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Frage zur Autarkschaltung ab Werk

    • Hallo @Tabbi2012,

      Tabbi2012 schrieb:

      Ich muss erst wieder zum Winterquartier fahren, wegen der Detailfotos, mach ich so schnell wie möglich.

      Das Messgerät zeigt, direkt an der Batterie gemessen 12,8 V an, gleichzeitig die Truma-App 12,5 V, die Fendt Anzeige bleibt auf gelb, also ca. 11 V.
      Die Messkabel vom eigenen Messgerät sind je ca. 50 cm lang, die Leitungen zum Trumasystem ca. 4 m, die zur Fendt-Statusanzeige ca. 6 m.
      welche Batteriespannung zeigt denn dein Messgerät ca. 1 Stunden nach dem Vollladen mit dem Ctec Zuhause an?
      Gruß Erni

      Jedem sein Hobby, ich habe mein(en) "Hobby". :0-0:
    • Tabbi2012 schrieb:

      So, heute habe ich es endlich geschafft, Fotos zu machen

      Hilft euch das weiter?
      Schade, das es keine von den Akkuanschlüssen gibt.
      Die Rückseite des "12V-Schalter" wäre aufschlussreich gewesen.
      Mir ist nicht klar, ob dieser 230V für das Ladegerät oder die Verbindung zwischen Ladegerät und Akku schaltet.

      Das Voltmeter mit Drucktastenprüfung ist etwas ganz einfaches.
      Kann nur hoffen und annehmen, das dieser direkt mit den Akkuanschlüssen verbunden ist.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • Ansichten von den Akkuanschlüssen habe ich, ohne angeschlossen Akku und nur zwei Lose übereinander liegenden Kabelsträngen nicht gemacht, weil man nicht wirklich sieht, woher der Bulk von Einzelkabeln kommt.
      Verdrahtung ist allerdings Fendt, direkt ab Werk. Ich gehe davon aus, daß die Fachingenieure dort das so planen, das die Verkabelung zur eigenen Technik optimal passt.
      Wie versprochen noch mal die Messung vom frisch geladenen Akku, war lt. Ladegerät auf Erhaltungsladung übergegangen. Mittags habe ich das Ladegerät dann abgeklemmt und ca. 16.00 Uhr, also ca. 4 Stunden später, gemessen.
      Dateien
    • Das letzte Bild war lediglich der Versuch, den Verbrauch im ausgeschalteten Zustand zu prüfen, 12 V Hauptschalter aus. Als Bild nur bezüglich der Anschlüsse gedacht.

      Das ober Bild ist mit dem Ctek Ladegerät zu Hause, heute, gemessen. 13,08 V nach 4 Stunden. Beim integrierten Dometic sind es 12,5 V nach 5 Minuten.
    • Erni schrieb:

      zum Foto #65: Strommessung 8,06A
      Öhm:
      Meßbereichsschalter steht auf mA, also 8,06 mA.
      Sind: 12V * 0,00806 A = 0,1 VA oder Watt

      Wohin die fließen?
      Unbekannt.
      Alles einzeln oder in Summe möglich: Mover, Moverempfänger, Dometic-Ladegerät
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
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    • Tabbi2012 schrieb:

      Zuhause lade ich über Ctek MXS 5.0

      Tabbi2012 schrieb:

      mit dem Ctek Ladegerät zu Hause, heute, gemessen. 13,08 V nach 4 Stunden
      Etwas mager, ein gut geladener Akku sollte 13,8 Volt haben.
      Es sei denn, das CTEK MSX 5.0 war noch in der Desulphatisierungphase (1), wissen wir nicht und Tabbi 2012 möchte es -warum auch immer- aus der Nase gezogen haben ?(
      Daher: Im welchem Bereich ist die Ladefortschrittsanzeige des MSX 5.0?
      --
      Beste Grüße
      توماس

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    • Wie oben geschrieben: "war lt. Ladegerät auf Erhaltungsladung übergegangen", entspricht beim Ctek 5.0 Schritt 7, "Float"
      Schritte 1 (Desulphation) bis 5 (Analyse) waren also komplett durchlaufen und abgeschlossen.

      Ich teile Euch ja gerne mit, was ihr an Angaben braucht, dazu muss ich aber auch genau wissen, was ihr wissen möchtet ;)

      Manche Angaben kenne ich auch nicht selbst, weiß z. B. nicht, ob Fendt ab Werk ein direktes Kabel von der Batterie (um korrekt zu bleiben: Akku) bis an die Spannungsanzeige zieht oder ob die am Hauptschalter abgreifen. Ich nehme ja gerne auch was auseinander, fotografiere von hinten usw. Aber ich kann schlecht den halben Wohnwagen demontieren, um den genauen Kabelverlauf nachzuvollziehen. Hier bin ich auf den öffentlich zugänglichen Schaltplan von Fendt angewiesen (den ich aus Copyright Gründen leider nicht hier einstellen kann), aber ich bin sicher den kennt ihr auch. An der Verkabelung ab Werk habe ich auch nichts verändert, was mit der Spannungsanzeige im Zusammenhang steht.

      YellowTop gibt selbst an:

      Nenndaten:
      Ruhespannung (geladene Batterie): 13.1 Volt
      Innenwiderstand (geladene Batterie): 0.0025 Ohm
      Kapazität: 75 Ah (K20)
      Reserve Kapazität: BCI: 155 Minuten
      (25 A entladen bei 26.7°C bis 10.5 Volt Schlussspannung)

      Damit wäre ich mit 13,08 V im grünen Bereich. Das erreiche ich aber, wie schon mehrfach oben geschrieben, nur mit dem externen Ladegerät, nicht mit dem Fendt-Eigenen Dometic System.

      Was brauchen die Fachmänner unter euch noch ganz konkret für Angaben?
      Nochmal, danke für eure Unterstützung :ok
    • Bei mir ist es eine ähnliche Konstellation.

      Batterie: Optima YellowTop YT S 5,5 75 AH
      Schaltnetzteil: Dometic SMP301-07

      Die Batterie wurde über den Winter durch das Schaltnetzteil geladen (Erhaltungsladung). Der 12 Volt Schalter muss dazu ja eingeschaltet sein. Ergebnis: Batterie Spannung 12.7 Volt. Zum Messen habe ich die Pole abgenommen, damit keine Verbindung zu Dometic SMP301-07 besteht.

      Vor dem Winter hatte ich die Batterie nochmals über mein CTEC Ladegerät im Modus für AGM Batterie geladen. Ergebnis: Batterie Spannung war etwas 14,5 Volt (gleich nach dem Abklemmen)

      Für mich sieht das so aus, dass das Dometic SMP301-07 keine Ladekurve für AGM Batterien hat. Lauft Datenblatt der YellowTop muss die Ladeerhaltung / Dauerladung: 13.2 bis 13.8 Volt haben. Davon ist das Dometic SMP301-07 weit entfernt.

      Somit werde ich beim Überwintern zukünftig das CTEK Ladegerät anschließen. Für unterwegs muss das eingebaute Dometic SMP301-07 Ladegerät bzw. der Ladebooster Schaudt Booster WA 1208 ausreichen.
    • Bernd465 schrieb:

      Für mich sieht das so aus, dass das Dometic SMP301-07 keine Ladekurve für AGM Batterien hat.
      Es steht exakt nichts dazu im Handbuch.
      Nur hier und dort einige eingestreute Eigenschaftenohne jeglichen Bezug:

      Dometic schrieb:

      Punkt 2.4
      Sicherheit beim Betrieb des Batterieladers (nur SMP 301-07)

      GEFAHR!
      •Während des Batterieladevorgangs kann die Batterie explosive Gase abgeben.
      Stellen Sie sicher, dass es im Umfeld der Batterie keine Funken oder Flammenbildung gibt.
      Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung.

      WARNUNG!
      •Tragen Sie beim Umgang mit der Batterie und insbesondere beim An- und Abklemmen der Batterie eine Schutzbrille.
      •Bei Haut- oder Augenkontakt mit Batteriesäure spülen Sie die betroffenen Körperpartien sofort mit viel Wasser und rufen Sie einen Arzt.
      •Laden Sie ausschließlich aufladbare Batterien auf.
      •Laden Sie die Batterie nur, wenn diese nicht gefroren ist.
      •Legen Sie den Batterielader nicht auf die Batterie.
      •Decken Sie den Batterielader nicht ab.
      •Verwenden Sie den Batterielader nur, wenn Gehäuse, Anschlüsse und Kabel unbeschädigt sind.

      ACHTUNG!
      •Während des Ladevorgangs ist eine Ladespannung von bis zu 15 V möglich. Stellen Sie sicher, dass während des Ladevorgangs keine Verbraucher an die Batterie angeschlossen sind, um Beschädigungen der angeschlossenen Verbraucher zu vermeiden.
      •Nach dem Ladevorgang schaltet der Batterielader in den Erhaltungsmodus.

      Wenn der Batterielader den Lademodus nicht verlässt, dann klemmen Sie den Batterielader von der Batterie ab. Lassen Sie den Batterielader von einer Elektrofachkraft prüfen.


      Punkt 5 auf Seite 32

      Der Batterielader des Schaltnetzteils SMP 301-07 ist zum Laden von 6-Zellen-Blei-Batterien (Blei-Säure, GEL, AGM) mit einer Kapazität von 50 Ah bis 300 Ah geeignet. Verwenden Sie den Batterielader nicht für andere Zwecke oder zum Laden anderer Batterietypen.



      Punkt 6 auf Seite 33
      Nur SMP 301-07

      Im Netzbetrieb versorgt der Batterielader die Batterie mit einer konstanten Ladespannung.
      Bis zum Erreichen einer Batteriespannung von 12,7 V kann der Batterielader einen Ladestrom von bis zu 20 A liefern.
      Bei einer Batteriespannung über 12,7 V kann der Batterielader einen Ladestrom von bis zu 5 A liefern.
      Der Ladevorgang der Batterie ist kürzer, wenn möglichst viele Verbraucher abgeschaltet werden.
      Wenn die Batterie vollständig geladen ist, dann wird diese vom Batterielader mit einer Erhaltungsladung versorgt.

      Der Batterielader besitzt folgende Schutzfunktionen:
      •Überhitzungsschutz:Wenn die Umgebungstemperatur zu hoch ist, dann wird der Ladestrom reduziert.
      •Tiefenentladungsschutz:Wenn die Batteriespannung unter 10,8 V sinkt, dann wird der Batteriebetrieb deaktiviert.



      Punkt 6.1 auf Seite 38
      Die LED LD6B zeigt den Batterieladestatus wie folgt an:
      •Hauptladung (12,7 V):langsames gelbes Blinken (1 Sekunde ein, 1 Sekunde aus)
      •Ausgleichsladung (ca. 14,4 V):schnelles gelbes Blinken (0,5 Sekunden ein, 0,5 Sekunden aus)
      •Ladevorgang beendet:gelbes Leuchten
      •Fehler:sehr schnelles gelbes Blinken
      Der Ladevorgang sieht zusammengesucht als Erstansatz dann zusammengefasst so aus:

      Schutz vor Tiefentladung:
      Kein Netzanschluss und Akkuspannung unter 10,8 V: Akku wird deaktiviert, keine Spannung an den SMP301-07 - Ausgangsklemmen
      (aber kein Tiefentladeschutz, wenn direkt am Akku weitere Geräte wie Mover oder dessen Empfänger angeschlossen sind)

      mit Netzanschluss:
      Hauptladung
      - mit max. 20A bis 12,7 V erreicht, (20A nur, wenn nichts an den anderen Ausgängen abgenommen wird)
      - bis 14,4V mit max. 5A (5A nur, wenn nicht zu viel an den anderen Ausgängen abgenommen wird)

      unbekannt lange Ausgleichsladung bis 15 V mit ungenannten Erhaltungsstrom

      danach Erhaltungsladung in nicht benannter Höhe.

      Ab wann erneut geladen wird, konnte ich der Anleitung nicht entnehmen.
      Die Akkuart kann nicht eingestellt werden.

      Für mich wäre das einfach zu wenig, um nicht zu schreiben ungenügend für das viele Geld.
      Ich sehe mich bestätigt, warum Dometic bei mir einen weniger guten Ruf hat.
      --
      Beste Grüße
      توماس

      2000er Knaus Cheers ohne Umformer MIKO MK 375
      mit Esch-Profiboy und Alu-Line / "Euro-Carry Knaus"
      12V über Sicherungen vom 80 Ah Gel-Akku,
      Nachladung über 80Wp Solarpanel mit Steca PR1515 Laderegler,
      Schaudt LA 204Z Ladegerät
    • Leute, ich glaube, ihr macht Euch alle viel zu viele Gedanken.

      Wir sind seit fast 8 Jahren Camper.
      Unser erster Wohnwagen hatte eine vom Händler nachgerüstet Autarkschaltung (in erster Linie für den Mover genutzt) mit einem Optima 75Ah Akku.
      Da habe ich nur über die ersten beiden Winter den Akku ausgebaut und ab und zu mal ein CTek für ein paar Stunden angeschlossen. Danach habe ich mir die Mühe nicht mehr gemacht und nur ab und zu mal den Ladestand kontrolliert. Die Batterie lieferte im Alter von 6 Jahren auch nach 3 Monaten Winterlager (Außenstellplatz) noch 12,5V. Nachladen war also nicht erforderlich.
      Seit 2 Jahren haben wir einen neuen Fendt mit werksseitig verbauter Autarkschaltung incl. dem gleichen Optoma 75Ah-Akku. Auch hier das gleiche Bild: Der Akku hält super die Spannung. Der Wohnwagen steht allerdings jetzt in einer ungeheizten Halle. Geladen wird der Akku praktisch nur, wenn auf dem Campingplatz oder wenn wir einen Tag vor geplanter Abreise den Kühlschrank mit 230V vorkühlen. Da schalte ich dann auch die 12V ein, damit der Akku geladen wird.
      (Das hatte ich im ersten Jahr nicht gemacht, weil ich nicht wusste, das zum Laden die 12V eingeschaltet sein müssen. Trotzdem hatte der Akku immer genug Kapazität, auch wenn die Anzeige nur "gelb" leuchtete. Wir nutzen den Akku praktisch nur für den Mover (und neuerdings für die E&P Level C).
      Seit letzten Herbst klemme ich den Akku bei längere Standzeit sogar ab, aber nur, weil es der Hallenvermieter so will.
      Also alles halb so wild. Solange der Akku noch ca. 12V liefert, ist alles OK.
      Probleme hatten wir noch nie damit.
      :w Andreas
    • Dann habe ich wohl in meinem Fendt eine andere Schaltung. Zugegeben, mein Mover "Truma Smart A". wurde zusammen mit der 75Ah Optima und dem Ladegerät nachgerüstet. Wenn ich 12V einschalte und keinen Landstrom habe, werden bis auf den Kühlschrank, alle 12 Verbraucher versorgt. Beim Kühlschrank läuft aber die Steuerung, Kühlung erfolgt mit Gas.
      Wenn ich Landstrom habe, schalte ich die 12V über den Natoknochen aus. Allerdings wird die Batterie trotzdem geladen. Der Wohnwagen steht im Winterlager auf einem Platz im Freien, hängt am Landstrom. Gestern habe ich mal den Landstrom abgezogen und getestet, alles was über 12V läuft, funktioniert wunderbar.
      Das Leben rockt, wenns zu Hause rollt! :0-0: