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Gespann auf der Autobahn sehr anstrengend

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    • Gespann auf der Autobahn sehr anstrengend

      Moin,
      folgendes Gespann haben wir:
      Zugwagen Mercedes W210, EZ. 10/1998, E 240,V 6 Zyl., 170 PS/ 125 kW, Schaltgetriebe, ZGG 2100 kg, normal beladen ca. 1800 kg, leer 1.500 kg, zugel. Anhängelast 1.900 kg.
      Wohnwagen Beisl, EZ. 09/1998,Aufbau ~6,40 m, ges. 7,114 m, Einachser, ZGG 1.600 kg, Reifendruck ca. 3 bar.
      Auf der Autobahn ist das Gespann sehr seitenwindempfindlich. Überholende schnelle Kleintransporter bringen den Wohnwagen in Bewegung. Der Schwall, wenn man einen LKW überholt, drückt den Wohnwagen zur Seite sobald der Luftstrom das Heck ab Achse erreicht. Ich habe dann die Reisegeschwindigkeit auf etwa 85 km/h reduziert und bin hinter den LKWs geblieben. Trotzdem bewegt der Wohnwagen den Hintern des Mercedes bei jedem stärkeren Seitenwind. So etwas habe ich bis jetzt weder mit Wohnwagen noch mit anderen Anhängern sowie schwer beladenen Autotransportanhängern erlebt. Anhänger und Wohnwagen fahre ich seit über 30 Jahren recht häufig.
      Wassertank im Heck und Toilette ganz vorne waren beide leer, auch der Abwassertank direkt vor der Achse. Vor der Achse sind das Bett, 140 cm x 200 cm, der Kleiderschrank, der Toilettenraum, der bis auf das WC leer ist und der Waschtisch in der Ecke direkt vor der Achse. Dahinter kommen links die Küche, rechts ein Schrank für den Fernseher und die Türe, dann die U.fömige große Sitzgruppe, darin rechts die Batterie für den Mover mit Ladegerät und Steuereinheit des Movers, links die Wasserpumpe und der leere Wassertank. Heizung ist eine Alde Warmwasserheizung, die auch heißes Wasser bereitet. Die Heizung ist vorne links neben dem Waschtisch befestigt. Der Mover ist vor der Achse montiert.
      Die Fahrerei mit dem Gespann ist stressig, das Gespann unruhig, schneller als 90 km/h kann man nicht damit fahren. Die letzten Jahre waren wir mit einem knapp 2 Meter kürzeren Bürstner unterwegs, es gab diese Probleme nicht, auch auf längeren Reisen war das Fahren entspannt. Das Gespann lag ruhig, in Frankreich konnten wir auch das eine oder andere Mal mit 120 km/h unterwegs sein. Bei Urlauben in Norddeutschland war das Fahren trotz stärkerem Wind entspannter.
      Wir überlegen jetzt wie man das Verhalten des Gespannes verbessern kann. Eine Möglichkeit wäre ein schwereres und stärkeres Zugfahrzeug mit Allrad. Die andere ist den Wohnwagen auf dem Campingplatz zu lassen und mit dem Bürstner zu reisen. Allerdings gefällt uns der Platz und Komfort im Beisl schon sehr gut. Am Freitag haben wir den Beisl stehen lassen und haben für die geplanten drei Tage ein Chalet in Zeeland gemietet. Das ist jedoch nicht Sinn der Sache.
      Welche Ideen und Erfahrungen die uns helfen könnten habt ihr?
      Herzliche Grüße
      JmE.
    • Da fallen mir als Erstes die Stoßdämpfer ein. Sowohl vom WW, wie auch vom Zugfahrzeug. Wenn die Stützlast hier höher ist, kann es trotzdem sein dass man andere Hänger nicht so stark bemerkt.
      Viele Grüße, Christiane


      Freiheit bedeutet …dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen
      – Astrid Lindgren
    • LOWO schrieb:

      Hat der Beisl eine Antischlingerkupplung montiert? Wenn nicht wäre das das erste was ich nachrüsten würde.
      Ja, hat er, die funktioniert auch. Die Stoßdämpfer und Federn des Benz sind in Ordnung, das Auto hat gerade mal 84.800 km auf dem Tacho. Er hat die AHK erst letzte Woche erhalten, also kein estensiver Hängerbetrieb. Die Stoßdämpfer des Wohnwagens hat der Vorbesitzer erneuert. Der Wohnwagen steht auf Schwerlast-Transporterreifen.
      MfG
      JmE
    • Schwierig aus der Ferne.
      Da können 20 kg falsch postiert ausschlaggebend sein.
      War bei mir mal so.
      Leergewicht Jeep 2.500kg, Wohnwagen 1.800 kg.
      Habe eine Sache umgeräumt und Ruhe war.
      Erhöhe mal zunächst den Luftdruck in 0,5 bar und probiere es aus.
      Grüße aus de(r) Pfalz

      l---L--OlllllllO¬
      =~~~==oo==
      ()_) ()_)--{}-)_) & :0-0: = :ok
    • Luftdruck der Reifen am Auto prüfen. Auf max einstellen.

      Luftdruck der Reifen am WoWa prüfen. Auf max einstellen.

      Stützlast mal testen. Kannst Du den WoWa an der Deichsel hochheben? Dann zu wenig Stützlast. Was ist hinter der Achse an Ladung? Vorne leer, hinten Fernseher und Mover-Batterie? Wo ist Vorzelt? Wo sind Töpfe. Besteck und Teller bzw. Vorräte? Habt Ihr Gasflaschen dabei? Sind die vorne? Vielleicht mal den Tank vor der Achse voll machen? Ersatzreifen in den Deichselkasten?

      Bei mir war es wir bei X-file: schon eine Kiste mit Milch und Müsli und Pasta unter dem hinteren Stockbett hat das Gespann deutlich instabiler gemacht. Kiste raus in den Kofferraum vom Auto, Ruhe im Gespann.
      Alfista

      Die Entwicklung unserer Gesellschaft. Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung. Und wo steht Du? :ok

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen.

      Die Erinnerung wach halten.

      Ich weiß, dass ich nichts weiß. Wenn das mehr Menschen wüssten, gäbe es mehr Respekt.

      Sei kein Nimby - think global! :w
    • Ich würde .....wenn machbar ....erstmal testen ob es ein WW Problem ist. Wenn die Möglichkeit da ist mal mit nem anderen Wagen ziehen.
      Sollte es der WW sein....alles raus und Stück für Stück einräumen. Ich könnte mir auch gut vorstellen dass es die Dämpfer des WW sind. Aber alles Kaffeesatzlesen...Probieren ist angesagt
      Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich.
      Joachim Ringelnatz
    • Ich habe das gleiche Fahrzeug (nur mit Automatik), einen knapp 7 m langen Wohnwagen mit 1300 kg zGG und nicht das von dir genannte Problem, lediglich ein Nicken aufgrund des doch recht langen Hecküberhanges beim Mercedes.

      Geschwindigkeiten waren meistens 100 - 105 km/h.

      Stützlast schon kontrolliert? Der Benz hat, glaube ich, 78 kg. Ich bin meist mit so 80 - 85 kg gefahren. Die 3 bar Reifendruck beim WW oder beim Benz?

      m.E. ist der Benz ein sehr gutes Zugfahrzeug, allerdings nicht gerade sparsam.

      Grüße
    • Ich hatte zwischendurch mit unsrem alten Eriba Nova BJ 96 ein ähnliches Problem, weil die Reibbeläge der AKS nach ca 6000 km hin waren. Es war so schlimm, das 2x das ESP des Zugfahrzeugs (Skoda Yeti mit Allrad) regeln musste. Neue Beläge rein und es war wieder Ruhe.
      Gruss
      fane30
    • Einen Beisl fahre ich auch. Allerdings den kleinen 4200 HS, im Jahr 1996 neu gekauft.

      Was der Wohnwagen überhaupt nicht mag - auch ein solches Ergebnis zeigt wie es JmE beschreibt -, ist eine zu geringe Deichsellast. Seit ich mit der maximalen Deichsellast von 90 kg (limitiert durch die kleinere Deichsellast des Wohnwagens) die Fuhre betreibe, ist Ruhe im Gespann. Geschwindigkeiten von ungefähr 120 km/h auf den französischen Autobahnen waren ohne Probleme zu fahren.

      Deshalb würde ich versuchen immer mit der höchstmöglichen Deichsellast zu fahren. Der Reifendruck von ca. 3 bar erscheint mir auch zu wenig zu sein. In meiner Betriebsanleitung wird ein Reifendruck von 3,5 bar empfohlen.

      Ansonsten ist es sehr sehr schade, dass es die Marke Beisl nicht mehr gibt. Ich will unser "Schätzchen" so lange erhalten wie es nur geht.
    • Mir kommen die 3 Bar am Wohnwagen auch wenig vor. Was ist das für eine Reifengröße? Meiner hat 195/75R15 und ich fahre mit 4,5 Bar. 4,3 Bar steht auf dem Aufkleber im Gaskasten...

      Lackierter Kugelkopf der AHK ist auch ein gutes Argument.

      Allerdings muss ich auch zugeben, dass mein jetziger F11 den selben Wohnwagen wesentlich ruhiger hinter sich herzieht, als mein vorheriger E61... aber 100km/h gingen trotzdem fast immer, einzige Ausnahme war eine Fahrt bei stürmischem Wetter. Da habe ich das Tempo deutlich reduziert.
      _________________
      Tempus fugit...

      I believe I spider.
    • schauschau schrieb:

      Ich habe das gleiche Fahrzeug (nur mit Automatik), einen knapp 7 m langen Wohnwagen mit 1300 kg zGG und nicht das von dir genannte Problem, lediglich ein Nicken aufgrund des doch recht langen Hecküberhanges beim Mercedes.

      Geschwindigkeiten waren meistens 100 - 105 km/h.

      Stützlast schon kontrolliert? Der Benz hat, glaube ich, 78 kg. Ich bin meist mit so 80 - 85 kg gefahren. Die 3 bar Reifendruck beim WW oder beim Benz?

      m.E. ist der Benz ein sehr gutes Zugfahrzeug, allerdings nicht gerade sparsam.

      Grüße
      Sehe ich genauso, das gleiche Auto habe ich vor Jahren vor einer 1600 KG-Wohndose gefahren. Es liegt m.E. nicht am Zugesel, wenn der Reifendruck, Beladung und die Dämpfer bei dem genannten Zugwagen i.O. sind, der läuft vor dem Wohni wirklich richtig gut. Ich hatte mit dem Wagen im Zugbetrieb absolut keine Probleme, auch mit knapp 100 KG Stützlast und den von Dir genannten Geschwindigkeiten nicht. Das "Nicken" durch den langen Hecküberhang kann ich ebenfalls bestätigen, das wirkt sich allerdings nicht nennenswert auf die Fahrstabilität aus.

      Ich würde bei der Wohndose anfangen zu suchen, wie oben schon beschrieben, Beladung, Dämpfer, Reifendruck, AKS-Beläge... kann wie schon geschrieben jede Menge Gründe haben.

      Gruß
      bego
    • Christiane59 schrieb:

      Da fallen mir als Erstes die Stoßdämpfer ein. Sowohl vom WW, wie auch vom Zugfahrzeug. Wenn die Stützlast hier höher ist, kann es trotzdem sein dass man andere Hänger nicht so stark bemerkt.
      Moin

      Wenn die Stoßdämpfer / Schwingungsdämpfer des Zugfahrzeug nicht mehr i.O. wären würde jedes Gespann dahinter unruhig sein , der Themenstarter hat ja geschrieben das dieses Problem mit einem Bürstner nicht aufgetreten ist ;)
      Dürfte also eher das Problem an dem Beisel-Wohnwagen zu suchen sein .
      *Du krichs den Jungen aussem Pott, aber niemals den Pott aussem Jungen. Glück Auf*
      Viele Grüsse, Michael 8)
    • JmE schrieb:

      Ja, hat er, die funktioniert auch. Die Stoßdämpfer und Federn des Benz sind in Ordnung, das Auto hat gerade mal 84.800 km auf dem Tacho. Er hat die AHK erst letzte Woche erhalten, also kein estensiver Hängerbetrieb. Die Stoßdämpfer des Wohnwagens hat der Vorbesitzer erneuert. Der Wohnwagen steht auf Schwerlast-Transporterreifen.MfG
      JmE
      Noch ein kleiner Tipp Off Topic:
      Ich hatte mal einen Vorgänger deines Fahrzeugs (124), bei dem die AHL ebenfalls nachgerüstet wurde.
      Prüfe mal, ob auch ein anderer Lüfter eingebaut wurde.
      Bei meinem wurde die AHK zwar von Mercedes eingebaut, aber an der Kühlung nix gemacht.
      An Bergen ständig thermische Probleme, und irgendwann mal die ZylinderkopfDichtung im Eimer. Beim 6-Zylinder teure Geschichte

      Gruß Helmut
    • Huhu
      Was ist denn mit der Stützlast? Wie hoch ist die und nutzt du sie voll aus?
      Wir haben im letzten Jahr unseren Wohnwagen vom Händler geholt. Auf der Fahrt nach Hause(100km) mit dem leeren Wohnwagen war der WoWa erst total windanfällig und instabil und je nach Untergrund hat er sich furchtbar aufgeschaukelt. Wir dachten, es schmeißt uns um!
      Ich hatte vorher davon gelesen, dass Stützlast und Gewichtsverteilung wichtig sind, aber damit hatten mein Mann und ich nicht gerechnet.
      Seitdem messen wir vor jeder Fahrt (mit einer digitalen Stützlastwaage) die Stützlast und Gehen nah an die erlaubten 100kg.
      Außerdem sind wir ziemlich genau mit dem Gesamtgewicht. Es ist sehr mühsam, alle Gewichte aufzuschreiben, aber es lohnt sich. Man ist viel schneller überladen als man meint.
      Ich weiß, ihr seid alte Hasen- aber manchmal schleicht sich die Routine ein. Vielleicht schaust du dir das nochmal an. Und wenn du bei allen Punkten sagen kannst: „mach ich schon so“, dann kannst du wenigsten sicher sein, dass es weder an der Beladung noch an der fehlenden Stützlast liegt.



      Ich weiß, hört sich ein bisschen so an wie der Typ von der Hotline, der einen fragt, ob man das vermeintlich defekte Gerät auch angeschaltet hat . Das Video lohnt sich aber. Das ist sehr anschaulich erklärt.
      LG,
      RosisMaus

      :0-0: Und ich liebe es!