/2014
    • Hallo Christiane,
      hallo Michael,

      in Eure etwas aufgeheitzten Diskussion möchte ich kurz eingreifen.
      Mit Euren Meinungen habt Ihr beide Recht.

      Für mich war es interessant, erstmal eine Berechnung der benötigten Kapazität durchzuführen, da ich dazu gar keine "Mengenvorstellung" hatte.
      Ich war erschrocken und muss gewiss einige Änderungen in meiner ursprünglichen Planung vornehmen z.B. statt kleiner Kaffeemaschine lieber eine Frech-Press benutzen. Somit waren die Überlegungen von Christiane richtig.

      Aber auch Michael hat recht, so dass es auf jeden Fall die Batterie mit der größtmöglichen Kapazität sein soll. Preislich kommt aktuell nur ein Bleiakku für mich in Frage. Ich beanke mich auch für den zugesandten Link, wobei die Batterie größenmäßig eine minimale Abweichung hat (353mm statt 350mm). Ich weiss nicht, ob den Einbau an diesen 3mm scheitern kann.
      Anbei ein Link zu einer Batterie, die ich herausgesucht habe. Kapazität 140AH GEL-Batterie (GEL ist glaube ich besser als AGM).

      ebay.de/itm/GELBatterie-140Ah-…ksid=p2060353.m1438.l2649

      Wenn ich es richtig verstanden habe, hat Michael richtig viel Erfahrung mit der Solartechnik, so dass ich hoffe, zukünftig noch weitere, nützliche Informationen von Ihm zu erhalten, wenn es um die Auswahl der Solarpanel geht.
      Nähere Angaben zu meinen aktuellen Vorstellungen folgen später.

      Danke für Eure Ausführungen.

      Gruß

      Thomas
      :0-0:
    • Ich verstehe die ganze Aufregung nicht so richtig. Einige haben sich schon Gedanken gemacht, wie weit die Autarkie gehen soll. Und wir haben sogar jemand, der schon eine Installation hat und in der Branche gearbeitet hat, nämlich Michael.

      Lieber Michael, laß' uns doch einfach teilhaben an dem was Du weißt und somit empfehlen kannst und was Du bereits verbaut hast. Und wenn Du dann noch über die Erfahrungen mit Deinem vorhandenen Equipment berichtest, tust Du uns als interessierten (Mit-)Lesern und dem TE als konkretem Interessenten einen großen Gefallen.
      Best regards

      Christoph






      Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten.
      Albert Camus
      1913-1960, franz. Schrifsteller und Philosoph
    • Christophe, bei mir ist ein 160Wp Solarpanel verbaut welches eine 100Ah Bleibatterie versorgt. Das war bereits beim Kauf vom Vorbesitzer installiert.
      Ich habe also einen Vorrat von ca. 1,2kWh. Das Landstromladegerät (Sprite Seriengerät) und der Solarladeregler MT 230PP hängen parallel an der Batterie. Wenn das Wetter !sehr gut! ist, schafft es die Anlage ca. 600Wh pro Tag in den Akku zu laden. Meist aber DEUTLICH weniger. An Verbrauchern habe ich die Wasserpumpe, das Radio und einen Fernseher mit DVD. Bisher habe ich den Akku noch nie leergesaugt. Ich halte mich meist Freitags und Samstag Abends im WW auf um dort zu übernachten. Dazu ist der vorhandene Akku mehr als ausreichend.
      Wenn jemand viel Energie benötigt, dann sollte das Solarmodul und der Regler dementsprechend größer gewählt werden um den vorhandenen Akku schneller laden zu können.
      Leider wird immer viel Wert auf den Akku gelegt. Meiner Meinung nach ist das der falsche Weg. Besser ist es, wenn das Solarmodul schnell für Nachschub sorgen kann, aber das wird dann halt sehr schnell sehr teuer. Allerdings würde das enorm an weniger guten Tagen helfen den Akku wieder voll zu bekommen.
      Jetzt kann sich aber auch jeder ausrechnen, wie lange man z.B. Fernseher schauen kann wenn dieser ca. 30W benötigt. Bei einem 100Ah Akku also rechnerisch ca. 40 Stunden. Dann noch Licht und die Wasserpumpen dazu...... Also kein Problem für ein Wochenende. Es wird wohl niemand ernsthaft in Erwägung ziehen 4 Wochen Autark in Schottland im Nebel stehen zu wollen. Autarkie ist eine tolle Sache, aber ohne Landstrom auskommen geht fast nicht. Wenn es, wie aktuell, warm wird läuft z.B. bei mir immer die Klimaanlage im Dauerbetrieb. Dass das keine Batterie oder Solarzelle leisten kann sollte eigentlich jedem klar sein. Dennoch, ich nutze sehr oft die Möglichkeit meinen eigenen Strom zu nutzen und unabhängig vom Landstrom zu sein. Ich persönlich möchte das nicht missen. Bei normalen Wetterverhältnissen ist es so, dass wenn wir Freitags zum WW kommen, dessen Batterie voll geladen ist und sie reicht bis wir Sonntags Abends wieder fahren. Wir hören Abends etwas Radio, schauen evtl. ein bisschen fern, duschen und lesen etwas.... alles kein Problem. Warmwasser, Kühlschrank und Heizung laufen auf Gas. Nachts laden wir noch unsere Handys wieder auf. Sie ist dann noch nicht einmal zu 20% leer. Der Regler zeigt dann immer noch an: Ladestand >80%. Wenn es zu warm wird, dann nutzen wir natürlich Landstrom.
      Sprite Cruzer SR 492, EZ 09/2014
    • Meiner Meinung gaukelt die Ladeanzeige eine Kapazität vor, die zwar vorhanden ist, aber nicht genutzt werden kann, da bei allen Batterietypen außer LiFePo max. 50% der Kapazität genutzt werden können.

      Das Thema scheint mir noch lange nicht abschließend geklärt zu sein, zumindest für mein Nutzungsprofil.
      Best regards

      Christoph






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      1913-1960, franz. Schrifsteller und Philosoph
    • cknipp schrieb:

      da bei allen Batterietypen außer LiFePo max. 50% der Kapazität genutzt werden können.
      Möchtest du damit sagen, dass die Kapazitätsangaben falsch sind? Oder wolltest du damit sagen, dass man diese Batterien nicht weiter entladen sollte um eine Schädigung des Akkus zu vermeiden? Damit hast du dann allerdings recht. Tiefentladungen sind tödlich und je mehr Restenergie im Akku verbleibt, desto besser ist das für diese Akkus. Daher auch meine Aussage, dass Leistungsfähigere Solarzellen besser (aber auch wesentlich teurer) sind als größere Akkus. Wobei die 50% halte ich für reichlich konservativ. In einem anderen Bereich entlade ich Bleiakkus immer bis ca. 20% bis 30% Restkapazität. Diese Akkus halten im Schnitt bei mir 4-5Jahre und haben dann ca. 200 Ladezyklen hinter sich. Im WW werden die Akkus, bei mir, deutlich weniger gestresst. In unserem alten WW hatte ich einen Akku, der nur mit Landstrom geladen wurde. Dieser wurde allerdings auch deutlich weniger genutzt der in meinem jetzigen WW, aber der war nach 6 Jahren, beim Verkauf des WW, immer noch in Top Zustand. Ich schätze mal, der hatte nach den 6 Jahren ca. 150 Ladezyklen. Da die Nachladung nur durch Landstrom erfolgte wurde dieser Akku aber immer relativ stark leer gesaugt, also oft unter 20% Rest. Ganz klar, das schädigt diese Akkus, aber eine übertriebene Vorsichtsmaßnahme und immer nur bis ca. 50% entleeren, muss man auch nicht unbedingt praktizieren.
      LiFe sind da deutlich robuster, werden allerdings auch ein wenig geschädigt. LiPo sind da ganz empfindlich drin. Für den Preis der Bleiakkus nehme ich persönlich in Kauf diese etwas zu schädigen. Wenn ich diese nach 4- 5 Jahren ersetzen muss, dann geht das für mich in Ordnung. Den Preis eine LiFe für den WW zu bezahlen bin ich nicht bereit. Für den Preis eines LiFe Akku mit gleicher Kapazität kann ich mir 8 günstige Bleiakkus kaufen. 8x4 Jahre = 32 Jahre. Nein Danke. In 32 Jahren werde ich evtl. schon wieder Windeln benötigen und eine Pflegerin die mir diese wechselt.
      Sprite Cruzer SR 492, EZ 09/2014
    • Ich habe mich beim Tag der offenen Tür der Fa. Hünerkopf erkundigt und die Aussage mit den 50% bekommen.

      Und da ich davon ausgehe, daß die Kapazitätsanzeige die tatsächliche Kapazität anzeigt, habe ich zu bedenken gegeben, dáß man die nur zur Hälfte nutzen kann. That‘s all.

      Best regards

      Christoph






      Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten.
      Albert Camus
      1913-1960, franz. Schrifsteller und Philosoph
    • Dank Eurer Tipps steht nunmehr die Planung für unser Strommanagement.
      Folgende Teile sind geplant:

      Solaranlage 2X160 Wp - Maße je Modul : 1531mm X 530 mm X 35 mm - passen dies auf das Dach?
      incl. Victron Smart Solar 100/30 MPPT Laderegler mit Temperatusensor

      320W BLACK LINE MPPT Wohnmobil Solar Bausatz mit Schindel Zellen BLS320 Victron


      Wechselrichter Ective TSI 152 mit reiner Sinuswelle und Netzvorrangschaltung - 1.500 W Dauerbelastung

      mit Fernbedienung Ective K2
      ECTIVE TSI152 Sinus-Inverter 1500W/12V Sinus-Wechselrichter mit NVS


      Batterie: 140 AH GEL wie schon vorher gezeigt.

      ECTIVE TSI152 Sinus-Inverter 1500W/12V Sinus-Wechselrichter mit NVS

      Könnt Ihr mir sagen, ob noch etwas fehlt oder ob die Planung noch optimiert werden kann?


      Ich hoffe, dass wir damit auch im Frühling und Herbst ein Wochwenende autark stehen können.


      Gruß


      Thomas


      :0-0:
    • Also meine Anlage ist deutlich Leistungsschwächer als deine geplante. Wenn du nicht planst elektrisch zu heizen oder die Klima u nutzen, dann sehe ich nicht, warum das nicht für ein Wochenende ohne Landstrom reichen sollte. Beleuchtung, Fernseher, Handys/Laptop.....laden sollte kein Problem darstellen. Die 2 Solareinheiten sollten auch bei mäßigem Wetter noch ein bisschen Energie liefern können.
      Sprite Cruzer SR 492, EZ 09/2014