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Camping Simonhof

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    • Der Tag startete mal wieder mit dem gewohnt tollen Wetter. Es gab heute zwar einige Wolken, aber die Temperaturen waren ok. Und die Wolken verzogen sich im laufe des Tages dann auch. Seit einigen Jahren schaffen wir es immer den Sommerurlaub in eine Zeit zu legen in der nur tolles Wetter ist. Mist, warum klappt das beim Lotto bloß nicht so gut.
      Nach dem Frühstück ging es zur Rezeption um die E-Bikes abzuholen. Schicke Mountainbikes, das muss ich zugeben. Dazu gleich noch mit 2 Akkus, da sollte selbst hier in den Bergen nichts anbrennen.

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      Helme gab es auch noch dabei. Ohne wären wir auch nicht gefahren. Ich hatte meinen eigenen dabei, meine Frau war allerdings trotz Ihrer Ablehnung eines Helms gerne bereit diesmal einen zu tragen. Kurze Einführung in die Technik (wir haben privat keine E-Bikes), kurze Proberunde auf dem Campingplatz um zu testen wie alles funktioniert und dann ging es los. Das erste Ziel war Hintersee. Der See liegt nur einige Kilometer vom Campingplatz entfernt, aber aufgrund der vielen Lokale und dem schönen Ausblick wollten wir gerne dahin. Auf dem Weg sprang mir erst mal die Kette ab, das lag aber wohl daran das ich falsch geschaltet hatte. Das kleine Problem bekam ich auch ganz schnell wieder in den Griff. Was viel schlimmer war, waren die Sättel. Für so ungeübte Radfahrer wie wir waren diese Teile die Hölle. Nach ein paar Kilometern tat uns der Allerwerteste ganz schön weh. Aber es hilft ja nichts, Augen zu und durch. Den ersten Stopp machten wir dann am Hintersee. Man kann es ruhig als malerisch bezeichnen.

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      Jetzt ging es hinunter nach Ramsau. Eine Strecke die nur bergab führt. Geschwindigkeit bis zu 50km/h mit dem Rad konnte ich bisher noch nie fahren. Da hofft man nur auf gute Bremsen und das nichts passiert. Wohlbehalten kamen wir unten an. Wir hatten vor, uns heute mal die Kirche von Ramsau anzuschauen, dieses doch recht berühmte Postkartenmotiv aus der Gegend.

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      Nach dem kurzen Halt ging es weiter zum Minigolf. Meine Frau und ich haben in jedem Urlaub einen Wettbewerb und der Verlierer darf ein Eis oder Essen zahlen (Blödsinn weil es eh aus einer Kasse kommt). Dieses Mal gewann die Dame des Hauses und so ging es nach dem Spiel in das nächste Eiscafé für einen ausgiebigen Stopp. Nachdem wir noch ein wenig die Gegend erkundet hatten ging es Nachmittags wieder zurück zum Campingplatz. Das ganze allerdings mit ziemlichen Schmerzen. Mein Gott tat mir der Ar... weh. Ab jetzt steigt meine Bewunderung für die ganzen Radfahrer die wir in unserer Zeit da gesehen haben ins Unermessliche. Für uns war es ein Tag mit gemischten Gefühlen. Die Gegend mit dem E-Bike zu erkunden geht trotz der Teils extremen Steigungen wirklich gut und macht auch viel Spaß, aber bitte für uns kein Mountain-Bike mit so einem Sattel. Wir hatten noch tagelang etwas von diesem sportlichen Tag. Immer wenn man sich hinsetzte spürte man nur zu genau was man an diesem Tag gemacht hatte. Allerdings konnten wir nach dem aktiven Tag mal wieder himmlisch gut schlafen.


      Bis morgen...
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      Gruß Michael


      Fragen Sie sich immer:"Wo sind die Dummen?". Wenn Sie darauf keine Antwort wissen, sind Sie es möglicherweise selbst.
      (Autor unbekannt)
    • Heute kommen wir dann zur letzten großen Herausforderung des Urlaubs. Wir hatten uns vorgestellt zum Röthbach-Wasserfall zu wandern. Der Wasserfall ist der höchste in Deutschland (Fallhöhe über 470m) und wir waren sehr gespannt. Aus der Ferne hatten wir ihn schon gesehen und es versprach ein toller Tag zu werden.
      Nach dem wachwerden wurde zuerst der Blick aus dem Fenster gewagt. Und Ihr werdet es schon ahnen... na klar blauer Himmel und Sonnenschein mit angenehmen Temperaturen für die Zeit. Leider sollten es die einzigen angenehmen Temperaturen sein für den Rest des Tages. Das Thermometer pendelte sich mal wieder bei deutlich über 30 Grad ein, was zum Wandern nicht unbedingt zu unseren bevorzugten Temperaturen gehört. Aber was solls, nur die Harten kommen in den Garten. Da wir gehört hatten das zum Wasserfall im Laufe des Tages eine echte Völkerwanderung herrscht, wollten wir wenigstens in der Frühe noch etwas Ruhe vor den nervigen Touristen haben. Deshalb ging es heute auch ohne Frühstück direkt um 7 Uhr los. Vorher ging es nicht weil die Schranke vom Campingplatz noch geschlossen ist. Auf dem Weg noch kurz beim Bäcker angehalten und was zu beißen geholt. Ohne Mampf kein Kampf, oder wie hieß das noch bei der Bundeswehr? Gut gelaunt fahren wir also auf das Parkareal am Königssee und trauen unseren Augen nicht. Der Platz ist schon gut gefüllt und man sieht nicht nur eine Handvoll Menschen wie erwartet. Na das kann ja heiter werden dachten wir. Warum müssen andere auch immer auf die Ideen kommen die uns antreiben. Egal, ändern können wir es ja eh nicht. Also schnell zum Anleger der Königsseeschiffahrt und zwei Tickets für die Tour nach Salet erstanden. Die Schlange vor dem Anleger war schon bedenklich lang. Aber es passte, pünktlich um 8 Uhr ging es mit dem ersten Schiff raus auf den wunderschönen Königssee. Ich muss ja nicht erwähnen das das Boot voll bis zum letzten Platz war.
      In St. Bartholomae stiegen allerdings etwa 75% der Mitfahrer aus, und so wurde der zweite Teil der Fahrt deutlich entspannter. Allerdings komme ich jetzt auf den gestrigen Tag zurück, ihr wisst schon Mountain-Bikes mit seeehr hartem Sattel. Und nun ratet mal was nach etwa einer Stunde Bootsfahrt auf einer harten Holzbank passiert? Richtig... wir hatten Schmerzen im verlängertem Rücken. Gott tat das weh. Wir verfluchten die blöden Bikes und den Umstand das sie defekt waren und wir dadurch keinen tag Pause zwischen den Aktivitäten hatten. Ja ok, ich gebe es ja auch zu das wir Couch-Potatoes sind. Aber etwas jammern soll ja helfen.
      Angekommen in Salet ließen wir die Masse erst mal an uns vorbeiziehen. Wir ließen uns lieber wieder von der herrlichen Umgebung beeindrucken.

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      Trotz aller Schmerzen suchten wir uns dann erst mal eine Bank um in dieser tollen Kulisse etwas zu essen um gestärkt auf unsere Wanderung zu gehen. Es hieß man können diese Wanderung in etwa 1,5 bis 2 Stunden auf einem leichten Weg zurücklegen. Das klang doch gut, sollte sich aber irgendwie nicht so ganz bewahrheiten. Aber dazu später mehr.
      Erst einmal boten uns solch schöne Anblicke auf dem Weg.

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      Bald kamen wir dann auch am Obersee an.

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      Den Obersee mussten wir komplett umwandern um an das erste Teilziel zu kommen. Die Fischunkelalm (zu sehen im HIntergrund). Hier sollte man leckere frische Milch und Buttermilch sowie Brotzeit und andere Getränke bekommen.

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      Leider blieb der Weg nicht relativ flach, sondern nun wurde es etwas schwieriger. Für uns Ungeübte war das schon ne Herausforderung. Wie man so einen Weg allerdings mit Sommerkleidchen und Flip Flops laufen kann (sehr oft gesehen) erschließt sich mir nicht.

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      Es war mühsam, aber zu schaffen. Und so kamen wir mit viel Durst an der Alm an. Und der Anblick war wirklich traumhaft.

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      Damit ich noch mehr Bilder zum Bericht einstellen kann muss ich nun aber mit einem neuen Beitrag weitermachen.

      Bis dahin
      Gruß Michael


      Fragen Sie sich immer:"Wo sind die Dummen?". Wenn Sie darauf keine Antwort wissen, sind Sie es möglicherweise selbst.
      (Autor unbekannt)
    • Schöner Beicht und tolle Bilder. Danke dafür.

      Wie viele km und Höhenmeter seid Ihr denn mit den e-Bikes gefahren? Hatten die Räder auch Tripcomputer evtl. gar mit Kartenansicht?

      Ja, es gibt auch für MTB bequemere Sättel, aber soweit ich das erkennen kann, hattet Ihr ja sogar Fullies, also Räder mit Federung der Hinterachse bzw. des Rahmens, damit seid Ihr ja quasi geschwebt :rolleyes:

      E-bikes Mieten im Urlaub finde ich klasse. Haben wir dieses Jahr zum ersten Mal gemacht, damit wir zu acht (2 Familien) einen gemeinsamen Fahrradausflug machen konnten und alle MItfahrer dasselbe Leistungsniveau haben, zumindest bis 25 km/h. Top Speed bis 50 km/h in Gefällstrecken geht mit e-Bikes schnell, allerdings sind die Dinger aufgrund des Gewichts schwerer einzufangen, wenn sie mal ins Schlingern kommen...
      Alfista

      Die Entwicklung unserer Gesellschaft. Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung. Und wo steht Du? :ok

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen.

      Die Erinnerung wach halten.

      Ich weiß, dass ich nichts weiß. Wenn das mehr Menschen wüssten, gäbe es mehr Respekt.

      Sei kein Nimby - think global! :w
    • Alfista schrieb:

      Schöner Beicht und tolle Bilder. Danke dafür.

      Wie viele km und Höhenmeter seid Ihr denn mit den e-Bikes gefahren? Hatten die Räder auch Tripcomputer evtl. gar mit Kartenansicht?

      Ja, es gibt auch für MTB bequemere Sättel, aber soweit ich das erkennen kann, hattet Ihr ja sogar Fullies, also Räder mit Federung der Hinterachse bzw. des Rahmens, damit seid Ihr ja quasi geschwebt :rolleyes:

      E-bikes Mieten im Urlaub finde ich klasse. Haben wir dieses Jahr zum ersten Mal gemacht, damit wir zu acht (2 Familien) einen gemeinsamen Fahrradausflug machen konnten und alle MItfahrer dasselbe Leistungsniveau haben, zumindest bis 25 km/h. Top Speed bis 50 km/h in Gefällstrecken geht mit e-Bikes schnell, allerdings sind die Dinger aufgrund des Gewichts schwerer einzufangen, wenn sie mal ins Schlingern kommen...
      Wir sind an dem Tag fast 45 km gefahren. Für absolut ungeübte Radfahrer fand ich das trotz des Motors echt anspruchsvoll. Höhenmeter kann ich Dir nicht sagen. Tripcomputer ja, aber nichts mit Kartensicht.
      Das mit dem Schweben mag schon sein, aber wir konnten uns damit wirklich nicht anfreunden. Ist halt ne Sache. Hier zu Hause habe ich ein vollkommen normales Trekkingrad mit breitem Gelsattel. Das wird allerdings eher selten genutzt. Ich denke das sind die Gründe warum wir solche Probleme hatten. Aber viel Spaß hatten wir trotzdem und auch für den nächsten Urlaub ist wieder geplant E-Bikes zu leihen. Da geht's allerdings in die Lüneburger Heide. Da gibt's dann wohl andere Räder.

      Und zum Thema Bilder: Bisher habe ich hier nur Handybilder eingestellt. Falls jemand möchte kann ich gerne am Ende noch einige der "besseren" Bilder, die ich mit der Spiegelreflex gemacht habe, einstellen.
      Gruß Michael


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      (Autor unbekannt)
    • Danke Michael für die Auskünfte!

      Wir sind auf der Schwäbischen Alb 60 km mit 700 Höhenmetern gefahren, von ungeübt über gelegenheitsfahrer und Fahrer wie mich, die das auch ohne e-Unterstützung gefahren wären, aber mit einer geringeren Durchschnittsgeschwindigkeit.

      Das war das Highlight unseres langen Wochenendes an Fronleichnahm, noch vor der Hohenzollerburg, der Sommerrodlbahn und der Tropfsteinhöhle, so der Kindermund :thumbsup:
      Alfista

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    • Nach einer Rast an der Alm mit frischer Milch und Buttermilch ging es weiter. In einer Entfernung war das Ziel auch schon zu sehen.

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      Bis dahin war es aber noch ein weiter Weg, vor allem einer der erst mal sehr lange bergauf führte. Bei den heißen Temperaturen kommt man da ganz schön ins schwitzen. Dazu war es mit der Ruhe schon lange vorbei. Eine riesige Schar von Wanderern aus aller Welt war unterwegs. Deutsch hörte man bei Gesprächen am wenigsten. Das stört mich persönlich allerdings nicht. Nur die pure Masse an Menschen war irgendwie unpassend. Aber das kann man leider nicht ändern. Es ist schon eine tolle Gegend. Immer wieder blieben wir stehen und wir versuchten uns an der Gegend sattzusehen. Gelingen wollte es uns allerdings nicht.

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      Leider konnten wir nicht ganz bis zum Wasserfall laufen, weil meine Frau immer mehr Probleme mit dem Fuß hatte (was chronisches). Und da der Weg zurück noch weit war wollten wir es nicht übertreiben und so begnügten wir uns mit dem Blick aus einiger Entfernung. Aber wir schworen uns das wir irgendwann einen neuen Versuch starten und dann ganz zum Wasserfall laufen.
      Am Ende des Rückweges stand noch der Besuch der Saletalm auf dem Programm. Hier gab es wieder leckere Milch und Kasbrot. Wir können das jedem Besucher nur empfahlen. Schmeckte wirklich richtig gut.

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      Auf dem Rückweg über den Königssee schlich sich ein wenig Wehmut mit ein. Wir wussten das der Urlaub nun fast vorbei war. Ein Urlaub der uns so viel gebracht hatte, mit wunderbaren Begegnungen, Bildern die sich eingebrannt haben, Genuss und ganz tollem Wetter. Und da wir noch im Arbeitsleben stehen heißt es dann wieder warten auf den nächsten Urlaub. Trotz allem genossen wir noch einmal dieses herrliche Panorama von See, Watzman und allem anderen was es hier zu sehen gibt.
      Zurück auf dem Campingplatz wurde noch der schöne Abend mit einem Glas Wein (oder waren es doch mehr) zelebriert. Aber sehr lange wurde es dann doch nicht. Wir waren platt von der Wanderung und so ging es nachdem wir wieder die leuchtenden Glühwürmchen sahen ab in den Wohnwagen und ins Bett. Und wie immer schliefen wir wie zwei Steine.
      Gruß Michael


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      (Autor unbekannt)
    • Der Urlaub geht nun zu Ende. Ich denke die letzten Stunden laufen bei jedem Camper irgendwie gleich ab. Bei uns ist es eigentlich immer gleich am vorletzten Tag. Aufstehen, genüsslich frühstücken und dann gaaaanz langsam beginnen alles zu verstauen und zu verpacken. In dieser Zeit sollte bei gutem Wetter auch die Restfeuchtigkeit vom Vorzelt verschwunden sein damit man es gut verpacken kann. Am Ende bleiben dann eigentlich nur noch unsere zwei Campingstühle stehen die dann am Abend als Allerletztes in der Stauklappe verschwinden. Dieses Mal dauert es echt lange alles zu verstauen, man wollte gar nicht weg. Zu schön waren die Erlebnisse, die Bilder die sich im Kopf festgesetzt hatten. Nachdem wir dann soweit alles verpackt hatten setzten wir uns mit einer Tasse Kaffee zusammen und reflektierten diesen wundervollen Urlaub ein wenig. Und ich muss sagen, da kamen echt viele Punkte für uns zusammen.

      - Wir haben uns zum Ziel gesetzt einen Campingplatz nur einmal zu besuchen. Beim Campingplatz Simonhof würden wir da allerdings wohl eine Ausnahme machen.
      - Das Berchtesgadener Land wird definitiv wieder besucht, dann aber im Winter. Allerdings wird es dann wohl eher eine Ferienwohnung.
      - Wir haben es bisher in kaum einer Gegend so stark erlebt das Kartenzahlung nicht akzeptiert wurde. Da waren wir wirklich sehr verwundert. Klar, an allen Touristenmagneten ging das problemlos, aber in sehr vielen Gaststätten und Restaurants, sogar mal in einem Supermarkt, war es nicht möglich.
      - Ab sofort wird aufgrund des merkwürdigen Vorfalls auf der Hinfahrt unser Gespann nicht mehr allein auf einem Rastplatz bleiben. Und die Kontrolle vor der Abfahrt wird ab jetzt wohl noch genauer ausfallen. Traurig aber wahr.
      - Für uns sind Nachtfahrten bei einer so langen Anfahrt echt eine gute Sache. Das hat uns das Leben sicher erleichtert.
      - Besonders gut gefiel uns die Freundlichkeit und Herzlichkeit die uns immer wieder entgegen gebracht wurde. Das haben wir an anderer Stelle in Deutschland leider schon anders erlebt.
      - Ja, es gibt wirklich merkwürdige Camper, aber die allermeisten sind wirklich sehr freundliche Menschen. Real ist dann doch immer etwas anders als es hier im Forum manchmal wirkt.
      - Klimaanlagen können teuer werden. Ein Campingnachbar musste für 3 Tage Aufenthalt satte 130€ an Strom zahlen. Selbst Schuld, wenn man ohne Grund (die waren nicht mal anwesend, auch kein Hund im Wohnwagen) die Anlage Stunden über Stunden laufen lässt. Ich habe mich köstlich über das Gejammer amüsiert.
      - Für uns passen die Berge viel besser als das Meer. Allerdings sollte dann doch vielleicht mal ein neues Zugfahrzeug her. Gründe dafür gibt es schon Einige (Allerdings auch einige dagegen).
      - Hier scheint die Natur noch deutlich intakter als bei uns zu Hause zu sein. Glühwürmchen und Eidechsen sehe ich bei uns leider nie. Liegt es vielleicht daran das die ganze Gegend ein Nationalpark ist?

      Und nach so einem tollen Urlaub passte es dann auch das sich am Abend die Alpen standesgemäß von uns verabschiedeten.

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      Ich hatte vom Alpenglühen bisher nur gehört, es aber noch nie gesehen. Am letzten Abend bot sich uns dieser tolle Anblick. Wir sagen Ciao und bis zum nächsten mal Berchtesgadener Land.

      Der Rest ist schnell erzählt. Pünktlich Morgens um 7 gings los nach Hause. Die Fahrt verlief diesmal ganz unspektakulär und was viel Wichtiger ist ohne Stau. Erschöpft aber trotzdem sehr erholt kamen wir nach gut 10,5 Stunden wieder zu Hause an. Und das Schöne war, wir hatten jetzt noch 3 freie Tage um wieder anzukommen. Denn das normale leben hat einen viel zu schnell wieder im Griff.

      Ich hoffe es hat ein wenig gefallen was ich hier so geschrieben habe. Falls gewünscht stelle ich auch noch weitere Bilder ein. Bisher war alles vom Handy, ich habe aber noch viele "Bessere" die mit einer anderen Kamera gemacht wurden.
      Gruß Michael


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